Hausrecht und Kommentare und Meinungsfreiheit im BLOG LICHTGESCHWINDIGKEIT von Dr. Dietmar Moews

Oktober 31, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8632

am Donnerstag, 1. November 2018.

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Ich möchte heute kurz darlegen, wie dieser Blog LICHTGESCHWINDIGKEIT ausgelegt wird.

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Was darf man hier erwarten?

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An wen sind die Blogbeiträge addressiert?

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Welche Publikumsbenutzungen werden angeboten?

 

Ich zitiere kurz einen Kommentar, wie ein HEISE.de-Text zum Thema „HAUSRECHT“ im eigenen Blog hervorbrachte, den Artikel

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„Meinungsfreiheit und das „Hausrecht“ im Zeitalter des Internets“

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https://www.heise.de/tp/features/Meinungsfreiheit-und-das-Hausrecht-im-Zeitalter-des-Internets-4205709.html

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Der nicht berufliche Blogbenutzer wird den Heise-Text mit Gewinn lesen (es lohnt sich immer bei Heise die Kommentare zu lesen).

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Erfahrene Publizisten wissen davon erheblich mehr und vertieft spezielle Fragenkreises, der Publizistik, der Urheberrecht- und Folgerecht-Aspekten, der praktischen Verbesserungen der ästhetischen Benutzeroberfläche, zwischen Reiz und Einfachheit, ferner alle Geschäftsfragen und noch Manches.

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Ein Kommentator meinte Folgendes (immer mit NATIV-Orthografie-Fehlern):

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Wenn man den Text bei Heise durchließt, dann sieht man, dass da
Juristerei („Hausrecht“) mit eigener Meinung („Der Wohnzimmervergleich
leuchtete mir nie so ganz ein“) vermischt wird. Das ist völlig okay,
und ein wertvoller Beitrag zu der Frage, wie die rechtliche Situation
SEIN SOLLTE, nicht, wie sie IST.

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Er erwähnt das gegenwärtige Recht als geronnene Erfahrung, dass es wichtig ist, die freie Meinungsäußerung zu schützen und den Privatbesitz. Er meint nur, dass das Recht nicht mehr so ganz passt, weil wir jetzt eine neue Situation haben, dass wir nämlich Menschen nicht in unser Wohnzimmer aber doch in unsere Foren einladen. Damit ist es immer noch ein privates „Haus“, in dem wir das „Hausrecht“ haben, aber kein „Privathaus“ mehr. Bei Diskos muss man vielleicht nicht so sorgfältig sein; wer in eine nicht reinkommt, kann
in eine andere gehen und dort abtanzen, wer ein Stadionverbot hat, kann
nicht in ein anderes Stadion gehen. Damit ist dann die persönliche
Freiheit eingeschränkt und die Entscheidung muss sorgfältiger gefällt
werden.

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Für Facebook ist das rechtlich ein Thema, für die Betreiber
„gesellschaftlich weniger bedeutender“ Blogs ist das – so zumindest der
Artikel – momentan nicht eine Frage der Strafverfolgung, wird vielleicht
auch nie eine werden, aber eine Frage, ob wir eine „Kultur der
Filterblasen“ fördern wollen.

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Zeitungen müssen nicht so sorgfältig sein wie Facebook, wenn es um das
Zulassen abweichender Meinungen geht, aber wenn eine Zeitung eine
Kommentarfunktion anbietet und dann Kommentare in eine bestimmte
Richtung sperrt, ohne das in der „Hausordnung“ zu sagen, dann gibt sie
das Stimmungsbild in der Bevölkerung falsch wieder; manche nennen das
dann „Lügenpresse“. Das an sich mag nicht strafbar sein, aber es tut
gesellschaftlich nicht gut.

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Hier in LICHTGESCHWINDIGKEIT macht ein Autor ALLES, bezahlt ALLES und verantwortet ALLES:

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EINS macht ALLES (was denn überhaupt?)

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Ich studiere und rezipiere fortlaufend, seit vielen Jahren alle Massenmedien, die mir zugänglich sind. Das sind also Zeitungen, Internet-Auftritte internationaler Zeitungen, Radiosender, Fernsehsender und – seit ende der 1990er Jahre die Internet-Agentur-Informationen.

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Ich stelle hiermit ein Lese-Forum bereit – keine Quoten-Reizerei durch weitere Vernetzung, also kein FACEBOOK, kein Google +, keine „Freunde“ und all die Datenfresser. Ausnahmsweise verlinke ich externe Videos, auf deren Zugriff für den Nutzer ich jedoch keine Sicherheit geben kann. Es wird momentan Vieles gesperrt.

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Mein Anlass ist, eine Chronik unserer Zeit, von meinem Ort in Deutschland aus, zu erarbeiten, der alternativ zum MAINSTREAM ausgelegt wird (und ich habe dabei Karl Kraus im Sinn, der von 1898 bis 1934, etwa 36 Jahre lang, unablässig den deutschen Kulturbereich in eine zweiwöchentlich erscheinende Zeitschrift verarbeitete und selbst vertrieb: DIE FACKEL. Karl Kraus lebte in Wien, explorierte aber auch (mit der Eisenbahn), war hochbegabt, moralisch unbestechlich, höchst belesen und brachte ununterbrochen neben den Hauptsachen auch alle diejenigen Geschehnisse, die vom Mainstream (Lügenpresse) ignoriert, unterdrückt oder als unerwünschte Dissidenz bekämpft wurden. Das betrifft schwergewichtig die deutschsprachigen Verlage und die Theaterprogramme, deren Kritiker und Autoren als SALONPERSONNAGE des ausgehenden 19ten Jahrhunderts, der moderne Aufbruch Europas in Kommunikation, Dynastie und Adelsreste, Produktion und Politik.

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Jeder kluge Mensch von 2018 wird die gesammelte FACKEL des Karl Kraus zu hause haben und darin lesen. Der Rest googelt – weiß aber nicht was er googeln soll.

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Seit Sommer 2009 wurde in LICHTGESCHWINDIGKEIT als völlig spontan extemporierte Autoren-Videos – mit dem Aufbau der Piratenpartei in Berlin – täglich produziert und bei YOUTUBE bereitgestellt. Bis 2014 machte ich täglich, auch aus dem Ausland, die LAGE in LICHTGESCHWINDIGKEIT, hochgeladen bei YOUTUBE/Google. Im Jahr 2012 hatten die Doofpiraten den Niedergang der Piraten unnötiger Weise eingeleitet. Dann, 2014 gingen mir als Verantwortlichen der LICHTGESCHWINDIGKEIT die Bevormundungen durch Google für den Kanal dietmarmoews (über 4000 Videos, etwa 1,5 Millionen Klicks) zu weit. Mir wurde selbst der Zugang zu meinem Kanal gesperrt, mit der ultimativen Forderung aus „dietmarmoews“ die Benennung mit Echtnamen selbst zu wählen, was ich nicht wollte – während ich also für Kommentare Fremder auf dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT publizistisch verantwortlich blieb, ohne moderieren zu können: Ein rechtlich unhaltbarer Zustand und damit FINIS bei Google (der Kanal existiert weiter: Viel Spaß).

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Und ohne Unterbrechung verfasste ich seit dem letzten Video im November 2014 nunmehr Blog-Texte-Bild-Reportagen mit MEINUNG, wie vorher, in der Vollanalyse der Medienangebote des Lebens und der Kommunikation, die ich, inzwischen von Köln aus, täglich erarbeite und bereitstelle. Auch hier haben inzwischen von 2547 Klicks im Jahr 2013 zu 160.000 im Jahr 2018, bisher, insgesamt etwa 400.000 Klicks die LICHTGESCHWINDIGKEIT gefunden – davon, glaubt man der WordPress-Statistik etwa die Hälfte von USA aus.

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Das ist seit dem Jahr 2014 also auf der Plattform WORDPRESS, mit begrenzten Bild-Datenkapazitäten, ohne Host-Kosten, die laufende LICHTGESCHWINDIGKEIT, durchnumeriert 8632 hier. Alle meine Videos und Texte sind auf Festplatten archiviert – also nicht für die „Ewigkeit“ aufgehoben, anders als Karl Kraus‘ Holz-Zeitschrift „Die Fackel“.

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Ich rezipiere täglich BILD.de, Heise.de, THEGUARDIAN.UK, nytimes.com, BBC.uk, dpa.de und so weiter also täglich Frankfurter Allgemeine Zeitung, neues deutschland, Frankfurter Rundschau, Kölner Stadt-Anzeiger, Süddeutsche Zeitung, DIE WELT, Neue Zürcher Zeitung, gelegentlich TAZ und Spiegel, Allgemeine Jüdische und TAGESSPIEGEL, dazu die offenen Fernsehsender und inzwischen die diversen Mediatheken per Internetz. Ich habe in Köln eine – für heutige Standardversorgung – superlative Breitband-Leitung, worüber ich sehr froh bin.

