Unkritische Glorifizierung der DDR durch die „Rote Hilfe“-Zeitung

April 10, 2019

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am Donnerstag, den 11. April 2019

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Mitte der 1980er Jahre wurde von der damaligen Deutschen Bundespost ein Ermittlungsverfahren gegen mich mit einer Vernehmung eröffnet. Ich hatte eine Kunstpost-Sendung mit Marken der „Roten Hilfe“ frankiert, die damals als gummierte Marken der Zeitschrift „Kursbuch“ (Enzensberger) beilagen.

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Ich wusste damals zunächst nicht, dass ROTE HILFE zugleich ein „DDR-LABEL“ war und ich mit meiner Postkunst in das Netz der politischen Suspektion geraten war. Das Verhör war witzig; denn die drei Bahnpolizisten-Offiziere meinten, als ich auf die schriftliche Frage, woher ich die Marken denn hätte? geantwortet hatte „aus dem Kursbuch“, sie ihrerseits bei er Deutschen Bundesbahn die Auskunft erhalten hatten, „solche ROTE HILFE-Marken“ gebe es im KURSBUCH nicht:

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Ich kannte die Rote Hilfe nicht, die Bahn und die Post kannten die Zeitschrift das „KURSBUCH“ nicht. Schließlich wurde das Ganze eingestellt.

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Heute brachte das „neue deutschland“ einen verschämten Bericht über einen Dauerstress, die die alten SED-Nachhüter und diem die sich für „die Linken“ halten und diejenigen Westdeutschen, die eine Art Siegerjustiz als unglaubliche Ost-West-Front mit „kolonialer Arroganz erlebte Geschichte zu okkupieren.

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Wer hier nicht langjähriger Insider ist, kann nicht ermessen, wie furchtbar aggressiv und hasserfüllt hier die „Erben“ der heutigen „Roten Hilfe“ die DDR-Emotionen bewirtschaften. Es kämpfen hier wirklich Machtansprüche des Rechthabens zwischen wahren Kommunisten und linker antistalinistrischer DDR-Opposition und den unkritischen DDR-Glorifizierern. Denn im Hintergrund der „Rote Hilfe“-Zeitung stehen die Nachlassverfüger der verschwundenen DDR-Millionen:

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neues deutschland, Seite 4, am 10. April 2019, von Sebastian Bähr:

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„Linke Kontroverse um Repression in der DDR – Die jüngste Ausgabe der „Rote-Hilfe“-Zeitung sorgt für heftige Debatten in der Solidaritätsorganisation

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Verteidiger und Kritiker der DDR streiten in der linkspluralistischen „Roten Hilfe“. Beide Seiten werfen sich Antikommunismus vor.

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Es war abzusehen, dass es heftige Reaktionen gegen wird. innerlinke Debatten über die bewertung der DDR sind nach wie vor heikel. Erfahrungen, Träume, Kämpfe und Enttäuschungen der heutigen Linken – also ihre politische Identität – stehen in vielen Fällen noch in direktem Zusammenhang mit dem Diskussionsgegenstand. Positionen verlaufen nicht nur zwischen Strömungen und Generationen, sondern tendenziell auch zwischen Himmelsrichtungen.

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Die Redaktion der „Roten Hilfe“-Zeitung hatte somit bei der Veröffentlichung ihrer jüngsten Ausgabe „Repression gegen linke Oppositionelle in der DDR“ emotionale Beiträge erwartet. Diese gab es bereits zuhauf Ende 2016 im Zuge der Auseinandersetzungen um die vorausgegangene „Siegerjustiz“-Ausgabe über BRD-Repression gegen DDR-Bürger und Funktionäre. Das Ausmaß der nun einprasselnden Wortmeldungen dürfte das Kollektiv dennoch überrascht haben.

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Eine erste umfassende Kritik an der neuen Ausgabe kam in Form eines Offenen Briefes von der DKP und mehreren Verbänden, die nach 1989 zur Unterstützung von DDR-Funktionärer gegründet wurden. Der Schwerpunkt des Heftes wird darin als „Skandal“ bezeichnet. Die Ausgabe sei ein Angriff auf „die Geschichte und Identität eines Teils der eigenen Mitgliedschaft “ und „eine der Strömungen, die die „Rote Hilfe“ tragen“. Die Redaktion würde sich von den „Fundamenten der Organisation“ distanzieren. Der

DKP-Vorsitzende Patrik Köbele forderte eine „selbstkritische Erklärung“ von Vorstand und Redaktion.

