DAVOS Weltwirtschafts FORUM mit No. 45 in USA-ISOLATION

Januar 24, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7887

Vom Mittwoch, 24. Januar 2018

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Noch bis Freitag werden auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in DAVOS Positionen zur Lage von wichtigen Staatsführern vorgetragen.

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Gestern sprach er indische Staatschef und der italienische Staatschef. Heute sollen unter anderen die deutsche Bundeskanzlerin Merkel sprechen sowie später der französische Staatspräsident Macron.

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Für morgen wird No. 45 aus USA erwartet.

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Dabei geht es um jeweils nationalökonomische Neuorientierungen, aber auch um vielseitige internationale Beziehungen und mögliche Vertragsänderungen.

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Und man wird nicht umhinkommen, ein weltökonomisches Balancespiel unter den Aspekten von Kriegen und Friedenspolitik zu reflektieren.

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Wer, über was, zu klagen hat und Änderungen zu eigenen Vorteilen wünscht.

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No. 45 hat bereits mit AMERICA FIRST seine ostinate Angriffsformel hinreichend verbreitet. Vor einigen Tagen interpretierte er zusätzlich seine Vorstellung, dass AMERICA FIRST für alle gut und nützlich sei:

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Wenn es den USA besser geht, wird es auch dem Rest der Welt besser gehen.

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Nun schweben da unauflösliche Wertkonflikte, z. B. dass viele Staaten gerne selbst bestimmen würden, ob und wann sie Krieg machen.

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Ebenso sind viele Staaten der Welt der Überzeugung, dass die ökonomische Ungleichheit der Staaten als Tatsache anzusehen ist. Aber, dass eine erfolgreiche Verbesserung dieser Lage viele Staaten sich von freiem Austausch, freiem Handel und Kulturtransfer versprechen, wenn dabei eine gewisse FAIRNESS (UN-Charta) eingehalten würde.

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Davon hält nun No. 45 traditionell sehr wenig, eigentlich nichts, während doch viele seiner Vorgänger zumindest stets FAIRNESS vortäuschten, von Recht und von Freiheit ihre ideologischen Schwingen über er modernen Menschheit ausbreiteten. No. 45 sagt dagegen, er sei ganz ehrlich. Er ist davon überzeugt, dass AMERICA FIRST die Welt rettet, während Demokratie etwa das ist, was Göring und Hitler darunter verstanden:

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Unproduktiver Organisationsmist politischer Verantwortungsverschleierung, – entkopplung und – Zeit- und Geldverlust ohne Effizienz.

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Die New York Times hat schon mal – vorsichtig – TRUMPS Auftritt in DAVOS, morgen, noch gar nicht bereitgestellt. Da wird nur kurz auf die Zollerhöhung gegen Waschmaschinen und Solartechnik-Importe thematisiert.

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Doch CHINA, dieses Jahr nicht mit dem Staatschef Xi Jinping, sondern mit einem Ökonomen angetreten, plädierte für FREIHANDEL – allerdings mit Ausnahme der chinesischen MAUERN, gegen ökonomische Ventures anderer Staaten oder nichtchinesischer Firmen in China.

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Deutschlandfunk.de bereitstellt heute, 24. Januar 2018 zu DAVOS:

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„Davos – China wirbt für offene Märkte

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Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat China sein Bekenntnis zu offenen Märkten und zur Globalisierung erneuert.

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Der Wirtschaftsberater der chinesischen Regierung, Liu He, sagte, die Volksrepublik werde Handelsbeziehungen vertiefen, Barrieren abbauen und Reformen der Wirtschaft vorantreiben. In einer fragmentierten Welt sei es wichtig, eine gemeinsame Zukunft zu schaffen. US-Präsident Trump hatte Anfang der Woche mit der Ankündigung neuer Strafzölle Ängste vor einem Handelskrieg mit China geweckt.
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Am Nachmittag wird Bundeskanzlerin Merkel in Davos eine Rede halten. Ein Schwerpunkt soll unter anderem die Europapolitik sein. Nach Angaben der Bundesregierung plant Merkel zudem mehrere Treffen, unter anderem will sie mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu zusammenkommen. Am frühen Abend wird auch Frankreichs Präsident Macron zu den Spitzenvertretern aus Politik und Wirtschaft sprechen.“

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The New York Times.com am 24. Januar 2018:

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„Opinion

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Mr. Trump’s Tariffs Will Not Bring Back Manufacturing Jobs

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By The Editorial Board

President Trump’s pledge during the presidential campaign to help manufacturing workers by reducing imports from China and other countries sounded half-baked. His administration’s decision on Monday to impose import tarfiffs on solar energy cells and panels and on washing machines makes clear just how difficult it will be to deliver on that promise.

