Hildegard Zadek 1917 – 2019 Kurznachruf

Februar 26, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8969

am Dienstag, den 26. Februar 2019

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Hildegard Zadek wurde am 15. Dezember 1917 in Bromberg, Provinz Posen, geboren und ist jetzt 101-jährig, am 21. Februar 2019 in Karlsruhe gestorben. Hildegard Zadek war eine deutsch-österreichisch-jüdische Opern-, Operetten-, Lied- und Konzertsängerin mit der Stimmlage Sopran und Gesangslehrerin in Karlsruhe und Wien.

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Ihre Jugendzeit verlebte Hilde Zadek in Stettin. 1935 verließ sie Deutschland wegen der nationalsozialistischen Verfolgung, der sie durch ihre jüdische Herkunft ausgesetzt war, und emigrierte nach Palästina. Dort absolvierte sie eine Ausbildung zur Säuglingsschwester und arbeitete u. a. im Hadassah-Spital in Jerusalem. 1939 flohen auch ihre Eltern, der Vater hatte bereits im KZ Sachsenhausen gesessen, und ihre beiden jüngeren Schwestern nach Palästina, für deren Nachzug sie sich unermüdlich eingesetzt hatte. Mit dem im elterlichen Schuhgeschäft zuverdienten Geld konnte die junge Frau ein Gesangsstudium am Jerusalemer Konservatorium bei der ungarischen Opernsängerin Rose Pauly absolvieren. Dies schloss sie 1945 mit Auszeichnung ab. Bei einem Stipendiatenaufenthalt 1945 in Zürich, wo sie Unterricht bei der Lied- und Konzertsängerin Ria Ginster nahm, wurde Hilde Zadek vom Direktor der Wiener Staatsoper Franz Salmhofer entdeckt. Nachdem er sie in der Wohnung seiner Patentochter hatte singen hören, lud er sie zur „Vorstellung auf Engagement“. Es dauerte noch bis Anfang 1947, ehe Hilde Zadek nach Österreich einreisen konnte. Dort arbeitete sie mit Elisabeth Höngen an der Vervollkommnung ihrer Stimme und ihres Repertoires. Obwohl ihre Familie nach dem Krieg in die USA auswanderte, blieb sie in Wien.

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An der Wiener Staatsoper debütierte Hilde Zadek am 3. Februar 1947 als Aida in der gleichnamigen Oper von Guiseppe Verdi. Gastspielreisen führten die Sopranistin an Opernhäuser in New York, Moskau, London, Rom, Berlin, München, Paris, Lissabon, San Francisco, Amsterdam. Sie war Gast bei den Festspielen in Salzburg, Edinburgh, Glyndebourne und beim Holland Festival. Ein besonderer Markstein ihres künstlerischen Wirkens war ihre Mitwirkung als Eurydice bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung (6. August 1949) von Cark Orffs Antigonae.

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Hilde Zadek gab außerdem Liederabende im In- und Ausland und wirkte solistisch bei Chor- und Orchesterkonzerten mit.

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Lyndon LaRouche 1922 – 2019 Kurznachruf

Februar 14, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8941

am Freitag, den 14. Februar 2019

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Lyndon Hermyle LaRouche, Jr. wurde am 8. September 1922 in Rochester, New Hampshire geboren und ist jetzt 97-jährig, am 12. Februar 2019, gestorben. Er war ein US-Amerikanischer Politik-Aktivist. LaRouches Organisation LaRouche/Pac gab seine Tod bekannt, aber ohne genaue Todesumständen und den Sterbeort mitzuteilen.

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Auf Lyndon LaRouche geht auf die Gründung der international vertretenen LaRouche-Bewegung zurück. Seit 1976 bewarb er sich mehrfach erfolglos für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Zunächst kandidierte er für die von ihm geleitete „U. S.Labor Party“, später bemühte er sich erfolglos bei den Vorwahlen um die Kandidatur für die Demokraten. LaRouche war bis 1994 inhaftiert, nachdem er in mehreren Strafverfahren zu fünfzehn Jahren Haft verurteilt worden war.

