BREXIT: THEGUARDIAN.COM referiert John Major in Berlin

November 14, 2014

Lichtgeschwindigkeit 5084

am Freitag, 14. November 2014

.

Bildschirmfoto vom 2014-11-14 19:23:21

.

BREXIT ist die zusammenfassende Kurzformel von Britain Exit:

.

.

Die Londoner Tageszeitung The Guardian berichtete gestern, dass der Ex Premier John Major (Tories) kürzlich bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin aufgetreten sei und in einem Vortrag dargelegt habe, dass Großbritannien momentan nur zu 50% der öffentlichen Meinung für einen Verbleib in der EU stimmen würde.

.

.

John Major bezog sich auf die kürzlich von seinem Parteifreund Premierminister David Cameron erklärte ziemlich drastisch beschriebene Lage. Cameron wies insbesondere auf fünf liberale Zukunftsperspektiven hin, die innerhalb der EU gewahrt werden müssten, an denen die britische Mitgliedschaft hängt.

.

.

Als Schlüsselkriterium nannte John Major:

.

die mit ‚Europa‘ nicht einverstanden gewesen seien und die tiefergehende politische Verschmelzung nach der wirtschaftlichen habe nun zu einer kritischen Masse der Gegner Europas geführt. „Ich wünsche es mir nicht, aber die Chance, dass mein Land sich für unabhängig erklärt, schätze ich auf 50 Prozent“, so der ehemalige Premierminister Großbritanniens. Eine Unabhängigkeit würde jedoch beiden Seiten schaden, sowohl Großbritannien, als auch der Europäischen Union.

.

.

Die europakritische Partei UKIP sei heute bereits drittstärkste Kraft in Großbritannien und die Unzufriedenheit wachse. „Als eine sehr alte Demokratie können wir die öffentliche Meinung nicht ignorieren.“ Deshalb habe der derzeitige Premierminister David Cameron ein Referendum für 2017 über die

.

.

.

Er wolle nicht, dass Großbritannien oder irgendein andere Land in der EU seine eigene Identität verliert, doch Europa könne seinen Status in der Welt nur erhalten, wenn es zusammensteht. „Kein Land schafft das alleine.“

.

.

Großbritannien werde heute vorgeworfen, dass es das Recht auf Freizügigkeit einschränken wolle. Das greife jedoch zu kurz, „denn wir sind eine offene Gesellschaft, sprechen eine weltweit beliebte Sprache und haben mit London die kosmopolitischste Stadt der Welt“.

.

.

.

Während die Bevölkerung in vielen Ländern Kontinentaleuropas jedoch schrumpfe, sei sie auf der Insel in den vergangenen zehn Jahren durch Zuwanderung um sieben Prozent gewachsen. „Das sind Dimensionen, die unsere kleine Insel nicht aushält, ohne dass es zu Schwierigkeiten kommt.“ Deshalb brauche und erwarte sein Land Unterstützung seiner europäischen Partner. „Wir wollen die Freizügigkeit nicht einschränken, aber wenn der Druck anhält, müssen wir handeln.“

.

.

Das Ausscheiden aus der EU wäre schlecht für das Land, denn es würde den direkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt und jegliches Mitwirkungsrecht zu verlieren. International würde seine Stimme an Gewicht verlieren. „Doch auch Europa würde einiges verlieren: die zweitgrößte und robusteste Volkswirtschaft, den vielleicht am weitesten reichenden diplomatischen Arm und die größte militärische Kapazität der EU mit Nuklearkapazität.“

.

Bildschirmfoto vom 2014-11-14 19:35:37

.

Dietmar Moews meint: Die bislang verfolgte Zielvorstellung der gesellschaftsrechtlichen Integration der EU-Mitgliedstaaten, auf eine zu fassende EU-Verfassung, sollte aus soziologischer Sicht nicht nach Mehrheitsabstimmung – mit Minderheitsschutz oder Ausnahmeregelung – herbeigeführt werden. Die EU braucht eine eher konföderative und subsidiäre liberale Unionsverfassung, nach der jeder historisch gewachsene Staat, seine eigene Nationaltradition fortsetzen dürfen sollte.

.

