Lichtgeschwindigkeit 504

August 11, 2010

Lichtgeschwindigkeit 504

WIKILEAKS: KRIEG nach ZAHLEN oder MENSCHEN und

Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von

dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und

ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie

und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin,

Pankow, am Dienstag, 10. August 2010, mit Frankfurter

Allgemeine Zeitung vom 7. August 2010, Taz, BBC.co.uk,

focus.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: KRIEG nach ZAHLEN oder nach MENSCHEN?

FRANK RIEGER ein IT-Fachmann und ein Sprecher des Chaos

Computer Clubs (CCC) in Berlin erklärt bürgerrechtliche

Verwertungsbedenken zur IT-Politik.

Dietmarmoews betont: Ich stimme den Darstellungen und

Wertungen in dieser Kolumne von Frank Rieger vollkommen

zu: Die IT-Bewegung sollte auf den politischen PRIMAT für

Militärfragen und KRIEG fortwährend einfordern.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. August 2010, Feuilleton

Seite 29: „Krieg nach Zahlen: Es war von alters her ein Raum

von Generälen, alle Ereignisse und Zustände schnell zu erfassen,

um so ein Modell für ihre Entscheidungen zu gewinnen. Der Fall

WIKILEAKS mit Geheimdokumenten zu Afghanistan zeigt, dass

er Wirklichkeit ist: Algorithmen sagen menschliches Verhalten

präzise voraus über die Machbarkeit und den Sinn von Kriegen.

Ein Blick ins Herz des amerikanischen Militärs. …Das Aufkommen

von Computern und elektronischer Kommunikation versprach das

mathematische, perfekte Weltabbild, wenn nicht heute, dann

übermorgen. Wie immer, wenn es um künstliche Intelligenz geht,

ist die Lösung nur wenige Jahre entfernt – seit vielen Jahrzehnten.

Man muss es nur noch schaffen, detaillierter, schneller,

umfangreicher zu erfassen, was gerade passiert. Noch mehr

Daten verarbeiten, noch präzisiere Statistiken erstellen, noch

umfassendere Modelle bilden: diese Illusion der vollständigen

Erfass- und Berechenbarkeit der Welt hat seit Anbeginn des

Computerzeitalters im Militär Fuß gefasst, nur wurde sie nie

erreicht. Die vollständige Durchdringung des Militärs mit

digitalen Informationssystemen seit Ende der neunziger

Jahre führte zur Wiederbelebung der alten Verheißung.

Aus den tröpfelnden Berichten von der Front, meistens

telefonisch oder per Funk übermittelt, wurde eine Flut von

immer feiner aufgelösten, direkt in der Kampfzone erfassten

Daten. Die Schwelle, ab der ein Ereignis nach oben rapportiert

wird, ist immer weiter gesunken./ Die Infrastruktur sowie die

Speicher- und Verarbeitungskapazitäten sind ohnehin vorhanden.

Informationen über ihren Aufenthaltsort werden von mehr und

mehr Einheiten automatisch und in Echtzeit übermittelt. Die

Zeit, die es zum Eintippen der Meldung braucht, ist längst zum

größten Aufwandsfaktor geworden, daher wimmeln die Nachrichten

von Abkürzungen, aber auch von Tippfehlern./Dokumente zum

Krieg in Afghanistan, die unlängst von Wikileaks – einer

internationalen Vereinigung, die auf das Veröffentlichen geheim

gehaltener Dokumente spezialisiert ist – publiziert wurden,

bieten bisher unbekannte Einblicke in das interne Berichtswesen

der amerikanischen Armee. Die Meldungen sind die Datenbasis

der Algorithmen und Modelle, mit denen bewaffnete Konflikte

im Computer-zeitalter geführt werden .. eine umfangreiche

Datenbank von einigen zehntausend internen Alltagsberichten

der amerikanischen Armee aus Afghanistan

(http://wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010).

