Phoenix TV ATOMBOMBEN-DOGMA mit Ischinger und Gehrcke

Juni 21, 2017

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Vom Donnerstag, 22. Juni 2017

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DIETMAR MOEWS „Brechtfrau geändert“, DMW, Öl auf Leinwand, 140cm / 140cm, aus der Ausstellung BRECHTFRAUEN, im Juni 2017 in Köln *

* Änderungen am 11. November 2018

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Die Fernsehdiskussion bei PHOENIX-TV trug zwar den Titel:

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„Der lachende Dritte – Wladimir Putin und der zerstrittene Westen“

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in der Sendereihe „Unter den Linden“ – Mo. 19.06.17, 22.15 – 23.00 Uhr;

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Aber es waren zwei herausragende Qualitäten, die hier Anlass sind, eine LICHTGESCHWINDIGKEIT dazu abzufassen:

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EINS Dieses von Michaela Kolster geführte Gespräch brachte zwei fachliche Schwergewichte zusammen, WOLFGANG ISCHINGER (Atlantikbrücke) und WOLFGANG GEHRCKE (LINKE), die ein enormes Wissens-, Urteils- und Politikerfahrungspotential in ihrem Leben entfaltet haben, das hier zu einem wichtigen Themenkomplex vorgestellt wurde – die OST-WEST-Machtpolitik-Geschichte und die aktuelle Einschätzung.

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ZWEI Die einhellige Einschätzung, dass Staaten, die über ATOM-Waffen verfügen, dadurch weitreichend vor totalen Angriffskriegen geschützt sind. HYPOTHESE: „Die USA und die NATO hätten Serbien im Balkankriege nicht niedergebombt, wenn SERBIEN eigene einsatzfähige ATOM-Waffen gehabt hätte.“

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Die deutsche Öffentlichkeit sollte schon mal ein großes Fragezeichen daran setzen, wenn einerseits ein gerüchtehaftes Privatschicksal eines in NORD-KOREA zivil straffällig gewordenen jungen US-Amerikaners, namens OTTO WASCHBIER (22), der jetzt gestorben ist, zu einer STAATS-Affäre mit KRIEGS-Drohungen hochgestilt wird, während der Nordkoreanische Staatschef KIM JONG UN lediglich gegenüber der Weltöffentlichkeit fordert, dass die USA anerkennen sollen, dass NORD-Korea eine ATOM-MACHT ist, die deshalb nicht von den USA militärisch angegriffen wird.

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Dietmar Moews meint: Der Schwachsinn der US-Republikaner, mitsamt dem Präsident TRUMP, einen zivilen Kuddelmuddel mit WASCHBIER zum MORD und zum KRIEGSGRUND gegen NORD-Korea hinzustellen, grenzt an gefährlichen Wahn.

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Bechtfrau-Modell geändert

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Mit ist im Jahr 1970, anlässlich eines OST-Berlin-Besuchs mit dem eigenen PKW, eine Verkehrsordnungswidrigkeit vorgeworfen worden (ich hätte einem Polizei-Krad Unter den Linden die Vorfahrt genommen – was wirklich keineswegs zutraf), man hatte mich nach Hohenschönhausen in die bekannte MfS-Anlage verbracht und mich „unterworfen“. Die Idee, falls ich damals die Nerven verloren hätte und den einsamen WARMBIER-Gang gegangen wäre, hierin einen KRIEGSGRUND der Staaten gegeneinander hätte hochkomen können, kommt mir noch heute nicht.

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Brechtfrau Modell geändert

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Aber die HYPOTHESE, die Frau Kolster, Herr Professor Ischinger und Herr Gehrcke in ihrer Diskussion über „PUTIN“ bei PHOENIX-TV am 19. Juni 2017 herausbrachten:

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Dass SERBIEN im Balkankrieg nicht von den USA niedergebombt worden wäre, hätte das serbische MILITÄR über einsatzfähige ATOM-Bomben verfügt. Und noch weiter – hätte der Jugoslawien-Krieg nicht die Eskalationsstufen zwischen Serben, Bosniern und Kroaten nehmen können, wenn das Jugoslawische Militär, das überwiegend traditionell – schon seit des Bosniers Titos Zeiten – in serbischen Händen war, über ATOM-Waffen verfügt.

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Wir blicken nach Großbritanniens atombewaffnetes Königsreich – wird es von Russland oder USA niedergebomt?

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Wir blicken nach Frankreichs atombewaffneter Republik – wird Frankreich im Konflikt niedergebomt?

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Wir blicken erstaunt zum kleinen ISRAEL und zum großen INDIEN – was sagen die dazu?

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Was sagt Martin Schulz, wenn er von ISCHINGER und GEHRCKE zur Rede gestellt würde. Kanzlerin Merkel hat immerhin dafür gesorgt, dass der frühere deutsche Botschafter in Washington, Professor Wolfgang Ischinger, Direktor der alljährliche MÜNCHNER WEHR-TAGUNG ist.

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Phoenix am 21. Juni 2017:

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„Der lachende Dritte – Wladimir Putin und der zerstrittene Westen“

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Besonders die Nato-Staaten im östlichen Teil Europas fordern ein klares Bekenntnis zur Nato – von den USA und den westeuropäischen Partnern. Denn Russland wird spätestens seit der Annexion der Krim besonders in den osteuropäischen Ländern wieder als Bedrohung empfunden.

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Und Wladimir Putin? Der russische Präsident hat gerade wieder imageträchtig im Staatsfernsehen Fragen aus dem eigenen Volk beantwortet. Und auch in den USA ist er täglich in den Medien. Das Verhältnis von Donald Trump und seinem Mitarbeiterstab eben zu Russland prägt und bestimmt über dessen Präsidentschaft. Man könnte sagen:

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Putin treibt den Westen. Wie regiert der Westen auf Putins Russland? Wie geschlossen ist die westliche Allianz noch? Welche Ziele verfolgt Putin? Was wird aus der Nato?

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Diese und andere Fragen diskutierte Michaela Kolster mit ihren Gästen:

Wolfgang Gehrke (Außenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion Die Linke)
– Prof.
Wolfgang Ischinger (Botschafter, Atlantikbrücke, Vorsitzender Münchener Sicherheitskonferenz).

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Ich danke dem deutschen Staatsfernsehen für diese Vorstellung und für die Mediathek, die solche Videos zum Anscheuen bereitstellt.

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DIETMAR MOEWS „Nympheas“ Öl auf Leinwand, 155cm / 287cm. Hannover 1986

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FINE E COMPATTO

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

 

 

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DIETMAR MOEWS Ausstellung BRECHTFRAUEN Öl auf Leinwand, 238cm / 160cm, 1991

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Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein

 


Köln Süd offen! 2016 – Dietmar Moews‘ PORTRAIT-Lithografien

Mai 31, 2016

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Vom Mittwoch, 1. Juni 2016

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Das schöne Kriegsjahr 2016 – mit der Seeschlacht vom Skagerak“ – wieder Sonne

 

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Im Jahr 2015 konnte Sonnenschein die Besucher grüßen

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Der Maler Dietmar Moews wird am ersten JUNI-Wochenende – 04. bis 05. Juni 2016 – sein Atelier in der Mainzer Straße 28, nördlich vom Eierplätzchen, Südstadt KÖLN, für Kunstpublikum, Künstlerfreunde und Artmen öffnen.

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Es gibt nebenbei gastfrei Kaffee und Kuchen.

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Dietmar Moews freut sich wie immer auf interessante Gespräche über die Malerei speziell, den zeitgenössischen Kunstbetrieb (RINGELNATZ in Museum Solingen) sein Künstlerleben in Köln, über

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die Portait-Lithografien auf Bütten gedruckt zum Einzelpreis von Euro 120.-

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Lise Meitner

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Hannah Arendt

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Annemarie Schimmel

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David Hockney

Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist (1949-2013)

Thomas Schmidt-Kowalski, Komponist (1949-2013)

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Alphons Silbermann

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Franz Otto Kopp

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Werner von Siemens

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Edward Snowden

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Hannsferdinand Döbler.

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Arthur Koestler

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Walther Schmieding

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Friedrich Nietzsche

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Günther Anders

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Clemens August Graf Galen

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Rolf Boysen

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die große Hockney-Python in Öl auf Leinwand von 1987 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Hockneys Schlange im Wasser“ DMW 355.3.84., Öl auf Leinwand, 260cm/190cm, im Jahr 1984 in Hannover gemalt

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Die neuen ZUGINSFELD-Tafelbilder mit der Fortsetzung des OTTO NEBEL-Poems zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt“

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DIETMAR MOEWS „Zuginsfeld 42 . siewird trotz ihm gemacht“ DMW 681.1.14, Öl auf Leinwand, 190cm/190 cm, im Jahr 2014 und 2015 in Köln, nach Otto Nebels Gedicht „Zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt, gemalt

 

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DETAIL aus „ZUGINSFELD 44“

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DIETMAR MOEWS „ZUGINSFELD 44“, DMW 683.2.15., Öl auf Leinwand, 190cm / 190cm, 2015 und 2016 in Köln gemalt, nach dem Gedicht ZUGINSFELD von Otto Nebel, „Zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die den Krieg hervorbringt“

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Beatles-Single „Mean Mr. Mustard“ mit Kohl und Haberland Knacker auf einer Fahne“, gemalt 1998 von Dresden, hängt bei Naturmetzgerei HENNES Severinstraße Köln

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die vollendete IBIZA-Frühstücks-Stillleben-Fahne mit der Meissener Tasse, 2014/16 in Köln gemalt

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DIETMAR MOEWS „Orchidee auf einer Fahne“, DMW 429.7.89.

 

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DIETMAR MOEWS „Orchidee auf einer Fahne“ DMW 428.6.89.

die beiden gemalten Orchideen-Pendants, Öl auf Leinwand, 100cm/73cm, 1991 in Vradal, Norwegen, gemalt

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das Marathon-Quitten-Stillleben mit Schlureckes letzter Quittenernte im Jahr 2003 in Dresden gemalt

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der beeindruckende „MEXICANO“ – mit dem Licht von links, im Jahr 2000 in Dresden gemalt

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DIETMAR MOEWS "Großes Reliquiar" DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

DIETMAR MOEWS „Großes Reliquiar“ DMW 21.9.74 185 cm / 155 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt

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Das große Reliquiar, Öl auf Leinwand, 185cm / 155cm, 1974 in Springe gemalt

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DIETMAR MOEWS „Drei Spatzenmännchen auf einer Fahne“, DMW 595.9.02.; Öl auf Leinwand, in München gemalt

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DIETMAR MOEWS „Schattenspiel mit Ornithoptera Brookeana“, DMW 82.39.76. Öl auf Leinwand, 100cm/83cm, 1977 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS „Schattenspiel mit Tagpfauenauge“, DMW 237.37.79., Öl auf Leinwand, im Jahr 1979 in Hannover gemalt.

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DIETMAR MOEWS „Phlegras Erntefeld“ DMW 643.11.4., Öl auf Leinwand, 140cm/140 cm, im Jahr 2004 in Dredesn gemalt

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DIETMAR MOEWS „No Pain no Gain“, DMW 509.1.97. Öl auf Leinwand, 140cm/140cm, im Jahr 1997 in München gemalt

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Sangria und Mille Lire auf einer Fahne: Li Sarracini adorano lu Sole“

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KOKOLASTROS Zauberfigur, Öl auf Dekostoff, von Wolfgang Hippke, 1982 in Hannover gemalt

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DIETMAR MOEWS 1991 Tucuman / Argentina

DIETMAR MOEWS 1991
Tucuman / Argentina

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Es ist eine Not Forprofit-Publikums-Veranstaltung mit freiem Eintritt.

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https://www.youtube.com/watch?v=DQOSFS6C-ok

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Dietmar Moews meint: Das hier aufgebotene Wasserbild, zeigt eine Ölmalerei aus dem Jahr 1987. Es entstand nach der intensiven Auseinandersetzung mit dem hochgeschätzten britischen Meister DAVID HOCKNEY, bei dem Dietmar Moews in den 1970er Jahren in Hamburg kurze Zeit studiert hatte.

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HOCKNEY war der verkörperte Zeitstil der BEATLEMANIA und der POSTMODERNE – exakt aus der Mitte des jungen Dietmar Moews’… das gesamte FINISH und der kompositorische Zugriff HOCKNEYS war „natürlich“ – einzigartig.

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HOCKNEY war der MEISTER des somnambulen FINDEGLÜCKS.

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MOEWS‘ hat zur diesjährigen KÖLN OFFEN-Einladung einiger seiner besten PORTRAIT-Lithografien ausgedruckt und bietet diese sehr preisgünstig zum Sammeln an:

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Es sind sämtlich von Dietmar Moews persönlich sehr geschätzte Freunde, wie Alphons Silbermann, Franz Otto Kopp, David Hockney, Hannsferdinand Döbler, Rolf Boysen, inzwischen über dreißig bedeutende Köpfe.

 

www-koeln-sued-offen.de

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Dirk-Oliver Heckmann DLF-Brüll-Radio statt KONTROVERS

Mai 27, 2016

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Vom Freitag, 27. Mai 2016

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DIETMAR MOEWS „The certain Splash“ DMW 1986, Öl auf Leinwand, 220 cm / 190 cm

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TITEL von DLF-kontrovers, am 23. Mai 2016 ab 10 Uhr 10 lautete:

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„Präsidentschaftswahl in Österreich – Weshalb rückt Europa nach rechts?“

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In Deutschland zieht die Alternative für Deutschland in ein Landesparlament nach dem anderen ein. In Frankreich ist der Front National laut Umfragen seit Monaten stärkste Kraft. In Österreich galt FPÖ-Kandidat Norbert Hofer als Favorit bei der Stichwahl für das Amt des Bundespräsidenten.

Moderation: Dirk-Oliver Heckmann , Deutschlandfunk Köln“

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KURZ vorab:

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So darf es nicht gehen!

