>Die Protokolle der Weisen von Zion< und Maurice Joly

August 2, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10071

am Sonntag, 2. August 2020

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Wenn man heute in Deutschland gelegentlich von „Protokollen der Weisen von Zion“ hört oder liest, handelt es sich fast immer um ein ekliges Zeugnis der Anti-Semitismus-Propaganda (also sowohl dafür wie dagegen) und – fast immer um Verdunklung statt nüchterne Aufklärung. Man sagt, „Die Protokolle der Weisen von Zion“ seien kollagierte Fiktion – dabei ist es ein Text, dessen verleumderischer Inhalt ohne Autorenangabe als „Berichte“ einer „jüdischen Tagung“ hingestellt worden waren, als Hasspropaganda verboten wurden und weiter gelesen wurden. Heute kann man eine kommentierte Ausgabe von der offiziellen Kulturindustrie – wenn auch lückenhaft kommentiert – legal beziehen.

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Wer diese angeblichen „Protokolle“ also unter diesem Titel verfasst hat ist unbekannt. Sie wurden ende des 19ten Jahrhunderts rausgebracht, so, als dokumentierten sie die Sitzungen einer umfänglichen Tagung eines „internationalen Judentums“ zur Konzeption einer jüdischen Weltherrschaft.

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Weder eine solche Veranstaltung noch deren etwaige Protokollierung haben stattgefunden und sind auch nicht irrtümlich belegt. Was an internationalem Judentum mit sich jeweils zu Rate gegangen sein mag, kann niemand ernsthaft weltpolitisch oder nationalpolitisch, rassistisch oder religiös in seine nichtjüdischen Interessen aufnehmen, wer sich nicht als angehöriger ISRAELS – als auserwähltes Volk – ansieht. Judentum ist jüdische Glaubenskultur – auf die ganze Welt besehen eine vergleichsweise kleine Religionsgemeinschaft.

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Der Text „Die Protokolle der Weisen von Zion“ enthält wenige sachliche und historische Bezüge, aber trägt das Gepräge von Hass auf Juden im Zeichen des jüdischen Volkes als auserwähltes Volk Israel. Eigentlich behandelt der Text alle Arbeitsfelder des Politischen, vollkommen ohne konkreten Bezug zum Judentum, indem ein ziemlich rüdes sozialdarwinistisches Realitätsprinzip (Machiavelli bleibt ungenannt) einem rechtsstaatlichen Geist des Montesquieu (der ebenfalls nicht genannt wird) gegenübergestellt wird.

Nun – aufgepasst – sind diese sogenannten Judenhetz-Protokolle immer wieder zum Propaganda-Stichwort gemacht worden, aber nicht, was es damit auf sich hat ist zu erfahren, wenn der Autor dieser Lichtgeschwindigkeit, Dr. Dietmar Moews über „Die Protokolle der Weisen von Zion“ aufklärt und dafür als Volksverhetzer in eine Schublade mit Antisemiten oder Neo-Nazis geworfen wird. So findet es gerade aktuell wieder statt, dass auf einer Corona-Demonstration in Berlin jemand ein Schild mit der Aufschrift trug: Protokolle der Weisen von Zion – es sich dabei eine Person im Kreise von Rechtsradikalen gehandelt haben soll – so die Presse.

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Jetzt zur Sache, neben den andauernden jüdischen Reklamationen gegen die angeblichen Protokolle, kurz: Es handelt sich an die 60% um konkrete Wort-, Satz-, und Sinnzitate, die einem Buch des französischen Rechtsanwaltes und Aufklärers MAURICE JOLY, erstveröffentlicht anonym in Brüssel im Jahr 1864 (Neuauflage mit Verfassername Maurice Joly 1868), entnommen worden sind. Das brachte ihm nicht nur 15 Monate Gefängnis ein, Duelle, Prozesse, Fehden, Krankheit, letztlich sein Selbstmord 1978.

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Dieser Maurice Joly hat mit dem Titel >Dialogue aux enfers entre Machiavel et Montesquieu ou la Politique de Machival au XIXe siécle par un conremporain> in verschiedenen deutschen Übersetzungen als „MACHT CONTRA VERNUNFT“ und „MACHT UND RECHT“ eine intelligente kritische Hypothesenprüfung durchgeführt und sauber aufgeschrieben, nämlich zur Frage: Wer setzt sich im politischen Kräftespiel durch, das pragmatische Realitätsprinzips Machiavelli (1469-1527) oder die etwa 200 Jahre später entwickelte rechtspflegerische Kultur von Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung des Charles Montesquieu (1689-1755), in der Schrift „ESPRIT DES LOIS“ („Geist der Gesetze“). Und – wer hätte es gedacht – Maurice Joly konfrontierte in seinem fiktiven Gesprächen Originaltexte von Machiavelli mit Originalzitaten von Montesquieu. Was also die sogenannten Protokolle der Weisen .. betrifft, die eben einfach Maurice Joly zusammenkleisterten, besteht also aus dem bereits vorangegangen Gekleistere des Maurice Joly.

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Unterschied, allerdings, ist, dass Maurice Joly seine beiden Quellen, Machiavelli und Montesquieum exakt zitiert und nennt, die sogenannten Protokolle aber weder MAURICE JOLY nennen, noch die Spuren zu Machiavelli und Montesquieu anzeigen.

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Ja, und was geschieht heute? Man unterschlägt Maurice Joly und dehnt das ausgelutschte Kaugummi des Antisemitismus-Semitismus sogenannter „Die Protokolle der Weisen von Zion“ bis sie selbst daran ersticken. Wohl bekomm’s.

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Dietmar Moews meint: Ich selbst besitze die Buchausgaben „Macht contra Vernunft – Gespräche in der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu““, 1968 bei DTV sowie „Macht und Recht“ – Machiavelli contra Montesquieu, Gespräche in der Unterwelt“, Verlag Felix Meiner 1948/2016.

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Nun ganz kurz: MAURICE JOLY, der Autor von 1864, hatte in seinem Buch, aus dem die angeblichen Protokolle sich später bedient haben, keine antisemitischen Kommentierungen zu diesem lustigen Fragespiel zur Gemeinschaftskunde im 19ten Jahrhundert, wo es ja um Republik, Ende der Aristokratie, Parlamentarismus und die Einlösung der Wertsetzungen der Französischen Revolution ging: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

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Maurice Joly zäumte also einen gewitzten fiktiven Streit zwischen Machiavelli, dem HARTEN, und Montesquieu, dem GEWALTENTEILER (Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz), auf, mit dem zusammenfassenden letzten Wort, das Joly dem Montesquieu in den Mund legt:

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„Machiavelli: … Jetzt fordern sie von Gott ihr Vaterland zurück …

Montesquieu: Ewiger Gott, und das hast du geschehen lassen! …“

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Und dazu abschließend: Der florentiner Machiavelli war kein Jude und kein Antisemit, wie dem unten angefügten Textauszug zu entnehmen ist. Während Montesquieu nun in seinem „Esprit de Lois“ nicht auf Gott oder Gottglauben reflektiert hatte.

