Dieter Nuhr lebt im Mittelalter

Juli 21, 2015
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vom Dienstag, 21. Juli 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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In der Rubrik MEDIEN mischt die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon mal seichte WERTE und THEMEN ein, so am Freitag, 17. Juli 2015 auf Seite 15, mit dem Fernsehunterhalter Dieter Nuhr:

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Wir leben im digitalen Mittelalter. Als langjähriger Beobachter der öffentlichen Meinung muss man heute eine düstere Diagnose stellen: Wir befinden uns auf dem Weg zurück ins Mittelalter. Inwiefern? Nun, beginnen wir mit einem Beispiel“.

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Dieser Fernseh-Spaßmacher Dieter Nuhr ist seit Jahren beim deutschen Staatsfernsehen im Geld, hat offensichtlich Protektion dafür. Nuhr hat deshalb eine „Prominenz“, „Medienrelevanz“, „Reichweite“ und „Multiplikation“, so dass es auch den Entscheidern der FAZ nicht zu blöd ist, dass Nuhr unter „Medien“ was schreibt.

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Wir leben im digitalen Mittelalter“ – das ist lustig gemeint. Nuhr will damit sagen, ein Mediengeschehen verläuft dümmlich – und ursächlich ist – ich zitiere:

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Die pöbelnde Masse tritt heute wieder selbstbewusst als Handelnder auf. Die Anonymität des Internets bedeutet insofern einen zivilisatorischen Rückschritt Richtung Faschismus und Mittelalter, Pogrom und Hexenverbrennung. Es ist die Aufgabe der kommenden Jahrzehnte, unter den Akteuren im Internet eine Kultur der Aufklärung zu schaffen, um die digitale Welt in ein bürgerliches Zeitalter zu überführen.“

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Nuhr erklärt, dass er bei TWITTER / FACEBOOK einen ironisch-satirischen NUHR-Text im Internetz publiziert habe.

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Nuhr erhielt irgendwelche belanglose Resonanz auf seine Internetz-Post – na klar, so wenig prominent er ist, so sehr prominent er ist, so bedeutend ist die Qualität und die Quantität irgendwelcher Resonanz darauf – auf ihn:

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Wenn der Affe in den Wald hineinruft, dann hallt es eben zurück.

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Nuhr nennt seine Absonderung ja selbst „ironisch-satirisch“. Und was heißt das denn, Ironie? – Ironie heißt „mehrdeutig“, „polemisch“, „ambivalent“, „witzig“, „geistreich“, „missverständlich“.

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Zu Antworten kommt es dann – wie gewöhnlich – nicht, wenn jemand, der Nuhrs Post an seinem Lap-Top oder Smart Phone anschaut, einverstanden ist, sondern es antworten solche, die nichts Besseres zu tun haben und die Mitteilung von Nuhr doof finden – weil der Nuhr-Text doof ist, weil Nuhr doof ist, weil der Antworter doof ist – egal: also DOOF.

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Darauf erklärt nun Nuhr in der FAZ zum „Weg ins Mittelalter“ …

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…Darüber kann man auch anderer Ansicht sein! Kein Problem. Ich hatte mich schon so oft geirrt im Leben, warum nicht auch hier? Natürlich dürfen und sollen Ansichten immer wieder hinterfragt und diskutiert werden. Was allerdings im Internet im Anschluss an mein Posting passierte, hatte nichts, mit einer Diskussion zu tun. Ein sogenannter Shitstorm, ein neues und nur im Internet vorzufindendes meteorologisches Phänomen, zog auf. Für den digital Unbedarften sei erklärt: Ein Shitstorm ist ein Massenauflauf, der zum Ziel hat, den Andersmeinenden durch massenhaften Bewurf mit verbalen Exkrementen mundtot zu machen…“

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Nuhr füttert noch seine Klage über „Shitstorm“ „…ich habe einen ähnlichen Vorgang ja bereits im Zusammenhang mit meinen religionskritischen Äußerungen erlebt …“ … „… Der Shitstorm ist der Versuch, eine sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden, um stattdessen durch Überwältigung und Etikettierung des Andersmeinenden den Sieg im digitalen Vernichtungskampf davonzutragen. Der andere wird nicht mit Argumenten überzeugt, sondern abgestempelt…“ … „…Ziel des Ganzen war die moralische Diskreditierung meiner Person, des Andersdenkenden. Das ist indessen die übliche Form der Auseinandersetzung im Netz…“

