Deutsche Wirtschaft stagniert mit Energiekosten

Oktober 7, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4966

am Dienstag, 7. Oktober 2014

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Seit etwa einem Jahr zeichnen sich rezessive Funktionen der Konjunktur der Wirtschaft in Deutschland und ebenfalls der deutschen Wirtschaft ab.

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Heute wurden neue DAX-Werte veröffentlicht, wonach die aktuelle Börsenbewertung, der am DAX notierten Unternehmen einen weiteren Wertverlust ausweisen.

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Da Wirtschaft auf Markt und Markt auf Wettbewerb und Höchstleistung ausgerichtet ist und sein muss, ist der wirtschaftliche Kampf völlig normal.

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Auch wenn es einem Menschen als krank erscheint, alle Lebenszeichen als Feindlichkeit und jeden Menschen als Absatzkriterium behandeln zu müssen.

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Üb‘ immer Treu und Redlichkeit, bis an dein Lebensend’“, singt der Dompfaff im Bötjer Basch von Theodor Storm – heute wurde der Tod des norddeutsch-protestantischen Schriftstellers Siegfried Lenz bekanntgegeben – pünktlich zur Frankfurter Buchmesse.

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Wenn also die Interessenten der Wirtschaft nach Wettbewerbsverbesserung rufen, sollten sie tüchtig dranbleiben und ihr Konzepte optimieren.

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Wenn aber die Wirtschaft nach dem Staat ruft: Der Staat solle intervenieren – dann muss der Staat schauen, wem er verpflichtet ist:

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Den internationalen Aktiengesellschaften, die aus Standortvorteilen in Deutschland ihren Sitz haben, aber Geld und Gewinne anderswo verorten?

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oder der deutschen Wirtschaft, die in Deutschland versteuert, die der Versorgung Deutschlands mit Bedarfsgütern dient, die Arbeitsplätze und Sozialversicherungen für Deutsche erwirtschaftet. Denn so nationalvolkswirtschaftliche Rechnungsräume gelten, ist die staatliche Zuordnung dafür entscheidend, wen der Staat möglicherweise durch Intervention oder Subvention, monetär oder regulativ unterstützt.

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Heute kamen also erste Kommentatoren hervor, die über Erörterungen der Energieproduktions-Technik, wie Atomkraft, Gaskraftwerke, Sonnenenergie und andere erneuerbare Energie aus der Natur, verlangen, dass für die Wirtschaft in der heutigen Situation konjunkturelle Maßnahmen gefordert seien.

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Als konkrete Maßnahme wurden zwei Perspektiven angesprochen – und daran erkennt man, wie borniert und wettbewerbsunfähig solche Auguren (z. B., heute, 7. Oktober 2014 im „Wirtschaft am Mittag“ beim DLF) sind:

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EINS: Die Unternehmen müssen Kosten einsparen, Marketing, Rohstoffeinkauf, Lagerhaltung, Kapitalisierungen, Personalkosten, Lizenzkosten, Energie- sowie sonstige Betriebskosten,müssen minimiert werden, damit tiefe Verkaufspreise den Absatz steigern soll.

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Und schon landete der Kommentator beimDLF blind abgekürzt bei den Energiekosten und hier bei der Energie-Erzeugungstechnik: Was ist teuer, was ist billiger?

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Die Antwort des Wirtschaftssimulanten beim DLF: Große Kraftwerke mit zentralisierten internationalen Netzleitungen (unkontrollierbar und untransparent) liefern zu niedrigsten Preisen. Deshalb würden dezentrale Konzepte sowie ausscheiden.

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Alle Blockkraftwerke und alternativen Einspeisungen, vom Sonnenkollektor zur Biovergasung, Wind und Wasser usw. seien für die Wirtschaft im heutigen Kampf zu kostspielig.

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ZWEI Der Staat soll intervenieren und sämtliche Möglichkeiten staatlicher Wirtschaftsförderung steigern. Denn nur wenn es gelingt, die Konjunktur, das heißt insbesondere den Absatz und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, könnte der Entwertungsprozess (an der Börse) der Wirtschaft in Deutschland gebremst werden.

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Dietmar Moews meint: Das bekannte Spiel: Jeder Marktteilnehmer rafft mit allen Mitteln alle Ressourcen, die er nur raffen kann, an sich.

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Marktwirtschaft wird als Methode möglichst den Wettbewerb auszuschalten und möglichst hohe Profite abzuzocken, zur Not Unternehmen zu schlachten, verstanden.

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Von volkswirtschaftlicher Verantwortung der Wirtschaft selbst ist nicht die Rede, sondern lediglich von den eigenen betriebswirtschaftlichen Berechnungszeiträumen.

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Den energiewirtschaftlichen Ansagen dieser Wirtschaftsflöten ist nunmehr gar nicht zu vertrauen. Denn hier herrscht blanke Verantwortungslosigkeit.

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Wer bezahlt den KW/h-Preis? Wer bezahlt anschließend pro KW-Stunde die Vollkosten des Abbaus und der Entsorgung von Atomanlagen?Wer zahlt die Atom-Staat-Bewachung in Ewigkeit (Robert Jungk)?

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Wer kann auf verseuchtem Grund leben, wenn das von der Wirtschaft geforderte Fracking die Erde in Ewigkeit vergiftet. Wir können dann – wie in Oklahoma – auf Erdbeben durch Fracking und Nachrüstungskosten für die Erdbebensicherung der Atomgiftschleudern rechnen.

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Wer sagt denn dieser unsäglich dummen Wirtschaft, was Haushalten und Marktsättigung und was Wachstum durch Intelligenz bedeuten? Wie wichtig Ideen, Fantasie, Erfindung, Geschicklichkeit, Sozio-Kultur, Bildung der Produzenten und der Konsumenten und eine durchdringende Information und Transparenz in der Gesellschaft sind.

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Was wollen Wirtschaftsmanager, denen es an wirtschaftlicher Intelligenz für Investitionen mangelt? – ab zum Arbeitsamt! Hartz IV, um alle Verrechnungen gesetzlich gekürzt! Keine Ausnahmen, bitte.

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Was soll die Forderung nach Konjunktur durch Absatzsteigerung, wenn dafür kein Bedarf der Konsumenten anliegt? Wieso sollte der Staat Konsumterror subventionieren?

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