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Herauskommt beim Wettstreit in der „Unterwelt“, dass Montesquieu – immer eng an seinen Schriften entlang – eindeutig gegen Machiavelli (Il Principe) den Kürzeren zieht und nur noch auf Gottes Hilfe hoffen kann.

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Florenz ist eine der schönsten Städte nicht nur Italiens, sondern Europas und jederzeit einen Besuch wert. Die massgeblich von der Familie Medici geprägte Zeit der Renaissance, Leonardo da Vinci, Dante Aligheri, Galileo Galilei, Benvenuto Cellini, Michelangelo Buonarroti, Niccolò Machiavelli und viele andere Architekten, Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, Bankiers, Kaufleute und Politiker haben ein reiches Erbe hinterlassen, das bis heute jährlich Millionen Touristen anzieht. Als Schauplatz auch jüdischen Lebens erregt Florenz allerdings nur eher selten Interesse.

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So hat sich auch das Ghetto der Stadt in der historischen Forschung weniger Aufmerksamkeit erfreut als vergleichbare Einrichtungen in Rom und Venedig. 2016 stand die Lagunenstadt wegen der dortigen Etablierung des weltweit überhaupt ersten ständigen Ghettos genau 500 Jahren zuvor im Mittelpunkt der einschlägigen Aufmerksamkeit (Venedig nicht Florenz). Dieses an sich traurigen Jubiläums wurde mit Ausstellungen und zahlreichen anderen Veranstaltungen, darunter wissenschaftliche Konferenzen, und Publikationen gedacht.

Von den Anfängen zur Bildung einer Gemeinde

Einige wenige jüdische Geschäftsleute dürften bereits gegen Ende des 13. Jahrhunderts in Florenz präsent gewesen sein, als dieses auch und gerade dank seiner Textilproduktion und seines Bankwesens zu den grössten Städten Europas gehörte. 1428 lieh die jüdische Gemeinschaft von Florenz Papst Martin V. im Austausch für dessen Schutz Geld. Von einer dokumentarisch belegten signifikanten Anzahl von Juden in der Stadt kann um das Jahr 1437 gesprochen werden. 1434 war Cosimo de’ Medici der Ältere (1389-1464) aus einem im Jahr zuvor angetretenen Exil zurückgekehrt. Er (dessen eigene materielle Basis Bankgeschäfte waren, deren Effektivität er durchaus auch mit Bilanzfälschungen aufbesserte) brachte eine Gruppe jüdischer Geldverleiher nach Florenz; den christlichen Geldverleihern war diese unbeliebte Tätigkeit von der Kirche verboten worden. Die Leihanstalten waren dann über die ganze Stadt verstreut, da es (noch) keine Restriktionen für das jüdische Leben gab. 

Zahlreiche Dokumente aus Bibliotheken und Archiven in Florenz, aber auch anderen Städten bezeugen für weite Teile des 15. Jahrhunderts einen lebhaften intellektuellen Austausch zwischen jüdischen Gelehrten und humanistischen Kreisen. Das war zunächst auch unter Lorenzo de‘ Medici „il Magnifico“ („dem Prächtigen“), der 1469-1492 regierte, der Fall: Er rief jüdische Ärzte und Gelehrte, darunter den damals bekannten Abraham ben Mordechai Farissol, an seinen Hof. Doch 1472 wütete die Pest in Florenz, und die Juden wurden als Sündenböcke ausgewiesen. Als die Epidemie im Folgejahr abebbte, holte man die Juden zurück, da man ihrer Dienste als Geldverleiher bedurfte. Sie lebten dann unter dem Schutz des Senats (eines der wichtigsten kollektiven Leitorgane der Republik) von Florenz. Während der vorübergehenden Vertreibung der Medici (1494-1498) war der Bussprediger Girolamo Savonarola – ein Demagoge, den man heute möglicherweise als (katholischen) „Fundamentalisten“ bezeichnen würde – de facto der Herr der Stadt; er wies die Juden kurzerhand aus. 1512 kehrten die Medici an die Macht in Florenz zurück. 

1537 erreichte der aus Ferrara stammende sephardische Jude Jacob Abravanel bei Cosimo I. de’ Medici, dass sich Sepharden und Marranen (iberische Juden und deren Nachkommen, die unter Zwang oder Druck das Christentum angenommen hatten – oder jedenfalls so taten „als ob“) in Florenz und Pisa ansiedeln durften. Dabei spielten aber wieder weit weniger altruistische Motive – das Interesse, den Handel der Toskana mit der Mittelmeerregion zu beleben – eine Rolle. Auch italienische Juden kamen nach Florenz, so aus dem von den Spaniern kontrollierten Neapel sowie aus den vom Papst beherrschten Städten Rom und Ancona, wo 1555 Ghettos eingerichtet worden waren. Bis 1570 wuchs die jüdische Bevölkerung von Florenz auf ca. 700 Personen an.

Die politischen Differenzen zwischen den Medici und dem Papst gereichten den Juden insofern zum direkten Vorteil, als Erstere die explizit antijüdische Politik des Letzteren zunächst nicht mittrugen. Dann allerdings vollzog Cosimo I., für den der Kirchenstaat und Spanien immer mehr an aussenpolitischer Relevanz gewannen, gegenüber den Juden einen Kurswechsel: 1567 erliess er Kleidervorschriften speziell für sie, dann schloss er ihre Banken, und 1570 ordnete er die Schaffung von Ghettos in Florenz und Siena an. Schon 1569 war Cosimo zum Dank für seine Dienste von Papst Pius V. zum Grossherzog der Toskana erhoben worden. Machiavelli äusserte sich über Cosimo in seiner – allerdings nur bis zum Jahr 1500 reichenden – Geschichte von Florenz positiv. Die Juden kommen in diesem Buch freilich erst gar nicht vor.3 Michael Ledeen warf die – wohl nicht ganz ernst gemeinte – Frage auf, ob Machiavelli ein „geheimer Jude“ gewesen sein könnte.4

1 Vgl. Klaus Samuel Davidowicz: Die Renaissance und das Judentum. David, Nr. 68, (http://david.juden.at/kulturzeitschrift/66-70/68-Davidowicz2.htm) (17.02.2017).

2 Vgl. David, Nr. 109 & 110.

3 Niccolo Machiavelli: Geschichte von Florenz. Gesammelte Schriften in fünf Bänden. 4. Band. München: 1925, S. 416.

4 Michael Ledeen: What Machiavelli (A Secret Jew?) Learned From Moses. Jewish World Review, 07.06.1999, (http://www.jewishworldreview.com/0699/machiavelli1.asp) (17.02.2017).

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Ich fasse zusammen: Die Diskussion zwischen Machiavelli und Montesquieu ist gelebte Gemeinschaftskunde, die ich jedem deutschen Grundschüler wünsche, damit er was verstehe.

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Es sind diese Texte keineswegs interessant als Propaganda für oder gegen Juden, auch nicht für oder gegen Dummheit und nicht für oder gegen rechte oder linke politische Grundeinstellungen geeignet.

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Man müsste nur sagen: MAURCIE JOLY: NICCOLO MCHIAVELLI: CHARLES MONTESQUIEU – und fertig ist die politische Bildung. Man kann auch noch in Hüttlers Buch „Mein Kampf“ finden, wo jener Machiavelli und nicht Montesquieu anspricht. Hüttler hielt also vom Geist der Gesetze wenig. Das hätten die Hüttler-Deutschen mal besser durchgelesen und gewusst. So ist auch das Verbot des Hüttler-Buches unintelligent und schädlich.