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Der permanent im gesamten Sendeverlauf alle andern Wort-Beiträge überbrüllende DLF-Moderator Dirk-Oliver Heckmann ist in Selbstbeobachtung, Selbststeuerung und thematischer Kompetenz vollkommen überfordert.

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So hat Sowas leider keinen Zweck.

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DLF.de Audiothek am 26. Mai 2016:

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Gesprächsgäste am 23. Mai 2016 beim DLF-kontrovers:

  • Reinhard Bütikofer, Bündnis90/Die Grünen,MdEP, Co-Vorsitzender der Europäischen Grünen
  • Gunther Krichbaum, CDU, Vorsitzender des Europa-Ausschusses des Deutschen Bundestages
  • Hugo Müller-Vogg, freier Publizist und ehem. Mitherausgeber der FAZ
  • Hannes Swoboda, SPÖ, ehem. Fraktionsvorsitzender der SPE-Fraktion im EU-Parlament“

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Der leitende Redakteur einer allmontaglichen KONTROVERS-Streitgespräch-Hörfunk-Sendung bestimmt die Thematik, die Studiogäste, die Exposition und – nach persönlichem Vermögen und Unvermögen – die mehrseitige Gesprächsführung sowie den zeitlichen Ablauf und die seriöse geistige Vollständigkeit der verschiedenen Wortbeiträge und die Thementreue

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Das ganze KONTROVERS trägt folglich immer ein sehr persönliches Gepräge des DLF-Moderators – hier heute DIRK-OLIVER HECKMANN, der – kurz, vorweg und bedauerlich – nicht das hinreichende Vermögen der Selbststeuerung und Selbstbeobachtung eignet, stattdessen permanent sprechende Teilnehmer überbrüllt und abkürzend unterbricht, dabei allzuoft derart antezipiert, was der sprechende Gast gar nicht sagen wollte. Worauf derjenige insistiert und das Überbrüllen eskaliert, wenn solche Stimmwunder wie heute, der mundartliche Müller-Vock, den man überhaupt schwer verstehen kann, so wie er schneller zu haspeln beginnt, oder der aggressive Grüne EU-Parlamentarier Reinhard Bütikofer, der rücksichtslos gegenbrüllt. Nicht sinnvoller geht es aus, wenn ein überbrüllter Studiogast nicht gegen überbrüllt, verzichtet, und seine Argumente von Dirk-Oliver Heckmann auf diesem Weg zerstört werden – so oder so schlecht und nicht zu ändern, wenn der Moderator unvermögen ist, das aber gar nicht steuern kann.

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Ich versuche sofort einige gesprochene gesendete Originalzitate als Belege bereitzustellen.

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Zunächst also de Exposition von heute, KONTROVERS, am 23. Mai 2016, im Deutschlandfunk Köln mit Dirk-Oliver Heckmann als „AUTOR und MODERATOR

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Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de:

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DLF.de-Mediathek bietet:

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Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

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Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) oder Ihre Mail an kontrovers@deutschlandfunk.de

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Dietmar Moews meint: In meinen massenkommunikativen Interessen, die immer auf Verlässlichkeit, professionelle Quellenangaben und korrekte Machart und Redaktion von Informationen, Kommentaren und auch Erörterungen mit geführten, streitbaren Gästen, mit Expertise, Kennerschaft, Gutachterwissen oder Parteikompetenz sowie sendefähiger höflcher Eloquenz, gehört das Hörfunk-Format „kontrvers“ (im DLF Köln, immer montags vormittags) zu den wichtigsten, gleichzeitig schwierigesten, bis zum ständigen Scheitern verurteilten Ansätzen einer zu großen „Gesprächsrunde“ einer Audio-Studio-Live-Produktion:

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EINS: kontrovers mit vier oder fünf willigen Adepten kann nicht ausreichend eng geführt werden – wenn professionelle Mitwirkende ihrer Mandatspflicht genügen wollen, die wichtigsten eigenen Positionen klarzustellen und gegen etwaige Gegenspieler abzugrenzen oder bspw. Unterstellungen und rhetorische Feindestricks zurückzuweisen.

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Sowie in der Gästegruppe härtere Gangarten angeschlagen werden – es geht immerhin um höchstpolitische Karrieren und Interessen – muss der kontrovers-Moderator eingreifen – und – wie beim Fußball – hängt die Fairness, droht das Spiel zerpfiffen zu werden oder geht in Überbrüllungen unter.

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ZWEI: Nur die für das angesagte Thema sowie auf der Höhe der aktuellen Fachdebatte sowie dem neuesten Stand zu wichtigen politischen Aktivitäten und Dynamiken im Arbeitsfeld der Sendethematik, MODERATOREN haben das qualitative Vermögen, eine kontrovers-Kampfveranstaltung ins Laufen zu bringen, dabei Sinn entstehen zu lassen, dabei Thema und Problemstellung hochzuhalten – schließlich besser nicht durch Inferiorität oder das Gepräge von Überforderung Sendemüll mit Gebrüll draus werden zu lassen.

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Das wirklich wertvolle – aber für die große Hörerzahl zu anspruchsvolle kontrovers-Konzept wird sterben, wenn es zu oft misslingt. Momentan erscheint es dem Kritiker hier, als reichte der Bereitschaftsdienst für kontrovers-Autoren im DLF-Köln nicht hin, dieses Format hochzuhalten.

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DREI: kontrovers am 23. Mai 2016 trug einen irreführenden Titel. Daraus war Anlass dafür gegeben, dass die eingeladenen Gäste daraus zu machen versuchten, was ihr persönliches Steckenpferd ist:

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Keiner der Gäste stellte die irreführende Eingangs-Hypothese von DLF-Autor Dirk-Oliver Heckmann überhaupt in Frage:

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Die Fokussierung einer politischen Nach-Rechts-Entwicklung im heutigen EUROPA kann man auf die akuten Probleme und die akuten Parlaments-Agenden zu beziehen versuchen. Ob anhand einer solchen Fokussierung dann die tatsächliche Regierungspolitik als RECHTS (Flüchtlinge deportieren und Abschaffen des Asylrechts) oder die LINKSPARTEI als RECHTS (Gysi: uns laufen die Wähler zur AfD in Sachsen-Anhalt)) oder neugegründete Folklore-Gruppierungen, wie die AfD als RECHTS, die von allen normalen Schwächen einer neuen Partei geprägt ist also weniger RECHTS als UNFÄHIG.

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TITEL: Präsidentschaftswahl in Österreich – Weshalb rückt Europa nach rechts?

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Führt in die Irre. Denn seit über 20 Jahren wirken sowohl die FPÖ wie auch die GRÜNEN in den österreichischen Parlamenten, in Regierungskoalitionen und sogar als Landeshauptmann mit (Jörg Haider). Die Präsidentschaftswahl und Rücktritt und Neuamtierung des SPÖ-Regierungschefs in Wien sind kein RECHTSRUCK.

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Die nationale Selbstbestimmung der EU-Staaten entspricht der momentanen völkerrechtlichen Nationalkompetenz der EU-Partner-Staaten, ihrer Selbstbestimmung, solange keine entsprechend demokratische EU-Kompetenz für alle nationalen Verfassungspflichten rechtsgültig beschlossen worden sind.

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EIN BEISPIEL für das SCHEITERN des DLF-AUTORS Dirk-Oliver Heckmann. Es wurden also Zuhörer live per Telefon in die bereits überlastete Gesprächsrunde hineingeschaltet.

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Zugegeben – kontrovers ist kein politologisches Seminar – aber, wie eine vorgeblich heterogene Teilnehmerrunde im DLF-Studio – ohne Stichwort des Moderators lauthals uni sono in einen Mäuseaufstand ausbricht, konnte am 23. Mai 2016 miterlebt werden. Der Stotterer in Mundart HUGO MÜLLER-VOCK, erregt sich mundartlich beschleunigt, wird für die Hörer phonetisch unverständlichhat jedenfalls die Widersprüche zwischen dem irreführenden Sendungstitel und was eigentlich besprochen werden soll akzentuiert

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Was machen wir mit der schiefen Ebene, auf der die mediokren BLOCK-PARTEIEN abzuleiten drohen?

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Dirk-Oliver Heckmann:

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Ein Satz noch, Herr Swoboda, dann noch einige Hörer – also der externe Anrufer, Herr Hornburg aus Halle an der Saale – schönen guten Mörgen, Herr Hornburg – der wartet schon die ganze Zeit in der Leitung:

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SWOBODA: Man muss auch mal zuhören, was die Leute wollen.

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HECKMANN: Schön guten Morgen, Herr Hornburg, was ist Ihr Punkt?

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EXTERN-Anrufer HORNBURG führte sich damit ein:

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Ja, schönen guten Morgen in die Runde. Ja, ich wollte nochmal vorweg sagen :

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Ich will nicht für irgendeine Partei oder irgendeine Richtung eine Lanze brechen oder in irgendeine Richtung gehen. Sondern es geht mir darum, sondern die etablierten Parteien die sind einfach fertig, die gehören in den Schlund der Geschichte.

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HECKMANN: Weshalb?

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HORNBURG: Ja, schaun Sie mal, der Herr Van der Bellen wurde von Herrn Jean-Claude Juncker doch für Österreich empfohlen, dass er zum Präsident gewählt werden sollte. Und der Herr Jean-Claude Juncker ist ein durch und durch korrupter Politiker von vorne bis hinten – da gabs das Luxemburg-Leak

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HECKMANN: Das ist jetzt eine Behauptung – die sie aufstellen, wofür es keine Belege gibt,

 

HORNBURG: Doch, es gab das Luxemburg-Leak, ja? Doch und verurteilt wurden die Whistleblower. Und wer hatte damit zu tun mit den Bombenanschlägen,?

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DIRK-OLIVER HECKMANN: Ja, gut.

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HORNBURG: Nein nein, das sind immer die etablierten Parteien

,

Jetzt wird, das ist GEMURMEL,

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SWOBODA: Das ist ja absurd

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HORNBURG: Nein nein, das wieder unsere etablierten Parteien und wir wissen nicht, was unser Finanzminister mit seinem Geldkoffer gemacht hat

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HORNBURG: Oje, Ja das sind wieder alle die Etablierten.

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BÜTIKOFER: Das ist ja absurd. Und Sie ganz gewiss nicht rechtsradikal? Sie sind auch ganz bestimmt nicht rechtsradikal? Und weil Sie Angst haben, hetzen Sie jetzt?

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HORNBURG: Da wollen Sie mich jetzt in die rechte Ecke stellen. Nein, ich hetze nicht. Ja, schaun Sie mal, was ist denn zum Beispiel mit Herrn Doktor Kohl, mit seinem Ehrenwort und seinem Blackout? Wenn ich Sowas gemacht hätte, wäre ich in Erzwingungshaft gekommen. Jaja, die kommen immer durch.

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HECKMANN: – Sie würden jetzt sagen, die Politiker misst man mit verschiedenem Maß , die kommen billiger weg als die Normalbürger – die Unabhängigkeit der Justiz, die funktioniert doch ganz gut. Dieser Meinung sind Sie wohl nicht?

,

HORNBURG: Jaja, die kommen immer durch. Und wenn die Skandale haben, was war denn mit dem Herrn Koch, mit seinem Ehrenwort und seinem Blackout? und der radikalen Aufklärung der jüdischen Vermächtnisse? – der ist doch wiedergewählt worden,

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HECKMANN: … es gibt doch Beispiele wo Politiker verurteilt wurden, wo auch hohe Wirtschaftsführer … Das läuft doch ganz gut in Deutschland. Aber dieser Meinung sind Sie wohl nicht?

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HORNBURG: Ja, schaun Sie mal was war denn – Der Herr Schäuble, mit seinem Geldkoffer, nein nein, das sind immer die etablierten Parteien – wir sind nicht alle gleich vor dem Gesetz. Wir wissen doch auch nicht mit dem Geldkoffer? Schaun Sie mal, der Herr Schäuble hatte eine Million mit dem Geldkoffer – das ist bekannt, und wir wissen nicht, was unser Finanzminister mit seinem Geldkoffer gemacht hatte?

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HECKMANN: Ja, schönen Dank Herr HORNBURG.

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SWOBODA: Wir sind doch ein Rechtsstaat – dafür werde wir weltweit beneidet

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Was war geschehen? Anrufer Hornburg erhält keine Erwiderung, außer pauschale Ablehnung. So ist der eindeutige Widerspruch zwischen dem einhellig erörterten Problem, dass ein erheblicher Teil der deutschen Öffentlichkeit nicht glaubt, was von unseren gewählten Repräsentanten thematisiert oder einfach ausgeblendet wird.

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Anrufer HORNBURG nennt lauter Beispiele, in denen die offizielle AGENDA, die absurdesten Schweinereien unserer jüngsten deutschen Politik-Geschichte ignorieren, vertuschen und abstreiten, wie sie das in dieser Sendung heute ebenfalls tun:

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Der DLF-Moderator DIRK-OLIVER HECKMANN hat nicht die Disziplin und Selbststeuerung, eine solch schlecht zusammengestellte Runde zum Tanzen zu bringen:

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Es war kontroverse RUMPEL-POLKA:

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DIETMAR MOEWS malt Sauerstofftherapie mit Oxygenabund, Ananas, Sauerkraut und Knoblauch

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Monika Grütter – Merkels Kulturgestaltungsmacht des Bundes

Juli 16, 2015

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vom Donnerstag, 16. Juli 2015

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Dietmar Moews mit Hanns-Joachim Friedrichs im ZDF Sportstudio 1978

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Monika Grütter fällt immer dann auf, wenn in den Medien Platz und Bedarf für Abwechslung und Wichtigtuerei (Wixtisch) ist.

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Monika Grütter ist die „Staatssekretärin im Bundeskanzleramt“, die sich meist „Kulturstaatsministerin nennen lässt – was sie aber keinesfalls ist.

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Monika Grütter ist die zuständige Dienstklassenperson, die für das Bundeskanzleramt aufpasst, dass die Fahnen- und Flaggenordnung beim Bundespräsidialamt richtig angewendet wird.