Es kommen also weder die deutsche etatistisch-föderalistische Verfassung noch die französische etatistisch-zentralistische Verfassung in betracht. Diese Verfassungsorganisation kann nur durch den Modus der nationalstaatlichen Selbstbestimmung jedes EU-Staates eine Grundlage finden. Diese müsste an eine gemeinsame EU-General-Menschlichkeits-Charta und bestimmte Anforderungen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit auf Demokratie und Rechtsstaat gestellt sein.

.

John Major versicherte in der Konrad Adenauer Stiftung, dass die Verdächtigung, Britannien würde hauptsächlich bluffen, um nationale Sondervorrechte herauszuholen, nicht zutrifft: Er sei ernsthaft über die Gefahr des Brexit in großer Sorge, weil er selbst wie der Premier David Cameron und die Tories befürchten, wenn einmal der Austritt erfolgt sei, gäbe es kein zurück mehr. Und die Ukip wächst und wächst, die neue Austrittspartei der Briten (während die Schotten in der EU bleiben wollen).

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

sportflagge_grossbritannien_boxen

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 10.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 2.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Papst Franz kritisiert MAFIA

Juni 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4564

Sonntag, 22. Juni 2014

.

Bild

.

In verschiedenen Übersetzung soll der Katholik, Papst Franz, die italienische Mafia scharf kritisiert haben. Teilweise klingt es, als habe der Papst Mafiamitglieder und die Mafia insgesamt exkommuniziert.

.

Andererseits, so steht es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und bei faz.net, klingt das etwas anders, faz.net 22. Juni 2014:

.

Papst Franziskus hat Italiens Mafiosi als „Anhänger des Bösen“ bezeichnet. „Diejenigen, die den falschen Weg wählen, wie auch die Mafiosi, sind nicht in der Kommunion mit Gott. Sie sind exkommuniziert“, sagte der Papst am Samstag bei einem Besuch in der süditalienischen Region Kalabrien.

Wenn die Bewunderung für Gott durch die Bewunderung für das Geld ersetzt wird, dann öffnet sich die Straße der Sünde, der Eigeninteresse und der Unterdrückung“, sagte der Pontifex in Sibari vor tausenden Menschen. Er rief die Jugendlichen auf, den Versuchungen des schnellen Geldes zu widerstehen.“

Woanders steht: „Papst Franziskus hat die italienische Mafia scharf kritisiert. „Jene, die in ihrem Leben dem Pfad des Bösen in solch einerForm folgen wie es die Mafiosi tun, leben nicht in Verbundenheit mit Gott. Sie sindexkommuniziert”, sagte das Oberhaupt der Katholischen Kirche am Samstag vor zehntausenden Menschen im italienischen Sibari.

Dieses Übel muss bekämpft werden, es muss aus dem Weg geschafft werden. Wir müssen „Nein” dazu sagen.” Die Kirche werde ihre ganze Kraft einsetzen, um Organisierte Kriminalität zu bekämpfen. …Papst Franz sagte bereits: …Mafiosi zur Umkehr auffordern: „Noch ist es möglich, der Hölle zu entkommen. Aber die wartet auf Euch, wenn ihr Euren Weg nicht ändert.“

.

Viele Bereiche in Italien sind von der Mafia dominiert, Politiker werden bedroht. Die drei wichtigsten kriminellen Gruppen Italiens – die ‚Ndrangheta aus Kalabrien, die Cosa Nostra aus Sizilien und die Camorra aus Neapel – haben nach Schätzungen der Vereinten Nationen zuletzt einen Umsatz von insgesamt 116 Milliarden Euro erwirtschaftet.

.

Dietmar Moews meint: Wenn man die Papstansprache versteht, wie das „auserwählte Volk“ der Bibel, wonach nur das Gott gemäß lebende Menschlein als auserwählt git, während die anderen in der Hölle schmoren werden.

.

Nun, dann ist immerhin anzuerkennen, dass es eine bis heute von Klerikalen aufgetischte Erzählung gibt: Vom verlorenen Sohn! – die Sünder sind dem Herrn die liebsten.

.

Also: Auf MAFIA! – werdet sündig. Sünde führt in den Himmel der Vergebung. Und versucht nicht, „gerecht“ zu sein. Die Gerechten gelten als selbstgerecht.