WEIHNACHT mit Papst Franz und PEGIDA unerhört

Dezember 23, 2014

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am Dienstag, 23. Dezember 2014

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Man sieht und hört es mit Erstaunen: Die „Lügenpresse“ macht mobil. Die „Lügenpresse“ zieht an und gibt PEGIDA Stoff.

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Angeblich 17.000 bei der PEGIDA-Versammlung am Montag in Dresden am Italienischen Dörfchen von Stadtbaumeister Erlwein, an der Augustusbrücke, mit den hervorragenden Dekorationsmalereien von Otto Gussmann und Blick auf die Elbe.

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Wir sind das Volk“, „Wir kommen wieder“, „Ich bin Volker“, – der SPD-Dauerbrenner Volker Schorlemmer hat es auf den Punkt gebracht: „Nicht jeder Cranach aus Wittenberg ist von Beltracchi“.

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Okee Dokee, was Menschen machen ist zuerst mal zu respektieren und ernst zu nehmen. Es wird mir als Weihnachtsthema leicht gemacht: „Die Politiker sollen uns zuhören und die wirklichen Probleme annehmen“.

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SOZIOLOGISCH verstehen kann man die derzeitige PEGIDA-Kommunikation durchaus:

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Die allmontäglich in Dresden organisierten PEGIDA-Versammlungen bestehen aus einer kleinen verantwortlichen Kerngruppe und aus den ephemeren freiwilligen Bürgern, die sich miteinander treffen. Auf dem beleuchteten Theaterplatz (Adolf-Hitler-Platz), zwischen Zwinger, Semper-Oper, Italienischem Dörfchen und Hofkirche, am Schloss, auf der Altstadtseite Dresdens, kann man diese Versammlung sehen und wird sie als eine Gruppe verstehen.

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Soziologisch gesehen handelt es sich bei diesem Kollektivgebilde um eine „Menge“ – eine größere Anzahl von Menschen, die unter gemeinsamen sozio-geistigen Ausrichtungen zusammenkommen. Die PEGIDA-Menge hat soziologisch gesehen eine Tendenz zur „Masse“. Masse ist ein Kollektivgebilde mit unter Umständen heterogenen sozio-geistigen Ausrichtungen, jedenfalls eine Menschenzusammenkunft von Individuen, die einander nicht näher kennen.

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Aus dem soziologischen Lexikon:

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Nichts voneinander wissen, unabgestimmte Motive = Masse (mehr als zwei, unabhängig von der Anzahl der versammelten Personen)

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Homogener Gemeinschaftsgeist = Menge (mehr als drei, unabhängig von der Anzahl der versammelten Personen; es gibt folglich größere und kleinere Mengen und Massen)

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Durch das gemeinsame Auftreten und die durch die allgemeine Öffentlichkeit und die von den Massenmedien hergestellte Kommunikationssituation wurde aus der PEGIDA-Menge/Masse eine ganz eindeutig als homogene Gruppe anzusprechende Menge – eine PEGIDA-Menge.

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Die weitere Öffentlichkeit zu und über PEGIDA, definiert durch die durchdringende Herrschaft der Massenmedien über die verbreitete Information und Meinungsführung zu den Montagstreffen am Theaterplatz, macht unweigerlich aus den Versammlungen ein sozio-geistiges Kollektiv.

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PEGIDA-Treffen erhalten eine Homogenität der Gruppe, die man auch mit einigen Wasserwerfern erzeugen könnte.

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Nun sagen die Massenmedien: PEGIDA ist eine Idiotisierung.

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Wenn die Versammelten banale Weihnachtslieder anstimmen, sei das minderwertig. Während „Freude schöner Götterfunken“ am Gärtnerplatz im Münchner Lehel als ein Kulturereignis hingestellt wird: REGIDA (am Münchner Residenztheater).

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Und was sagt der Münchner Demonstrant: „Immer wieder Gänsehaut.“ in Gegenwart des Münchner Oberbürgermeisters, Antifa, Gewerkschaft, Parteien: „Es wird Europäisches missbraucht“, „München ist bunt“ – ja, so kann man das treffend nennen:

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Für die Münchner ist München bunt. Und da ist dann der katholische Bischof von Rom nicht weit – wie hier jetzt erklärend angefügt werden soll:

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München hat sich erfolgreich gewehrt“, behauptet der Deutschlandfunk am 23. Dezember 2014, mittags.

