Türke Yildirim mit Birgit Wentzien: EVET – ich Türkisch Du Deutschisch

Februar 19, 2017
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Vom Sonntag, 19. Februar 2017

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DLF-Chefredakteurin BIRGIT WENTZIEN

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VORAB: Ich habe eine große Sympathie zu den Türken und nenne dazu drei Merkmale

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es gibt eine besondere Wasser-, Reinlichkeits- und Bäderkultur in Istanbul

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– es gibt künstlerische Beziehungen, die am Werk des deutschen Architekten BRUNO TAUT – auch als Asylant in Ankara – nachvollziehbar sind

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– in HEINRICH HEINES Salons wird der Türke mit seiner Feinschnitt-Tabakspfeife beschrieben, der schwieg und machte mit seinem Pfeifenrauch eine NULL in die Luft (Teschikür edirim).

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VORAB: Ich habe große Sympathie für die Härte der DLF-Redakteurin BIRGIT WENTZIEN – sie weiß, was sie will und bezahlt dafür.

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ALSDANN: Merhaba YILDIRIM Deutschisch / Türkisch:

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Deutsche Regierungen haben Türken, inzwischen in der dritten Generationen, nach Westdeutschland geholt,

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– die kamen, sollten billigst arbeiten – das wollten sie auch

– die waren politisch stumm

– sie benehmen sich im öffentlichen Raum überwiegend wie brünstige Schimpansen, ähnlich den deutschen Fußball-Fans

– diese „Deutschtürken“ legen Wert auf ihre türkische Staatsangehörigkeit und artikulieren sich aber frei, wie deutsche Staatsangehörige, für die Türkei.

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Wenn in der TÜRKEI das Wahlvolk zur Abstimmung gerufen wird – wie derzeit zum parlamentarischen Verfahren der Verfassungsänderung der Türkei – machen türkische Parteien ihren Wahlkampf für die Deutschtürken auch in Deutschland.

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Die größte und allmachtsbestrebte AKP des Staatspräsident Tayyip ERDOGAN und seines fähigen Mitstreiters YILDIRIM, bedeutender technischer Reformer aus IZMIR, kommen fallweise zum Wahlkampf auf deutsche Straßen, Plätze und in große Hallen, wie jetzt in Oberhausen, wo man zehntausende Deutschtürken mit organisierten Bus-Sternfahrten hintransportiert.

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Auch andere türkische Parteien machen das, sind aber inzwischen verängstigt, weil sie von Erdogan überall verfolgt werden – auch in Deutschland. Nur die diskriminierten türkischen KURDEN bringen namhafte Großveranstaltungen in der deutschen Öffentlichkeit zustande. Türkische Armenier oder andere von ERDOGAN Verfolgte müssen sich als unterdrückte Minderheiten zurückhalten.

 

Das bilden die deutschen Massenmedien, auch die opulenten staatlichen Sender nur unzureichend ab, wie jetzt zum YILDIRIM-Auftritt in Oberhausen.

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DLF.de am 19. Februar 2017, mit dem DLF-Reporter Daniel Heinrich:

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Was war das für ein Auftritt von Binali Yildirim in Oberhausen. „Evet“ – „Ja“ zum Referendum! Die Türkei ist groß, die Deutschtürken gehören zur Türkei, es war das wohlbekannte, es war das volle Wohlfühlprogramm für die Nationalistenseele. Im Vergleich zu früheren Erdogan-Auftritten war es zwar heruntergefahren, aber Tausende AKP-Jünger jubelten, ein Meer aus türkischen Fahnen wogte und krachender Türk-Pop diente als musikalische Untermalung. … Es ging bei dieser Veranstaltung nicht um türkisches Brauchtum, es ging nicht um das Hochhalten der reichen türkischen Kultur, ihrer Geschichte. Nein. Es gab nur einen wirklichen Grund für diesen bizarren Populistenauftritt. Binali Yildirim war nach Oberhausen gekommen, er hatte sich extra dafür von der Münchner Sicherheitskonferenz losgeeist, um Werbung zu machen für ein Verfassungsreferendum … das eine autoritäre Regierung noch autoritärer machen wird.
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„Evet diyoruz“  – „Wir sagen ja“ zum Referendum war das Motto dieser Veranstaltung. Und es hatte letzten Endes nur eines zu bedeuten. Yildirim rührte die Werbetrommel für einen Mann:  Recep Tayyip Erdogan. …

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die AKP – sie haben nicht nur die Macht, sie haben nicht nur Kontrolle und Einfluss in der Türkei. Sie haben auch die Macht und das Sagen in der türkischen Community in Deutschland. 60 Prozent der, Achtung wieder so ein Wortungetüm, türkeistämmigen Deutschen stehen hinter der AKP. Es finden sich in diesen Kreisen eine beunruhigende Mischung aus Nationalismus, Chauvinismus, Ignoranz gegenüber liberalen Werten und einer gehörigen Portion Chuzpe.

