„Tag der Deutschen Einheit“ mit SPD-Bundespräsident Steinmeier

Oktober 3, 2017

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am Mittwoch, 4. Oktober 2017

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Gestern habe ich noch einige Steine der soziologischen Erkenntnis aufgetürmt, die eine Vorstellung vom Bedarf einer Gesellschaft als Staatsvolk an Führung und Fühlung (als Funktion von Führung) erregen sollten:

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Und die MISERE ist heute, am 3. Oktober, erneut deutlich geworden:

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Was soll ein Feuerwerk in Mainz, wie in Köln bei jedem LEUCHTENDEN RHEIN verballert wird? O K’ZAPFT is, bei Fackelschein an den Exsternsteinen.

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Ohne dem SPD-Steinmeier die Worte im Munde zu zerdrehen, ist seine apodiktische Dummheit gegen den Bremer MURAT KURNAZ, der zu Unrecht und möglicherweise mangels menschlicher Kompetenz STEINMEIERS vier Jahre in Guantanamo, auf Kuba, in US-Unrechts-Folterhaft zubringen musste. Steinmeier, dem das auch nachträglich keine Geste des Bedauerns, der Entschuldigung und der Wiedergutmachung kommt, vielleicht, weil er ein dummer Stein ist, aber kein geeigneter deutscher Bundespräsident, sagte damals zum Unglück Kurnaz‘ mit Steinmeier:

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„Am falschen Ort, zur falschen Zeit“.

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Und das lässt für heute nur einen Schluss zu. Wenn es um Deutschland, die deutsche Einheit und die deutsche Sklerose geht, dann ist dieser SPD-Politiker Steinmeier als Einheitspräsident nicht meine Wahl und ungeeignet und, man könnte auch Beckenbauer oder Hoeness nehmen:

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„der falsche Mann, am falschen Ort, zur falschen Zeit“.

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Und nicht anders, minderbemittelt, ist es mit dem Motto dieses Feiertages:

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„Zusammen sind wir Deutschland“.

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Welch vulgärmaterialistische Mengenlehre unserer Gesellschaft, die nichts Besseres weiß als die „afri-cola“-Werbung der 1960er Jahre:

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Was, Anderes, soll denn jeder Deutsche und alle Nichtdeutschen in Deutschland dabei verstehen, empfinden und sich darauf einlassen als:

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MAULHALTEN, OHREN ANLEGEN, MITMACHEN?

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Denn wie anders könnte ein Mensch die Aufforderung „Zusammen“ erfüllen, einlösen, nicht auseinanderbringen? – als durch ANPASSUNG?

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Das ist Steinmeiers Botschaft heute in seiner Rede zum 3. Oktober 2017:

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„Jeder passe sich so weit an, dass er kein Ungemach erzeugt. – Dann sind alle Menschen in Deutschland zusammen“.

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Und ich kritisiere gleich vorab:

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Keiner der Publizisten und Kommentatoren hat über diese ausgesprochenen STEINMEIER-PRÄMISSEN nachgedacht – es wird in den Medien einfach als WAHRHEITSPRESSE wiedergegeben – auch wenn es Lüge ist.

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Im Jahr 2017 fand der Einheitstag in Mainz, der Landeshauptsstadt von Rheinland-Pfalz, statt. Die amtierende Bundesratspräsidentin Dreyer begrüßte vor dem Gutenberg-Museum auch die Vertreter der anderen vier höchsten Staatsorgane: Bundespräsident Steinmeier, Bundestagspräsident Lammert, Bundeskanzlerin Merkel und den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Voßkuhle. Anschließend trugen sich die Ehrengäste ins Goldene Buch der Stadt ein.

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DLF berichtet dazu heute, 3. Oktober 2017:

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„Das Motto der Feier lautet in diesem Jahr „

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Zusammen sind wir Deutschland“.

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Bei einem ökumenischen Gottesdienst im Dom nannte der Mainzer Bischof Kohlgraf Deutschland ein „prächtiges Land“. Die Menschen sollten sich dieses Geschenk bewusst machen. Der Präsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, Schad, rief dazu auf, für Glaubens- und Gewissensfreiheit einzustehen. Unterschiedliche Überzeugungen dürften nicht in Gewalt gipfeln.

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Steinmeier sagte beim Festakt in Mainz, die große Mauer, die Deutschland geteilt habe, sei gefallen, aber das Wahlergebnis habe gezeigt, dass andere – weniger sichtbare – Mauern entstanden seien. Hinter diesen „Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung und Wut“, aber auch zwischen arm und reich werde tiefes Misstrauen gegenüber der Demokratie geschürt. Viele Menschen sehnten sich nach Heimat und Orientierung. Diese Sehnsucht dürfe nicht den Nationalisten überlassen werden, sagte der Bundespräsident. Steinmeier rief auch dazu auf, ehrlich mit dem Flüchtlingsproblem umzugehen. Es müsse eine Unterscheidung geben zwischen Flucht aus politischer Verfolgung und Armutsmigration.

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Die SPD-Politikerin Dreyer würdigte den Tag der Deutschen Einheit als „bedeutendsten Feiertag“. Sie sagte zum Auftakt der offiziellen Feierlichkeiten in Mainz, die Tatsache, dass die Deutschen die Einheit geschafft hätten, gebe Kraft für die Herausforderungen, die anstünden.