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…Die Primitivität und Aggressivität, mit der Andersmeinende im Internet verfolgt werden, scheint mir denselben psychologischen Mechanismen zu folgen, die früher zu Lynchjustiz und Pogromen führten. Der Andersmeinende wird zunächst als wahlweise „dumm“ oder „böse“ dargestellt. Er ist also das, was man im Mittelalter als „wahnsinnig“ oder „vom Teufel“ bezeichnete, damals wie heute ein Tötungsgrund, nur eben heute virtuell, ein erheblicher Fortschritt, sicherlich … Der Delinquent wird zur digitalen Vernichtung freigegeben. Der Shitstorm ist die Hexenverbrennung des 21. Jahrhunderts …“

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Nuhr glaubt offensichtlich, was er schreibt, wenn er zusammenfasst: „… Es geht hier schon lange nicht mehr um Meinungsfreiheit. Es geht um Meinungshoheit … Das Internet, vor allem die „sozialen Netzwerke“, sind insofern zum mittelalterlichen Marktplatz verkommen. Die Orte an denen die Scheiterhaufen lodern, heißen Facebook und Twitter. /

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Der Zivilisation fehlt in der Anonymität des Virtuellen ihre wichtigste Grundlage: Die Haftbarkeit des Einzelnen … Die pöbelnde Masse tritt heute wieder selbstbewusst als Handelnder auf …“

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Empirische Soziologie der Massenkommunikation

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Dietmar Moews meint: Um Gottes Willen, welch Borniertheit dieses „Kabarettisten Dieter Nuhr“ als Medienkritiker vom Mittelalter.

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Wer will da Meinungshoheit durch Shitstorm?

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Wie macht man einen „massenhaften Bewurf“ als Shitstorm? Trifft sich ein Flash-Mob, versendet eine Rund-Mail und aber dann: Massenhaft auf Nuhrs Adresse? Oder sind es doch nur einzelne Absender, die ein schwaches Shit-Windchen rauslassen, wegen derer Nuhr hier jeden Verstand verliert? wenn er behauptet:

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„Das ist indessen die übliche Form der Auseinandersetzung im Netz…“ –

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FALSCH. DANEBEN. Hier gibt es hochintelligente Kommunikation, zu jeder Qualität, Themen, Werte, Medien, Wissenschaft, Meinung. Das Netz ist voll mit allen Qualitäten. Lies mal die Kommentare bei Heise.de – allerdings wird dort Substanz und Qualität aufgeboten.

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Doch wo Nuhr sich tummelt, da gibt es immer low-food, Leichtsinn, Erleichterung-Kommunikation – das weite Feld des Mobs und des Mobbings ist eines der kuranten Reizfelder, nicht anders als Kinderporno und Verschwörungen – wer da hin geht (wie Nuhr), kommt in eben diesen Genuss. Die eigene Vissage grinst irre aus dem Spiegel zurück.

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Shitstorm zu Merkels Streichelauftritt ist nicht der Shitstorm der digitalen Mittelaltler, sondern es ist die soziale Resonanz auf den riesigen Massenmedien-Aufwand, der zweifellos gewollt und kalkuliert ist – abzulenken von Schäubles Sturz.

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Wer Aufklärung und Diskurs wünscht, hat da hinzugehen, wo das stattfindet (z. B. mit IT-soziologischen Problemen zu HEISE.de).

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Natürlich erhält Dieter Nuhr auf seiner Facebook-Adresse keine Diskussionsvorschläge von seinem ARD-Redakteur oder von seinem Programmdirektor – auch wenn er gerne Diskussion und Aufklärung hätte. Er müsste seinen Produzenten konkret um dessen Meinung bitte – und wir wissen nicht, wer bereit ist, mit ihm zu diskutieren. Warum auch? Hätte jemand Fragen zum Thema, würde er sicher nicht Dieter Nuhr fragen.

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Vielleicht fragt er mal seinen Redakteur bei der FAZ oder Michael Hanfeld, der den Shitstorm-Artikel – auf derselben Seite 15, daneben – über Merkel unterzeichnet hat. Gar nicht sicher, ob die Autoren der FAZ die Zeit haben, gegenseitig ihre Texte zu lesen und dann gelegentlich noch zu diskutieren.

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Gar nichts stimmt in NUHRs Erlebnissen, die er fälschlich „Beobachtungen“ nennt und gar nichts in den Urteilen zum Shitstorm in diesem FAZ-Artikel vom 17. Juli 2015.

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Aber es beginnt bereits mit Doof-Folklore, wie ich sie schon von den Doofpiraten kenne:

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„Eine Masse als ein Handelnder“ – das gibt es nicht, das gab es auch im Mittelalter nicht. Auch eine Masse besteht aus (einander unbekannten / heterogenen) Individuen.

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Zum Thema „Masse“ sollte man nicht nur Ortega Y Gasset und Canettis Doof-Folklore zur „dumpfen Masse“ lesen, sondern sich mal über individuelle und soziale Orientierungen als Thema der empirischen Soziologe und der Anthropologie, nämlich zur Frage: Wie ist der Mensch? und: Waren Sie schonmal Masse in der Masse? erkundigen.