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Monika Grütters kompetenzrechtliche Zuständigkeit im Feld von Kunst und Kultur hat im Kern lediglich die Kompetenz für die grafische Auslegung des Bundesadlers im Wappen und als Hoheitszeichen der zweiten Bundesrepublik – etwa, ob der Adler nach links oder nach rechts schaut oder das Auge geschlossen hat.

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Ansonsten sind Kunst und Kultur staats- und kompetenzrechtlich allein Angelegenheit der Bundesländer in Selbstständigkeit – d. h. jedes Bundesland hat eine eigene Landes- bzw. Staatsverfassung, darin gesetzliche Regeln für Kunst und Kultur, zugeordnet sind Kompetenzen der varianten Deutschen Gemeindeordnungen.

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Zur Kompetenz in Kunst- und Kultur gehört dann auch das Verbot von Doppel- oder gemeinsam-Kompetenzen: Was das Land darf oder verpflichtet ist zu tun, dürfen die Gemeinden nicht und umgekehrt.

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Das deutsche föderale republikanische Staatssystem geht von den Grundprinzipien und Grundwerten aus (GG), wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Pluralismus, Selbstbestimmung, Dezentralität und Basisdemokratie und was daraus folgt, zunächst also die „Allzuständigkeit der Gemeinden“, Städte, Dörfer, Flecken, an der jeweiligen lokalen, dezentralen Basis.

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So gilt die Allzuständigkeit der Gemeinden durch die Gemeindeordnung (Stadtsatzung) auch für das Kompetenzfeld von „Kunst und Kultur“

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Die sogenannte „Kulturhoheit der Länder“, zusammengefasst auch in der bundesweit reichenden „Kultusministerkonferenz der Länder“ setzt also kompetenzrechtlich überall da an, wo Eingriffe oder Pflichten der Gemeinden nicht hinreichen (Gemeinde baut die Schule: Land beschäftigt und bezahlt die Lehrer! Ganz klar getrennte Kompetenzebenen – KEINE DOPPELKOMPETENZEN im deutschen Föderalismus).

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Es bleibt neben den örtlichen Kulturreferenten und den jeweiligen Kunst-und Kulturministern eines Landes sowie darüber koordinierend (z. B. für (Universitätspolitik) die „Kultusministerkonferenz der Länder“ keinerlei rechtliche Aufgaben-Zuständigkeiten für Kunst und Kultur für den Bund, für einen Bundeskazler, für den Deutschen Bundestag, übrig – immer bei Verfassungsverbot von Doppelkompetenz sowie Kompetenzanmaßung.

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DIETMAR MOEWS aus der Legende der Heiligen Ursula

DIETMAR MOEWS
aus der Legende der Heiligen Ursula

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Die NGO Goethe-Institut e. V. ist eine intermediär verfassungswidrige Auslagerung von Staatsaufgaben an (intermediäre) nichthoheitliches Personal.

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Und, aber, die Filialen der Goethe-Institute sind hoheitlich dem AA (Bundesaußenministerium) weisungsabhängig und finanziell zugeordnet. Auf das AA hat zwar letztlich das Kanzleramt Entscheidungsmacht – aber doch immer nur bei freiwilligem Eingriff, niemals als Pflicht, allein politischen timmungen verpflichtet. Die Inland Goethe-Institute sind staatsrechtlich geschummelte Zwitter – denn auch für diese ist die Goethe-Institut-Hauptverwaltung in München, und also das Außenministerium zuständig.

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Dietmar Moews meint: Das Feld der drei föderalen Ebenen in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gehört zum Basiswissen meiner jahrelangen wissenschaftlichen Arbeit als empirischer Organisations-Soziologe, nicht zuletzt meiner Dissertation (Universität Bremen 2000) mit genau diesen Themen, mit dem Titel „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“.

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So haben wir folglich die drei Ebenen, zentralstaatlich den Bund / Berlin mit der „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“. Die besteht einzig in einem jährlich bereitgestellten Budget im Bundeskanzler-Etat – immer ohne Eingriffsverpflichtung. Immer mit dem Dauerdruckmittel, mögliche Zuschüsse zurückzuhalten.

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Kölner Stillleben im Fortschritt 2014

Kölner Stillleben im Fortschritt 2014

 

Damit „macht“ Frau Grütter ihre Kunst- und Kulturpolitik – durch Zuschüsse und Matching Funds, durch Beteiligungsfinanzierungen auf den wirklichen Kompetenzebenen „Land“ und „Gemeinde“, wo bekanntlich unten immer das Geld nicht reicht.

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Das Bundeskanzleramt zieht Kulturmacht an sich, indem über den Bundesfinanzminister die Zuordnung und Zuteilung der diversen Steuereinnahmen für Länder und Gemeinden so defizitär gehalten werden, dass ständig blanke Finanznot besteht.

 

Erst macht der Bund den Föderalismus fiskalisch arm. Anschließend wird dann von Subsidarität gefaselt und mit Geld eingegriffen und mit Geld Kompetenz erschlichen.

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Dadurch kann sich der Bund jede gewünschte Einflussnahme, auch ohne Verfassungsanrecht, auch ohne die föderale Kompetenz dafür, durch Zuschüsse und Finanzierungen erkaufen:

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Die „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“ ist reine unkompetente Prostitution der begehrlichen Salonpersonnage auf Länder- und Gemeindeebenen.

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Wenn noch jemand Fragen hat, ob ein Gummiadler als Broiler oder als Suppenhuhn bei Sotheby’s versteigert werden darf, nachdem Frau Grütters durch Gutachter feststellen ließ, dass es sich um unverzichtbare, nichtexportable Kunstware handelt, der darf bei mir weitere Gegengutachten einholen.

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Auch wenn jetzt die Salonpersonnage der Salonkünstler Baselitz und Richter medial auftrumpft, melde ich schon mal meine Einwände an:

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Noch nicht ungeöffnete Farbeimer und Schrubber bei Gerhard Richter oder Farbtuben und feine Malpinsel bei Dietmar Moews sind schon beschlagnehmbar – erst, wenn die Farbe vergeudet oder veredelt wurde, wird daraus eventuell Ware, doch:

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Der Waren- und Marktwert eines Kunstwerkes hat NULL / NICHTS mit dem Kunstwert zu tun.

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Wenn ich mein Bild in London verkaufen will, kann ich es als Kunstwerk persönlich als mein Autorenrecht nach London bringen lassen und dort – mit dem ZAUBERTRICK – daraus ein kulturindustrielles Handelsgut machen und bei Nachfrage zu MEINEM PREIS verkaufen, an wen und wohin ich es will.

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Frau Grütters darf sich ihre Bundesadler anschauen.

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DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi malt Harald Schmidt bei 3Sat

Dezember 7, 2014

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am Sonntag, 7. Dezember 2014

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Der als Kunst- und Urkundenfälscher verurteilte und eine Gefängnisstrafe abgesessen habende Maler Wolfgang Beltracchi (63) wurde gestern das erste Mal gezeigt, wie er für eine TV-Kleinserie Modelle in Essig und Öl auf Leinwand portraitiert: Den Fernseh-Unterhalter Harald Schmidt (57) Richtung Otto Dix, die bayerische Schlosseigentümerin Gloria von Thurn und Taxis Richtung Lukas Cranach – na, ja.

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Wolfgang Beltracchi hat die Möglichkeit als Portraitmaler für Endemol und 3Sat als Hauptdarsteller mitzuwirken angenommen, und so ist es geworden:

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Harald Schmidt wollte nach eigener Wahl für ein „Otto-Dix-Portrait“ modellsitzen – das fertige Bild sollte seine Entgeltung werden. Gezeigt wurde dann, Beltracchi und Schmidt treffen sich, sind freundlich, reden so Dies und Das (aus dem Off wird erklärt: Hier in Mülheim hat Harald Schmidt seine Tausende Latenight-Shows aufgezeichnet). Schmidt sitzt neben Staffelei und Leinwand (etwa 100 cm mal 75 cm, mittlere „Portrait-Leinwand, irgendwie grundiert) dem Maler gegenüber. Beltracchi schaut hin, kleine Positionsanweisung ans Modell, lässt sich anschauen und beginnt eine gefrickelte Bleistiftskizze auf der Leinwand zu zeichnen.

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Aus dem Off werden kurze Hilfserklärungen eingesprochen, aber nichts Fachliches über Maltechnik oder zu den Eigenarten von Otto Dix. Das Modell Schmidt äußert persönliche Abwertungsmeinungen zur heutigen Kunst, womit er seinen Vorschlag „Otto Dix“ begründet (vielleicht hätte ihm Christian Schad besser gefallen? – Nein, der ist nicht so bekannt).

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Beltracchi wird im Laufe dieses Portrait-Sitzungs-Gesprächs mit der TV-Kamera nicht wirklich auf die Finger geschaut, man sieht nicht wirklich, wie er seine Proportionen und Abstände, Größenverhältnisse und Korrekturen ausführt – egal. Einige Schnitte weiter pinselt er mit dem feinsten Rundspitzpinsel die Bleistiftkonturen dunkel nach, bald ist dann schon mal eine öllasierte Portraitzeichnung zu sehen, die Größe und Position des Kopfes sind festgelegt, Schmidt sitzt links-seitlich von vorne im Bild.

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Nun sehen wir gleich, dass Beltracchi eine banale Fotoabmalpraxis pflegt, nennen wir es „Beltracchi-Foto-Realismus“ – nur wird das bei 3Sat nicht gesagt (so billig kommen Strassenportraitisten auf der Piazzale Michelangelo nicht davon).

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Alles stimmt – wie bei Wilhelm Buschs Maler Klecksel: Vor Allem das Brillengestell ganz genau, Nase, Ohr, Mund, zwei Augen.

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Dann kommt ein kleiner Taschenspieler: Otto Dix und der Persönlichkeitsausdruck durch Handbewegung (Schmidt würde ja mit den Händen reden) – also mal eben eine Foto-Aufnahme mit dem Mobile. Hierbei legt Beltracchi die spätere Position des Portraits fotografisch fest (wie lang sind die Koteletten, Ohrläppchen angewachsen, Nasenhaare, Augenfarbe gefragt).

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Und schon geht’s weiter. Dem Modell gefällt die Arbeit gut. Sie verabreden sich fürs nächste Mal. Dann hat der Maler zuhause schon mal das Ganze farblich durchgearbeitet und man kann letzte Abstimmungen mit Modell zum guten Ende führen. SCHNITT.

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Beltracchi zuhause diskutiert mit seiner Ehefrau anhand von Bildbänden Abbildungen von Portraitgemälden von Otto Dix und Lukas Cranach.

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Hier hätte zumindest der Maler Beltracchi selbst ein wenig aus der Schule plaudern sollen, für welche Besonderheiten er sich für das Harald Schmidt-Bild, aus welchen Malergründen entschieden hat. Denn Otto Dix hat extrem unterschiedlich gemalt. Auch gegenständliche Bilder, wie ein solches der Neuen Sachlichkeit zuzuordnendes Portrait, wurden von Dix teils dick bis pastos in Öl gemalt, teils, wie es Beltracchi der Einfachheit macht, dünn wie ein Aquarell. Beltracchis Behauptung, er male Schmidt in Öl-Lasurtechnik, ist im Sinne von Otto Dix falsch und irreführend. Beltracchi hat mehr eine kolorierte Zeichnung angefertigt. Trocknet ja auch schneller (zur Not mit einem Elektro-Fön).

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DIETMAR MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

DIETMAR MOEWS
„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Ein Malereifachmann, als der Wolfgang Beltracchi ja zu bezeichnen ist, ist erkennbar ein weit aufzufassender Begriff.

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Ein professioneller Restaurator, der speziell Otto Dix-Maltechnik studiert hat, müsste sagen: Beltracchi ist schlau. Er immitiert Otto Dix nur so weit, an der Oberfläche, dass seine Kundschaft glücklich ist. Das heißt: Portrait und Otto Dix müssen geglaubt werden können, dazu kurze Arbeitszeit, minimale Lohn- und Materialkosten; der Fachmann sieht zumindest hier bei der 3Sat-Nummer, dass nur Dekorationsmalerei geboten wird (Harald Schmidt und Gloria in 100 Jahren? – Kölle Allaaf)

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Wolfgang Beltracchi sitzt jetzt also zu hause und hat sich eine lebensgroße farbige Fotovergrößerung gezogen, die er neben der Darstellung als Abbildung auf der Leinwand kleben hat und pingelt nunmehr die Feinheiten, die er links sieht, rechts ab. Er sagt auch schon mal: Dafür könnte ich einen Assistenten gebrauchen. Zu seinem Farbenfabrikat aus der Tube, seinen Malmitteln, seinen Pinseln, sagt er gar nichts. Was jeder Maler hat – einen Lappen – kriegen wir nicht zu sehen.

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Das Modell Harald Schmidt hat jedenfalls nichts Kennerhaftes geäußert, warum ihm diese oder eine andere Otto-Dix-Malweise gefällt oder nicht. Schmidt hat eigentlich keinerlei fachliche oder künstlerische Frage gestellt. So entspricht es wohl auch der Zielgruppe: 3Sat zwei PROMIS im SMALL-TALK – keine langen oder fachlichen Belehrungen, die man dann im digitalen Fernsehbildschnitt sowieso nicht sehen könnte.

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Okee Dokee:

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Beltracchi und Schmidt treffen sich ein zweites Mal.

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Jetzt war das Bild eigentlich (in Abwesenheit der TV-Kamera) schon weitgehend fertig. Schmidt bewunderte seine Hände (die Hände auf dem Gemälde), die aussahen wie die Hände von Otto Dix, und findet Beltracchi gut, der wenigsten was kann. Der machte schnell noch mal ein Foto vom Kopf, wegen der Haare und des speziellen Brillendesigns (denn Sowas merken die). Und weiter ging’s, wieder nach hause – wenn es fertig ist, würde Beltracchi es Schmidt ins Büro bringen.

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Beltracchi hat sein Dix-Schmidt-Portrait in Folie eingeschlagen und kommt ins Büro. Schmidt ist wieder freundlich,

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soll ich auswickeln helfen,

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nein, geht schon.

