KURDISTAN – Selbstbestimmung ist ein großes Wort

Oktober 4, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4959

am Samstag, 4. Oktober 2014

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Liebe Leserin, lieberer Leser, es muss hier einfach so laufen. Vollständigkeit kann ich in der täglichen Sichtung und Kommentierung nicht bieten. Auch wenn ich bestimmte Themen bereits exponiert hatte und mich Entwicklungen selbst sehr interessieren: Hier liegen beispielsweise Text und Kommentare zu neuen Anti-Doping-Gesetzesregelungen – und ich beobachte, dass meine Blogbeiträge zu Sport und Doping häufig aufgerufen werden. Dabei bin ich so gesehen gar nicht auf dem Laufenden. Nun ja.

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Kürzlich entwarf ich eine Vorstellung zur Zukunft der Kurden. Es leben viele Millionen Kurden in angestammten Regionen – alle im Grenzgebiet von Türkei-Anatolien, Armenien, Syrien, Irak – und der ISIS-Krieg durchmischt die militaristischen Interessenssphären, insbesondere durch den Terror und Bürgerkrieg in Syrien, erheblich.

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Nachdem nun alle Waffenhändler der Welt den neuen ISIS-Markt begeistert aufgenommen haben, können nicht nur, sondern müssen die Kurden Kurdistan militärisch erkämpfen. Was bis dahin im Nordirak mit zivilem Lebenswillen organisiert werden konnte, wird jetzt zerschlagen.

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Ich schrieb vor geraumer Zeit:

Wir erleben also, wie sich im arabisch-mohammedanischen Erdteil bis Pakistan und Indonesien, bis Saudi-Arabien und Türkei, Algerien und Mali, die Verhältnisse zwar wandeln, doch Kontinuität haben KRIEG und Waffenlieferungen.

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Wir erleben, wie die Geschichte der verleugneten Kurden, ähnlich den verleugneten Armeniern, in dieser historisch-dümmlichen Peristaltik auch bei großem Bemühen nicht zu Potte kommen kann. Wie Kurdistan andererseits momentan zum wachsenden POL in diesem Kriegsgeschehen wird. (Irakisch Kurdistan soll angeblich über 200 000 Soldaten modern bewaffnet haben)

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KURDISTAN entsteht. Ich bin dafür.

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Das infolge der schiitischen Unfugspolitik des Staats- und Militärchefs IRAKS, Maliki, geradezu gerufene sunnitische ISIS, überzieht die gebeutelten Iraker mit einer erneuten Fluchtsituation.“.

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So weit mein LICHTGESCHWINDIGKEIT-Selbstzitat:

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Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

Dietmar Moews schreibt Lichtgeschwindigkeit, Juli 2014 in Köln

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Dietmar Moews meint: Inzwischen ist bekannt geworden, dass die kurdische Peschmerga nicht so modern bewaffnet ist, wie die ISIS. Inzwischen ist der Schiite Maliki in Bagdad abgetreten und eine neue Regierung kann die ISIS-Sunniten, die von Sadam Hussein und von einer weltweiten „Che Guevara“-Muslim-Jugend angelockt sind, nicht domestizieren.

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Damit ist klar, dass und wie sich die Waffenhändler nun positioniert haben:

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Sie unterstützen die Kurden nicht wirklich. Und die Kurden suchen ihre kurdischen Interessen auf ein kommendes Kurdistan zu richten. Während die Waffenlieferanten anscheinend entschieden sind, KURDISTAN zu verhindern.

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Das hat nun aus der schönen Hoffnung auf geschichtliche Gerechtigkeit für die Kurden eine Endzeitsituation gebracht. Aber es scheint die militärische Schlagkraft der Kurden nicht mal zur Selbstverteidigung auszureichen. Das ist wie mit der Bundeswehr, die Deutschland nicht verteidigen kann.

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ZUGINSFELD am 19. Juli 2014 in der Mainzer Straße nördlich Eierplätzchen: DIETMAR liest OTTO während FRANK fotografiert, STREET ART KÖLN 2014

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Juden von ISRAEL danken PERSIEN

Juli 6, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4634

am Sonntag, 6. Juli 2014

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Was macht die jüdischen Besatzungskrieger in Palästina so undankbar gegen Persien, wie es heißt: IRAN?

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Haben wir eine Unverträglichkeit der orthodoxen Eingott-Religion, die von Abraham / Ibrahim herkommt? Sind die kriegerischen Juden Israels noch immer mehr als 50 % der israelischen Staatsbürger?

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Wenn sich die heutigen Deutschen den Juden verpflichtet fühlen, welche der 50 % vom heutigen Israel unterstützen die Deutschen? die Besatzungskrieger (Gershom Gorenberg: Israel schafft sich ab) oder die, die Hitlerei überlebenden deutschen Juden der liberalen zionistischen Ausrichtung?

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Ist es Neid oder Undank? Deshalb folgt kurz ein Auszug zur sozialen Lage in Persien (Fahoudi). Anschließend folgen einige Rückblicke in die persisch-jüdische Geschichte (Nirumand).

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Auch IRAN hat große innenpolitische Konflikte – hauptsächlich zwischen Arm und Reich – so schreibt Nasser Fakouhi (teheraner Professor für Anthropologie in der Zeitschrift KULTURAUSTAUSCH, hrsg. Vom Institut für Auslandsbeziehungen 3 / 2014). Unter Ahmadinedschad ging die Schere zwischen armen und reichen der Bevölkerung noch weiter auseinander.

