Boris Becker, Uli Hoeness, Jürgen Fliege und der BILD-Quatschkopf

Dezember 10, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9805

am Mittwoch, 11. Dezember 2019

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BILD: Was war noch mit JÜRGEN FLIEGE?

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Man kennt das REIZWORT AXEL SPRINGER.

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Man kennt auch das REIZWORT BILD.

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BILD wurde im Jahr 1952 von AXEL SPRINGER in Hamburg gegründet und wurde das marktbeherrschende BOULEVARD-Blatt im Axel-Springer Verlag, der dann weitere erfolgreiche Formate startete, wie die Tagesvollzeitung DIE WELT, BILD am SONNTAG, WELT am SONNTAG, auch die wöchentliche Illustrierte HÖR ZU, zunächst als Radioprogramm-Kalender, dann mit „Sieh fern mit HÖR ZU“ mit dem Fernsehprogramm der ARD, bald mit weiteren Fernsehprogrammen.

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Für BILD arbeiteten geschäftstüchtige und ideologisch vollkommen auf USA und ISRAEL ausgerichtete Chefredakteure, die maximal auf QUOTE und ABSATZ hinredigierten.

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BILD verbreitet fortlaufend Unfug zu ALEXA und SIRI

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Der aktuelle Chefredakteur der BILD-Formate, Internetz-Portal bild.de, weiter Bild-Zeitung usw. heißt Julian Reichelt.

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Der aktuelle BILD-Chef erklärte kürzlich zu BILD, sinngemäß zitiert:

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„Es gibt viele Menschen für die tägliche BILD-Zeitung Lebensinhalt ist; viele lieben BILD uneingeschränkt, genau so, wie sie verlässlich war und ist. Es gibt auch die anderen, die BILD nicht mögen.“

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Man erkennt leicht, betrachtet man nur mal die bis in bestimmte Fernsehformate durchgesetzte BILD-Prominenz: Boris Becker, Uli Hoeness, Jürgen Fliege und der BILD-Quatschkopf Julian Reichelt, wie es mit der Wahrheitspresse vom AXEL-SPRINGER-VERLAG läuft:

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BILD arbeiten maximal mit Marktmacht der fortlaufenden BILD-Sujets und zitiert sich ununterbrochen selbst, betreffs der BILD-Promis, denen allein die BILD-Abhängigkeit anhängt, keineswegs die vordrängenden Attribute wirklicher Prominenz.

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Boris Becker ist pleite und BILD macht damit Quote

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BORIS BECKER – der ehedem herausragende junge Tennismeister – ist im Prestige inzwischen derart zerstört, dass kaum noch seriöse Firmen mit seinem Auftritt WERBUNG publizieren – aber täglich BILD mit den albernsten Boris-Becker-Lapalien.

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ULI HOENESS – der ehedem beachtliche Fußballsportler und Fußball-Konzern-Vereinsmanager – wird ununterbrochen vom Rang eines Schwerkriminellen wegpromotet, hin zu einem deutschen Staatsmann, wie du und ich. Ohne BILD wäre der peinliche Folklorist Hoeness längst am Tegernsee, dort wo Hitler 1934 Röhm umbrachte, vergessen.

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Uli Hoeness hat anstatt Spekulationsgewinne zu versteuern, in Rosenheim Verlustabschreibungen für Nürnberger Würste erschwindelt

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JÜRGEN FLIEGE – der berühmte Fernseh-Pfarrer auf allen Kanälen – war von der BILD-Kulturindustrie, von RTL bis Sat 1, von BILD zu Burdas BUNTE, pausenlos gepuscht, so dass man den Eindruck erhalten sollte, Jesus sei leibhaftig wiedergekehrt.

Seit Fliege von den BOULEVARD-HERRSCHERN fallengelassen worden ist, kennt man ihn kaum noch als STERN der PROMINENTEN Deutschlands.

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Und der Chefredakteur, dessen Quoten angeblich – laut Friede Springer und Mathias Döpfner – gut sind, gibt ganz keck den freiheitsliebenden Quoten-Prozuzent, als seien Journalismus und BILD-Warenästhetik eins.

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Dietmar Moews vierjährig mit „geerbten“ Hosen

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Dietmar Moews meint: Ob Boris Becker, oder Uli Hoeness – diese Mensch-Versatzstücke zur Verfügung als BILD-Prominenz – machen ihre eigene Rechnung auf, ob sie ihre BILD-Rolle noch etwas kostet, was sie ohnehin nicht haben können? – und, ob andererseits, der BILD-Promi-Fahrstuhl für ihre Ansprüche durchaus immer wieder auch öffentliche Kräfte erübrigen kann, falls bestimmte private Kontroversen günstig zur BILD-Story geeignet gemacht werden können.

