„Wir haben es satt“: große Demonstration der Umweltschützer gegen TTIP

Januar 16, 2016
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Vom Samstag, 16. Januar 2016

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Mit dem „Märchen vom Bauernstand“ machen Agraminister alljährlich die „GRÜNE WOCHE“ auf und loben die bäuerliche Landwirtschaft. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus:

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Die Industrialisierung bei der Schweine- und Geflügelhaltung ist in Deutschland und in der E U extrem pervertiert fortgeschritten.

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Wo können die Konsumenten Konsequenzen fordern? – etwa bei allgemeinen Wahlen, wo es um Krieg, Inflation, Grundwasser-Verpestizierung, VW-Diesel-Großbetrug und IT-Revolution geht?

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Immer mehr Milchbauern geben auf. Aber die Zahl der industriellen Kühe dürfte gleichbleiben.

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dpa meldet heute, Samstag, 16.Januar 2016:

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Berlin – Unter dem Motto „Wir haben es satt” haben Tausende Menschen am Rande der Grünen Woche gegen konventionelle Landwirtschaft demonstriert.

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Rund 5000 Bauern, Umwelt- und Tierschützer machten sich dabei nach Polizeiangaben unter anderem für ökologische Methoden und gegen das geplante EU-Freihandelsabkommen TTIP mit den USA stark. Ihr Protestzug durch die Berliner Innenstadt wurde von 109 Traktoren angeführt.

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Mit Stoppschildern:

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„STOPPT MASSENTIERHALTUNG!“ sowie einer Unterschriftensammlung in Brandenburg für ein Volksbegehren gegen „Massentierhaltung“, das mit 103.891 Unterzeichnern innerhalb von sechs Monaten erfolgreich abgeschlossen werden konnte, haben sich Bürger heute zur Demonstration mit friedlichen Mitteln zu Wort gemeldet.

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neues deutschland, titelt am 16. Januar 2016:

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„Stoppschild für Massentierhaltung … Die Linkspartei hat die Volksbegehren-Kampagne unterstützt. …Treffpunkt der Demonstration heute, 12 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin.“

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Dietmar Moews meint: Die regierungs-staatliche monopolkapitalistische Gesetzgebung in Berlin und entsprechend in Brüssel ebnet in zunehmendem Maße die perversen PROFIT-Auslegungen zugunsten der Weltindustrie durch finanzwirtschaftliches Kasino-Kapital.

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Dann wird einfach behauptet:

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TTIP- das US-EU-Freihandelsabkommen brächte Arbeitsplätze, Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und marktwirtschaftlichen Wettbewerb.

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Jetzt mal ehrlich:

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Wer würde mit TTIP ein Auto mehr kaufen? Wer ein Steak aus Canada zusätzlich zu seinem argentinischen und dem besten der Welt – dem deutschen Rindersteak natürlich?

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Wir bekommen doch keine wachsenden Konjunkturen, weil der Konsum übersättigt wird – es kann keine Nachfrage steigen, wenn von Allem zu viel produziert wird und wenn die potentiellen Konsumenten völlig arm sind.

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ALSO: Was sollen die TTIP-Lügen? – Es gibt auch heute Handelsabkommen und nationale politische Justiermöglichkeiten durch Steuerung von Ein- und Ausfuhr. Und das ist hervorragend.

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Dass uns über TTIP us-amerikanisch-internationale Monsterkonzerne Techniken aufzwingen – von FRACKING bis PRISM und CIA, Drohnen und CYBER WAR – die aufgrund von TTIP dann durch Gerichtsentscheidungen entweder durchgesetzt oder zu BILLIONEN Schadensersatzforderungen führen – DAS DARF NICH SEN.

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Ich danke den Bauern und den Demonstranten der „GRÜNEN WOCHE“ – sowas war früher mal Demonstrationsthema der heutigen TTIP-StaMoKAp-Parteien.

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Monsanto – Gift und Geld

Juli 18, 2015
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vom Samstag, 18. Juli 2015

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Süddeutsche Zeitung Seite 17, vom 17. Juli 2015

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Geheimverhandlungen über die Köpfe der Wähler hinweg – das ist die Vorstellung der „Großen Koalition“ der Blockparteien von Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) von Rechtsstaat und Demokratie.

