Pope Francis als weltlicher Vordenker im Sozial-Strafrecht

Mai 10, 2019

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am Sonnabend, den 11. Mai 2019

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Der argentinische Papst, Franz, Francis, Franziskus, Francisco, Francesco – Jorge Mario Bergoglio, wird in unseren Tagen (inzwischen seit sechs Jahren Papst) mit dümmlichen Wünschen überhäuft, um dann enttäuscht beschimpft und abgewertet wird.

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Papst Franziskus (wie einzig die deutsche Medien diesen Franz Lateinisch nennen) hatte zum Kindersex/ Gewaltthema einen sogenannten Motu-Proprio-Erlass herausgeben lassen, mit dem lateinischen Titel „Vos estis lux mundi“. Damit das jetzt mal klar sei!

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Nun gut – SYMBOLPOLITIK wo man hinsieht. Papst Franz hat das weltweit reichende Strafrecht „Gewaltverbot gegen Kinder“ in die Sonderrechtshoheit

seiner vatikanischen Kirche und deren Sozial-Spiele geholt – und dabei sogar das weithin gültige Bürgerliche Strafrecht links liegen gelassen.

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Immerhin figuriert der Papst im Vatikan als „Stellvertreter Gottes“. –

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Wie weit Gott Schöpfergott ist, aber auch ins tägliche Weltgeschehen ubiquitär durch die Natur und die Menschen gestalterisch eingreift – gehört zum weiten Feld des Glaubens und auch der Religiosität von Menschen.

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Der sexuelle Aspekt der katholischen Männerkirche und die inzwischen auch forensisch aufgegabelte Päderastie wird einerseits zum publizistischen Altershobby von schwulen Katholiken („wie sehr ich heute noch leide“), gelangt aber über die kulturindustrielle Aufregung hinweg über den heute gutgängigen Reizartikel „Kinderpornografie“ und „sexuelle Missbräuche von abhängigen Kindern“, bis hin zu ordnungsstaatliche Duldung und Vertuschung anhängiger Fälle des Kindsmissbrauchs (vgl. Lüdge), auch in den Verantwortungsbereich des katholischen Papstes in Rom gestellt.

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Und ACHTUNG: In der kulturindustriellen Verbreitung nur, so lange die Quote stimmt. Wer sich mit Schweinerei beschäftigt, die keiner sehen will, wird das Thema ganz „schnell wie eine heiße Kartoffel fallenlassen“.

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Dabei werden alle möglichen Modernisierungs- und Reformforderungen, die hauptsächlich mit dem Mitgliederschwund und der zunehmenden Gottes- und Gottgläubigkeits-Ferne begründet werden, immer auch als Kritik an dem jeweiligen Papst zugespitzt.

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Dass wir mit der katholischen Amts- und Laien-Personnage immer mit einem äußerst reaktionären („das war schon immer so“), auf Traditionen und Stilkonservativismus sich berufenden Menschenkreis und Kollektivorientierung zu tun haben, ist bekannt. Dass ein führungswilliger Papst da durchgreifen könnte, ist ein Autoritätskonzept ohne jede empirische Kraft – er kann es nicht. Ein moderner Papst kann es weniger, als es früher möglich war, Kriminelle zu beseitigen; denn heute sind selbst der Vatikan und die Kurie im Mediengeschäft und lancieren Teiltransparenzen.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt heute, Freitag, 10. Mai 2019 mit Daniel Deckers:

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„Worte und Taten

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… mit dem Mann „vom Ende der Welt“ viele, wenn nicht überschießende Erwartungen – Erwartungen, die er selbst genährt und in die Hoffnung auf eine durchgreifende Reform der vatikanischen Kurie begierig aufgesogen worden waren.

 

Längst ist die anfängliche Hochstimmung in Ernüchterung umgeschlagen. Denn mit guten (oder bösen) Worten allein lässt sich einer Kirche nicht beikommen … der persönliche Umgang des Papstes mit sexueller Gewalt im Raum der Kirche war immer voller Zweideutigkeiten. Empathie gegenüber Opfern ging mit Barmherzigkeit gegenüber Tätern einher, grenzenloses Vertrauen in Vertuscher im Kardinalsrang …

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Dass sich an dieser „(UN)Kultur der Straflosigkeit“ bald etwas ändern wird, ist nicht zu erwarten … eine Wahrheits- und Versöhnungskommission oder eine Verwaltungsgerichtsbarkeit, scheuen sie, wie der Teufel das Weihwasser. Sie werden wissen warum“.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung titelt am 10. Mai 2019:

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„Papst ordnet Meldepflicht für Missbrauchsfälle an – Weiterhin keine Pflicht zur Weitergabe an staatliche Behörden / Verfügung gilt von Juni an.

