Das politische System der EU versagt bei jedem EXIT

April 12, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9123

am Samstag, den 13. April 2019

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Wenn ich im Laufe eines Tages mit leichter Hand Themen rausgreife, die ich in einem aktuellen BLOG-Beitrag der Lichtgeschwindigkeit für den kommenden Tag verfassen möchte, ist das ein Kinderspiel für mich.

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Es liegt an der fortlaufenden intensiven Verdauung des weltweiten Alltags, wie es sich mir als Welt-Lage bietet:

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Ich schaue meine E-Mail-Konten an. Ich überfliege die internationalen Presse-Agenturen am Internetz, höre Deutschlandfunk und schaue DLF.de und Bild.de und gmx.de durch, wähle noch Nytimes.com und theguardian.com an, dazu vertiefende Adressen über http://www.startpage.de als Suchmaschine, manchesmal hole ich Daten aus Wikipedia – außerdem benutze ich meine sehr gewählte Bibliothek.

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Dann ist es mein Widerspruchsgeist und meine analytisch-soziologische Veranlagung, bei allen Themen sofort die Gewichte der Disposition von Geschehnissen sowie Fragen zu wirksamen Interessen, Ansatz Themen, Werte und Medien zuzuspitzen.

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So – heute – Titel der FAZ, schreibt Nikolas Busse „Eine Atempause“. Und mir wird sofort klar, wie der Autor Busse zur LÜGENPRESSE wird. Denn er bringt ein interpretatorisches Framing des BREXIT-Verlaufes, wie es schlicht falsch und irreführend ist, Busse schreibt:

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„… Es gibt keinen vernünftigen Grund, den Kontinent sehendes Auges in eine solch prekäre Lage zu bringen, auch wenn die Folgen für die Briten vermutlich mit Abstand am größten wären. Da in Großbritannien das politische System versagt hat, wie man es in westlichen Demokratien selten erlebt, fällt der EU die Verantwortung für dieses Nochmitglied und die restliche Union zu. Der ist in der vergangenen Gipfelnacht wieder gerecht geworden – und zwar auf vorbildliche Weise, muss man sagen, wenn man die Kompromissbereitschaft in Brüssel mit der Selbstblockade des Unterhauses vergleicht …“

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Feinstoffrheinlauf in Köln am 12. April 2019

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Dietmar Moews meint: Es ist ja kaum zu fassen, was da in Brüssel bei EU28 geschieht und wie es die EU28 sprachlich manipuliert, als wäre es EU27 gegen Großbritannien:

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„…Da in Großbritannien das politische System versagt hat, wie man es in westlichen Demokratien selten erlebt …“

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Indem ein Staat regulär als Vollmitglied in die EU aufgenommen worden ist – was ja nach klaren Kriterien gründlich abgewogen werden muss – ist dieser Staat dann ein EU-Vollmitgliedsstaat.

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Und hier setzt meine KRITIK in zweifacher Weise an:

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Zuerst: Die EU ist ein politisches System. Die EU28 sind die Europäische Union als ein politisches System.

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Wenn jetzt ein reguläres EXIT-Verfahren miteinander abzuhandeln ist, so ist dieses EXIT-Verfahren Angelegenheit des politischen Systems EU28.

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Sofern jetzt Umstände, Schwierigkeiten, Verhandlungskomplikationen das EXIT-Verfahren belasten oder stören, so ist das eine Störung des politischen Systems der EU28; es ist absurd, hier von „Versagen des politischen Systems von Großbritannien“ zu schreiben.

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Das britische Unterhaus ist Systembestandteil der EU28.

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Der FAZ-Titel-Glossist Nikolas Busse scheint das wirklich nicht zu begreifen, indem er hier eine bilaterale Beziehung zwischen EU27 und UK sieht, während es eine binnenorganisatorische Komplikation der EU28 ist.

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Mit einer solchen „Sündenbock-Perspektive“ wird die kommende EXIT-Regelung bis zum 31. Oktober 2019 verstellt und erschwert.

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Die EU28 sollte das EXIT-Verfahren als ganz eigenen binnenorganisatorische geregelten Prozess verstehen und so benennen, denn es ist EU28-eigenes Interesse. Und es blickt auch auf eine zukünftige optimale extraorganisatorische Positionierung, wo EU27 und UK miteinander möglichst ein WIN-WIN-Klima entfalten sollten.

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Zweiter Lehraspekt ist also die Schnittmenge der Wertorientierungen der 28 Staaten miteinander – sofern es eben überwiegend wirtschaftliche oder militärische sind und weniger sozio-kulturelle Wunschvorstellungen, so muss eben die EU ihre (Lissabon-)Satzung  auf diese Gemeinsamkeiten zusammenschneiden, anstatt mit Dicken Backen weitere EU-Austritte zu provozieren.