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Das in der deutschen „Lügenpresse“ gängige Vorurteil von dieser „minderwertigen“ PEGIDA von Dresden ist auch ein angeblich vorbestrafter Demo-Anmelder. (Ich denke an Uli Hoeness in der Jugendarbeit) PEGIDA propagiere vollständig leere Parolen gegen die etablierte Staatlichkeit, Medien, Regierungen, Parlamentarier, all die „lügenden Politiker“ usw.

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Ja, sagt die „Lügenpresse“, die PEGIDA will ja nicht mit den Politikern, nicht mit der Öffentlichkeit und nicht mit der Presse sprechen, angebliches Motiv: „Die Presse lüge – die Presse stelle nicht ehrlich dar, was PEGIDA-Demonstranten in Dresden bewegt“.

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Nun ist es ein leicht aufzugreifender empirischer Befund – allein was die „Lügenpresse“ in den vergangenen Tagen an Informationen in Überschriften publiziert hat, reicht für eine weitreichende Staatsverdrossenheit aus Sicht eines normalgebildeten, normalinformierten Dresdners aus – und wir müssen auf die Cloud-Intelligenz des PEGIDA-Flash-Mobs achten, der die konventionelle Massenkommunikation in der IT-Revolution entfremdend aufmischt:

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Ohne Rangfolge folgen jetzt StaMoKap und „Lügenpresse“ empirische Befunde:

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– Weltweite Überwachungs-Rechtlosigkeit und abstreitende Bundesregierung (Snowden).

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– Untersuchung zu Edathy vom Bundestag: Pädophilie, Drogenkonsum, Geheimnisverrat und Heuchelei: Die Aufarbeitung der Edathy-Affäre weckt Verachtung für unser politisches System. CDU sagt: Harte Lügen.

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– TTIP-Freihandelsabkommen als Geheimverhandlungen, ohne dass die EU dazu das Recht hat, politische völkerrechtliche Verträge über die Köpfe der Dresdner PEGIDA hinweg zu schließen. (Ich sage das deshalb etwas ironisch, weil man dieses Argument kaum auf dem Theaterplatz zu hören bekommen wird – stattdessen dumpfen Unmut).

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S. Reicht. (Die StaMoKap-Litanei langweilt. Und Langweilen ist im Show-Business der LICHTGESCHWINDIGKEIT verboten).

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Also dann Franz von ASSISI aus Buenos Aires in Rom:

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Man darf über Alles predigen – nur nicht über zehn Minuten.

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Deshalb ganz kurz: Der Papst hat gestern eine Weihnachtsansprache an seine Kardinäle und Kurienmitglieder gehalten:

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http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-12/papst-franziskus-kurie-kritik-liste

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(KURIE sind die Katholiken, die in der Vatikanstadt als Mitglieder der Römisch-Katholischen Kirche leben und tätig sind – die meisten Kardinäle zählen nicht zur Kurie von Rom, sondern zu ihren eigenen Heimat-Bistümern):

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Papst Franz hätte mit Dietmar Moews sagen können: Der Papst, der Pappst, der Parpst.

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Gesagt hat er indes 15 Vorhaltungen gegen die Kurienmitglieder – die kann man jederzeit im Internetz nachschlagen und lesen „Fünfzehn Krankheiten der Kurie“: Als Hit und Top-Slogan brachten die internationalen „Lügenmedien“ Folgendes:

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Spirituelles Alzheimer“ (wortwörtlich in die Gesichter) von seinen Kardinälen, Bischöfen und Priestern prangerte er 15 „Krankheiten“ an – darunter Schizophrenie, Größenwahn und Geschwätzigkeit.

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Der Papst und die Katholische Kirche, die Sezession des jüdischen Christentums in Rom, haben ihre innere Organisation und ihre weltweiten inneren (Jesuiten + Opus Dei) Probleme.