Die Daten .. Lagebilder, Feuergefechte, Bombenanschläge

und – abwürfe, Tote, Verwundete, Gefangene, Korruption,

Verrat, Langeweile, unzureichende Ausrüstung,

Fehleinschätzungen und Erfolge.. Hier pocht das operationelle

Herz des amerikanischen Militärs. Mit Hilfe weltumspannender,

abgeschirmter Kommunikationsnetze laufen in jeder Sekunde

Kriegsschauplätze und Konfliktzonen zusammen./Die Reports

und Zahlen, in die nun dank Wikileaks ein Blick möglich ist,

bilden das Datenfutter für die Algorithmen der Systemanalysten. …

Die Software-Werkzeuge, mit denen die Operations-Research-

Analysten arbeiten sollen, sind oft die gleichen wie in der

Industrie: Statistik-Programme, Datenbanken, dynamische

Modellierungssoftware. .. Auslandsstationierungen ..explizit

ausgeschlossen. Nicht nur Drohnen, die, mit Raketen und

Bomben bewaffnet, Häuser und Menschen vernichten, werden

von der anderen Seite des Ozeans gesteuert. Auch die Strategie,

Taktik und Logistik des Krieges werden weitgehend per

Fernsteuerung bestimmt – tagsüber neue Optimierungsmethoden

für den Truppeneinsatz planen, abends zum Grillen nach Hause,

während die Infanterie im Staub und Dreck die neue Strategie

ausprobiert. … in bester Wernher-von-Braun-Tradition nicht

selbst Ziele definiert, sondern nur den Weg zum erreichen der

Vorgaben sucht und optimiert, bleibt diese Frage wohl der

Politik vorbehalten“ Produktion, Idee, Autor, Direktion,

Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 503

August 10, 2010

Lichtgeschwindigkeit 503

AUS DEM MASCHINENRAUM

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im

Globus mit Vorgarten in Berlin, Pankow, am Montag, 9. August 2010,

mit Frankfurter Allgemeine Zeitung, Taz, BBC.co.uk, focus.de, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: SICHERHEIT IM NETZ? NUR DURCH VERNETZUNG:

AUS DEM MASCHINENRAUM 13 der FAZ vom 6. August 2010

Feuilleton Seite 31 — Constanze Kurz, IT-Fachfrau und Sprecherin des

Chaos Computer Clubs (CCC) in Berlin erklärt bürgerrechtliche

Verwertungsbedenken zur IT-Politik.

Dietmarmoews betont: Ich stimme den Darstellungen und Wertungen

in dieser Kolumne von Constanze Kurz vollkommen zu:

Die IT-Bewegung sollte den BDK-Vorsitzenden Klaus Jansen mit

Argumenten konfrontieren und seine Disqualifikation ausweisen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. August 2010, Feuilleton Seite 31:

„Sicherheit im Netz? Nur durch Vernetzung! Das Internet einfach

abschalten, wenn Gefahr von dort droht — mit dieser Vorstellung

macht der Bund Deutscher Kriminalbeamter von sich reden. Auch

in den Vereinigten Staaten wurden schon entsprechende Gesetzentwürfe

vorgelegt.

„… Mit müden Augen blickt sie fragend in die Runde. Alle nicken

betreten. „Es bleibt keine Zeit mehr, Frau Dr. Merkel“, „Wir müssen

uns schützen“, sagte die Regierungschefin. Dann drückt sie entschlossen

den großen roten Knopf./Nein es geht nicht um das Auslösen eines

nuklearen Angriffes. Nach den Phanstasien des Bundes Deutscher

Kriminalbeamter (BDK) besteht jedoch eine andersgeartete Gefahr,

und sie könnte „sich ähnlich verheerend auswirken wie atomare

Angriffe“. So sagt es der BDK-Bundesvorsitzende Klaus Jansen,

und er meint digitale Kriminalität. Daher soll es zukünftig einen

„Notausschalter fürs Internet“ geben.

Der krude Vorschlag einer internet-Radikallösung kam nicht

überraschend. Der BDK hat sich in den letzten Jahren mehrfach

durch informationstechnischen Nonsens hervorgetan. Da war etwa

die Idee eines „110-Notruf-Knopfes“ in der Symbolleiste eines jeden

deutschen Computers, um die Netz-Polizei in Echtzeit rund um die

Uhr erreichen zu können. Jansen ist aber diesmal nicht allein mit der

Idee der Netz-Notbremse: Im Juni wurde in den Vereinigten Staaten —

nicht zum ersten Mal — ein Gesetzentwurf vorgelegt, der den

sogenannten Internet-Kill Switch vorschlug. „Im Ernstfall“ sollte der

Präsident damit Teile der Netzinfrastruktur oder das komplette

Landnetz deaktivieren. Inspiriert von chinesischen Strategien und

dem (misslungenen) Versuch der iranischen Regierung, das Land

nach der letzten Wahl vom Netz zu nehmen, wurde der Entwurf

tatsächlich diskutiert.

… da ein intelligenter Angriff im virtuellen Raum praktisch nicht

zu seinem Urheber zurückzuverfolgen ist, kann es auch keine

Abschreckung geben. Sicherheit kann nur durch intensive

gegenseitige Verflechtung gewährleistet werden, durch Fördern

und Ausbauen von Vernetzungen und wechselseitigen Abhängigkeiten.

Erst wenn es sich kein Land, das über potentielle Cyberwaffen verfügt,

mehr leisten kann, einen Angriff zu starten, weil es selbst zu sehr in

Mitleidenschaft gezogen würde, kann es kollektive Sicherheit geben.