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Wer Lust hat, kann ja mal Hüttlers Ansagen in „Mein Kampf“ auf die heutige Politik von Netanjahu beziehen, der mit seiner heutigen Israelpolitik weder die Kibuzzim noch die Zionisten der ersten Stunde glücklich macht,

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CETA wird mit US-Schiedsgerichten über die europäischen Bürger gezogen

April 30, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9174

am Mittwoch, den 1. Mai 2019

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Big Brother is watching you

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Sehr bezeichnend und erhellend ist folgender Satz, den ich gerade aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 25. April 2019, Seite 19, über Werner Wenning lese, dem Bayer-Aufsichtsratschef, der persönlich vor dem absoluten BAYER-LEVERKUSEN-Disaster steht:

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„…Haben Vorstand und Aufsichtsrat die Rechts- und Kartellrisiken, die mit der teuersten Unternehmensübernahme in der deutschen Wirtschaftsgeschichte verbundenen sind, sowie die Tücken des amerikanischen Rechtssystems völlig unterschätzt? …“

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„…sowie die Tücken des amerikanischen Rechtssystems völlig unterschätzt? …“

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Und darauf jetzt CETA und amerikanische Schiedsgerichte?

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Deutschland braucht internationale Beziehungen, preisgünstige Lieferanten und friedliche Nachbarwelten. Man sollte gefragt sein. Dafür werden Verträge ausgehandelt. Deutschland mit der Europäischen Union, die Europäische Union mit anderen Interessenten.

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Dass in Deutschland die deutschen Wähler nicht groß informiert und gefragt werden, sondern von Kommissaren übertölpelt werden, ist tragisch und zeigt, wie weit das heutige Deutschland längst von demokratischen Werten entfernt ist. Dabei wird täglich die demokratische Verfassung gebrochen – teils offen, teils wird einfach gelogen.

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So ist es jetzt aktuell mit CETA und Deutschland.

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Das Sammelsurium von Handelsbedingungen, zwischen Freihandel und einander angepaßten Zivilisationsnormen, nämlich, wie eigentlich das Soziale geregelt sein soll:

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Ja, das wird traditionell gemacht:

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Kaufvertrag, Lieferung, Bezahlung – im Zwist dann Rechtsstreit nach formalen Normen. Und da haben wir also schon das Theater, wenn Deutschland mit Kanada oder wenn Deutschland mit USA einen misslungenen Kaufvertrag vor ein Gericht bringt:

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Ist das dann ein staatliches Gericht, das der aktuellen Rechtspflege und den Gesetzen folgen muss, unabhängig von Politik, unabhängig von Militär, unabhängig von Banken und Oligarchen?

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Oder ist das ein privatwirtschaftliches Gericht in USA oder KANADA? wo Rechtstreit auf Profit gewonnen wird! – wohl dem der viel Geld für Gutachter und Instanzen hat.

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Da haben wir also die Diskussion gehabt, dass Deutschland die Gewaltenteilung, die wir von Montesquieu und der Französischen Revolution geschenkt bekamen, dass Gerichte eben unabhängig, allein der rechtspflegerischen Kunst dienen sollen – und dann haben wir KANADA, das für den großen Vertrag zwischen EU und KANADA (inkl. USA) die privatwirtschaftlichen SCHIEDSGERICHTE hat.

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Ja?

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Wessen Rechtskultur wird nun verabredet?

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unabhängige Justiz oder private Schiedsgerichte?

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So brachte am Dienstag, 30. April 2019, die Tagesschau im ARD ERSTEN, dass die EU-KOMMISSARE in Brüssel für die EU, mit KANADA, den CETA-Text verabschiedet habe. Darin sind die SCHIEDSGERICHTE unsere zukünftige abhängige Justiz im Rechtsspiel zwischen KANADA und EU.

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Was nun noch fehlt, ist von allen 28 EU-Staaten eine nationale Entscheidung für diese CETA-SCHIEDSGERICHTE.

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Dietmar Moews meint: Ich bin gegen die amerikanischen Holzhacker-Methoden. Denn – wie wir mit TRUMP erleben – man kann keine verträge mehr machen, wenn dahinter stets das Recht des Stärkeren von Schiedsgerichten hervorkommt.

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Hier kann man sehr gut sehen, dass die EU-Parlamentswahlen ein völlig hinterlistiger Gag ist. Das EU-Parlament ist kein demokratisches Parlament.

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Das EU-Parlament hat nicht den CETA-Vertrag im EU-Wahlkampf vor die EU-Wähler gebracht.

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Das EU-Parlament kann der EU-Kommission nur zunicken.

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Wir deutschen Wähler können zur EU-Parlamentswahl, Ende Mai 2019, nicht wählen, dass wir die deutsche Gewaltenteilung un die staatlich unabhängigen Gerichte behalten wollen und nicht US-Amerikanische Schiedsgerichte durch CETA mit KANADA.

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Und das zeigt leider am Beispiel CETA-EU-Kommissare, dass die AfD keinerlei ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND ist, sondern auch die AfD nickt unsere US-Statthalterei durch die StaMoKap-Parteien unter MERKEL zu.

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MACHT UND RECHT Machiavelli contra Montesquieu in der Unterwelt

Dezember 22, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8781

am Sonntag, 23. Dezember 2018

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„Aber das öffentliche Gewissen lebt noch,

und der Himmel wird sich doch noch eines Tages in das Spiel einmischen.

das gegen ihn selbst gespielt wird.“

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So, etwa, können sich Menschen, die an GOTT glauben, ein praktisches PRINZIP HOFFNUNG zurechtlegen, wenn sie mal der Blitz des kalten Schreckens beschleichen sollte, dass heutzutage echt die totalitäre POST abgeht. Ich rede nicht allein von chinesischer TELEMATIK, sondern von der machtpolitischen Option einer gelingenden, organisiert erzwungenen Vollverdummung jeder „freien“ Massengesellschaft.

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HERBERT WEICHMANN (1896-1983), SPD, erster Bürgermeister Hamburgs, ist gewissermaßen einer der „Väter des Grundgesetzes von 1948.

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Weichmann hat 1979 Folgendes zusammenfassend geschrieben, wo es um MACHIAVELLI, MONTESQUIEU, die „Protokolle“ der Weisen von Zion, Hitler und die Höhe unserer heutigen Zeit geht, was bereits MAURICE JOLY im Jahr 1864 als „Totengespräche“ zwischen Machiavelli und Montesquieu – durchaus ernstgemeint – publizierte. Joly’s Buch „MACHT und RECHT“ ist heute weitgehend „vom Markt“ genommen. Aber man soll wissen, dass die „Protokolle“ wie auch Hitler aufeinander folgte.

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HITLERS Machtpraktiken von diesen gewichtig-durchdringenden, ja teils über 500 Jahre alten Ideen – wie es auch in der „Protokolle der Weisen von Zion“ genannten Propagandaschrift, erwiesener Maßen bezogen worden ist, sind die Erklärung für die Dummheit der Deutschen (bis 1948), die der Hitlersche Totalitarismus erzeugt und genutzt hat.