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Da gibt es doch tatsächlich Stimmen aus diesen Kreisen, die versuchen Yildirims Auftritt als Aufruf zum Dialog darzustellen. ….

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… Wie um Himmels Willen und warum sollten sich diese Menschen freimütig und offen zu Deutschland bekennen wollen, sich als wirklicher Teil dieser Gesellschaft begreifen wollen, an wen sollen diese Menschen denn bitte politisch glauben, wenn die Bundesregierung in einer Tour ein einziges Wischiwaschi-Duckmäuser-Verhalten gegenüber der türkischen Regierung zeigt?

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Der Auftritt Binali Yildirims in Oberhausen heute, er war bei weitem nicht der erste Testosteron- und Platituden-geladene Auftritt eines AKP-Politikers in Deutschland. Lassen Sie uns alle gesamt hoffen und daran arbeiten, dass es bis auf weiteres der letzte gewesen sein wird.“

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Dietmar Moews meint: Die Deutschen werden diese Deutschtürken erdulden müssen. Die Einbettung oder die Unterdrückung fremder Wertvorstellungen und fremder Lebensart sind nicht „INTEGRATION“, sind auch nicht „MULTIKULTUR“ im Sinne von Vermischung, sondern es sind soziale Abgrenzungserscheinungen, die nicht das Recht der freien Selbstentfaltung sowie die rechtlich erlaubten individuellen und kollektiven Daseinsweisen respektieren. Was dieser wertende DLF-Beitrag zeigt, ist Unterbelichtung –  es ist nicht legitim, zu fordern:

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„…Lassen Sie uns alle gesamt hoffen und daran arbeiten, dass es bis auf weiteres der letzte gewesen sein wird.“

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Will man das anders haben, muss man entweder die AKP in den Bundestag lassen oder rechtliche Strukturen einziehen, die BILDUNG und AUSBILDUNG alle Menschen in Deutschland generell in gesellschaftliche Wertschätzung der freien Rechtsstaatlichkeit zu versetzen suchen:

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Wer – wie in Deutschland heute – deutsche MOB-KULTUR hochlobt und jegliche humanistische und leistungsorientierte Verhalten auf Profitabilität herunterziehen, darf sich über den Erfolg in Form des türkischen MOBS nicht wundern. Es steht völlig außer Frage, dass junge Deutschtürken, die heute modern und frei leben, hochwertige Ausbildung erworben haben, ebenso an dem deutschen MOB wie am MOB der Deutschtürken leiden, wie es den gesitteteren Deutsche geht.

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Vielleicht kommen die POSTFAKTLER mal auf die Idee, dass sie lediglich in den Wohlstandshängematten ruhen und aufquellen, die andere Werteorientierte halten und tragen (auch tüchtige Deutschtürken; Yildirim und Erdogan wären als Deutschtürken sicher auch anerkannte Leistungsträger; und religiöser Fundamentalismus ist bei Ratzinger und Papst Franz ebenfalls zu finden).

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Deutschland und die deutsche Öffentlichkeit muss vor den deutschen Praktiken der APARTHEID, GEGEN ANDERE, verstummen und sich politisch darauf einlassen, mittels Normentreue (Menschenrechte im GG) und freundlicher Gastlichkeit Wege des gesellschaflichen Miteinanders organisatorisch durchzusetzen, statt Volksverhetzung und Segregation zu demonstrieren.

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Kurdistan hat ein eigenes Lebensrecht

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Was aktuell in diversen Vermischungsgesellschaften der internationalen Szenerie stattfindet, ist mit der Erfahrung der empirischen Soziologie beurteilt, vollkommen eindeutig und vorhersagbar. Und so ist es heute in Deutschland ebenso:

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Majorität gegen Minorität, Ausgrenzung, Diskriminierung, Isolation, Heimat- und Fremd-Terrorismus.

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Bereits in den Jahrhunderte andauernden sozialen Friktionen zwischen USA-Nord- und Südstaaten wie auch zwischen Norditalien und Sizilien, sehen wir, dass die Integration und Ausdifferenzierung sich nicht aufeinander zu bewegt, sondern in gegenseitiger Ablehnung und Geringschätzung die Differenzen tradiert und verfestigt werden.

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Exakt das geschieht mit den weitreichend analalphabetischen Anatoliern der ersten Gastarbeiter-Generation in Westdeutschland, die die deutsche Sprache so wenig wie die eigene türkische vermochten, die ihre Unterklassenhabitus beibehielten, das extreme Patriarchat in der Öffentlichkeit demonstrativ vorführen, die türkischen „Baby Boys“ als „Prinzen“ gezüchtet und gezüchtigt wurden, die in sehr folkloristischen Formen dem sunnitischen Islam sich zuordneten, ihre mitgebrachte Kleiderordnung beibehielten und die tonnenartigen türkischen Frauen vermummt gehen und Passanten öffentlich nicht in die Augen schauen, nicht grüßen oder Gruß erwidern, stark auf die traditionellen patriarchalischen Verhaltensregeln gebunden.