Begleitet werden soltte eine solche sinnvolle Strategie von

internationalen Abkommen zur Ächtung von digitalen Angriffen

auf wichtige zivile Infrastrukturen sowie einem Moratorium der

virtuellen Aufrüstung. Die nach dem Kalten Krieg entwickelten

Strategien der kollektiven Sicherheit sollten auch die Grundlage

für Frieden im Netz sein. Das zombiehafte Wiederauferstehen der

Abschreckungs- und Einbunkermentalität aus den siebziger Jahren

wirkt so anachronistisch wie die Vorstellung einer Internet-Doomsday-

Maschine, die von der Kanzlerin per „Rotem Knopf“ aktiviert

werden kann“

Dietmar Moews meint: Nicht nur der BDK-Vorsitzende Klaus Jansen

in seiner Inkompetenz der Politik in der IT-Revolution, sondern alle

Stellvertreter in unserer freien Westgesellschaft müssen mit

Argumenten bedrängt und herausgefordert werden. Die Piratenpartei

Deutschland muss die IT-Politik an oberste Vorrangstellung auf die

Agenda bringen und ein Staatsministerium für IT-Politik, als Veto-

Abschätzungsinstanz, beim Kanzleramt platzieren.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 502

August 10, 2010

Lichtgeschwindigkeit 502

PIRATEN machen URABSTIMMUNG TRANSPARENT und

Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Viale,

Gleimstraße in Berlin, Pankow, am Sonntag, 8. August 2010, mit

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Neues Deutschland, BBC.co.uk, f

ocus.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de,

ARD, DLF,

Piratenthema hier:

PIRATEN machen URABSTIMMUNG TRANSPARENT

There’s a sign on the wall

But she wants to be sure

‚Cause you know sometimes words have

Two meanings

In a tree by the brook

There’s a songbird who sings

Sometimes all of our thoughts are

Misgiven

There’s a feeling I get

When I look to the west

And my spirit is crying

For leaving
In my thoughts I have seen

Rings of smoke through the trees

And the voices of those

Who stand looking
And it’s whispered that soon

If we all call the tune

Then the piper will lead us to reason
And a new day will dawn

For those who stand long

And the forests will

Echo with laughter
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Performance, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin Piratencrew Berlin;

Musik Stairways to heaven/Led Zeppelin


Lichtgeschwindigkeit 500

August 6, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 500

ES RIESELT AN DER MAUER und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, an der alten Stadtmauer von Berlin,

Waisenstraße, am Donnerstag, 5. August 2010, mit Nietzsche Werke,

Kritische gesamtausgabe Hrs. Colli/Montinari Bd. VIII3,

Nachgelassene Fragmente, S. 458Ff „Wahnsinnszettel“, Dietmar Moews

„Der zarte (harte) Nietzsche, Melodram 1993, aus „Prinz Vogelfrei“,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. August 2010, BBC.co.uk,

focus.de, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD,

DLF,

Piratenthema hier: ES RIESELT AN DER MAUER. Ein Nietzsche-Geschenk

vor den ältesten Steinen von ganz Berlin aus dem Jahre 1250. Als kleine

Aufmerksamkeit des Dankes von Dr. Dietmar Moews an alle Unterstützer,

insbesondere die zahlreichen „Crews“, besonders die diversen „Berlin

Crews“, Kamera, Administratoren und Ratgeber und spontanen Nothelfer

im Laufe der bislang 500 Podcasts „lichtgeschwindigkeit“ des „Mobilen

Büros für Lichtgeschwindigkeit. Ferner ist dem Youtube-Channal für die

geübte Verbindlichkeit und Treue zu danken, die Vertragsbedingungen

grundsätzlich zu erfüllen. Und nicht zuletzt sage ich den Kanalaufrufern

meinen Respekt, an meinem Experiment teilzunehmen, die täglichen

Folgen zu begleiten und darüber miteinander zu sprechen. Ich nehme

auch zukünftig alle Ratschläge und Kritik mit Interesse auf. Die sozio-

geistige Dynamik der Piratenbewegung zeigt, wie interessiert ihre

Gruppenmitglieder an der Homogenisierung der Piraten arbeiten, wozu

die Lichtgeschwindigkeit wesentliche Impulse geben konnte. Eine

„kalte“ Gruppe, wie die Youtube-Konsumenten, zeigt ganz spezielle

virtuelle Verhaltensweisen als Gruppe und als Individuen. Diese Folge

der unverbindlichen Fernfuchtelei am Computer ist für die neue

IT-Menschheit von höchstem sozio-kulturellen und damit politischen

wissenschaftlichen Interesse.

Die alte Stadtmauer aus dem Jahre 1250 am Rande des Nicolaiviertels,

Klosterstraße/Waisenstraße, stammt aus der frühen Entstehungszeit

des rechtsspreeischen Dorfes Berlin und des linksspreeischen Dorfes

Kölln. Ältere Ursprünge zeigen die noch früheren Gründungen im

südöstlichen Urstromtal bei Köpenik und im nordwestlichen Spandau.

Friedrich Nietzsche, das große deutsche Genie des 19. Jahrhunderts,

war nur auf einer Stipsviste je in Berlin. Nietzsches tiefe Abneigung

gegen Hohenzollern und Preußen stand im Zentrum seiner europäisch-

abendländischen Kulturkritik (die Kanaille Bismarck).