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WEICHMANN schreibt 1979 (als Vorwort einer Neuausgabe von: Maurice Joly: MACHT und RECHT von 1864):

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„Der Geist der Gesetze in der Demokratie wider den Geist oder Ungeist der Macht im despotischen Staat — ist dieser in Gestalt eines Gesprächs zwischen Montesquieu und Machiavelli ausgetragene Prinzipienstreit noch heute aufschlußreich und von irgendwelcher politischer Aktualität?

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Ich möchte diese Frage nicht in dem Sinne bejahen, wie man grundsätzlich jede geschichtsforschende oder geschichtlich belehrende Darstellung als Element nützlicher Bewußtseinsbildung für die Erkenntnis der Gegenwart oder eines Trends in die Zukunft betrachten muß. Sie ist in einem anderen Sinne zu bejahen.

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Die 1864 von Joly veröffentlichten Streitgespräche zwischen den zwei politischen Antipoden, fiktiv und doch wieder in ihrem Wahrheitsgehalt auf dem Werk „Il Principe“ von Machiavelli aus dem Jahre 1573 und der rechtsphilosophischen und staatswissenschaftlichen Arbeit von Montesquieu aus dem Jahre 1748 aufbauend, hat auch und gerade in unserer Gegenwart nichts von einem zeitgemäßen Lehrinhalt eingebüßt. Überkommene und ebenso sehr neue Vorgänge in unserer heutigen politischen Umwelt geben vielmehr begründeten Anlaß, der Auseinandersetzung über den Geist oder Ungeist gegenwärtig wirksamer Entwicklungen in der Staatsstruktur bei uns oder in der Nachbarschaft eine geradezu hautnahe Bedeutung zuzumessen.

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Da ist zunächst der Geist des Despotismus, personifiziert in der Gestalt und Denkweise Machiavellis, noch höchst lebendig.

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1948, nach Erscheinen des Buches auf dem deutschen Markt, konnten wir uns vielleicht noch damit beruhigen, dass ein Despot nicht nur, wie Machiavelli sagt, in 20 Jahren eine Nation der Tyrannei gefügig machen könne, sondern auch in 12 Jahren mit seiner Regierungskunst am Ende war und durch eine Staatsform abgelöst wurde, in welcher der Geist der Gesetze Auferstehung feierte, ganz wie es Montesquieu seinem Gesprächspartner als logische Entwicklung entgegenhält. Nur, mit Hitler geriet keineswegs der Geist des Despoten oder die Existenz sonstiger despotischer Staatsstrukturen in den Abfalleimer der Geschichte; beide sind im Gegenteil noch höchst lebendig. Der Gedanke der Macht ergriff die Macht in so manchem unserer Nachbarländer und gerade wir Deutschen sind davon in besonderem Maße betroffen. Dort herrscht auch heute noch weitgehend die Grabesstille oder die Dialektik der Diktatur, nur selten von der Stimme von Dissidenten unterbrochen oder von der Berufung auf die Menschenrechte leicht gestört. Die Worte und Werte, die Joly dem Machiavelli in den Mund legte, die raffinierte Verfälschung von Begriffen, die Apotheose des eigenen Tuns, die subversive Methode der Infiltration, eben die politische Taktik Machiavellis sind unveränderter Bestandteil der Politik in einigen unserer europäischen Nachbarstaaten, also in durchaus geographischer Nähe, von Vorgängen in ferneren Gebieten ganz abgesehen. Auch die an sich notwendige Entspannungspolitik, die wir mit diesen Staaten betreiben, sollte das Bewußtsein darüber nicht verdrängen und ebensowenig die Einsicht in die Absicht einer langfristig angelegten geistigen Infiltration.

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Steht dieser Absicht oder Gefahr aber nun auch ein wenigstens verstärktes Bewußtsein um die demokratischen Werte und dementsprechend um die Notwendigkeit der Verfestigung und Verteidigung der demokratischen Institutionen im Sinne Montesquieu gegenüber?

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Als 1948 bei uns die „Gespräche“ (MACHT und RECHT) erschienen, befanden wir uns in der Periode einer Renaissance echten demokratischen Bewußtseins und des aktiven Bemühens um die Wiederherstellung der Freiheit des Menschen und der menschlichen Grundwerte. Dementsprechend wurde die Staatsstruktur gestaltet. Der Staat erhielt nur eine beschränkte Macht und diese wurde institutionell, gemäß dem Prinzip der Gewaltenteilung, zwischen Exekutive, Legislative und unabhängige Gerichtsbarkeit aufgeteilt. Die Grenzen von der Bewegungsfreiheit des Individuums auf der einen und des Staates auf der anderen Seite wurden durch das Grundgesetz festgelegt.

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Nunmehr, über 30 Jahre danach (1979) ist aber zu fragen, ob diese Grenzen auch eingehalten sind und ob sich Gefahren für die ursprünglich konzipierte Ordnung abzeichnen, welche die Funktionsfähigkeit unseres institutionellen Systems abschwächen, zumindest jedoch kompromittieren und damit zu einer Staatsverdrossenheit führen könnten, die Machiavelli als unausweichliche Etappe zu einer absoluten Machtergreifung seinem Gesprächspartner entgegenhält. In Montesquieu’s Argumenten obsiegt letzten Endes auch offenbar nicht die Logik oder die Überzeugung von der Vernunft der Regierenden und Regierten, sondern das Prinzip Hoffnung. Joly bringt es in seinem Vorwort so zum Ausdruck:

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Aber das öffentliche Gewissen lebt noch, und

der Himmel wird sich doch noch eines Tages

in das Spiel einmischen, das gegen ihn selbst

gespielt wird.“

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Nun gewiss, auch das Prinzip Hoffnung besteht im Wandel der Geschichte zu Recht, aber dieser Wandel mag eben für Zeiten sowohl zum Guten und zum Schlechten führen, und gegenwärtig gibt es eine Reihe von Anzeichen, dass in unserer Demokratie von Menschen gegen Menschen in einer Weise gespielt wird, die den früheren demokratischen Konsens verdrängen, den demokratischen Gemeinsinn hinter der Verflechtung reiner Interessenstandpunkte vermissen lassen und darüber hinaus die Entscheidungsfähigkeit der zur Entscheidung berufenen Gewalten von Exekutive und Legislative lahmlegen. Nur einige Beispiele mögen hierfür genannt werden. Die von unserem Grundgesetz vorgesehene repräsentative Demokratie wird verfälscht, wenn den politischen Parteien, und in ihnen wiederum der sogenannten Basis, die Entscheidungsgewalt faktisch übertragen wird, verbunden mit der Vorstellung eines imperativen Mandats, das letztlich aus den Parlamentariern Briefträger und aus den Trägern der Exekutivgewalt nur Befehlsempfänger macht.

