Achim Mentzel 1946-2016 – Kurznachruf

Januar 4, 2016
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Vom Montag, 4. Januar 2016

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Achim Mentzel, geboren am 15. Juli 1946 in Berlin und am 4. Januar 2016 in Cottbus gestorben, war ein deutscher Beatmusiker aus Ost-Berlin.

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Achim Mentzel wuchs in Ost-Berlin in der DDR auf, gründete 1963 das Diana Show Quartett, das überwiegend westliche Beatmusik spielte. 1972 wechselte Mentzel zum Lindenberg-Sextett, ab 1973 spielte er im Alfons-Wonneberg-Sextett. Mentzel zählte immerhin zu den staatlich kategorisierten Musikern, die auch reisen durften.

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1973 kehrte der Zwei-Zentner-Mann von einem Auftritt in Westberlin zunächst nicht zurück, nach wenigen Monaten zog es ihn jedoch wieder in die DDR. Wegen Republikflucht erhielt er zehn Monate Gefängnis und zwei Jahre auf Bewährung. Ab 1975 spielte er zusammen mit Nina Hagen in Fritzens Dampferband und erzielte 1979 seine ersten Erfolge als Solist. Von 1989 an moderierte er im staatlichen Deutschen Fernsehfunk der DDR (DFF) die Sendung „Achims Hitparade“, in der überwiegend Liedgut aus dem volkstümlichen Schlagerbereich dargeboten wurde.

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Nach dem Ende der DDR setzte er die Sendung beim neugegründeten staatlichen ARD-Sender MDR fort, bis sie Ende 2006 eingestellt wurde. Mentzel trat in zahlreichen Fernsehshows auf, im Osten und später auch im Westen, wie auch mit Nebenrollen in den Spielfilmen „Die Legende von Paul und Paula“, „Helden unter Deck“, „Der Wixxer“, „Neues vom Wixxer“, hatte Menzel jeweils einen kurzen Auftritt.

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Achim Mentzels umfangreiche Diskografie bezeugt ein Lebenswerk als Schlagersänger mit Gitarre und einer besonderen Auftrittsemphase.

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Mit Achim Mentzel ist ein beseelter Insider der zunächst DDR-Deutschen, dann Gesamtdeutschen Unterhaltungsindustrie gegangen, der insbesondere in der von den 1960er Beatmusikzeiten herkommenden Unterhaltungsmusik überzeugend zu hause war.

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BRINGS nach zwanzig Jahren die beste Band der Welt

Januar 1, 2016
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Vom Freitag, 1. Januar 2016

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Dietmar Moews meint: BRINGS nach zwanzig Jahren die beste Band der Welt. In der Neujahrsnacht übertrug das deutsche Fernsehen ein musikalisches Ereignis, das Weltruhm begründet:

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Die fulminante Musikgruppe BRINGS.

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Können, Gruppengeist, Dynamik, und die Höhe der eigenartigen Synthese der Liveästhetik einer elektrisch verstärkten Musikband, in vorderster Qualität der gesamten Musikwelt, kann nur als außerordentlich – Outstandig – angesprochen werden. Was die BRINGS allesamt stimmlich draufhatten, kraftvoll und obergrenzwertig, – FULMINANT!! (Es muss NINA HAGEN als Special-Gästin ein unglaubliches unvergessliches KÖLN-Erlebnis, wie eine Naturkatastrophe beeindruckt haben – wo Qualität ist, lässt man sich gerne ehren).

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Jeder Charly Watts oder Mick Jagger, jeder Eric Clapton oder Paul Mc Cartney würde diese Beurteilung bestätigen: Außergewöhnlich BRINGS.

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Hier können sich Gitarrist, Schlagzeuger, Keyboarder, Bassist und die Sänger von den Besten den Lorbeer geben lassen. Zweifellos steht diese Live-Qualität von BRINGS 20. Während Studio-Pop, im Unterschied zu den 1960ern, heute für BRINGS keine weltweiten Hörererlebnisse und Hörergemeinschaften entstehen lassen. Denn Konsumentengruppen werden durch die Bereitstellungsvielfalt fragmentiert – soziale Homogenisierung unterbleibt.