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… Die Anzeigenpflicht umfasst neben dem Missbrauch von Minderjährigen auch jenen von Nonnen und Ordensfrauen sowie von abhängigen volljährigen Priesetramtskandidaten und Ordensnovizen und schließlich jede Form von Kinderpornographie. Während das Schreiben einerseits die Unschuldsvermutung für alle Beschuldigten bekräftigt … dass es beim Prinzip der Selbstüberwachung der Kirche bleibe. … der Erlaß ist ein Ausfluß des gloalen Treffens im Vatikan vom Februar zum Schutz von Minderjährigen in der Kirche und gilt als weiterer Versuch, dem massiven Vertrauensverlust angesichts des jahrzehntelangen Missbrauchs entgegenzuwirken.“

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Dietmar Moews meint: Diese Kirche, wie viele andere religiöse Agenturen und Kollektivgebilde, ist nicht von Gott, sondern von Menschen aufgebaut und tradiert. Menschen hatten das Recht dazu und haben es auch heute noch.

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Es ist allerdings eine Vorentscheidung der staatlichen Entscheidungsebene, wie in Deutschland, der Kirche einen eigenen Rechtsraum zu überlassen, wo tatsächlich die allgemeinen Menschenrechte, die Sozialgesetze usw. durch apodiktische Kirchenwillkür ausgesetzt sind. Unser Staat gibt der Kirche das Recht zum eigenen Kirchenrecht.

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Und dann haben wir nicht jahrzehntelangen Missbrauch, sondern seit mindestens 15 Jahrhunderten, als erste Päpste erste Kurien und erste Machtklicken entstanden – seitdem gibt es „den Schrankdienst im Namen des Herrn“.

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Ich möchte hier darauf hinaus, dass vor den öffentlichen Augen zwei übergeordnete Blicke, zwei Prinzipien, zwei entgegengesetzte Leitbilder gibt, die zunächst mal überprüft werden sollten, wenn man fordert, dass, was als Missbrauch gekennzeichnet ist, aufhören soll, gestoppt wird, Missbrauch sozial unmodern gemacht werden soll.

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EINS Man setzt eine Regel, man setzt den Regelbruch unter schwere Strafe, bis zur Entkommunizierung. Die Päpstliche Autorität beaufsichtigt durchgreifend, wie jeder politische Despot es tut, um Folgschaft, Respekt bzw. Angst zu verbreiten.

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ZWEI Man mahnt endlos ab und sorgt für sozio-kulturelle klare Trennung zwischen Kirchenwelt und Säkular-Zivilität. Da wird das Gute gepredigt und mit den Sündern wird gebetet.

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Die Linie EINS wäre eine Probe wert, weil es nicht sicher ist, dass ein durchgreifender Papst lange leben würde – weil er beseitigt würde. EINS ist aber nur wie das Verbot von Mord: Es gibt Mörder, Mordversuche, Totschläger usw. trotzdem Mord verboten ist und unter schweren Strafen steht. Selbst die harte Nummer, wie unter Hitler, hatte zwar sehr effiziente Führungskraft, war jedoch keinesfalls lückenlos, gegen Dissidenten, gegen Terroristen, gegen nichtunterwerfbare Intelligenz.

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Die Linie ZWEI weiß, dass es darum geht, Missbrauch und Unrecht zu bessern, zu verringern, möglichst abzuschaffen. Damit wird diese Täter-Opfer-Fixierung auf eine gesamtsozio-kulturelle Ebene gehoben: Alle wissen was. Alle sollen darüber sprechen. Alle sollen ihr Lieblings-Hobby, den Sex, in erlaubte Bereiche umlagern. Weil früher keiner geredet hat, waren Praktiken üblich geworden, an denen das Schweigen – bei vielen angeblich Betroffenen jahrzehntelanges Schweigen – mitursächlich ist.

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Denn, was soll der Quatsch? – angeblich viele Jahre beim Schrankdienst mitgemacht, anschließend nicht angezeigt, aber nach dreißig Jahren plötzlich mit selischen Glaubensfragen im Kirchensex den Papst involvieren (der ja anscheinend seine eigene Vergangenheit hat).

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Mit Linie ZWEI kann kein Missbrauch revidiert werden. Bei ZWEI wird auch kein Rachegefühl von „Opfern“ versüßt – da hätten sie sofort kommen müssen, nicht erst nach dreißig Jahren. Aber auf Linie ZWEI veranlasst der Papst von Oben, was ihm möglich ist – nämlich nur, was seine Kardinäle mitzumachen bereit sind.

