Deutschlandfunk bringt BAUHAUS mit Michael Erlhoff aus Hannover

Januar 10, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8831

am Donnerstag, 10. Januar 2019

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Als Michael Erlhoff noch als Klinkenputzer der Literaten in Hannover mit einer „zweitschrift“ in der Kestnergesellschaft moderne Kunstausstellungen anschaute, war er nichtssagender Kleinliterat. Nachdem er sich um Design und Innenarchitektur bemühte, schmiegte sich Erlhoff bestimmten Dienstklasse-Kunstgewerblern an, wie an der Fachhochschule Köln oder bei der Kunstmesse Art Cologne.

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Dort fiel Michael Erlhoff immer wieder durch leere Reden zur Moderne auf – immer bemüht, vorne zu sein bzw. so zu reden.

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Nachdem jetzt die angemaßte Zentralstaatlichkeit der deutschen Organisationskultur die CDU-Funktionärin Monika Grütter im Kanzleramt hat, gibt es immer wieder „phishing“ nach Bedeutung.

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Ein bekanntes abschreckendes Beispiel ist die gedankenlose Berliner Schloss-Camouflage, deren Inhaltslosigkeit geradezu einen Bauhausgedanken umgekehrt vollzieht:

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Sinnloses Äußeres und sinnloses Inneres – beim Schlossbau an der Spree.

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Was in diesem „Schloss“  kommen wird, werden „Volksbelustigungen sein“ (wie wärs – nach Neueinführung der Todesstrafe – mit öffentlichen Hinrichtungen im Schloss?)

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So läuft jetzt – zur besten Sendezeit, nach Martin Luther – das BAUHAUS-Jubiläums-Jahr 2019.

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Und da ist auch schon der Zaunpfahl, an dem Michael Erlhoff bereitsteht, seine EXPERTISE, als Design/Architektur-Fachmann bekanntzugeben – im Deutschlandfunk wurde er dazu eingebootet – wie folgt, gekürzt, erklärte Michael Erlhoff:

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DLF.de am 9. Januar 2019:

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„Bauhaus und NS-Design – „Es gibt kein an sich gutes Design“

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Im Jubiläumsjahr werde das Bauhaus zu sehr idealisiert, findet Designexperte und Kunsttheoretiker Michael Erlhoff. Etliche der Absolvent*innen seien tief in NS-Dimensionen involviert gewesen. Zu sagen: Präzision, Perfektion, Funktion seien an und für sich gut, sei völliger Blödsinn, sagte er im Dlf.

Michael Erlhoff im Corsogespräch mit Sigrid Fischer.

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… Das Bauhaus werde im Jubiläumsjahr zu sehr idealisiert. Es wäre dringend nötig, dass so eine Ausstellung auch in Deutschland stattfinde, denn etliche der Bauhausabsolvent*innen seien tief in nationalsozialistische Dimensionen involviert gewesen, und auch viele der berühmten Bauhäusler hätten mit der NSDAP kooperiert. Nach 1945 hätten sie aber nicht mehr davon geredet. Nach dem 2. Weltkrieg sei das Bauhaus von den USA „sauber geputzt“ zurückgegeben worden, so Erlhoff. Erst Anfang der 80er-Jahre sei im Rahmen der Diskussionen über die Postmoderne Kritik aufgekommen.

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Das Bild des Nationalsozialismus als Idylle mit Dirndl, Heimatkultur, kleinbürgerlicher Trostlosigkeit sei nur ein Teil. Goebbels und Göring hätten die von ihnen als „entartet“ deklarierte Kunst selbst gesammelt. Dieses Bild diene dazu, dass wir heute das Bauhaus als sauber und ordentlich annehmen könnten, so Erlhoff. Der Nationalsozialismus habe die Moderne durchaus angenommen. Das Bauhaus habe eine rationalisierte Bauweise als Vorläufer für industrielles Bauen geliefert, mit einfachen, klaren Strukturen, die industriell vorproduziert werden konnten. Denn die Großindustrie sei ganz normal weiter gelaufen.