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The move will most likely raise the price of solar panels and washing machines in coming years and yet may not even lead to many more jobs. That outcome might sound paradoxical, but analysts say it’s due to changes underway in both industries well before Mr. Trump took office.

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Tariffs will not be high enough to create new manufacturing jobs because the cost of production in countries like Malaysia and South Korea will remain significantly lower than in the United States. Also, American factories would probably be highly automated and require far fewer workers. Meanwhile, the higher tariffs — and thus higher prices — for solar cells and panels will reduce demand from residential customers, businesses and utilities. That will hurt American businesses that install panels and produce equipment used in solar systems. The Solar Energy Industries Association estimates that the tariffs could cost that industry 23.000 jobs.

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Whirlpool, which sells more washing machines in the United States than any other company, says that the Trump administration’s decision, which will apply tariffs to imports from most countries, will lead to the creation of 200 jobs at a factory in Ohio, in anticipation of increased sales. But foreign appliance manufacturers like Samsung and LG have already built or are building factories for washing machines in the United States. So any advantage Whirlpool might enjoy could fade away as a new Samsung factory in South Carolina and an LG factory under construction in Tennessee begin churning out machines, creating more competition.

The Trump administration imposed the tariffs in response to complaints by domestic manufacturers — Suniva and SolarWorld in the solar case and Whirlpool in the washing machine case — that competition from a surge of imports had hurt their businesses. The tariffs on solar products last four years starting at 30 percent, falling to 15 percent in the fourth year. Each year, the first 2.5 gigawatts of solar cells imported into the country will be exempt from the tariffs. The washing machine tariffs last three years and start at 20 percent on the first 1.2 million units and 50 percent for the rest, declining to 16 percent and 40 percent in the third year.

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The tariffs, though, could have a domino effect. The Trump administration imposed them under a federal trade law that allows the president to protect, or “safeguard,” domestic industries hurt by imports. Other countries will very likely challenge these tariffs at the World Trade Organization and seek to impose retaliatory tariffs against American exports.

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Mr. Trump is hardly the first president to use tariffs to help domestic industries. Barack Obama and George W. Bush took similar actions to help the tire and steel businesses respectively. But those presidents also tried to strike trade agreements with other countries, with varying degrees of success.

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Mr. Trump seems uninterested in the painstaking diplomacy and negotiation such agreements require. Just look at his threats in recent months to withdraw the United States from the 24-year-old North American Free Trade Agreement should Canada and Mexico not quickly agree to changes his administration is demanding.

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The White House needs to put forward a coherent and convincing trade policy if Mr. Trump wants to do right by his working-class supporters. The current piecemeal approach is not working on behalf of American consumers, nor is it likely to put anyone to work.“

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Dietmar Moews meint: Man kann leicht einen Zustand verschlechtern und zerstören, den man nie mehr neuherstellen könnte und Heilversuche sind immer von Misstrauen und Zweifel belastet.

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Der Konflikt mit den USA sollte deshalb als lebendige Diskussion und Argumentationsvorträge hochgehalten werden – nicht mit apodiktischem Kollaps.

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Wenn die deutsche Bundeskanzlerin Merkel nicht bei No. 45s Redeauftritt in DAVOS anwesend sein wird – der extra mit dem Flugzeug über den Atlantik einfliegen will – und es fehlen vielleicht noch andere Europäer, dann ist das eine zwar logische Antwort auf AMERICA FIRST. Aber, wenn schon die New York Times nicht oder nur beiläufig über No. 45 in DAVOS berichtet, dann wird das die Empathie-Bereitschaft in der USA-Politik keine neuen Anhänger in den USA gewinnen können.