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Immerhin gelobt Papst Franz Besserung in den üblichen Missbräuchen. Seine „Meldepflicht“ wird beaufsichtigt werden müssen, gemeldete Fälle müssen durchgreifend in berufliche Entscheidungen einwirken; es reicht nicht, einen Kinderficker einfach zu versetzen, wie es bislang gebräuchlich war.

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Jedenfalls kann ein heutiger Papst von Oben nicht beginnen die dreckige Wäsche zu waschen – angefangen bei den Brüdern Ratzinger, zu Bergoglio selbst und den weiteren Insidern – was weiß denn Hans Küng? was weiß denn Hans Mayer?

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Alsdann sollte aber der Papst mal dafür anregen, dass Erwerbskatholiken die wegen sexistischer Nichtbesserung aus dem Kirchendienst entlassen werden, vom kirchlichen Dienstherrn einem rechtsstaatlichen Verfahren anheim gestellt werden (zivile Meldepflicht). Dann weiß man schon noch früh genug, wo der Hammer hängt.

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Ich finde den Vatikan-Korrespondenten der FAZ, Daniel Deckers wie meist, gut informiert, aber ohne relevante Denkweise. Daniel Deckers Leitartikel sind redundant und arschkriecherisch. Das muss kein Papst und kein Normal-Katholik lesen.

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Papst Franz in Südkorea: God in the sky über CHINA

August 18, 2014

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am Montag, 18. August 2014

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Die Kriegstreiberei in unseren Herzen färbt, ob man will oder nicht. Ein Besuch in Assisi wärmt auch nicht gerade, weil der Ort des Heiligen Franz glatt wie Disneyland und die nächste Scientology-Org aussieht.

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Jetzt also auch noch Papst aus Rom in Südkorea. Dazu ballert Nordkorea noch militärische Kraftbeweise ans Firmament. So ganz viel Mission war da nicht zu machen. Oder doch?

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Dietmar Moews meint: Dieser katholische Papst Franz hat eine gute persönliche Ausstrahlung, wo immer er öffentlich mit Menschen zusammentrifft, ist er freundlich aufgenommen und macht Witze, die in gute Stimmung münden.

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Jetzt hat er Südkorea besucht und eine Routine-Christlichkeit aufgesucht, die ihn nicht besonders inspirieren kann, die ihn auch seelische Kräfte kostet, die aber Nahwirkung, mediale Fernwirkung und zukünftig metaphysische Färbung mit sich bringen wird.

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Ein Argument soll hier genügen: Das moderne China ist vulgärmaterialistisch und militaristisch ausgeprägt. China hat aber aus einer sozialen Statik in eine materielle Dynamik sich entwickelt, die nun auch eine sozio-kulturelle Emergenzbereitschaft unvermeidbar macht. Chinas Führung kann nicht mehr ganz ohne Fühlung ordnungspolitische Balance halten – also Fühlung, d. h. soziale Spielräume erlauben.

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Es ist ein bedeutendes Zeichen, dass der Papst von Rom, mit seinem Flugzeug den Himmel über China durchfliegen durfte. Das wird in China, von den Chinesen, ganz am Rande – und doch in einer Emergenzstimmung der Gefühle – als ein Schritt, als eine Initiation, als ein Missionseffekt einwirken.

 

Es gibt den Katholiken in Rom jedenfalls das Gefühl, noch da zu sein.

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Wir können gespannt sein, wann der Vatikan ankündigt: Papst Franz besucht chinesische Christen in China und er folgt dabei einer Einladung des offiziellen laiizistischen Staats-China.

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Mal sehen, was die dann zu sagen haben.

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Katholisches Verbrecher-Moralunternehmen

Juni 4, 2014

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am 4. Juni 2014

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Wir müssen immer unterscheiden, was wir empfinden, ob wir davon sprechen, wie wir davon sprechen und, ob wir eine Meinung begründen mögen.

Wer seine Meinung äußert, muss wissen, „die Gedanken sind frei“, die „Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz“ schließt nicht die Verletzung der Rechtsgüter anderer ein.

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Jetzt haben wir gehört, gelesen und auch selbst im Fernsehen sehen können, wie der neue Papst Franz im Vatikan aufräumt.

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Der Papst der katholischen Kirche hat Amts-Personen der Kurie ausgetauscht und er hat das Arbeitsfeld der Vatikanbank erheblich geändert, weil kriminelle Machenschaften dieser Vatikanstrukturen beendet werden sollen.

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Die katholische Kirche als Moralunternehmen kann, gestützt auf diverse Vorrechte in diversen marktwirtschaftliche Arbeitsfeldern, diese Wettbewerbsverzerrung hervorragend zur Bereicherung nutzen und hat das namentlich im zwanzigsten Jahrhundert gründlich und ausgiebig betrieben. Stichwort Erzbischof Marcinkus.