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Beltracchi stellt das Bild an die leere Wand. Ja, das ist ja gut geworden – Beltracchi sagt was von Otto-Dix-Stil, er könne es auch aufwendiger malen – der Kopf schaut ernst, aber wenn man genauer hinsieht, kann man auch einen Anflug eines feinen Lächelns ahnen, sagt der Maler (Schmidts Ironie), ja, sagt Schmidt, wie Mona Lisa.

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Zweites Motiv: Fürstin Gloria aus Regensburg wie Lukas Cranach der Ältere. Gloria sagt: Ich weiß auch nicht, wie viele Fälschungen sich in der Kunst-Sammlung THURN und TAXIS befinden: Ich will es auch gar nicht wissen. Sie schätzt ihn auf über Sechzig – ja, im Gefängnis sei er gealtert. Hinsetzen, etwas rumfrickeln, ein Püppchengesichtchen in Zeichenstift, dann das Foto – und ab geht’s, nach hause.

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Jetzt geht’s ganz schnell: Anstrich mehrerer Flächen, Kleidung, Hintergrund, Vergoldung. Welche Werkzeuge, welche Farben, Öl? welche Malmittel? wissen wir nicht, dann der Auftrag einer Mixion – für Blattgold oder Schlagmetall? – da besteht erfahrungsgemäß ein großes farbtechnologisches Problem: Die Ölfarbe trocknet sehr langsam bzw. sie lässt sich leicht wieder auflösen, besonders auch mit einer Vergoldungs-Mixion. Es wird nicht erklärt, wie lange hier getrocknet worden war, oder, ob er vorher mit Wasserfarbe gemalt hatte.

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Jedenfalls ist seine Vergoldung lustig, ohne Schläger usw. es bleibt tatsächlich überhaupt kein Blattgold sonstwo kleben, auch nicht überall dort, wo grundiert worden war und wo es kleben sollte. Wie der Maler das Problem löst, wird nicht erkennbar, während er zu hause das Foto abmalt. Denn nun kommt er schon wieder ins Schloss von Regensburg. Gold und Edelsteine, Glitzergewand einer wiedergeborenen Renaissance, so gut wie keine Portraitähnlichkeit (eben Wilhelm Buschs Maler Klecksel). Gloria ist vollprofessionell happy, Beltracchi doch auch.

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Dietmar Moews meint: ENDEMOL und 3Sat bringen das Thema Malerei nach dem Motto „Leute abholen, wo sie sind“.

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Da kommt mehrfach, wie Beltracchi sagt: An einem Nachmittag gemalt, eine Million gekriegt, kein schlechter Stundenlohn, da müsste Harald Schmidt eine ganze Woche für arbeiten.

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Ich kann jeden Stil. Ich war faul. Ich habe nur ca. 300 Bilder gemalt. Es hätten Tausend mehr sein können. Die Agenten haben an OFF-Shore-Firmen und Geld-POOLS verkauft, nur an sehr reiche Leute – seine Straftaten bestanden in der Benutzung der fremden Namens-Signaturen. Alles andere machte die Begehrlichkeit und die Augenlosigkeit und mangelnde Kennerschaft der Kundschaft – selbst Galeristen haben Campendonck, Max Ernst oder Kirchner geglaubt.

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Einfacher ist es, wenn man im Stile des Malers was ganz Neues malt, statt ein Original zu kopieren. Zu replizieren oder zu fälschen ist schwierig.

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Beltracchi ist ein Freund der Kunst und der Malerei, hat Kenntnisse und Augen im Kopf, dazu eine Frau die vermutlich auch mitgemalt hat, wenn der Liefertermin drückte (Assistenten gebrauchen), und solche Mittler, die wussten, wie der Westkunstbetrieb aus Flachware, Wandaktien macht und Provenienz wie Zertifikate liefert: „Engel bringt Gewünschtes“

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Ganz sicher könnte Beltracchi eine Menge zur heutigen Kunst und aus seinen konkreten Erfahrungen mitteilen – aber das war jetzt bei diesem „britischen“ Endemol-Format bei 3Sat nicht vorgesehen (und wohl auch nicht im Preis drin – schade).

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DIETMAR MOEWS AKTUELL: Friedensdiskussion als Lokalpolitik

Juli 17, 2014

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am Donnerstag, 17. Juli 2014

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ZUGINSFELD

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IN DER KÖLNER SÜDSTADT, Mainzer Straße, nördlich Eierplätzchen

AKTUELL EINUNDDREISSIGSTE Ausgabe am Donnerstag, den 17. Juli 2014:

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Ausstellung als Aufstellung ZUGINSFELD, zur Ächtung des Krieges und der Gesellschaft, die ihn hervorbringt wurde am 17. Juni 2017, persönliche als Antwort auf die Militärpolitik des Bundespräsident Dr. Joachim Guck. Heute eine weitere abschließende Aufstellung: Jetzt ist die Bilderfolge von ZUGINFELD 22 bis ZUGINSFELD 41 hauptsächlich an des westlichen Platanen aufgereiht.

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Ein Blick von oben lässt die leichte, spontane Einrichtung erkennen.

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ZUGINSFELD Bilderzyklus aufgestellt in der Mainzer Straße, Köln Südstadt, nördlich Eierplätzchen, am Donnerstag nachmittag, 17. Juli 2014.

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Mit einem Gang durch die Ausstellung wurde heute ein ca.16 Min. langes Video aufgenommen. Es beginnt mit dem aktuellen Titel des Kölner Stadt-Anzeiger und es folgt ein Gang durch die Allee, bis zur Hälfte von Norden her, am Donnerstag Abend, des 17. Juli 2014.

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Dietmar Moews meint:

Die IT-Revolution darf nicht zur virtuellen Fernfuchtelei verkommen. Deutschland kann die Welt nicht militärisch befrieden.

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https://www.youtube.com/watch?v=xotmrWmtsLw&feature=youtu.be

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Wir können miteinander sprechen.

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Dietmar Moews – Große NDR-Ausstellung 1977 b

Juni 16, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4338 b

Am 16. Juni 2014

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Dietmar Moews – Große NDR-Ausstellung 1977

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Mit seiner großen NDR-Ausstellung im Jahr 1977 erreichte der sechsundzwanzigjährige Maler Dietmar Moews Ausstrahlung über die Kunstmarkt-Arbeit der Ballhof-Galerie hinaus.

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Die Ausstellung dauerte vom 10. September bis zum 7. Oktober 1977. Sie umfasste über 170 Werke der Malerei und brachte Anerkennung und Verblüffung. Dietmar Moews hatte eine nicht erwartete ganz eigene Malerei hervorgebracht.

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Das „Große Nilpferd auf einer Fahne“, DMW 143.37.77, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand, das mit dem erleuchtenden Slogan von Dietmar Möws „kalt ist, wenn man friert“ den Ausstellungsbesucher schon vom Eingang des Foyers freundlich augenzwinkernd grüßte, gab den hiermit eröffneten Maßstab des Künstlers an.

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Eigene Maltechnik und Farbauftrag von Öl-Tempera auf Leinwand. Thematisch waren die bereits beeindruckenden Stillleben, jetzt unglaublich materiale Schallplatten und eine umfangreiche Schmetterlingssammlung, durch drei weitere Felder erobert: Figuren, Akt und Portrait, Tierbilder, besonders das „Große Nilpferd auf einer Fahne“ und Landschaften. Und man merkte, der Maler hatte studiert, Studienreisen nach Frankreich und Italien gemacht. Der konkrete Ertrag konnte hier bestaunt werden.

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Etwas ziemlich Ungewöhnliches passierte in dieser Ausstellung: Die Kunstkommission des Landes Niedersachsens hatte sich angekündigt, die Arbeit von Dietmar Moews in Augenschein zu nehmen, gegebenenfalls Kunst für die Staatlichen Kunstsammmlungen zu erwerben. Ein solcher Vorgang ist für den Künstler erheblich. Denn es handelt sich um eine „staatliche Bezeugung“. Und gemäß der „Kulturhoheit der Länder“ im föderalen Deutschland, sind Landeskunstkommissionen die hochkarätigsten Bezeuger überhaupt. Nebenbei kann sich der Staat nicht lumpen lassen – es kommen oft gute Realüberträge zustande. Im Falle dieser NDR-Ausstellung trat nicht der Veranstalter NDR-Funkhaus als Verkäufer auf, sondern Dietmar Moews selbst. Damit entfielen aus Sicht des Künstlers die sonst verbindlichen Provisionen für Dritte – Geld war also netto vor Steuern:

Es kam also der Kunstsammler, und als Geschäftsmann der Hausnachbar der Ballhof-Galerie Hannover, Günther Bohnecke in die Ausstellung, suchte unverzüglich Dietmar Moews in der Ballhof-Galerie persönlich auf, hatte eine Schublade mit Geldscheinen dabei und kaufte unverzüglich bar zahlend das Stillleben „Korb mit Früchten“. Das war auf dem Plakat abgebildet und ist im Original vor Augen viel „besser“ als auf dem Plakat zu sehen ist. Der hatte Augen im Kopf.

Nach einiger Zeit kam ein Anruf aus dem Kunst- und Wissenschaftsministerium des Staatssekretärs Dr. Axel von Campenhausen. Die Kunstkommission danke für die interessante Arbeit und kaufe das Stilleben, das auf dem Plakat abgebildet sei.

Inzwischen hatte auch die Dresdner Bank mit diesem Stillleben eine Kundenwerbung und ein Preisausschreiben ausgeschrieben, wie man mit Abbildung der Zeitung entnehmen konnte. Ich versicherte mich beim Minister rückfragend, ob es tatsächlich dieses Bild (zu diesem vergleichsweise hohen Kaufpreis DM 3.500.-) sein soll. Man sagte, der Minister wolle das Bild für sein Büro verwenden. Nun schrieb ich die Rechnung. Erhielt zusätzlich einen persönlichen Brief von Staatssekretär Dr. von Campenhausen, der seiner Freude Ausdruck gab, mal einen Künstler kennenzulernen, dessen Werke ihm Freude machen würden. Ich erklärte, nur Bilder zu malen, die ich selbst sehr gut finde.

Abgekürzt: Das Malen jenes Stilllebens, als Kopie nach Caravaggio, war sehr aufwendig, schließlich auch reisebedingt kostspielig, eben Lehrgeld – davon jetzt eine zweite Fassung anzufertigen war zwar eine anstrengende Sache, aber eigentlich eine Kinderei – für das Geld.

Nach Ende der Ausstellung kam die Anfrage für eine weitere Auftragsmalerei dieses Stilllebens. Bis heute habe ich davon fünf Fassungen gemalt. Die letzte war ein Geschenk für meine liebe Mutter, auf deren Tod ich es mittlerweile von ihr zurückbekommen habe.

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Die Farben der Bilder in dieser Ausstellung des Jahres 1977 kreisten weiterhin um Blau, Himmellasuren und Luftperspektiven – meist mit dunkelroter Bolus-Untermalung. Und – hier in dieser Ausstellung ganz klar formuliert – das Tafelbild als Fenster auf der Wand: Eine speziell von Dietmar Moews designte Profilrahmung aus schwarz lackiertem Abachi, in einer Jugendstil-Anmutung von konkav-konvexem Profil, prägte den beabsichtigten Kontrast gegen all die modernistisch-gebrochenen Halbfertigkeiten der  1970ger, wo es hieß: Fensterbild, Renaissancebalken, rückgewendet.

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Aus Sicht des Jahres 2014 bin ich sehr glücklich, diesen Anfeindungen keinen Raum oder nur Anklang zu bieten. Blättere ich heute die Kataloge der Art Cologne oder des Deutschen Künstlerbunds jener Zeit durch und durchstoppele die Namensregister, dann finde ich da kaum ein solches ästhetisches Lebenswerk. Entweder sind diese jungen Hoffnungen früh erstorben oder sie haben sich ausgebrannt und selbstwiederholt bis sie krank geworden sind. Ja, Günter Uecker nagelt noch immer – jetzt auch auf Bütten. Was sollte ich dagegen haben?

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DIETMAR MOEWS DMW 56.13.76 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand 1976 in Springe gemalt.Verkaufspreis DM 4.000.- Ankauf der Stadt Hannover

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DIETMAR MOEWS DMW 110.4.77 „Holländische Welttorte“ 120 cm / 178 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt, Verkaufspreis DM 3.600.-

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DIETMAR MOEWS DMW 109.3.77 „Das Honigopfer“ 152 cm / 170 cm, Öl auf Leinwand in Springe gemalt. Kaufpreis DM 3.600.- an Privatsammlung Gantenbrink verkauft

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DIETMAR MOEWS DMW146.40.77 „Warteinweil, wo die frommen Soldaten sitzen und sich lustig machen“, 155 cm / 287 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-

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DIETMAR MOEWS DMW 104.61.76 „wintermusic“ 86 cm / 132,5 cm, Öl auf Pappe, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 2.400.- an Privatsammlung Haack, Gehrden, verkauft.

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DIETMAR MOEWS DMW 111.5.77 „Ich liebe Dich“, nach Carpaccios Traum der heiligen Ursula, 170 cm / 152 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-. Katalog-Abb. Ankauf der Stadt Hannover

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DIETMAR MOEWS DMW 126.20.77 „Ich liebe Dich 1877“, 170 cm / 152 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 4.000.-. Katalog-Abb.

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DIETMAR MOEWS DMW 138.32.77 „Weltfahnentorte“, 83 cm / 130 cm, Öl auf Leinwand. In Springe gemalt. Verkaufspreis DM 3.500.-. Katalog-Abb., Privatsammlung

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Die Ausstellung war in den Wandelgängen um den Großen Sendesaal des NDR-Funkhauses in Hannover am Maschsee sowie gleichzeitig in der Ballhof-Galerie Hannover gehängt.