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BILD spielt selbst seit eh und je mit der Fahrstuhl-Metapher:

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Wer mit Bild im Fahrstuhl hochfährt, wird gelegentlich öffentlichkeitswirksam heruntergefahren.

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Mit Wahrheitspresse oder freie Presse im Sinne der Rolle, die Gesellschaft mit notwendiger Redaktion zu versorgen und Kommunikation zu führen, hat das wenig zu tun.

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BILD weiß, wie man einem Boris Becker oder Uli Hoeness Aussagen als Zitate in den Mund legen kann, um dadurch in BILD einen Verbalkrieg zwischen Bild-Personen aufziehen zu können (sicher, dass weder Boris Becker noch Uli Hoeness dementieren oder juristisch Abmahnen würden, falls ihr BILD-Ghostwriter unangenehm weit ginge).

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Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für Kunst und Kultur in Köln erschienen

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9790

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Hier findet sich der fortlaufend wechselnde Untertitel der NUMERO 73

Blätter für flache Menschen im tiefen Staat

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Inhalt

Umschlag: Plakatausschnitt Dietmar Moews Flughafen Hannover

Zum Geleit

INHALT

IMPRESSUM

ERFOLGSKINDER

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

HERBERT WEICHMANN: Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly

DIETMAR MOEWS: Klare Staatsmacht oder „Tiefer Staat“

DIETMAR MOEWS: Malerei und Augenwelt

YEHUDI MENUHIN: Zum LICHT AUF YOGA des Iyengar

DIETMAR MOEWS: Peter Grämer der Maler ist 2018 gestorben

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XXI

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: EMPIRIOKRITIZISMUS

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: PETER GRÄMER

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: JOHN BERCOW

JOHN BERCOW: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Der Albino-Maulwurf

Auflösung Qualitätsrätsel 72: Marta Wassermann-Karlweis

QUALITÄTSRÄTSEL 73: Wer hats geschrieben?

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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Erfolgskinder

Ich grüße die allerliebste Leserin und den lieben Leser, hier beim Eintritt in das Blatt Numero 73 im vierzigsten Jahrgang. Es ist ein eigener Impuls nötig, Etwas zu tun oder zu lassen. Oft gibt es akute Reize und Ablenkung. Dann holt man Atem und nimmt das frische Heft Neue Sinnlichkeit zur Hand.

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Die IT-Revolution bietet viele Neuigkeiten. Man probiert, was versprochen wird. Es ist die Kunst unserer Zeit, Neues herzustellen, das besser ist als das Gewohnte. Vieles geht über die Person hinaus. Oft erleben wir, wohin sich der Mensch entwickeln wird, wenn er glaubt, keine anderen Menschen mehr zu brauchen. Roboter antworten auf Impulse ohne Sehnsüchte zu befriedigen. Wenn sich ein Wischen am Telefon schöner anfühlt als eine Begegnung mit einem Menschen?

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Als Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für flache Menschen im tiefen Staat, im 41. Jahrgang, folge ich meiner prometheischen Lebensweise, die ich gerne teile, doch kaum Teilnehmer fand, wie es mit meinem poetisch produktiven Talent und der Selbstanforderung auf mimetisches Ver-mögen, nur mit Ehrgeiz und Hingabe gehen konnte. So begegne ich Poesus und Mimesis auf Feststellung und Analyse der herankommenden Angelegenheiten. Wer seine folkloristische Plattfüßigkeit, die sich jede eigene Blödheit als Verschwörung erklärt – die eigene Flachheit als „tiefen Staat“ wirklich nicht ernsthaft zu verstehen sucht, macht sich das Leben schwer. Aber wem Gedanken mühselig sind, sollte ohne klaren Durchblick nicht Verschwörung vermuten.