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Merkel kommentierte: Wenn ich Trump treffen will, muss ich nicht nach Davos fahren.

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Klar ist heute, die E U wirbt für die Entfaltung der Europäischen Union, für ökonomische Integration Europas. Dabei liegt durchaus ein funktionaler Begleiteffekt in einer Interessenpolarisierung der E U mit No. 45 und damit den gegenwärtigen USA, deren GLOBALISIERUNG und deren PROTEKTIONISMUS für AMERICA FIRST.

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Sieht man aufs Welt-Menü, wird deutlich, dass No. 45 in Isolation in Kriegsnähe kommt. Weder Indien, noch China, noch Russland, noch Afrika, noch Iran und jetzt auch NATO-Europa teilen die Überzeugung der USA für eine protektionistische Selbsthilfe.

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Es sieht so aus, als sei die Welt (mit Ausnahme der unfairen China-Wirtschaft) mehr für Integration gemeinamer Zielsysteme als mit offenem Konflikt.

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FREIHANDEL ist in der Welt ein hoch angesehener Wert. AMERICA FIRST überzeugt außer No. 45 nur noch seine Wähler.

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Aber die Daten der Weltwirtschaft haben momentan durchaus gute Qualitäten. No. 45 sieht darin die Bestätigung für seine Bevorrechtigungs-Ideologie der USA.

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KZ-Arzt Josef Mengele geht mit Ruth Elias bei arte in die Ewigkeit ein

Januar 23, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7885

Vom Mittwoch, 24. Januar 2018

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LICHTGESCHWINDIGKEIT mit arte – Mediathek am 23. Januar 2018

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Die Gelegenheit die Zeugin RUTH ELIAS zu hören und zu sehen – wie sie als tschechisch-deutsche Jüdin jahrelang durch die NS-Sonderbehandlung musste, bis sie über AUSCHWITZ AUGE IN AUGE mit dem teuflischen SS-Arzt JOSEF MENGELE Menschenversuch am eigenen Leib ertrug:

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Als Ruth Elias 1943 nach Auschwitz deportiert wurde, war sie schwanger. Im KZ hat sie ihr Kind zur Welt gebracht. Bevor der KZ-Arzt Josef Mengele das Baby töten konnte, tat sie es selbst.

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Mengele hatte die niederkommende Hochschwangere noch nett behandelt. Als über Nacht eine Tochter geboren worden war, kam Mengele, ordnete an, der Mutter die Brüste abzubinden, damit das Neugeborene nicht gesäugt oder ernährt werden durfte – er wollte testen, wie lange ein Neugeborenes lebt, es lag acht Tage neben der Mutter im Dreck, wenn es nach der Geburt keinerlei Nahrung bekommt. Dieses SS-Mordopfer war am achten Tag am Ende.

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Dietmar Moews und Professor Alphons Silbermann, Nazi-Opfer und Soziologe des Judenhass‘

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Dietmar Moews meint: Wer sich die Zeit nehmen würde, den arte-Report mit dem Interview der verfolgten und deportierten RUTH ELIAS, die heute in ISRAEL lebt, aufzunehmen, (23. Januar 2018 um 20:15 Uhr auf arte gesendet „Vier Schwestern“ – Der hippokratische Eid – Ruth Elias“), kann dadurch eine fremde Lebenswelt kennenlernen.

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Aufklärer und Autor hier in Bildern bei arte Claude Lanzmann.

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Mir fällt dabei nur ein, wie zur selben Zeit, während die europäischen Juden gejagt und deportiert wurden, der Stellvertreter Hitlers, Reichsmarschall Hermann Göring (auch Chef der SS) sein geradezu höfisches Anwesen „CARINHALL“, in der Schorfheide, am Großdöllner See, nördlich von Berlin, bauen ließ (es gab dazu etliche Kilometer entfernt eine „Double-Attrappe“ von CARINHALL im Maßstab 1:1, um als Scheinziel feindliche Fliegerangriffe zu täuschen, während die gesamte Riesenanlage von CARINHALL selbst vollkommen „als Waldgebiet“ getarnt worden war.