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DLF, am 3. Oktober 2017 mit Kommentar der DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien:

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“ In seiner Ansprache habe Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die sichtbaren Risse im Land benannt, kommentiert Birgit Wentzien. Am Ende des Tages bleibe auch eine kleine Dosis Optimismus. Zukleistern geht nicht mehr – 27 Jahre nach und mit der deutschen Einheit und eine Woche nach der Bundestagswahl. Verharmlosen und Beschweigen von Unterschieden war in der Vergangenheit schon falsch, aber ein politisch-wissentlich riskantes bewusstes Vorgehen. Und diese Anerkenntnis der deutschen Wirklichkeit nach 27 Jahren ist der Zugewinn dieses Tages. Der Beleg dafür ist das Ergebnis der Bundestagswahl: …

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„Wir feiern etwas Alltägliches, aber nicht Selbstverständliches. Es sind neue Mauern entstanden. Mauern aus Entfremdung, Enttäuschung und Wut. Unverzichtbar seien das Bekenntnis zur deutschen Geschichte, seien die bleibende Verantwortung für Lehren aus zwei Weltkriegen, die Lehren aus dem Holocaust, die Absage an jedes völkische Denken, an Rassismus und Antisemitismus und die Verantwortung für die Sicherheit Israels. „Dieses Bekenntnis gehört zum Deutschsein“, so Steinmeier und gelte für alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

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Von Fehlern, auch Fehlern politischer Parteien in den vergangenen 27 Jahren sprach der Bundespräsident nicht. … Von Fehlern, auch Fehlern politischer Parteien im Land in den vergangenen 27 Jahren spricht beispielsweise die Schriftstellerin Ines Geipel.

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„Wir waren fast drei Jahrzehnte lang eifrig bemüht, die Differenzen zwischen Ost und West wegzumoderieren. Sie sollten nicht sein.“ „Wir wollten“, sagt Geipel, „die Einheitserzählung!“ Die Dimension und auch die Wucht des gesellschaftlichen Umbruchs wurde unterschätzt, ja, mehr noch: Diese Dimension wurde auch nicht wahrgenommen. … Und es bleibt eine andere Wahlerfahrung, die überhaupt nicht düster ist. Die Menschen, die sich für die AfD entschieden haben, markieren Wut, Protest, Ignoranz, Missverstehen. Und sie anerkennen inhaltliche Auseinandersetzung und das Wahrgenommen-Werden durch Politik. Und das jetzt ist kein Zukleistern. Das ist schlichte Beobachtung der Wahlen, die in den vergangenen Jahren auch stattgefunden haben.

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Diese Menschen haben in den letzten Landtagswahlen aufgrund der zugespitzten öffentlichen Debatte um die Flüchtlingspolitik ihre Stimme in Sachsen-Anhalt an die AfD gegeben. In Baden-Württemberg haben von der Auseinandersetzung Bündnisgrüne und CDU profitiert, in Rheinland-Pfalz SPD und CDU, in diesem Jahr im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen profitierte die CDU. …“

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Dietmar Moews meint: Wohlan, mit Loyalitätszwängen und Denkverboten, die eine Redaktionsleiterin, wie Birgit Wentzien, beachtet, hat sie dennoch mit diesem DLF-Kommentar gar nicht in das Movens der heutigen Deutsch-Sklerose eingeblickt:

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Das tägliche Gezerre der verlogenen Berufskrankheit von Parteischranzen, vor laufenden Kameras und geöffneten Mikrofonen, müsste generell nach zehn Jahren Mandatsausübung mit radikalem Berufsverbot für Jeden enden. Zehn Jahre Parlament und SCHLUSS damit.

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Man sieht es doch auf Schritt und Tritt.

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Die sozio-psychologisch geschlossenen AKTEURS-Systeme der repräsentierenden Demokratie reproduzieren sich ständig selbst, halten das für WAHRHEIT und die die abbildende Staatspublizistik hält sich für WAHRHEITSPRESSE – und es ist ALLES LÜGE.

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Kann vielleicht mal ganz einfach jemand genau hinschauen, um zu sehen, dass die Gesellschaft immer dynamisch ist, sie ist nie statisch, sie ist nie fest, nie zufrieden, immer in Reproduktion und Wandel getrieben: TRIEB:

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TRIEBVERWIRKLICHUNG, TRIEBHEMMUNG, TRIEBVERZICHT.

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Da gibt es keinen Gesellschaftsfrieden durch „Zusammen Stillhalten, Frieden Geben“ – da sind ständig Führungsbedarfe, Führungsdefizite, idiosynkratische Außermittigkeiten, Begehrlichkeiten, Kraft- und Machtspiele.

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Es ist also völlig sinnlos. herauszustellen, wie viel besser es allen Leuten in Deutschland geht, vergleicht und betrachtet man Kriegsflüchtlinge und Hungernde, Water Boarding und schießwütige Millionäre in Las Vegas.

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Es sind Einsichten des befreiten deutschen Staatsbürgers, wie er ohnmächtig ist, sich zu befreien, wenn er die allgemeinen Herr und Knecht-Vorschriften einhielte. Die Doofmoral: der Ehrliche ist der dumme, wird als Herrschaftsmoral des westlichen Deutschlands erkannt und gehasst.

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Noch auf Generationen wird der Obrigkeits/Elitenhass der Alt-DDR-Familien weitervererbt werden. Denn sie können mangels Bildung nicht erkennen, dass das, was sie als die bessere Bildung verstehen, ihnen nicht einmal möglich machte, den Westen erfolgreich zu affirmieren (natürlich gibt es hochbegabte Dresdner Ausnahmebegabungen). Nein – der normale Ossi kann nicht verwinden, dass die Westleute nicht die OST-Ideale bedienten, sondern auf Dschungel-Zulage und Karrieresprünge hin, ihre dämlichen Ellenbogen einsetzten.