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Das Bild ist simpel und völlig daneben: Hier der Promi Nuhr auf seinem Internet-Keyboard – ihm gegenüber das große weltweite Keyboard der Shitstorm-Masse, die ihn – wie ein Mann – fertig macht.

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So simpel ist das wirklich – nur anders – Dieter Nuhr wollte sich wichtig tun und hat was Doofes gepostet.

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Das ist ja zulässig.

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Darauf hat niemand die Idee bekommen, sich mit Nuhrs Meinung auseinanderzusetzen, etwa zu argumentieren oder zu diskutieren – auch nicht dem Doof-Nuhr Aufklärung anzubieten. Den Re-Postern genügte es, bei minimiertem eigenem Aufwand (anders als Dr. Dietmar Moews es hier tut), Nuhr zu sagen: DU NULL.

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Was das Ganze mit einem Weg ins Mittelalter zu tun hat, wäre ja nur verständlich, wenn Dieter Nuhr überhaupt einen „Weg“, also einen „prozessuralen Verlauf“ verfolgt und beschrieben hätte. Sagen wir, von irgend einem Zeitschnitt der Postmoderne oder der Moderne aus, ein Weg ins Mittelalter. Dabei dann auf Massen als einheitliches Kollektiv handelnder Hexenverbrenner zu stoßen. Nein, einen „Weg“ deutet Nuhr nicht einmal an – er begnügt sich mit leeren Behauptungen.

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Die Fragen, wenn es sich gar nicht um Diskussion und nicht um Meinungsstreit geht – um was geht es, wenn ein Re-Poster seinen Text absetzt? Ist er der Auslöser eines Shitstorms? Ist ein einzelner an seinem separaten Keyboard zu hause fähig, einen Shitstorm zu initiieren? Wie entscheidet sich, ob eine Emission durchdringt, wahrgenommen wird und es zur Reaktion kommt? Gibt es Real-Life-Treffen der Facebook-Gruppen, die sich mit solchen Shitstorm-Themen, wie den Wichtigtuereien des Doof-Kaberettisten Nuhr, befassen?

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Es kommt zum Real-Life-Twitterer-Treffen und Einer sagt: Dieter Nuhr.

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Und was geschieht dann? Ein Shitstorm bricht los? Ein Volk steht auf? Ein Hexenverbrennungsfeuer lodert hoch auf, denn – Dieter Nuhr hat einen Aufklärungs-Post „Zurück ins Mittelalter“ rausgelassen. Nein – nichts weiter passiert, bestenfalls jemand reisst ne Dose Bier auf.

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Kurz und abschließend: Wenn Kaberettisten wie Dieter Nuhr und die meisten anderen, die die medialen Gegend verkleistern, mit seichten Impulsen und Endreimen in der FAZ das IT-Revolutions-Thema „Shitstorm“ ansprechen, kann das ermüdendes irrlaufendes Geräusch sein – es kann auch Anlass zu weiteren Fragen und Meinungsspielen werden. Aufklärung nach dem Modus Selbstaufklärung – dabei spielen eben die Massenmedien eine „führende“ Rolle.

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Das sollte sich Dieter Nuhr mal überlegen:

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Was ist Führung?

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Was ist Fühlung?

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Was ist Führungsbedarf der Führungsbedürftigen?

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Was ist der Führungs- und Fühlungsgrad der Führungsbegehrlichen?

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Was sind Führungs- und Führerqualitäten?

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Kurz – wie kommt Kuhscheiße aufs Dach?

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Es entsteht kein einziger Shitstorm, nur weil irgendjemand irgendwas hochgeladen, gepostet, verlinkt oder sonstwas im überquellenden Internetz gestartet hat. Nichts passiert. No response, no reply, nothing.

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Shitstorm wird von Agenten der Massenmedien organisiert. Zwar mag Dieter Nuhr mangels Prominenz nicht mächtig sein, einen echten Shitstorm auszulösen – es sind nur verlepperte Pöbeleien.

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Selbst die LÜGENPRESSE, die kürzlich versuchte eine Shitstorm-Diskussion auszulösen, mit einem Massenmedien-Adepten, Herfried Münkler von der Berliner Universität, der angeblich per Internetz „gemobbt“ wird (Shitstorm) – konnte keine Kampagne akzellerieren.

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Aber – keine Sau interessiert sich wirklich für Dieter Nuhr und Herfried Münkler: Was gehen mich die grünen Bäume an, sagte Heinrich Heine.

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Shitstorm entsteht also niemals wegen einer witzigen Reiznummer, Shitstorm entsteht nur, wenn ein Shitstorm-Zielobjekt von wirkungsvollen Massenmedien gepusht wird.