Mit den „15 Krankheiten“ handelte es sich mit einer in alle Welt elektromedial öffentlich übertragene Weihnachtsansprache. Mit dieser Rede spricht Papst Franz die inneren Belange der römischen Kurie konkret und direkt an.

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Das heutige Europa hat sich inzwischen spirituell und rational/irrational vom sogenannten christlichen Abendland entfernt. Die meisten EU-Menschen sind nicht gottgläubig.Während die jeweiligen Kirchen im Sinne des organisierten Christentums als geldheckende Moralunternehmen mit erheblichen steuerstaatlichen Bevorzugungen. Doch auch ohne Gläubige haben die Ausströmungen der Kirchen-Medienmacht konkrete Meinungsbeeinflussung, Verhalten, Werthaltungen, Stereotypien, Sprachwendungen, christlich-abendländisches Gepräge von Sitten, Recht und Ordnung, stets zur Folge.

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Papst Franz redete also zu den Seinen – und nebenbei zu allen anderen Adressaten. Die internationale Gemeinschaft wird von Papst Franziskus so wenig beeinflusst, wie er und seine Kirche konkret Verantwortung für wirkliche Geschehnisse übernehmen.

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Warten wir einfach ab, was eine jede kleine katholische Gemeinde in Deutschland nun mit dieser Weihnachtsansage anfängt? Weitermachen? Oder verändern? Was, wer, wann? Wird Kardinal Reinhard Marx (der hier mit Bergoglio zusammengearbeitet hat) der kommenden Papst?

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Dietmar Moews meint: Rührend, wie Papst Franz marschiert. Er bringt seinen vollen Einsatz offenen Auges, selbst dabei bald zu verbrennen. Denn seine Vatikan-Revolution überfordert menschliche Lebenskräfte. Da hilft Beten wenig.

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Wer nun wirklich wissen will, was PEGIDA-Demonstranten bewegt, was sie motiviert, warum sie die heutige Staatslage ärgerlich finden, der muss nur mal die 15 Krankheiten der Kurie auf Merkel, Seehofer und Gabriel, auf Tillich, Lieberknecht und Bouffier versuchen anzuwenden.

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Es reicht, für die sprachlosen Dresdner PEGIDA-Demonstranten die 15 Krankheiten der Kurie, die Papst Bergoglio jetzt zu Weihnachten 2014 ausbrachte (und die „Lügenpresse“ hat Franz jetzt offiziell zum Friedensnobel-Preis 2015 angemeldet) – gegen die von PEGIDA abgelehnten deutschen Staatsrepräsentanten in Stellung zu bringen.

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Kurz – dass die Große Koalition und die Parteienlage die Parlamente beinahe vollständig in ein Blockparteiensystem ohne Opposition umgestaltet haben. Und dazu die „Lügenpresse“ die sich keinesfalls fähig zeigt, dieses Blockunwesen als unabhängige Medien-Opposition aufzumischen und ständig in Frage zu stellen, reicht zu zeigen, wie unzugänglich dieser Machtblock inzwschen arbeitet.

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Nein, die Staatsmedien hauptsächlich spielen sich als Wirtschafts-Meinungsführer des StaMoKaps (Staats Monopol Kapitalismus) auf und machen alle Skeptiker und Kritiker als „Rechtsextreme“ und/oder „Antiamerikaner“ ab.

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Haben sie nicht selbst von „USA ist Folterstaat“ berichtet! Haben sie nicht selbst die Massaker in Gaza so weit wie möglich ignoriert! Wir sehen Frierende in Syrien, aber rufen nicht zu Spenden für die frierenden Araberkinder in Gaza auf, Gaza, das bis heute vom Massakerstaat blockiert wird.

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Dafür finanziert Deutschland für Milliarden neue Kriegsschiffe für Netanjahu – all das entnehme ich den deutsche Medien, die so gesehen keine Lügenpresse sind, sondern lediglich die Meinungsführung so zu halten versuchen, dass die erheblich geschränkte Besatzungs-Souveränität der Deutschen (PEGIDA) vertuscht bleiben soll: Der Pappst, der Parpst.