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Lebenswichtige Entscheidungen durch entmündigte Wähler in Deutschland!

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Zunehmend gibt die deutsche Blockregierung wichtige politische Entscheidungen an das Kommissariat nach Brüssel ab, wo keinerlei Transparenz und Demokratie herrscht.

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Doch die EU hat keine Verfassung. Die EU hat keinerlei politische Kompetenz, für mich als deutschem Staatsbürger Geheimverträge abzuschließen, die völkerrechtliche Geltung und grundgesetzabwertende Wirkung hätten: TTIP ist von vorn herein eine US-amerikanische Betrügerei – und die deutschen Statthalter ducken sich, statt das Völkerrecht der Souveränität und unsere Demokratie zu diskutieren.

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Wo Glyphosat hinkommt, wächst kein Kraut mehr. Doch das Wundermittel ist umstritten. Das meistverkaufte Pestizid der Welt wird verdächtigt, Krebs zu erregen. Das Bundesamt für Risikobewertung sieht das anders – und stützt sich auf zweifelhafte Studien“, so schreibt Silvia Liebrich in der Süddeutsche Zeitung am Freitag, den 17. Juli 2015, Seite 17: „Gift und Geld“.

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Dazu ergänzend auf der selben Seite der Süddeutschen Zeitung von Silvia Liebrich: „Für Monsanto steht viel auf dem Spiel. Der US-Konzern macht die Hälfte seines Umsatzes mit dem Mittel und mit resistenten Gentechnik-Pflanzen.“

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Was sagt Papst Franz? – wenn sich Monsanto gemäß der „reinen Lehre“ der Christen „die Welt Untertan macht“?

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Dazu hatte Franz kürzlich silberzüngige BIO-philosophische Enzyklika-Verlautbarungen – wie schön für den starken Glauben:

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Immer mehr Christen verlassen die Kirchen nicht nur im Sarg, sondern durch Austritt als Lebenszeichen.

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Glyphosat ist ein hochgiftiger Stoff, der aus reiner Profitgier durchgesetzt wird:

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Eingesetzt wird das Mittel hierzulande von Landwirten, um lästige Unkräuter vom Acker zu verbannen oder kurz vor der Ernte die Reife von Getreide zu beschleunigen. Die Bahn lässt damit Gleise und Böschungen von lästigem Bewuchs befreien, Hobbygärtner versprühen es ebenfalls. Außerhalb Europas, vor allem in den USA und Südamerika, wachsen gentechnisch-veränderte Pflanzen wie Mais, Soja, Baumwolle oder Zuckerrüben, die gegen den Wirkstoff resistent sind und nur in Kombination mit Glyphosat große Erträge bringen. In der EU ist der Anbau dieser gentechnisch veränderten Pflanzen verboten.

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Der Wirkstoff Glyphosat, der weltweit in 750 Präparaten zu finden ist, könnte auch für andere Krankheiten und für Missbildungen bei Neugeborenen verantwortlich sein. Bei nicht-repräsentativen Stichproben in Deutschland wurden Rückstände von Glyphosat in Getreide und Brot gefunden, aber auch in menschlichem Urin und der Muttermilch. Umfassende Studien dazu, die fundierte Ergebnisse liefern könnten, gibt es jedoch bisher nicht.

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Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) hält Glyphosat dagegen für unbedenklich: „Es gibt eine Vielzahl von Studien, die keine Hinweise auf eine Anreicherung im Organismus erbracht haben“, schreibt das BfR.

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Man muss nur genau lesen: „Anreicherung“. Das bedeutet: Sowohl Krebs wie auch Glyphosat im krebskranken Körper werden nachgewiesen – nur die „Anreicherung“ angeblich nicht. Dabei hätte es methodisch nicht um einen Schnitt einer Anreicherungssumme, sondern um einen zeitlichen Prozess einer Dauer der Glyphosatbelastung des gesunden Körpers, bis er Krebs bekommt, zu handeln.