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Dass der Helmut Kohl vor Gericht lügen durfte – und dass blühende Landschaften da, wo die Jugend in Scharen die DDR-Elternhäuser Richtung Stuttgart und Köln verließen, natürlich statt aufzublühen verwastierten. Und dazu Alles, was man zum Thema PLATT MACHEN kennt.

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Schließlich wirkliche Wendehälse als NEU-NOMENKLATURA in der ZWEITEN BUNDESREPUBLIK: MERKEL von der Ostsee, Gauck, der Widerstands-Heuchler, Mathias Sammer, der in Dresden schon mit seiner SED-Familie offen redet, nur beim FC Bayern und in der LÜGENPRESSE presst er die Lippen zusammen.

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INES GEIPEL – ja, Frau Wentzien – die darf im MAVERICK-Kampfstil jedes neue Buch kurz vorstellen, aber Ines ist auch außergewöhnlich begabt und stark – und damit in Sonderstellung, marginal.

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Wieso glaubt der DLF, mit Waschmittelverkäufern das Rennen machen zu sollen?

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Was spricht eigentlich für Steinmeier, der – mangels Redetalent – seine dämliche Rede vorlesen muss? – der BLOCKPARTEIEN-Proporz, der unsere Demokratie zunichte macht.

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Und schon ist die symbolische Zauberkraft eines STAATSFEIERTAGES wg. ungeeignetem Personal gescheitert und durch Brückentag umgewertet.

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Fragen Sie doch demnächst mal, warum sich die Bundeskanzlerin nicht ernsthaft und geduldig den KRITIKERN zur Diskussion stellt? FRAGE/ANTWORT, REDE/GEGENREDE, VORWÜRFE/ERKLÄRUNG – die gesamte PEGIDA-Szenerie besteht doch nicht aus NSU und IDIOTEN.

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Die WAHRHEIT ist, dass dieser deutsche Staat die Wähler täuscht und dafür SOMA verteilt.

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Die IT-Revolution, die IT-TELEMATIK wird institutionalisiert. Menschlichkeit als mechanisches Uhrwerk? Eine menschliche Mitbestimmung ist dann unmöglich, weil jeder Smartphone-Biometriker jeden Fremden in Echtzeit in die ganze WWW-Welt transmittiert:

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BIG-DATA in Händen von Steinmeier?

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Und dann kommen SPD-THIERSE und SPD Schwennicke von CICERO und stöhnen geil auf: SPD ++, sprich ES PEE DEE PLUS PLUS.

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Die ganze LIQUID-TELEMATIK der gescheiterten PIRATEN nicht verstanden, kommt jetzt die jung-SPD mit dem „sozialen Medium“ IT-Partei-Software.

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Und ich weise nur auf Tausende dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT-Videos bei YOUTUBE hin: LIQUID FEEDBACK (fälschlich LIQUID DEMOCRACY):

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Wer nicht schreiben kann, kann auch nicht lesen.

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Der Begriff „Soziale Medien“ ist ein übler Propagandatrick. Gerade diese One-way-Medien sind eben, anders als ein simples Telefon, keine Echtzeitgegenspräch-Geräte.

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Nicht nur TWITTER ist tot. Jeder Kommentar-Thread ist ein Haufen Augenstaub: BACK to TOPIC – aber ein solches „asoziales Medium“ ist niemals ein Seminar oder eine geistig-kollektive Produktionsstätte von Geist über den MODUS EINS oder NULL, Ja oder NEiN, Strom / kein Strom. Oh Alphorn, wie blöde geht die Welt zugrunde.

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YAHOO Juchuu – SNOWDEN mit tötlichem DATENSALAT im Cyberwar

September 23, 2016
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Vom Samstag, 24. September 2016

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DLF-Screen-Shot bearbeitet am 23. September 2016

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Die Nachricht regt kaum jemand auf:

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Angesichts dieses DATEN-VERLUSTES müsste OBAMA den SNOWDEN jetzt sofort begnadigen und aus MOSKAU befreien. Snowden, der Warner vor Hackerangriffe, Passwortwechsel, Firewall und Cyberwar – man kann cem Whistleblower dankbar sein, vor Milliarden-Cyber-Bank-Räubern gewarnt zu haben.

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YAHOO hat angeblich bereits vor Jahren etwa 500 Einzelpersonen-IT-Geheimdaten veruntreut. Man weiß nicht, wer jetzt mit diesen Daten seine Manipulations-Angriffe auf welche Güter und Rechte designed.

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KÖLNER STADT-ANZEIGER, titelt am Freitag, 23. September 2016:

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DIEBSTAHL Daten von 500 Millionen Nutzern gestohlen. Sunnyvale. Beim Internet-Riesen Yahoo sind bei einem Hacker-Angriff im Jahr 2014 Daten von mindestens 500 Millionen Nutzern gestohlen worden. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtstermine und verschlüsselte Passwörter, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit … Die Angreifer seien derzeit nicht im Yahoo-Netz aktiv.“

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und der KÖLNER STADT-ANZEIGER berichtet auf Seite 09::

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Daten von 500 Millionen Nutzern gestohlen. DIEBSTAHL Der Internet-Konzern Yahoo wurde Opfer eines Hacker-Angriffs“

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DLF.de berichtet am 23. September 2016:

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Zwei Jahre lang hielt der angeschlagene Internet-Pionier den Datendiebstahl geheim. Nach der Übernahme durch den US-Telekomriesen Verizon gesteht Yahoo nun den Hacker-Angriff ein. Es könnte der größte Datendiebstahl der Geschichte sein.

