Die Christenmacke der Demagogen in Parteien und Kirche

April 30, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8129

Vom Dienstag, 1. Mai 2018

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Es ist ein gewohntes Stimmungsmerkmal, dass es Unverständliches, Unangenehmes und Erklärungsbedürftiges gibt.

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Jeder neue Tag bring Ungewissheiten, Schicksalsschläge und Risiken.

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Keinesfalls stellen Menschen mehr Fragen, studieren oder bilden sich zu ihren Orientierungsrisiken – eher nehmen sie Pillen, Ausreden, Verdrängung und Lebenslügen oder beten, wie die Gänse beim Fuchs im Märchen.

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Eine große Lebenslüge sind religiöse Produkte zur Profiterzielung, Moralunternehmen, Kirchen und Beglückungsmarketing.

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Ein höchst versäultes und vernetztes Erfolgsprogramm haben die christlichen Kirchen in Deutschland und weitreichend in ganz Europa. Daher kommt auch das irreführende Wort vom „christlichen Europa“. Denn so lange es christliche Organisateure gibt, gibt es auch Antichristen, gibt es Atheisten, Heiden und Paganen sowie diverse Andersgläubige.

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Wollte man eine große begriffliche Schublade für die europäischen Orientierungsweisen benennen, so müsste man sich auf „abendländische Kultur“ bescheiden.

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Die harten historischen Fakten lassen den Sammelbegriff CHRISTENTUM in den mächtigeren Kollektivvorstellungen durch die Jahrhunderte eingehen und wegschrumpfen bzw. ausufern und überblähen.

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Leicht und gerne wird dann von christlichen Irrläufern gesagt:

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Bei uns gelten als Grundkonsens „die zehn Gebote“.

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EINS: Die zehn Gebote gelten keineswegs, aber sie sind weitreichend bekannt. Doch sie stehen bei Matthäus in der „BERGPREDIGT“ und sind damit NEUES TESTAMENT, also lange nach Christi Geburt aufgeschrieben. (Wann brachte Mose die Tafeln vom Berg und wer notierte sie, wann?) Allein die abendländische Geschichte und die textlich überlieferte Vorstellungsgeschichte kommen nachvollziehbar von Jahrtausende alten Quellen her, sind also viel viel älter als das Neue Testament der Bibel. Auch die Bezugnahme zur Tora, dem Judenbuch, hat keine höherrangige Bedeutung. Auch jüdische Texte sind als historischer Ideenursprung nicht mehr als die Sezession der Jesuschristen vom Judentum.

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Das Judentum hat seinen Anfang etwa im Jahr 600 vor Christi Geburt. Alle anderen Selbstbezeugungen der Juden sind FAKE. Abraham? – wie hieß diese Person wirklich? Der jüdische Mythos und der jüdische Kalender sind FAKE. Selbst, wäre die jüdische Welt über 6.000 Jahre alt, liegen auch im Nahen Osten viel viel ältere, vorzeitliche Kulturfunde vor, die 100.000e Jahre alt sind, und Gesteinsformationen, die sich nicht an die Datierung und Erschaffung der Juden und nicht an die Schöpfungsgeschichte Jahwes halten, sondern unsere Welt ist einfach viel älter.

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ZWEI Nehmen wir die Textgläubigkeit ernst, landen wir über die Erstjuden und deren Vielgötterei um 600 vor Christi Geburt z. B. bei den abendländischen Griechen und deren vorsokratischen Vorstellungen. Gehen wir nach China, können wir von Konfuzius in tiefere Geschichtsschichten blicken, über Mentzius, Laotse oder Zhuangzi, die alle greifbares Lebenswissen dokumentieren, die bis heute weitergegeben worden sind. Perser und Ägypter – wir waren so früh gar nicht dabei.

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Vom neumodischen Kram des Mohammed ganz zu schweigen.

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Wo wir hinschauen, haben alle regionalen, heute islamischen Lebensgewohnheiten mehr Farben der lokalen Geschichte und Gebräuche, als aus Mohammed unter Mohammedanern, Jesus der Jesuschristen oder Hillel bei den Text- und Mehrgottjuden.

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Dietmar Moews meint: Welchem Klugscheißer wird nicht alles das Wort der Religion als „Opium fürs Volk“ in den Mund gelegt?

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Muß das bayerische Nonnenkopftuch mit Kreuz der Kopftuch-Türkin irgendetwas anderes sagen, als „jeder Jeck ist anders“.

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Sollte die bayerische Staatskrise, die ganz eigentlich lediglich als ganz gesunder Mainstream einer täglich lernenden und resilienten MORALITÄT folgt, möchte ich fragen, wie verlogen und gerissen darf so ein F J Strauß heute sein, damit man ihn wählt?