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Es gebe nicht an und für sich gute Architektur und gutes Design, es sei immer auch anders nutzbar. Mit Präzision bringe man Menschen um. Einer der berühmtesten Designer der 80er/90er-Jahre in den USA, Fred Leuchter – der nur in Kategorien des Bauhauses gesprochen habe: Funktion, Ordentlichkeit, Sauberkeit, Komfort und so weiter – der habe alle elektrischen Stühle der Vereinigten Staaten gestaltet …“

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Dietmar Moews meint: In LICHTGESCHWINDIGKEIT 8828 kann man nachlesen, was meine Betrachtung zu 100 Jahre BAUHAUS und zu dem deutschen BAUHAUS-MARKETING unserer Tage ist:

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Bauhaus 100 JAHRE – so labelt die angemaßte völlig überflüssige deutschistische Bundeskulturgestaltungsmacht eine überhaupt nicht nationale oder nationalistische Leistung mit modernem Menschenbild...“

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So weit stimme ich gewissermaßen mit Michael Erlhoff überein.

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Das Bauhaus genannte Gestaltungsschulprinzip wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar ausgerufen – Gropius war Architekt.

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Wer heute eine alberne Hypothese in den Raum stellt, nur um sie dann umzuwerfen, diskutiert aktuell die deutsche SALONPERSONNAGE und all die überflüssigen Dienstklassenkünstler an Universitäten und der massenmedialen Kulturindustrie gerne das Wort BAUHAUS, worin BAUHÜTTE anklingt, wo folglich Arts and Crafts drinsteckt, schließlich ZWECKFORM, PURISMUS bis BRUTALISMUS genannter amorpher Stahlbetonbau.“

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Mit Michael Erlhoff (geb. 1946) verbindet mich das Leben als junger Beatmusiker und Maler im Hannoverschen „SAVOY“ am Marstall und ab 1972 meine Ausstellungen in der selbstgegründeten Galerie in Hannover – GALERIE M/Ballhof-Galerie Hannover – wo nebenbei Flaneur ERLHOFF immer im Tandem mit seiner Bekannten, beide in schwarzer Tracht, hin und wieder als hannoversche Maskottchen und als „Literaten“ hinzukamen (ich sehe ihn immer noch vor mir, wie er mit Adam Kunstseide im Hannoverschen Kunstverein in der Ecke steht).

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Nun sagt Erlhoff also im DLF (s. oben) zu BAUHAUS und guten oder schlechten Werken:

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„…Es gebe nicht an und für sich gute Architektur und gutes Design, es sei immer auch anders nutzbar….“

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Hat Michael Erlhoff je ein eigenes Haus gebaut? Hat er je für andere Menschen und deren Bedürfnisse entworfen und gebaut?

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Wie wäre es, mal mit der eigenen Erfahrung mit Können unter Menschen gefragte Leistungen zu bringen?

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Galerie M
Hannover-Linden
Deisterstraße 60
Neue Kunst – Alte Möbel

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Die Behauptung, „Design sei immer auch anders nutzbar“, ist leerer Unfug.

Heute nennt man Zweckentfremdung „Gadget“ – bei Marcel Duchamp nannte man das zweckentfremdete Stehpinkel-Becken „Springbrunnen“ – toll, Herr Erlhoff, der ist doch tatsächlich so weit vorne, wie Duchamp vor dem Ersten Weltkrieg.

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Des Lebens Überfluß

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Man kann natürlich eine Holztreppe, zweckentfremdet, als Brennholz gebrauchen (Ludwig Tieck: „Des Lebens Überfluß“). Oder man kann einen Nassbiber-Ganzkörper-Gummi-Taucheranzug ohne Präzision schneidern, falsch zuschneiden und verarbeiten, dass wegen mangelhafter Passform und Undichtigkeit, ab einer bestimmten Tauchtiefe, der Taucher unter Wasser leider ersaufen muss. Immerhin hätte man aber – frei nach Michael Erlhoff – diesen Gummianzug auch im Vorgarten, mit Blumenerde gefüllt, als Pflanzkübel und Vogelnistplatz gebrauchen können.

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Sehr gut wäre auch eine Feuerwehr, die Benzin spritzt, und – anstatt zum Löschen in Notfällen – bei „Köln leuchtet“ an der Hohenzollernbrücke eingesetzt werden könnte, falls mal das Leuchten nach Erleuchtung riefe.

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Ja, mir fällt noch die spöttische Bemerkung ein: Michael Erlhoff kennt die Flughäfen von Pattensen, Peine, Paris und ist bei FACEBOOK.