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Das vielfarbige Plakat, zuzüglich Schwarz, war in der Art eines Fahnenstilllebens in Grüntönen gestaltet und zeigte zwei Foto-Applikationen, das Portraitbild des Künstlers und die das Stillleben „Korb mit Früchten“ nach Caravaggio. Außerdem prankte einer der Sponsoren „Heinrich’s Herrenmoden“ heraus, wie es die Hannoveraner sogar auf Litfaßsäulen sehen konnten.

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Die Einladungskarte zur NDR-Ausstellung enthielt einen Rapport von kleinen Vignetten aus dem Werk von Dietmar Möws bis zum Zeitpunkt dieser Ausstellung im Jahr 1977.

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Zur Ausstellung gabe es den Katalog: Dietmar Moews – Bildarchitektur – gemalt collagiert gezeichnet – der einen Text von Rudolf Lange enthält sowie 30 farbige und zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen, außerdem die eigens Dietmar Möws gewidmete neue Musikkomposition von Berthold Türcke im Faksimile, wie sie dann zur Ausstellungseröffnung beim NDR uraufgeführt wurde.

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Zu dieser großen Einzelausstellung vom NDR, durch die NDR-Kunstkommission, im NDR-Funkhaus Hannover, konnte das vorhandene Gesamtwerk der Tafelbilder – Stilleben, Landschaften, Figuren, Tiere – erstmalig ausgestellt werden.

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DIETMAR MOEWS „Theatralische Sendung“ DMW 38.3.75162 cm / 192 cm, Kaseintempera und Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 7.500.-, Katalog-Abb.

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Mit großer Plakatierung an städtischen Litfaßsäulen und dem Sponsoring der Kunstsammler Heinrich Zapke (Heinrich’s Herrenmoden), Klaus Schütz (Schützdruck), Heinrich Loeser (loeser internationales design) sowie der Fotografin Heike Seewald, konnten Plakat und der KATALOG herausgegeben werden:

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Dietmar Moews – Bildarchitektur gemalt, collagiert, gezeichnet

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Dieser Katalog enthält einen Text des Schriftstellers und damaligen Feuilletonchefs der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, Dr. Rudolf Lange.

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Rudolf Lange hatte Dietmar Moews in Springe mehrmals besucht und besonders nach dem Springeschen und Deisterhaften des möglicherweise Regionalen gesucht. Später wünschte er sich eine „Deistertorte“ für seine private Sammlung, die er erhielt. Rudolf Lange, der „Germanist“ staunte über die auch mathematisch-ingenieuse ungewöhnliche Bildung von Dietmar Moews, der bereits als Wasserbauingenieur den neuen Hafen von Insel Norderney geschaffen hatte. Künstler, die wie Möws über großes handwerkliche Können verfügten, der in Italien Alte Meister kopiert hatte (Caravaggio und Piero della Francesca) und diese Qualität in der eigenen Galerie seit 1973 (zusammen mit Gerhard Merkin) durchsetzte – das war eigentlich alles zuviel, denn es war außergewöhnlich. Nach Außergewöhnlichkeit stand Dr. Lange gar nicht der Sinn. Dass hier ein Jüngerer, ein nach-68-er, geniale Zeichen von sich gab, die mehr nach Rolling Stones rochen als nach Picasso, befremdete ihn. Dietmar Moews hatte eine musikalische Basis als Beatmusiker – spielte in der bekannten überregional bekannten Hannoverschen Band the beads – und war Sänger im Kirchenchor. Die Pop-Art der 1970er Jahre und die BEATLES MANIA vertrat Dietmar Moews auch in der Ballhof-Galerie Hannover, die er seit 1977 bis 1984 allein führte.

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DIETMAR MOEWS DMW 161.55.77, „Korb mit Früchten“ nach Caravaggio, 46 cm / 64,5 cm, Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. Verkaufspreis DM 3.500.-. Staatlicher Ankauf des Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst.

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Der NDR-Katalog enthielt die faksimilisierte Partitur einer Musikkomposition, die der junge Komponist Bertold Türcke dem Maler Dietmar Moews gewidmet hatte. Das stimmungsvolle Stück QUANTZTNAUQ – für Blockflöte, Querflöte und Posaune – wurde bei der Ausstellungseröffnung uraufgeführt (es spielten Anke-Maria Schmidt, Blockflöte, Querflöte, Robin Schwerdtfeger, Posaune). Die Musik basiert auf einer Phrase des Barockkomponisten Quantz und wurde als tonaler Tonsatz gewissermaßen aufgelöst und in eine atonale grafische Symmetrie ausgeschrieben. Daraus entstand ausgehend vom ästhetischen Wiedererkennungsreiz, hin zu jazz-artigen, synkopischen Perkussionseffekten eine äußerst anspruchsvolle Herausforderung an die drei Musiker, die sich in Anwesenheit des Komponisten Bertold Türcke und des zahlreichen Kunstpublikums humorvoll aus der Affäre ziehen konnten.

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Anlässlich der im Jahr 1977 stattfindenden DOCUMENTA führte Dietmar Moews eine Flugzeug-Luftkunst-Aktion durch. Es wurde ein fliegendes Bild im Bild gemalt. Das Bildmotiv bestand aus einer Landschaft in deren Himmel ein Flugzeug mit Flying-Flag schleppte – ein Objekt im Objekt, das große Medienresonanz erhielt.

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Faksimile des Abonnements von Walter König, Buchhändler Köln

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


DIETMAR MOEWS – Galerie M Hannover 1973 -1975

Mai 21, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4438

am 21. Mai 2014

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Dietmar Mows Gründerzeit

Dietmar Möws Gründerzeit

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aus dem DMW-ARCHIV

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Galerie M Hannover 1973-1975

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Galerie M Hannover-Linden Deisterstraße 60 Neue Kunst - Alte Möbel

Galerie M
Hannover-Linden
Deisterstraße 60
Neue Kunst – Alte Möbel

1. Ausstellung Gründung Galerie M

2. Ausstellung EGON NEUBAUER

3. Ausstellung STEFAN SCHWERDTFEGER

4. Ausstellung JOBST TILMANN

5. Ausstellung PETER MARGGRAF

6. Ausstellung Weihnachten 1973

BERNHARD DÖRRIES INGE HÖHER PETER MARGGRAF GERHARD MERKIN EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER – Malerei, Objekte aus Holz

7. Ausstellung GERHARD MERKIN

8. Ausstellung INGE HÖHER

9. Ausstellung PETER GRÄMER

10. Ausstellung DETLEF AUS DEM KAHMEN

11. Ausstellung PETER JANSSEN

Sonder- Ausstellung der Galerie Merkin-Möws auf dem 5. KUNSTMARKT GÖTTINGEN 1974

mit DÖRRIES, HÖHER, JANSSEN, MARGGRAF, MERKIN, MÖWS, NEUBAUER, SCHWERDTFEGER

12. Ausstellung ROLAND DÖRFLER

13. Ausstellung DIETMAR MÖWS

14. Ausstellung Weihnachtsausstellung – BERNHARD DÖRRIES PETER GRÄMER PETER JANSSEN GERHARD MERKIN DIETMAR MÖWS PETER MARGGRAF STEFAN SCHWERDTFEGER WILHELM HORCHLER

15. Ausstellung PER GERNHARDT

16. Ausstellung MATTHIAS SCHLEDE

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Galerie M - Innen Neue Kunst - Alte Möbel Marggraf Merkin Tilmann

Galerie M – Innen
Neue Kunst – Alte Möbel
Marggraf Merkin Tilmann

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Galerie M Hannover 1973 – 1975

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Im Frühjahr des Jahres 1973 trafen sich Gerhard Merkin (geb. 1950) und Dietmar Möws (geb. 1950) – zwei frühere Schulfreunde aus Springe – in Hannover, nahe der Universität im Gemütlichen Eck, der Studenten-Kneipe von Professor Jobst Meyer. Sie gründeten eine GBR mit dem Gewerbezweck „Neue Kunst alte Möbel / Kunst im weiteren Sinn“ um in Hannover-Linden ein Ladenlokal als Galerie zu eröffnen.

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Sie nannten es Galerie M und wollten eigene Kunst und gebrauchte Möbel verkaufen.

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Hannoversche Allgemeine Zeitung im Mai 1973: Die jungen Maler, sitzend Gerhard Merkin (22), stehend Dietmar Möws (22)

Hannoversche Allgemeine Zeitung im Mai 1973: Die jungen Maler, sitzend Gerhard Merkin (22), stehend Dietmar Möws (22)

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Gerhard Merkin, gelernter Tischler, befand sich noch in seinem Studium an der Fachhochschule Hannover, zum Innenarchitekten, Dietmar Moews hatte sein Wasserbau-Ingenieurstudium an der Fachhochschule Bielefeld abgeschlossen und studierte an der Technischen Universität Hannover (heute Leibniz-Universität) Bauingenieurwesen und Erziehungswissenschaften am LBS.

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Dreimal M in Langeleben, M. (11), Dietmar Möws (11), Gerhard Merkin (11)

Dreimal M in Langeleben,
M. (11), Dietmar Möws (11), Gerhard Merkin (11)

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Merkin und Möws waren mal gemeinsam in Springe eingeschult worden, besuchten beide die Realschule, gemeinsame Klassenfahrten, spielten in ihrer selbstgegründeten Springer Beatband, namens Mercy L. s. d.

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Gerhard Merkin, Linkshänder mit Beatles-Baß und Dietmar Moews in der Aula der Heinrich-Göbel-Kreisrealschule Springe

Gerhard Merkin, Linkshänder mit Beatles-Baß und Dietmar Moews in der Aula der Heinrich-Göbel-Kreisrealschule Springe

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Dietmar Moews fuhr damals, 1973, zwei Autos, einen Fiat 850 Sport Coupé und einen alten VW-Käfer sowie einen ambulanten Holzschuh-Handel.

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Der Zweitwagen VW 1200 für 40 Mark gekauft, diente zwei Jahre der Galerie M

Der Zweitwagen VW 1200 für 40 Mark gekauft, diente zwei Jahre der Galerie M

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Mit diesen Autos, dem großzügigen Benzinrecht auf Rechnung seines Vaters Günter Möws und den

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Holzschuhen, die jeden Samstag Morgen auf dem hannoverschen Flohmarkt und im privaten Direktmarketing, aus dem Auto heraus, verkauft wurden, konnten die Galeriekosten aufgefangen

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Dietmar Moews trägt holländische Holzschuhe nach Venedig

Dietmar Moews trägt holländische Holzschuhe nach Venedig

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werden und –  mit den Sperrmüllterminen für die Beschaffung der „Alten Möbel“ begannen die beiden jungen Künstler gemeinsam den öffentlichen Kunstweg.

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Galerie M Deisterstraße 60 Hannover-Linden

Galerie M
Deisterstraße 60
Hannover-Linden

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=6549&action=edit

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Die Galerie M befand sich in dem Haus in Hannover-Linden, Deisterstraße 60, der Erbengemeinschaft Geschwister Hausmann. Sie bestand aus zwei ebenerdigen Räumen von insgesamt 60 Quadratmetern, wunderschön in Beige und Englischrot im Schachbrettmuster gefliest, kleinem Abstellraum, Toilette, Ofenheizung, Schaufenster zur Deisterstraße, die sie mieteten.

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NEUERÖFFNUNG

Galerie M

Deisterstraße 60

NEUE KUNST

ALTE MÖBEL

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aus DMW-ARCHIV 1973

1. Ausstellung in der Galerie M

BILDER GRAFIK OBJEKTE von MARGGRAF MERKIN TILMANN

die erste Ausstellung vom 2. bis 30. Mai 1973 zeigte

INHABER MERKIN MÖWS

Täglich außer Sonntag von 15 bis 18 Uhr

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Neueröffnungs-Plakat Galerie M, Mai in Hannover 1973

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GERHARD MERKIN Orangenzweige über Komode", Öl auf Leinwand, 1973 (über dem "alten Möbel" in der Galerie M

GERHARD MERKIN
Orangenzweige über Kommode“, Öl auf Leinwand, 1973 (über dem „alten Möbel“ in der Galerie M

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GERHARD MERKIN "Efeuranken über der Kommode", Öl auf Leinwand, 1973 daneben PETER MARGGRAF "Bleistiftzeichnungen, 1973 sowie "alte Möbel"

GERHARD MERKIN „Efeuranken über der Kommode“, Öl auf Leinwand, 1973 daneben PETER MARGGRAF „Bleistiftzeichnungen, 1973 sowie „alte Möbel“

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PETER MARGGRAF hatte verschiedene Körper-Abgüsse über Kautschuk in Polyester-Abwicklungen und diese in entsprechende geöffnete Kästen montiert. Es ergaben sich ideale Möglichkeiten die Galerieräume und Raumsituationen zu gestalten.

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PETER MARGGRAF "Objektkasten -Akt" 1973 sowie Handzeichnung

PETER MARGGRAF
„Objektkasten-Akt“ 1973
sowie Handzeichnung

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PETER MARGGRAF Polyester-Körper und Radierungen

PETER MARGGRAF
Polyester-Körper 1973
und Radierungen

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PETER MARGGRAF "Objektkasten" 1973 sowie Handzeichnungen

PETER MARGGRAF
„Objektkasten“ 1973
sowie Handzeichnungen

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Gerhard Merkin links nebst Mittelstück und Dietmar Möws in der ERÖFFNUNGSAUSSTELLUNG der Galerie M

Gerhard Merkin links nebst Mittelstück und Dietmar Möws in der ERÖFFNUNGSAUSSTELLUNG der Galerie M

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Bild

DIETMAR MOEWS „Die Galerie M Hannover Deisterstraße 60“ DMW 487.7.88 140 cm / 140 cm Öl auf Leinwand

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aus DMW-ARCHIV 1973

2. Ausstellung in der Galerie M

EGON NEUBAUER – Objekte aus Holz und Blei, Zeichnungen Graphik

4. – 30. Juni 1973

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Egon Neubauer, der schon einmal eine Galerie in Hannover mitgestaltet hatte – die seines Schwagers und Innenarchitekturstudenten Dieter Brusberg, dem späteren international bekannten Kunsthändler und Galeristen Brusberg in Hannover und Galerie Brusberg Berlin Ku’damm – hatte die Objekte für seine erste Ausstellung in der Galerie M extra für diese Galerieräume ausgelegt.