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PEGIDA – Debatten-Aktionismus und Mob

Dezember 12, 2014

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am Freitag, 12. Dezember 2014

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PEGIDA und verwandte öffentlichen Versammlungen bzw. öffentliche Demonstrationen in Deutschland (s. a. Lichtgeschwindigkeit 5176) entspringen gesellschaftlichen Bedürfnissen zur politischen Artikulation.

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Eine politische Aktionsbereitschaft, wie Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes), kennzeichnet nicht eine Eintrittswelle in die politischen Parteien, mündet nicht in Eingaben ins Parlament (Petitionen) oder in Unterschriftsammlungen zu Volksabstimmungen.

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Als „Pegida“ gehen Leute auf die Straße, weil sie dort eine Gemeinschaft für das verletzte Einverständnis in Missstände bilden können.

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Pegida – wie es sich in Dresden entwickelte – hat ursprünglich bestimmte regionale sowie sogar lokale soziale Bedingungen, die solche Aufmärsche erleichtern. Doch die Dresdner Lokalfarben sind nicht der Schlüssel zu Pegida und liefern auch nicht Antworten und Problemlösungen.

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Jedenfalls geht die überwiegende Anzahl der Pegida-Aktivisten zur Versammlung, weil es das Demonstrationsrecht gibt und damit die Meinungsartikulation „ordnungsgemäß“ geschieht und nicht rechtswidrig eskalieren soll.

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Es sind immer beantragte, angemeldete und gesetzesgemäße Versammlungen nach dem Versammlungsrecht.

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Damit sind aber weder die Ursachen, die Auslöser der Orientierungsschwierigkeiten und der Unwille von zahlreichen Individuen in der heutigen Politik erklärt oder verstanden, noch sind Kritik und Probleme von PEGIDA auf einen heilenden Weg gebracht.

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Wir haben mit PEGIDA aber keine mittelalterliche Endzeitstimmung oder Massenhysterie („Wollt ihr den totalen Krieg“).

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Nun zum nüchternen Erkenntnisweg, schrittweise:

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Nur eine systematische empirische Erfassung von PEGIDA als soziales Geschehen kann die Tatsachverhalte feststellen. Anschließend sind die Feststellungen einer auf die sozialen Vorgänge zu beziehenden Analyse zu unterziehen.

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Also schrittweise: Feststellen ob Etwas ist? Was ist? Wer interagiert? Welche Aktionsrichtungen? Welche Wertsetzungen? Welche Konfliktstrategien und Ressourcen? Lösungsstrategien?

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Im Fokus der sozialen Verspannung stehen

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a) Objektive materielle Beeinträchtigungen einer selbstbestimmten Lebensweise;

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b) Bevormundung und soziale Geringschätzung;

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c) Erzwungene Befremdung statt Heimatstimmung

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Anschließend lässt sich Pegida soziologisch interpretieren. Daraus folgen Handlungsanweisungen für die politischen Entscheidungs- und Eingriffsebenen.

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PEGIDA beruht auf folgenden Sachverhalten (ohne Rangfolge aufgeführt):

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EINS: Die Gesellschaft in Deutschland besteht zur Zeit zwar nicht aus sozialen Klassen. Selbst der Begriff „Schichten“ ist gegenüber der vielfarbigen Wirklichkeit gruppensoziologisch zu spezifisch.

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Kennzeichnend greifbar sind etwa folgende drei soziale Gruppen. Aktivitäts- und Mobilisierungspotenziale und nicht die führbaren Aktionskräfte – und Aktionsrichtungen sind bei folgenden Merkmalsgruppen übereinstimmend. Ziemlich klar existieren 3 voneinander verschiedene gesellschaftlich-strukturale Ansprechbarkeitsgruppen:

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EINS a) Herrschende Entscheider in Unternehmen, Politiker im StaMoKap der Blockparteien, Statthalter und deren Dienstleister

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EINS b) Bourgoisie, apolitisch-indolente Staatsbürger, die „Rechts“ wählen und von Kapitalerträgen und Renten auf Golfplätzen und Kreuzfahrtschiffen verkümmern. Geradezu gleich apolitisch bzw. „hitlerschlau“ wie diese bourgeoisen „Drohnen“ verhält sich die gesamte Dienstklasse (sofern sie nicht in Parteien aktiv sind) – ängstlich und politische „enthaltsam“.

