FAZ Quatsch zu Hoeneß von Arno Hecker

März 15, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4213

am 15. März 2014

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In der Frankfurter Allgemeine Zeitung kommentiert heute Arno Hecker auf Seite Eins. Dort heißt es zum Hoeneß-Hype der Deutschen und in deutschen Medien:

„Von dieser Welt. Von Arno Hecker – In ausländischen Medien war in diesen Tagen das Erstaunen groß: In Deutschland verdränge ein Prozess gegen einen Fußball-Manager die Krim-Krise aus den Schlagzeilen. Plastischer lässt sich die Kraft des Fußballs in Deutschland kaum darstellen. Die Faszination für dieses Spiel bewegt Abermillionen Menschen und Milliarden Euro …“

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Dietmar Moews meint: FAZ-Autor Arno Hecker hat hiermit ein klares Beispiel für FAZ-falsche Prophetie geliefert.

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Es geht dabei zielgerichtet um Irreführung und Meinungsirritation durch absurde Behauptungen.

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Eine enorm hoch aufgeladene geistig-soziale Bewegung mit hoher Reichweite und Durchdringung erschüttert momentan die lebensdienlichen Vorstellungen und Werthaltungen in der Gesellschaft und ihrer Individuen – und man / die FAZ tabuisiert dieses „Schockerlebnis“, statt den Befund und die Wirkungszusammenhänge empirisch aufzugreifen und zu klären.

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Die FAZ behauptet also am 15. März 2014 auf Seite Eins in „Von dieser Welt“ die große Fußballbegeisterung der Deutschen.

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Schon auf den ersten Blick muss jedem deutlich werden, dass diese FAZ-Erklärung unhaltbar ist.

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Es ist nicht Fußballbegeisterung. Es sind Interessen elementarer Qualität:

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Ein Idol mit Sonderstellung stürzt.

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Der Fall Hoeneß ist anhand zahlreich angängiger verschiedener Wirkkräfte und sozialer Ambitionen charakterisiert und erkennbar. Da sind, zunächst ohne hierdurch eine Rangordnung ansagen zu wollen, folgende Zutaten:

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Erstens

Die die herausragende besondere, weltweite Prominenz der Person Hoeneß

Die bekanntgewordenen Steuerstraftaten vs. Bayerische Justiz

Der Fußball als Sport, als Freizeitthema und als Unterhaltungsmetier

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Zweitens: hinzu kommt das Verwertungsinteresse der Massenmedien: Aufmerksamkeitsanteile in der Wahrnehmungsökonomie der Konsumenten anzufeuern und zu gewinnen.

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Die überaus unangenehmen Entwicklungen in der politischen Lage der Deutschen:

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Keine Souveränität gegenüber den USA, keine politischen Mittel zur Kontrolle von Geheimdienste-Willkür, Unfähigkeit zur militärischen Selbstverteidigung, die immer offener zutage tretenden deutschen Regierungspolitiken demokratische Mehrheitswertvorstellungen zu ignorieren:

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IT-Politik durch die IT-Wirtschaft ohne Datenschutz, NSA, Kirchenpolitik, Atomtechnologie, Energie-Monopolpolitik, EU-Politik, Inflation/Geldpolitik, Gentechnologie u. a.

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Deutschland scheint in einen Ukraine/Krimkrieg hineinzurutschen

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Drittens

Weitverbreitete Steuerstraftaten unter den deutschen Steuerbürgern, bis hin zur Schwarzarbeit des kleinen Mannes.

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Das geltende Steuerrecht und sehr komplizierte Möglichkeiten der marktwirtschaftlichen Organisiation zur Vertuschung von vorhandenem Schwarzgeld und personifizierbarer Steuerhinterziehung.

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Die internationalen steuerrechtlichen Unterschiede und „Steueroasen“

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Der Fortschritt der organisierten und regulierten Lebensweise und die urwüchsigen Bedürfnisse nach Freiheit und Selbstbestimmung

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Viertens

Die Dynamik von Zeitgeist und Lebensstil zeitigt im Jahr 2014 neue Formen zwischen „guter Sitte“, „Compliance“, „Political Correctness“, „Kavaliersdelikte“, „Sünden“, „Irren und Fehlen“, auch Schwerkriminalität, wie im Fall Uli Hoeness, aber auch Kampfmoral, Unmoral und Verpitbullung der Gesellschaft.

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Die Globalisierung und die weltweite virtuelle Echtzeitkommunikation verdichtet die Alltagserlebnisse verschiedener Verhaltensweisen und Lebensstile

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Fernfuchtelei und Entsinnlichung der menschlichen Verkehrsformen bringt kollektive und individuelle Kontrollschwächen und -verluste, Entfremdung und Verantwortungsentkopplung mit sich.