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Inzwischen, in der dritten Generation von Türken in Deutschland, haben sich verschiedene sozio-kulturelle Türkengruppen gebildet,

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  • die rückständigen Mehrheitstürken, die als Deutschtürken den Führer ERDOGAN wünschen

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  • die modernen aufgeklärten Türken, die westliche Bildung und westliche Staatspraktiken bevorzugen und gegen die diskrimierende „Führer“-Demokratie Erdogans eingestellt sind, und deshalb die Verfassungsänderung in der Türkei zur populistischen „Präsidialdemokratie“ ablehnen. Diese Deutschtürken haben sich weitgehend aus der öffentlichen Auseinandersetzung mit ERDOGAN und der gottesstaatlichen DITIB zurückgezogen, verfolgen zwar die aktuellen Geschehnisse in der Türkei über Internetz und Zeitungen, halten sich aber weitgehend zurück, auch gegenüber der deutschen Staatspolitik.

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  • Die türkischen oppositionellen Deutschtürken, die in Deutschland mit türkischem Pass leben, werden auch in Deutschland offen von Erdogan verfolgt, ausspioniert und bedroht.

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Was einmal anfang der 1960er Jahre mit bedenkenloser Einwerbung anatolischer Analphabeten zur Billigarbeit in Westdeutschland begann, äußert sich heute im feisten Auftreten türkischer Jungmannen, der dritten Generation, die unrasiert, laut und wie brünstige Schimpansen mit Smartphones ihre „Selbstbehauptung“ öffentlich auslegen. Bürgersteige, U-Bahn-Haltestellen – alle Orte der öffentlichen Kommunikation werden breitbeinig angenommen. Hupende Hochzeits-Kolonnen und rote türkische Beflaggung an PKWs gehören zum Stadtbild in Köln. Es gibt in Köln tatsächlich „Kneipen“, wo solche Deutschtürken-Abkömmlinge nicht „eindringen“ – wie es Deutsche gibt, die es den Türken – heimattreu und feist – gleichtun.

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Die Instrumentalisierung von Wanderarbeitern als billige, dumme Gastarbeiter ist ein Rückfall ins 19. Jahrhundert, wie wir als Apartheid in allen rückständigen Massengesellschaften der Welt sehen können. Das hat Westdeutschland selbst verursacht.

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Dass Deutschland mittels Geheimdiensten sich eine NSU-Mordkampagne leistet und die deutsche Regierung vorführt, dass die Aufklärung der Morde an türkischen NSU-Opfern etwa einen Missachtungs- und Unterdrückungscharakter hat, wie die Türken-Schmähschrift des Thilo Sarrazin „Deutschland schafft sich ab“, verursacht Abgrenzungen wie auch den Zusammenhalt der Erdogan-Türken.

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Was der DLF-Reporter lamentiert:

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„…Nun könnte man fragen, was gehen uns solche innertürkischen Angelegenheiten überhaupt an? Was hat es uns anzugehen, dass ein Land, dessen Hauptstadt über 2.500 Kilometer von Berlin entfernt liegt, gerade auf vollem Wege ist, die Pressefreiheit abzuschaffen, die Rechte der Minderheiten abzuschaffen, Journalisten, Oppositionelle ins Gefängnis zu schmeißen?

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Am heutigen Tag, am Tag von Binali Yildirims Auftritt in Oberhausen sage ich Ihnen, was schlimm daran ist. Ich sage Ihnen, warum es uns aber so etwas von anzugehen hat. Tayyip Erdogan, Binali Yildirim, …

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.Welcher Dialog? Die Türkei, die gesamte türkische Community, ist tief gespalten. Das war heute wieder glasklar zu sehen. Kritiker von außen oder innerhalb dieser Community, die sich offen gegen die Mehrheitsmeinung stellen, werden oftmals bedroht. Wer es auch nur im Ansatz wagt, milde Kritik zu üben, wird bloßgestellt, eingeschüchtert und diffamiert – abwechselnd als PKK-Anhänger oder als Putschunterstützer vom vergangenen Juli bezeichnet….“

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Was sind die Bildungseinrichtungen der GÜLEN-Bewegung in Deutschland und in der weiteren westliche Welt anderes, als DIALOG-Bemühungen?

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Wer will das?

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Wer will Gülen?

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Wer will DITIB?

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Wer darf das in Deutschland?

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Der deutschen Verfassung gemäß gelten in Deutschland die Freiheitsrechte – für GÜLEN wie für AKP und DITIB – nur es darf nicht der Rechtsrahmen verletzt oder misbraucht werden.

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„…Dieses Gerede vom Dialog ist ein Skandal. …“ Meint DLF-Autor Heinrich … „Es ist allerdings ein noch viel größerer Skandal, wie sich Teile der deutschen Politik gerade verhalten. Im NRW-Innenministerium spricht man allen Ernstes von einem Privatauftritt des türkischen Ministerpräsidenten, den man nicht verhindern könne, die Bundesregierung verschwurbelt sich davon und lässt durch den Regierungssprecher ausrichten: „Wir gehen davon aus, dass innertürkische Konflikte nicht auf deutschem Boden ausgetragen werden.“

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Tatsächlich sind all solche öffentlichen Aktivitäten Ansätze zum DIALOG – ja, sogar die Hetzschrift von Thilo Sarrazin hat die schwächliche Funktion von DIALOG.