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Silvia Liebrich schreibt in der SZ am 17. Juli 2015:

„So geht es weiter. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Expertenstreit den Fahrplan für die Neuzulassung von Glyphosat in der EU durcheinanderrbringen wird … Ob die EU-Behörde EFSA wie geplant bis Jahresende für eine Erneuerung der Zulassung entschieden ist, darf Glyphosat weiter eingesetzt werden.“

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Bildschirmfoto vom 2015-06-13 18:44:00

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Dietmar Moews meint: Wir sehen also konkret den US-Modus, den auch die TTIP-Schiedsgerichte bringen würden:

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Man darf erst mal Krebs erzeugen, bis jemand einen Schadensersatzprozess in den USA dagegen führt und gewinnt. Gewinnt er, werden hohe Schadensersatzzahlungen Monsanto auferlegt und die Firma geht pleite und der Kläger gewinnt und stirbt an Krebs.

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Dagegen anders nach heutigem Deutschen Recht, muss jemand, der die Welt vergiften will, zunächst um Lizenz und Erlaubnis ein langes Antragsverfahren durchlaufen. Die deutschen Prozesswege sind lang. Viele Konflikte werden durch endlose gerichtliche Verfahrensverzögerungen und Gutachter-Streitereien – einfach über den organisatorischen Zeit- und Gelddruck – abgewürgt.

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Während also der Markt von Brutalos umkämpft ist, haben Unternehmen nach deutschem Recht langwierige Genehmigungsverfahren zu durchlaufen.

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Manch innovatives kleines kapitalschwaches Jungunternehmen wird in Deutschland  im politischen Lobbyhintergrund und durch kostspielige Gutachterverfahren am Start gehindert und allein durch das Verzögerungsverfahren als innovativer Wettbewerber vom Markt ferngehalten und ausgehungert (Beispiel FAC-Gündung von Dr.Horst Meyer für Agra-Chemikalien in Hannover, von Banken und Bayer-Leverkusen hintertrieben).

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Es ist jedem Menschen unbenommen, sich sein eigenes Leben zu massakrieren oder zu beenden. Es ist auch politisch relevanten Mehrheiten unnehmbar, sich eigenhändig auszurotten.

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SZ am 17. Juli 2015

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Im Falle MONSANTO liegen aber nicht Mehrheitsentscheidungen vor, sondern entscheidend ist ein betrügerisches Patentrecht in westlichem Geltungsmaßstab:

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Die USA beherrschen das westliche Recht – wenns nicht anders geht, militärisch.

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Die USA haben das Recht, die Natur als biologische Genetik zur patentrechtlichen Ware freizugeben. Wildgewordene transnationale Profit-Organisationen können auf Teufel komm raus die Vergewaltigung der NATUR instrumentalisieren, um daraus Monopole und Profite zu ziehen:

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MONSANTO heißt einer der schlimmsten BIOLOGIE-Verwurster.

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Der Trick liegt dann stets darin, dass man „Gutachter-Streits“ organisiert, die immer wieder die Falle der positiven oder negativen Beweisführung als Wissenschaft hinstellen:

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Ist Krebs die Folge von Glyphosat? – Dann muss ich den einzelnen Krebskranken konkret und eindeutig auf Glyphosat zurückführen. Gegenargument ist dann immer:

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Wo ist der Beweis, dass nicht andere Krebsursachen hineinwirken? Und diesen negativen Beweis kann man niemals wissenschaftlich führen, sofern es sich um offene dynamische Systeme der Untersuchung handelt.

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Ist Glyphosat nicht die oder eine Ursache für Krebs? – hierauf kann natürlich Monsanto ebenfalls keine positive naturwissenschaftliche Beweisführung bringen. Geht man dem nach und fragt:

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Wieviele Krebstote folgen auf Glyphosat? Im Unterschied zu Probanden, die frei von Glyphosat gelebt haben? Oder fragt man, wieviel Glyphosat bekommen nicht Krebskranke ab?

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Dann lautet die heutige Antwort: darüber gibt es keine Forschungsergebnisse.

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Der GRUND: Solches empirisches Wissen wollen weder MONSANTO noch die Forschungsmittel abhängigen Forschungsinstitute, Universitäten und Labore wissen, weil für solche Forschungen kein Geld bereitgestellt wird.

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