Bundeskanzlerin singt in Tiblissi Heio Heio Heio wir lieben die Stürme

August 25, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8395

am Sonntag, 26. August 2018

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Wellness-Tour der Bundeskanzlerin Merkel in GEORGIEN und Friedensvermittlung in ASERBEIDSCHAN.

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Schon Ravi Shankar hatte die heilsame Wirkung der Musik beschrieben, wo es nicht um die semantischen Wertaussagen geht, sondern vielmehr um das MANTRA des vorgestellten Klanges – und eine innere Sonorität mit dem Befinden in der Außenwelt entstehen kann.

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Die deutsche Bundeskanzlerin hat – kurz nach ihren Gesprächen mit dem russischen Staatschef PUTIN in Berlin und dem kommenden Staatsempfang mit Gesprächen des türkischen Staatschefs ERDOGAN in Berlin – eine sehr knapp bemessene Besuchsreise angetreten.

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Von Tiblissi in Georgien, wo eine starke politische Ausrichtung vom kriegerischen Putin weg, nach Armenien, in Eriwan über die kriegerischen Attacken Russlands und Aserbeidschans um Kaukasus-Gebiete von Berg-Karabach zu erkunden. Schließlich flog sie noch nach Aserbeidschan, wo sie heute in Baku den Staatschef Aliyev traf. Merkel beschwieg dessen Polizeistaat-Manieren weitgehend, und bot eine aktive Vermittlungsrolle Deutschlands, zur Befriedung der angängigen Kriegssituation, an. Außerdem fragte sie Aliyev um Erdgas-Importe aserbeidschanischen Erdgases nach Deutschland und in die EU an, die sie in Aussicht nehmen möchte. Dabei geht es auch darum, eine einseitige Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu hinterfangen.

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In GEORGIEN, wo, neben der gelebten Armut und einem ungebrochenen Patriarchat, eine freundliche und erwartungsfrohe Haltung Deutschland gegenüber vorherrscht, wurde der Bundeskanzlerin ein kleines 7 bis 8- Mann-Männerchor-Ständchen (ohne Folklore-Kleidung – nämlich in deutscher Anzugordnung) zur Begrüßung gegeben – man sang in Tiblissi beim Empfang, vor laufenden Kameras, das deutsche Volkslied:

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Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen, der eiskalten Winde rauhes Gesicht.

Wir sind schon der Meere so viele gezogen und dennoch sank unsere Fahne nicht.

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Und die Bundeskanzlerin stand da so angesungen alleine für Deutschland und stimmte schließlich vergnügt und kraftvoll den Refain mit ein:

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Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo.“

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Das war mal wirklich gestisch eindrucksvoll – es war aber auch keine Kinderei, sondern – egal ob vorbesprochen und verabredet oder spontan – eine passende Konsonanz der an sich asymmetrischen psychologischen Situation zwischen Gastgeber-Öffentlichkeit und einer auf symbolische Multifunktionen ausgerichtete Mission der deutschen Delegation –

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gegenüber Georgien, Armenien, Aserbeidschan, Russland, Türkei und auch Washington und Brüssel.

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Dietmar Moews meint: In diesem Auftritt hat die deutsche Repräsentantin Dr. Angela Merkel, in Anwesenheit des Präsidenten Giorgi Margwelaschwili, gezeigt, wo sie auch ihre Stärken hat. (Ich bin gespannt ob und welche Medienbeachtung dieser Schaugesang Deutschland einbringt).

Nimmt man den Text des Liedes, das ja unter Tausenden von Liedern ausgewählt worden ist, wird man darin finden, dass vielleicht eine vermutete deutsche zur georgischen Volkstapferkeit damit ausgesprochen werden sollte – die so von deutschen Volksliedsängern nicht mehr unironisch gesungen werden kann, denn was soll uns das MANTRA:

Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo

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oder die Stolz anzeigenden Reime der Ehr‘:

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„Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen,
der eiskalten Winde rauhes Gesicht.
Wir sind schon der Meere so viele gezogen,
und dennoch sank uns’re Fahne nicht.
Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!

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Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wogen,
jetzt strafft der Wind uns’re Segel mit Macht.
Seht ihr hoch droben die Fahne sich wenden,
die blutrote Fahne, ihr Seeleut, habt acht.

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Wir treiben die Beute mit fliegenden Segeln,
wir jagen sie weit auf das endlose Meer.
Wir stürzen auf Deck, und wir kämpfen wie Löwen,
hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr!

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Ja, wir sind Piraten und fahren zu Meere,
wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu,
wir lachen der Feinde und aller Gefahren,
am Grunde des Meeres erst finden wir Ruh.“

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Nun, es stimmt. Mehr als wir es in Deutschland wissen, die Georgier kämpfen wie die Löwen.

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Aber auch Stalin war Georgier.

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Auch der sehr eindrucksvoll in Erinnerung stehende Außenminister Gorbatschows, Eduard Schewadnadse, war bei der deutschen Vereinigung, nach 1989, wirklich verbindlich hilfreich.

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Wir haben den Wilis sehr zu danken. Ob das mit christlichen Jahresfeiern oder mit NATO-Rüstungs-Gütern anzustellen ist, bezweifele ich. Vielmehr ist der merkelsche Kommunikationsweg m. E. das Beste, Naheliegende. Man könnte ja diese Tschurschelas und georgischen Wein bei REWE ins Programm nehmen.

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