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Bildschirmfoto vom 2015-05-21 02:34:22

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Es ist wunderbar, und gleichzeitig erschüttert, wie vergänglich ein solches Können ist und nur sein kann. Wie schrieb mir der Meister ins Buch?

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Wir werden alle älter“. Nur wenige Musiker erlangen die Weltspitze. BRINGS haben es hier für eine Lichtsekunde dieses unglaublichen Konzertes bei Regen im Stadion, Sommer 2011, gehabt.

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Es scheint die Anmerkung banal, „dass die Musikanten gut spielen können müssen“. Wenn so eine Band wirklich ihr Ding kann und die Chause läuft, kommt nun bei BRINGS, wie bei allen Weltklasse-Entertainern, das „Konzerterlebnis“.

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Dabei handelt es sich um das Beziehungsgeschehen, das interdependierend und interaktiv „live“ sich ergeben kann, wenn Musiker und Publikum „gut“ sind, wenn die Einschwingung erregt wird und das Ganze anfängt zu rauschen – fast egal, wie stark der Regen fällt. BRINGS hat ein „Bringserlebnis“ akzelleriert unde geführt, wie es nicht zu steigern wäre:

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SUPERLATIV – liebe Künstler: Das war’s – mehr geht nicht. Das war mal schön – vergesst es nicht. Die Karawanen ziehen schmerzbefreit weiter (Ringo kann heute auch keine Combo mehr nach Vorne feuern, so, wie es die Beatles raushaute).

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Die WDR-Fernsehaufzeichung „Brings – 20 Jahre“ unter der Regie von Elmar Herkrath-Rundholz war tonlich perfekt. Maßvolle Schnitte und Effekte, sehr sinnliche Substantiierung des Auftrittes, einschließlich der komplexen Potpourrie-Anschlüsse, Übergänge oder Lufthol-Breaks. Die Führung durch den Ablauf, hauptsächlich von Sänger Peter Brings, wurde von der Aufnahmeregie stets gut koordiniert – Gratulation zu dieser „legendären“ Fernsehaufzeichnung.

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Der Sender WDR (1. Januar 2016, 1.45 Uhr) beschreibt es so:

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Es war zweifellos das musikalische Ereignis in Köln: das Open-Air-Konzert der Kölschrocker Brings am 16. Juli 2011 im Rheinenergie-Stadion. Mit über 40.000 Fans war die Fußball-Arena komplett gefüllt.
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Brings – das sind heute die Brüder Peter (Gitarre, Gesang) und Stephan Brings (Bass), beide Söhne des bekannten Kölner Barden Rolly Brings, Harry Alfter (Gitarre), Christian Blüm (Schlagzeug, Sohn von Norbert Blüm) und Kai Engel (Keyboard, Sohn des Musikers Tommy Engel). Schon bald nach ihrer Gründung 1991 machte sich die Band mit kölschen Texten und melodiöser Rockmusik einen Namen. Es folgten zahlreiche Auftritte bei namhaften Festivals wie „Rock am Ring“ und als Vorgruppe unter anderem von AC/DC, Tom Petty und den Simple Minds. Außerdem waren Brings mehrmals im legendären „Rockpalast“ des WDR zu Gast. Unvergessen auch das politische Engagement der Band beim „Arsch huh“-Konzert gegen Neonazis 1992 auf dem Kölner Chlodwigplatz. 1991 stellten Peter und Stefan Brings zusammen mit ein paar befreundeten Musikern erstmals ihre erste Platte vor.

Ende der 90er Jahre wurde es ruhiger um Brings. Ein Stück, das eigentlich nur als Geburtstagsständchen für die Band gedacht war, brachte dann im Jahr 2000 die Wende: „Superjeilezick“. Nachdem das Lied zunächst als Geheimtipp während des Karnevals in den Kölner Kneipen lief, wurden die Literaten des Festkomitees auf die fünf Rockmusiker aufmerksam. 2001 stand Brings dann auf den großen Karnevalsbühnen und sind seitdem auch mit vielen anderen Stimmungshits dort nicht mehr wegzudenken.

Dieses Konzert präsentiert die ganze Bandbreite des Repertoires der Band.

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