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Ja, und wie sieht das dreißig Jahre nach dem Tod Strauß‘ aus? – wie absurd glaubt der aktuelle Wechsel-MP Markus Söder, mit einer Strauß-Camouflage auch die längst verblichenen bayerischen Strauß-Wähler zur Landtagswahl der CSU zu bringen?

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Längst ticken die Bayern ganz anders – viel fortgeschrittener im Umweltschutz, viel liberaler als freie Wähler, viel ordnungspolitischer als Rechtspartei AfD, ganz im Unterschied zu dem Potpourrie der Schiebereien, vom Bäderkönig zur Kärntener Milliarden-Hypo-Bank, vom Uli-Höneß-CSU-Streich den Rechtsstaat kurzerhand auszusetzen, dem Gustl-Mollath-Streich die Forensik zu Freislers-Demagogie umzufrisieren und jetzt also das KREUZE AUFHÄNGEN von SÖDER in den Institutionen.

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Wir sind nicht christlich.

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Und ob die nominellen Christen unter uns christlich sind, müssen sie sich selbst beweisen – mich interessieren solche Werte wie Kunst und Kulturfreiheit, stets soziales einstehen für einander, immer mit Minderheitenschutz, Freiheit, Rechtsstaat, Zugang, Transparenz.

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Wer gerne Abzeichen trägt, soll das tun. Ich lehne es ab.

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Kein Dreieck.

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Kein Stern.

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Kein Kreuz.

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Insbesondere massenmedialer Verrat durch Propaganda, Lügenpresse und Massendaten-Instrumentalisierung müssen rechtsstaatlich verboten und sanktioniert werden.

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Söder in die Produktion.

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Katholisches Verbrecher-Moralunternehmen

Juni 4, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4486

am 4. Juni 2014

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Wir müssen immer unterscheiden, was wir empfinden, ob wir davon sprechen, wie wir davon sprechen und, ob wir eine Meinung begründen mögen.

Wer seine Meinung äußert, muss wissen, „die Gedanken sind frei“, die „Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz“ schließt nicht die Verletzung der Rechtsgüter anderer ein.

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L1010327

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Jetzt haben wir gehört, gelesen und auch selbst im Fernsehen sehen können, wie der neue Papst Franz im Vatikan aufräumt.

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Der Papst der katholischen Kirche hat Amts-Personen der Kurie ausgetauscht und er hat das Arbeitsfeld der Vatikanbank erheblich geändert, weil kriminelle Machenschaften dieser Vatikanstrukturen beendet werden sollen.

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Die katholische Kirche als Moralunternehmen kann, gestützt auf diverse Vorrechte in diversen marktwirtschaftliche Arbeitsfeldern, diese Wettbewerbsverzerrung hervorragend zur Bereicherung nutzen und hat das namentlich im zwanzigsten Jahrhundert gründlich und ausgiebig betrieben. Stichwort Erzbischof Marcinkus.

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Aktuell wird laut Süddeutsche Zeitung vom 30. Mai 2014 ein polnischer Rockmusiker wegen „Verletzung religiöser Gefühle“ verfolgt. Er muss mit Bestrafung rechnen. Er hatte im Jahr 2007 bei einem Konzert in Danzig auf der Bühne eine Bibel zerrissen und die katholische Kirche als „verbrecherische Sekte“ bezeichnet. Gegen einen Freispruch in erster Instanz geht die Staatsanwaltschaft vor.

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Dietmar Moews meint: Rechtsbrüche im Namen der katholischen Kirche,

Mord im Vatikan, Waffengeschäfte oder Geschäfte mit Anti-Babypillen bei gleichzeitigem Verhütungsverbot – langweilig diese Machenschaften aufzuzählen.

Bibel zerreißen? – nun, wenn es eine katholische Bibel war. Denn die Bibel insgesamt gehört auch den Moslems – das Alte Testament gehört auch den Juden. Sippenhaft für Verbrechen des Vatikans sind gewissermaßen den anderen Abrahamiten nicht nachzutragen.

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Der Begriff Sekte ist auf die katholische Kirche oder auf den Katholizismus bezogen sowohl rechtlich wie soziologisch falsch. Nun erlauben sich aber die Katholiken selbst ziemlich poetische Freiheiten in der Sprache: Jesus, den Sektenführer, als Gott oder als Katholik zu bezeichnen, liegt wohl ebenso daneben, wie das Moralunternehmen Römisch-Katholische Kirche als Sekte zu verstehen. Dazu wäre eine Definitionsprüfung aufs polnische Recht bezogen hilfreich, wenn man in den Bereich von grenzwertiger öffentlicher Meinungsfreiheit hineingeht.