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DLF-Autor Heinrich verkennt offensichtlich, was das GG-Postulat „Meinungsfreiheit“ konkret bedeuten soll. Er selbst gebraucht seine Meinungsfreiheit hier beim DLF.

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Wer den Deutschtürken ihren Affenzucker von Oberhausen verwehren wollte, müsste dem Türken Yildirim mit Staatssicherheits-Kautelen kommen (während Yildirim sich offiziell an der Münchner Sicherheitskonferenz mit Gastrecht aufhielt).

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„…Innertürkische Konflikte nicht auf deutschem Boden? Vor dem Hintergrund einer solchen Rede, eines solchen Auftritts? Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte unlängst gefordert, türkeistämmige Deutsche müssten sich zu Deutschland, zur deutschen Gesellschaft bekennen. Dieser Auftritt und das Verhalten der deutschen Politik darauf sind nicht nur eine Klatsche für biodeutsche Medien, Politiker, Journalisten. Sie sind auch eine Klatsche für all jene – Achtung wieder Wortungetüm – türkeistämmigen Deutschen, die nichts, aber auch gar nichts mit diesem Populisten-Gehampel von Yildirim, Erodgan und Co. zu tun haben wollen….“

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Der DLF-Autor Daniel Heinrich kritisiert die deutsche Politik mit guten Argumenten. Seine Bewertungen, die der DEUTSCHLANDFUNK Köln hier quasi als freie Meinungsäußerung des Herrn Heinrich bereitstellt, ist indes nichts anderes, als die verklemmt-heimliche politische Bewertung und Stellungnahme der DLF-Chefredakteurin, BIRGIT WENTZIEN zu Yildirim in Oberhausen, die den Autor Heinrich erlaubt und nicht unterbindet.

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„Populisten-Gehampel“ ist nicht die treffende Bezeichnung, wenn man einerseits Donald Trump und Hillary, samt Todesstrafe und Lügenpresse-Krieg gegen den gewählten Präsidenten in der USA-Präsidialdemokratie huldigt. Wenn Deutschland die USA als PATRON Deutschlands einer Wertegemeinschaft anspricht, während nunmehr ERDOGAN ebenfalls den Spagat versucht, als Führer der sehr heterogenen türkischen Gesamtbevölkerung, zwischen technischer Moderne, orthodoxem Islamismus und mittelalterlichen anatolischen Analphabeten, machtpolitisch zu strukturieren – hat die Gültigkeit der selbst vorgetragenen eigenen Wertvorstellung verraten.

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Pseudoaktionismus und Sündenbock-Legitimation

Januar 16, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5265

vom Freitag, 16. Januar 2015

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Mir fällt sofort die Lehre aus dem „großen Krisenstab“ bei der Schleyer-Entführung ein: Die Politik bringt sich in eine Situation, in der sie handlungsunfähig wird, weil sich alle Entscheider aus einem geschlossenen Kreis heraus der Publizistik gegenüber vor einer SÜNDENBOCKROLLE fürchten. Folge: Keiner bewegt sich.

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Heute geht das hochaufgeladene „der nächste Qaida-Anschlag kommt gewiss“ – die Politik muss vorausschauend handeln, die „Sicherheit verschärfen“ – als habe man bislang die Sicherheit schleifen lassen.

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Da man aber gar nicht handeln kann, so, dass irgend jeglicher extremistischer Anschlag verhindert werden kann, täuscht man das handeln vor: Ein Aktionismus, der aber gar kein zielgerichtete Aktionen beinhaltet, sondern ein öffentlich zur Schau vorgetragener PSEUDOAKTIONISMUS ist.

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Es wurde sofort zugegriffen, angesichts der ansonsten ungeeigneten oder nicht verfügbaren Mittel.

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Zum Beispiel braucht man Polizeipersonal, man braucht IT-Personal, man braucht Officer, die fähig sind, Raster-Daten-Samples zu operationalisieren.

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Denn um Massendaten sinnvoll auszuwerten, konkret aus der Unmasse von algorithmisch errechneten völlig ungenauen Terror-Verdachtspersonen-Namen überhaupt nur herauszufinden, welche der Namen falsch geschrieben oder Aliasse oder bereits gestorbene analoge Menschen sein könnten, sind leistungsfähige Kopfarbeiter vonnöten, die erst ausgebildet werden müssten.

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Kurz, da bietet sich ein „Schwarze-Peter-Spiel“ an: Die einen fordern die „Vorrats-Datenspeicherung, die anderen lehnen es ab, weil es nur Schaden und Kosten bringt: Aber, Deutschland ist außerstande ein Volldatensample zu speichern und zu nutzen – man müsste Alles den USA überlassen.und in Paris haben wir gesehen: Die USA hatten die Daten – Paris hatte nicht die Erkenntnisse und Handlungsanweisungen.