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ZWEI ich bezahle Alles selbst alleine, das heißt, es ist forwährend intensive Arbeit, die unbezahlt und ohne weitere Marketing-Verdingungen auf meine Selbstkosten entstehen und vorgehalten werden. Der BLOG bei WORDPRESS bietet zwar generell Kommunikationsfunktionen an, die Benutzer zum Blog aufnehmen können, Anfragen, Kommentare, Verlinkungsangebote usw. doch ich habe dazu keine Zeit übrig, lese zwar so Manches davon, es gibt durchaus Fremdtexte, die ich als Exposition für einen eigenen Blogbeitrag nutzen konnte. Generell aber kommen Kommentare einfach nicht sichtbar durch, aus Zeitgründen. Ich habe nicht die Arbeitskraft, Kommentare aufzunehmen, denn ich bin im Sinne des Presserecht als Autor der LICHTGESCHWINDIGKEIT voll verantwortlich und für etwaige Schäden haftbar (Halterhaftung). Es ist also grundsätzlich kein offenes Forum.

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DREI Man muss als Hauptverantwortlicher zeichnen, IMPRESSUM, Autorenrechte – immer >V.i.S.d.P<.

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Das reicht von Texten oder Bildern, die als Rechtsverletzung anderer reklamiert werden können, Beleidigungen gegen Privatpersonen (anderes bei Personen der Zeitgeschichte). Es betrifft aber auch kaufmännisch blockierte Bilder (VG-Bild oder durch privatwirtschaftlichen Verwertungsvertrag – das Bildrecht liegt grundsätzlich beim Fotografen oder Kameramann bzw. bei Sonder-Dienstleistungsverträgen).

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Ich muss also alle Fremdtexte oder Zitate oder Quellen auf die Zitierrechte und auf den heutigen Urheberrechtsschutz für Texte-Verwertung Rücksicht nehmen. Nun ist hier allerdings ein großzügiger Rahmen gegeben, weil ich selbst keine Einnahmen oder Umsätze generiere. Jedoch hafte ich gewissermaßen auch für Werbegeschäfte die WORDPRESS macht, wofür mein Blog für Traffic sorgt.

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Dietmar Moews meint: Zum Problem des im Heise-Text fokussierten „HAUSRECHT“ ist es unter zwei Blickwinkeln zu verstehen:

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EINS als V.i.S.d.P., Autor und Produzent der Blogbeiträge hafte ich für jegliche urheberrechtlichen Bezüge aus meiner Publikation.

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ZWEI folglich bestimme ich – auch ohne weitere Begründungen – die inhaltliche Auslegung der Blogbeiträge. Andere Autoren haben keinerlei Anrechte, mitzutun, mitzureden, Meinung oder Kommentare eigenmächtig einzubringen, übe also uneingeschränktes Hausrecht.

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DREI meine Benutzer und Leser können in seriöser Form Kontakt zu mir persönlich aufzunehmen versuchen. Ich reagiere immer freundlich und lege durchaus Wert auf Input und auf seriöse Kritik bzw. originelle Meinungen.

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Alsdann ad rem: Fröhliches Schaffen (auch Lesen ist Arbeit).

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SPD Absturz in Hessen geht weiter mit Saudi-Waffenhandel

Oktober 20, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8603

am Sonntag, 21. Oktober 2018

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Wahlen in Hessen 2018 werden das vollendete Debakel der „Volksparteien“:

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Wer mit dem nach 1949 angetretenen Parteiresten in dem westlich besetzten Deutschland die erste Bundesrepublik Deutschland, von der verfassungsgebenden Versammlung, über die Kultusminister-Konferenz, zur Gründung von EG, Montanunion und Euratom, zur Nato-Unterordnung, der UN-Mitgliedschaft und dem „Wirtschaftswunder“ des anfangs stigmatisierenden „Made in Germany“, sich an die Fackelträger der deutschen Demokratie, den Katholiken Adenauer (Zentrum, dann CDU) und dem Prozestanten Kurt Schuhmacher (SPD), den Ex-Nazi Theodor Heuß (FDP) sowie dem Heimatvertriebenen Protestant Gustav Heinemann (BHE), Carlo Schmid (SPD), Erich Ollenhauer (SPD) und weiteren („Vätern und Müttern des Grundgesetzes“) erinnert, hat Parteien und Politiker vor Augen, die schließlich in ersten freien Wahlen den Bundestag formierten, mit CDU und SPD, als die Volksparteien, die Regierung und Opposition miteinander aushandelten.

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Nur als Apercu nebenbei gesprochen, war das „Ahlener Programm der CDU“ von 1948 ein sozialistisch-marxistischer Demokratieansatz, nicht viel anders die SPD, die sich als marxistisch-sozialistische Partei aufstellte, hart antikapitalistisch, was dann später erst im „Godesberger Programm der SPD“, 1959, in die neue sozial-marktwirtschaftliche Bundesrepublik und den streng basisdemokratisch angelegten Föderalismus eintrat.

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Die Deutschen der drei Westzonen waren froh, nicht den bolschewistischen Menschenfressern unterworfen worden zu sein und nahmen die westlichen Handreichungen (Marshall-Konsumverträge und US-Rüstung) sowie die britische Publizistik als unabhängige Gesellschaftskraft der Information und der Kommunikation hin, die in der Ausbildung sowie in Zeitungslizenzen und Staatssendern für Radio und Fernsehen von den westlichen Allierten organisiert – das heißt gesteuert und kontrolliert, bis in die Personalentscheidungen – wurden.

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Ferner konnte Deutschlands erste Bundesrepublik die Spielarten des Liberalismus der USA mit dem Etatismus der eher dezentralen Britischen Monarchie und der zentralistischen Republik Frankreich in eine eigene Staatspraxis anwandeln.

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Dabei bestimmt das Grundgesetz, dass die Parteien wesentlich zur politischen Willensbildung Deutschlands beitragen – die VOLKSPARTEIEN – die ständig eine Wählermehrheits-Zustimmung in der politischen Mitte suchen mussten, womit die Tendenz zu einem Einparteien-Programm vorstrukturiert worden ist.

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Heute, Oktober 2018, haben wir mit der Zweiten Bundesrepublik Deutschland nach wie vor das den Staat und die Bürger einrahmende Grundgesetz, auch die Essentials der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Dezentralität, Pluralismus, die Grundfreiheiten, das Friedensgebot, repräsentative Mehrheitsdemokratie mit erheblichem Minderheitenschutz, die Staatspflichten der Bildungsvorhaltung, der Landesverteidigung, des Gewaltmonopols usw.

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Haben sich leider diese Volksparteien so weit von den Bürgern entfernt, dass der „Generationenvertrag“ zwischen den Deutschen und ihren Volksparteien verloren ging.

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Die alten Volksparteien machen, was sie wollen bzw. was die USA verlangen, an den Deutschen vorbei, und sie legen dafür weder belastbare Information noch durchgreifende Wählerentscheidungen zugrunde.

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Nun haben die Wähler den Bruch geschluckt und wählen die leeren Versprecher nicht so blind wieder, wie es die Volksparteien gewohnt waren.

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Heute trat der SPD-Außenminister Heiko Maas entschieden vor die Presse und erklärte, dass die SPD nicht länger Kriegsrüstung an Saudi-Arabien liefern solle, in deren Verantwortung gerade einer ihrer Publizisten, Khashoggi, in Istanbul gekillt worden ist:

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DLF.de am 20. Oktober 2018:

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„Maas: Keine Grundlage für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

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Außenminister Heiko Maas sieht angesichts des gewaltsamen Todes des regimekritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi keine Grundlage für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien.

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Deutsche Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sollten aus Sicht von Außenminister Heiko Maas angesichts des gewaltsamen Todes des regimekritischen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi aktuell nicht genehmigt werden. „Ich glaube, solange diese Untersuchungen andauern, solange wir nicht wissen, was da geschehen ist, gibt es keine Grundlage, auf der positive Entscheidungen für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zu treffen sind“, sagte der SPD-Politiker am Samstagabend in einem Interview der ARD-„Tagesthemen“.

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Auf massiven Druck hin hatte die autoritäre Staatsführung Saudi-Arabiens die Tötung Khashoggis im Istanbuler Konsulat eingeräumt – demnach kam der 59-Jährige bei einer Schlägerei um.

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Saudi-Arabien ist in diesem Jahr bisher nach Algerien der zweitgrößte Kunde der deutschen Rüstungsindustrie: Bis zum 30. September erteilte die Regierung Exportgenehmigungen im Wert von 416,4 Millionen Euro.

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Die Bundesregierung hatte zuvor am Samstag die Tötung Khashoggis „in aller Schärfe“ verurteilt. „Von Saudi-Arabien erwarten wir Transparenz im Hinblick auf die Todesumstände und die Hintergründe“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Maas. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

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Zur Frage, ob Siemens-Chef Joe Kaeser auf seine geplante Teilnahme an der Finanzkonferenz kommende Woche in Riad verzichten sollte, sagte Maas, viele Politiker und Unternehmern hätten ihre Teilnahme dort abgesagt, wegen der Ereignisse im Konsulat in Istanbul. „Und ich glaube, das ist kein falsches Zeichen.“ Er selbst „würde zurzeit ganz sicher nicht an einer Veranstaltung in Riad teilnehmen“. 

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Dietmar Moews meint: Die Tatsache der Kriegstreiberei der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik, vertreten durch die Bundesminister SPD-Heiko Maas und CDU-Peter Altmaier, vorher durch SPD-Gabriel – die beide, eine Woche vor den Landtagswahlen in Hessen die Wähler der alten deutschen Volksparteien anlügen – wird auf die nächsten extremen Abstürze zusteuern.

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Die Deutschen haben begriffen, dass die Rüstungsexporte gesteigert werden, anstatt gesetzestreu nicht in Kriegsgebiete zu bringen.