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Der Internet-Dienstleister Yahoo hat einen massiven Hacker-Angriff eingeräumt. Die persönlichen Daten von 500 Millionen Nutzern seien bereits 2014 gestohlen worden, teilte das Unternehmen mit. Darunter seien Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Geburtsdaten. Es seien aber keine Passwörter im Klartext oder Kreditkarten-Informationen entwendet worden. Auch verschlüsselte Passwörter und Sicherheitsfragen zu deren Zurücksetzung seien gestohlen worden. Yahoo machte staatlich unterstützte Hacker für die Attacke verantwortlich. Einen konkreten Staat nannte das Unternehmen nicht.

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Berichte über den groß angelegten Diebstahl von Daten bei Yahoo hatte es bereits in den vergangenen Monaten gegeben. Das Unternehmen hatte sich aber bisher nicht dazu geäußert. Nutzern empfahl Yahoo nun, ihre Passwörter zu ändern, sollten sie das seit 2014 nicht getan haben.

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Vor zwei Monaten hatte der US-Telekomkonzern Verizon angekündigt, das Online-Geschäft des angeschlagenen Internet-Pioniers für rund 4,8 Milliarden Dollar zu übernehmen. Welche Auswirkungen die Enthüllung auf die Umsetzung der Vereinbarung haben wird, war zunächst nicht abzusehen.

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Dietmar Moews meint: Die Schäden und Kosten werden schleichend kommen. Der Cyberwar läuft. Die Bankdaten hacken in der Firewall und Snowden ist der Warner, dem die ganze Welt zu Dank verpflichtet ist. Die Untreue und der Betrug ist aber auch die Folge der Leichtgläubigkeit und Dummheit der Nutzer, die allüberall ihre Namen und Chips hineingeben:

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Die Lösung ist KUCKUCKS-USE – indem mehrere Leute machen, wie beim Car-Sharing, LEIHGERÄTE aus den festen IPs. Wenn die Namen nicht mehr am Inhalt kleben, die Personen-Kennziffern nicht dran kleben, kann keiner mit den Massendaten persönliche Profile algorithmisch herstellen.

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YAHOO ist die RETTUNG für Edward SNOWDEN, der in Moskau gefangen sitzt.

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Jetzt muss der scheidende US-Präsident Barack Obama den SNOWDEN begnadigen. Denn was die 500 Mille Nutzer betrifft, ist der drohende Schaden TOTAL. Und man wird alle Nutzer mit neuen – natürlich vom CIA vollabkassierten – Frischgeheimnisdaten ausstatten. Und datenschutz gibt es eben praktisch nicht. Das wissen wir jetzt – auch dank Snowden.

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Dagegen ist der SPIONAGE-VERRAT, den SNOWDEN mit den CIA-Spionage-Verbrechen auslöste eigentlich nur eine Peinlichkeit für die USA, Freund und Freund und die eigenen Bürger völlig zu überwachen, entgegen dem Habeas Corpus und der US-Verfassung.

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SNOWDEN muss freigelassen werden. Er hat aufgeklärt und gegenüber den 500 Millionen von Yahoo ist ein relativer Schaden gar nicht auszurechnen. Denn, was PRISM und TEMPORA und Dishfire, das im Schnitt 194 Millionen SMS-Nachrichten pro Tag sammelt und automatisch analysiert !!! – was nützt es den SNOWDEN-Schutzbefohlenen, außer dass sie kapieren müssen,

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KUCKUCKS-USE zu machen, die geräte ohne Signatur tauschen und verleihen und KEINE ECHTNAMEN gebrauchen, einfach täglich mit anderen NAMEN zu MAILEN und zu TWITTERN und ZU SMSEN. Die Adressaten wissen schon, wer was SMST oder schreibt, auch wenn er mit Robin Hood unterschreibt.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung brachte am 19. September 2015 auf Seite 11 Constanze Kurz mit:

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Held oder Verräter, das ist keine Frage.

Snowden hat nichts als Schaden angerichtet, sagt ein geheimpapier aus Washington und vergisst Wesentliches.“

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NEW YORK TIMES als Beilage bei der Süddeutschen Zeitung am 23. September 2016 hat NIX mit YAHOO

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Die angeblichen Millionenschäden durch Snowden sind definitiv mutmaßliche Nichtprofite, weil man mit der WIRTSCHAFTSSPIONAGE gegen Partner und Freunde nun weniger verdienen kann. (Die Schweinereien von PRISM und TEMPORA laufen übrigens locker weiter – selbst gegen MERKELS Smart Phone).

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Digitale Aufholjagd: BIBI4E und Günther Oettinger in Brüssel

September 30, 2014

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am Dienstag, 30. September 2014

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Deutschland ist als High-Tech-Land seit Beginn der Elektrifizierungs-Revolution Weltspitze.

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Namen wie Siemens, Bosch, Ohm, Hertz,um nur einige anzudeuten haben Weltbedeutung. AEG, Telefunken, Reiss, Loewe, Zuse, von Ardenne, Einstein, Blaupunkt, Nordmende – Elektrotechnik vom Feinsten, Telefon, Fernmeldetechnik, Radio, Fernsehen – Deutschland war Spitze und ist heute Spitzenkonsument anderer Wirtschaftsstaaten.

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Inzwischen hat die deutsche Wirtschaft, die auf Rohstoffimporte und Energieimporte angewiesen ist, die Spitzenposition in der Veredelungstechnologie verloren.

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Erschütternd ist der Rückstand in der heutigen IT-Revolution. Sowohl in der IT-Wissenschaft, Elektronik, Telematik, Programmierung von Software – SAP lässt grüßen -, wie in der Internetz-Infrastruktur ist Deutschland überwiegend zweitklassig.