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Dazu gehören einige Reporter-Dreckschweine, die sich Schweinereien und Mobbing gegen eine Zielperson ausdenken, die eine Reizsituation ausnutzen, mit ihrer Diffamierung ganz nach vorne zu kommen: Tagesschau, RTL-Aktuell, BamS und Bild, Spiegel-Online – dann kommen Strafanzeigen wegen Volksverhetzung, dann kommen Promi-Statements von Vertrags-Promis wie Boris Becker und Franz Beckenbauer, dann kommt ein Karriere-Abgeordneter der Blockparteien – der SHITSTORM stürmt, bis eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird.

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Als Harald Staun bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntags Zeitung im anfang 2012 seinen Mobbing-Artikel über Dr. Dietmar Moews schrieb, schlossen sich einige weitere Glücksritter der FAZ, von SPIEGEL und dann die ganze Heerde deutscher Prachtzeitungen an. Einer übernahm vom Anderen, Annette Meiritz schrieb von Harald Staun ab, Marie Katherina Wagner schrieb vom Spiegel ab, Fabian Reinbold von Spiegel-TV brachte erste Interviews von erbosten Nazi-Gegnern.

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Was war geschehen?

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Die deutschen Massenmedien wollten gerne von der kriminellen und nazimäßigen PIRATENPATEI berichten. Denn es fand in Neumünster ein Bundesparteitag als Vollversammlung der Piratenpartei Deutschland statt.

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Es ging um die anstehende Wahl zum neuen Bundesvorstand der aufsteigenden Piraten, der dann die Piraten in den kommenden Bundestagswahlkampf führen sollte. Dafür hatte der deutsche „Heimatschutz“ schon für führbare Kandidaten gesorgt. Aber die mussten ja gewählt werden. Deshalb erfand man das Thema „Neonazis bei den Piraten“.

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Diejenigen geführten Doofpiraten, die gerne die Vorstandswahl gewinnen wollten, erzählten also (um den Konkurrenten Dr. Moews um den Vorsitz): „Wir Piraten haben Probleme mit Rechtsradikalen in der Piratenpartei.“

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Wer hätte das gedacht? Bereitwillig schrieb Harald Staun eine ganze Seite FAS im Vorlauf zum Bundesparteitag der Piraten 2012 über Dietmar Moews, den zu verdächtigenden Piraten – denn der hatte über Juden publiziert.

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Als dann am Sonntag, 28. April 2012, die Wahl des Piraten-Vorstands geschah, fehlten plötzlich den Massenmedien die Köppe von rechtsradikalen PIRATEN-Kandidaten zum Vorzeigen. Alle Kandidaten, denen man Nazi-Ambitionen angedichtet hatte, hatten ihre Kandidaturen zurückgezogen. Nur Moews zog nicht zurück – der war aber kein Rechtsradikaler.

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So kam es, dass man den Kandidaten zum Bundesvorsitzenden Dr. Dietmar Moews aus dem Ärmel zog. Die Tatsache, dass da Doofpirat Christopher Lauer und andere Berliner Piraten, die sich allesamt jahrelang kannten und freundschaftlich in Berlin beim Aufbau der Piraten zusammengearbeitet hatten, nach vorne gingen und die Judensau rausließen, wurde von Annette Meiritz sofort bei Spiegel-Online gepostet:

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Rechts? – Dietmar Moews zeigte als einziger die Auschwitz-Lüge – Abstimmungskarte beim Bundesparteitag in Neumünster – protestierend verließen die Piraten die Halle..“ – mit diesen Worten verleumdete Anne Meiritz Dietmar Moews.

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Sehr geehrter Herr Nuhr: Nehmen Sie dieses Beispiel.

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Shitstorm:

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Es ist eine Kommunikations-Szenerie vorausgesetzt – der Aufstieg der Piraten zur Bundestagswahl.

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Es ist ein Event – der Piraten-Bundesparteitag in Neumünster und die Personalpolitik des „deutschen Heimatschutzes“ (Bundesvorsitzender wurde Bernd Schlömer, Kriminalpolizist und IT-Geheimnisträger im Bundesverteidigungsministerium, glaubt man das?).

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Dann kommt das Schlüsselelement für den Shitstorm, den man heute noch unter Dietmar Moews bei Google und Youtube nachvollziehen kann: Prominente Reporter, Gewährspersonen, Publizisten, die den Skandal an vorderster Stelle rausbringen, sind eingestiegen.

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Erst daran schließen sich alle anderen an: Tagesschau, RTL-Nachrichten, Spiegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, taz und so weiter.