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Neuabauer-Plakat Künstleroffset

Neuabauer-Plakat Künstleroffset

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Passend zum Grundriss, zu dem sehr schönen Fliesenboden, und mit kleinen Arrangements von Stühlen und Bleiobjekten, entstand ein Muster einer Ausstellung. Es wurde auch zur qualitativen Verpflichtung für die folgenden Ausstellungen von Künstlern, die den Ansprüchen oft nicht genügten.

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Zweig und Apfel, Klavierdeckel und Bleiapplikation nach Lukas Cranach, 152 cm / 205 cm, Verkaufspreis DM 5000.-

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 Iris Germanica, Blei auf Stutzflügel-Deckel, 1973, 80 cm / 135 cm, Verkaufspreis 3000.-; ganz rechts Laubgewind, Bleiblattwerk um Spiegel, 1973, 65 cm / 85 cm, Verkaufspreis 1500.-

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Tischdecke aus Blei 50 cm / 50 cm / 50 cm, 1973, Verkaufspreis DM 1000.-

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Der 53-jährige Maler Egon Neubauer (geb. 1920 in Magdeburg, gest. 1991 in Hannover) war Lehrbeauftragter in der Innenarchitektur an der Werkkunstschule Hannover. Dort war er Lehrer des jungen Gerhard Merkin. Egon Neubauer wurde freundschaftlicher Mitgestalter der Galerie M. Es ergab sich eine jahrelange intensive Zusammenarbeit. Dietmar Moews machte monatelang Bilder-und Objekte-Restaurierungen für eine gemeinsame große Ausstellung, die dann mit einem Katalog von Egon Neubauer, im Jahr 1975, im KUBUS der Stadt Hannover stattfand.

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EGON NEUBAUER

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DIETMAR MOEWS

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Merkin und Möws nahmen Neubauer und dessen Freund Bernhard Dörries in das Ausstellungsprogramm ihrer Galerie auf. In der Folge von Dörries kamen noch dessen Schüler Inge Höher und Per Gernhardt hinzu.

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EGON NEUBAUER "Schattenspiel, 130 cm / 185 cm, Öl auf Lenwand, um 1972 in Hannover gemalt

EGON NEUBAUER „Schattenspiel, 130 cm / 185 cm, Öl auf Leinwand, um 1972 in Hannover gemalt, Verkaufspreis DM 3500.-

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EGON NEUBAUER „Efeublätter“, 130 cm / 185 cm, ca. 1972 in Hannover gemalt, Verkaufspreis DM 3500.-

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EGON NEUBAUER „Waschschüssel“, 130 cm / 185 cm, Öl auf Leinwand, ca. 1972 in Hannover gemalt, Verkaufspreis DM 3500.-

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Wilder Wein. Blei auf Holz, 120 cm /175 cm, 1973, Verkaufspreis 4.000.-

EGON NEUBAUER „Wilder Wein“ Blei auf Holz, 120 cm /175 cm, 1973, Verkaufspreis 4.000.-

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Hannoversche Allgemeine Zeitung mit Blei/Holzobjekt Weinblätter von EGON NEUBAUER, kopfüber

Hannoversche Allgemeine Zeitung mit Blei/Holzobjekt Weinblätter von EGON NEUBAUER, kopfüber

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Zeichnung Mme Moitessier, nach Ingres

Zeichnung Mme Moitessier, nach Ingres

Bleistift auf Karton, 62 cm  / 90 cm, Verkaufspreis 400,-

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Dr. Rudolf Lange, Feuilletonleiter, Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet über EGON NEUBAUER in der Galerie M.

Dr. Rudolf Lange, Feuilletonleiter, Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet über EGON NEUBAUER in der Galerie M.

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Der große Andrang von hannoverschen Kunstschaffenden, die staunend und zunächst neugierig mal vorbeischauten und dann Interesse äußerten, gerne mitmachen zu wollen, passte auch qualitativ nicht. Die jungen Peter Marggraf, der Bildhauerei bei Rogge studierte, und Jobst Tilmann Meyer aus Springe, der sich Fantasielandschaften malte, blieben künstlerisch entfernt. Marggraf machte später Buchkunst mit besonderen Papieren und Einbänden, Tilmann ging bald zur wilden Malerei über.

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Dennoch entstand eine eindrucksvolle Reihe bedeutender Kunstereignisse – wo neueste Werke eine besondere MODERNE des zwanzigsten Jahrhunderts markierten, aus heutigem Rückblick als die sinnliche Poesie der POSTMODERNE erkennbar ist, mit bestimmtem Bezug zur POP ART und zum KAPITALISTISCHEN REALISMUS: Wir nannten es: POESIE DER EINFACHEN DINGE.

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EGON NEUBAUER war also der zunächst schwerhörige Zugang zum organisierten Kunstbetrieb in Deutschland und speziell in Hannover für Dietmar Moews. Dabei waren es auch hintergründige soziale Zusammenhänge und personelle Machtaspekte, wie sie Merkin und Möws bis dahin fremd waren (die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die SPD, der Rotary-Club, Lions-Club, der Kunstverein Hannover und seine Intrigen, spezielle 68er Spaghetti-Esser-Kreise, Architekten und Design- und Möbelhäuser, städtische Amtsträger und Begehrliche, die erste Einladung zum jährlichen Presseball und Anfrage nach Tombola-Stiftungen).

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Merkin, Möws und Neubauer verbrachten jede freie Stunde zusammen – in der Deisterstraße oder in Neubauers Atelier in der Werkkunstschule in Herrenhausen und widmeten sich der Kunst und dem Galerie-Wunschprogramm. Dabei lag oft der Kunstvereins-Katalog der Frühjahrsausstellung 1972, vom Künstlerhaus in der Sophienstraße, auf dem Tisch. Diese Ausstellung hatten wesentlich Neubauer und Dörries und Kurt Sohns für den Beirat des Kunstvereins zusammengestellt.

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Es war eine Art Dörriesschule der Berliner Kunsthochschule am Steinplatz (heute Universität der Künste). Darin fanden sich neben Dörries und Neubauer, Inge Höher, Per Gernhardt, als Meisterschüler, dazu Professor-Freund von Berlin der 1950er, Peter Janssen, dessen Meisterschüler Peter Grämer, Detlef aus dem Kahmen, Georg Hoppenstedt, es waren ausgewählt in der Frühjahrsausstellung 1972 auch Stefan Schwerdtfeger, Hermann Waldenburg, Kurt Sohns.

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Wir machten Atelierbesuche. Beispielsweise waren wir zu Dritt in Düsseldorf bei Carolus Lodenkämper, besuchten zu Zweit Peter Janssen in seinem Hochschulatelier und zu hause, Peter Grämer in der Estnischen Botschaft am Bendlerblock häufig, Max Kaminski in Berlin, trafen Peter Berndt in Berlin, Rolf Fässer in Berlin, die Galerie Schüler oder Anselm Dreher in Wilmersdorf, Hermann Waldenburg in Kreuzberg und Catherina Cosin im Wedding, Nikolaus Störtenbecker in Schleswig-Holstein, Klaus Singhoff kam in die Deisterstraße. Es entfaltete sich überwölbend und beglückend.

In den 1970er Jahren wurde damit das freie Berlin zu einem ständigen Autoreiseziel für Gerhard Merkin und Dietmar Moews, der Zwiebelfisch am Savignyplatz zum „Büro“, das Atelier von Peter Grämer in der Ruine der estnischen Botschaft am Tiergarten, wo die Nutten standen, und die Berliner Zimmer am Kaiserdamm 26 von Peter Janssen, einer ehemaligen Hermann Göring-Wohnung, zu Dauerbezugspunkten von Hannover aus. Die Nacht- und Nebeltouren durch die „DDR-Transit-Schikanen“ gehörten zur speziellen damaligen Kunstfront-Erlebnisse-Routine. Die Grenzkontrollen der Bildertransporte hatten stets den Charakter von Fluchthilfeverdacht und stundenlangen Ungewissheiten. Dietmar Moews hatte sich angewöhnt, bei jeder West-Berlin-Session mindestens einmal kurz die Grenze aufzusuchen, meist im Wedding, manchmal in Kreuzberg, um die Mauer umzupinkeln. Es hat letztlich bis 1989 gedauert.

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KAROLUS LODENKÄMPER Atelierbesuch in Düsseldorf 1974

KAROLUS LODENKÄMPER
Atelierbesuch in Düsseldorf 1974

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Peter Janssen, überlebender Nazi-Juden-Flüchtling in der Rheinischen Sezession bei Mutter Ey, Student der Düsseldorfer Akademie bei Heinrich Nauen, Jan Thorn-Prikker und Karl Ederer sowie in Paris an der Academie de la Grande Chaumiére bei André Dunoyez de Segonzac.

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DUNOYEZ DE SECONZAC

DUNOYEZ DE SECONZAC

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Janssen und dessen Frau Elsa hatten eine besondere Affinität zu Dietmar Moews (Gastaufenthalt in Gran Canaria).

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DIETMAR MOEWS und PETER JANSSEN in der Stadthalle Hannover vor dem "Agavenstrand"

DIETMAR MOEWS und PETER JANSSEN in der Stadthalle Hannover vor dem „Agavenstrand“

Janssens verhielt sich seinen Meisterschülern gegenüber ziemlich bedeckt, außer mit wiederholten nachhaltigen Empfehlungen des Malers Frank Suplie, zu dessen Kunst wir keinen Draht fanden. Dietmar Moews ist der einzige junge, der nicht offiziell Janssenschüler war, dem Janssen damals eine Empfehlung zur staatlichen Förderung schrieb.

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Merkin und Möws fanden Kontakt zu dem Zeichner Roland Dörfler, Professor an der HfBK in Braunschweig, dessen Karton-Bilder auf Rohleinen ihnen gefielen, die sie ausstellten. Dörfler und der Filmprofessor Büttenbender nahmen die beiden als Meisterschüler an. Sie trafen sich nur zeitweise. Hierdurch entstand auch Dietmar Möws‘ Freundschaft mit dem Malerprofessor Alfred Winter-Rust, den er später in der Ballhof-Galerie Hannover ausstellte.

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Ferner war ein Bekannter von Egon Neubauer, der Architektur-Bildhauerei-Professor der Technischen Universität Hannover, Stefan Schwerdtfeger, hinzugekommen, ein Kurt Sohns-Schüler, der ebenfalls ambitionierte Schüler mitbrachte. Rolf Ude, Rolf Reiner Maria Borchardt, Norbert Schittek machten mit Objekten, Zeichnungen, Fotoreihen, Filmwerken die Gratwanderung von freiem Kunstschaffen und Sprung zum Hochschulprofessor experimentierfreudig und engagiert mit.

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aus DMW-ARCHIV 1973

3. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

STEFAN SCHWERDTFEGER – Bilder Objekte und Grafiken

4. – 28. Juli 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER „Brandhaus“ (im Schaufenster: schwarzes Modell für eine Bronze) 1973

Eine der raren Fotoaufnahmen des VW 1200, mit dem die Galerie bestritten wurde. vor dem Schaufenster, Deisterstraße 60 – lässt erkennen, dass die Foto-Kontaktabzüge seitenverkehrt sind; der Wagen steht vorschriftsmäßig in Fahrtrichtung am rechten Fahrbahnrand.

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STEFAN SCHWERDTFEGER "Balkonhaus", Holzobjekt mit Acryl angemalt, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, seitenverkehrt,
„Balkonhaus“, Holzobjekt mit Acryl angemalt, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER, "Fenster", Acryl auf Leinwand, 1972

STEFAN SCHWERDTFEGER, „Fenster“, Acryl auf Leinwand, 1972

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STEFAN SCHWERDTFEGER „Siesta“, Acryl auf Holz, 71 cm /60 cm, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER "Siesta", Acryl auf Holz, 71 cm /60 cm, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER „Siesta“

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STEFAN SCHWERDTFEGER, Hannoversches Rathaus eingeschneit, bemalte Postkarte 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, Hannoversches Rathaus eingeschneit, Siebdruck auf Foto- Postkarte 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER, bemalte Postkarte, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, Siebdruck auf Foto- Postkarte, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER, Wolkenhaus, Ziegeltonplastik ca. 10 cm hoch, gebrannt, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, Wolkenhaus, Ziegeltonplastik ca. 10 cm hoch, gebrannt, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER, "Wolkenhaus", gebrannter Ziegelton, ca. 10 cm hoch, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, „Wolkenhaus“, gebrannter Ziegelton, ca. 10 cm hoch, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER, "Hausfrau", Bronce, ca.10 cm hoch, Briefbeschwerer

STEFAN SCHWERDTFEGER, „Hausfrau“, Bronce, ca.10 cm hoch, Briefbeschwerer

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STEFAN SCHWERDTFEGER, "Hausfrau", Bronce, ca. 10 cm hoch, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, „Hausfrau“, Bronce, ca. 10 cm hoch, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER "Tilsandete Kirke", übermalte Postkarte, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER „Tilsandete Kirke“, übermalte Postkarte, 1973

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STEFAN SCHWERDTFEGER, "Tilsandete Kirke", übermalte Postkarte, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, „Tilsandete Kirke“, übermalte Postkarte, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, "Hausfassade", geschweißter Stahl 15 / 17,5 / 10 cm, 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER, „Hausfassade“, geschweißter Stahl 15 / 17,5 / 10 cm, 1973

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Innenstadt-Unterquerung "Passerelle", Konzept SCHWERDTFGER / LINDINGER, in der HAZ

Innenstadt-Unterquerung „Passerelle“, Konzept SCHWERDTFEGER / LINDINGER, in der HAZ

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Dr. Rudolf Lange: "Spiel, Spaß und doch ernsthaft" in Hannoversche Allgemeine Zeitung

Dr. Rudolf Lange: „Spiel, Spaß und doch ernsthaft“ in
Hannoversche Allgemeine Zeitung