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 3. August 2010, Feuilleton von

Helmut Mayer: Für den Gott sprach doch noch etwas mehr als die

Grammatik: berichtet über ein neues Buch von Heinrich Detering:

„Der Antichrist und der Gekreuzigte“ Friedrich Nietzsche letzte Texte.

Der FAZ-Rezensent befindet zutreffend, was Autor Detering, Göttinger

Professor mit guten Gründen herausarbeitet: Die letzten Notate

Nietzsches, Ende 1888 und Anfang 1889, die sogenannten

Wahnsinnszettel, sind in keinerlei Hinsicht wahnsinnig oder

urteilsgestört. Im Gegenteil, Nietzsche gelang in wenigen Sätzen, seine

Kritik am europäischen Abendland auf konkrete politische Tatsachen,

Militär und Kriege, und konkrete verantwortliche politische Akteure,

Reichskanzler Bismarck und hohenzollern Kaiser Wilhelm, zuzuspitzen.

Das „wahnsinnige“ bestand allein in der unkonventionellen Aktion

Nietzsches, diese Notate per Post an die Adressaten zu senden.

Aus der „Zarte (harte) Nietzsche“ von Dietmar Moews, nach

„Prinz Vogelfrei“ des jungen Friedrich Nietzsche: Meine Brüder

sagte der älteste Zwerg wir sind in Gefahr Ich verstehe die Attitüde

dieses Riesen Er ist im Begriff uns anzurieseln Wenn ein Riese rieselt

giebt es eine Sintflut Wir sind verloren wenn er rieselt ich rede nicht

davon in welchem affreusem Elemente wir da ertrinken

Problem sagte der zweite Zwerg wie verhindert man einen Riesen am

Rieseln

Problem sagte der dritte Zwerg wie verhindert man einen Großen dass

er etwas Großes groß tut

Ich danke antwortete der älteste Zwerg mit Würde Hiermit ist das Problem

philosophischer genommen sein Interesse verdoppelt seine Lösung

vorbereitet

Man muss ihn erschrecken sagte der vierte Zwerg

Man muss ihn kitzeln sagte der fünfte Zwerg

Man muss ihm in die Fußzehen beißen sagte der sechste Zwerg

Thun wir Alles zugleich entschied der Älteste Ich sehe wir sind

dieser Lage gewachsen Dieser Riese wird nicht rieseln.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Performance, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 499

August 6, 2010


LICHTGESCHWINDIGKEIT 499

WASSER PIRATEN POLITIK und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, Spreeufer am YOC-Schiffsanleger

gegenüber der Wiese in Berlin-Mitte, wo früher das Berliner Schloss

und bis vor Kurzem der Palast der DDR standen,

am Donnerstag, 5. August 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung,

NEUES DEUTSCHLAND vom 30. Juli 2010, BBC.co.uk, focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: WASSER PIRATEN POLITIK. Der Spreeblick am

Wasser von Berlin beim Alexanderplatz, zwischen Berliner Dom und

Staatsratgebäude hat drei Aufhänger:

DIE SPREE WENDET bei NIEDRIGWASSER die FLIEßRICHTUNG.

EINS: Die gewässerreiche Stadt Berlin als Wahlkampfort des Jahres 2011

ruft nach einem PIRATEN-Wasser-WAHLKAMPF. Die 500 km lange Spree

entspringt im südöstlichen Zipfel von Sachsen, nahe Zittau und durchfließt

eine Strecke von 46 km durch Berlin um im Nordosten bei Spandau in die

Havel, später in die Elbe zur Nordsee. In berlin hat die Spree nur noch

29 Meter ü. n. N. Und je nach Wasserstand kein Gefälle bzw. bei

Niedrigwasser dreht die Spree die Fließrichtung, steht still und fließt in

Richtung Spreewald zurück. Der Umkehrpunkt liegt nahe des Wuhlezuflusses

bei Köpenick. Grund ist die Stillegung des Lausitz-Braunkohletagebau.

Dafür war mittels Pumpensumpf das gesamte Grundwasser abgesenkt worden

und Talsperren und Seen bzw. die Spree geleitet, wodurch bis hin zum

Spreewald der Spreestrom vergrößert, der Grundwasserspiegel im ganzen

Land gesenkt war. Nunmehr wird der Spreewald schrumpfen, aber das

ganze Land über den höheren Grundwasserstand üppigere Fauna

entwickeln können.

ZWEI: Hier NEUES DEUTSCHLAND vom 30. Juli 2010 macht Seite Eins

auf: Wasser wird Menschenrecht: UNO-Generalversammlung stimmt von

Bolivien eingebrachter Resolution zu: Von 192 Mitgliedstaaten stimmten

162 ab, davon 122 für das Menschenrecht auf Wasser, so Deutschland

dafür, der Rest, überwiegend entwickelte Staaten z. B. USA, Canada und

18 von 27 EU-Staaten enthielten sich, kein UNO-Staat stimmte dagegen.

Österreich enthielt sich, weil es in Österreich dort noch gerichtliche

Klärungen um die Normen dieses Menschenrechts geführt werden. Alle

unterentwickelten Staaten stimmten für das Menschenrecht auf Wasser.

