Lichtgeschwindigkeit 399

Juni 9, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 399

Der Vollweise der FAZ 2 und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie

zur Medienlage: KRUSE behauptet MATSCH!

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews,

aus Sicht der Piratenbewegung – live und ungeschnitten – muss auch

immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit,

Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, aus

Globus mit Vorgarten Berlin Pankow, am Dienstag, 8. Juni 2010,

mit Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Mai 2010 und

Süddeutsche Zeitung vom 8. Junii 2010, Welt.de, Bild.de,

radio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de, sowie

Phoenix, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PETER KRUSE von EDO REENTS in der FAZ 111,

Feuilleton, Seite 42 als „Guru geltender. Er weiß das Einfache

kompliziert zu erklären und berät Firmen und Politiker. Zumindest

sagt er das. Eine Gegenrecherche.“

In diesem DER VOLLWEISE FAZ, zweiter Teil, komme ich zu den

Tatsachen aus Sicht der empirischen IT-Soziologie, die hier vom

FAZ-Kritiker EDO REENTS, der namentlich Dietmar Moews in diesem

FAZ-Artikel erwähnt, nur angerissen, aber nicht argumentiert

wird. Es geht um die Behauptung des bremer Unternehmensberaters

und Professors Peter Kluge, er würde qualitative Sozialforschung

betreiben und in seinen Vorträgen zitieren. Dem ist keineswegs so.

Kluge macht billige Kuckucksfragen-Erhebungen, die weder als

qualitative Methode gelten. Seine geringe Anzahl von 191

befragten Probanten ergibt keine quantitative Relevanz oder

Repräsentanz. Damit ist seine nicht operationalisierte Frage/

Antwort „Demoskopie“ überhaupt nicht als wissenschaftlicher

Befund zu sehen. Einzig — was solls — zeigt Kruse: Wie viele

Leute geben welche Antworten. Antworten mit Werthaltungen

oder gar Verhalten und Verhaltungsnormen gleichzusetzen ist

Unfug. Erklärungen sind Erklärungen, weiter nichts.

Und das gesamte Piratenproblem, zwischen Flashmob der

digital Residents und kollektiver Vernunft durch kritische

Urteilskraft der digital Visitors, den 13.000 Nickname-

Piratenkinder und den bisher höchstens 500 bürgerrechtlichen

Echtnamen-Piraten, werde ich hier versuchen eine SEAHORSE-

Komponente zu geben.

Nur 191 Personen wurden dazu befragt. Fachkreise begegnen

den daraus abgeleiteten Thesen skeptisch. Jürgen Kuri,

stellvertretender Chefredakteur des IT-Magazins „c’t“, hält das

für „eine statistisch wenig aussagefähige Grundlage und

wissenschaftlich nicht haltbar.“

Es geht hier nun um folgende Behauptung Kruses, die er als

Ergebnis seiner unqualitativen „Forschung“ hinstellt (Der

Vollweise/Edo Reents FAZ 111) „Zur Ideenwelt des Peter Kruse

gehören Versatzstücke wie „Muster“ in allen möglichen Varianten:

„Beziehungsmuster“, Ordnungsmuster“, „Wertmuster“. Was

damit gemeint ist, kann man nur raten. Sein Beschwören

„kollektiver Intelligenz“, die er in den Netzwerken sich zu

etwas Neuartigem verbinden sieht, erweckt fast den Anschein,

als meine er sich damit selbst. Behauptungen die gut klingen,

schüren das Interesse an einer Forschung, die irgendwie

überraschend daherkommt. Kruse sagt: „Harmonische Systeme

sind dumme Systeme.“ Ein eigenartiger Effelt ist spürbar: Ein

Mann, der aussieht wie ein Gelehrter aus der Darwin-Zeit, erteilt

Lektionen über das Internet unter den Bedingungen des Web 2.0,

das keine bloße Informationsquelle mehr sei, sonderb, indem

die Menschen dort nun auch ihre „Spuren hinterlassen“ könnten,

ein „Kulturraum“ – dies sagt Kruse mit einer Miene, als müsste

man diese Ansicht erst mühsam durchsetzen. Die banale Erkenntnis,

dass sich in einem medium Menschen austauschen, rüstet Kruse

rhetorisch auf zu einer „Revolution“, die alles ändern werde:

Schon die nächste Bundestagswahl, so prophezeit er, werde

„total spannend“, die Leute würden über die Möglichkeit einer

nicht näher erklärten „Teilhabe“ dermaßen neu politisiert,

dass die Politiker sich die alte Politikverdrossenheit noch

zurückwünschen würden. Dazu dann bei Peter Kruse die

Abwesenheit von wissenschaftlicher Arbeitsweise. Kruse hat

keine empirischen Methoden, sondern erklärt Antworten auf

Fragen , also Meinungserhebungen, zu wissenschaftlichen

Befunden. Das geht nicht durch. Dabei verwechselt er

Erklärungen und Erklärungsnormen mit Werthaltungen und

Verhaltensnormen. Folglich kommt Kruse zu abwegigen

irreführenden Gruppenbezeichnungen, wie die von ihm

behaupteten Attribute der Residents und Visitors. Darauf

werde ich in den nächsten Folgen VOLLWEISE ausführlich

kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;


Lichtgeschwindigkeit 380

Juni 2, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 380

Der Vollweise der FAZ 1 und Kommentar aus Sicht der

IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, aus Sicht der Piratenbewegung – live

und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Primaten

berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und

Rechtsstaatlichkeit, aus Globus mit Vorgarten Berlin Pankow,

am Sonntag, 29. Mai 2010, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 15. Mai 2010 und 29. Mai 2010, Welt.de, Bild.de,

dradio.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de,

sowie Phoenix, ARD-Fernsehen, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: PETER KRUSE von EDO REENTS in der

FAZ 111, Feuilleton, Seite 42 als „Guru geltender. Er weiß das

Einfache kompliziert zu erklären und berät Firmen und Politiker.