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Im Frühjahr 1979 fand ich meine Gelder gut, las in meinen Papieren und dachte, mit all den Veranstaltungen, Bilderausstellungen in meiner Ballhof-Galerie Hannover – im weitreichende Ruf mit den Uraufführungen neuer Musik, die Komponisten einbrachten und hochbegabte Musiker, die teils heute weltberühmt sind: Sabine Meyer, Christoph Poppen, Michael Gees, Andreas Staier, Elsbeth Moser; Thomas Schmidt-Kowalski wird ganz sicher noch mal vom staatlich dirigierten SALON-UNWESEN entdeckt werden – ich rufe nach KLAVIERQUARTETT h-moll Opus 12 – ließe sich die regionale Tiefe verstärken. So wurde es. Und zur aktuellen DIETMAR MOEWS-Frage: Ja, er lebt noch. Im Frühjahr 1979 habe ich Neue Sinnlichkeit, als Künstlergruppe und als Manifest geschrieben. Vorausgingen seit meiner NDR-Ausstellung 1977 „natürlich“ viele stundenlange Diskussionen mit den damaligen Freunden; während mir auch damals völlig klar war, dass die sehr verschiedenen persönlichen Horizonte zwischen mir als AVANTGARDIST in eigener Prominenz, mit anderen Künstlern, die von sich aus „kleinere Brötchen buken“, oder die noch unsicher, ob sie einmal bohemiennes Vollblut haben werden, als Maler, als Pianist, als Geiger, Flötist oder Komponist? – solange man noch im Studium, glaubt man andere Verwertungsbedenken als ein „Professorenverdacht im akademischen Mittelbau“, der gerne mal ein beamteter Staatsdiener werden möchte oder eben ein am Markt erfolgreicher Künstler mit wachsendem Sammlerkreis.

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Auch so gab es für – der letztlich immer Alles bezahlte, Galerie, Ausstellungen, Publikationen, Transporte, Geschäftsbetrieb – mich keine Kompromisse, dessen kommende Wünsche klar waren. Und das betraf eben auch die allgemein politische ALTERNATIV-Bewegung. Meine Mitwirkung bei der Gründung der GRÜNEN in Hannover, GABL, die ebenfalls dann plötzlich mit mir zugleich rauskommenden TITANIC – Satireblatt der neuen Frankfurter Schule und „taz“ die tageszeitung, als Genossenschafts-Tageszeitung eine links-alternativen Orientierung. Diese politische Weichenstellung in der Ballhof-Galerie Hannover, meine Mitwirkung in der FRIEDENSBEWEGUNG, der internationalen „Sportler für den Frieden“ mit Dr. Horst Meyer und Jutta Meyer-Siebert und anderen Freunden von Sport und Kunst, sowie die „Künstler für den Frieden“, womit ich den größten Teil meiner Musiker und Malerfreunde einbüßte, während andere hinzukamen, die allerdings nicht zur exklusiven Freundschaftsstimmung einer Neuen Sinnlichkeit beitrugen. So feiere ich heute auch nicht ein VIERZIG JAHRE-JUBILÄUM im familiären Freundeskreis. Und meine damaligen Neufreunde, wie HERBERT SCHMALSTIEG, GERHARD SCHRÖDER oder WILLIAM BORM (ja, das ist beiläufig Name-Dropping) waren nicht wirklich Freunde. Meine Künstlerfreunde, Thomas Schmidt-Kowalski, Ladislav Kupkovic, Günter Schulte, Peter Grämer haben mich in die Ewigkeit verlassen. So gebe hier jetzt meine neuesten Bewegungen preis, die das BLATT NUMERO 73 rechtfertigen, z. B. der NIHILIST und Schriftsteller Hans-Michael Zimmermann in Köln, der zitierfähig denkt und schreibt:

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Aus „DAS TRÄUMENDE TIER“ Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann.

„…werden die Konturen einer Lebensauffassung sichtbar, in deren Mittelpunkt die rastlose Suche nach Sicherheit und Geborgenheit steht und, ohne Rücksicht auf Verluste, das dauernde Ringen um eine Bestätigung dafür, dass die Wahrnehmung der eigenen Existenz mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Auf Dauer sind solch bitterernste Bemühungen nicht nur anstrengend, sondern auch deprimierend, denn als kleinster gemeinsamer Nenner aller kosmischen Erbsenzählerei gilt eine Form von Bescheidenheit, in der man es vorzieht, lieber der Elendeste zu sein als Garkeiner.“ (Seite 36)

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„…Man konnte sich nicht daran erinnern, Signale ausgesendet zu haben, die als eine Aufforderung zur Kopulation hätten verstanden werden können, dennoch war der Mann gekommen, offensichtlich bereit, seine Gene weiterzugeben. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln, und mit kollegialem Schulterklopfen wurde ihm zu verstehen gegeben, dass er sich geirrt habe und in aller Ruhe abwarten solle, bis er gerufen würde; dem Störrischen wurde mit einem Klaps auf den Hinterkopf bedeutet, dass er sich wieder trollen könne.