Jährlich sterben etwa 2 Millionen Menschen an den Folgen unsauberen

Wassers. Weltweit haben 884 Millionen menschen keinen genügenden

Zugang zu sauberem Wasser. Praktisch einklagbar ist das neue Wasserrecht

aber nicht. Es müssen nun wirtschaftliche, soziale und kulturelle

Zusatzprotokolle ratifiziert werden, sonst bleibt dieser Beschluss ein

Lippenbekenntnis, fordert die LINKEN laut Neues Deutschland.

DREI: Hochwasser-Überschwemmungs-Katastrophe in Pakistan.

Der Monsun, die spezifischen Regenzeiten in Pakistan, haben das größte

Ausmaß seit 80 Jahren, mit bislang 400.000 Obdachlosen, 1500

Todesopfern und Millionen von existentiell betroffenen Pakistanern

durch Überschwemmung des gesamten flachen Tieflandes und den

übergeflossenen Flüssen. Hier zeigt sich, wie ein angeblich demokratischer

Staat, der mit Atomwaffen und modernster Militärtechnik Krieg führen

kann, in seiner zivilen Entwicklung zurücksteht. Pakistan hat keine

Wasserregulierung, keine Flussverbauungen und Hochwasserschutz,

was für ein Monsun- und Hochwasserland eine „Überschwemmungskultur“,

aus Deichbau, Fluss-, Kanal- und Schleusenbau, Entwässerung und

Pfahlbau-Siedlungen u. ä. entwickeln müsste. Stattdessen regieren die

islamischen Taliban mit waffengewalt hinein und interpretieren die

Überschwemmungen als Gottes Zorn, aber in Venedig ist es sehr schön.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin

LICHTGESCHWINDIGKEIT 499 WASSER PIRATEN POLITIK und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, Spreeufer am YOC-Schiffsanleger gegenüber der Wiese in Berlin-Mitte, wo früher das Berliner Schloss und bis vor Kurzem der Palast der DDR standen, am Donnerstag, 5. August 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung, NEUES DEUTSCHLAND vom 30. Juli 2010, BBC.co.uk, focus.de, Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,
Piratenthema hier: WASSER PIRATEN POLITIK. Der Spreeblick am Wasser von Berlin beim Alexanderplatz, zwischen Berliner Dom und Staatsratgebäude hat drei Aufhänger:
DIE SPREE WENDET bei NIEDRIGWASSER die FLIEßRICHTUNG.


Lichtgeschwindigkeit 498

August 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 498

DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Mittwoch, 4. August 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010 sowie Alphons

Silbermann/Massen-kommunikation, 1972; Ortega Y Gasset/

Aufstand der Massen, 1930; Elias Canetti/Masse und Macht,1960;

Peter Sloterdijk/Die Verachtung der Massen, 2000; focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG.

Begriffserörterung der sozialen Geschehnisse beim Loveparade-

Unglück von Duisburg, Missverständnisse, Versäumnisse, Schuld

und Verantwortung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010, Seite 1,

Kommentar von Timo Frasch: „Aufgehen in der Masse“, statt

„organisierter Kontrollverlust“.

Dietmarmoews meint: FAZ-Autor Frasch verfehlt sein Thema.

Das Unglück und die Opfer der Loveparade in Duisburg rühren

nicht von Masse, nicht von dumpfer sich verselbständigender

Massenhaftigkeit von entmenschten Massenmenschen her. Man

kann auch Hundertausende durch ein Nadelöhr hindurchlassen,

ohne dass es Verletzte gibt.

Die FAZ irrt indem sie den Eindruck erweckt, als rühre das Unglück

von solchen unsäglichen Gespenstergeschichten her, wie bei Ortega

Y Gasset in seinem weltbekannten „Aufstand der Massen“: als

anthropologischer Sachverhalt. In Duisburg war aber die

Verletzung einer sozialen Kommunikationserfordernis ursächlich.