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Eine andere Beeinflussung des Entscheidungsprozesses der verfassungsberufenen Organe stellen die wachsende Zahl und der zunehmende Einfluss von Bürgerinitiativen und Interessentenorganisationen dar. Sie sind durchaus in gewissen Bereichen und bis zu einem gewissen Grade nützlich und legitim, dürfen aber nicht in den Charakter von Plebisciten ausarten, welche die Väter des Grundgesetzes wohlbedacht aus der Weimarer Verfassung nicht übernommen haben. Jedem durch ein spezielles Interesse gebotenen Standpunkt steht in unserer pluralistischen Gesellschaft auch ein ebenso legitimes anderes Interesse gegenüber und also muss eine übergeordnete, am Gemeininteresse orientierte Entscheidungsgewalt vorhanden sein und aktionsfähig bleiben. Das gilt für die Frage von Kernkraft ebenso wie für eine örtliche Umgehungsstraße, aber nur allzu viele Fälle bezeugen bereits eine eingetretene Pattsituation. Das gepriesene Mehr an Demokratie birgt die Gefahr eines Zuviel an Demokratie in sich, bei dem in einer pluralistischen Gesellschaft sich jeder und alle zum Regieren berufen fühlen und wobei im Ergebnis der Handlungsspielraum der verfassungsmäßig berufenen Institutionen eingeengt oder neutralisiert wird. Dieser gesetzlich nicht festgelegte, aber praktizierte Anspruch auf allseitige Mitbestimmung erodiert das Prinzip einer beschränkten Gewaltenteilung und produziert eine Unbestimmbarkeit des zu Bestimmenden in der Fülle der Ansprüche, die jeweils für Recht halten, was ihnen speziell rechtens erscheint.

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Ein Drittes: Die in unserer Verfassung vorgesehene Freiheit ist keine Freiheit ohne Bindung oder Pflichten. Liberty ist nicht Libertinage. Eine Grenze der Freiheit gebietet sich unter anderem jenen Bestrebungen gegenüber, die ihre Freiheit zur Beseitigung unserer Freiheit nutzen die ihre Freiheit zur Beseitigung unserer Freiheit nutzen wollen. Mit einem semantischen Krieg der Begriffsverfälschungen, also mit Argumenten, wie Berufsverbote, Konsumterror, repressive Freiheit, Entfremdung des Menschen durch den Menschen, wird hinter diesem Schleier von Schlagworten nicht eine sozioökonomische Analyse, sondern in Wirklichkeit eine Systemveränderung angestrebt oder auch eine Unterwanderung unserer Institutionen durch solche Systemveränderer in die Wege geleitet, zum Teil sogar wie an einigen Universitäten bereits sichtlich, erfolgreich bewirkt. Machiavelli hat hierbei bewusst oder unbewusst Pate gestanden.

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Schließlich: Wir sind mit unserer Demokratie in eine Anspruchsgesellschaft hineingeraten, bei welcher der soziale Staat im Begriff ist, zu einem totalen Versorgungsstaat zu werden unter der Devise:

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Der Staat für jeden und alles, und keiner für sich selbst oder die Gemeinschaft.

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So aber wird durch die Hintertür auf der einen Seite die Mentalität von der Totalverantwortlichkeit des Staates eingeführt, während man an der Vordertür das Plakat entgegenhält „Mehr Demokratie“. Das Ergebnis mag nicht der totale Staat sein, noch nicht, aber jedenfalls mehr Verwirrung, die auf längere Zeit gesehen den Boden für Ideologien, Utopien und damit auch für die Sehnsucht nach einem Erlöser schafft, in dem sich Machiavelli wiedererkennen würde.

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Das sind nur wenige und gewiss nicht erschöpfend dargestellte Probleme unserer gegenwärtigen mentalen Struktur, bei der Verfassungsrecht und Verfassungswirklichkeit eine Tendenz zeigen, sich auseinanderzuleben. Auf Seite 67 sagt Machiavelli zu seinem Gesprächspartner:

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„Nun, so fragen Sie doch in ihren so von Grund aus schlaff gewordenen Gesellschaften, in denen der Einzelne nur noch in der Sphäre seines Egoismus und seiner Materiellen Interessen lebt, einmal die Mehrheit, und Sie werden sehen, ob man Ihnen nicht von allen Seiten antwortet: Was geht mich die Politik an? Was schert mich die Freiheit? Ist nicht eine Regierung wie die andere?“

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Das sind genau die Fragen, um die es geht. Und eben deswegen ist dieser Dialog in der Unterwelt keineswegs ein Dialog im Dunkel zwischen Schatten, sondern ein mit uns täglich selbst zu führender Dialog, weil er täglich neuen Anlass findet, geführt zu werden und über die Bewahrung unserer freiheitlichen Ordnung nachzudenken. Hamburg, im April 1979, Herbert Weichmann.“

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Dietmar Moews meint: Seinen letzten großen öffentlichen Auftritt hatte Herbert Weichmann am 17. Juni 1982. Im Deutschen Bundestag hielt er die Rede zum Tag der deutschen Einheit. Dabei stellte er die deutsche Teilung in einen ideengeschichtlichen Kontext. Er sah sie als Teil des Konfliktes zwischen Macht und Recht, zwischen Machiavelli und Montesquieu.

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Es zeigt aber, wie Hitler die Dummheit organisierte und woher er seine Ansätze genommen hat.

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Mich bewegen hier zwei Aspekte:

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EINS: Ich bin davon überzeugt, dass es der organisierten Hitlerei gezielt gelungen ist eine perfekte Massendummheit so dicht zu entfalten, dass daran kein Deutscher lebendig vorbeikam. Es ist belegt, dass Hitler diese Quellen („Die Protokolle …“) studierte und angewendet hat, mit dem Kommentar, „egal ob es „Fälschung“ oder historisches Dokument ist, er habe daraus erheblich gelernt“. (ob HITLER den Text von Maurice Joly kannte, ist mir im Moment nicht bekannt – sicher arbeitete Hitler mit Machiavelli, Montesquieu und mit den „Protokollen“.)

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Wenn also die Deutschen derart verdummt worden sind („weiß der Führer das?“), können sie nicht so böse gewesen sein, wie man glauben macht. Man muss sich nur versuchen, eine konkrete Widerstandshandlung vorzustellen, wenn der „böse Deutsche“ maßlos dumm und irregeführt ist.

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ZWEI: Wenn im Jahr 1979, als der Hamburger Weichmann diese Zusammenfassung schrieb, ein damaliger DDR-Bürger, dieses BUCH von MAURICE JOLY hätte lesen können – was hätte er daraus für konkrete politische Schlüsse und eigene Verhaltenskorrekturen versucht?

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Wenn die heutigen „MERKEL-MUSS-WEG“-Jung-SED-Kinder, die tiefbeleidigten in den neuen Bundesländern, dieses Buch heute lesen würden, was könnten sie darin erkennen? Kämen sie auf ähnliche Schlüsse wie Herbert Weichmann 1979? – oder würden sie sich etwa als heutige „GELBWESTEN“ selbst erkennen?

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Festzustehen scheint – egal wie jetzt – dass die überwiegende Mehrheit der Deutschen sich heute nach einem „Mehrheitsgefühl“ politisch einrichtet: Möglichst nichts Selbstgedachtes. Mainstream, Fragen vermeiden, solange man Unkenntnis ohne Scham als Ausrede vorbringen darf.