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ERFOLG: Das echte CARINHALL wurde niemals angegriffen – schließlich von einem Sonderkommando der Luftwaffe, auf Befehl von Göring selbst, der am 20. April nach Berlin abgezogen war, am 28. April 1945 mit 80 Fliegerbomben vollkommen verwüstet, als die russischen Besatzer bis auf wenige Kilometer herangerückt waren.

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Ruth Elias hat CARINHALL nie gesehen.

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https://www.arte.tv/de/videos/068408-001-A/vier-schwestern-1-4/

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a r t e mediathek: „Vier Schwestern (1/4) – Der hippokratische Eid mit Ruth Elias“

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Élysée-Vertrag von 1963 ist die deutsch-französische bilaterale Ausfaltung der Europäischen Gemeinschaft

Januar 22, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7881

Vom Dienstag, 23. Januar 2018

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Kriegsverlierer Konrad Adenauer und Charles de Gaulle, Kriegsgewinner

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Mein Vorschlag in dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT ist der aktuelle EU gewidmet. Anstatt immer weiter durch EU-Attacken in Brüssel die 28 Partner zu unterjochen, sollte viel lieber alle, jeder für sich, aktiv werden und bilaterale Verträge mit den Nachbarn innerhalb der EU entwickeln, die gemeinsame Interessen und gemeinsame Perspektiven ermöglichen sollen.

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So bezieht sich mein Vorschlag auch auf die starken EU-Gründer Republik Frankreich und Bundesrepublik Deutschland. Anknüpfend an die Élysée-Verträge sollen die beiden – MACRON und die kommende deutsche REGIERUNG – die Gemeinsamkeiten der beiden ausbauen, abstimmen, weiterbringen. Dadurch sollen beide Vorteile erreichen. Und dadurch könnten andere EU-Staaten es attraktiv finden, sich solchen Verträgen anzunähern.

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Ein 28-Staaten-EUROPA findet keine gemeinsamen Staatsgrundsätze. Die Vielfalt der Situationen, der Traditionen und der Interessen ist eine besondere Stärke der europäischen Staaten.

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Aber jeder der genauer hinschaut, stellt fest, dass selbst die vorhandenen NATIONALEN STAATS-KLAMMERN zu wenig Anklang finden und Freiheit, Eigenwilligkeit und Selbstbestimmung beschneiden.

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Noch weniger ist eine Gesamt-EU als vollkommene staatsorganisatorische Einheit möglich – und deshalb auch gar nicht wünchenswert.

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Nachdem also die Nachkriegsinitiative von den Siegermächten, und hinsichtlich einer europäischen Gemeinschaft besonders von FRANKREICH gegenüber dem zusammengebrochenen DEUTSCHLAND, zu einer organisatorischen Gemeinschaft aufbrachen, war es besonders der Franzose SCHUMANN, der die kriegsschwangeren Ressourcen – Stahl in Frankreich und Kohle im Ruhrgebiet – vertraglich einzufangen versuchen wollte. Man schloss die MONTANUNION vertraglich und dazu – die Atomgefahr einzufangen – EURATOM. Ferner sollte sogar gemeinsames europäisches Militär gegründet werden (während die Bundesrepublik erhebliche Militärselbstbeschränkungen gesetzt hatte), wovon dann aber das französische Parlament abkam.

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Damit war eine Europäische Gemeinschaft (von sechs Staaten) entstanden, die hauptsächlich Produktion und Handel fokussierte, indes nationale Finanzen und Militär ausklammerte, die nationalsstaatlich blieben.