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Wenn Sie mal als Nazi an die Wand gestellt wurden, wie Dr. Dietmar Moews von den „gatekeepers eines shitstorms“, dann haben Sie doch noch keine Untermauerung ihrer leeren Behauptung vom „Mittelalter“ oder vom „Weg zurück ins Mittelalter“. Denn die Nazipropaganda-Technik der falschen Propheten“ (Leo Löwenthal), von Emil Dovifat und Elli Noelle-Neumann von Allensbach sind Gegenwart und nicht vergangenes Mittelalter.

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Und dann? So eine Fertigmach-Kampagne fällt – über den aktuellen Effekt hinaus – dann einem langwierigen multilateralen Kommunkationsprozess anheim – der Klärung und der Rehabilitation des Opfers:

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Die Piratenpartei ist aufgrund und infolge dieser „Nazi-Sudeleien“ von Neumünster, ausgehend von der Berliner Piraten-Ingroup und deren Publizisten gegen Dr. Dietmar Moews, niedergegangen und steht vor der Auflösung.

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Herr Nuhr, nehmen Sie das Beispiel von Shitstorm und überlegen Sie mal, ob es mit Ihrer Spontan-Folklore, die Sie irrtümlich Beobachtung nennen, getan ist, Fernfuchtelei, die neue Sinnlichkeit, die Abkopplung von sinnlicher Verhaltenskontrolle usw. Der Verweis auf Mittelalter klärt nicht über die harten Strukturen der heutigen massenmedialen Kommunikationsführung auf.

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Auf der selben Seite der FAZ folgt der Beweis, wie Shitstorm mit brachialer Medienbreitseite erzeugt wird: „Die streichelnde Kanzlerin landet im Shitstorm. Angela Merkel…“

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Tagelang wurde und wird noch immer volles Kaliber eingeheizt: Talk Shows, Nachrichten und Kommentare und das arme weinende Mädchen und die schlechte Figur (zu fett) von Merkel und kein Wort von Dieter Nuhrs „digitalen Mittelalter“.

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Es ist nicht das Internetz, als kontrollschwaches anonymes Werkzeug, sondern es sind immer wieder Dreckschweine, die das zu Markte tragen, die Demagogie veranlassen und sich bezahlen lassen. Werden Sie bezahlt?

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Demoskopie-Propaganda im Vergleich

April 22, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4325

am 22. April 2014

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BEISPIEL: Demoskopie Allensbach ermittelt zu blöd: Man fragt irgend wen und zählt die vorgegebenen Jas und Neins im Kuckucksprinzip.

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BEISPIEL: Poll backs Guardian over NSA. Aktuelle Umfrage im Vereinigten Königreich Großbritannien stützen die Zeitung The Guardian für die Veröffentlichung der NSA-Geheimdienstpraktiken durch Snowden.

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Bereits in den 1930er Jahren entwickelten US-Amerikanische Soziologen und Publizisten (Leo Loewenthal „Falsche Propheten“) konkrete Methoden der politischen Propaganda.

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Solche Propagandamethoden brachte die deutsche Publizistin Dr. Elisabeth Nölle (später Noelle-Neumann in Allensbach) aus den USA in die Goebbels-Propagandaschmiede der NSDAP, wo daraus tüchtig Funken geschlagen worden sind. Noelle-Neumanns Karriere in der ersten Bundesrepublik mit erheblichen Funktionen für die CDU-Regierungen und für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, waren systemrelevant.

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Elisbath Noelle-Neumann hat sich niemals von ihrer Altnazi-Vergangenheit distanziert.

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Sie hat insbesondere nie Abstand genommen, von der Allensbach-Umfrage-Propaganda, von den Kuckucksfragen und von den sogenannten Sonntagsfragen (Wen würden Sie wählen, wenn heute Wahlen wären?) ausdrücklich zur Wahlbeeinflussung im Sinne derjenigen Partei, die die Umfrage bezahlt.

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Dabei bezog man Erfahrungen aus der Werbung sowie die rasant verfügbar werdenden neuen Medien und deren neuen elektronischen Echtzeitkommunikationstechniken.

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Zeitungsredaktionen konnten schnell drucken, konnten verbessert Bilder aufbieten. Telefon und Telegramm brachten weltweite Nachrichten, Kino-Film-Weltspiegel, Schallplatten, Radiofunk und Fernsehfunk – eine kommunikative Beschleunigung geriet geradezu aus den Fugen bzw. gab den Impressarios unermessliche Macht.

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Im Bereich der IT-Kommunikation tritt Allensbach nicht durch relevante wissenschaftliche Praktiken hervor, sondern lediglich durch die Benutzung der Telematik, deren Reichweite, Allgegenwart und Geschwindigkeit.

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Eine bis heute unwissenschaftlich und propagandistisch angewendete Einflussmethode auf die allgemeine Alltagswelt, mit überprüfbarer Durchdringung, Reichweite und Wirkung im Sinn von Information, Desinformation, Nichtinformation, sowie von Wertschätzung und Geringschätzung bei den Menschen, sind gezielt formulierte und durchgeführte sogenannte Meinungserhebungen.