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Die deutschen Wähler wissen, dass immer erzählt wird: Keine neuen Exportgenehmigungen durch CDU/CSU und SPD – aber es gibt stets noch gesteigerte Lieferungen aufgrund von angeblich alten Lieferverträgen mit Saudi-Arabien, noch von den vorherigen Bundes-Regierungen.

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Die Deutschen wissen inzwischen, dass die deutsche Rüstrungsindustrie für jedes verfassungswidriges Waffenausfuhr-Ziel es von diesen deutschen Rüstungskonzernen geschaffenen „Billard-Staaten“ gibt, die keinen Krieg haben, und stellvertretend für die deutschen Waffenhändler die Kriegsstaaten in Originalverpackung beliefern. Daneben gibt es auch diverse sogenannte Kooperationen mit Rüstungsschmieden anderer Staaten, die aus den deutschen Verbotslieferungen, Mischprodukte und Zuliefer-Verarbeitung signieren.

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Diese Kriegstreiber der ehemaligen deutschen Volksparteien der ersten Bundesrepublik werden am kommenden Wochenende weiter abstürzen, nicht, weil die Kriegsopfer hier als Massenflüchtlinge auf die EU-Grenzen drücken, sondern weil Deutschland zu den Mörderstaaten dieser Welt zu zählen ist.

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Die Reaktion der Wähler darauf ist hauptsächlich NICHTWÄHLEN sowie PROTESTWÄHLEN (AfD) und OPPOSITIONSWÄHLEN der GRÜNEN. Als Geschmacksproblem der putinfreundlichen Linkspartei, der ja ebenfalls hemmungslose Kriege betreibt, ist für Deutschlands Parlamente eine SED-LINKE blockiert.

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Die Wähler, deren Wahl keine Politik beeinflussen kann, werden das Interesse an dieser Faschisierung durch US-Vormund und Großbanken weiter aufgeben.

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Und so lange Wahlen nichts verändern, sind sie L’art pour l’art.

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Für den Fall des Sturzes der deutschen STAMOKAP-Regierungen werden die Panzer-Polizisten aufmarschieren und freie Wahlen einschränken bzw. deren Abgeschaffung auf der Straße Nachdruck verleihen (siehe G20).

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Der Aufbau der AfD, als rechte Sezession der CDU durch die Lügenpresse und durch die US-Administration, wird weiter den Schein demokratischer Vorgänge vorzutäuschen versuchen.

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Hass Hass in Internet-Texten Hasspolizei Anti-Hasssprache-Gesetze

August 3, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8347

am Samstag, 4. August 2018

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Wenn die Leute zu stumpf sind, kann man versuchen in BILDERN mitzuteilen, um welche Werte der Information es geht.

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Aber, wer eine wörtliche Mitteilung nicht aufnehmen kann – wie soll derjenige BILDER verstehen?

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Das zu erklären, kennen wir den NÜRNBERGER TRICHTER:

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Man setzt den Trichter von oben an den Kopf an – dann füllt man die Informationen durch den Trichter, in den Kopf. Man spricht bei dieser Art des LERNENS auch von EINTRICHTERN.

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Die ganze Trichter-Metapher ist UNFUG.

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Und wie kommt es jetzt, dass sogar der Staat, die Parteien, die Parlamente und all die Schriftgelehrten in der KULTURINDUSTRIE von PÖBELHÖLLE reden?

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Man könne durch LÖSCHEN im INTERNETZ und in den NETZWERKEN Werte verbessern – die gelebten Einstellungen und Werte ZENSIEREN oder MODERIEREN, wie bei einem NÜRNBERGER TRICHTER, wenn HASS-Texte gepostet sind und gelesen werden …

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JAAAA – Hass wird gepostet! – Immer, wenn HASS gepostet wurde und dann gelesen wird – IMMER – gibt es drei mögliche REAKTIONSWEISEN (und nicht den Trichtereffekt). Dabei kommt ein HASS beim Leser individuell an, wird dann aber von seiner sozialen Szenerie bestimmt:

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EINS Jemand liest einen HASSKOMMENTAR und ist sofort abgestoßen und lehnt den Hass ab.

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ZWEI Der Leser liest einen Hasskommentar, hat bereits eine ähnlich Hasseinstellung selbst und stimmt dem zu (was noch keine Aktivierung besagen muss).

Der Leser findet also eine Hassäußerung, die seiner eigenen Einstellung entspricht. Kann sein, dass er sich bestätigt fühlt – kann aber auch sein, dass der Hasskommentar, so, wie er von einem fremden Autor getextet und gepostet worden ist, ihm jetzt eher fad und unhaltbar vorkommt – er liest den Hasskommentar und ändert möglicherweise seine eigene affine Einstellung, indem er die HASSPOSITION verlässt oder noch stärkt.

Auch hier ist zu unterscheiden, praktizierter Hass auf Schädigung gegen konkrete Menschen aufgeladen, oder „nur“ eine interne oder öffentliche Teilnahme an sozialer Resonanz einer HASS-Gruppe gegen eine gehasste Person oder Gruppe.

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DREI Jemand liest HASS und verlässt den HASSTEXT. HASS im Internetz – bei Facebook, bei TWITTER, in einem Kommentar-Tread einer Homepage – auf einen HASSKOMMENTAR stoßen und sofort wegclicken, weil darin eine stereotype unpersönliche Marginalie zu vermuten ist.

Ein Autor eines HASS-Textes, der eine sozio-geistige Wirkung anzielt, sollte wirklich sehr deutlich substantiieren, welcher Wert angesprochen wird. Er sollte für den HASS eine zureichende Argumentation, warum eine Werthaltung abzulehnen oder sogar mit einem HASSKOMMETAR zu bescheiden ist, argumentativ vermitteln. Dafür benötigt er eine leicht eingängige, möglichst weitverbreitete Kampffloskel, eine Stereotypie, die mit weitverbreiteten Vorurteilen und propagierten Gruppenverhältnissen von MAJORITÄT versus MINORITÄT zusammengehen kann. Beide – Mehrheits- wie auch Minderheitsgruppe ist als sozialer Resonanzkörper dafür geeignet, Hass zu verkörpern.

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Jeder Mensch hat eine konkrete bzw. vorgestellte Meinungsgruppe. Hierauf bezieht er seine Meinungsfreudigkeit, Gleichgültigkeit und Aktionsrichtung, pro, kontra, indifferent. (Plausibel ist wohl leicht, dass der Text „ich hasse Maria“ nicht durch ein Gesetz zur Löschung gedungen werden muss; wer kennt den Autor? wer weiß, wer Maria ist? wen geht das irgendetwas an? – ich erinnere mich, dass in den 1960er Jahren in privaten Zeitungs-Kleinanzeigen bekannt gegeben wurde, z. B. „ich habe mit den politischen Meinungen meiner Schwester nichts zu tun“ oder „ich komme für die Schulden meiner Ehefrau nicht auf“. Juristisch war das nicht durchgreifend – sozial war das eine Selbstpreisgabe der Lächerlichkeit – wer den Inserenten kannte wie auch, wer die Personnage nicht kannte; erzielt wurde etwas Leichtsinn, Unterhaltung oder Stadtklatsch.

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Seine SZENERIE, was die nächsten Sozialpartner zu einem HASS-Kommentar meinen, ist schließlich dafür ausschlaggebend, ob und wie der Leser überhaupt die Hassbotschaft wahrnimmt (PERZEPTION) oder übersieht oder durch die HASS-Botschaft dafür oder dagegen aktiviert wird (REZEPTION).

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EINS Wenn die eigene Meinungsgruppe ein HASS-Thema uninteressant findet, wird der HASS-Leser nur abgeschwächt von der HASS-Botschaft des HASS-Autors erreicht und beeinflusst.

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ZWEI Wenn die eigene soziale Szenerie ein HASS-Thema selbst führt, werden alle Werterscheinungen aus der Umwelt, die die HASS-Einstellung bejahen affirmiert und als Verstärkung der HASS-Einstellung angenommen.

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DREI Wenn eine HASS-Artikulation, als Text im Internetz gefunden wird, hängt es noch von diversen situativen Konkretionen ab, ob der HASS dann aufgenommen, weitergesagt, verlinkt, geteilt usw. wird . Das hängt auch von der Erwartungshaltung der möglichen Adressaten ab: Ein affirmierter Hass, der erwartet wird, wird eher mitgeteilt, als die Vervielfältigung oder Teilung an eher neutral eingestellte Adressaten.

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VIER Es wird genau festzustellen sein, ob bei HASS-Teilung der Rezipient letztlich zu HASS-Verstärkung oder HASS-Bestätigung im eigentlichen Sinn geführt wird, oder ob darin eine verwässernde austauschbare Lebensstil-Äußerung – die als HASS erscheint – doch hauptsächlich gar nicht HASSER anspricht und nicht neue HASSER schafft.

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Wer heute HASS objektiv in Textform im Internetz auffindet und liest, wird dadurch nicht HASSER.

Wer durch ein Gesetz Löschung von HASS-Texten erzwingt, wird den sozialen Einstellungsverhalt von HASS unter und gegen Menschen ebensowenig steuern können wie die Predigt von Liebe liebende Menschen machen kann.

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Wer Liebe predigt, erzeugt nicht Liebe, sondern Prediger.