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Anpassungsdruck: Der Ehrliche will nicht der Dumme sein

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Zusammenfassend ist zu fragen:

Warum hat der Fall Hoeneß diese Aufmerksamkeit, wenn es nicht Interesse der Aufmerksamen anzeigen würde?

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Hätte demgemäß ein Steuerstrafrechtsfall eines anderen Fußballers als Hoeneß eine ähnliche Aufmerksamkeit erhalten? z. B. Ein jüdischer Fußballer? Ein asiatischer Spieler? Ein Schwarzafrikaner? z. B. hätte der deutsche prominente Fußballer und Steueremigrant Franz Beckenbauer diese Beachtung bekommen? Wie wäre es mit dem aktiven Bayernspieler Thomas Müller? Mit Wolfgang Overath? Mit Uwe Seeler? mit Mario Götze oder Mezut Özil?

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Antwort Nein – Hoeness hat eine hohe Medienpräsenz und Wahrmehmungsreiz erhalten, den „ohne Weiteres“ selbst Beckenbauer nicht bekäme.

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Hätte ein anderer Steuerbetrüger aber Nichtfußballer diese Aufmerksamkeit erhalten? Altkanzler Gerhard Schröder? Altkanzler Helmut Kohl? Kanzlerin Angela Merkel? Bild-Chef Kai Diekmann? Boris Becker? Manager Zumwinkel? Verona Feldbusch? Harald Schmidt? Marilyn Monroe? Dittsche? Helge Schneider?

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Antwort: Nein

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Hätte ein unbekannter Amateurfußballer oder ein VIP-Jahreskarten-Abonnent diese Aufmerksamkeit erhalten?

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Antwort Nein

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Was ist hier im Fall Hoeneß das Besondere?

Uli Hoeneß ist ein großes vielfältig begründetes Idol. Nicht der Fußballweltmeister allein, der Überlebende eine Flugzeugabsturzes, der Erfolgsmanager des Fußballclubs Bayern Münchens nebst AG, der Bürger mit Mut zur politischen Meinungsäußerung über Wahr und Falsch und über Gut und Schlecht.

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Hoeneß wurde im Laufe seines Lebens eine allseitig anerkannte, weltbekannte und praktische moralische Persönlichkeit.

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Noch nach dem Urteil im Prozess herrscht weitgehende Ungläubigkeit zum Sturz des Idols, die entsetzliche Fallhöhe, die geradezu in den Einzelheiten zum Ausdruck kommende langjährige, jetzt erwieseneVerpitbullung des Helden Hoeneß.

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Der FC Bayern Spieler und Mannschaftsführer der deutschen Nationalmannschaft.

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Philipp Lahm sagte heute: „Und jetzt konzentrieren wir uns wieder auf das Wichtigste, den Fußball“.
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–>Der nicht zu fassende Schock in der Öffentlichkeit liegt allerdings darin, dass Uli Hoeneß wesentlich und längst nicht mehr, „Fußball als das Wichtigste“ ansah, sondern den Impulsen seiner kriminellen Energie gefolgt war.

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Lichtgeschwindigkeit 172

Januar 25, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 172

FUßBALL MAGATH HACKER,

Dietmar Moews‘ täglicher Kommentar der Medienlage

von dem Künstlergelehrten der Piratenpartei Deutschland,

aus Sicht der Piratenbewegung, am Sonntag, 24. Januar 2010,

Alphons-Silbermann-Zentrum, Berlin-Pankow Niederschönhausen

in Lichtgeschwindigkeit, DIE ZEIT Nr. 04, JÜDISCHE ALLGEMEINE

vom 21. Januar 2010, BILD Berlin/Brandenburg vom 20. Januar 2010

sowie zuguttenberg.de, BMVg.de, BMF.de, Bundeskanzlerin.de,

BMI.de, BBC.com, ard, zdf, DLF, dradio.de, Spiegel.de, bild.de,

heise.de, faz.net, piratenpartei.de,

Piratenthema hier: FUßBALL MAGATH HACKER.

Der Fußballer Felix Magath, früher, als Meisterspieler, Aschaffenburg,

Saarbrücken, HSV, Nationalmannschaft, als Meistertrainer und

Mananger bei HSV, Stuttgart, Bayern München, Wolfsburg und jetzt

Schalke. Felix Magath hat als ausgewiesener Fußballfachmann

Ideen und unternehmerische Initiative zu Erfolgen geführt, die

die sportliche und die sportgeschäftliche Entwicklung steigert.

Magath hat den Nimbus des „Golden Touch“ entwickelt:

Was er anfasst wird aufgewertet und marktgängig.