Zumindest sagt er das. Eine Gegenrecherche.“ Und das gesamte

Piratenproblem, zwischen Flashmob der digital Residents und

kollektiver Vernunft durch kritische Urteilskraft der digital

Visitors, den 13.000 Nickname-Piratenkinder und den bisher

höchstens 500 bürgerrechtlichen Echtnamen-Piraten, werde

ich hier versuchen eine SEAHORSE-Komponente zu geben.

Die Piraten haben die Aufgabe als Partei, öffentliche

Kommunikation zu führen und zu impfen, noch nicht

verstanden und sind mehr Opfer als Täter. Dietmar Moews

war mehrfach als selbsternannter politischer Geschäftsführer

in überregionale Medien gekommen, so WiWo und hier FAZ

zu Peter Kruse von Edo Reents. Die Piraten, die kaum Zeitungen

kennen, ignorieren das: Am 15. Mai 2010 stand ich vor der

Bühne im Bundesparteitag in Bingen und wartete auf meine

Vorstellung als Kandidat für den Bundesvorsitz. Ich überlegte,

wie ich auf die wochenlange Hintertreibung meiner Kandidatur,

die noch am Tage der Vorstandswahl extreme Formen gegen

mich angenommen hatte, reagieren solle. Und entschied

mich, dem anwesenden Forum zu überlassen, ob sie mein

Angebot ernsthaft anzunehmen versuchen würden. Und ich

überlegte, welche Folgen auf „Der Vollweise“ von Edo Reents

ich anrufen würde. Da Der FAZ-Autor Reents mich persönlich

und namentlich in FAZ Nr. 111 S. 42, zitierte. Denn Peter

Kruse ist eine beachtete Person in der hiesigen IT-Bewegung.

Edo Reents eröffnet den „Vollweisen“ passend zum

halbseitgroßen Halbbild des Peter Kruse mit eingängiger

Bildbeschreibung: „Man muss ihn gar nicht hören; schon

wenn man ihn sieht, denkt man: Der Mann ist alles in

einem – Faust, Luther und Moses, dazu vielleicht noch eine

Prise Peeperkorn.“ Edo Reents versucht herauszufinden, welches

denn die hervorragenden Erkenntnisse für die neue IT-Welt von

Peter Kruse seien, die gegen reputierliche Bezahlung hochkarätig

nachgefragt würden. Und bei allen Firmen, die er anfragte,

ob Agfa, Otto Group, BASF, Media Markt oder VW, keine konnte

Reents sagen, was nun die betriebswirtschaftlich relevanten Ansagen

des Beraters Kruse gewesen seien. Reents schließt daraus, Kruse sei

ein Dampfplauderer und Lufthändler.

Ich möchte Peter Kruse zunächst meine Referenz erweisen, denn

ich höre ihm gern zu. Auf YOUTUBE gibt es zahlreiche Interviews

und Wortbeiträge, die geeignet sind, Zugang

zur IT-Revolution zu finden, Problemkreise zu entdecken,

letztlich, die Ratlosigkeit und Unbedarftheit der Sozio-Kultur

in der IT kennenzulernen, die gefahr für die zukündtige

IT-Politik unter Ausschluss der kritischen Urteilskraft, unter

Anleitung des falschen Propheten Peter Kruse, der sich als

digital Resident empfiehlt.

Und ich erwidere die schlechte Recherche von FAZ-Autor

Reents: Natürlich wird kaum jemand erklären, von Peter

Kruse die Banalitäten der IT-Ferne erklärt bekommen zu

haben. Aber woher sollte ein Vorstand, ein Entscheider,

ein Spezialist denn eine eigene IT-kompetenz erlangen

können? Dafür sind Allrounder, wie Peter Kruse, die jedes

digitales Thema anreißen und in analoge Zusammenhänge

stellen kann, gefragt und nötig.

Ich werde deshalb hier „Der Vollweise“ von Edo Reents als

Exposé ausfalten, um auf tiefer gehende Vorstellungen

hinzuführen, die ich als IT-Soziologe innerhalb der

IT-Bewegung platzieren will.

Problem Pirat/Piratenkinder, Echtname/Nickname,

Bürgerrechte/soziale Entkopplung. Und dann bei Peter

Kruse die Abwesenheit von wissenschaftlicher Arbeitsweise.

Kruse hat keine empirischen Methoden, sondern erklärt

Antworten auf Fragen zu Meinungserhebungen. Dabei

verwechselt er Erklärungen und Erklärungsnormen mit

Werthaltungen und Verhaltensnormen. Folglich kommt

Kruse zu abwegigen irreführenden Gruppenbezeichnungen,

wie die von ihm behaupteten Attribute der Residents und

Visitors.

Darauf werde ich in den nächsten Folgen VOLLWEISE

ausführlich kommen.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

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