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Süddeutsche Zeitung, Seite ZWEI, Thema der Woche, am 29. Juli 2018 von Jannis Brühl und Caspar von Au:

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„SOZIALE NETZWERKE IM UMBRUCH

Das Internet ist eine große Arena für Hasskommentare, Drohungen und Beleidigungen. Seit einem halben Jahr greift ein Gesetz, um Betroffene zu schützen. Wie wirkt es sich aus?“

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In diesem THEMA DER WOCHE veranstaltet die Süddeutsche Zeitung nicht LÜGENPRESSE, keine FAKE-NEWS, keine künstliche Aufregung – es scheint der verantwortlichen Redaktion und den Herausgebern ernst zu sein, mit dem THEMA HASS und mit dem THEMA HASS-STEUERUNG.

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Das ist das schreckliche Verhängnis – dass ernsthaft der NÜRNBERGER TRICHTER eingeführt wird. Nur, weil man den Hass erkennt, der gelebt wird, der im Internetz zu Wort gebracht wird. Und diese missliebigen Wert-Haltungen sollen durch autoritäre Handlungstüchtigkeit gestoppt werden. Dabei handelt es sich zunächst um Angelegenheit der Bürger selbst bzw. einer zuständige Staatsanwaltschaft:

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Durch Kontrolle, durch Strafe, durch Obrigkeit, per Gesetz. Die Süddeutsche Zeitung trumpft geradezu damit auf, dass – „Heiko Maas brachte das Gesetz trotz aller Kritik durch“ – ein Sozialdemokrat mit forschem Auftritt gegen den HASS den Eindruck vortäuscht, dass er gegen den HASS per Gesetz durchgreifen könne.

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KANN HEIKO MAAS NICHT. Er ist ein Blender mit Trichter.

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Und dazu bringt die Süddeutsche Zeitung eine Aufstellung des HASSES und damit Gründe für Löschungen – (angebl. Statistik für Facebook):

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1. Beleidigung

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2. Übele Nachrede

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3. Volksverhetzung

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4. Verleumdung

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5. Bedrohung

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(angebl. Statistik für YOUTUBE):

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1. Hassrede/politischer Extremismus

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2. Persönlichkeitsrechtsverletzung/Beleidigung

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3. Pornografische Inhalte

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4. Privatsphäre

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5. Gewalt

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(angebl. Statistik für TWITTER):

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1. Volksverhetzung

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2. Beleidigungen

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3. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

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4. Öffentliche Aufforderung zu Straftaten

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5. Pornografische Inhalte

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Diese NÜRNBERGER TRICHTER POLITIK – indem Mord verhindert werden soll, weil man ihn verbietet – soll also den Veranstaltern, wie Facebook, Youtube, Twitter, übertragen, die juristischen Indikationen eigenmächtig zu beurteilen, zu entscheiden und zu löschen.

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Kann nicht, wie bisher, unser Rechtsstaat mit der unabhängigen JUSTIZ , weiterhin dafür die exklusive Zuständigkeit (Kompetenz) behalten, Rechtsbrüche zu erfassen und zu beurteilen?

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Ich bin für den RECHTSSTAAT und für die unabhängige JUSTIZ. Ich bin also gegen das HASS-GESETZ und gegen die folkloristische Vortäuschung, als würden Hetzer und Hasser sofort beliebig Anhänger finden und zu Meinungsführern oder Hassverstärkern werden können. Denn immer!! werden die sozialen Gegenkräfte ebenfalls akzelleriert.

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Haben wir gelacht. „Alle Kreter lügen, sagte ein Kreter“ – das soll nun neu sein. Ist es nicht.

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Interessanter ist die Behauptung, es läge eine tiefgreifende Verhaltensänderung der Deutschen und der sprachlich kommunizierenden Menschen in Deutschland vor – wie Kanzlerin Dr. Merkel äußerte:

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tiefgehende Veränderung in der Orientierung – überwiegend emotional, statt an Fakten und Tatsachverhalten“ – wie der DLF kolportierte.

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Dann wirft man DONALD TRUMP, dem siegenden US-Wahlkampf-Propagandisten oder als LÜGENPRESSE vor, das STIGMA der deutschen Herrschafts-Publizisten und ihre Deutungshoheit und Sprachmacht durch sein veränderndes IT-Echtzeit-Geräusch zu besiegen.

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Doch es sollte hier eine wissenschaftliche Herangehensweise zunächst klären, welche Art von WISSENSCHAFT und HEURISTIK fokussiert werden soll.

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Ist es wirklich so banal, durch Propaganda demagogische Führung zu organisieren? Konnte Trump seine Anhänger weltweit stärken? Ich meine, NEIN, kann er nicht.

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Fragen wir Soziales? Was Menschen mit Menschen tun und wie sie dazu sprachlich agieren? Die Frage hätte empirisch das Verhalten festzustellen, zu erfassen, zu analysieren und zu interpretieren.

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Wir träfen auf das alltägliche Feld der Zweckrationalität, der Zielsystemorientierung, der Wertverwirklichungs-Bemühungen – einschließlich der Tricks, der Täuschungen, des Betruges und der Graubereiche von Treu, Glauben und Verschlagenheit.

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Fragen wir nach der empirischen SPRACHE – zweigliedrig, Sprechen und Schreiben – bekommen wir methodische Probleme. Denn es wird heute – postfaktisch unwissenschaftlich – nicht klar getrennt zwischen

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EINS: sinnlich-angebundenem Sprechen und Schreiben – Fakten, Dinge, Deutigkeiten und Vieldeutigkeiten

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ZWEI: Semantische Analyse der empirischen SPRACHE, was wird gesagt und gemeint? welche innovativen und redundanten, informatischen Kommunikationselemente werden gesprochen und geschrieben?

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DREI: In der Sprach-, Literatur- und Kommunikationswissenschaft wird inzwischen – zwar nicht postfaktisch, sondern lediglich den Fakten abgewendet – eine auf Texte bezogene Textlichkeit konstruiert. Dabei erheben die TEXTLICHKEITER die Deutungshoheit über die semantischen und die ästhetischen Qualitäten und Inhalte:

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Da haben wir Text und Textlichkeit, Bild und Bildlichkeit, Dinge und Dinglichkeit, Klänge und Klanglichkeit usw.

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Das Problem liegt bei dieser verschrobenen Komplikation einerseits an dem Machtanspruch dieser Textlichkeits-Propheten (Wort des Jahres). Andererseits geht (bei gesetzlicher TEXT-Löschung) der Umgang und die Perzeptionskultur mit der unmittelbaren Wirkung und Bedeutung von sinnlichen Meisterwerken, unabhängig von der Sprache, verloren. Die TEXT-Designer bestimmen eine sprachliche Bedeutung und demolieren die außersprachliche Bedeutung.

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Auch das WORT DES JAHRES ist ein Machtgriff der „Textwissenschaft“ nach der Textlichkeit, die anstelle der SINNLICHKEIT und WERKLICHKEIT die menschlichen Orientierungsmöglichkeiten stören und zunichte machen.

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Stattdessen ist es die Pflicht der Sprachwissenschaft, das TEXTEN als Medium der Verständigung auszufalten.

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Wer POSTFAKTISCH alte Propagandamethoden des US-FASCHISMUS der 1930er Jahre und des Nationalsozialismus bis 1945 heute anwendet, wie es die Echtzeit-Demagogen inzwischen angeblich zu kurzfristiger Zustimmung von Mehrheiten in der Massenkommunikation und Wertaggregation praktizieren, ist zwar „faktisch“ und nicht „postfaktisch“, aber es sollte jedem auf eigene Rechnung freigestellt bleiben, nicht jedoch aus der Gemeinschaftskasse abzocken.

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VIER: Betrachten wir soziologisch (d. h. zwischen mindestens zwei Menschen interdependierend, interagierend) was fälschlich beim „WORT DES JAHRES“ als postfaktisch hingestellt wird, was zwischen den Kommunikanten wertorientiert geschieht, wird schrittweise erkennbar:

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Absender und Empfänger, Sprecher und Zuhörer, Schreiber und Leser – sie stehen oft gar nicht in kommunikativer Beziehung, wie sie es sollten (zugewendet/abgewendet).

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Die Behauptung der emotionalen Wende, dass wir im gesellschaftlichen Usus heute weniger Vernunft und Faktentreue, mehr Emotionalität und postfaktische Vernachlässigung von Fakten gelten lassen und praktizieren, wird zunächst nur darauf gestützt, dass massenhaft Botschaften ausgesendet werden, gesprochen, geschrieben, am Telefon, als Twitternachricht, in den Internetzblogs, bei anonymen Foren, und die Massen an Aussendungen. Doch das verhallt weitgehend unbestätigt und ungehört, ungelesen und unkommuniziert im sozialen Abseits der technischen Speicher. Bestenfalls der Absender liest sich selbst bei Facebook oder im heise-Kommentar oder in den Leserbriefen.

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Merkels Diktum der neuen Emotionalität ist wohlfeiler Bullshit.

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Damit sind möglicherweise auch massenhafte Bereitstellung von Unfug, Bullshit, Lügen, Dummheiten und erfundenen Hilfserklärungen der Allzumenschlichkeit rausgelassen, werden aber gar nicht reingelassen.

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Es ist überwiegend „Störgeräusch“.

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Es funktioniert eben nicht wie der NÜRNBERGER TRICHTER: Output gleich Input gibt es sozio-geistig so gut wie gar nicht.