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Profitorientierte Demoskopieunternehmen beschäftigen ungelernte Telefonisten und Interviewer, die stellen Kuckucksfragen an einzelne Passanten auf der Straße oder durch private Telefonanrufe.

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Dabei werden standardisierte Fragen und Antworten dem Befragten angeboten. Abschließend werden die Antworten (O-Töne) ausgezählt. Wer nicht antworten möchte oder lügt, wird dabei unterschlagen bzw. gar nicht festgestellt. Man nennt das quantitative Datenerhebung.

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BEISPIEL: Demoskopie Allensbach ermittelt zu blöd: Wir finden immer wieder Allensbach-Umfrageergebisse in der FAZ (einmal monatlich), etwa zu Fragen wie:

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Sind die Deutschen zufrieden?

Sind die Deutschen glücklich?

Haben die Deutschen Zukunftsangst?

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Gefragt wird angeblich repräsentativ, also eine Zufallsauswahl von zu Befragenden wird nach einer Durchschnittseigenschaften-Zuordnung und Anzahl befragt – wenn man sie erreichen kann.

– Was denkst du über die anderen Deutschen? Bist du Deutscher? Hast du Zukunftsangst? Hast du Angst, deine Zukunftsangst am Telefon bekanntzugeben?

– Ist die Frage eigentlich eine Omnisbusfrage? Omnibus nennt man, wenn eine Frage und eine Antwort zugleich für mehrere Fragefelder ausgenutzt werden, (z. B. FRAGE: Bist du glücklich? Bist du zur Anrufzeit telefonisch erreichbar?

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Ausgebeutet wird dein Antwortverhalten dann möglicherweise so: Antwortest du überhaupt auf diese Frage am Telefon, Ja oder Nein? Sagst du Fremden deine Meinung überhaupt? Antwortest du Fremden ehrlich? Wann und wie benutzt du dein Telefon? Welches Wissen hast du zum gefragten Feld? Welches Wissen hast du konkret zum Thema?

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In wie fern ist der Auswahlkreis der angerufenen zu Befragenden repräsentativ, wenn man doch nicht alle im Telefonbuch findet, die dort stehen müssten, damit es repräsentativ werden könnte?

– wie oft wird der repräsentativ Anzurufende wiederholt angerufen, nachdem der mehrfach nicht erreichbar war? Fließt die Erreichbarkeit und Willigkeit an der Umfrage teilzunehmen in die Auswertung der Antworten qualitativ ein?

– wenn man nicht alle Nummern der Mobiltelefoneigentümer kennt,

– wenn Viele bei Anruf einer unbekannten Anrufernummer, den Telefonanruf zur Umfrage nicht annehmen,

– nur diejenigen annehmen, die gerade dazu lustig sind, alle Unlustigen aber nicht,

– wenn der Anruf für den zu Befragenden zur Unzeit kommt, er schläft, er arbeitet, er ist in Eile usw.

– Was passiert, wenn der Befragte eine Gegenfrage zum Verständnis stellt und damit die standartisierte Quantitativerhebung durchbrochen wird?

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Wer jemals zu diesen und anderen Fragen und Problemen bei Allensbachpublikationen Informationen gefunden hat? BITTE MELDEN!

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Den Kuckucksfaktor, den Allensbach beinahe permanent bemüht – also gewünschtes Antwortverhalten durch gezielte Fragestellung erzeugen – erläutert Allensbach nie. Allensbachs Methode ist so gesehen stets Propaganda und nicht Meinungsforschung.

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FRAGE: Glauben Sie an die Spruchweisheit: Wer zahlt, bestellt die Musik?

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BEISPIEL: Poll backs Guardian over NSA. YouGov finds 37% of the British people thought the Guardian was right to publish while 22% thought it wrong (Quelle: Guardian.uk. am 22. 4.2014). Zu Deutsch: „Aktuelle Umfrage im Vereinigten Königreich Großbritannien stützen die Zeitung The Guardian für die Veröffentlichung der NSA-Geheimdienstpraktiken durch Snowden. Das Regierungs-Umfrage-Institut YouGov hat ermittelt, dass 37 % der Briten dachten, der Guardian hatte Recht damit, die NSA-Geheimnisse zu veröffentlichen, während 22 % der Briten dachten, das wäre falsch gewesen.“

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Von allen befragten Briten (100 %) werden hier insgesamt 59 % übermittelt.

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Was fehlt? – Wer kann sagen, ob diese Befragten wahrhaftig geantwortet hatten?

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Wer kann sagen, ob die Befragten die Fragen verstanden haben?