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In den vergangenen Wochen wurde die 28 EU-Kommissions-Ressorts verteilt. Der Deutsche, Günther Oettinger, bislang für Energie zuständig, gilt als designierter EU-Kommissar für digitale Wirtschaft.

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Jetzt erklärte Oettinger: Wir müssen die EU als Global-Player verstehen und eine digitale Aufholjagd beginnen.

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Er will einen Vorschlag für das Urheberrecht „in Kenntnis der digitalen Welt“ vorlegen. Er erläuterte seinen Vorschlag von der „abgestuften Netzneutralität“ und beschränkte ihn, allein auf den, „Vorrang für Aufgaben mit öffentlichem belang“.

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Er will die digitale Infrastruktur stärken, „einen nennenswerten Betrag“ des von Jean-Claude Juncker bis 2017 versprochenen 300 Milliarden-Euro-Programm soll in den Breitbandausbau fließen.

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Und er fordert den digitalen Binnenmarkt: „Wer in Deutschland TV-Gebühren zahlt, müsse auch in Polen ARD und ZDF empfangen können.“

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Oettinger forderte die EU-Staaten dringend zu einem Ausbau der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) auf und forderte den Beginn einer „Aufholjagd“. „Die Start-ups von heute sind die Weltfirmen von morgen.

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Dietmar Moews meint: Im Jahr 2002 habe ich das Projekt BIBI4E gestartet: Breitband für Alle / Broad Band for Evreyone.

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Hauptproblem sind Regulierungsgesetze, die infolge der Privatisierung der staatlichen Post- und Telekommunikations-Monopole einerseits notwendig sind.

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Andererseits sind privatwirtschaftliche Investitionen für den Hardware-Ausbau erforderlich, die infolge der Regulierungsbedingungen jeden Wettbewerbsvorteil profitorientierter Geldanleger egalisiert und damit verhindert.

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Oettinger muss also in der EU-Kommission auch an das Thema Deregulierung und Wirtschaftsliberalisierung rangehen.

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Günther Oettinger ist aus Sicht von Dr. Dietmar Moews und dem Berliner Manifest für die Piratenpartei der „Piraten-Kommissar“. Es ist notwendig, dass die Piraten sich als Berater in der IT-Revolution ihren Platz entfalten. Deshalb sollten die Piraten wieder mehr zum Chaos Computer Club finden und weniger zur sozialromantischen „Freiheit statt Angst“.

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Dietmar Moews spricht als politischer Geschäftsführer der Piratenpartei

März 21, 2014

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am 21. März 2014

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PIRATEN Heillos“ schreibt die Süddeutsche Zeitung gestern, 20. März 2014. So sieht das Fremdbild mit Blick auf die Piratenpartei im angehenden Europa-Parlaments-Wahlkampf 2014 aus. Die mangelnde Selbstformierung der Piraten als öffentlichkeitstaugliche Partei wird inzwischen von den Massenmedien bereits eher mitleidig verschwiegen, anstatt auf politische Werte und Ziele hin geprüft zu werden.

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Dr. Dietmar Moews hatte bereits im Sommer des Jahres 2009 die Einrichtung einer Bundesvorstandsrolle eines Politischen Geschäftsführers gefordert und eigenmächtig im dietmarmoews Youtube-Videoblog „Lichtgeschwindigkeit“ der Bundes-Piratenpartei Deutschland des Bundestagswahlkampfes dargestellt.

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Mit der Vorstellung des BERLINER MANIFESTs und den inhaltlichen Interventionen in Vorstandswahlen zum Bundesvorstand in den Jahren 2010 und 2012 hatte Dr. Dietmar Moews, approbierter Organisationssoziologe und Fachmann für NGO’s, konkrete entscheidende Vorschläge innerhalb der Piratenpartei-Kommunikation bereitgestellt, die ein Politischer Geschäftsführer der Partei zu initiieren hätte.

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Hauptproblem der Piraten ist die ungebrochene Vorherrschschaft der seit Jahren die Piratenentwicklung blockierenden Doofpiraten an den Schnittstellen der Parteifunktionen und rührt von deren amateuristischen ideologischen Unterbelichtungen zu den Grunderfordernissen einer Parteiorganisation. Diese Ingroup besteht nach wie vor in einigen dauernden Restpiraten im Bundesvorstand, im Landesvorstand Berlin und in den Fraktionen verschiedener Länderparlamente.

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Diese residualen Restpiraten klagen nach wie vor über die Folgen ihrer eigenen Unfähigkeit und liefern ein klassisches Beispiel für die Soziologie zum Thema „Funktionaler Dilettantismus“ – das soziale Wesen einer erfolgreich scheiternden Organisation (soziologisch erfassbar).

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Schlüssel des Piratenproblems ist das Misslingen des Organsiationslernens, dort und durch diejenigen, wo die Fehler, Defizite und Mängel als Strukturschwächen oder als Fehlfunktionen passieren.

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Die Piraten setzen unverändert eine fehlkonzeptionelle Vernichtung von Idealisten fort: Jemand wird als Pirat aktiv, erlebt von Anbeginn den Konflikt zwischen den Werten und Zielen in der Parteisatzung und der praktischen Unfähigkeit der bereits als Piraten aktiven Parteifunktionäre, sich als Parteiakteure satzungsgebunden zu verhalten.

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Piraten glauben an direkte innerparteiliche Demokratie mittels Internetz, statt an die Notwendigkeiten der konzeptionellen Aggregation, Integration und Zusammenfassung zu programmatischen Wertsetzungen einzusehen.