Doch der Mann wollte sich nicht abweisen lassen, weil er noch das Missverständnis aufzuklären beabsichtigte, dass er nämlich keineswegs vorhabe, seine Gene weiterzugeben, dass in diesem Fall es sich allein um den Vorgang handele, der damit einherzugehen pflege, nur um die Lösung einer lästigen Anspannung, keine große Sache also. Aufmunternd sah der Mann in die Runde, aber da gab es nur nachdenkliche Gesichter, und um nochmal auf den  geringen Aufwand, den die Bearbeitung seines Anliegens bedurfte, hinzuweisen, fügte er noch hinzu, das ginge ruck, zuck! und das wär’s dann auch schon gewesen.“ (Seite 40).

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So kurz, vorstehend hier, Hans-Michael Zimmermann, der „Philosoph der Monatsblutienen“ – geträumt.

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Goethe meinte, beachtlich nach Herder und Safranski, „Mit der Aufwertung der Schöpferkraft löst sich das Kunstverständnis vom Prinzip der Nachahmung einer vorgegebenen allgemeinverbindlichen Realität und wird Ausdruck einer Individualität. Von nun an soll Kunst

nicht das Leben bloß nachahmen, sondern selbst Ausdruck des individuellen Lebens sein. Statt Mimesis gilt jetzt Poesis. Es kommt jetzt nicht mehr darauf an, sich dem Vorgegebenen, dem gültigen Muster und den Konventionen anzupassen, sondern darauf, Originalität zu zeigen. Wer etwas auf sich hält, möchte ein Originalgenie sein oder wenigstens als ein solches gelten“. In Goethes Prometheus-Gedicht ist zu lesen:

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„Hier sitz‘ ich forme Menschen

Nach meinem Bilde“

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Mein neuester Spaß ist das ABC der Wahrheit, das in diesem Heft beginnt – dazu mehr, weiter hinten in diesen ERFOLGSKINDERN.

Immerhin ließe sich nach diesem Goethe-Herder-Safranski-Kunst-Motto die heutige Staatskunst überzeugend erkennen. Was ich ganz frontal wie auch als empirisch soziologischer Systemkompilator der struktural-funktionalen Vorstellungskraft anspreche:

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Was da der Staat organisiert und damit den Kunstbetrieb vollkommen füllt, sodass nur noch private Kleinnischen für Nicht-Organisationskunst gesucht werden müssen, ist: Ganz einfach die Selbstausdrucks-Originalität dieser „Staatskünstler“ in ihren Werken, wofür sie auch noch staatlich ausgebildet werden – sind ohne Rangfolge zwei Skandale, nämlich:

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Dass die Kunststudenten nicht merken, dass sie von simulierenden Kunstprofessoren Nichts lernen und

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dass der Staat das derart hermetisch herbeiorganisiert.

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Während Menschen immer variant und wählend zueinander kommen, können Computer -diese Roboter als menschliche Begleiter – doch nur fehlerfrei, was ihnen zuvor einprogram-miert wurde. Denken wir in menschlichen Bezügen und als menschliche Intelligenz gemeint, kann es keine Künstliche Intelligenz (KI) geben. Anders gesagt – KI ist keine Intelligenz. KI disponiert allenfalls unfaßbar umfangreiche Massen an Einzeldaten in konditionierte digitale Rechenvorgänge. Ein Computer rechnet fehlerfrei – das ist sein materialistischer Vorteil. Menschen dagegen sind fehlerhaft und fehlbar. Wir Menschen schaffen (daraus/deshalb) täglich Kulturanschlüsse und Kulturfortsetzungen. Während ein Computer gestartet wird, menschliche „Kultur“ zu schaffen, prozessiert er immer nur ein fehlerfreies Resultat.

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Ein Blick voraus, auf anschlüssige Computer-„Kulturleistung“, erkennt, wie mit künstlicher Intelligenz menschliche Intelligenz vertreten werden soll, doch nicht kann. KI kann nicht Kultur. Wir können keine Kulturgeschichte sehen, sondern eine algorithmisch geprägte Morphologie von digitalen Binärrechnungen der Menschenfremdheit, von Simulation, von Abklatsch – nicht von menschlicher Kultur. (Dabei bin ich weit davon entfernt, menschliche Kultur als einen Prozess der fortwährenden Fehlerkorrekturen anzusehen; allerdings wird jede Software auf gerade diese Conditional Jumps programmiert – ganz im Sinne von Wiederholungsrechnen von Schleifen. Dabei können gerade keineswegs Fehler herauskommen.