Zwischen Mensch als Ding und Menschen als soziale

Beziehungswesen in prozessuralen Szenerien von Gruppen

hätten im Sozialen begründete Interaktionsweisen aktiviert

werden müssen. Diese Sozialdynamik hat klar definierbare

Orientierungsweisen der Verhaltenskontrolle und -steuerung. I

nsbesondere wenn dem einzelnen Menschen die soziale

Verhaltensweise und Selbstkontrolle durch Gewalt genommen

wird, ist die Frage nach der Kybernetik zu stellen. Im Trichter

unter dem Eingangstunnel entstand Zwang infolge der unweigerlich

erzeugten Organisation. Die Fehleinschätzung betrifft den

beabsichtigten Tunneldurchlass, bei der Vorbereitung, durch

die Polizei. Man hat die herangeführten Partybesucher in den

Verlust selbstkontrollierten Verhaltens laufen lassen. Das war

voraussehbar und unbedingt zu vermeiden. Die Polizei hätte eine

das gesamte Geschehen überschauende zentrale Echtzeit-Supervision

einrichten müssen. Zentral hätten die dezentralen Ordnungskräfte

geführt und informiert werden müssen. Ob mit Echtzeitvideo,

Echtzeitfunk oder überfliegendem Hubschrauber hätte die Passage

in Echtzeit geführt werden müssen. Hier liegen Ursache, Schuld

und Teilverantwortung für das Unglück. Es hätte der das

Eingangsgeschehen blockierende Stau am oberen Ende der

Rampe dirigiert werden müssen. Entsprechend hätte der

Zudrang auf den Tunnel weit vorher konkret und in Echtzeit

auf den Abfluss bzw. den Stau eingestellt werden müssen. Sogar

das wachsende Besucheraufkommen vom Bahnhof her hätte

gegebenfalls durch Nonstop-Zugdurchfahrten unterbrochen

werden können. Der Polizei mangelte es an Kommunikation für

die Führung des Menschenandranges. Insofern sind auch nicht

die das Rampenende blockierenden Partygäste Ursache oder Schuld,

auch nicht der Veranstalter, der diese unsinnigen Musik-Trucks

da vorbei fahren gelassen hatte. Allein der Zudrang vom Bahnhof

her, die nichtvorhandene Polizeikommunikation. Schließlich wurde

die Fehleinschätzung der Ordner oberhalb der Rampe die wirkliche

Todesfalle. Dort wo die Leiter heruntergelassen worden war sowie

an der Fluchttreppe entstand für die gedrängte Menge der Impuls,

da hindrängen zu müssen, um der Not zu entkommen. Dies hätte

vermieden werden müssen. Stattdessen hätten am oberen Ende

der Rampe durch Polizei und Ordner erkennbar signalisiert werden

müssen, dass die Menge nach oben entkommen kann. Eine Jagd

des SPD-Innenministers Jäger auf den CDU-Bürgermeister Sauerland

zeigt die Urteils- und Verantwortungsschwäche.

FAZ, Timo Frasch verlagert das Unglücksproblematik hin zu

Innen- und Außenansichten der „Masse“ …“In der Rezeption von

Massen ist es zum Allgemeinplatz geworden, deren angebliche

Gesichtslosigkeit zu bekräftigen …Einzelne aus einer Masse

herauszuheben ist daher so indiskret, wie mit einer Kamera

auf die Körperteile eines Menschen zu zoomen..“ Dietmarmoews:

Genau hier liegt der Schwachsinn des FAZ-Autors: Denn in der

Massenkommunikation, wie im Fall der eingezwängten

Menschenmenge von Duisburg, verhält sich jedes Individuum

„gezoomt“ und folgt Signalen, „zur Treppe zu drängen“.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 497

August 3, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 497

PIRATEN mit SOZIOLOGIE und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Dienstag, 3. August 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus, focus.de, Frankfurter

Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de,

NRW-Piraten.de, RP.de, heise.de, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PIRATEN mit SOZIOLOGIE. Die Piratenpartei

Deutschland hat sich in ein Missverständnis führen lassen. Ausgehend

von der inaktiven Führungspersonnage wurden nicht die notwendigen

Koordinierungsschritte zur Entfaltung der Piratenpartei und ihrer

föderalen Integration initiiert. Allerdings haben sich maßgebliche

Vorstandspiraten durch Kungeleien, insbesondere das „Approval

Voting-Wahlverfahren“ und das „Liquid Feedback“-Email-Werkzeug

als innerparteiliches Kommunikations-Steuerungsmittel, wurden zur

Falle und zur Lähmung des Mitgliederlebens.

Die bei den Piraten inzwischen gängige Selbstdefinition als „Nicht-

Offline-Partei“ zeugt von dieser Irritation. Denn das bedeutet weder

Online-Partei noch Körperschaft von aktiven Parteimitgliedern.

Bis zum Bundestags-Wahlkampf September 2009 galt das

Grundsatzprogramm aus dem Gründungsjahr 2006, das der It-

Revolution und den IT-politisch notwendigen Ideen und Werten galt,

auch weil alle anderen Parteien sich hierfür nicht bürgerrechtlich

engagierten.

Diese gemeinsamen Grundsätze wurden in NRW niedergestimmt

und wichen einem mehr oder weniger sozialdemokratischen Hartz

IV-Programm.