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Es wird also ein SÜNDENBOCK aufgezogen:

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Wer die Vorratsdatenspeicherung nicht einführt, ist Schuld und trägt die Verantwortung, wenn ein Terroranschlag geschieht.

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Der unsinnige Streit um die Vorrats-Datenspeicherung geht also nicht um Sicherheit oder um adäquate Sicherheitspolitik, sondern um LEGITIMATIONSBESCHAFFUNG und den SÜNDENBOCK.

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Es muss also nur eine Bedohung am Horizont aufgezogen werden, und schon geht das Gesetzeverschärfen zwischen den Parteien los. Wie es bei den Notstandsgesetzen war, ist es jetzt bei der Einführung des TOTALITARISMUS durch Überwachung und Telematik der USA.

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Dietmar Moews meint: Wir brauchen keine Verschwörungstheorie um zu konstatieren:

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Wenn die USA ihren saudi-arabischen und sonstigen Golf-„Kolonien“, besonders dem dekadenten Öl-Adel, seit „dessert storm“ und Bin Ladin gegen die Sowjet-Union in Afghanistan, so wunderbar anregend dabei den Rücken freihält, militant-salafistische Gruppen auszubilden und zu finanzieren, dann ist es nicht verwunderlich, dass es Al Qaida, ISIS, Boko Haram und weitere sunnitische „Glaubenskrieger“ in der Welt gibt.

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Nun ist die Frage, warum gibt es die in der westlichen Welt?

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Warum wird das mittlerweile von den Nato-Staaten erkannt, aber nur halbherzig kritisiert, aber nicht verhindert?

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Nähern wir uns der Frage mit der Hypothesen-Frage „Cui bono“?

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Blicken wir auf den empirischen Befund: sehen wir, alle westlichen Demokratien, auch die USA mit ihrem Zivil-Waffenbesitz-Bürgerkrieg und den Tausenden Todesopfern, lautet der Befund:

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Angst und Schrecken herrscht durch tatsächliche „asymmetrische“ Bedrohungen.

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Folglich werden unter auf diesem Weg erzwungene Wählerzustimmung die demokratischen Freiheitsrechte abgebaut, stattdessen Militärrecht eingeführt.

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Die totalitäre Vollüberwachung durch die Vorratsdatenspeicherung in der IT-Revolution wird durchgesetzt – und die konkrete Erfolgsantwort auf Cui bono? Lautet: TOTALITARISMUS, WAFFENGESCHÄFT, ENTMÜNDIGUNG.

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Wie unreif sind diese Fußballer, FC Bayern-Rummenigge, der erklärt, wir haben in Doha die besten Bedingungen – ich habe keine Sklavenarbeiter gesehen. Ich lese im Kölner Stadt-Anzeiger dass der EFFZEH-Spieler Antony Ujah (24) über Weihnachten zuhause in Nigeria war – er ist völlig schockiert, weil er nun erstmalig etwas von der Politik kapiert: Boko Haram schlachtet das nigerianische Volk, anscheinend mit Einverständnis des nigerianischen Präsidenten (jetzt im Wahlkampf in Nigeria) und des offiziellen nigerianischen Militärs. Boko Haram, mit Protektion der arabischen Golf-Staaten, mordet in Nigeria, in Kamerun, im Tschad, während in Mali die Franzosen um ihre Uran-Minen kämpfen.

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Wieso geht FC Bayern als Partygast zu den Militanz-Finanzierern? Wieso spielt die deutsche Handball-Nationalmannschaft jetzt in Qatar? Warum sagt der deutsche DFB-FIFA-Weltmeister-Verband nicht eine Teilnahme bei einer WM, 2022, jetzt schon ab?

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Warum wissen Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger nicht, wo der Hammer hängt? Schweinsteiger, der Trottel, der in Brasilien behauptet hat, Brasilien ist schön, ich weiß gar nicht, was die Leute haben. Ich bin FIFA-Präsident Sepp Blatter dankbar, das glückliche freundliche brasilianische Volk kennengelernt zu haben.

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Wieso können muslimische „Täter“ in Boston beim Marathon die Bombentaschen abstellen, wenn man Alles über diese Täter bereits vorher wusste – aber der Anschlag wurde nicht verhindert, sondern gefilmt?

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internationale Sportler und Künstler wurden damals, anfang der 1980er Jahre, von Hannover aus initiert.

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Lichtgeschwindigkeit 167

Januar 20, 2010



Lichtgeschwindigkeit 166

ABZUG BESTECHUNGEN

täglicher Kommentar der Medienlage,

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung,

am Mittwoch, 20. Januar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen, mit DLF, dradio.de,

Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net, piratenpartei.de.