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aus DMW-ARCHIV 1973

4. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

JOBST TILMANN – Graphik

4. – 29. September 1973

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JOBST TILMANN "Landschaft" 80cm / 70 cm, öl auf Leinwand, 1972

JOBST TILMANN
„Landschaft“
80cm / 70 cm, öl auf Leinwand, 1972

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Dietmar Moews links, Gerhard Merkin am Grafikständer mit einer Ausstellungsbesucherin der ersten Ausstellung

Dietmar Moews links, Gerhard Merkin am Grafikständer mit einer Ausstellungsbesucherin der JOBST TILMANN-Ausstellung

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Gerhard Merkin links, Dietmar Moews zeigt eine Grafik von Neubauer

Gerhard Merkin links, Dietmar Moews zeigt eine Grafik von Neubauer

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aus DMW-ARCHIV 1973

5. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

PETER MARGGRAF – Plastik und Grafik

3. – 27. Oktober 1973

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EINLADUNGSKARTE

EINLADUNGSKARTE

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PETER MARGGAF Bleistiftzeichnungen 1973

PETER MARGGAF Bleistiftzeichnungen 1973

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Plastische Objekte

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PETER MARGGRAF "Torso 2",16 cm / 70cm / 70 cm, Polyester, 1972

PETER MARGGRAF
„Torso 2“, 16 cm / 70cm / 70 cm, Polyester, 1972

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PETER MARGGRAF "Torso 5" Polyester, Auflage 6 Stück, 1973

PETER MARGGRAF
„Torso 5“ Polyester,
Auflage 6 Stück, 1973

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PETER MARGGRAF "Torso", Polyester 1972

PETER MARGGRAF
„Torso“, Polyester
1972

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PETER MARGGRAF "Torso", Polyester 1973

PETER MARGGRAF
„Torso“, Polyester
1973

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PETER MARGGRAF "Puppenkopf", Polyester Auflage 6 Stück, 1973

PETER MARGGRAF
„Puppenkopf“, Polyester
Auflage 6 Stück, 1973

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Radierungen

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PETER MARGGRAF Mappe mit handkolorierten Radierungen 1973

PETER MARGGRAF
„Le Tout Petit Matin“ Mappe mit drei handkolorierten Radierungen Auflage 10, 1973

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PETER MARGGRAF Radierung Le Tout Petit Matin 1973

PETER MARGGRAF
handkolorierte Radierung aus der Mappe
„Le Tout Petit Matin“ 1973

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PETER MARGGRAF Radierung aus der Mappe Le Tout Petit Matin 1973

PETER MARGGRAF
handkolorierte Radierung aus der Mappe
„Le Tout Petit Matin“ 1973

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PETER MARGGRAF handkolorierte Radierung aus der Mappe"Le Tout Petit Matin", 1973

PETER MARGGRAF
handkolorierte Radierung aus der Mappe“Le Tout Petit Matin“, 1973

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PETER MARGGRAF Radierung 1973

PETER MARGGRAF
Radierung, Auflage 5 Stück, 1973

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PETER MARGGRAF Radierung 1973

PETER MARGGRAF
Radierung 1973

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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Rezension Ursula Bode

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
Rezension Ursula Bode

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aus DMW-ARCHIV 1973

6. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

BERNHARD DÖRRIES INGE HÖHER PETER MARGGRAF GERHARD MERKIN EGON NEUBAUER STEFAN SCHWERDTFEGER – Malerei, Objekte aus Holz und Blei, Plastik, Zeichnungen, Graphik

20. November – 29.Dezember 1973

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PLAKAT zu Weihnachten in der Galerie mit Siebdruckfrüchten von EGON NEUBAUER auf Spiegelblech als Baumschmuck zum Aussägen

PLAKAT zu Weihnachten in der Galerie
mit Siebdruckfrüchten von EGON NEUBAUER auf Spiegelblech als Baumschmuck zum Aussägen

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EINLADUNGSKARTE

EINLADUNGSKARTE

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Hannoversche Allgemeine Zeitung Ausstellungsankündigung

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STEFAN SCHWERDTFEGER Bemalte Fassaden-Objekte 1973

STEFAN SCHWERDTFEGER
Bemalte Fassaden-Objekte 1973

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EGON NEUBAUER Offset-Seriegrafie

EGON NEUBAUER
Offset-Seriegrafie

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EGON NEUBAUER Offset-Seriegrafie

EGON NEUBAUER
Offset-Seriegrafie

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EGON NEUBAUER Offset-Seriegrafie

EGON NEUBAUER
Offset-Seriegrafie

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EGON NEUBAUER Offset-Seriegrafie

EGON NEUBAUER
Offset-Seriegrafie

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BERNHARD DÖRRIES AQUARELL Stilleben

BERNHARD DÖRRIES
AQUARELL
Stilleben

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aus DMW-ARCHIV 1974

7. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

Gerhard Merkin – Malerei und Graphik

8. – 31. Januar 1974

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GERHARD MERKIN "Efeuspiegel",Siebdruck auf Aluminiumblech, 1973

GERHARD MERKIN
„Efeuspiegel“,Siebdruck auf Aluminiumblech, 1973

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GERHARD MERKIN "Efeu", Siebdruck auf Tonkarton, 1974

GERHARD MERKIN
„Efeu“, Siebdruck auf Tonkarton, 1974

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Studienabschluss von GERHARD MERKIN bei EGON NEUBAUER 1973

Studienabschluss von GERHARD MERKIN bei EGON NEUBAUER 1973

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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Rezension

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
Rezension

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GERHARD MERKIN 1973

GERHARD MERKIN 1973

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aus DMW-ARCHIV 1974

8. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

Inge Höher – Bilder Zeichnungen Grafik

20. Februar. – 23. März 1974

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INGE HÖHER „Melone II“ 120 cm / 95 cm, Tempera auf Leinwand 1973

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INGE HÖHER „Staffelei“ 140 cm / 105 cm, Tempera auf Leinwand

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INGE HÖHER „Vier Erdbeeren“, 100 cm / 120 cm, Tempera auf Leinwand

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INGE HÖHER „Regal“, dreifarbiger Siebdruck, 60 cm / 50 cm, 1974

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 INGE HÖHER „Ausblick“, Lithografie, 1973

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INGE HÖHER "Bett" Lithographie, 1973

INGE HÖHER „Bett“ Lithographie, 1973

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INGE HÖHER „Interieur“, Lithografie, 1972

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aus DMW-ARCHIV 1974

9. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

Peter Grämer – Bilder und Grafik

2. April – 4. Mai 1974

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aus DMW-ARCHIV 1974

10. Ausstellung in der Galerie M Merkin-Möws

Detlef aus dem Kahmen – Bilder

10. Mai – 1. Juni 1974

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Plakat der Ausstellung DETLEF AUS DEM KAHMEN

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Einladungskarte

Einladungskarte

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DETLEF AUS DEM KAHMEN "Stilleben: Rostige Hackmesser auf blausamtiger Drappierung", 50 cm / 60 cm, Tempera auf Leinwand 1974

DETLEF AUS DEM KAHMEN „Stilleben: Rostige Hackmesser auf blausamtiger Drappierung“, 50 cm / 60 cm, Tempera auf Leinwand 1974

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Detlef aus dem Kahmen "Landschaft bei Worpswede" 1974 Buntstiftzeichnung

Detlef aus dem Kahmen „Landschaft bei Worpswede“ 1974
Buntstiftzeichnung

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DETLEF AUS DEM KAHMEN „Fensterausblick mit Apfel“, Farbstiftzeichnung, 1974

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DETLEF AUS DEM KAHMEN "Worpsweder Fenster mit Äpfeln",Farbstiftzeichnung, 1974

DETLEF AUS DEM KAHMEN „Worpsweder Fenster mit Äpfeln“,Farbstiftzeichnung, 1974

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DETLEF AUS DEM KAHMEN "Worpsweder Landschaft", Farbstiftzeichnung, 1974

DETLEF AUS DEM KAHMEN „Worpsweder Landschaft“, Farbstiftzeichnung, 1974

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"Blaues Tuch und Hackmesser - bericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am 12. Mai 1974

„Blaues Tuch und Hackmesser – Bericht in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am 18. Mai 1974

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DETLEF aus dem KAHMEN in der Ausstellung "Neue Sinnlichkeit"

DETLEF aus dem KAHMEN
in der Ausstellung „Neue Sinnlichkeit“

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Inzwischen war von der galerie m des Alexander von Berswordt-Walrabe aus Bochum die Androhung einer einstweiligen Verfügung gegen Gerhard Merkin und Dietmar Möws den Namen Galerie M abzulegen, zugestellt worden. Er hatte einen Brief und einen Bildband „neue konkrete kunst der galerie m“ beigelegt (ganz chick, als TWEN-Abklatsch – es wirkte ältlich und nicht satisfaktionsfähig). Fortan figurierte die Galerie Merkin-Möws mit Bindestrich und dem intensiven Takt neuer Ausstellungen.

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aus DMW-ARCHIV 1974

11. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws

Peter Janssen – Bilder

7. Juni – 6. Juli 1974

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PETER JANSSEN Eitempera auf Leinwand 95 cm / 120 cm

PETER JANSSEN
Eitempera auf Leinwand
95 cm / 120 cm

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PETER JANSSEN "Loreley bei Sankt Goa", Tempera auf Leinwand 120 cm / 130 cm

PETER JANSSEN
„Loreley bei Sankt Goar“, Tempera auf Leinwand
120 cm / 130 cm

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PETER JANSSEN vor der Staffelei, BERLIN-Charlottenburg, Kaiserdamm 26, 1973

PETER JANSSEN
vor der Staffelei, BERLIN-Charlottenburg, Kaiserdamm 26, 1973

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aus DMW-ARCHIV 1974

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Sonder- Ausstellung der Galerie Merkin-Möws auf dem 5. KUNSTMARKT GÖTTINGEN 1974

mit DÖRRIES, HÖHER, JANSSEN, MARGGRAF, MERKIN, MÖWS, NEUBAUER, SCHWERDTFEGER

13. – 16. Juni 1974

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Katalog 5. Kunstmarkt Göttingen 1974

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Galerie M auf dem Kunstmarkt Göttingen 1974, Dietmar Moews, links und Gerhard Merkin

Galerie M auf dem Kunstmarkt Göttingen 1974, Dietmar Moews, links und Gerhard Merkin

Galerie M auf dem Kunstmarkt Göttimgen 1974, von links an der Wand, Stillleben von Dietmar Moews, Spiegel-Blei-Objekt von Egon Neubauer, Stillleben von Bernhard Dörries, Spiegel von Gerhard Merkin, Stillleben von detlef aus dem Kahmen mit Hackmessern, Palette mit Stuhlvon Dietmar Moews, Waschschüssel von Egon Neubauerm, Dietmar Moews links, Gerhard Merkin, Mitte

Galerie M auf dem Kunstmarkt Göttimgen 1974, von links an der Wand, Stillleben von Dietmar Moews, Spiegel-Blei-Objekt von Egon Neubauer, Stillleben von Bernhard Dörries, Spiegel von Gerhard Merkin, Stillleben von Detlef aus dem Kahmen mit Hackmessern, Palette mit Stuhl von Dietmar Moews, Waschschüssel von Egon Neubauerm,
Dietmar Moews links, Gerhard Merkin, Mitte

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PETER MARGGRAF 1974, Plastische Objekte, lebensgroße Polyesterabwicklungen in Holz-Kubus

PETER MARGGRAF 1974, Plastische Objekte, lebensgroße Polyesterabwicklungen in Holz-Kubus

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Gerhard Merkin,links und Dietmar Moews, im Hintergrund Kastanien-Oval von Egon Neubauer auf dem Kunstmarkt Göttingen 1974 mit der Galerie M Hannover

Gerhard Merkin,links und Dietmar Moews, im Hintergrund Kastanien-Oval von Egon Neubauer auf dem Kunstmarkt Göttingen 1974 mit der Galerie M Hannover

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aus DMW-ARCHIV 1974

12. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws

ROLAND DÖRFLER – Bilder

24. September – 25. Oktober 1974

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ROLAND DÖRFLER "Karton im Fenster" Farbe, Collage auf Leinwand, 1972

ROLAND DÖRFLER „Karton im Fenster“ Farbe, Collage auf Leinwand, 1972

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ROLAND DÖRFLER „Karton“ 115 cm / 95 cm, Farbe, Collage auf Leinwand 1973

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ROLAND DÖRFLER „Karton“ Mischtechnik 115 cm / 95 cm 1972

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ROLAND DÖRFLER „Karton“, Mischtechnik, 115 cm / 95 cm 1972

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ROLAND DÖRFLER „Karton“, Mischtechnik, 115 cm / 95 cm 1972

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A.F.T. in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am

„Schachteln mit Innenleben“ A.F.T. in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung am 10. Oktober 1974

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aus DMW-ARCHIV 1974

13. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws

DIETMAR MÖWS – Bilder

29. Oktober – 23. November 1974

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Zweifarbiger Siebdruck auf Tonkarton als Plakat

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https://lichtgeschwindigkeit.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=6938&action=edit

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aus DMW-ARCHIV 1974

14. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws

Weihnachtsausstellung – BERNHARD DÖRRIES PETER GRÄMER PETER JANSSEN GERHARD MERKIN DIETMAR MÖWS PETER MARGGRAF STEFAN SCHWERDTFEGER WILHELM HORCHLER

Bilder Aquarelle Plastik Grafik

7. Juni – 6. Juli 1974

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WILHELM HORCHLER „Fensterausblick am Deister“, 100 cm / 125 cm, Öl auf Leinwand

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EGON NEUBAUER „Stuhl im Atelier“ 155 cm / 130 cm, Ölkreide/ Öl auf Leinwand, 1974

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BERNHARD DÖRRIES "Frühstücksstilleben" Öl auf Pappe, 50 cm / 70 cm, 1927, Staatlicher Kunstbesitz

BERNHARD DÖRRIES
„Frühstücksstilleben“ Öl auf Pappe, 50 cm / 70 cm, 1927, Staatlicher Kunstbesitz

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aus DMW-ARCHIV 1975

15. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws

PER GERNHARDT – Bilder

7. Januar – 8. Februar 1975

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PER GERNHARDT 200 cm / 125 cm Öl auf Leinwand 1974

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PER GERNHARDT 210 cm / 110 cm, Öl auf Leinwand 1975

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PER GERNHARDT 90 cm / 60 cm, Öl auf Leinwand 1974

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PER GERNHARDT Öl auf Leinwand, 1975

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PER GERNHARDT  „Kleines Fenster mit Vorhang“ 180 cm / 105 cm, Öl auf Leinwand 1975

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PER GERNHARDT „Vorhang I“, 200 cm / 120 cm, Öl auf Leinwand

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PER GERNHARDT „Stilleben“ 55 cm / 80 cm, Öl auf Leinwand

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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Rezension

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
Rezension

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aus DMW-ARCHIV 1975

16. Ausstellung in der Galerie Merkin-Möws

MATTHIAS SCHLEDE – Bilder

22. Februar – 22. März 1975

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MATTHIAS SCHLEDE "Haustür" 1973 Aquarell/Gouche

MATTHIAS SCHLEDE
„Tür“ 1974
Aquarell/Gouache

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Mit dieser Ausstellung endete diese Zeit in Hannover-Linden.