Dietmarmoews meint: Es wird nicht umgehbar sein, wer die

Piratenpartei will, kann nicht in eine solche Piratenpartei einfach

eintreten, denn sie existiert als solche noch nicht. Wer eintritt, muss

sich daran beteiligen, die Piratenpartei aufzubauen und in alle

notwendigen Perspektiven des Politikssystems hin auszulegen und zu

entfalten. Dies ist überhaupt unmöglich, wenn man dafür keine Zeit

übrig hat. Ob Gesangsverein, Fußballverein oder Partei — man wird

Vereinsmitglied, weil man da mit den anderen gemeinsam seinem

Anliegen, die Vereinshauptzwecke und seine persönlichen Nebenzwecke,

die Exklusivgüter der Partei usw. wahrnehmen möchte. Wer dafür

keine Zeit hat, kann nicht mitspielen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Rolling Stones: Out of control, 1997


Lichtgeschwindigkeit 496

August 2, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 496

PIRAT KACHELMANN bei ANNE WILL ARD und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten –

muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus

mit Vorgarten in Berlin, am Montag, 2. August 2010, BILD

Berlin/Brandenburg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Focus,

focus.de, Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de,

Piratenpartei Deutschland.de, NRW-Piraten.de, RP.de, heise.de,

ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: KACHELMANN bei ANNE WILL ARD:

MEDIENHYPE um Prominenz und VIPs, während andere wichtige

Dinge vom öffentlichen Publikum im Öffentlichkeitserlebnis

ausgeblendet werden: KEINE CHANCE für SWIFT, für das

UN-WASSERRECHT, ÄCHTUNG DER STREUBOMBEN,

AFGHANISTAN-ABZUG.

In der ARD-Talk-Show Anne Will durfte mal wieder Alice-EMMA-

Schwarzer ihre Seite-EINS-TECHNIK vorführen, indem sie etwas

unerhörtes unsägliches äußerte, sie sagte: „Wenn das alles stimmt,

dass er fünf oder sechs Frauen gleichzeitig hatte und denen die

Ehe versprochen ha und dass er ein Kind von ihnen wolle, dann

handelt es sich um einen ziemlich gestörten Menschen, der unter

anderem dringend in Therapie gehört.

Dietmarmoews meint: Alice Schwarzer reitet hier den Kachelmann-

Hype auf eigene Rechnung. Schwarzer setzt ihre eigenen Vorstellungen

von zu lebender Sexualität so weit (das andere Geschlecht), dass die

von Kachelmann gelebte Sexualität zu therapieren sei. Und dass

die Therapie auch öffentlich zu fordern sei. Dabei hat Kachelmann

doch geradezu engelhaft getan, was die Frauen von ihm erwartet

hatten. Er hat ihnen gsagt, was sie hören wollten. Und er hat sie

durchgekachelt, wie sie es von ihrem Kachelmann erwartet hatten:

ich bin der Jörg! Kachelmann!

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Rolling Stones: out of control, 1997


Lichtgeschwindigkeit 495

August 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 495

NIEDERLANDE-ABZUG aus AfPaK-SUMPF und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer die

Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit,

Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten in Berlin,

am Sonntag, 1. August 2010, NEUES DEUTSCHLAND, focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, NRW-Piraten.de, RP.de, heise.de, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier:

NIEDERLANDE-ABZUG aus AfPaK-SUMPF

EIN HERZ FÜR KINDER

STREUBOMBEN, STREUMUNITION, SUBMUNITION, ÄCHTUNG der

UN ab 1. AUGUST rechtswirksam. Millionen heimtückische bedrohen

Zivilisten und Kinder und Waffenproduzenten. USA, Großbritannien,

Israel, China, Hisbollah und Russland sind heute die schleichenden

Streubombenmörder. Aber auch der deutsche RIESTER-Rentner oder

Allinaz-Versicherungskunde ist Investor in Streubomben-Produzenten.

NIEDERLANDE Das aufrichtige Lob kam von unerwarteter Seite.

„Wir möchten den Bürgern und der Regierung der Niederlande von

ganzem Herzen dazu gratulieren, dass sie den Mut hatten, diese

unabhängige Entscheidung zu fällen“, erklärte Taliban-Sprecher

Kari Jusuf Ahmadi in einem Gespräch mit der niederländischen

Zeitung „Volkskrant“. Mit dem am Sonntag begonnenen Abzug

der knapp 2000 niederländischen Soldaten aus Afghanistan beginnt

eine neue Entwicklung am Hindukusch: Im kommenden Jahr will

Kanada seine 2800 Mann starke Truppe heimholen, und auch die

USA wollen bereits 2011 mit dem Abzug beginnen.

Die derzeit etwa 1950 niederländischen Soldaten sollen schon

nächsten Monat wieder komplett zu Hause sein, Ausrüstung und

Material bis zum Jahresende. In einer Zeremonie in Tarin Kowt

in der Provinz Urusgan übergab der niederländische Befehlshaber

das Kommando. Die entstehende Lücke sollen Soldaten aus den USA,

Australien, Singapur und der Slowakei füllen. Der Einsatz der

Holländer in der Taliban-Hochburg Urusgan hatte im Sommer

2006 begonnen, Den Haag beklagte in den vergangenen vier

Jahren 24 Gefallene.

Aber auch in anderen europäischen Ländern wird der Afghanistan-

Einsatz weiterhin für heftige politische Debatten sorgen. Neuen

Zündstoff lieferte am Sonntag ein Artikel der „New York Times“.