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Die Aussendungen, Meinungsäußerungen, Appelle und Statements werden so massenhaft, wie sie heute insbesondere durch die grenzenlosen INTERNETZ-FOREN erzeugt werden, gar nicht wahrgenommen.

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Alle schreiben, keiner liest.

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Folglich ist es nicht tragfähig, anzunehmen, all der Blödsinn der da in einer unüberschaubaren Massenhaftigkeit bereitgestellt wird, sofern er unwahr oder unfaktisch ist, sei von irgendeinem Empfänger oder gar von der angenommenen Empfängermasse, bei „Cloud“ oder „Flash-Mob“, für wahr genommen. Statt Wahrheit und Faktizität würden Internetz-Leser glauben, was da an postfaktischem Müll oder zielgerichteter postfaktischer Propaganda publiziert wird – nein, so ist es nicht, weil es an INTER ESSE fehlt:

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Niemand ist zwischen (inter esse) Dingen, die nicht da sind. Doch die empirische Wirklichkeit zeigt, wenn man mal nachprüft, was bereitgestellt ist und wer das empfängt, dass da weder ein zielführendes LÜGENWERKZEUG erfolgreich angewendet wird, noch, dass die möglichen Empfänger den postfaktischen Inhalten gegenüber EMOTIONAL eingestellt seien und sich daraufhin emotional verhielten, statt kritisch oder rational.

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Nein, wer empirische Soziologie-Verfahren darauf anwendet, findet nicht die Emotionalität als Reaktion auf POSTFAKTISCHES, sondern INDOLENZ, GLEICHGÜLTIGKEIT, IGNORANZ – vorwiegend im solipsistischen Abseits der heutigen Erleichterung der Selbsterleichterung:

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FAULHEIT und ÜBERLASTUNG sind die empirischen Alltagstatsachen vor denen die große Zahl der im Internetz und in der massenmedialen Erlebniswelt anzutreffenden Herumgeisterer einknicken. Die meisten Textsurfer steigen gar nicht erst ein in das KOMMUNIKATIONS-ERLEBNIS in dessen Mittelpunkt etwa FAKTEN, INFORMATION, POSTFAKTEN oder DESINFORMATION stehen könnten, zwischen dem Absender, der versuchen mag Unwahrheit und FAKTEN-Verleugnung unter Leute zu bringen, und den Empfängern, Lesern, Hörern oder Videosehern:

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Die potentiellen Empfänger empfangen das kaum und gar nicht Eins zu Eins. Ihre Emotionalität wird davon so wenig beansprucht wie ihr Urteilsvermögen oder ihre Nachhaltigkeit bei der Rezeption zweifelhafter postfaktischer Propaganda.

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KURZ: Was immer IT-Benutzer aus eigenen Motiven mittels der Internetz-Suchmaschinen suchen mögen und mit welchen Inhalten sie dann „automatisch-algorithmisch“ „manipulativ“ bedient werden, wird von den Empfängern nicht als geprüfte Faktizität und Tatsache geglaubt, sondern gibt lediglich eine von unzähligen möglichen Wertrichtungen an, die eher Verwirrung stiften als als Orientierungshilfe zu gelten. Wir müssen dabei all das nützliche und gültige Informationszeug nicht als postfaktisch vermischen mit etwaigen postfaktischen Machenschaften von Propagandisten oder Lügenverbreitern. Das zu unterscheiden macht Nutzer ungeduldig und ärgerlich, entwertet das Medium Internetz als Informationsquelle (z. B. WIKIPEDIA hat durch idiotische Wikipedia-Moderatoren selbst massenhaft Qualitätseinbußen bei der unkonstanten Verlässlichkeit der einzelnen Wikipedia-Einträgungen, und hat damit an Geltung verloren; dies ist aber eine rationale Orientierungsleistung der Nutzer und nicht Folge von deren Emotionalität).

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Wer glaubt schon einer exklusiven EILMELDUNG bei BILD.de? – wenn er nicht bei diversen anderen Blogs Bestätigung findet? Und gerade das kennzeichnet ja die postfaktische Gefahr, dass ein Interessent postfaktische Propaganda und Desinformation postet und sich daraus dann eine Ente bildet, die einer vom anderen abschreibt, bis Lüge und Wahrheit schwierig zu verifizieren sind.

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Paul Feyerabends Diktum: „Was Leute als Realität glauben, ist real in den Konsequenzen“. Das sollte sich jeder einmal konkret auf sein eigenes Leben hin durchdenken, was denn wirklich passiert:

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Ich fahre eine falsche Wegstrecke und erreiche mein gewünschtes Fahrziel nicht. Ich hatte ein defektes Tomtom, dessen postfaktische Ansagen und Anzeigen weder emotional noch rational zielführend waren. Selbst als ich die Verwirrung begriff, wusste ich nicht den richtigen Weg.

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Was soll jetzt aus dem WORT DES JAHRES, postfaktisch, gewonnen werden?

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Bob Dylan sagte bereits in den 1960er Jahren:

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Mir ist egal was ich sage. Es ist mir immer noch egal.“

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Der Literatur-Nobelpreis 2016 für Bob Dylan ist nicht POSTFAKTISCH oder als Textlichkeit POSTFAKTISCH – nein die Qualität, die hier angebunden ist, ist faktische TEXTQUALITÄT seiner LYRICS – Liedtexte von denen man zu leben lernen kann.

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Dies ist mit TRUMP verschärft der Fall. Dem ebenfalls egal ist, was er erzählen muss, damit die tropistischen Reizmenschen sich ihm überhaupt zuwenden.

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Dies werden wir demnächst in europäischen Varianten miterleben dürfen. Dies wäre zunächst aber lediglich eine Mode in der technisch gestützten Propaganda, Führung und Fühlung, die sehr bald an ihre Wirkungslosigkeit stoßen wird, weil sie weder Probleme löst, noch ausreichend Fühlung ermöglicht.

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Aber lese ich „Über den Umgang mit den Menschen“ von Adolph von Knigge, dann finde ich die ganze Klugheit der Echtzeit-Poesie in Einfühlung und potentieller Gewaltanwendung, die den POSTFAKTISCHEN fehlt. Das versteht jeder, wenn er nicht aufs Maul haben will.

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Die menschenfreundliche Forderung, „man solle gefälligst verstehen, was einer meint, nicht, was er sagt.“ Das ist doch steinalt, wird so gemacht und führt weiter, und hat mit emotionaler Wende gar nichts zu tun.

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Etwas Anderes ist aktuell zu prüfen:

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Haben sich die im steten Wandel befindlichen Sitten, der Zeitgeist, das unausgesprochene von GUT und BÖSE, modifiziert, oder ist es heute zutiefst umgepolt und emotional, statt alltagsvernünftig?

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Und wir finden, weder anthropologisch im Individuellen, dass das Normalempfinden oder EXZENTRIK und DEVIANZ wesentlich anders oder ausgeweitet empirisch aufkämen.

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Es galt die persönliche Balance – und die gilt weiterhin.

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Es ist ohne weitere emotionale Vertiefung, nach wie vor, das Individuum als abgegrenzte selbstbestimmte Persönlichkeit, wie auch die sozial Gestimmten, die fortwährend allseitige soziale Kontrollen und Einreden von sich geben und abfedern und aufnehmen, der Fall.

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Vor Gericht wird heute kaum mehr oder stärker auf POSTFAKTISCH eingelenkt werden als vor 20 Jahren, sofern es um Benehmen, Sitte, Gebrauch, En dit oder COSI FAN TUTTE geht.

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Die Behauptung der GfdS, von der neuerdings „emotionaleren Orientierung der Menschen in Deutschland“, ist unbrauchbarer Mist.

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Zuletzt will ich noch auf das Normative, im Rechtsstaat gesetzlich verfasste und gepflegte, RICHTIG und FALSCH eingehen:

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Weder der Geheimdienst, noch die Kriminalpolizei, die Unfallforschung oder Richter, Geschworene und Staatsanwälte werden die bewährten Methoden der ERMITTLUNG verwerfen, keine neuen Zeugenbewertungen oder Beweismittelwürdigung, Indizieninterpretationen oder Zweifel-Relevanz werden postfaktisch praktiziert. Wollte man die POSTFAKTISCH-Hypothese prüfen, würde man sofort zehntausende LOTTO-SCHEINE-Vorleger in den SPIELANNAHME-Stellen finden, die drei, vier, fünf oder mehr Richtige faktisch getroffen hatten und nicht einfach nur ihr Glücksspiel-Wochengeld emotional weggeschmissen haben wollten – aber, wer keine richtig hat, meldet sich auch nicht. Darin steckt der DDR-Modus „das ist Fakt“ – der mit „postfaktisch“ zum Ampelmännchen gemacht werden soll.

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In sofern werden wir blitzschnell das absurde POSTFAKTISCH an die Geisteswissenschaften zurückgeben, damit nicht Missbrauch sondern FAKTISCH gelingendes Miteinander aufgewertet wird.

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ZULETZT: Dass es heute Internetz-Netzwerke ermöglichen, dass eine große Zahl von Zweibeiner TEXTEN und PUBLIZIEREN können – in Wirklichkeit ANONYM posten können, halte ich als Soziologe für eine hervorragende eigeninitiative soziale Lernmethode, sich mit TEXTEN und SEMANTIK, mit SYLLOGISMUS und ANALYSE, mit ARGUMENTEN und GEGENARGUMENTEN überhaupt mal individuell und konkret einzulassen.