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Z. B. die Vatikanbank „banco Ambrosiana“ war ein staatlich lizenziertes Bankgeschäft, also eine marktwirtschaftliche Firma, keine Sekte. Z. B. die Bibel als Textkompilat ist als Gedankensammlung kein Verbrechen. Vielleicht war der Rockmusiker einfach zu faul, genau zu sagen, was seiner Meinung nach ihm an der katholischen Kirche auf die Bibel bezogen sektenhaft und rechtswidrig scheint.

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Karl-Heinz Deschner 1924 – 2014 – Kurznachruf

April 11, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4292

am 11. April 2014

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Karl-Heinz Deschner einer der wichtigsten Kritiker des Christentums in der modernen Zeit ist am Dienstag in Haßfurt / Unterfranken gestorben.

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Deschners Hauptwerk „Kriminalgeschichte des Christentums“, dessen zehnter und abschließender Band vor einem Jahr erschien, umfasst rund 6.000 Druckseiten und reicht vom 14. „vorchristlichen Jahrhundert bis zum Niedergang des Papsttums im 18. Jahrhundert“.

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In den befreundeten Künstlerkreisen des Malers und Soziologen Dietmar Moews (geboren 1950) gab und gibt es keinen, die nicht die Hauptargumente Karl-Heinz Deschners gegen das Christentum und die Kirchen, gegen Dogmen und Diktatur, kannten und in das eigene Argumentationsbild in gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen anwendeten. Das sind überwiegend protestantische bzw. nichtgläubige Abendländer, weniger Katholiken.

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Beachtenswert ist auch Deschners Beitrag zur Kunstdiskussion, eine äußerst sachlich-empirische Kritik von Kitsch als ein basisdemokratisch legitimes ästhetisches Form-Inhaltsspiel.

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Deschner wurde bereits 1951 vom Bischof von Würzburg, Julius Döpfner, exkommuniziert, als er noch keinerlei christentumkritische Texte veröffentlicht hatte. Aber er hatte eine bereits einmal geschiedene Frau geheiratet. Deschner (geboren 1924) entspringt einer katholischen Familie in Bamberg.

Er wollte fortan keine Kompromisse eingehen und sagte: „Ich schreibe aus Feindschaft.“ Sein Feindbild waren nicht die Christen. Es war das Christentum, der organisierte und institutionalisierte Glaube, wie er von den Kirchen in Deutschland als Moralunternehmen bewirtschaftet wird.

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Deschner betrieb keine auslegende oder interpretierende Glaubenswissenschaft oder überhaupt nicht metaphysische Religionskritik, keine Christologie oder Leben-Jesus-Forschung. Er studierte auch nicht alte Quellen und deren Gültigkeit. Deschner nutzte, was ihm die einschlägige Forschung vorlegte – er kompilierte und suchte dazu empirische Geschichtstatsachen auf. Deschner widmete sich dabei einseitig den schlimmen Seiten der Kirchenvertreter, denn die gaben den Fraglichkeiten das entscheidende Gepräge von rücksichtsloser Herrschaft, Angst und Obrigkeitswesen im Namen des Christentums.

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Deschner thematisierte die unheilvolle Dreifaltigkeit Diktatur, Dogma, Demut, Kreuzzüge, Kriege und andere Verbrechen gegen Gläubige, Andersgläubige, Nichtgläubige, sofern diese nur dem universalen und totalen Machtanspruch der kirchlichen Klüngelherrschaft im Wege waren.

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Deschners Bücher wurden nicht zuletzt überhaupt nur dank privater Förderer veröffentlicht. Sie lagen quer zu der kirchengefälligen Meinungslandschaft bigotter Christlichkeit in der Bonner Republik. Karl-Heinz Deschner stand wegen Kirchenbeschimpfung vor Gericht. Das Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt.

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Karl-Heinz Deschner hat seine Lebenskraft der religionsorientierten Textgläubigkeit gewidmet und uns die schwärzesten Verbrechen gezeigt, die alle, die mit den Kirchen ihre Geschäfte machen als Teil ihrer Lebenskunst verstehen. Deschner ist fast neunzig Jahre alt geworden. Zwischen schwärzesten Verbrechen und Lebenskunst liegen unfassbare Lebenskünste.

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In den deutschen Massenmedien war der Tod von Karl-Heinz Deschner kein Nachrichten-Informationswert beigelegt. So bigott wie die Bonner Republik ist die Berliner mit Links. Kennt die Kanzlerin Merkel den Respekt, den sie Uli Hoeneß aussprach, bei Karl-Heinz Deschner etwa nicht wieder?

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Vielen Dank für das Interesse – und weiterhin viel Spaß