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Auch die Bundestagsabgeordnete Ulla Jepke (LINKE) kritisierte die Ausgabe. Nach ihrem ersten Eindruck handele es sich dabei um eine „Anbiederung an den antikommunistischen Zeitgeist“. Angesichts aktueller Entwicklungen wie verschärften Polizeigesetzen und Naunetzwerken in Behörden gebe „es doch wahrlich dringlichere Themesn“, so die Politikerin. Jelpke betonte, dass sie die Aufgabe der „Roten Hilfe“ in anderen Feldern sieht. „Kontroverse geschichtspolitische Themen in Form einseitiger Schwerpunkte abzuhandeln, schadet dem Widerstand gegen autoritäre Tendenzen in der BRD.“

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Leo Schwarz bezweifelte in der Tageszeitung „Junge Welt“m ob es in der DDR überhaupt eine „linke Opposition“ gegeben habe. Das „an Verrücktheiten nicht eben armen Schrifttum“ liefere für ihn „vertraute Melodien des linken und nicht so linken Antikommunismus“. Das Heft zeige weiter, dass die bundesweite radikale Linke nicht in der Lage sei, „eine seriöse (…) Kritik ihrer eigenen Geschichte zu liefern“.

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Eine ganz andere Bewertung der Ausgabe kommt dagegen von teilen der ehemaligen linken DDR-Opposition. In einem Offenen Brief bezeichnen Mitglieder der Initiative „Vereinigte Linke“ sowie die Redaktion der Zeitschrift „telegraph“ die bisherigen Beschwerdebeiträge als „neostalinistische Kampagne“. Diese diskreditiere die linke antistalinistische DDR-Opposition und verweigere sich einer kritischen Analyse des dortigen Herrschaftssystems.

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Der „Ekel“ vieler deutscher linker vor der Instrumentalisierung der DDR-Kritik durch „staatskonforme Aufarbeitungsapparate“ begünstigte laut den Unterzeichnern eine „unkritische Glorifizierung der DDR“. Gerade diese würde jedoch letztlich den Antikommunismus stärken. Der Brief sieht in der aktuellen Kampagne die „unveränderte Sprache der SED und ihrer Satelliten in Westdeutschland“.

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Der Ermittlungsasuschuß (EA) Dresden äußerte sich ebenfalls zur debatte. Mitglieder der Dresdner Ortsgruppe der Roten Hilfe hatten im Zuge der Auseinandersetzungen um die „Siegerjustiz“-Ausgabe aus Protest ihrer Arbeit eingeschränkt und sind seitdem nur noch im EA aktiv. Das Kollektiv betonte gegenüber „nd“, dass es in der debatte eine „unglaubliche Ost-West-Front“ gebe. „Mit kolonialer Arroganz wird von den Westdeutschen versucht, erlebte Geschichte zu okkupieren“, so die Aktivisten. Das Ausblenden oder verdrehen von Tatsachen in „kaderhafter“ Manier würde aber nur der bürgerlichen Geschichtsschreibung dienen.

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„Wir sollten die Stärke haben, Fehler als solche zu erkennen und uns unserer Geschichte zu stellen“, erklärte der EA Dresden. Ziel sei, „es in Zukunft besser zu machen“.

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Dietmar Moews meint: Wie ungebildet, wenn hier eine rationale, nüchtern materialistische Dialektik in Anspruch genommen werden wollte – ja, armselig.

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Vorausgesetzt der Autor des neuen deutschland hat hier Alles richtig verstanden und gewissenhaft zusammengeschrieben – was ich ihm unterstelle – dann kann ich nur hoffen, dass diese verdunkelten Dünkelträger mal nach Jena fahren, da bei LOTHAR SPÄTH und seinen INNOVATIV-Gründungen reinschauen. Anschauen, wie diese Menschen von Jena sich verhalten, wie sie gehen, wie miteinander reden, was Jena nach 1990 angefasst hat – wie JENA den Zuwanderer LOTHAR SPÄTH zugelassen hatte und mit ihm zusammen JENA neu zu errichteten, anstatt auf ROTE HILFE und Fundamental-Revisionismus zu streiten.

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ROTE HILFE – Hilfe!

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„neues deutschland“ /„nd“ – die informative OPPOSITION

November 30, 2014

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am Sonntag, 30. November 2014

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Ich möchte für die Tageszeitung „neues deutschland“ – aus Berlin – werben.

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Ich kaufe sie täglich. Ich beachte auch die Internetaufgebote.

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Ich kaufe täglich auch FAZ, SZ, Kölner-Stadt-Anzeiger und NZZ, ferner ausgewählt sonstige, wie BILD, bild.de, SpiegelOnline, Wirtschaftswoche, Burda, the guardian, new york times-online usw.

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Das „neue deutschland“ ist eine Vollzeitung, d. h. sie umfasst redaktionell die ganze Welt, hauptsächlich deutsche Bezüge, und alle Rubriken, aller marktgängigen Agenturen, von Politik, Sport, Kultur zu thematisch konkreten Dossiers.

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Die Dossiers heißen als alle zwei Wochenenden erscheinende Aufpreisbeilage „wochennd“. 

