Empörung und Erniederung bei UWE SEELER-FEIER im Volksparkstadion

August 10, 2022

Lichtgeschwindigkeit 10448

am Dienstag, den 10. August 2022

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Das Volksparkstadion war LEER, die Ränge waren LEER, nur die Formalisierten gaben sich der fragwürdigen Trauer-Fernsehshow hin, bei schönem Sommerwetter, weil es an Zivilcourage fehlt, wie Beckenbauer, zu erklären: Ich fehle wegen Krankheit. Die ARD-Tagesschau vertuscht die leeren Ränge durch extreme Close-Ups und die Wahrheit verdeckenden Aufnahmewinkel – „Tausende“ hieß es; das kann schon sein, 1000, nicht 57 000, Horst Hrubesch, Philipp Lahm, Paul Breitner? – wer weiß?

Wer heute da war, hat jetzt die Krankheit erlebt.

Heute fand eine öffentliche Veranstaltung im heutigen Hamburger Volksparkstadion statt, die als Trauerfeier des kürzlich gestorbenen Hamburger Erwerbsfußballspielers Uwe Seeler (1936-2022) ausgerichtet wurde, das der HSV (Hamburger Sport Verein – zur Zeit 2. Bundesliga) auch als sein Vereinsstadion betreibt. Die heutigen HSV-Zweitliga-Fans hat es offenbar nicht zum eintrittsfreien HSV-Treffen und Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister Hamburgs, und Bundeskanzler Olaf Scholz, den beiden in Hamburger Strafverfahren belasteten SPD-Machern, locken können, denn für Fair, Treu, Heimatverbunden, Leistung – im Sinne Uwe Seelers, sind solche Trittbrettfahrer der Beliebtheit nicht in Hamburg anerkannt.

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Ich erkläre vorab: Für mich gibt es keine Verhaltens-Vorschriften in Trauerfällen beim Tod – jeder Mensch muss/darf seine Betroffenheit äußern, wie er es empfindet (man darf auch zuhause bleiben oder große Zeitungsannoncen verbreiten – man darf Kränze winden und Schleifen, kondolieren oder einen Brief der Anteilnahme abfassen – man darf am Grab singen oder lachen – Alles was ernsthaft ist, darf man im Ernst von Tod und Trauer äußern. Auch Kleidung steht vollkommen frei – so lange nicht Unfug demonstriert wird, oder andere Trauernde bedrängt werden.

Es gibt nach meiner Auffassung keine festliegenden guten oder schlechte Töne. Wie jetzt beim HSV und Uwe Seeler, haben wir ein Massenmedien-Event, das kann als Fernfuchtelei zu hause vor dem Fernseh- oder Radiogerät miterlebt werden, privat, kann im Rathaus, kann im Stadion als eine soziale Situation fokussiert werden – im Rathaus ist der Staatschef der Hausherr, im Stadion der HSV, die privat durchgeführte Bestattung wurde unter Ausschluss der weiten Öffentlichkeit auf dem Großen Friedhof Ohlsdorf, bereits vergangene Woche, vorgenommen. Dabei hatte man weder Presse noch Fernsehen eingeladen.

Heute wurde also ein FERNSEH-SHOW angekündigt. Im Volksparkstadion sollten 100 000e HSV-Fans drängeln und UWE-UWE-SPRECHCHÖRE ausbringen.

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EMPÖRUNG: Wenn Massenmedien aufmachen, drängeln alle B-Prominenten, die auf massenmediale Selbstinszenierung angewiesen sind, also z. B. der Hamburger SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz (WireCard, Cum-Ex, Warburg-Bank-Lügen) und der aktuelle Erste Hamburger Bürgermeister (Staatschef) SPD-Peter Tschentscher (ebenfalls Cum-Ex und Warburg-Millionen-Lügen als damaliger Finanzsenator der Olaf-Scholz-Regierung).

Dieser Landes-Chef Tschentscher will demnächst in den kommenden Hamburger Landtagswahlen mit SPD-Wahlsieg reüssieren. Das sieht natürlich SCHWARZ für Tschentscher aus, denn er ist schwer in den Strafsachen seiner Finanzsenator-Amtszeit belastet. Also suchte und fand er die Gelegenheit anlässlich der Trauerfeier im Volksparkstadion fürs Staats-Fernsehen die obrigkeitliche Ansprache zu halten, um auf die Fernseh-Empore zu klettern – Selbstempörung als Side-Rider für Tschentscher.

ERNIEDRIGUNG: Dieser SPD-Tschentscher kam zwangläufig in seinem gesprochenen Nachruf auch auf die besondere PERSÖNLICHKEIT des früheren HSV- und Nationalmannschafts-Erfolgs-Fußballers UWE SEELER, der wühlte, kämpfte, köpfte und sogar in diversen Flugeinlagen Tore erzielte. Und UWE SEELER spielte grundsätzlich fair, ohne seine Gegenspieler im Rahmen der fußballerischen Regelspielräume zu malträtieren.

Ja, das konnte der SPD-Tschentscher auch aufsagen, der ja aufgrund seines Geburtsjahrganges nie am Hamburger ROTHENBAUM (dem eigentlichen HSV-Stadion der großen Zeit) einen UWE SEELER hat spielen sehen. Loben kann man trotzdem.