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Piraten ordnen sich mangels Organisationswissen und mangels notwendiger Bildung und Erfahrung von binnenorganisatorischen Verhaltensregeln den gewählten im Namen der Piraten handelnden Eliten nicht unter. Mehrheitsbeschlüsse und Aktivitäten der Parteieliten werden durchkreuzt. Die „Basispiraten“ beanspruchen, als Sonderlinge mit individuellen Aktivitäten, die Arbeit der Eliten vor aller Öffentlichkeit anzugreifen. Die Piratenorganisation wird von den eigenen Mitgliedern ständig kanibalisiert. Dabei beherrschen die meisten Aktivisten nicht die einfachsten Techniken des Schreibens und Lesens von Blogbeiträgen und zum Mitwirken in Threads.

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Es handelt sich um substantielle Fehlstellen in der Organisation der Piraten, durch die unverstandenen Irrtümer hinsichtlich organisatorischer Notwendigkeiten, denen sich jede Parteiorganisation stellen muss. Entscheidungsprozesse einbinden, informieren, rechtzeitig Themen testen und lancieren, Aufgaben delegieren, Mitwirkende belohnen, führen und ausbilden.

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Die politischen Geschäftsführer der Piraten verstehen es bis heute nicht, das Wechselspiel außerparlamentarischen piratischen Reibung an der herrschenden Regierungspolitik täglich anzuspielen. Die Piratenelite vollbringt es nicht, durch tagespolitische Bezugnahmen auf die Piratensatzung und die Mangelpolitik der regierenden Blockparteien, weitreichend öffentliche Zustimmung sowie binnenorganisatorische Anreize auszulösen. Die Basispiraten würden an die Politik herangeführt und zu eigenen öffentlichen Aktivitäten und zum Verdichten des Zusammenhalts der Piraten als Parteikörperschaft angeregt.

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Es gibt bis heute kein Piraten-Bildungswerk oder eine solchen Aufgaben gewidmete Piraten-Stiftung. Dietmar Moews hatte bereits im Jahr 2009 solche Einrichtungen vorgeschlagen und auf die staatlichen Finanzierungsmöglichkeiten hingewiesen. Die Berliner Doofpiraten haben diese Organisationsnotwendigkeit ohne Diskussion abgeblockt. Ebenso wenig verstand der Bundesvorstand Jens Seipenbusch, was zu tun wäre. Die Blindstelle besteht bis heute.

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Das naive Wunschbild der Doofpiraten, mittels multilateraler digitaler, virtueller Echtzeitkommunikation, organisatorische Hierarchien der Partei vermeiden zu können und gleichzeitig schneller und effizienter politische Leistungen bringen zu können, wird nach wie vor vorgeheuchelt. Während der Zusammenbruch der geistig-sozialen Aktivitäten des „Liquid Feedback“ als basisdemokratische Aktionsplattform längst feststeht, aber verkannt bzw. vertuscht und ignoriert wird.

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Inzwischen haben die Piraten nicht mal mehr eine verantwortliche Parteiebene, die organisatorisches Fehlerlernen umsetzen könnte. Die Piratenpartei Deutschland hat keine Entscheidungsebene, deren Mitwirkende ausreichend Wissen und Urteilskraft für alle möglichen politischen Positionierungen hätten, sodass die Piraten eben kein respektables Gewicht aus der Apo-Rolle heraus in die politischen Debatten bringen kann.

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Das heillose Spiel heißt also weiterhin „Partyclub“, Frust und wütende Rücktritte. Etablierte Parteien gehen nun inzwischen auch thematisch über die IT-Politik durch die IT-Wirtschaft hinaus. Während die Piratenpartei in den „eigenen Kreisen“, wie beim CCC oder bei den Datenschützern, längst nicht mehr ernst genommen wird.

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Direkte Echtzeitteilnahme an sozio-politischen Prozessen in der Gesellschaft sind zum Scheitern verurteilt, wenn nicht jeder Parteipirat mehr als amateuristisches Engagement und parteipolitisches Können versteht.

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Letztlich stehen wir inmitten eines massenmedialen Kommunikationsschwalls, der professionell zu bedienen ist. Kein Publizist lässt sich dazu zwingen, Parteiwerbung zu machen. Es sei denn man bezahlt ihn.

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Die Piraten nutzen ihre Potentiale durch originelle sinnliche Auftritte mit Nachrichtenwert und über den Reiz besonderer Bilder nicht. Damit gehen die natürlichen Ressourcen der Piraten „jung und anders“ zu sein, „Klarmachen zum Ändern“ fordern zu können, für die Partei verloren. Alle Vorteile einer frischen außerparlamentarischen Opposition zu nutzen, bedingt, dass man diese kennt und erkennt. Die Doofpiraten streben und kleben stattdessen an unhaltbaren Posten.

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Piratenfantasie

Piratenfantasie

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Dietmar Moews hat bereits im Jahr 2009 das Konzept (und auch den Namen) der „Flaschenpost“ als innerparteiliches Basisforum entwickelt. Nachdem es zunächst unterdrückt wurde, hat man dann eine digitale Parteizeitung daraus werden lassen: top down schreiben sich amateuristische Redakteure einen Wolf, inzwischen vollkommen ohne Reichweite. Stattdessen hätte ein kleiner Publizistik-Stab eine aufwendige Sozialarbeit initiieren müssen, wie von den untersten Basisgliederungen in der Flaschenpost die Tagesthemen täglich hätten artikuliert werden müssen. Die Aktivierung und die Zulassung (und Abarbeitung) aller Basispiraten, in der Flaschenpost Neues vorzutragen, hätte hier den Platz und die dezentrale Dynamik bekommen können. Man erinnere sich nur an das Piratenforum Berlin der früheren Jahre, unzensiert, unredigiert, lediglich moderiert und Doppelungen aussortiert.