Besonders beachtlich hier: AFGHANISTAN bei BBC-News

Piratensache: ABZUG BESTECHUNGEN –

aus Sicht der PIRATEN muss Deutschland

den Besatzungskrieg gegen Afghanistan unverzüglich

abbrechen. Dies ist die eingedeutsche Fassung des

EXIT BRIBES von Lichtgeschwindigkeit 166,

vom 19. Januar 2010. BBC zitiert: Afghanen zahlten in den

vergangenen 12 Monaten den Geldwert von 2,5 Milliarden

US-Dollar bzw. den Gegenwert fast eines Viertels der

anerkannten Gesamtwertschöpfung des Landes, berichtet

die UN. Der Befund von 7.600 Leuten ergab annähernd 60%

mehr von Bestechung betroffenen, als von Unsicherheit oder

Arbeitslosigkeit. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung musste

im vergangenen Jahr mindestens für eine Bestechung an eine

Behörde zahlen, zeigt der Bericht. Diese Erkenntnisse

unterscheiden sich sehr von einer neueren BBC-Untersuchung,

in der die Wirtschaftsprobleme als größtes Problem erscheinen.

Der Überblick, der von der BBC und anderen Sendern im

Dezember in Auftrag gegeben worden war, ergibt, dass weniger

Afghanen (14%) die Korruption als das größte Problem ansahen,

gegenüber Wirtschaft (34%) und die Sicherheitssituation (32%).

Übereinstimmend mit der UN-Erhebung belief sich die

durchschnittliche Bestechung in Höhe von 160 US-Dollar (98 Pfund)

gegenüber dem durchschnittlichen Jahreseinkommen von

424 US-Dollar. Überwiegend wurden Bestechungen an die Polizei,

Richter und Politiker gezahlt, auch Mitglieder der internationalen

Organisationen und Nichtregierungs-Organisationen seien

ebenfalls als korrupt zu betrachten. Antonio Maria Costa,

Leiter der UN-Behörde für Drogen und Kriminalität (UNODC),

sagte, Korruption ist Teil des Drogenhandels und des Terrorismus

in Afghanistan. Nach dem UNODC basiert der Korruptionsbefund

auf Interviews mit 7.600 Personen in 12 Provinzhauptstädten und

in mehr als 1.600 Dörfern überall in Afghanistan.

Der BBC-Überblick, der ebenfalls nationalweit durchgeführt worden

ist, ist auf eine kleinere Zahl (1.534) gestützt. Schlussfolgerungen:

59% der Afghanen sagten, dass sie die alltäglichen Erlebnisse

der behördlichen Unehrenhaftigkeit schlimmer finden als die

Unsicherheit (54%) oder Arbeitslosigkeit (52%). In 56% der Fälle

der rechtswidrigen Zahlungen, ging eine ausdrückliche

Forderung der Bestechungsnehmer voraus. In drei von vier

Fällen, wurden die Bestechungsgelder bar gezahlt. Im

Untersuchungszeitraum, musste etwa einer von vier Befragten

wenigstens eine Bestechung an die Polizei und

gemeindebehördliche Personen bezahlen, während zwischen

10 und 20% auch an Richter, Staatsanwälte oder

Regierungsmitglieder zu zahlen hatten.

Die Afghanen sagen, dass es unmöglich ist, eine

behördliche Amtshandlung zu erreichen, ohne eine

Bestechungszahlung. Bestechung ist eine „Prekariatssteuer“

für Leute, die ohnehin schon zu den Ärmsten der Welt zählen“,

ergänzt Costa.

Die Schlange wächst: Weiteres Ergebnis des Berichts ist,

dass einer von drei Afghanen glaubt, dass Korruption die

Norm sei. Nur 9% der städtischen Bevölkerung würden

je einen Besetechungsfall der Obrigkeit melden. Weiterhin

nehmen 54% der Afghanen an, das internationale

Organisationen und Nichtregierungs-Organisationen

korrupt seien, „die ohnehin nur im Land seien, um

sich zu bereichern“. „Diese Wahrnehmung droht,

die Wirksamkeit ausländischer Hilfe zu untergraben

und entwertet alle, die versuchen das hilflose Land zu

unterstützen.“ Herr Costa hebt das Entstehen einer

„neuen Kaste reicher und mächtiger Individuen, die

außerhalb der gewachsenen Macht- und Stammesstrukturen

agieren and steigern die Kosten der Vorteile und

Berechtigungen auf eine Höhe, die unvergleichbar ist

mit der „natürlichen“ Unterentwicklung des Landes.“

Kriminelle Schieberei ist gleichermaßen erheblich, abartig

und wuchernd und zeitigt politische, wirtschaftliche

Konsequenzen wie auch Sicherheitsfolgen.“ Der in der

Untersuchung deutlich werdende Vertrauensverlust in

afghanische Führer, rechtfertigt die steigende Gewalt

der Taliban als Widerstand … „Es ist höchste Zeit die

Flut der Bestechung in Afghanistan abzustellen, und

das Verschwinden von Geld und Vertrauen in ein großes

schwarzes Loch zu stoppen. „Korruption ist das größte

Hindernis die Sicherheit, die Entwicklung und

die Regierung in Afghanistan zu verbessern.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin: Berlincrew:

Musik: Berlin. Philh. Wilhelm Furtwängler/Beethoven IX. 1942


Lichtgeschwindigkeit 167

Januar 20, 2010


Lichtgeschwindigkeit 25

Oktober 1, 2009

am Donnerstag, den 1. Oktober 2009, ab 14 Uhr am Reichstag Berlin

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Presseschau für die Piraten

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Ahoi liebe Piraten, liebes Publikum. Die Lage: Heute, am 1. Oktober

2009, das erste mal nach der Bundestagswahl. APO von den Piraten.