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Ich fühle mich durch idiotische Hasstexte nicht angesprochen – ich erkenne darin allerdings die empirische Kulturhöhe weiter Teile der ansonsten stummen Dumpfbacken. Und das ist die tägliche DOWN to EARTH-Droge, die dem denkenden Geist der eigenen anthropologischen Bescheidenheit halber ganz gut ansteht.

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Wer hindert dich oder mich, gelegentlich in einer intimen Situation Hass anzusprechen? – eine konkrete HASS-Szenerie, konkrete Kontroversen, Konflikte, die mit HASS beantwortet werden, aber auch mit wenig Investition sozial freundlicher stimulierbar sind, sind es auch Wert besprochen und bedacht zu werden.

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Weser Kurier BREMEN HORN-LEHE mit Heinrich Goebel Timo Thalmann Ralf Kusmierz

Dezember 15, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7798

Vom Freitag, 15. Dezember 2017

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Der Weser-Kurier in Bemen, der in LICHTGESCHWINDIGKEIT per Internetz als http://www.Weser-Kurier.de in einer privaten E-Mail bei mir in KÖLN ankam, berichtete kürzlich über

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BREMEN HORN-LEHE – ein neuerer Stadtteil, der von Natur eher knapp an Tradition und Altbestand lebt – leistet sich eine UNFUG-IDOLISIERUNG mit einer Ehrung einer nicht ehrenwerten NAZI-Kampagne, die über Siemens, Osram, Brockhaus, ZDF und ETZ andauert:

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Die einschlägige Fachpresse berichtete darüber als „Henry Goebel … the biggest fraud in electrification history“.

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Es geht um:

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„Betrüger prägt Straßennamen – Hochstapler als Namensgeber“

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Am 30. November 2017 schrieb der WESER KURIER-Redakteur Timo Thalmann über eine lokalpolitische Anregung des Bürgers Ralf Kusmierz.

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https://www.weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-nordost_art

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Wikipedia und auch das Deutsche Museum führen noch heute nachgewiesene Falschdarstellungen über Heinrich Göbel weiter. Wikipedia hat seriösen Göbel-Forschern als voluntaristischen WIKIEPEDIA-Autoren den Sachbeitrag zum LEMMA HEINRICH GÖBEL sachwidrig, aber ohne Argumente, weggenommen.

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Ein zweifelhafter Göbelforscher in Springe, der Lehrer HC Rohde hat noch zur letzten BROCKHAUS-Ausgabe ehrgeizig daran mitgewirkt, dass „Göbel“ wieder als LEMMA „Göbel vs. Edison“ in diesem großen deutschen Nachschlagwerk gedruckt wurde. Worauf sich Rohde, am Ankauf dieser Göbel-Brockhaus-Ausgabe für die Bibliothek beteiligt, strahlend im Lokalblatt NDZ erschien.

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Heinrich Göbel 1818-1893 war Tagelöhner, der mit seinem Vater als Gartenarbeiter, genannt „Kunstgärtner“, zum Arbeiten mitging, Man zog zufuß über die Dörfer, schnitt Hecken, Gesträuch und Obstbäume. Heinrich Göbel hatte kaum Schulbesuch, keinerlei Berufsabschluss, schon gar nicht „Feinmechaniker“. Wie es der WESER KURIER darstellt, ist es unzutreffend und irreführend.

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Bemerkenswert ist Göbels Emigration, von Bremen, im November 1848 mit einem Zweimaster, vier monatige WINTER-Segelreise nach New York – mit Frau und zwei Wickelkindern war das ein Wahnsinn. Heinrich Göbel war mittellos – über persönliche Fluchtgründe oder Goldfieber ist konkret nichts überliefert – bestenfalls die preußische Übergriffigkeit gegen Hannover.

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Als Henry Goebel mietet er 1849, direkt an seinem Ankunftsort der Immigration nach USA, New York Manhattan, Lower Eastside, bald in der Monroestreet und in Grand Street 468, einen Laden bzw. ein kleines Wohnhaus mit Laden an. Der Laden trug bereits vom Vorbesitzer die Beschriftung „Optician“. Dort betrieb Goebel einen An- und Verkauf-Laden für deutsche Einwanderer, z. B. mit Kuckucksuhren oder gebrauchten Brillen.

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Die von Goebel in New York persönlich in Eidesstattlichen Versicherungen, gegenüber einer privaten Anwaltskanzlei, Witter&Kenyon, als Zeuge, vielfach dokumentierten Angaben zu seiner angeblichen Glühlampen-Vorerfindung um 1850, werden bis heute, sowohl bei Wikipedia, beim deutschen Museum und auch in der folkloristischen „Doktorarbeit“ von HC Rohde (2006) nicht korrekt dargestellt.

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Besseres Verständnis dieser Geschichtsfälschung ist indes leicht möglich.

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Man muss wissen, dass die harte deutsche Elektro-Propaganda mit einem Lampen-Göbel und erheblichem Propagandaaufwand, im Jahr 1929 öffentlich ausbrach. Es folgte die spätere NAZI-Propaganda und daran angeschlossen OSRAM, die ETZ und schließlich die deutsche Technik-Politik mit gezielter IDOLISIERUNG von GÖBEL versus EDISON, sowohl in der deutschen Öffentlichkeit wie vor Ort, in Springe am Deister, wo Göbel im Jahr 1818 geboren worden war.

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Nach dem Krieg fanden sich Alt-Nazis, die in Springe dann für Straßennamen, Göbel-Schule, Göbel-falsches Geburtshaus, Brockhaus-Eintrag 1954, sorgten. Mit dem Nachbau einer „4711-Glühflasche a la Göbel“, des Springer Architekts und Museumsmitgründers Günter Haupt, wurde diese Flasche in der Callies-Manthey-Rohde-Göbel-Vitrine im Museum aufgemacht. Damit „kam das Idol gut zur Geltung“. Schließlich auch die Anträge beim Bundespräsident Theodor Heuss und später bei der Briefmarken-Kommission im Bundesministerium, die dann in Postwertzeichen gipfelten, alsdann Johannes B Kerner im ZDF „Die größten Erfinder“, der deutsche Göbel vor Edison, steuern jetzt auf ein „Göbel 200“-Erinnerungsdatum hin – 1818-2018. Auch der heutige Bürgermeister der Stadt des Jahres 2017 hat bereits erklärt, er wolle Fachleute zu Göbel befragen.

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Wieder stehen Horst Callies und HC Rohde, diese ungelernten „Althistoriker der Elektrotechnik“ parat, die Springer Archive zu verleugnen. Rohde und Callies publizierten eine „Universitäts-Publikation ohne ordentliche Veröffentlichung“, nachdem sie die in Springe lagernden Dokumente ungelesen verkümmern ließen.

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Der Bremer WESER KURIER ist in Springe am Deister leider nicht so geläufig.

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Wir ehemaligen Schüler in der Springer Göbel-Schule sind eigentlich fassungslos. Es haben uns – insgesamt mindestens Tausend Lehrer aller Springer Schulen nach dem 2. Weltkrieg – über 50 Jahre lang vollgelogen mit dem Glühbirnen-Göbel. Zuletzt sogar ein Nachwuchs-Lehrer von Althistorikern er Leibniz Universität Hannover zum „Goebel-Doktor“ gemacht wurde.

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Motivation der Springer Schuljugend durch das große Vorbild – wie es all diese Lehrer als falsche Zeugen – vermutlich aus banalem spießbürgerlichen Opportunismus, nicht am LOKAL-IDOL zu rühren, mitmachten. So feierten wir viele Male „den großen Sohn der Stadt“.

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Man verblödete sich nicht, als noch im Jahre 2005 ZDF-Johannes B. Kerner HEINRICH GÖBEL zum größten namhaften Erfinder der Geschichte von den ZDF-Teilnehmern wählen ließ und es im ZDF verkündete. Wieder bezeugte der Springer Museumsverein des Goebel-Althistorikers Professor Horst Callies wider besseres Wissen diese Lüge.

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Und schön leuchtet die 4711 Glühflasche, die sich Museumsgründer Günter Haupt, etwa im Jahr 1972, selbst bastelte, die Osram als Werbe-Landschaftleuchte in Birnenform bis Hamburg am Berg der Göbel-Bastei von Springe am Deister aufstellte. Etwa im Jahr 1998 erneuert man die Osrambirnenform der Leuchte, in eine Flaschensilhouette, wie es eine solche „Glühflasche“ niemals gegeben hatte. Denn ein Parfümflaschen-Pressglas eignet sich gar nicht als gläsernes Gehäuse – nicht zur Glasbläsertechnik, nicht zur Verkabelung und nicht zur Evakuierung. Damals, 1854?, schon gar nicht.

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Dietmar Moews (hier der Autor) hat daraufhin, als ehedem Göbelschul-Schüler in Springe (1960-1966), ab dem Jahr 2004, da er bis 2008 zeitweilig wieder in Springe leben musste, das gesamte US-Edison-Prozesse-Material und das Archivmaterial in Springe erfasst, gelesen und ausgewertet. Darauf verfasste er ein wissenschaftliches Gutachten, eine systematische semantische Sekundär-Vollanalyse, die er nach Anfragen an das ZDF dem ZDF sowie dem Deutschen Museum überstellte.

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Das ZDF hatte sich zuvor behufs der KERNER-Show an den Brockhaus-Angaben zu Göbel festgehalten, dazu in Springe angefragt und schließlich vom Siemens-Museum München sowie vom Deutschen Museum den Lampen-Göbel bestätigt bekommen.