Magaths kaufmännische Denkungsart geht den Fragen nach:

Wo ist Geld? Wo kann man was holen? So ist der Kauf eines

jungen chinesischen Spielers zwangsläufig, statt, wo Alle kaufen,

in Lateinamerika. Kauft Magath in China, macht er sich und

Schalke auf einem rriesigen Zukunftsmarkt bekannt. Spieler,

die er ausbildet werden besser und kostbarer. Magath macht

billige Spieler teuer, schlechte Spieler besser, unbekannte

Spieler prominent. Hier liegt die Begriffsausweitung, vom

Fußballfachmann zum Unternehmer und Kapitalisten. Ähnlich

wie ambitionierte IT-Fachleute aus dem Forschungswillen

und Spezialkönnen der Hacker geradezu weltwirtschaftliche

und militärpolitische Macht entfalten. Es ist der Blick über den

Tellerrand, vom eigenen Metier hin zum größeren Erfolgsspiel.

DIE ZEIT Nr. 4 vom 21. Januar 2010 Seite 31, Christoph Drösser

zitiert „Nature“: Respekt: „Nature“ meint: Hackern sind Forscher.

Die guten jedenfalls: Hacker – das Wort klingt immer noch nach

jener Zeit, in der picklige 14-jährige vom PC im Kinderzimmer

aus per Telefonmodem in Militärrechner eindrangen … Heute

geht die Eroberung fremder rechner weitgehend automatisch

vonstatten, betrieben von einer weltweit vernetzten kriminellen

Industrie … Im Auftrag großer Unternehmen prüfen

Computersicherheitsdienste deren Netze auf undichte Stellen.

Unverzichtbar sind aber auch die Beiträge von

Computerforschern an Universitäten und von „freiberuflichen“

Hackern. Ende Dezember zum Beispiel deckte der berliner

Sicherheitsexperte Karsten Nohl auf, dass die GSM-Handynetze

relativ leicht zu knacken sind. …Ein ungeschriebens Gesetz

der Computersicherheitsforscher ist die responsible closure

(verantwortungsvolle Offenlegung). Wenn ich eine Schwachstelle

entdecke, dann informiere ich den Hersteller und gebe ihm Zeit,

den Fehler zu beheben.

JÜDISCHE ALLGEMEINE vom 21. Januar 2010: EINSPRUCH:

Das Leid der anderen; Seite 2 schreibt Rafael Seligmann:

Ein jüdischer Patriot. Nachruf zum Tod des Berliner Publizisten

Ernst Cramer.

BILD Berlin/Brandenburg vom 20. Januar 2010: Titelseite:

Tiefe Trauer um Ernst Crammer (96); Seite 2 und 3: ERNST

CRAMER (96) IST TOT; Ein langes Leben für Frieden und

Freundschaft; Nachruf-Stimmen von: Friede Springer,

Bundespräsident Köhler, Bundeskanzlerin Dr. Merkel;

Altbundespräsident Richard von Weizsäcker; Außenminister

Westerwelle; Bundeskanzler a. D. Dr. Kohl; Bundeskanzler

a. D. Schmidt; Seite 3: ER BLEIBT EIN VORBILD FÜR ALLE;

Berlin trauert um einen großen Mann; Er hat viel für unsere

Stadt getan; Der Regierende Klaus Wowereit: Cramer wollte

keine Trauerfeier; seine bewegende Rede im Bundestag

bleibt unvergessen; Dietmarmoews meint: Die Nachrufe

unterscheiden sich: Die „Jüdische“ ruft: „Ein jüdischer

Patriot“, BILD ruft: „Ernst (96) ist tot“. Während BILD in

umfänglichster Form den Tod eines 96jährigen BILD-Mitarbeiters

aus Axel Springers Tagen bringt. Brachten die Zeitungen im

Jahr 2000, als der eminente internationale Soziologe Professor

Dr. Alphons Silbermann starb, der 25 Jahre Medienberater

von Axel Springer war: „Der Kölner Jude Silbermann“. –

aber viel kleiner. Es hätte sich gehört, die Bedeutung der

deutschen Juden und besonders anlässlich seines Todes,

des deutschen Juden Ernst Cramer, bekanntzugeben.

So ist – wenn er ein Jude (Silbermann) war, die Nachricht

kleiner gehalten, wenn größer, dann seine Jüdischkeit nicht

überschriftstauglich. War er Zionist? Wie stand Cramer zu

Israel? Vieles, was uns interessieren muss, fehlt so.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews,

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: 4 Beads 8 days zum Gratis-Download als MP3 dietmarmoews.com


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Januar 25, 2010