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Ob sie die Voraussetzungen der Fragen zutreffend kannten oder nur auf Gerüchte oder Empfindungen reagierten?

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Wer kann sagen, wer hier im Interview wen gefragt hat – Männlein Weiblein? Alt, jung? Jung, alt?

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Kurz, es mangelt und fehlt bei diesen Umfragen an methodischer Überprüfung, ob und wie hinter den Antworten Meinungserklärungen stehen, denen ein Wertverhalten bzw. Verhaltensnormen zugrunde liegt?

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Und wie verlässlich sind die Wertäußerungen? Fragt man in einer friedlichen Situation am Nachmittag, mag die Antwort ehrlich sein – jedoch, wenn ein Ernstfall das wirkliche Verhalten verlangt, könnte sich der Befragte spontan oder berechnend ganz entgegengesetzt verhalten. Er antwortet im Telefoninterview möglicherweise verantwortungsethisch GUT, handelt aber wenn er praktisch gefordert wird gesinnungsethisch SCHLECHT (also rücksichtslos).

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Die Polls und demoskopischen Umfragen werden von den Umfrageinstituten so gut wie nie auf ihren Wirklichkeitsverlass methodisch überprüft – sie sind so gesehen Müll. Und man kann getrost annehmen: Wer den Auftrag einer Umfrage bezahlt, kann ein wunschgemäßes Ergebnis erhalten.

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Besonders heikel und methodisch unsinnig ist dabei, dass Nichtantworten oder eigene Wertformulierungen nicht qualitativ ausgewertet werden, sondern in ein quantitatives Ja/Nein-Raster gepresst werden.

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Das Kuckucksprinzip dabei besteht in dem inzwischen längst wissenschaftlich festgestellten Antwortverhalten der Befragten:

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Die große Mehrheit aller Befragten antwortet niemals wahrheitsgemäß, sondern flüchtet immer in einen Anpassungsmodus hinein. Die Befragten antworten, was sie glauben, dass bei der Befragung vom Befrager erwartet wird. Durch Affirmation vermeidet der Befragte Nachfragen seitens des Interviewers (entsprechend verhalten sich Menschen überhaupt in heterogenen Gruppen, wo Widerspruch und Gegenfragen aufzukommen drohen können).

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Motive dafür sind zunächst allgemeine Harmoniesucht, alsdann Erleichterungsstreben: Denn wer kontrovers antwortet, riskiert Nachfragen. Wer angepasst antwortet, wird damit eine weitere Befragung oder Nachfragen los.

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Die Befragten möchten nicht Nichtantworten. Denn es entstünde ein Begründungszwang: warum willst du nicht antworten? Man möchte nicht vermeindlich unerwünschte Positionen bekanntgeben. Aber man möchte auch nicht sagen, welche Vorbehalte oder auch welches Insiderwissen man in der befragten Angelegenheit hat.

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Es kommt bei diesen Fragen stets eine nicht ausgewiesene Quote der Kuckucksantworten heraus, die man durch die Fragestellung und durch die Fragesituation vorher hineingebracht hat. Beweis ist leicht zu erbringen, indem man die Frage- und Frager/Befragtensituation ändert und zu den gleichen Wertfragen darauf anderes Antwortverhalten der Befragten erhielte.

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Antworten und O-Töne sind also nur Antwortverhalten.

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Keinesfalls kann man daher in einfacher Ableitung konkrete Wertäußerungen oder gar verlässliche Verhaltensnormen erkennen, außer über Antwortverhalten. Doch auch dieses müsste methodisch qualitativ erhoben, analysiert und interpretiert werden, bis man damit nutzbringend umgehen könnte.

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Was war jetzt beim YouGov-Poll mit den restlichen 41 %? Wir werden es wohl nie erfahren. Wir wissen aber, dass die angeblichen 37 % gegen BIG BOTHER noch Reste von Zivilcourage zeigen.


Lichtgeschwindigkeit 227

März 1, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 227

NRW ALLENSBACH ALZHEIMER,

täglicher Kommentar zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews, Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung –

live und ungeschnitten – muss auch immer die Werte der Piraten berücksichtigen:

Offenheit, Transparenz, Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit. am

Mittwoch 24. Februar 2010, Galway/Irland, mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

vom 23. Februar 2010, bild.de, dradio.de

Piratenthema hier: NRW ALLENSBACH ALZHEIMER:

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. Februar 2010 titelt:

Darum ist die Banane krumm, wie die Geschäfte, die ganze

Staaten zu Bananenrepubliken verwandeln. FAZ Kommentar von

Stefan Dietrich: Politikvermarktung: Alle tun es, seit Jahren und in

aller Öffentlichkeit: Außer bei den ganz Linken, die schon immer

am liebsten unter sich waren, werden Großveranstaltungen der

Parteien ebenso vermarktet wie Sportereignisse, Messen oder Konzerte.