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DIETMAR MOEWS
im Jahr1976

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Bauhaus 1919 und heute als Qualitätskunst der modernen Welt

Januar 8, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8828

am Mittwoch, 9. Januar 2019

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1941: Julius Ralph Davidson (geb. 1889 Berlin) baute Pacific Palisades für Thomas Mann in Los Angeles.

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Bauhaus 100 JAHRE – so labelt die angemaßte völlig überflüssige deutschistische Bundeskulturgestaltungsmacht eine überhaupt nicht nationale oder nationalistische Leistung mit modernem Menschbild.

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Das Bauhaus genannte Gestaltungsschulprinzip wurde 1919 von Walter Gropius in Weimar ausgerufen – Gropius war Architekt.

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Wer heute eine alberne Hypothese in den Raum stellt, nur um sie dann umzuwerfen, diskutiert aktuell die deutsche SALONPERSONNAGE und all die überflüssigen Dienstklassenkünstler an Universitäten und der massenmdialen Kulturindustrie gerne das Wort BAUHAUS, worin BAUHÜTTE anklingt, wo folglich Arts and Crafts drinsteckt, schließlich PURISMUS bis BRUTALISMUS genannter amorpher Stahlbetonbau.

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Dabei ist das Bauhaus eine sehr einfache Zündkraft, die zahlreiche hochbegabte Leute aus aller Herren Länder zusammenkommen ließ.

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Die Unsinnsthese lautet:

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Das Bauhaus ist keine neue Idee, sondern das Bauhaus geht aus aller Vorgeschichte, von Russland bis Holland, von Schweiz, Österreich, Frankreich, Indien bis über USA wieder zurück und noch in Lehmbauten Nordafrikas hervor; dazu Texte und Labeling im Kontrast zur eisenhölzernen Teakholzvelours-Meubleage der Kaiserzeit an deutschen Akademien.

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Dass es zu einer „zweiten Moderne“ kam, besonders in der Architektur, auf die Bauhaus-Gründer Gropius so Wert legte, war eine internationale Erscheinung, die mit den aufkommenden bautechnischen Möglichkeiten des amorphen Betonbaus und des Stahl- und Spannbetonbaus aufkam: Art Brut (auch Brutalismus) entspringt nicht dem Weimarer Bauhaus.

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Das Bauhaus ist eine sozio-künstlerische, marktwirtschaftlich orientierte Schulabteilung an der längst bestehenden konventionellen Kunstschule Weimar, die vom Möbeltischler zur Tänzerin, vom Filmregisseur zum Photographen, vom Maler zum Architekt und Kunst-Prosaist, zum Gärtner und Glasbildhauer, hochbegabte ehrgeizige junge Meister und dazu begehrliche Scharen von Bauhaus-Schülern anlockte.

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Herauskamen Meisterwerke der Kunstmoderne, die inzwischen als Klassiker historisch fortdauernden Rang haben. Das sind einzelne Stile, das sind moderne Werkstoffe, das sind dialogdemokratische Sozialideale, das meist durchaus spirituell angehauchte Paganen, die keine Auftraggeber bei den christlichen Kirchen suchten – dennoch solche ausführten.

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Also: Der Hinweis auf das Zugewachsene von Überall, natürlich Traditionen, natürlich Abhängigkeiten, aber auch Sezession und Veränderlichkeiten, Neuerungen. Schließlich wurde die Manufaktur der Bauhäusler sehr bald zu maschineller Ästhetik, von Art Deko bis Freischwinger-Sitzelemente, von Holzbau zu Betonbau, von Konfektion zu Prototyp.

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Dietmar Moews meint: Ich kann ein Potpourrie von höchst interessanten und fruchtbaren Unikaten der Bauhausmeister aufzählen, wo immer eines stimmt:

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das Genie zum Planziel.

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Doch wer nicht Le Corbusiers Gebäude und des Aachener Mies von der Rohes Weißenhofsiedlung, des Bremers Hans Scharoun mit der Siedlung Onkel Toms Hütte in Berlin oder Joseph Hoffmanns Jugendstilmöbel oder die MacIntosh-Stühle oder El Lissitzky und Alexander Dorner oder Oscar Niemeyer in Brasilia, László Moholy-Nagy aus Ungarn als essentielle Leistungen dieses „modernen Aufbruchs“ sieht, hält dann ein abgespecktes bzw. armes Walter Gropius-Wesen für eine BAUHAUS-EPOCHE.