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Ray Davies Celluloid Heroes und Digital Junk im DLF zu HENDRIX von Tim Schauen

Mai 13, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7216

Vom Sonnabend, 13. Mai 2017

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Die nächtlich im Deutschlandfunk bereitgestellten SALONPERSONNAGE-Personalpolitik vom Deutschlandradio Berlin sind schrecklich genug. Was da täglich zu BIENNALE VENEDIG oder DOCUMENTA ATHEN schwachsinnig verbreitet wird, von KULTUR-Publizisten, die wirklich schwarz und weiß nicht mehr unterscheiden können, geschweige denn Grautöne, ist nun der Rest der Demokratie im Geiste und der stalinistische Abschaum.

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Wenn dann der Deutschlandfunk Köln – in Bescheidenheit zu den Programmressortierungen – Kulturinhalte und Bewertungen dem Schranzenfunk aus Berlin überlassen und Beiträge übernehmen, ist das vom Hörer und Steuerzahler hinzunehmen. Aber man darf auf eigene Rechnung protestieren.

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Und ich appelliere auch an die bewährten aber nebenamtlich dienstleistenden Musikredakteure beim DLF, nicht nur mit geballter Faust in der Tasche gegeneinander zu grollen, sondern sachlich abgestützte Kritik intern einzubringen, weil es die Ehre und die Moralität der freien Publizistik verlangen.

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Wie also kann so ein JIMI HENDRIX-Honigsauger, wie TIM SCHAUEN, an den Auftrag kommen, „ARE YOU EXPERIENCED beim staatlichen Rundfunk abzusetzen?

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Am 12. Mai 2017, brachte der Deutschlandfunk Köln in der Reihe KALENDERBLATT „Songs für die Ewigkeit“ einen Kurzbeitrag zu JIMI HENDRIX, der von CHRISTOPH HEINEMANN in INFORMATIONEN AM MORGEN, 12. Mai 2017, erneut eingestellt wurde.

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Vorstehender kurzer Beitrag des Autors TIM SCHAUEN – in LICHTGESCHWINDIGKEIT 7314 – soll hier nicht unnötig herausgehoben werden, sondern das täglich einschleichende Prinzip LÜGENPRESSE beim DEUTSCHLANDFUNK in Beispielen zu belegen, ist meine Absicht, wie hier, wo ein RADIO-AUTOR über Musik und Schallplatten ein KALENDERBLATT rausbringt, ohne diese Musik und ohne diese Platte je ernsthaft angehört und geschaut zu haben.

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Deshalb folgt hier jetzt ein seriöser, von mir sehr geschätzter Reportage-Beitrag, mit Interview, über und mit RAY DAVIES, dem North-of-London-Barden, jetzt AMERICANA-Singer, woraus sich Herr TIM SCHAUEN vielleicht mal die studentische Mühe machen könnte, ein KALENDERBLATT zu konzipieren. Er darf es mir dann zur Abnahme vorlegen.

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THEGUARDIAN.com am 12. März 2017 von Adrian Deevoy

18.31 BST 10.28 BST online, ohne paywall.

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The Kinks’ Ray Davies: Brexit is ‘bigger than the Berlin Wall’

On his first solo album in a decade, Americana, Ray Davies explores his troubled relationship with the US – next, he’s writing a book about Britain

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As a keen-eyed chronicler of British manners and mores, Ray Davies is thinking about Brexit a lot. He’s currently writing a book about Britain – “focusing on what it had when I was young” – and he predicts a potentially problematic departure.

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It’s going to be a shift of gigantic proportions,” he warns. “Bigger than the Berlin Wall, like regrowth and replacement after a war. Hopefully we don’t have a war or a huge crisis, but we’re going to go through an immense change. We’re reassessing our culture, our sensibilities, the way we react to other cultures.” The 72-year-old sighs. “It’s an imploding culture.”

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Sometimes, says the man who single-handedly reshaped the language and psychology of pop music with the Kinks, he regrets not running away from Britain after You Really Got Me went to No 1 in 1964. “I wish I could live in my own world like some existentialist artist,” he says. “But life has always intervened.”

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Yet as Britain prepares to bow out, Davies – stubbornly out of step with prevailing trends – has released Americana, his first solo album in almost a decade, and a companion piece to his candid, witty 2013 memoir, Recorded with veteran alt-country outfit the Jayhawks, the collection explores, in forensic detail, Davies’ relationship with the US: how he got banned from touring there with the Kinks in the mid-60s (“bad luck, bad management and bad behaviour”), how he slogged around their heavy rock stadiums in the early 80s, and how he famously got shot in the thigh during a New Orleans mugging in 2004. And yet he still has romantic memories of the place.

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Kentucky, Montana, Sierra Nevada, just the words are so evocative,” he says. “And I loved those American place names that Chuck Berry would reference. It’s not the same when you’re singing ‘from Walsall to Shepperton to Milton Keynes’.”

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I wish I could live in my own world like some existentialist artist’

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On a sunny but chilly afternoon in mid-April, Sir Raymond Douglas Davies is taking tea with milk and honey in an expressly non-working-man’s cafe in Highgate Village, close to his north London home, and a brisk stroll from the house where he was born in Muswell Hill. Davies mutters modestly when it is suggested that he is the greatest songwriter London has produced. But his work has made a profound mark and inspired respectful cover versions by David Bowie, the Jam, the Pretenders, Elvis Costello and the Fall. Not to mention Van Halen.

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It is 50 years to the week that he recorded Waterloo Sunset, the best pop song ever written. “The best pop song I’ve ever written,” he corrects from behind grey-tinted spectacles. The thought of his work outliving him is something he finds worrying: “Because I won’t be here to know if it happens or not. I’m just taking your word for it.”

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Davies speaks in a foggy whisper, like an Ealing studios safe-cracker, his conversation, like his songwriting, full of subtle detours and tiny surprises. While discussing Americana, he mentions that he has met Donald Trump.

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I’ve bumped into him a few times and it was all right,” he shrugs from inside a sturdy black jacket. “Like bumping into a bloke in a bar. It’s hard to criticise and judge. You get all the rhetoric when they’re trying to get into power, but as soon as they get the key to the front door, the pressure is on. He’s trying to run the country the best he knows how and he only knows one way to get what he wants: total power.”

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Davies admits that the current US situation is “scary” but retains a fondness for the country, conceding that the Kinks’ ban, which he took “very personally”, may have been a blessing in disguise. “Because we couldn’t tour there, I took solace in being English and wrote The Village Green Preservation Society,” he says. “I became productive. If I’d have been going to America, I would never have written that album. I’d have made heavy metal records.”

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Had the band been able to tour the US, could they have competed with the Beatles? “We couldn’t have been bigger than the Beatles,” Davies scoffs. “The Beatles were even bigger than the royal family. We opened for them in the beginning, they were the big stars, we were the support act, and John said: ‘If you run out of songs to play, we’ll lend you some of ours.’ Typical John.”

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Davies was in New York the day before Lennon was murdered. He was renting an apartment close to the Dakota building and had become accustomed to seeing John and Yoko in the neighbourhood. “I was jogging in Central Park and ran past Yoko,” he recollects. “I never saw them separated before. I waved at her and said: ‘How’re you doing, how’s John?’