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FINE E COMPATTO,

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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Lichtgeschwindigkeit 169

Januar 21, 2010

Lichtgeschwindigkeit 169

ADDIOPIZZO PARTNERING

täglicher Kommentar der Medienlage,

von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews Dipl. Ing.,

Piratenpartei Deutschland, aus Sicht der Piratenbewegung,

am Mittwoch, 21. Januar 2010, Alphons-Silbermann-Zentrum,

Berlin-Pankow Niederschönhausen,

mit der Freitag v. 14. Januar 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Neues Deutschland, SUPER Illu Nr. 4, Frankfurter Allgemeine

Zeitung vom 21. Januar 2010 sowie zuguttenberg.de,

BMVg.de, Bundeskanzlerin.de, BMI.de, BBC.com, ard, zdf,

DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de, heise.de, faz.net,

piratenpartei.de,

http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_v_f_514_de/od_player.html?singleton=true&content=467832

Piratenthema hier: ADDIOPIZZO PARTNERING.

Partnering ist das neueste LÜGWORT

von Selbstverteidigungsminister Dr. zu Guttenberg, CSU,

indem der auf unsere Freund in Afghanistan hinweist.

Dietmarmoews: Wer sind unsere Freunde in Afghanistan?

Der Wahlbetrüger Karzai?

BILD-Online, Bild.de enthüllte die Affäre – jetzt müssen

sich Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg

(CSU) und sein Amtsvorgänger Franz Josef Jung (CDU)

auf unangenehme Fragen einstellen. Fällt Guttenberg

über die Affäre?

BILD Berlin/Brandenburg titelt: 7 Tage beben:

Deutscher Hund rettet Frau aus Trümmern.

Die Haiti-Bilder ähneln den Kunduz-Bildern des Schreckens.

Bild Seite 2 Post von Wagner: Lieber Mr. Change … Ein

einzelner Mensch … nach einem Jahr Obama haben wir

gelernt. Es gibt keinen Erlöser, wir Menschen müssen ein

Team bilden. Ein Einzelner ist zu schwach.“

SUPER illu Nr. 04 21.01.2010 titelt mit HAITI

Das Grauen/Foto wie aus Kundus. Seite 6: Report aus

der Trümmerhölle. SUPER illu Seite 24: Linkspartei:

Der OST-WEST-KRIEG. SUPER illu Seite 34: Die Sinfonie

der Freundschaft. Leipziger musizieren in Kaliningrad/

Königsberger Dom wiederhergestellt, abgebildet, wie

der Dom aus Immanuel Kants Arbeitszimmer, um 1760,

zu sehen war.

Neues Deutschland titelt: Merkel spart mit Wachstum.

Seite 2 schreibt René Heilig: Oberst Klein und Guttenbergs

großes Problem. Wie „militärisch angemessen“ war die

Tötung von 140 Afghanen?

Neues Deutschland Seite 2 schreibt ebenfalls René Heilig:

Deutsche sollen mehr Risiko eingehen. US-General und

ISAF-Chef McChrystal greift massiv in die deutsche

Afghanistan-Debatte ein. Schließlich letzte Seite: Bill Gates

macht Twitter: „Hello World.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung 21. Januar 2010 titelt: Die

Leitplanke ist eine Bremse ohne Weiche. Kommentar von

Klaus-Dieter Frankenberger: Menetekel: Republikaner

Scott Brown hat den Sentassitz des verstorbenen Edward

Kennedy gewonnen und Obama die Senatsmehrheit.

Dietmarmoews: Massachusetts ist demokratisch.

Also ist der gewählte Republikaner Brown für die

demokratischen Wähler besser gewesen als die

emokratische Kandidatin. Wie der Republikaner im

Senat stimmen wird, ist gerade hinsichtlich der

„demokratischen“ HealthCare gar nicht sicher,

FAZ ferner: Guttenberg: kein Enddatum für

Afghanistan-Abzug. Kundus-Untersuchungsausschuss

nimmt Arbeit auf. FAZ Seite 10 von Nikolas Busse:

Verbündete und Partner: Die Nato auf der Suche

nach einem strategischen Konzept.

Dietmarmoews: Es gibt keine mit Auslöschung drohende

Feinde mehr; die Nato sucht nach neuer Strategie und

neuen Feindbildern.

FAZ Seite 10 Lothar Rühl: Ohne gute Optionenen.

Die Schwierigkeiten einer Konfliktbeendigung in

Afghanistan: Die USA/Nato/Isaf-Besatzer wollen

den zukünftigen „Kampf gegen den Terror“ nicht

länger mit Afghanistan identifizieren. Afghanistan

kann nicht besiegt werden, also will man es regional

aufteilen. Dietmarmoews: Die Ausweitung des westlichen

Besatzerterrors muss aufhören. Es ist „Ohne gute Optionen“.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Spooky Tooth: Jubilation/Ceremony 1969


Lichtgeschwindigkeit 169

Januar 21, 2010