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Fakouhi schreibt: „… Die Sanktionen, die seit Jahren auf dem Land lasten, haben kaum Auswirkungen auf die reichen Leute. Sie können sich problemlos mit Grundnahrungsmitteln versorgen und genießen eine gute medizinische Behandlung in privaten Kliniken. Wer es sich leisten kann, wohnt in einem Apartment, das bis zu 500 Quadratmeter groß ist, in einem großen Haus oder in den reichen Vierteln der Städte. … Ärmere Teile der Bevölkerung haben kaum Zugang zu einer ordentlichen medizinischen Versorgung, die staatlichen Kliniken sind schlecht organisiert … Die Armut zeigt sich nicht zwangsläufig wie in ärmeren Ländern Südamerikas oder Asiens dadurch, dass viele Menschen obdachlos sind, zumindest nicht in den großen Städten… In Teheran wird die Armutsgrenze bei ungefähr 250 Euro im Monat pro Familie angesetzt.

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Der persische Publizist Bahman Nirumand schreibt in seinem Aufsatz „Warum hassen die sich? Iran und Israel waren nicht immer verfeindet. Die Geschichte eines strategischen Zerwürfnisses. Seit Jahren warnt Israel vor den Gefahren einer nuklearen Bewaffnung Irans und droht, die Atomanlagen des Landes zu bombardieren. Zwar haben diese Drohungen in den letzten Monaten ein wenig nachgelassen. Aber sollten die zurzeit laufenden Verhandlungen über das iranische Atomprogramm scheitern, wäre die militärische Option wieder auf dem Tisch. Die Folgen eines Krieges wären verheerend. Dabei waren Iran und Israel jahrzehntelang eng miteinander verbunden. Sie bildeten gemeinsam die Achse Teheran-Tel Aviv, die als unverzichtbarer Bestandteil des geostrategischen Konzepts des Westens für den nahen Osten galt. Israel als Brückenkopf des Westens und Iran als Gendarm am Persischen Golf sicherten während der Zeit des Kalten Krieges die reichen Energiequellen in der Region und die Grenzen zwischen der westlichen und der sowjetischen Einflusssphäre.

Iran gehörte zu den ersten Staaten, die den 1948 neu gegründeten Staat Israel anerkannten. Doch die Beziehungen zwischen Iranern und Juden gehen auf biblische Zeiten zurück. Im 6. Jahrhundert vor Christus retteten die iranischen Könige Kyros II., Darius I. Und Artaxerxes I. die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft. Schon damals suchten viele Juden in Iran Zuflucht, wo sie als gleichberechtigte Bürger leben konnten. Die jüdische Gemeinde in Iran bildete bis zur islamischen Revolution 1979 die zweitgrößte jüdische Gemeinde außerhalb Israels. Nach der Revolution verließ zwar ein größerer Teil der Juden das Land, doch es leben immer noch rund 30.000 Juden in Iran. Die jüdische Gemeinde ist in der islamischen Republik als religiöse Minderheit anerkannt. Sie ist auch neben der christlichen Gemeinde im islamischen Parlament vertreten.

Nach der Gründung des Staates Israel wurden die Beziehungen zwischen den beiden Staaten vielfältig ausgebaut: politisch, militärisch, wirtschaftlich und kulturell. Nach dem erfolgreichen, von den USA und Großbritannien geführten Putsch von 1953 gegen den damaligen Ministerpräsidenten Mohammad Mossadegh, den einzigen Demokraten in der jüngeren Geschichte Irans, sorgten die USA gemeinsam mit Israel für den Aufbau einer Militärdiktatur unter der Führung des Schahs. Eine modern ausgerüstete, schlagkräftige Armee und ein gut organisierter Geheimdienst gewährten der Schah-Diktatur die Möglichkeit, das Land unter Kontrolle zu halten … Zahlreiche iranische Offiziere wurden in Israel ausgebildet. 1977 wurde das gemeinsame Projekt „Flower“ zur Entwicklung von Mittelstreckenraketen für die iranische Luftwaffe in Angriff genommen …

…2012, als die Attacken zwischen Iran und Israel einen Höhepunkt erreichten, tauchte auf Facebook das Foto eines jungen Mannes mit einem Kind auf dem Arm auf. „Wir werden euer Land nie bombardieren. Wir lieben euch“, lautete seine Botschaft an die Iraner. Innerhalb weniger Stunden schlossen sich viele Israelis dem jungen Mann an. „Egal was unsere Regierung sagt, wir wollen nicht in den Krieg ziehen, das solltet ihr wissen“, hieß es. „Iran loves Israel“ schrieben Tausende Iraner zurück.

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Dietmar Moews meint: Eigentlich ist die Begrenzheit der USA, andere nicht respektieren zu wollen, die erschreckende Botschaft. Es ist eine tierische Orthodoxie, die aus Sicht anderer Weltreligionen vielleicht lächerlich wirkt, die aber stets Konfliktgruppen zu bilden ermöglicht, zwischen Christen, Moslems und Juden, so fern es den US-amerikanischen Interessen so passt. Die USA nennen das Demokratie und Freiheit.

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internationale Sportler und Künstler wurden damals, anfang der 1980er Jahre, von Hannover aus initiert.

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