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I was flying to Europe that night. I got on the plane, landed in France, did a press conference, and they asked me what I thought of his new album, Double Fantasy. I said: ‘In my humble opinion, it’s not his best work.’ Then they said: ‘Did you know John Lennon was shot this morning?’ I’d seen Yoko 24 hours before on the street without John. It was like a premonition, a very eerie experience.”

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Davies had Lennon partly in mind when he first dreamed up Waterloo Sunset. “I woke up thinking it could be Liverpool Sunset, about the demise of Merseybeat,” he says of his landmark single. “But then I thought: ‘I’m from London, I should make it about Waterloo, because it had been significant in my life: I used to go down there to change trains to go to college in Croydon; when I was in hospital in St Thomas’s – I was quite seriously ill when I was 15 – they took me out on to the balcony after an operation to look at the Thames.” He breaks off to sing gently, “Dirty old river …”

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Davies’ best songs have come from bittersweet personal experience:

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Dedicated Follower of Fashion, the deathless Days and and, of course, Lola. “The incident with Lola happened in the Castel Club in Paris,” he recollects. “My manager was dancing with a drag queen. I was aware of what was going on and he wasn’t. I just egged him on – it’s not until you get into the daylight and you see the stubble that the realisation dawns.”

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But didn’t he enjoy a similar encounter himself? “Yeah, probably,” he chuckles. “I went on a date with someone called Candy Darling (the transgender actress and one of Andy Warhol‘s superstars) – the most beautiful-looking woman in the world, who died tragically. We went in to the back room of Max’s Kansas City in New York. We only had coffee,” he adds chastely.

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Ray always cut an effete figure beside his marauding sibling, the estimable Kinks guitarist, Dave Davies.

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Their five-decade feud has been well documented, but prompts a simple question: does he love his brother? “The word ‘love’ is a strange phenomenon,” Davies replies. “My brother and I didn’t have a conventional upbringing. I lived with my sister and I always feel he felt shut out of my life. I wasn’t the big brother who was there for him.

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I still don’t think I’m the lead singer of the Kinks – Dave’s the lead singer.” His arms drop to his sides. “It’s weird being a solo artist. I miss the rucking and the banter.”

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On Americana‘s title track, he refers to himself and Dave as “my baby brother and me”. “That was the last time we were really innocent, when we played cowboys and indians on the bombsite near where we lived when we were kids. I was always the good guy.”

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He was also playing the good guy when he chased down a mugger in New Orleans in 2004, receiving a gunshot-wound for his troubles that left very real scars. “There’s two,” he acknowledges. “The entry wound is quite small, the exit wound is quite big. Then there was quite a lot of metalwork.”

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Davies, who was knighted in March by Prince Charles for services to the arts, laughs quietly at the idea that his leg might have been giving him gyp as he knelt. “I was concerned about where the cushion was but my leg didn’t give me any gyp,” he says. “The whole process was quite painless and rather moving. It’s a unique thing we have, the honours system, we should hang on to it. Although I haven’t got used to being a ‘Sir’, there’s a certain amount of etiquette that comes with it, I’m not sure I know the ropes yet. I still have to wait in line at Café Rouge.”

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When the Queen awarded Davies with a CBE in 2004, he recalls that the monarch murmured “… so many songs” as she secured his ribbon. Could it be that’s she’s a fan? The image of Her Majesty mooching around the palace humming Autumn Almanac is an appealing one.

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I don’t know if she does that, but it’s a lovely thought,” Davies smiles wonkily. “Somebody probably said to her: ‘This is Ray Davies, he’s very prolific.’ I remember I said something back like: ‘It’s just the beginning.’”

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As a solitary songwriter, Davies is interested by the current “writing by committee” strategy deployed in pop music, and wonders if the likes of Harry Styles could do it on their own. “I was at the Ivor Novello awards when Uptown Funk won – there were eight writers,” he marvels, of a song whose multiple credits included one of Styles’ Sign of the Times co-writers, Jeff Bhasker. “Maybe that’s the way they want to sound, kind of blanded-out and corporate,” he says, shaking his head. “Blame the shopping mall culture. They don’t want to go to the secondhand shop and buy a cool old suit, they want to go to Paul Smith and get what everyone else has got.”

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Nevertheless, he would be interested in collaborating with a contemporary artist and when talk turns to Ed Sheeran and his recent copyright lawsuit (“Did he settle?”), it reminds him of a similar to-do he had with the Doors in the 60s when they borrowed the opening riff for Hello, I Love You from the Kinks’ All Day And All Of The Night, for which they had to pay Davies royalties.

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He eventually met Jim Morrison when the Doors came to London’s Roundhouse in 1968 and reminded the light-fingered Lizard King of his “playful plagiarism”.

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He owned up,” Davies reports gleefully. “He said: ‘You really got me.’”

Americana is out now on Legacy.

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Dietmar Moews meint: Hier scheint etwas aufzugehen, was man bereits von Bernard de Mandeville und dessen Bienenfabel und dessen Student Montesquieu zu kennen glaubt:

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Montesquieu, im Esprit des Lois schreibt:

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Es gelte „beinahe allgemein die Regel, dass es da, wo sanfte Sitten herrschen, auch Handel gibt und dass überall, wo es Handel gibt, auch sanfte Sitten herrschen“. Jedoch zerstöre zu viel des Handelsgeistes den Bürgersinn, der den Einzelnen veranlasst, „nicht immer starr auf seinen Ansprüchen zu bestehen, sondern sie auch einmal zugunsten der anderen zurückzustellen“, denn man sieht, so fährt Montesquieu fort, „dass in den Ländern, wo man nur vom Handelsgeist beseelt ist, auch mit allen menschlichen Handlungen und allen sittlichen Tugenden Handel getrieben wird: selbst die kleinsten Dinge, welche die Menschlichkeit gebietet, werden dort nur durch Geld getan oder gewährt“.

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Wer nun nicht britische Zeitung liest, sondern DLF-Deutsch bevorzugt, hat es eben weniger mit de Mandeville, Montesquieu, Ray Davies und Adrian Deevoy und gelegentlich leider mit TIM SCHAUEN zu tun.

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Sind Sie Jetzt Erfahren?“

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EXPLOSION FEUER VERLETZTE in Atomanlagen von Flamanville

Februar 9, 2017
Lichtgeschwindigkeit 6729

Vom Freitag, 10. Februar 2017

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Flamanville ATOM-Reaktor-Baustelle, Februar 2017 – Screen Shot GMX.de

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ATOMTECHNIK – das muss jeder wissen – wird von den größten Versicherungen und Rückversicherungen als UNVERSICHERBAR behandelt.

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Dafür hat man die Semiotik belastet: SUPERGAU

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SUPERGAU ist eine „unmögliche“ „größtmögliche Katastrophe“ durch einen durchbrennenden KERNREAKTOR, der unermessliche, unversicherbare Schäden verursacht (siehe FUKUSHIMA von TEPKO in JAPAN, Tepko vergiftet die gesamten Weltmeere mit radioaktiv verstrahltem Kühlwasser, wovon unbegrenzt viel täglich bis in alle Ewigkeiten produziert wird. Weil das unbegrenzter Schaden ist, wird es von JAPAN überhaupt nicht gehaftet – PECH, leider sehr viel PECH so ein SUPERGAU).

