Netanjahu die tickende Zeitbombe im Gaza-KZ

November 13, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9723

am Donnerstag, 14. November 2019

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Der bei den Juden Israels und in der Welt vielfältig völlig in Frage stehende amtierende Regierungschef Netanjahu in Israel, hat durch sinnwidrige Parlamentswahlen inzwischen eindeutig seine Mehrheitsoptionen verspielt, während der Wahlsieger Gantz nunmehr beauftragt ist, eine neue Regierung zu bilden.

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Während also der geschlagene Netanjahu noch amtiert, kann er die Regierungsmacht – wie eine tickende Zeitbombe – jederzeit dazu gebrauchen, eine militärische Eskalation in und um Israel zu entfachen. Nur spärlich erreicht das westliche Ausland, wenn in Syrien oder Libanon oder am Golan, das israelische Militär spontan einen politischen Feind gebombt und getötet hat – wie vergangene Nacht auch in Damaskus.

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Damit wird der Daueralarmzustand der Menschen in Israel noch erhöht und Angst und Aggression verstärkt, mit dem beabsichtigten Effekt der Schafheerde, sich hinter „dem starken Mann“ Netanjahu zu versammeln. Nun ist aber der neugewählte Gantz selbst hochangesehener Militär Israels, so dass die tickende Zeitbombe Netanjahu dieses Spiel nicht länger spielen kann, wenn er nicht Ernst daraus macht. Und das heißt erheblicher Waffeneinsatz seitens der eingekesselten arabischen Menschen in GAZA.

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DLF.de am 12. November 2019:

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„Israel tötet Dschihad-Militärchef „Er war eine tickende Bombe“

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Der israelische Premierminister Netanjahu hat die gezielte Tötung eines Kommandeurs der Extremistengruppe „Islamischer Dschihad“ verteidigt. Heute früh waren daraufhin aus dem Gazastreifen nach israelischen Angaben mehr als 50 Raketen auf Israel abgefeuert worden – unter anderem auf Tel Aviv. Die EU rief zur Deeskalation auf.

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Netanjahu erklärte, die Entscheidung, den Kommandeur zu töten, sei einstimmig von der israelischen Regierung beschlossen worden: „Er war eine tickende Bombe“. Die Armee habe den besten Zeitpunkt bestimmt.
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Heute habe sich ein „Gelegenheitsfenster“ geboten, „mit maximalen Erfolgsaussichten und minimaler Gefahr für Unbeteiligte“. Israel werde alles tun, um sich zu schützen, so Netanjahu. Der „Islamische Dschihad“ stehe hinter hunderten Raketenangriffen aus dem Gazastreifen und sei dabei gewesen, neue Attacken auf Israel zu planen.
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Die EU erklärte, das Leben und die Sicherheit der palästinensischen und der israelischen Zivilbevölkerung müssten geschützt werden. Es sei nicht hinnehmbar, dass mit Raketen auf Zivilisten geschossen werde.
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Nach israelischen Angaben wurden mehrere Menschen verletzt, auch Wohnhäuser wurden beschädigt. Viele Geschäfte, Schulen und Büros blieben sicherheitshalber geschlossen. Unser ARD-Hörfunkkorrespondenten Hammer berichtet, zum ersten Mal seit auch in Tel Aviv die Schulen geschlossen blieben.

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Palästinenservertreter im Westjordanland verurteilten die gezielte Tötung. „Die israelische Regierung ist voll verantwortlich für alle Folgen dieses Verbrechens“, sagte der Generalsekretär der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Saeb Erekat.
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Die israelische Armee erklärte, man habe die Militärpräsenz im Grenzgebiet zum Gazastreifen verstärkt und stelle sich auf eine mehrtägige Auseinandersetzung ein.

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Zuvor hatte die Armee bekanntgegeben, durch einen Luftangriff auf ein Haus in Gaza-Stadt habe man einen Befehlshaber des Islamischen Dschihad in Palästina getötet. Die Gruppe bestätigte, bei dem Angriff seien ihr Kommandeur für den Norden des Gazastreifens und seine Frau getötet worden. Zwei Menschen seien verletzt worden. Israel hatte den Mann für vergangene Raketenangriffe auf den Süden des Landes verantwortlich gemacht.
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Die „Jerusalem Post“ zitiert auch einen hochrangigen Funktionär des Islamischen Dschihad mit den Worten, Israels Ministerpräsident Netanjahu habe mit der Tötung des Kommandeurs „alle roten Linien“ überschritten: „Wir ziehen in den Krieg“.
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Nach Angaben Syriens griff Israel auch das Haus eines weiteren Kommandeurs des Islamischen Dschihad in Damaskus an. Dabei soll sein Sohn getötet worden sein.“

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Dietmar Moews meint: Diejenigen orthodoxen Juden Israels, von denen Netanjahu bislang seine Mehrheit beziehen konnte, spielen nach dem achtbaren Verständnis des jüdischen Gelehrten Hillel Verrat an den jüdischen Lebensregeln. So sehe ich das – so sehen das auch weite Teile der jüdischen Menschen des heutigen Israels. Denen geht es um ein emanzipiertes modernes, wehrhaftiges Leben, nicht um Weltherrschaft.

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Aber den orthodoxen Siedlungsjuden sind Endkampf-Sieg und Erlösung Beweismöglichkeiten für die Stärke ihres Glaubens. Das ist leider aus einfacher sozialer Sicht eine idiotische Selbstbespiegelung. Ohne zu begreifen, dass die Anderen ein Recht auf Anderssein haben, gerade auch, weil man als Juden ein eigenes Recht auf Anderssein reklamiert, findet das keinen Anklang, wenn es sich um Egozentrik und Rücksichtslosigkeiten handelt.

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Aus neutraler Sicht besteht der kriegerische Gewaltzustand in Palästina aktuell aus Netanjahus Entgrenzung der Verschärfung der Lage – allerdings gibt es dabei bereits Alarmwarnungen und verirrte Raketeneinschläge in Tel Aviv, wo sie nicht – wie in GAZA – alltäglich sind.

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Beachtlich ist, dass in Palästina nicht zwei klare Opponenten einander gegenüberstehen.

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Sondern in den Brennpunkten der Besetzungs- und Annexionsgebieten, z. B. in Ost-Jerusalem, agieren israelisches Militär und Polizei sowie in dem dichtbesiedelten Gaza Fatah, Hamas, und nunmehr auch unkontrollierbare Dschihadisten, indem sie  bewaffnete Willkür ausüben – von Messerstechern bis Tarnkappenbomber reicht das Repertoire des Irrsinns.

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In Gaza hat Israel inzwischen innerhalb der Hamas diskret Platz gegriffen. Dadurch verlor Hamas unter den GAZA-Palästinensern und auch bei der Fatah im West-Jordanland das Vertrauen, weil man Unterwanderung durch Israel verdächtigt. Desto größer werden die Spielräume für die Dschihadisten, von GAZA aus Raketen auf Tel Aviv abzuschießen.

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