Danach plant die Regierung von US-Präsident Barack Obama,

die gezielte Tötung von Taliban-Führern auszuweiten. Die von

Obama im vergangenen Jahr angekündigte Strategie, sich verstärkt

um die Sicherheit der afghanischen Zivilbevölkerung und eine

handlungsfähige, kompetente Regierung zu kümmern, um die

Unterstützung der Afghanen zu gewinnen, hat nicht wie erwartet

funktioniert — trotz der Verstärkung um 30.000 Soldaten.

Da sich die Regierung in Washington mit der Ankündigung eines

Abzugstermins selbst unter Druck gesetzt hat, bleiben ihr jetzt

nicht viele Optionen. Der designierte US-Oberkommandierende für

den Irak und Afghanistan, General James N. Mattis, bestätigte bei

einer Anhörung im Kongress, dass der für Juli 2011 geplante Beginn

des US-Truppenabzugs auch eine Verschiebung bedeute — von einer

Strategie der Aufstandsbekämpfung (counterinsurgency) zu einer

Konzentration auf das Töten von Terroristen.

Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting, SPD, verlangt jetzt auch,

den Rückzug der deutschen Bundeswehr, seitens der SPD, durchzusetzen,

um der weiten Mehrheit der Deutschen gegen den Krieg zu dienen.

Dietmarmoews meint: Ein Herz für Kinder kann kaum zeigen, wer

die Ächtung der Streubomben oder die Drohnen-Bombardierung

in Afghanistan und Pakistan, bei denen unzählige Zivilisten und

Kinder geopfert werden, nicht ächtet. BILD sollte mal die

Kinderherzen samt Streubomben und Drohnen wörtlich nehmen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 494

August 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 494

WM-KIRCHE: LEICHTATHLETIK-EM-SENSATION MERLENE OTTEY

und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem

Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss

auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus

mit Vorgarten in Berlin, am Samstag, 1. August 2010, mit

carsten-schlangen.de, Frankfurter Allgemeine Zeitung, NEUES

DEUTSCHLAND, bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de,

heise.de sowie Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: LEICHTATHLETIK-EM- SENSATION MERLENE

OTTEY startete im Alter von 50 Jahren (mit 11,47), als Fünfte der

slowenischen Meisterschaften, in der 4x100m-Staffel für Slowenien.

Als siebte des Vorlaufes konnte man sich nicht für den Endlauf

qualifizieren.

Die gebürtige Jamaikanerin und professionelle Leichtathletin Merlene

Ottey, geb. 1960, lebt seit einigen Jahren in Lubljana und hat

inzwischen die slowenische Staatsbürgerschaft. Hat insgesamt an

sieben Olympischen Spielen teilgenommen, zahlreiche Silber- und

Bronze-Medaillen gewonnen, war zweimal Weltmeisterin über 200

Meter Sprint und hat die gesamte moderne Dopingzeit augenscheinlich

gesund durchlebt.

NEUE DEUTSCHLAND vom 31. Juli 2010, Seite 4: Sprintmarathon …

30 Jahre Weltspitze in einer doping-verseuchten Disziplin, mit der

sechsbesten Zeit über 100m aller Zeiten: 11,67 Sekunden.“ Den

hervorragenden 1500m-EM-Endlauf von Carsten Schlangen erwähnt

das Neue Deutschland nicht.

Der deutsche Ausnahmeläufer Carsten Schlangen, der in Barcelona

die Silbermedaille der Europameisterschaft 2010 im 1500 Meterlauf

gewann hat auf seiner Homepage carsten-schlangen.de einen Ausatz

publiziert, der den Fragen von Hochleistungssport und Hochleistungsalter

beschrieben. Carsten Schlangen kommt zu der Aussage, dass die

statistischen Erkenntnisse in der Feinabstimmung eines Einzelfalles

schließlich nicht mehr weiterhilft, weil zahlreiche individuelle

Aspekte im Einzelfall entscheidend sind. Bei der Ausnahmeathletin

Merlene Ottey sind die statistischen Erkenntnisse beispielhaft

nachrangig.

Dietmarmoews: Ich wünsche der Berufssportlerin Merlene Ottey

die Freiheit und Selbstbestimmung, eine wohlkomponierte

Entwicklung vom Hochleistungssport zum Abtrainieren und zum

Altersport zu finden. Wenngleich hier die Ausnahmebegabung

ohne Vorbilder auskommen muss. Immer die nicht sorgfältig

abtrainierenden Todesfälle ehemaliger Spitzensportler vor Augen,

gibt es ja bekanntlich auch Ausnahmefälle, von betagten

Schwangerschaften, was ich hier als körperliche Hochleistung

einsetze, die gesundem Nachwuchs in die Welt verhalf. Wobei

ausdrücklich vorbereitendes Training, d. h. mehrere erfolgreiche

Schwangerschaften vorlag. Die weltweite Prominenz müsste

Merlene Ottey ihren Lebenserwerb ermöglichen, ohne dass sie

sich als Kuriosität auf Jahrmärkten aufstellen lassen muss.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musi: The Troggs: I cant control myself, 1966