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Jetzt haben wir täglich neue Nachrichten von der ATOM-GIFT-Mafia – Russland baut in Ungarn, Fukushima hat die höchsten gemessenen GIFT-Werte seit den EXPLOSIONEN, und jetzt Cattenom und jetzt wieder Flamanville:

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Die Agenturen am 8. Februar 2017 brachten die Meldung des schweren Unglücks von Flamanville. Man berichtete aber, dass die Ursachen dafür nicht bekannt sind:

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Screen Shot GMX.de

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In einem Atomkraftwerk im französischen Flamanville hat es eine Explosion gegeben. Fünf Menschen wurden leicht verletzt. Betreiber und örtliche Behörden erklärten, es bestehe keine Gefahr für Mensch und Umwelt.

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Der Betreiber, der französische Stromkonzern „Électricité de France“ (EDF), teilte auf Twitter mit,  die Explosion um 9:40 Uhr im nicht-nuklearen Bereichs des Akws stattgefunden habe. Gefahr für Sicherheit und Umwelt habe nicht bestanden.

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Flamanville: Explosion in französischem AKW – „kein Verstrahlungsrisiko“:

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In einem Atomkraftwerk im französischen Flamanville hat es eine Explosion gegeben. Fünf Menschen wurden leicht verletzt. Betreiber und örtliche Behörden erklärten, es bestehe keine Gefahr für Mensch und Umwelt.

Das französische Atomkraftwerk in Flamanville (Reaktor 3) in der Normandie (AFP Charly Triballeau)

 

Der Betreiber, der französische Stromkonzern „Électricité de France“ (EDF), teilte auf Twitter mit,  die Explosion um 9:40 Uhr im nicht-nuklearen Bereichs des Akws stattgefunden habe. Gefahr für Sicherheit und Umwelt habe nicht bestanden.

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Laut EDF ist das Feuer inzwischen unter Kontrolle. Die lokalen Behörden betonten, es bestehe kein Risiko einer Verstrahlung. Nach Angaben des Präfekten des Departements La Manche, Jacques Witkowski, erlitten fünf Menschen eine Rauchvergiftung, es gebe jedoch keine Schwerverletzten. Ein weiterer Behördenvertreter, sagte der Nachrichtenagentur AFP, es handele sich „um einen bedeutsamen technischen Vorfall, aber nicht um einen Atomunfall.“

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Das Atomkraftwerk an der französischen Ärmelkanal-Küste stellt rund 700 Arbeitsplätze in der Normandie. Die beiden alten Druckwasser-Reaktoren sind seit 1986 und 1987 in Betrieb. Im ersten ereignete sich heute der Zwischenfall, er wurde nach EDF-Angaben anschließend heruntergefahren. Ein dritter Reaktor befindet sich im Bau. Gegen dessen Inbetriebnahme hatten im Oktober mehrere tausend Demonstranten in Flamanville protestiert.

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Nach den Planungen soll der Druckwasser-Reaktor Ende 2018 ans Netz angeschlossen werden und damit das alte und häufig als unsicher kritisierte Atomkraftwerk in Fessenheim ablösen. Ursprünglich sollte der Reaktor schon 2012 in Betrieb gehen. Es gab aber immer wieder Probleme bei seinem Bau, und die Atomaufsicht ASN hat bis heute Sicherheitsbedenken. Ursprünglich wurden die Kosten mit 3,3 Milliarden Euro veranschlagt, mittlerweile korrigierte EDF sie auf 10,5 Milliarden Euro.“

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Dietmar Moews meint: Der lesenswerte Montesquieu, Erfinder der Gewaltenteilung und Zeitgenosse von Leibniz, Bach und Händel (unseren lustigen Mitteldeutschen) hatte in De l’esprit des loix (1748), dt. Vom Geist der Gesetze. Reclam, 1994, von Republik, Monarchie und Despotie gesprochen und war zu diesem Zwischenfazit gekommen:

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„… es gelte „beinahe allgemein die Regel, dass es da, wo sanfte Sitten herrschen, auch Handel gibt und dass überall, wo es Handel gibt, auch sanfte Sitten herrschen“. Jedoch zerstöre zu viel des Handelsgeistes den Bürgersinn, der den Einzelnen veranlasst, „nicht immer starr auf seinen Ansprüchen zu bestehen, sondern sie auch einmal zugunsten der anderen zurückzustellen“, denn man sieht, so fährt Montesquieu fort, „dass in den Ländern, wo man nur vom Handelsgeist beseelt ist, auch mit allen menschlichen Handlungen und allen sittlichen Tugenden Handel getrieben wird: selbst die kleinsten Dinge, welche die Menschlichkeit gebietet, werden dort nur durch Geld getan oder gewährt“.

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MONTESQUIEU – der lebte lange vor dem ganzen Marxismus-Gerede. Montesquieu wusste aber auch, dass eine demokratische Republik ohne Anstand und ohne eine gebildete Eliteaufsicht zur Pöbelherrschaft wird – so weit, dass man irrt, Marktwirtschaft als Steuermedium einer akzeptablen Menschlichkeit anzusehen. Freiheit, ohne Anstand, Freiheit für die Pöbelherrschaft zur gedankenlosen Profitorganisation von ATOM-VERGIFTERN führt, die von unserem PÖBEL-Regierungs-Block Betriebslizenzen bekommen, wenn sie noch nicht mal eine Vollkostenrechnung aufstellen. Die nicht mal ihren Dreck entsorgen.

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So hieß es dann heute, 9. Februar 2017, in den Spätnachrichten beim Staatssender PHOENIX-TV:

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Flamanville, Explosion und Feuer in einer Atomanlage, keine Strahlung freigesetzt, keine Todesopfer, Feuer unter Kontrolle. Unfallursache unbekannt.“

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Als BONUS wurde dann bei PHOENIX-TV ein deutscher ATOM-SPALTUNGS-Fachmann interviewt, der exakt für die Flamanville-Technologie spezialisiert ist – er erklärte:

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…Da besteht jetzt nach den Informationen keine weitere Gefahr, denn die Brennelemente sind hinter dicken Betonwänden geschützt. … und der jetzt bereits im Rohbau fertigestellte dritte Reaktor in Flamanville wird in Kürze in Betrieb genommen und er enthält die neueste Kernspaltungs-Energie-Technologie … und die beiden alten Reaktoranlagen, von denen einer explodiert ist, bestehen in veralteter Technologie-Ausstattung, die heute nicht mehr lizensiert würde. Der explodierte Kühlmotor-Reaktor besteht aus Technik, die heute nicht mehr zugelassen würde..“

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Ich widerhole abschließend:

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Alle schweren ATOM-Unfälle, alle SUPERGAUS, die wir alle 20 Jahre erwarten, wurden von menschlichen Eingriffen ausgelöst – menschliche  Fehler meist, weniger Sabotage – die schweren Unglücke sind bislang nicht von technischen Störungen ausgelöst, sondern eben umgekehrt, von menschlichem Versagen entstanden die Störungen.

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