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EINS c) Lohnabhängige, Arbeitslose (darunter der Straßen-Mob)sowie Rentner (auch ehemalige Dienstklasse).

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ZWEI: Basisferne und Abkopplung der Bürger von der eigenen Daseinsgestaltung

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ZWEI: a) Der heillose Druck auf dem Arbeitsmarkt

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ZWEI b) Die Wirkungslosigkeit der Parlamentswahlen, der Parteimitarbeit, der politischen Aufklärung und öffentlichen Diskussion in gesellschaftspolitischen Problemen bzw. die Aussichtslosigkeit, Problemlösungen durch politische Initiativen in Gang setzen zu können.

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ZWEI c) Die propagandistische Herrschaftssprache, indem die Herrschenden an den Themen und Auseinandersetzungen durch Sprachverwirrung gezielt vorbeireden. Dadurch werden Führungs- und Fühlungsaufgaben schwer verletzt. Die Menschen fühlen sich verraten.

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ZWEI d) Der Mob: Es gibt einen erheblichen Anteil Individuen in jeder Gesellschaft, denen gesellschaftspolitisches Verständnis nicht gegeben ist. Der Mob sucht bei Problemen nach Erklärungen (Hilfserklärungen).

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Der Mob findet immer Sündenböcke als Hilfserklärungen. Dabei geht häufig ein Grundmuster auf, nämlich die Majorität (der Mob), sucht sich eine Minorität (sozial Schwache), auf die dann die öffentliche Beschuldigung für Missstände aufgezogen wird (Ausländer, Fremde, Andersartige, Sprache, Rasse, Kultur u. ä.)

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Zwei e) Die öffentliche Reaktionsweise der Herrschenden (NRW-Innenminister Ralf Jäger SPD) auf den Mob (PEGIDA) verstärkt den Mob. Weil nicht geklärt wird, was zu klären und politisch zu tun wäre, sondern es wird einer vermeintlichen öffentlichen Mehrheitsstimmung in den Arsch gekrochen.

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Momentan erleben wir täglich neue Wasserstandsmeldungen aller Parteien zu PEGIDA. Nur wird man keine der von mir hier angeführten Tatsachen überhaupt hören. Denn die Herrschenden betreiben lediglich Sprachschaukelei, aber keineswegs eigene Verhaltensänderung.

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ZWEI f) In dem die vorgenannten Tatsachen von den Herrschenden nicht anerkannt und nicht berücksichtigt werden, gehen die Proklamationen der Herrschenden (Eins a) an den bourgoisen Kreuzfahrtschiffern (Eins b) wirkungslos vorbei und finden bei den Unterworfenen (Eins c) eskalierenden Unwillen.

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Man muss einsehen, dass vom Mob nicht die ordnungspolitischen Ideen und Strategien, die gesetzlichen Maßnahmen und die bildungspolitischen Pläne organisiert werden können – sie improvisieren von Sündenbock zu Hilfserklärung, von einer fehlschlagenden Sündenbockverfolgung zur nächsten Symptomlösung.

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Wer mit Symptomlösungen Probleme nicht löst, sondern neue Fehlentwicklungen auslöst, entfaltet eine Spirale der Symptomlösungen, die keine Lösungen sondern Verschlechterungen sind (wer sich mit dem Auto verfährt und korrigiert die Fahrtrichtung falsch, kommt wieder nicht in die richtige Richtung).

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DREI: Führung und Fühlung (als Funktion von Führung): Das Unwohlsein in der heutigen Lebensweise, Entfremdung vieler Spielarten, lässt die Menschen frieren, ängstigt sie und macht krank.

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DREI a) Ablösung der traditionellen Arbeits- und Lebensweise, IT-Revolution, Beschleunigung, erhöhter Druck, Überfremdung, immer wieder durch Elastizitäts- und Resilienzanforderungen, Toleranzanforderungen, Geduld, Entwurzelung, Skeptizismus, Zweifelsdasein, Verzweifelung.

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DREI b) Die heutige Politik müsste ordnungspolitische Strategien durch Gesetze strukturieren, die Führung und Fühlung (aber Fühlung als Funktion von Führung, keinesfalls Fühlung für sich) in die Wege leiten.