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Anfang des Jahres hatte sich ein Entscheidungsprozess in der hannoverschen Stadtplanung zur Weiterentwicklung der Altstadt dahin zugespitzt, dass eine Gruppe junger Stadtplaner bewirkten, an den Ballhofplatz, wo bis dahin Hinterhofstimmung am Staatsschauspiel herrschte, junge Kunst anzusiedeln. Die Stadt Hannover hält dort, neben der evangelischen Landeskirche, erheblichen Immobilien- und Grundstücksbesitz, der durch die städtische Gemeinnützige Baugesellschaft verwaltet wird, folglich das Stadtplanungsamt dort relativ freie gestalterische Hand hatte. Schließlich entschied der Stadtrat auf Empfehlung des damaligen Stadtbaurats Professor Rudolf Hillebrecht, immerhin Träger des Pour le Merit für autogerechte Stadtentwicklung, sich für Merkin und Möws. Man holte also die Galerie M aus Hannover-Linden in den Altstadtkern, in der Erwartung von kultureller Belebung und Künstlerszenerie.

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Die Hintergründe erfuhr Dietmar Möws von seinem Vater, der als hannoverscher Stadtplaner in jenen Entscheidungssitzungen mitgearbeitet hatte. Damit kam ein kurzfristiger Umzug der Galerie M und die Neukoordination der bereits geplanten, nunmehr viel größeren Ausstellungen auf die beiden zu. Es war die bisherige „intime“ Qualität, mit den kostbaren Plakaten, und manch Anderes blieb auf der Strecke.

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Es benahmen sich auch Publikum und Künstlerfreunde anmaßender – es zeigten sich lokalspezifische Machtbegehrlichkeiten bei Neubauer, Dörries, Höher, Schwerdtfeger, den Schwerdtfeger-Mitarbietern, teils in lachhaften Attitüden. Es traten auch Stadtplaner und junge Architekten näher, die gute Ideen einbringen wollten. Ja, Merkin und Möws hatten es nun auch mit einem alljährlichen Altstadtfest Hannover zu tun, wo Lautstärke und Bierausschank gefragt waren. Inzwischen studierte Dietmar Möws in Göttingen Jurisprudenz und arbeitete als Mathematik- und Kunstlehrer in Springe an der Haupt- und Grundschule II.

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Schon mit den ersten Anzeichen dieser neuen Sinnlichkeit war es für Dietmar Moews‘ Sensibiltät nicht mehr möglich, hierin eine Zukunft zu sehen. Möws war sich sofort klar, für Eisenholzschneider nicht seine Liebe herzugeben.

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Gerhard Merkin wohnte immer noch in seinem Elternhaus in Springe, inzwischen graduierter Innenarchitekt, begann ebenfalls in Springe als Kunsterzieher nebenberuflich zu arbeiten. Aus dem Spiel der jungen Maler war ein ziemlich heftiger pausenloser Dauerlauf geworden. Es mussten sehr gute Bilder gemalt werden, es musste ständig mindestes Unterhaltsgeld her, der permanenter Auftritt im Rampenlicht einer Landeshauptstadt wurde sehr fordernd und dann auch überfordernd.

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Schließlich war diese ganze Arbeit aufopferungsvoll und Dietmar Moews trug mit dem Verkauf seiner eigenen Bilder wesentlich dazu bei, dass die Galerie Merkin-Möws in der Altstadt, Hannover Ballhofstraße 8, auf ihre Kosten kam.

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Der Zug rollte also mächtig, aber es zeichnete sich ab, dass auf mittlere Sicht bessere ertragsreichere Geschäfte unerlässlich waren. Und es wurde völlig klar, dass die weiteren Freunde überhaupt nicht daran dachten, irgendwelche genossenschaftliche Verantwortung zu übernehmen und zu tragen. Nein, sie machten unentgeltliche „gute Vorschläge“ oder wünschten Dies und Das.

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Daraus entstanden große Ausstellungsvorhaben. Kataloge sollten gemacht werden, der städtische KUBUS wurde hinzugebucht. Für die Lebenswerke von Egon Neubauer und Peter Janssen wurden Werksverzeichnisse erstellt. Ein riesiger Bogen nahm den Aufschwung.

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Dietmar Moews hatte sich nach seiner Ausstellung im November 1974 dem intensiven Studium des lothringischen Meisters Georges de La Tour gewidmet, sah zum wiederholten Mal „Joseph den Zimmermann mit dem Jesusknaben“, im Louvre, war in Epinal, Nantes und Nanci, wo diese Hell-Dunkel-Bilder mit dem Kerzenlicht, hauptsächlich in Frankreich verteilt, hängen. Bemerkenswert sind namenlose Kopien nach Georges de La Tour, die man überraschender Weise in der französischen Provinz finden kann, die auch als weniger extrem gut Gemaltes noch interessant sind und für umständliche Reisen entschädigen. Daraus gingen einige Nachempfindungen aus – eines davon hatte Egon Neubauer bekommen (Abbildung bei Galerieeinzug in der HAZ) – ein anderes blieb trotz hoher Kaufpreisgebote (bis zu DM 16.000.- im Jahr 1981) und wird hier gezeigt. Es war als Mittelteil einer Allegorie angelegt, blieb dann aber alleinstehend, weil sich Dietmar Moews entschied, nicht weiter mit altmeisterlichen Techniken zu experimentieren:

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DIETMAR MOEWS „Theatralische Sendung“ (nach Georges de La Tour) DMW 38.3.75, 162 cm / 192 cm, Kasein Tempera und Öl auf Leinwand, in Springe gemalt. PREIS AUF ANFRAGE

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Inzwischen hatte Dietmar Moews durch den Zusammenschluss von Freizeit-Fußballern in Springe die „MONTAGSMALER“ betrieben, die dann bald als Springe IV in der untersten niedersächsischen DFB-Liga mitspielten sowie Freundschaftsspiele veranstaltete. Dazu entstand hier dieses Plakat – dass der Montagsmaler gegen eine illustre Schickeria-Equipe um den Kunstsammler und Kleiderhändler Heinrich’s (Zapke) eine vehemente Schlacht in Springe austrug und die Montagsmaler gewannen die erste Halbzeit, Heinrich’s die zweite, fand in einer Kunstpause statt.

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Mit einem weiteren hannoverschen Lokalidol hatten die beiden Künstlergaleristen bald ständigen Umgang: WILHELM HAUSCHILD – Fotograf mit Hasselblad, Barett und Zigarette:

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WILHELM HAUSCHILD 1975 Fotograf (HAZ)

WILHELM HAUSCHILD
1975
Fotograf (HAZ)

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WILHELM HAUSCHILD in der GALERIE M, fotografiert von seiner Tochter VIOLA HAUSCHILD

WILHELM HAUSCHILD
in der GALERIE M, fotografiert von seiner Tochter VIOLA HAUSCHILD

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Mit der Einladung seines Freundes, dem Diakon und Kantor der Springer St. Andreaskirche, Eberhard Jäger, hatte Dietmar Moews als Chorsänger in der Kreiskantorei die Proben für die Oratorienaufführungen von Joseph Haydns „Die Schöpfung“ und Händels „Messias“ begonnen (jeden Dienstag abends) – eine sehr beglückende Erfahrung. Daraus entstand eine Schallplatte:

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und BESTELLEN

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Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

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Blätter Neue Sinnlichkeit

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Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

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zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Dietmar Moews – Malerei 2014

April 24, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4330

am 24. April 2014

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Der Maler Dietmar Moews lädt alle Kunstsammler und Kaufinteressierten sowie jeden an heutiger zeitgenössischer Malerei oder im Allgemeinen und Besonderen Kunstinteressierten ein, seine Malerei und neue Bilder kennenzulernen.

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Dietmar Moews nimmt an den diesjährigen Kölner Atelierbesuchstagen teil – KÖLN SÜD offen!:

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Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai jeweils 15 bis 19 Uhr

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KÖLN SÜD offen!

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67 Künstler öffnen ihre Ateliers vom 3. bis 4. Mai 2014

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weitere Informationen finden Sie im Internetz (www.koeln-sued-offen.de)

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Dietmar Moews versteht sich selbst als aktiver Vertreter der Beatlesgeneration, seine Malerei als postmoderne Pop-Art.

Die gegenständlichen Bilder sind schön gemeint und meisterlich*.

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Der Maler wird persönlich anwesend sein. Dietmar Moews wird auf Wunsch Sammlungs- und Finanzierungslösungen anbieten – Verkaufspreise einzeln auf Anfrage nennen sowie über Möglichkeiten des Kunstkaufs als Geldanlage, des Kunst-Leasings, Kunstleihe und des Kunsttauschs Auskunft geben.

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Dietmar Moews fotografiert den Fotografen am 6.Mai 2014 in der Galerie Smend

Dietmar Moews fotografiert den Fotografen am 6.Mai 2014 in der Galerie Smend

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Dietmar Moews ist der Gründer der Neuen Sinnlichkeit, die seit 1979 auch als Blätter für Kunst und Kultur erscheint – im Angebot das beliebte Abonnement auf Lebenszeit für einmalig 500 Euro bei Direktvertrieb.

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Zusätzlich stellt die Galerie Smend anlässlich KÖLN SÜD offen! Dieses Jahr in der Mainzer Straße 31 ausgewählte Meisterwerke von Dietmar Moews aus.

Dietmar Moews und Rudolf Smend begegneten sich erstmalig im Jahr 1977 auf der IKI Köln (Internationale Kunst und Informationsmesse – die heutige ART COLOGNE (Katalog).

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Dietmar Moews wünscht sich, am Sonntag, 4. 5. 2014 um 17 Uhr in der Galerie Smend eine Einführung zu seiner kunstsoziologischen Domäne – im Geiste Alphons Silbermanns – zum Thema

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Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

zu sprechen. Der Vortrag ist besonders für Künstler interessant.

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EINTRITT FREI

Genaue Angaben folgen noch – nämlich:

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Ein Vortrag für Berufskünstler

Im Rahmen von KÖLN SÜD offen 2014! kündige ich hiermit an:

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VORTRAG in der Galerie SMEND – Mainzer Straße 31

Sonntag, 4. 5. 2014 17 Uhr

EINTRITT FREI

Es spricht – als Maler – Teilnehmer von KÖLN SÜD offen! 2014 – der letzte Promovend des eminenten Kölner Soziologen ALPHONS SILBERMANN,

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Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing.

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zum Thema der Silbermann/Moews-Domäne : Die Organisation der Kunst

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Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

(es soll maximal eine halbe Stunde dauern)

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Weitere Informationen zu Dietmar Moews im Internetz bei:

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WordPress Dietmar Moews‘ Blog Globus mit Vorgarten

Deutsches Literaturarchiv Marbach

Universitätsbibliothek Bremen

wikipedia

Youtube-Kanal dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT

www.dietmarmoews.com

und Email dietmarmoews@gmx.de

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* meisterlich!

Der Maler und Künstlergelehrte ist sowohl ein handwerklicher Meister wie ein Ingenieur, ein Geisteswissenschaftler und ein Philosoph.

Dietmar Moews verbindet mit seinem individuellen und sozialen Dasein eine praktisch entfaltete rationale Lebensart.

Künstlerisches Schaffen und Nachschaffen sind ihm lebensnotwendig. Er hält Kunst, Kunstschaffen und Kunstbenutzung für unerlässliche Angelegenheiten menschlicher Kultur – die man täglich, tradiert, gegenwärtig und zukunftsgerichtet, selbst machen muss. Kultur ist ephemer.

Meisterschaft betrifft für Dietmar Moews sein handwerkliches Geschick, malen zu können, was es werden soll. Meisterschaft betrifft den Werkbereich in jedem sinnlichen Belang, also auch die Werktechnologie, Farben, Pinsel, Rahmen, Verarbeitung. Dietmar Moews unterscheidet Meisterschaft von Experiment, Werk von Konzept oder Studie. Selbstausdruck kann in einem Meisterwerk nicht Selbstzweck sein! –

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Dietmar Moews steht mit seiner Meisterschaft und mit der Neuen Sinnlichkeit wie ein „Knallfrosch unter dem Schweif des dösenden Kulturlöwen“ (Armin Mohler 1980 in DIE WELT). Und aus seiner eigenen Sicht in abgewogenem Konkurrenzverhältnis zur Kunstmoderne der Westkunst – findet sich aber selbst sehr wohl in der zeitgenössischen Weltkunst.

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ORT:

Dietmar Moews, Mainzer Straße 28, 50678 Köln

und

Galerie Rudolf Smend, Mainzer Straße 31, 50678 Köln

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Ihr Besuch wäre uns eine Freude und eine Ehre.