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Dr.Dietmar Moews am Neptunbrunnen, wo manchmal geschossen wird

Dr.Dietmar Moews am Neptunbrunnen, wo manchmal geschossen wird

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Nach wie vor glauben die Doofpiraten, ihre eigene Kraftanstrengungen in Parteifunktionen würden hinreichend Entfaltung der binnenorganisatorischen Körperschaft mit sich bringen.

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Die Unterbelichtung der Piraten in den Piratenaktivitäten hinsichtlich den Notwendigkeiten von Kommunikation zur Führung und Fühlung lassen die Piraten zu einer Episode einer scheiternden naiven IT-Jugend werden. Während eine Partei extra zu gründen und aufzubauen wäre, die sich mit Blick in die Zukunft der IT-Revolution widmen müsste, sind seit Anbeginn die besten Begabungen davongelaufen.


Piraten wehrt Euch

März 2, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4173

von Dietmar Moews

am 1. März 2014

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Für Leute, die keine Nerds, Hacker oder Kryptographen sind und die Besseres zu tun haben, als sich stündlich mit den Fallgruben der Digitalisierung zu befassen, gibt es zehn einfache Regeln, wie sie sich ihrer Ausbeutung und Überwachung widersetzen können.

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Dietmar Moews vor dem NRW-Haus in Berlin

Dietmar Moews vor dem NRW-Haus in Berlin

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1

Wer ein Mobiltelefon besitzt, werfe es weg. Es hat ein Leben vor diesem Gerät gegeben, und die Spezies wird auch weiter existieren, wenn es wieder verschwunden ist. Der abergläubischen Verehrung, die ihm zuteil wird, sollte man nichts abgewinnen. Smart sind nicht diese Geräte oder die sie benutzen, sondern die sie uns anpreisen, um unermessliche Reichtümer anzuhäufen und gewöhnliche Menschen zu kontrollieren.

2

Wer immer einem ein kostenloses Angebot macht, ist verdächtig. Man sollte unbedingt alles ausschlagen, was sich als Schnäppchen, Prämie oder Gratisgeschenk ausgibt. Das ist immer gelogen. Der Betrogene zahlt mit seinem Privatleben, mit seinen Daten und oft genug mit seinem Geld. Es lebe Linux und die Gemeinde der Free Sources (s. BERLINER MANIFEST).

https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/2010/01/09/berliner-manifest/

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3

Online-Banking ist ein Segen, aber nur für Geheimdienste und für Kriminelle.

4

Regierungen und Industrien möchten das Bargeld abschaffen. Ein gesetzliches Zahlungsmittel, das jeder einlösen kann, soll es nicht mehr geben. Münzen und Scheine sind Banken und Händlern, Sicherheitsbehörden und Finanzämtern lästig. Plastikkarten sind nicht nur billiger herzustellen. Sie sind auch unseren Aufpassern lieber, denn sie erlauben es, jede beliebige Transaktion zurückzuverfolgen. Deshalb tut jeder gut daran, Kredit-, Debit- und Kundenkarten zu meiden. Diese ständigen Begleiter sind lästig und gefährlich.

5

Dem Aberwitz, alle denkbaren Gebrauchsgegenstände, von der Zahnbürste bis zum Fernsehen, vom Auto bis zum Kühlschrank über das Internetz zu vernetzen, ist nur mit einem totalen Boykott zu begegnen. An den Datenschutz den mindesten gedanken zu wenden fällt ihren Herstellern nicht im Traum ein. Der einzige Körperteil, an dem sie verwundbar sind, ist ihr Konto. Sie sind nur durch die Pleite zu belehren.

6

Ähnliches gilt für die Politiker. Alles, was man gegen ihr Tun und Lassen einwendet, ignorieren sie. Den Finanzmärkten begegnen sie unterwürfig, und gegen das Treiben der Geheimdienste vorzugehen, wagen sie nicht. Interessiert sind sie jedoch daran, wiedergewählt zu werden. Solange das Wahlrecht noch existiert, sollte man ihnen die Stimme verweigern, wenn sie die digitale Enteignung dulden, statt gegen sie vorzugehen.

7

E-Mail, zu deutsch Strompost, ist schön, schnell, kostenlos. Also Vorsicht! Wer eine vertrauliche Botschaft hat oder nicht überwacht werden möchten, nehme eine Postkarte und einen Bleistift zur Hand. Handschrift ist von Automaten schwer zu lesen.Niemand vermutet auf einer Ansichtskarte, die 45 Cent kostet, wichtige Nachrichten. Man braucht also nicht zu einem toten Briefkasten zu greifen, wie er in altmodischen Spionageromanen vorkommt.

8

Waren oder Dienstleistungen via Internet sollte man meiden. Anbieter wie Amazon, Ebay und so weiter speichern alle Daten und belästigen ihre Kunden mit Reklamemüll. Anonymer Einkauf ist besser. Einzelne Adressen, die man gut kennt, können als Ausnahmen durchgehen.

9

Die großen Internetkonzerne finanzieren sich, ebenso wie das sogenannte Privatfernsehen, hauptsächlich durch Reklame. Damit stehlen sie ihren Kunden Zeit und Aufmerksamkeit. Wer einen, in welcher Form auch immer, andauernd anbrüllt oder belästigt, den soll man abstrafen. Auf alle Angebote, die auf diese Weise vermarktet werden, zu verzichten ist empfehlenswert, ebenso wie Sender, die einen durch Werbung terrorisieren, ein für alle mal abzuschalten. Das ist nicht nur aus hygienischen Gründen ratsam.bekanntlich arbeiten besonders amerikanische Großkonzerne eng mit den Geheimdiensten zusammen, um möglichst jede menschliche Regung auszuspähen und zu kontrollieren.