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Die Herrschenden müssen den Führungsbedarf erkennen und in der freien Demokratie mit einem Bildungskonzept der Mündigkeit und der Aufklärung besetzen.

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DREI c) Eine Hauptursache für PEGIDA und PEGIDA-MOB, Unwohlsein und Desorientierung in der Gesellschaft, ist die Dummheit der Herrschenden, sich die Wissenschaft vom Halse geschafft zu haben. Die Herrschenden integrieren keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorrangig in ihre Politik, sobald nicht unmittelbar die Verwirklichung von StaMoKap-Profitzielen damit einhergehen. Das sollten sie aber tun. Der Vulgärkapitalist zahlt seine historischen Rechnungen NIE.

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DREI e) Eine andere Hauptursache liegt im mangelnden Verständnis dafür, dass eine heutige Gesellschaft, die eine Vielzahl von politischen Tatsachen, Prozessen, Regeln und Bedingungen, Interessen und Spielräumen geprägt wird, der Koordination und der Organisation bedürfen. Man kann sie nicht dem Markt oder sich selbst überlassen.

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Organisationsschwäche und Wirrwarr und mangelndes ordnungspolitisches Verständnis, angebunden an anthropologische und soziale Grundkenntnisse, sind die von den unterbelichteten bzw. den verpibullten Herrschenden verkannten und vernachlässigten Aufgaben in ihrer Herrschaftspolitik.

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Dabei sind klare Maßgaben und Regeln und das Einhalten der organisatorisch zu setzenden Regeln für alle nach dem Gleichheitspostulat des Rechtsstaats für das Gelingen der Organisation entscheidend.

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VIER: Die Herrschenden müssen die hier unter EINS bis DREI aufgelistete Systematik Punkt für Punkt durch konkrete politische Maßnahmen integrieren.

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VIER a) Die Herrschenden müssen Führung und Fühlung (als Funktion von Führung) auf die Artikulation der Aufbegehrenden (EINS c) beziehen, sich einlassen und problemorientiert kommunizieren und entscheiden.

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VIER b) Verbieten und Einschränkungen des Demonstrationsrechts oder Sanktionieren oder Herabwürdigen und den Mob als Mob beschimpfen und beleidigen ist ordnungspolitisch falsch.

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Wenn der Mob den Mob beschimpft, ist das das Gossenverständnis von politischer Auseinandersetzung. Die Herrschenden müssen bei den Unwohlseinsäußerungen im Spiele befindlichen Themen, Werte und Medien aufgreifen und Orientierung bieten.

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VIER c) Wenn es der staatlichen Propaganda so gefällt, auf „Islamismus“, „NSU-Machenschaften“ des Verfassungsschutzes durch Morden an Ausländern als (Döner-Morde), auf Salafismus, auf ISIS und Überfremdung, „Das Boot ist voll“ und dergleichen zu propagieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sich SSS in Sachsen mit Golf- und Baseballschlägern bewaffnen.

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Wenn verbreitet wird, dass in einer der wohlständigsten und reichsten „Kreuzfahrtschifffahrergegenden am Rhein, in Bonn-Bad Godesberg, Angst auf der Straße herrscht vor SALAFISTEN, dürfen sie sich nicht wundern, dass Leute in Dresden, die niemals nach Bad Godesberg kommen werden, Angst vor Überfremdung, vor Islamismus haben und zur Verteidigung des Abendlandes aufrufen.

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Dietmar Moews meint: Wir sehen als soziologische Tatsache, dass und wie die Interessengruppen nicht oder unecht mit einander interagieren – sie kommunizieren nicht. Der Mob kann es nicht – die Herrschenden verweigern es.

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Wer redlich denkt, das heisst, immer auf die goldene Regel und die Gleichheit und Gegenseitigkeit aller Beteiligten gestellt, darf sich freimütig aussprechen.

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PEGIDA ist völlig und ausreichend legal und legitim – ja legitim.

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Jeder hat das Recht, zu verlangen, dass man versteht, was er meint und nicht, was man ihm hineinreden und unterstellen möchte.