Wir stehen hier jetzt als außerparlamentarische Opposition. Wir

versuchen unsere Vorschläge für die Politik namhaft zu machen und

versuchen durch Aufklärung Einfluss zu nehmen. APO heißt, für uns

praktisch zukünftig nicht mehr vor dem Bundestagsgebäude, dem

alten Reichstag in Berlin zu stehen, sondern APO heißt für die Piraten,

dort zu stehen, wo die Gesellschaft ist, mit der Idee, mit dem

Hintergedanken für mehr Demokratie. Wir müssen die Machtfrage

stellen, da, wo die Macht ist, nämlich bei der Gesellschaft, bei den

Wählern, einerseits, andererseits bei den Medien, die die öffentliche

Meinung führen, und andererseits dann da, wo die abgeriegelte, von

der Dienstklasse gelähmte Macht, die Gesetzgebung, die politischen

Entscheidungen, sind. Deshalb bitte ich auch um

Nachsicht für unsere Mandatsträger, die Bundeskanzlerin, die

Abgeordneten. Wir dürfen nicht denken, dass die wirklich die Macht

haben und einfach machen können mit ihrer Macht, was wir uns

wünschen. Sondern es gibt eine ganze Reihe Verwertungsbedenken

und Einflussgrößen, die nicht immer in Erscheinung treten. Weshalb

wir dann immer sagen: Die da Oben machen sowieso was sie

wollen – während die das gar nicht wollen. Ich habe also

gestern in Szene in Berlin mit Leuten geredet, die nicht gewählt

haben, die SPD gewählt haben, die ganz verzweifelt sind, die

alles Betrug finden. Oder die sagen, Jetzt muss nur noch der

Westen auch noch kommunistisch werden und dann sind wir

durch, aus Sicht der Linkspartei.

Themen

1. Berliner Woche -Annoncen-Gratis-Wochenblatt vom 30. Sept.

2009

2. BILD von Do 1. Okt. 2009 Titel und Kommentar

3. Handelsblatt Titel von Do 1. Okt. 2009

4. ZEIT 41 von Do 1. Okt. 2009 – Wochenzeitung

Interessante Artikel in den Zeitungen heute. Die

Zeitungen in Deutschland sind die Informationsgeber und

Leitmedien für die Meinungsführung, immer noch nicht das

Internetz. Das muss auch gar nicht umkämpft werden in

unserer gesellschaftlichen Kommunikation, denn wir

wirken ja alle zusammen auf den gesellschaftlichen Prozess.

5. Das Piratenthema: Nach der Wahl – wie bewerten die Piraten

das Wahlergebnis? Was tun die Piraten? Was tun die Piraten

binnenorganisatorisch in der Piratenpartei, um zu zeigen,

dass sie auch fähig ist Ansagen zu machen? Und was, mit

Blick auf die Gesellschaft und den gesamtgesellschaftlichen

und weltinnenpolitischen Prozess?

Berliner Woche -Annoncen-Gratis-Wochenblatt vom

30. Sept. 2009: Diese Gratis-Wochen-Werbezeitung von Berlin

stelle ich vor, um aufzuklären. Diese Zeitungen werden von den

Politikern wirklich sehr gefürchtet. weil dort, wo die

Abstimmungen und wo die Stimmen geworben werden müssen,

da wirken diese Zeitungen bei all den Menschen, die keine

Zeitungen kaufen. Die gucken da rein und sehen, was ist los.

Da kann ich noch mal an meiner Kunstpolitik-Kritik an der

Salonpersonnage anknüpfen. Diese Blätter sind voll mit von

dieser ganzen kleinen Staatskunst, wo die Bezirksämter den

kleinen Funktionären die 1000 Euro-Überweisungen machen.

Das ist wirklich klasse in der Weise, dass jetzt das Geld

knapp wird. Dann hört das endlich auf. Und die müssen einfach

zum Arbeitsamt gehen. Solche Werbezeitungen,

wie die Berliner Woche, sind also sehr beachtlich,

wenn man wissen will, was die Leute wissen und nicht nur,

was sie selbst denken.

BILD Titel und Kommentar: BILD-Bundestitelblatt in meiner

Wind- und Segelaktion mit dem Tsunami in Indonesien.