Dann kam die Erniedrigung des Hamburger SPD-Tschentschers zur Sprache – er behauptete, UWE SEELER sei ein Vorbild für die Zukunft und für die Jugend – er war ein vorbildlicher Sportler (hier kam also die Selbsterniedrigung Tschentschers, indem er Fairness, Treue, Zuverlässigkeit und dergleichen sozialer Qualitäten des Uwe Seelers beim Fußball, jedoch nicht die im öffentlich-politischen Promi-Dasein, ansprach.

Natürlich kann Tschentscher, der nunmal für Unfairness, Lüge, Propaganda, Untreue, Vergesslichkeit usw. persönlich befleckt ist (denn er ist vor dem Strafgericht in Abstimmung mit SPD-Olaf Scholz UNSCHULDIG und OHNE ERINNERUNGEN), nicht diese individuellen Lebensleistungen und Lebenswerte von UWE SEELER für sich selbst, in seiner öffentlich-politischen Rolle in Anspruch nehmen.

Tschentscher hätte da heute nicht auftreten dürfen, wenn er seine künstliche Empörung und seine wirkliche SELBSTERNIEDRIGUNG hätte vermeiden wollen. NEIN – Tschentscher sah das gefüllte Volksparkstadion mit all seinen Wählern bei der Landtagswahl 2022:

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ARD-Sport-Kommentatoren zur Zeremonie des Abschieds live im NDR-Fernsehen beim UWE SEELER-Trauertreffen am 10. August 2022 zwischen 14 und 15.30 Uhr vor den leeren Tribünen im HSV-Volksparkstadion.

Das Volksparkstadion war am 10. August 2022 aber gähnend LEER. Das Wort Rothenbaum sagte keiner. Das leere HSV-Stadion starrte Tschentscher und Scholz an.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. August 2022, vertuscht das leere HSV-Stadion bei der UWE-Feier mit einem benachbarten Photo-Repro des vollen Münchner Olympiastadions 1972

Dietmar Moews spielte als Kind in ADIDAS „Uwe“

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Dietmar Moews meint: Ich glaube, das leere Volksparkstadion am 10. August 2022 war keine Demonstration gegen Uwe Seeler. Ich glaube nur noch komischer wäre geworden, wenn man im Rathaus seinem Ehrenbürger Seeler nochmal den Lorbeer-Kranz zu winden versucht hätte – da wären die Offizial-Empörer und ihre massenmedialen EMPÖRER allein geblieben. Die NDR-TV-Moderatoren waren aktuell unfähig, die leeren Ränge im Volksparkstadion zu benennen (die TV-Regie manipulierte Bildkollagen, die UWE-Photo und volle Rängen im Hintergrund zeigten).

Laut dpa (11. August 2022) habe SPD-Kanzler Olaf Scholz den emotionalen Abschied von Uwe Seeler mit folgenden Worten kommentiert: „Für mich ist das Tollste an Uwe Seeler, dass er so normal geblieben ist und so geerdet“; (Seeler war am 21. Juli 2022 im Alter von 85 Jahren gestorben). Das ist in so fern die Wahrheit, dass Seeler jetzt „geerdet ist“, und das ist in sofern völliger Unfug und geheuchelt von Scholz, denn was bedeutet normal? die normale alltagsmenschlich-empirische Werthaltung ist kaum fair, kaum treu, kaum ehrlich, sondern eher wie Olaf Scholz: begehrlich, winkelzügig und selbstgerecht, anstatt fair.

Nein – die UWE-Fans (die ihn noch kannten sind überwiegend längst gestorben). Wer die Regionalliga Nord und den damaligen HSV am Rothenbaum kannte, war jetzt nicht mehr hier, um UWE den Abschied zu geben. Der freundliche DITTSCHE, den Tschentscher DIETRICH nannte anstatt DITTRICH, war nie bei einem HSV-Spiel am Rothenbaum. Immerhin erwähnte Dittsche Charly Dörfel (82, anwesend). Die Behauptung, man sei jetzt in UWEs Stadion Volkspark gewesen, ist natürlich auch falsch, denn es ist ein Neubau und nicht das alte Volksparkstadion

So hat man also DITTSCHE, den UWE-Fan, zum Redner überzeugt (es redeten Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher, DFB-Präsident Bernd Neuendorf, HSV-SPORTVORSTAND Jonas Boldt und der Hamburger Schauspieler+Autor+Musiker Oliver Michael „Olli“ Dittrich, genannt Dittsche, der nicht für UNFAIRNESS, GEDÄCHTNISSCHWUND und HOCHSTAPELEI steht -. Das Abspielen von einer Hans Albers-Konserve war fürs leere Stadion eine gelungene musikalische Attitüde – der großspurige Albers vom Starnberger See und Uwe aus Eppendorf in Norderstedt? – NEE. Dass Dittsche dadurch zum UWE-ZEUGEN werden konnte, ist der Witwe Ilka Seeler zu danken, die inmitten ihrer Familie auch auf der Tribüne saß, um plichtgemäß UWE zu vertreten.

Die Abwesenheit der harten HSV-Kunden, den sogenannten Ultras, muss ebenfalls als eine Absage an die seichte Offizial-Mischpoche gewertet werden (man befürchtete, diese Ultra-Hardcore-Blockfans könnten mit Randale die Feier stören; es zeigt uns, wie fern hier die obrigkeitliche Fühlung gegenüber den sozialen Farben wirklich ist – sehr klein).

Ich glaube, das Stadion war leer, weil UWE-Sympathisanten und HSV-Fans nicht von unfairen OFFIZIAL-REDNERN als Staffage in den massenmediale Verwurstung-Brei hineinwollten: LEERE RÄNGE beim HSV – das ist schon eine Lichtgeschwindigkeit wert.

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