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LaRouche war ein Gegner des gegenwärtigen Weltwirtschaftssystems, dem er einen baldigen Zusammenbruch voraussagte. Als Alternative propagierte er ein „neues Bretton-Woods-System“ mit festen Wechselkursen, eine protektionistische Wirtschaftspolitik und eine Reihe von Technologieprojekten. Er hielt unter anderem massive Investitionen beispielsweise zur Erweiterung der Neuen eurasischen kontinentalbrücke für notwendig. LaRouche war ein Verschwörungstheoretiker, der die Gegner seiner Bewegung etwa in der Bank of England, dem Club of Rome und vielen Einzelpersönlichkeiten sah, die Teil einer weltweiten Verschwörung sein sollen, deren Aktivitäten gegen das Leben, gegen Wachstum und gegen Wissenschaft und Fortschritt gerichtet sind. Für Terrorismus, Kriege, Aids und andere Übel machte LaRouche jeweils aktuelle weltverschwörerische Zentren verantwortlich, die er beliebig variierte

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LaRouche selbst sah in der Verurteilung einen Versuch, ihn als Politiker zu „eliminieren“. Die Verurteilung sei das Ergebnis einer Verschwörung unter der Leitung Henry Kissingers, in die neben dem FBI auch das Wall Street Journal, der Fernsehsender NBC, die Zeitschrift Reader’s Digest und die Anti-Defamation League verwickelt seien.

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Unter Zusammenarbeit mit Lyndon LaRouche erschien bis November 1995 das Monatsmagazin „Code“, publiziert im Diagnosen-Verlag. Die Publikation verbreitete gemäß Verfassungsschutzbericht 1992 schwerpunktmäßig revisionistischen, die Kriegsschuld und NS-Verbrechen leugnenden Inhalt. Lizenznehmerin der deutschsprachigen Ausgaben war 1980 die C.O.D.E. Verlagsanstalt in Vaduz. Das Magazin ist 1996 aufgegangen in der Zeitschrift Memopress.

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Heinz Fütterer 1931 – 2019 Kurznachruf

Februar 10, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8931

am Montag, den 11. Februar 2019

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Heinrich Ludwig („Heinz“) Fütterer wurde am 14. Oktober 1931 in Illingen, Landkreis Rastatt geboren und ist jetzt 87-jährig, am 10. Februar 2019, daselbst nach kurzer schwerer Krankheit zu hause gestorben.

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Heinz Fütterer war zu seiner Glanzzeit der „schnellste Mann der Welt“ – ein ehemaliger deutscher Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner, der in den 50er Jahren als Sprinter erfolgreich war. Seine größten Erfolge sind drei Europameistertitel 1954 und 1958, die Einstellung des 100-Meter-Weltrekords von Jesse Owens 1954, ein neuer Hallenweltrekord über 60 Meter 1955 sowie eine olympische Bronzemedaille, 1956, in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Er erzielte 536 internationale Siege und wurde von 1953 bis 1955 kein einziges Mal besiegt und „weißer Blitz“ genannt.

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Heinz Fütterer war ursprünglich gelernter Fischer, dann Angestellter beim Badenwerk (1950–1959), danach bei der Sportartikelfirma Puma. In seiner aktiven Zeit war er 1,72 m groß und wog 72 kg.