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Nach und nach entstand die EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). Und in diese Entwicklungen kam der französische Staatspräsident General Charles de Gaulle mit einem wichtigen Schritt auf den traditionellen Kriegsgegner und Feindstaat Deutschland zu – es entstand mit dem CDU-Bundeskanzler Konrad Adenauer gemeinsam der Freunschaftsvertrag heraus:

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Oradour seit 1944 ein SS-Denkmal

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DLF.de berichtet am 22. Januar 2018 mit Jürgen König:

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„55 Jahre Élysée-Vertrag – Grundlage für die deutsch-französischen Beziehungen

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Der Élysée-Vertrag – heute vor 55 Jahren vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer unterzeichnet – war der erste Schritt Richtung Freundschaft zwischen den alten Erbfeinden Deutschland und Frankreich. Doch der Élysée-Vertrag bildete nicht nur die Grundlage für die deutsch-französischen Beziehungen, sondern legte auch den Grundstein für die politische Einheit Europas.

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„Wichtig, dass der deutsch-französische Motor wieder in Gang kommt“

Mit „erfülltem Herzen“ und „großer Zufriedenheit“ habe er den Vertrag der deutsch-französischen Zusammenarbeit eben unterschrieben, sagte Staatspräsident Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 im Élysée-Palast in Paris:

„Niemand auf der Welt wird die immense Bedeutung dieses Vertrages verkennen: Nicht nur weil er nach Jahren blutiger Kämpfe eine neue Seite im deutsch-französischen Verhältnis aufschlägt, sondern auch, weil er die Tore zu einer neuen Zukunft weit öffnet: für Deutschland, für Frankreich, für Europa – und für die Welt.“

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Mit diesem Vertrag sollte nicht nur symbolisch die deutsch-französische „Erbfeindschaft“ beendet werden:

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Das umfangreiche Papier sah weitreichende Maßnahmen vor. Beide Seiten verpflichteten sich zu enger Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik, der Vertrag sah regelmäßige gemeinsame Beratungen der Regierungen sowie den Aufbau eines gemeinsamen Jugendwerks vor – getragen vom Gedanken, dass durch längere Aufenthalte deutscher und französischer Schüler und Studenten im jeweiligen Nachbarland das Verständnis füreinander wachsen und entsprechend ein Krieg zwischen Deutschland und Frankreich zukünftig vermieden werden könne.

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Den Worten Charles de Gaulles hörte der neben ihm sitzende Bundeskanzler Konrad Adenauer mit, wie es schien, großer innerer Anteilnahme zu und sagte dann:

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„Herr Präsident, Sie haben die Empfindungen und die Gefühle aller derer, die auf französischer Seite und die auf deutscher Seite an diesem Werke mitgearbeitet haben, so treffend wiedergegeben, dass ich nichts hinzuzufügen brauche: Jedes Wort, was Sie gesagt haben, entspricht unserem Willen und unserer Auffassung.“

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Bis der Vertrag Wirkung zeigen konnte, vergingen allerdings noch viele Jahre. Die Westmächte, allen voran die USA und Großbritannien, hatten Sorge, Westdeutschland könne sich künftig von ihnen und der NATO abwenden. In der Bundesrepublik wiederum fürchteten viele, die USA könnten sich durch diese Hinwendung zu Frankreich als Schutzmacht gegenüber der UdSSR zurückziehen.

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So ratifizierte der Bundestag den Vertrag erst, nachdem ihm eine Präambel hinzugefügt worden war, in der sich Deutschland klar zur fortgesetzten engen Zusammenarbeit mit den USA, mit der NATO und den europäischen Institutionen bekannte. Frankreich kritisierte diese Präambel. Der enttäuschte Charles de Gaulle sah durch sie die Grundlage des Vertrages entwertet. Trotzdem wurde der Vertrag auch von der „Assemblée nationale“ angenommen; das Deutsch-Französische Jugendwerk wurde gegründet, Städtepartnerschaften entstanden. Ein erster gemeinsamer Ministerrat tagte allerdings erst 2003: anlässlich des 40. Jahrestages des Élysée-Vertrages.

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Jetzt – nach 55 Jahren – soll der Vertrag erweitert und ergänzt werden, von „neuer Dynamik“ für die Partnerschaft ist die Rede, etwa bei der „grenzüberschreitenden Erprobung digitaler Schlüsseltechnologien“ wie der E-Mobilität und dem automatisierten Fahren. Vor allem aber soll der Vertrag „gemeinsame Initiativen in der Europapolitik“ voranbringen. Was das konkret bedeutet – darauf darf man gespannt sein.“

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Dietmar in Saint Julien en Bois, Dordogne

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Dietmar Moews meint: Ich vertrete also eine andere Meinung, als im obigen DLF-Beitrag zur Verzweckung eines weiter zu entwickelnden Élysée-Vertrages insinuiert wird.