Das furchtbare Todesbeben. BILD erscheint in 16 oder 17

Regionalausgaben. Die Berliner-Brandenburger

Ausgabe berichtet, Herr Sarazzin Türken in Berlin beleidigt.

Ich gehe nicht darauf ein, denn wir berichten für die

ganze Welt. Der Kommentar des Briefschreibers Wagner

ist von mir diesmal mal nicht ironisch gemeint, ausnahmsweise:

Herr Wagner schreibt: >Liebe SPD Du bist in der Situation eines

Fußballclubs wie Hertha BSC, letzte Saison um Meisterschaft,

Championsleague, heute Tabellenende … der Fußballclub SPD

ist 146 Jahre alt. Er ist die Partei der Aufklärung. Die Partei der

Entrechteten. Mein Vater hat SPD gewählt. Die

Nazis haben die SPD verboten, Die SPD hat überlebt. Ohne

Brandt ohne Schmidt sähe die anders aus. …<

beachtlich.

Die BILD-Zeitung wird von vielen Leuten nicht geliebt.

Aber in Wirklichkeit ist das , was die Leute sagen die

Erklärungsnorm. Nicht das, was die Leute wirklich

empfinden. Hier auf dieser Wiese habe ich Fußball

gespielt Der grandiose Fußballabend unserer

Bundesliga in der Championsleague. Der Fußball

sowohl FC Bayern und VFL Wolfsburg haben gestern

in der Champions Leaque internationale

Spitzenleistungen gebracht – Bayern gegen Juventus

Turin 0:0; Wolfsburg gegen Manchester United 1:2 –

die Ergebnisse waren nicht so erfreulich.

Es war wunderbar anzusehen. Ich freue mich auf

die nächsten Spiele.

Handelsblatt: Es ist voll von Wirtschaftssachen. Deshalb

die Sparten- und Nischenpartei mein Piratensignet die FDP

will Solarförderung kappen. Die FDP-Idee,

dass wir mit Atomstrom billig fahren, heute –

was morgen ist, wird hier nicht gefragt. Ich kann das

hier nicht so weitermachen, in den Böen habe

ich hier Windstärke 6 bis 7. Tut mir leid für

das Handelsblatt. Ich muss das hier abbrechen.

ZEIT 41 vom Do 1. Okt. 2009 – Wochenzeitung:

Die ZEIT ist ein Riesenpaket.

Hat heute einen Titel: >Ein komisches Gefühl<.

Und eine Vignette, ein Bild, mit einer piratisch

kopftuchgetarnten Studentin. Und hat eine große Beilage

mit dem gleichen Titelbild, aber dieses ganze Studententeil

mit der Piratenmimikry behandelt gar nicht die Piraten.

Dazu ein Artikel mit Hunnenfoto und Wikinger auf hoher

See – nur die Piratenpartei wird dabei nicht erwähnt. Aber

die ZEIT hat tatsächlich einen großen Artikel zur Piratenpartei –

ich jetzt hier fast unter, es läuft schon wasser ins Boot – der

korrigiert werden muss. Der Piratenchef Seipenbusch hat

gesagt: Dass die ganze Gesellschaft der elt steht unter dem

Eindruck der neuen Sinnlichkeit wovon wir ja auch

viele Vorteile haben, also das wird hier gesagt. Hätte jeder

auf die Bühne gedurft hätte ich 85 bis 90 % der bei der

Feier Anwesenden kommen lassen können, weil

sie viele Ideen haben und klasse sind. Da ich selbst als

Schäferhund die Bühne bewacht habe, weiß ich

dass ich drei Sunden lang Jörg Tauss daran hindern

konnte, die Bühne zu nutzen. Das Thema Kinderporno

sollte jetzt nicht mehr als Kampagnethema von

den Medien genutzt werden, denn verbindlicher,

intelligenter und einfühlsamer als die Piraten,

hätte man mit der anhängigen Klage hinsichtlich der

Verpflichtung gegenüber Jörg Tauss nicht umgehen

können.

Das Piratenthema:

Nach der Wahl, wie bewerten die Piraten das

Wahlergebnis? Was ist ab sofort zu tun?

Die Piraten haben ein sehr sehr gutes Ergebnis erzielt.

Eine Sensation ist das aber nicht. Insofern war die Freude

auf der Wahlparty auch von offenen Augen für die Krise

von Finanzen und Wirtschaft geprägt, nämlich angesichts

des Votums, wie es jetzt das neue Parlament und

die nächste Regierung erwarten lassen.

Frage: Was müssen die Piraten also jetzt machen?

Antwort: Aus der Sicht der empirischen Soziologie

haben die Piraten ihre Selbstfindung in dreierlei Hinsicht

zu betreiben: Welches sind die Themen der Piraten?

Welches sind die Medien der Piraten? Welches

sind die Werte der Piraten? Als Themen sind sowohl

als parteipolitischen und -organisatorischen Fragen

entschieden werden, alle Sachthemen, alle Medienfragen,

schließlich alle Wertefragen. Dazu wird morgen,

Freitag, 2. Oktober 2009, weitergedacht.

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