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Der Begriff BAUHAUS trägt nicht, wenn man die internationalen Neuigkeiten des angehenden 20sten Jahrhunderts subsumieren möchte. Piet Mondrian war keine Folge von Walter Gropius. Alexander Dorner war keine Folge von El Lisitzky.

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Wer über die Ziele diskutieren möchte, sollte das tun.

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Wer mit Bauhaus eine deutsche Anmaßung feiern will, macht sich lächerlich.

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Wer nicht anerkennt, dass Bauhaus eine aus allen erdenklichen Gewerken zusammenkommende Sezession gegenüber Historismus und sogenannter klassischer Geschosshöhen, Renaissance im reaktionären Geist, ist, wo sich Junge von den Etablierten absetzte, verirrt sich in Vielfalt und Gleichzeitigkeiten. Wo die Königliche Kunst-Akademie Dresden noch den Reichstagsarchitekten Paul Wallot und den expressiven Sekundärarchitekturmaler Otto Gussmann als maßgebliche Führer etablierten, kniffen sich handgemachter Jugendstil und bauhäusliche Zweckform als Art Deko. Man sieht, dass Rechthaberei nur dumm ist.

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BAUHAUS ist so sehr international wie seine Spitzenkünstler. Bauhaus ist so wenig Stilismus, dass eine Reihe, mit Romanik, Gothik, Renaissance, Barock, Rokoko und dann vielleicht auch noch als Zeitgeist, Philosophie, Architektur, Kunst, Musik, Literatur, nicht zu fokussieren ist.

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Auf die Bauhausmusik warte ich heute noch – etwa Talking Heads oder Tuxedo Moon? – dass die Malerei der Neuen Sachlichkeit so wenig Bauhaus ist, wie die Farbkästchen-Aquarelle von Paul Klee oder Gotthard Graubner bis Mark Rothko – aber die neue Sinnlichkeit von Dietmar Moews, dem Deutschen Künstlergelehrten, die besorgt es den Brotkünstlern und Philistern der Salonpersonnage ganz eindeutig, denn:

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Daniil Trifonov Genieklavier

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Es geht um großartige Kunst – etwas durchaus Elitäres.

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Es geht nicht um JeKaMi, wie angeblich bestimmte Salonkommunisten es mit Joseph Beuys mal vorstellten, Kunst sei, was Beuys (oder jeder andere, etwa Wilfried Schmickler) dazu erklären.

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Dietmar Moews meint: Warum will man nicht den Schulnamen von 1919, Bauhaus Weimar feiern?

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Davon versteht doch die angemaßte Bundeskunst-Staatssekretärin Monika Grütter nichts.

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Ich kann Farbtafeln von Otto Nebel wie von Gertrud Grunow ebenso studieren, wie rassistische Papiere von Johannes Itten; kann die Werke von Bruno Taut und seine sozialen Wohnsiedlungen, in Berlin-Onkel Tom und Magdeburg-Crakau, loben. Ich kann auch Gartenhofhäuser am Stuttgarter Killesberg oder Tessenows Siedlungen und die Festspielanlage von Dresden -Hellerau feiern. Ob da jetzt Arts and Crafts aus London, De Styl aus Niederlande oder Suprematismus aus Moskau, ob Konstruktivismus oder Betonbrutalismus von Le Corbusier, ob expressionistischen Tanz der Hannoveranerin Mary Wigman beim Bauhaus preisen, was Vorurteile relativeren will.

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Das ist Alles weder kommunistisch noch großkapitalistisch, nicht kleinbürgerlich noch militärisch oder christlich – Bauhaus ist nicht einmal orthodox.

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Ob also Drahtstühle von Herman Miller oder Charles Eames, oder das erste ausgeweißte Bildermuseum mit Petersburger Hängung und brokatbespannten Farbwänden von Alexander Dorner erstmalig im Hannoverschen Landesmuseum mit einem „abstrakten Kabinett“ „modern“ eingerichtet wurde, nährte und veranlasste in der Folge die ganze moderne Welt zur Nachahmung. Der moderne Impetus, gab den aufkommenden Talenten ihre Vision von Freiheit und Vorurteilskritik – wie man bei MARTIN HEIDEGGER vom „Gestell“ lesen kann (und was der Salonpersonnage des heutigen Moderne-Spießertums stinkt):

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„Das Dasein steht hinaus in das mögliche Sein.“

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