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Ich verstehe mein vielfältiges Leben als ein koordinierungsbedürftiges, organisationsbedürftiges Erfolgskonzept, wenn ich meine Urteilskraft, mein Vor- und Nachdenken gebildet und umsichtig einrichte (organisiere).

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Sowohl Spontanität wie Alltagsroutinen und „dicke Bretter“ werden dabei gelebt, ohne dass ich verzweifele, weil jeder Tag mit obligatorischen Verrichtungen so besetzt ist, dass kaum Luft und Spielraum zum Atmen bleiben.

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Jeder muss sich und sein Leben organisieren und ist in seiner Selbstorganisation ein lebenslanger Lehrling (man hat viel zu tun, bevor man andere maßregeln kann).

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Deshalb müssen Mütter ihre Kinder lieben, denn Klugheit zur Erziehung reicht nicht – Liebe gleicht das sinnvoll aus.

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Mutterliebe ist nicht Türkenliebe.

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Ich habe in meinem Leben bis heute diverse Fächer studiert. Wollte ich Koran oder Islam oder Osmanismus, Sunniten und Schiiten studieren, würde ich hinreisen – nach Pakistan, Afghanistan, Kairo, Teheran, Mali, Ägypten, Anatolien – und nicht den analphabetischen deutsch-türkischen Mob fragen.

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In so fern ist es schwerwiegender Unfug, zu behaupten „der Islam gehört zu Deutschland“. Welcher Islam denn? Teheran glaubt anders als Gaza.

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Wir haben in Deutschland ein selbstverursachtes soziales Problem mit entwurzelten Deutsch-Türken, deren Großeltern mal als billige Arbeitskräfte hergelockt worden waren:

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Die Deutsch-Türken-Entwurzelung gehört zu Deutschland – sie sind ähnlich säkulär wie die heidnischen Christen in Deutschland. Hierzu jetzt Salafisten, Fundamentalisten und Ditibfunktionäre als „der Islam“ anzusprechen und politisch integrieren zu wollen, ist eine unfassbare Dummheit bzw. zynische Ordnungspolitik a là Sarrazin und NSU.

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Heimatlosigkeit und Entwurzelung sind als Familienkitt vermutlich ungeeignet. Nachgeborene Türken haben dramatische sozio-kulturelle Lebensumstände, bevor sie überhaupt wissen, was Sozio-Kultur, was Kultur, was Aufklärung und soziale Homogenität sind. Nur kann niemand darauf verzichten.

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Deutsche brauchen ihre eigene sozio-kulturelle Ordnung – wo die IT-Revolution Veränderungs-, Stoff- und Personendrang auf die Lebensmöglichkeiten prägt. Das Gepräge der Freiwilligkeit oder der Notwendigkeit oder des Zwanges erzeugt das Unwohlsein. Wer bedrängt ist, verliert Großzügigkeit und die Fähigkeit zu gönnen.

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Gastfreundschaft geht auch in Armut.

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Sobald mir andere Menschen meine Organisation stören oder behindern, wehre ich mich. Wenn ein Gast meine Wohnung betritt – ich bin nicht Raucher – darf er bei mir in der Wohnung rauchen, wenn er mag, damit er sich gemütlich fühlt – als Gast. Er muss aber als Gast Gastverhalten berücksichtigen.

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Damit soll gesagt sein: Wenn Türken, die zu hause in der Türkei Scharia, Kopftuchfrauen und Moscheen haben, nach Deutschland in meine Wohnung kommen, finden sie hier Steeples und christliche Settings vor, die nicht auf den Koran ausgerichtet sind. Auch in meiner Wohnung – ich bin nicht gläubig – finden sich keine Mohammed gewidmeten Symbole, kein Gebetsteppich und kein Kruzifix.

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Selbstverständlich sind ein Klappaltar oder eine Reisekipa rein gastrechtlich akzeptiert.

.https://www.youtube.com/watch?v=VJLQOrhZYe4

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Wer hier herkommt und Moscheen und Scharia will, soll zu hause bleiben. Mein Text hier ist allerdings als Aufforderung an die Herrschenden gemeint, die Fragen mit den Ausländern zu beantworten und Lösungen zu entfalten, statt aufzuhetzen (ich meine nicht: „Ausländer raus“).

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