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EINS Ich meine, Deutschland solle seine Organisations- und Finanzkraft auf neue, ganz konkrete deutsch-französische Projekte anwenden, von denen die Franzosen durch Vergemeinschaftung und Vereinheitlichung organisatorischer Auslegung eindeutige, zählbare Vorteile haben sollen.

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ZWEI Ich meine, die deutsche Finanzkraft soll keineswegs in einen großen Verteilungs- und Ausgleichstopf gelenkt werden. Denn dadurch würde lediglich der ökonomische Leistungsdruck der schwächeren EU-Staaten abgefedert, aber keine Weiterentwicklung des Unionsgedankens herausspringen.

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DREI Ich glaube, dass eine erneute Akzentuierung, im Sinne von Èlysée zwischen MACRON und DEUTSCHLAND, die die EU-Regelungen gar nicht tangieren, die nicht Lissabon- oder Maastricht auszutricksen versuchen, sondern lediglich eine organisatorische Verbesserung von Gemeinsamkeiten schaffen sollen, würden Neugierde und Interesse bei der Rest-EU erzeugen, während allgemeine „28er-Regelungen“ lediglich zu den elenden Minderwertigkeits und Visegrad-Sezessionsimpulsen führen. Es spricht gar nichts dagegen, dass z. B. Polen und Slowakei ihr Glück gemeinsam suchen und finden.

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Und es läge dann an den Deutschen, ähnlich wie beim Èlysée-Vertrag eine sehr konkrete solidarische Aushandlung mit der REPUBLIK ITALIEN anzuregen, wo DEUTSCHLAND auch ganz konkret mit Wirtschafts- und Finanzkraft eintreten sollte, um wirkliche Engpässe und Schwächen ITALIENS zu stärken. Das betrifft ganz sicher das aktuelle GRENZSYSTEM, in dem Italien von der EU weitgehend allein gelassen wird. Das betrifft aber auch die Sanierung wichtiger italienischer Staats-Banken-Verschuldungen.

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Und entsprechend muss Deutschland ganz dringend mit GRIECHENLAND ökonomische Gemeinschafts-Perspektiven aufschlagen, die zuallererst die sogenannten „bezahlten/verrechneten deutschen Kriegsschulen“ nun einfach läutern und dann anerkennen und zahlen sollte. Damit endlich mal Gerechtigkeit vorgemacht wird, wenn der Stärkere gegenüber dem Schwächeren Takt und Solidarität praktisch leistet.

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Kurz: Deutschland sollte vielfältig BILATERAL Europa stärken, anstatt mit der Verfassungs-Lock-Gießkanne BONITÄT zum Konsum freizugeben.

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Was würde MACRON mit der E U anzetteln, wäre er mit der deutschen Wirtschaftskraft ausgestattet?

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Und wie wäre als BONUS-TRACK ein „WESTMINSTER-VERTRAG“ zwischen England und Deutschland, der ganz spezifische englische und deutsche Gemeinsamkeiten herausarbeitet und mit einem gezielten Projekt mustergültig verwirklicht. Wie wäre es mit einem ausdrücklichen Meritokratie- und Eliterprojekt in den etatistischen und liberalistischen Traditionen beider Kulturgeschichten:

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Sowohl England wie auch das heutige Deutschland haben sehr stabile Wertvorstellungen, was der Staat, was die Gemeinschaft und was das allgemeine Gleichheits- und Solidaritätskonzept durch die STAATSKASSEN betrifft. Darin bilden sich vielfältige – nämliche europäische – Spielarten ab, die schroffe Unterschiede zum US-Amerikanischen LIBERALISMUS aufweisen und das gelebte Menschenbild der Europäer – Engländer wie Deutsche – im Kern betrifft. („so amerikanisch, wie sie manchmal glauben, sind Engländer nicht“, Frau von Wattenberg).

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