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Das Deutsche Museum hat auf das Gutachten des Jahres 2005 die „Göbel-Edison-Legende“ gestrichen und Dr. Frank Dittmann erklärte schriftlich (s. o.), dem Gutachten von Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. vollumfänglich zuzustimmen und zu folgen: Besagter Heinrich Göbel habe keinerlei Anteil an der Glühlampenentwicklung und nicht an den einschlägigen Patenten.

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Idolbildung in Deutschland aus „Siemens vs GE, aus Göbel vs. Edison“, begründet die soziale Karriere der Bremer Straßennamen-Schilder von Horn-Lehe.

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Andererseits wurden im Schwung der Elektrifizierungs-Revolution des ausgehenden 19ten Jahrhunderts sowie der damals neuen internationalen Regelungen eines Patent- und Lizenzrechtes, zahlreiche internationale ELEKTRO-TECHNIK-Fachzeitungen gegründet, mehrere in USA, in Frankreich, in England, in Russland und in Deutschland. In diesen Elektro-Zeitschriften wurde ab etwa 1875 intensiv gestritten und diskutiert. Jeder Aspekt des möglichen Einsatzes von Elektromotoren anstatt von Muskelkraft sowie von den wirklichen Neuigkeiten der Elektrizität und der Elektrotechnik wurden international kommuniziert.

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An der Technischen Schule von Hannover war zu jener Zeit die Elektrizität und diese Debatten erwiesener Maßen noch nicht angekommen. Erste Fachnachweise erscheinen in Hannover erst kurz vor Ende des Jahrhunderts.

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Bei den Elektrolichtentwicklungen hatte man zunächst starken Strom und Bogenlampen für Freiluftbetrieb. Für geschlossene Räume kamen niedrigohmige oder hochohmige Auslegungen in betracht. Schließlich gaben die Niedrigohmer völlig auf, zu gefährlich, Starkstrom in Wohnhäusern usw. Von den Niedrigohmern blieben zwei Entwickler, der Engländer Lane-Fox und der Amerikaner Edison, übrig. Lane-Fox meldete 1878 das entscheidende Patent in England an, kannte den Trick der Division der Stromleiter, Platin in Glas, Vakuum, hochohmige Kohleglüher, niedrigohmiges Kupfer usw. Aber Lane-Fox schrieb mit seinem Patent in London an Edison, dass er aufgebe. Lane-Fox hätte zwar das Design und das Patent der Incandescent Electric Vacuum Lamp, doch sah er nicht die praktische Fähigkeit die höchst feinmechanische Arbeit auch nur für einen Prototyp hinkriegen zu können.  Geschweige denn, daraus ein preisgünstiges Serienprodukt entwickeln zu können: Billig, Brenndauer, Transportfähigkeit.

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Edison schrieb daraufhin an Lane-Fox, er mache weiter. Edison hatte tausende Glühfaden-Materialien in Testreihen seines Labors, sämtliche Metalle, dazu Pflanzenfasern – schließlich hatte Edison den Bambushobel, die Bambusfaser, das Verkohlungswerkzeug, dazu einen „Air-washing“-Trick, wie er okkludenten Restsauerstoff dem Bambus-Carbon-Filament entziehen konnte, damit nicht in der evakuierten Lampe der Bambusfaden an Eigensauerstoff verglimmen sollte usw. Im Jahr 1879 erglomm die erste Edison-Prototyp-Incandescent Vacuum Lamp (Edison hatte inzwischen dampfmaschinengetriebe Elektromotoren als Stromlieferant).

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Es wurden insgesamt drei Edison-US-Patente, 1879 und 1880, die technisch an Lane-Fox von 1878 anschlossen, für die erste massentaugliche Incandescent Lamp aus der Fabrik von Edison, der auch gleichzeitig die sämtlichen Applikationen, Leitungsnetze, Schalter, Generatoren usw. als Musterapparatur auf der CHICAGOER Weltausstellung rausbrachte.

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Sofort begannen Prozesse um die Patentberechtigung gegen die Edison-Patente. Edison und diverse Lampenbauer stritten. Denn alle brachten ohne Lizenzen Lampen auf den Markt, gebrauchten dabei Edisons Wissen, und behaupteten gleichzeitig aber, Edison habe Grundkenntnisse der Physik unter seine Patente gebracht, er beanspruche nicht patentfähige Qualitäten. Nach knapp zehn Jahren waren die umkämpften Patentqualitäten zugunsten Edisons endlich gerichtlich entschieden. Es war klar, dass Edison der Entwickler mit den entscheidenden Innovations-Leistungen war. Aber seine Patente liefen nun aus und Edison war darüber pleite gegangen.

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Im Amerikanischen Case-Law kann man nicht mit höheren Urteilen die folgenden Prozesse präzendet gewinnen. So brachen weiterhin in anderen Rechtsspielen Lampenhersteller Edisons Prozessergebnis – in St. Louis anders als in Chicago, in Boston, in New York. Die wichtigen Patente um die Glühbirne stammen also von 1878, 1879, 1880 ff.

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Erst zwei Jahre später trat erstmals Goebel in einer New Yorker Tageszeitung als Patenthalter auf. Machte eine öffentliche Präsentation in seinem Laden. Und verkaufte Investoren gegen erhebliche Versprechungen Anrechte an erhofften späteren Erträgen, die Göbel eine kleine Dampfmaschine und einen Stromgenerator kauften. Das scheiterte. Und im Streit – im Jahr 1885, um die verdorbenen Investitionen wurde Göbel letztlich als Lampen- und Patentbetrüger vor dem New Yorker Bezirksgericht verklagt und als schuldig verurteilt. Hiervon wissen Leute in Springe nichts – schließlich war Goebel Amerikaner in New York.

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Wir befinden uns jetzt zehn Jahre später, 1890 -1894, wo immer noch Lizenzdiebe aktiv waren. Edison inzwischen pleite gegangen und von Konkurrenten zu General Electric aufgekauft, prozessierte noch immer auf seine Lizenzansprüche (während die Elektro-Birnen längst neuere Techniken hatten).

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Hier (im Jahr 1882, erstmalig, ohne Anklang) treten Heinrich Goebel Sr. samt Söhnen, einer, Henry Goebel Jr. als falsche bezahlte Zeugen auf und behaupteten, was sie bereits vorher, im Jahr 1882 versucht hatten. Der alte Goebel behauptete, er habe bereits in den 1850er Jahren eine Vakuumlampe in einer Parfümflasche mit einem Bambusfaden gebaut und mit einer selbstgebauten Zink-Säure-Batterie zum Leuchten gebracht.

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Das behaupteten dann hundert Jahre danach die Springer Göbel-Idolisierer, Callies und Co. genau so. Man machte daraus im Jahr 1954 ein riesiges Stadtfest in der Lichtstadt (und damals Kreisstadt) Springe am Deister.

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Doch es gab keinerlei Beweise, außer die Zeugenaussagen von Goebel selbst. Jedoch, zehn Jahre später, wo es um die Verjährung der Lizenansprüche Edisons ging, boten die New Yorker Anwälte Witter & Kenyon AFFIDAFITS auf, die als „Goebel-Defense“ in die Elektrogeschichte eingegangen sind. Dazu brachte man 142 Leute aus Goebels Nachbarschaft, die sich genau erinnerten, wie angeblich vor etwa 40 Jahren Goebel das elektrische Licht erfunden hatte.

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Immerhin diente also diese „Goebel-Defense“ (unerwiesene Vorerfindung von Bambus-Glühfaden) zur Prozessverschleppung.

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Die vorhandenen Dokumente zeigen Alles sehr klar. Im Jahr 1892 engagierte der Lampen-Lizenbrecher BEACON VACUUM PUMP in Boston den alten Henry Goebel Sr., um in der Lampenfabrik Boston Beweisstücke von Hand, mit den Originalwerkzeugen, herzustellen, um diese dem Gericht vorlegen zu können. Manko war, dass Goebel nicht das technische Wissen und nicht die handwerklichen Fähigkeiten dazu besaß. Er konnte keine Bambusfaser verkohlen, er konnte kein Glas blasen oder ablängen, er konnte nicht evakuieren und keinen Vakuumabschluss schaffen. Kurz, nichts ging und nichts konnte gehen. Goebel wusste auch nichts vom okkludenten Sauerstoff und vom „air-washing“. Am Ende haben die besten Lampenbauer von BEACON selbst einige Exemplare nach Goebels Angaben zu machen versucht. Doch auch diese Glühlampen glimmten nur wenige Sekunden bzw. immer verglühten die Kohlefäden (am Eigensauerstoff). Diese „Beweisstücke“ existieren noch heute in einem US-Museum.

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Dahinter steckte schließlich, dass Goebel Sr und einige Söhne (er hatte 13 oder 14 Kinder) bei der zeitweiligen Manhattan-Lampenfabrik American-Electric-Light Arbeitsverträge hatten. Goebel Sr, als Glüh-Kohlenhersteller, verlor bereits nach drei Monaten die Anstellung wegen Unfähigkeit. Goebel hatte aus Edison-Bruchlampen Bambusfäden entnommen und als Eigenproduktion vorgelegt. Aus dieser Zeit, 1882, hatte Goebel Sr. seine Laienkenntnisse angeschafft, die er versuchte auch durch vielfache betrügerische Patentanmeldeversuche unter eigenes Patentrecht zu bringen. Man hatte ihn sofort durchschaut und es gelang ihm bzw. seinen Patentanwälten (von der deutschen Freimaurerloge, in der Goebel 30 Jahre Mitglied war, bis er auch da wegen Betrügereien rausflog, nicht, ein verwertbares Lampenpatent zu erwerben).