10

Netzwerke wie Facebook nennen sich „sozial“,obwohl sie ihren Ehrgeiz daransetzen ihre Kundschaft so asozial wie möglich zu behandeln. Diese Netze sind eben nicht sozial. Durch die unmögliche Echtzeit-Koordination Kommunikanden und Adressaten sind Interdependenzen und soziale Interaktionen unmöglich. Verzug, Warterei, sind die Folge. Wer nicht schreibt, liest nicht. Wer nicht schreiben kann, wird nicht gelesen. Es gibt keine fließende Echtzeitkommunikation zwischen mehreren Teilnehmern gleichzeitig im Internetz. Es gibt kein Liquid Feedback, das fließt.

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Wer weiter das Gerücht von Liquid Feedback und von der permanenten basisdemokratischen Vollversammlung verbreitet, ist Faschist – der oder die wollen die Anderen klientelisieren und faschisieren. Wer solche Freunde haben will, dem ist nicht zu helfen. Wer bereits das Unglück hat, einem solchen Unternehmen anzugehören, der ergreife so schnell wie möglich die Flucht. Das ist gar nicht so einfach. Was ein Krake einmal erbeutet hat, gibt er nie wieder freiwillig her.

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BrandenburgerTor

BrandenburgerTor

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Mit diesen simplen Maßregeln nach den Gegenwartsanschauungen des BERLINER MANIFEST‘ kann das politische Problem, vor der die Gesellschaft gestellt ist, natürlich nicht gelöst werden. Angesichts der Passivität und der Unterwürfigkeit der hierzulande regierenden Parteien ist es bemerkenswert, wenn sich ein namhafter Politiker überhaupt einmal dazu äußert.

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Nur die Piraten haben bisher Einsprüche gegen den Sicherheits- und Kontrollwahn in der IT-Revolution hervorgetan. Alle einschlägigen Übergriffe, gleichgültig, ob sie aus dem Ausland kommen oder deutscher Wertarbeit zu verdanken sind, wurden bislang durchgewinkt. Daten speichern, abhören, abwiegeln – das sind die üblichen Verfahren.

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Dr. Dietmar Moews zum Berliner Manifest

Dr. Dietmar Moews zum Berliner Manifest

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Der Schlaf der Vernunft wird bis zu dem Tag anhalten, an dem eine Mehrheit der Einwohner unseres Landes am eigenen Leib erfährt, was ihnen widerfahren ist. Vielleicht werden sie sich dann die Augen reiben und fragen, warum sie die Reit, zu der Gegenwehr noch möglich gewesen wäre, verschlafen haben. Die Piraten sollten das BERLINER MANIFEST nach vorne bringen, damit die Freiheit sinnvoll bleibt.

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Die kommende Europawahl stellt weichen für das Berliner Manifest durch die Piraten.

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PIRATEN MUMBLE FÜR HEIDENHEIM: WAS GEHT IN ECHTZEIT?

Mai 6, 2011

Lichtgeschwindigkeit 5. Mai 2011 PIRATEN MUMBLE FÜR HEIDENHEIM Dietmar Moews zur Lage – live und ungeschnitten — im Globus mit Vorgarten in Berlin.
Plot: Zur Vorbereitung für den kommenden Bundesparteitag der Piraten am 13 4. und 15. Mai 2011 in Heidenheim soll heute abend eine Internetz-Mumble-Konferenz stattfinden, die der Vorstellung der Kandidaten für den neu zu wählenden Bundesvorstand kandidieren.
Da eine solche multilaterale Mumble-Konferenz nicht unmoderiert laufen kann, hätte die Moderation vorher bekanntgegeben werden müssen, damit bisherige Fehler wirklich ausgeschlossen wären. Das ist leider nicht gemacht worden. Wie sich Organisatoren vorstellen, dass sich 1000 Piraten fragend beteilgen sollen, oder wie sich ein Kandidat auf diese ungeeignete Art ins Abseits begeben sollte, ist großer Unfug.
Es sollte der termin und die Mumble benutzt werden, dazu dass Rechenschaftsberichte über die Vorstandsarbeit des abgelaufenden Jahres gegeben werden, aber nun endlich mal so, dass daraus gelernt werden könnte. Lediglich aufzuzählen, wer, wo in welchen Protokollen namentlich steht, ist dumm und macht die Fortsetzung der scheiternden nicht lernenden Organisation so wahrscheinlich, dass sich ernsthaft niemand darauf einlasen sollte. Ein weiterer falsch vorbereiteter Parteitag sollte unbedingt vermieden werden.
Warum geben nicht zumindest diejenigen Vorstände kritische Berichte ab, die nicht erneut kandidieren wollen? Was kann man denn zukünftig besser machen?
Dietmar Moews meint: Es wurden meiner Einschätzung nach inzwischen drei Jahre verschenkt, die Piraten föderal einzurichten. Es wäre eine Personalrekrutierung und eine professionelle Politikprogrammatik verlangt, mit der sich die Piraten wirklich der Öffentlichkeit stellen könnten. Was wollen immer wieder kandidaten, die keine Zeit haben, ehrenamtlich vollen Einsatz zu bringen? Neu und anders!
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin; Piratencrew Berlin; Musik: Chopin Scherzo Vladimir Krainev Klavier