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Sein Talent wurde 1943 im Alter von zwölf Jahren beim Sportfest entdeckt, als er 312 Punkte im Dreikampf (u. a. 72 m Ballweitwurf) holte und der Zuständige im Kreis das nicht glauben konnte. Seinerzeit lagen die Stufen für Ehrungen bei 240 und 280 Punkten. Er wiederholte dann den Dreikampf in Rastatt und erzielte 314 Punkte. Bei den deutschen Meisterschaften 1958 wurde er über 100 Meter Dritter hinter Manfred Germar und Armin Hary. Beim ASV-Sportfest in Köln lief er am 29. August 1958 in der Besetzung Lauer, Steinbach, Fütterer, Germar über 4-mal-100-Meter-Weltrekord in 39,5 s. Heinz Fütterer startete für den Karlsruher SC, wurde Sportler des Jahres im Fußball-WM-Jahr 1954 und schließlich auch Empfänger des Silbernen Lorbeerblatts und des Bundesverdienstkreuz‘.

 

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John McCain 1936 – 2018 Kurznachruf

August 28, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8402

am Mittwoch, 29. August 2018

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John Sidney McCain III, geboren am 29. August 1936 auf der Militärbasis Coco Solo, Panamakanalzone, ist jetzt wenige Tage vor seinem 82. Geburtstag, am 25. August 2018, in Cornville, Arizona, nach zweijährigem schweren Leiden an einem Gehirntumor gestorben.

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McCain hat vier leibliche Kinder, ein Adoptivkind und zwei Stiefsöhne aus zwei Ehen. Aus seiner ersten Ehe mit dem Model Carol Shepp, die von 1965 bis 1980 dauerte, stammen die Tochter Sidney McCain sowie die beiden Stiefsöhne Doug und Andy McCain. Seine zweite Ehe schloss er am 17. Mai 1980 mit Cindy Hensley (* 1954; Aufsichtsratsvorsitzende von Hensley & Co.), aus der die Kinder Meghan McCain, John Sidney „Jack“ McCain IV., James „Jimmy“ McCain und die aus Bangladesch stammende Adoptivtochter Bridget McCain (* 1991) hervorgingen.

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John McCain war ein weltbekannter US-Politiker, langjähriger Abgeordneter der Republikanischen Partei, sowie Präsidentschaftskandidat zur Vorwahl, im Jahr 2000, gegen George W. Bush unterlegen, sowie als Kandidat der Republikaner im Jahr 2008 gegen den Demokraten Barack Obama unterlegen.

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Historisch bemerkenswert sind die erstmals von McCain genutzten diversen Internetz-Formate, Wahlkampfspenden ganz verschiedener Spender und Zielgruppen einzuwerben.

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In seinem vorherigen Leben war John McCain bis 1979 Berufssoldat bei der United States Navy. Am Vietnamkrieg nahm er als Jagdbomberpilot teil, wurde 1967 abgeschossen und war fünfeinhalb Jahre Kriegsgefangener in Nordvietnam.

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John McCain war kein Bildungsmensch, sondern verband mit seiner Mitgliedschaft bei der Republikanischen Partei gewisse Erdverbundenheitswerte, die auch als Mobhaftigkeit gelten können. Z. B. distanzierte er sich jedoch im Mai 2008 von Pastor John Hagee, der Hurrikan Katrina (als Strafe für die in New Orleans geplante Gay-Parade) ebenso wie Hitlers Vorgehen (und damit den Holocaust) als „gottgewollt“ bezeichnet hatte, und auch von Pastor Rod Parsley, der behauptet hatte, Moslems seien von Dämonen besessen, und es sei Amerikas Aufgabe, diese „falsche Religion“ zu zerstören. Er distanzierte sich auch von der „TEA PARTY-Bewegung„, dieser Sondergruppe der Republikaner, deren rechtspopulistischen Abgeordneten McCain in der Haushaltskrise 2011 als „Hobbits“ bezeichnete, nachdem sie John Boehner, dem republikanischen Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, die Unterstützung versagt hatten. Ihre Ideen nannte McCain „bizarr und naiv“.

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John McCain war der namhafteste und nachhaltigste Opponent gegenüber dem Republikanerkandidat und jetzt US-President No. 45, Donald Trump.

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Trump schmähte seinerseits, nachdem er Präsident geworden war, stets abgeschmackt.