Firmen zahlen dafür, dass sie sich präsentieren können.

Dietmarmoews meint: Unglaublichkeitspöbelei der Pseudomoralisten

bei SPD und GRÜNEN: Alle verkaufen so gut sie können.

FAZ Seite 5: Politik in der pragmatischen Gesellschaft, Renate Köcher

vom Allensbach-Institut schreibt: Die in der Bevölkerung verbreitete

Erwartung rascher Lösungen steht quer zu der Forderung nach standhafter

Politik. Die Bürger wollen Effizienz, sonst nur wenig: Den Parteien und

insbesondere den Volksparteien wird seit einigen Jahren vorgeworfen,

sie verlören an innerer Substanz und an Profil und mutierten zu pragmatisch

agierenden Zweckverbänden, ausgerichtet am Machterwerb und -erhalt.

Die SPD hat ihre Niederlage bei der Bundestagswahl auch als Strafe für

pragmatisches Regierungshandeln gedeutet, das ihre ideologische Position

nahezu unkenntlich machte. Auch in der Union führte das Wahlergebnis

trotz des Wahlsieges zu Fragen, ob das Ergebnis weit unterhalb der

angestrebten 40 Prozent auf den Verlust eines eindeutig konservativen

Profils zurückzuführen ist. Der Vorwurf lautet, man wisse heute kaum noch,

„wofür die Parteien stehen…. „Die Frage ist jedoch, ob die Profile der Parteien

wirklich bis zur Unkenntlichkeit verschwommen sind. …Dieselben Personen

nämlich, die mit breiter Mehrheit bekunden, sie wüssten nicht, wofür die

Volksparteien stehen, zeichnen ein sehr klares und trennscharfes

programmatisches Profil, wenn sie gebeten werden, den Volksparteien

bestimmte politische Ziele zuzuorden. So steht die CDU nach den

Vorstellungen der großen Mehrheit für Wachstum und die Stärkung

der Wirtschaft, für innere Sicherheit und christliche Werte … für junge

Familien, moderne Familienpolitik, politische Stabilität. Der SPD werden

diese Ziele minderheitlich zugeschrieben, mehrheitlich Anwalt sozialer

Gerechtigkeit, faire Löhne, als Verteidiger des Sozialstaates, Verfechter

einer Umsteuerung der Energie Versorgung auf regenerative Energien,

Toleranz gegenüber anderen Kulturen und für Chancengleichheit. …

Die GRÜNEN für die grünen Themen, die FDP für den „Neo-Liberalismus,

die Klientelparteiigkeiten, Hoteliers und Mittelstand, die Linkspartei wie

die Rechtsparteien stehen für eine autoritäre Politik wie auch Ausstrahlung

und Binnenorganisation.

Dietmarmoews meint: Das Allensbach-Institut steht für die Altersschwäche

der Arbeitsweise (Alzheimer), nämlich Meinungsbeeinflussung als Wissenschaft

auszugeben. Allensbach steht seit vielen Jahren in einem Vertragsverhältnis

mit der FAZ, einen monatlich aktuell durchzuführenden Interviewbefund zu

aktuellen Themen in der FAZ zu interpretieren, kommentieren und publizieren.

Die Demoskopie der Alt-Nazi Elisabeth Noelle-Neumann steht aber im Verruf,

mit Papageienfragen und der Meinungsbeeinflussung, durch unwissenschaftliche

Befragungstechniken gewünschte vorgefasste Ergebnisse selbst zu bestimmen,

statt empirisch zu operationalisieren, zu erheben und auszuwerten. Hier ist

die Kontroverse Aussage: Alle Parteien machen Einheitspolitik mit Blick auf

die Wahltermine und die Effizienzanforderungen durch die Wähler, denen

Programme „egal“ seien. Andererseits werden die parteienspezifischen Attribute

der Images als empirische Bewertung der Wähler hingestellt. Die Wähler

sagen (Erklärungsnorm) zwar auf Fragen: CDU/Christlich, SPD/gegen Sozialabbau,

GRÜNE/Ökologie, FDP/Neoliberal, aber fürdiese Wertzuweisungen werden

aber keine empirischen Erweise von Allenbach erbracht. Aus Sicht der Piraten

verhalten sich die Wähler längst so, als seine diese Parteien Blockparteien,

Einheitsparteien, die egal wie die Koalitionsmehrheit zusammengesetzt ist,

die gleiche Politik fortsetzen werden: Krieg. Unmoral, Schulden, Hartz IV,

Soziale Schere, Staatsquote, Undurchsichtigkeit. Nur die Piraten versprechen

Offenheit, Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und öffentliche Tugenden/Moralität.
Idee, Produktion, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Galway