Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Mai 7, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4382

am 7. Mai 2014

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VIII,5

Der Richter im Schönen ist der Meister-Entscheid des sinnmehrenden Könnens, Erschaffenem jeweils zuinnerst Wertrang und Unanfechtbarkeit eines Endurteils zu sichern.

Mit Vollzugsbeispielen erster Ordnung klärt und schirmt Werkweisheit vorsorglich die Wirkbereiche des Vollbrachten.

Im Maßgeblichen waltet die Überlegenheit allgültigen Entsprechens.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979

 


Von der Unermeßlichkeit des Schönen

Mai 6, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4378

am 6. Mai 2014

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VIII,4

Der Mehrer im Schönen ist jener Sinnreichtum, dessen Selbsterkenntnis vom Zeugerischen stetsfort Gestaltwandel fordert.

Mit dem Erscheinen werteigener Neubereiche des Erfüllten reifen Zustandswechsel im menschlichen Wahrnehmen, die Erfinderisches fördern.

Schau befreit Unerwartetes vom Wesensfremden.

…“

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Zitiert nach: Otto Nebel, Von der Unermeßlichkeit des Schönen (1961-63) in Frühwerke, Schriften zur Sprache und zur Kunst – Das dichterische Werk Band 3 in Frühe Texte der Moderne, herausgegeben von René Radrizzani der edition text+kritik herausgegeben von Jörg Drews, Hartmut Geerken und Klaus Ramm, München 1979