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John McCain, der jetzt im Kreise seiner Familie in Arizona starb, verfügte noch, dass er nicht wünscht, dass es bei Trauerfeierlichkeiten, Ehrungen oder zum Begräbnis, zum Auftritt oder zur Teilnahme von US-Präsident No. 45, Donald Trump kommt. Als besondere Ehrung, auf Veranlassung seiner Partei, wurde der Tote jetzt ausnahmsweise im Capitol, in Washington, aufgebahrt.

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Buddy DeFranco 1923 – 2014 – Kurznachruf

Dezember 26, 2014

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am Freitag, 26. Dezember 2014

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Boniface Ferdinand Leonard genannt „Buddy“ DeFranco geboren am 17. Februar 1923 in New Jersey, ist am 24. Dezember in Panama / Florida US gestorben. DeFranco war einer der besten Klarinettisten des 20sten Jahrhundert des Jazz und des Modern Jazz.

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Buddy DeFranco spielte mit den Koryphäen des Jazz in zahlreichen Jazzformationen und als gefragter  Studio-Musiker. Daneben hatte er eigene Bands. DeFranco gewann im Alter von vierzehn Jahren den Tommy Dorsey Swing contest. Seit 1939 trat er mit Johnnie Scat Davis auf. In den 1940er Jahren gehörte er den Bands von Gene Krupa, Ted Fiorito und Charlie Barnet, Tommy Dorsey und Boyd Raeburn an. 1949 nahm er für Capitol Records auf; diese Einspielungen mit Sextett und Bigband wurden auf dem Avantgarde-Album Crosscurrents ebenso wie Aufnahmen von Lennie Tristano veröffentlicht. 1950 wurde er Mitglied des Count Basie Orchestras.

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The Buddy De Franco Quartet
spielte in der Besetzung Buddy De Franco(cl), Kenny Drew(p), Milt Hinton(b), Art Blakey(ds) 1953 oder Buddy DeFranco spielte als Sideman bei seinen Kollegen, z.B. dem außergewöhnlichen Schlagzeuger Art Blakey.

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https://www.youtube.com/watch?v=SEV6oT7MvJA

Auf der Seven…Youtube spielen: clarinet:Buddy DeFranco; vibraphone:Terry Gibbs; guitar:Herb Ellis; piano:Larry Novak, bass:Milton Hinton; drums:Butch Miles im Jahr 1991.

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Von 1960 bis 1963 leitete Buddy DeFranco ein Quartett, mit dem der Akkordeonist Tommy Gumina auftrat und nahm mit Art Blakeys Jazz Messengers ein Album auf. Von 1966 bis 1974 leitete er das Glenn Miller Orchestra (Ghost Band). In der Folgezeit trat er bei zahlreichen Festivals auf, unterrichtete und nahm mehr als einhundertfünfzig Alben auf. Für You Must Believe in Swing erhielt er eine Grammy-Nominierung als bester Jazz-Instrumentalsolist. Er veröffentlichte das Lehrbuch Hand in Hand with Hanon.

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2006 erhielt er die NEA Jazz Masters Fellowship.

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Dietmar Moews meint: Mit Buddy DeFranco ist ein artiste d’etoile altersbedingt gegangen, vor dessen geistigem Ohr noch heute alle jüngeren Clarinettisten spielen.

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Auch in diesem Moment gibt es geniale Musiker, treten gerade auf oder üben wie verrückt – Sorge macht das ungeniale Massenpublikum. Jazzbühnen werden knapper.

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Noch vor zwanzig Jahren gab es in München vier, fünf richtige Jazz-Clubs, wo man den Wahnsinn sinnlich miterleben konnte – ich erinnere mich an Jenny Evers Club in der Barer Straße, mit dem Schlagzeuger Freddy Brocksieper, noch aus der Original Teddy Staufer-Band, das Blue Note, Ruffini. Heute geht man in Abendgarderobe und entsprechendem Kurs in den Bayerischen Hof.

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