Wochennd enthalten SED-treue Jammerlyrik, von Affen Zucker gebenden „Sozialismus gegen den Rest der Welt-Autoren – „für unsere alten Abonnenten“ – und werfen schon mal Karl Liebknecht mit Rosa Luxemburg und Walter Ullbricht in einen Landwehrkanal. Hier ist die blinde Wut schreibend und zum Lesen angesprochen, weil der Anstand gebietet, „sozialistische Vorurteile“ bis zur letzten Scheibe idealistischen Zwiebacks genossen zu werden: Die Ungleichheit – die Gleichstellungsnorm – der Monopolmarkt – fehlende Ausrüstungsinvestitionen (und blühende Landschaft).

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Und im „wochennd“ kommt das „neue deutschland“ vollkommen ohne empirische Soziologie-Kenntnisse aus – die Wut der Hartleibigkeit in der Lernschwäche soll Trost spenden, wo Aufklärung helfen könnte. Wie könnte Bremerhaven gegen Starnberg geifern – ja, geh‘ doch nach Sardinien, wenn es dir in Thüringen oder Berlin zu wenig nach Putin riecht.

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Das „neue deutschland“ füllt als einziges Blatt die Lücke, die die taz hinterlassen hat, nachdem sie nicht mehr die Alternativen bringt, sondern die Blockparteien aus altgewordener Frauensicht.

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Besonders hervorheben möchte ich die sprachliche Qualitätssicherheit seitens der leitenden Redakteure des „neue deutschlands“:

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Das Blatt hat von allen mir bekannten deutschen Kaufzeitungen die semantisch höchststehenden Überschriften und Titel. Was das nun heißen soll?

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Man kann sie verstehen. (Versuch das mal bei der taz).

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Die Überschriften ermöglichen mit einem ersten Blick, um Was, was Neues, welches Gewicht ein Themenbeitrag hat.

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Hochwertige Abbildungen gibt es heute in den meisten Druckwerken. Das „neue deutschland“ bringt Farbe und Schwarz-Weiß und findet meist originelle Fotos, Montagen und pflegt auch dankenswerter Weise handgemachte Grafiken und Zeichnungen sowie Karikaturistenwerke.

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Das “neue deutschland“ ist die einzige Zeitung, die nicht alle StaMoKap-Themen gleichförmig nach-hyped, sondern bringt stets höchstwichtige Agentur-Infos, die die StaMoKap-Presse und die Staatssender unterschlagen (z. B. die Fukushima-AKW-Drecks-Politik)

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Das „neue deutschland“ vom 29. November 2014, Seite 3, schreibt „IN EIGENER SACHE Dank an einen Freund. Jürgen Reents war länger Chefredakteur von „neues deutschland“ als alle seine Vorgänger. Nun verlässt er uns. Die Redaktion verbeugt sich…

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Eine sozialistische Zeitung inmitten eines immer neoliberaler tobenden Kapitalismus, die auch noch schwer zu tragen hatte an der Bürde des untergegangenen Landes und ihrer eigenen Rolle vormals – so etwas gehört nicht zum Karrierekarusell der aufstiegsgierigen Medienmacher … erst recht die Leserschaft …sehr viel stärker als heute geprägt vom ostdeutschen Blickwinkel, vom Nachhall der DDR, von trotziger Selbstbehauptung …“

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Dietmar Moews meint: Mir war zugegebener Weise der deutsche Stalinzweig DDR missliebig. Ich halte die deutsche Marxrezeption, nachdem ich Marx und Marxschriften studiert habe (s. Dietmar Moews „Verirrte Mehrwerttheorie“), für absurde Blödheit – so, noch immer im „neuen deutschland“ (Mensch Leute, lest doch mal mehr als die Vorworte vom „Marxismus-Leninismus-Institut“ aus Leipzig in den blauen MEW-Bänden – besser noch die MEGA: Außer dass Marx ein Arschloch war und vom vielen Sitzen beim Abschreiben Hämorrhoiden hatte, ist doch nichts davon belastbar, wollte man denn heute über Sismondi, Riccardo und Adam Smith diskutieren?)

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Ich halte das Abrichtungskonzept im pseudoidealistischen SED-Menschenbild noch als idealistische Konzeption für Müll – die armen Opfer.

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Mir kommt es darauf an, dass wir in Deutschland eine möglichst gelingende Integration und tägliche Reproduktion hinschaukeln können.

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Dagegen wirken übermächtige Bevormundungen und sachliche Lebensumstände ins Risiko.

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Bevormundend sind einerseits der „Westen“ durch das „Westmilitär“ und andererseits die Abkopplung aus der Selbstverantwortung durch die unsouveräne Statthalterschaft, wie heute durch Kanzlerin Dr. Merkel.

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Das „neue deutschland“ bringt täglich unabhängige („sozialistische“) Argumente und Synthesen und Kritik, die der Demokratie nützlich sind. Während der ganze Blockparteien-Mainstream sich mit sorgenbefreienden Quoten-Redaktionen aus der Aufklärungs- und Kommunikationsverantwortung schleichen.

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Es ist sicher, dass heutzutage alle wichtigen deutschen Redakteure täglich das „neue deutschland“ und die Themenauswahl des „neuen deutschland“ beachten.

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