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Aktuell wird laut Süddeutsche Zeitung vom 30. Mai 2014 ein polnischer Rockmusiker wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ verfolgt. Er muss mit Bestrafung rechnen. Er hatte im Jahr 2007 bei einem Konzert in Danzig auf der Bühne eine Bibel zerrissen und die katholische Kirche als „verbrecherische Sekte“ bezeichnet. Gegen einen Freispruch in erster Instanz geht die Staatsanwaltschaft vor.

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Dietmar Moews meint: Rechtsbrüche im Namen der katholischen Kirche,

Mord im Vatikan, Waffengeschäfte oder Geschäfte mit Anti-Babypillen bei gleichzeitigem Verhütungsverbot – langweilig diese Machenschaften aufzuzählen.

Bibel zerreißen? – nun, wenn es eine katholische Bibel war. Denn die Bibel insgesamt gehört auch den Moslems – das Alte Testament gehört auch den Juden. Sippenhaft für Verbrechen des Vatikans sind gewissermaßen den anderen Abrahamiten nicht nachzutragen.

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Der Begriff Sekte ist auf die katholische Kirche oder auf den Katholizismus bezogen sowohl rechtlich wie soziologisch falsch. Nun erlauben sich aber die Katholiken selbst ziemlich poetische Freiheiten in der Sprache: Jesus, den Sektenführer, als Gott oder als Katholik zu bezeichnen, liegt wohl ebenso daneben, wie das Moralunternehmen Römisch-Katholische Kirche als Sekte zu verstehen. Dazu wäre eine Definitionsprüfung aufs polnische Recht bezogen hilfreich, wenn man in den Bereich von grenzwertiger öffentlicher Meinungsfreiheit hineingeht.

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Z. B. die Vatikanbank „banco Ambrosiana“ war ein staatlich lizenziertes Bankgeschäft, also eine marktwirtschaftliche Firma, keine Sekte. Z. B. die Bibel als Textkompilat ist als Gedankensammlung kein Verbrechen. Vielleicht war der Rockmusiker einfach zu faul, genau zu sagen, was seiner Meinung nach ihm an der katholischen Kirche auf die Bibel bezogen sektenhaft und rechtswidrig scheint.

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CHRIST-HEIL – 100-Tausende im Vatikan

April 27, 2014

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am 27. April 2014

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Weltweit berichten die Massenmedien in Holz und Strom über die Heiligsprechung, die der Papst Franz I. nun in Gegenwart von 100-Tausenden Menschen, im Geiste

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des katholischen Moralunternehmens zelebriert hat (BILD schrieb 1000.000).

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Papst Franz sprach zwei frühere Päpste heilig: Johannes XXIII. (1958-1963), Roncalli aus Bergamo sowie Johannes-Paul II. (1978-2005), Wojtyla aus Krakau.

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Die Heiligsprechung ist ein formalisiertes Verfahren – es gibt auch „Sancto subito“ -, das gestorbenen Päpsten zuteil werden kann, wenn sie Wunder vollbracht haben.

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Dietmar Moews meint: Die Heiligen der Gläubigen sind Ausdruck einer institutionalisierten Christenintegration einerseits, andererseits ist eine

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Heiligsprechung Ausdruck der Allmacht des jeweiligen Papstes als Stellvertreter Christen-Gottes im Bereich des organisierten Weltkatholikentums.

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Die Päpste der Papstgeschichte haben vorrangig säkulare Bedeutung und Spuren – ihre esoterische Dimension kann bleiben, wo sie ist.

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Wo Glaube und Aberglaube nicht zu unterscheiden sind, kann die Weltgemeinschaft sich an ihrer insgesamten schillernden Vielfarbigkeit und Inspiration beköstigen. Sie kann darauf auch die Weltgeschichte der Kriege und Abscheulichkeiten stellen.

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Die beiden neuen Heiligen, Roncalli und Wojtyla, haben ein bedeutendes Schaffen gelebt, Roncalli als Herzensmensch, Wojtyla als Dauerpapst und Stalinismus-Knacker – man muss den Katholiken gratulieren, dass sie solche Leute vorzuzeigen hat.

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Die Fernwunder, Fernheilungen und sonstige Anmaßungen, zugunsten der beiden allerdings sind Scheinheiligkeiten. Wer es nicht glauben kann, sollte das versuchen – es funktioniert sehr gut.

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Dass unsere staatlichen Medien in Deutschland über Scheinheiligkeit und Scheinwunder so berichteten, als handele es sich um historische Tatsachen, als

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wären die zwei Päpste seinsgebundene Wundertäter gewesen, ist bei säkularem Ansinnen und verfassungsgemäß rationalem Lebensstil unakzeptabel.

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