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Der Weser Kurier berichtet jetzt am 30. November 2017, Goebel sei kurze Zeit bei Edison angestellt gewesen. Das ist definitiv unzutreffend. Goebel war kurz bei einer feindlichen Ausgründung zweier ehemaliger Edison-Laboranten, die das Edison-Wissen geschäftlich zu nutzen versuchten, aber scheiterten – bei der American Electric Light (der Arbeitsvertrag sowie die Kündigung liegen vor).

 

Doch, wen es interessiert, der kann an den drei vorhandenen Goebel-Patenten sehen, welch ein Hochstapler Goebel war. Er hatte bspw. in einer gezeichnet dargestellten Glaslampe, die wirklich kein Glasbläser machen könnte, einen Draht abgeflacht. Auf diese Drahtabflachung hat Goebel das Patent. Doch hat das nie jemand gebrauchen können. Goebel selbst hatte nicht mal einen Prototypen von dem Gespensterding.

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Bremen Horn-Lehe? Goebel hat nicht prozessiert. Er war lediglich als Falschzeuge von Anwälten mit affidavits gegen Edison zur Prozessverschleppung in Stellung gebracht worden. Goebel wurde wegen Falscheides usw. hinterher nicht mehr gerichtlich belangt, weil er 1892 starb. Sein falscheidesschuldiger Sohn Henry jr. wurde verurteilt. Der erzählte vor Gericht auch, dass sein Vater ein Hochstapler war, der rein gar nichts handwerklich zustande bringen konnte. Und Henry Jr. erzählte auch – wie es in den Gerichtsdokumenten steht – dass er von Lampenfirmen zum Falschaussagen bestochen (Bribery) worden war.

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All das Vorstehende ist in den vollständigen Zeitschriftensammlungen der Technischen Universitäten zu sehen. Ich habe sie alle von vorne bis hinten durchgesucht und jede Note mit oder zu Heinrich Goebel und zu der Entwicklungsgeschichte der Elektrolampen studiert.

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Inzwischen lagern in Springe sämtliche etwa 7000 Blatt Originalgerichts-Kopien, die ich gelesen und größtenteils zusätzlich als eigene Übersetzungen aus dem US-English ins Deutsche dem Archiv gegeben habe. Ich verfüge selbst über ein Vollarchiv zu diesem Heimatverfall Springe, das demnächst seinen 200sten Goebel feiern wird.

 

Das dumme ist, dass der Lehrer Rohde, der das vorhandene Material nicht gründlich gelesen hatte, als er seinen Heimatkriminalroman „Goebel“ schrieb. Herr Rohde erhielt dafür von dem Althistoriker und Springer Goebel-Althistoriker Prof. Horst Callies das Doktorverfahren an der Leibniz Universität Hannover, das Callies Nachfolger in Hannover, als Gutachter durchwinkten – keiner von diesen „Pseudo-Althistorikern“ hat ausreichend Kenntnisse oder Interesse gehabt, als der peinliche Zugereiste Lehrer Rohde zu seiner absurden Doktor-These kam: Man könne es nicht wissen! Manche glauben Göbel, andere zweifeln.

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Und noch heute verbreitet dieser Göbel-Doktor die absurde Behauptung, das Leben dieses Goebel sei ein Geheimnis – man wisse über den zu wenig.

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Das ist Unfug – es gibt keine Person des 19. Jahrhunderts aus Springe, über die so viel dokumentiert ist. Goebel hat sein halbes Leben in New York mit Rechtsbrüchen und Kleinbetrügen gelebt und ist vielfach von Gerichten verurteilt worden – hat geklaut und nicht zurückgegeben, geliehen und abgestritten, beschädigt und die Söhne als Zeugen, den eigenen Patentanwalt geprügelt, fremde Ansprüche als eigene behauptet, Mitgliedsbeiträge unterschlagen und abgestritten usw.

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Dietmar Moews meint: Springe, meine kleine Heimat am Deister, wo wir zur Schule gingen, Fußball spielten, Tischtennis spielten, Chor sangen, Beatmusik spielten … inzwischen überwiegend zu Beerdigungen kurzfristig anreisen. Bremen die Universität die mich zur Promotion bat und dafür bezahlte, Bremen, wo wir mit THE BEADS 1968 in der „LILA EULE“ spielten (als die erste Straßenbahn umgekippt worden war).

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FREMDSCHÄMEN kennt jeder – selten kann man solche Gefühle mitteilen. Es ist situativ und szenarisch und so variant, dass man eben bleiben muss, wo man ist, bei sich allein. Göbel in Springe, die OSRAMBIRNE, die Schule und die ganzen Lehrer, die LICHTHYMNE und das RIESENFERNROHR und dann 1954, der große Stadtumzug und HANNOVER 96 wurde Deutscher Fußball-Meister und Deutschland gewann ohne hannoversche Spieler den WM-Titel in Bern … „Schäfer nach innen geflankt, Kopfball … abgewehrt. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt – TOOR TOOOR TOOOOOR – Tor für Deutschland“. In den preußischen Farben SCHWARZ und WEISS – so spielten auch die Springer Fußballer und Göbel trat auf wie Giuseppe Verdi, dem schwarze Rock, den Bart den Chapeau Claque.

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Das war im 20sten Jahrhundert. Und noch heute verhallt die einstige Kreisstadt Springe mit BREITBAND-DEFIZITEN im BB4E und der Unkenntnis, dass die angebliche Göbelstadt, tatsächlich der letzte Ort von Hannover aus war, der elektrischen Strom und öffentliche Elektrizität erhielt. Man fuhr noch ausgiebig Pferdefuhrwerke und benutzte Dampfmaschinen, wie 1848, als Preußen übergriff und der Analphabet Heinrich Göbel seine sieben Sachen packte.

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Die Arroganz der Altnazi-Springer, die seit 1950 die Göbellügen ständig verlängerten, die Museumsvereins-Leute, der NSDAP-Persilschein-Stadtdirektor Dr. Gustav Degenhardt, der den Jüdischen Friedhof erpresste und sein Wohnhaus darauf baute (gegenüber dem alten Springer Friedhof, neben der alten Superintendentur).

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Dort – Völksener Straße – verlief mein Schulweg in die Sudetenstraße und ich erinnere mich noch genau, als dort ende der 1950er Jahre der schmiedene Eisenzaun und die Brombeergestrüppe und die Grabsteine des jüdischen Friedhofs abgerümpelt worden sind. Der Judenfriedhof wurde unmittelbar nach dem Krieg noch von London aus verwaltet. Und der Springer Superintendent schrieb an die Juden, dass sie gefälligst ihren Friedhof pflegen sollen, weil die Ratten und das Ungeziefer auf das evangelisch-lutherische Grundstück kämen.

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So, meine lieben WESER KURIER-LESER und WESER KURIER-SCHREIBER, auch diesen Brief – der Kirche an die Juden, nach 1950 immerhin, habe ich im Springer STADTARCHIV gelesen, als ich die GÖBEL-IDOLISIERUNG systematisch untersuchte.

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Springe – Blick von der Göbel-Bastei Richtung Ost

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Wer noch in Springe lebt, möge doch endlich aufhören auf Professor MÜNCHHAUSEN und auf den Rattenfänger von Hameln zu zeigen. Ich erinnere daran, dass Otto Hamelberg, der abgestürzte Dachdecker als Platzwart über den Platz rief: „MOEWS, der Montagsmaler“. Otto Hammel kannte mich als Lehrer seines Sohnes und auch als Gitarrenspieler unserer Beatband „Mercy Lsd“, die bei ihm auf den Dachpappen probten. Wir liefen seitdem als MONTAGSMALER, als vierte und dritte Herren der SF Springe auf. Ich habe noch das Sammelheft mit den ganzen Passbildern – unvergessen Gerd Hohmann, Peter Kastorf, Ehrhard Stehr, Sprit Rokahr, Gianni Bua, Barni Haverkamp, Dietmar Moews, der Reservepass von Godehard Janus, Heiner Reiter, Randolf Germer, Georg Henßen, Henning Jung, Siegfried Rimkus, Gerdl zu Klampen, der Postbote Golisch (Goalish) im Tor, Hansi Meyer manchmal, Bernhard Treffi Treffpunkt, Dieter Ehrlich und Klaus Bode, Lütten Fischer auch im Tor, Klaus Hoffmann und Mönkemeyer und Kabel Fischbeck, viele die mal zur Göbel-Schule gegangen waren – und Jahre später bringt das Springer Fußballmuseum eine Broschüre über die Springer Fußballer heraus und als Autor für die Montagsmaler figuriert dort Reinhard Bode (inzwischen in die 3. Herrenmannschaft aufgerückt), sich selbst als Gründer der Montagsmaler einzuschreiben – na, haben wir gelacht oder: Wer schreibt, der bleibt, nicht ganz unähnlich dem LICHTBRINGER GOEBEL.

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Anke-Maria, Portrait 1976, DMW, 75 cm / 62 cm, Öl auf Leinwand (wohnte neben jenem Jüdischen Friedhof in der Springer Superintendentur)

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