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Während also der Mensch mit Modifikation oder Melioration seiner Taten geduldig handelt und verhandelt (oder wenn die Geduld gebricht, lässt der Mensch eben Fehler stehen – ja, er hat sogar Salvatorische Klauseln „kulturell“ etabliert).

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Kants Kritik der Urteilkraft zur angeblichen Kant-Krise – so ein umstrittener Begriff der älteren Kleistforschung. Durch die Grenzen der Vernunfterkenntnis, die Kant aufgezeigt hatte, sah Kleist seinen geradlinigen, rein vernunftorientierten Lebensplan in Frage gestellt. In einem berühmten Brief an Wilhelmine vom 22. März 1801 notierte Kleist:

Wir können nicht entscheiden, ob das was wir Wahrheit nennen, wahrhaftig Wahrheit ist oder ob es uns nur so scheint […] Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, ich habe nun keines mehr.“

Kritikern zufolge berief Kleist sich allerdings lediglich auf eine durch die Lektüre Immanuel Kants ausgelöste Krise, um einer von Zögern, Scheitern und falschen Entscheidungen geprägten Lebensphase eine philosophische Rechtfertigung zu geben. Briefe, die er vor dem 22. März 1801 geschrieben habe, würden deutlich erkennen lassen, dass

er sich schon Monate vor der sogenannten Kant-Krise von den Wissenschaften abwandte, und keineswegs, weil er grundsätzlich an den Möglichkeiten sicherer Erkenntnis zweifelte, sondern weil die Beschäftigung mit den Wissenschaften den Reiz für ihn verloren hatte.

Aber alle Sinne bestätigen mir hier, was längst mein Gefühl mir sagte, nämlich daß uns die Wissenschaften weder besser noch glücklicher machen, und ich hoffe, daß mich das zu einer Entschließung führen wird. O ich kann Dir nicht beschreiben, welchen Eindruck der erste Anblick dieser höchsten Sittenlosigkeit bei der höchsten Wissenschaft auf mich machte. Wohin das Schicksal diese Nation führen wird –?Gott weiß es. Sie ist reifer zum Untergange als irgend eine andere europäische Nation. Zuweilen, wenn ich die Bibliotheken ansehe, wo in prächtigen Sälen und in prächtigen Bänden die Werke Rousseau, Helvetius, Voltaire stehen, so denke ich, was haben sie genutzt? Hat ein einziges seinen Zweck erreicht? Haben sie das Rad aufhalten können, das unaufhaltsam stürzend seinem Abgrund entgegeneilt? O hätten alle, die gute Werke geschrieben haben, die Hälfte von diesem Guten getan, es stünde besser um die Welt. Ja selbst dieses Studium der Naturwissenschaft, auf welches der ganze Geist der französischen Nation mit fast vereinten Kräften gefallen ist, wohin wird es führen? Warum verschwendet der Staat Millionen an alle diese Anstalten zur Ausbreitung der Gelehrsamkeit? Ist es ihm um Wahrheit zu tun? Dem Staate? Ein Staat kennt keinen andern Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann. Er will die Wahrheit anwenden – Und worauf? Auf Künste und Gewerbe. Er will das Bequeme noch bequemer machen, das Sinnliche noch versinnlichen, den raffiniertesten Luxus noch raffinieren. – Und wenn am Ende auch das üppigste und verwöhnteste Bedürfnis keinen Wunsch mehr ersinnen kann, was ist dann –?

Nahezu mittellos und innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“ (Brief an Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand, auch weil sein Schauspiel „Der Prinz von Homburg“ verboten wurde und er desgleichen keine Stelle im preußischen Staatsdienst erhielt. Aus Geldnot schrieb er weiter Stücke, die postum im zweiten Band veröffentlicht wurden. Zuvor hatte er in seinem Bemühen um ein Darlehen mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt, unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den Staatskanzler Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten. Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“

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Es ist der Tod von meinem Malerfreund Peter Grämer in Berlin erst langsam bekannt geworden: Peter Grämer wurde am 11. April 1939 in Chemnitz, Sachsen, geboren und ist 79-jährig, am 7. November 2018, in Berlin-Zehlendorf gestorben. Peter Grämer war ein deutscher Künstler der freien

Malerei, der bereits in der Pop-Art der 1970er Jahren seinen ersten Rang und Anerkennung außerhalb des Syndikats-Kunstmarktes fand. Peter Grämer war Meisterschüler bei dem Maler Peter Janssen an der HdK West-Berlin und 1972 Mitglied im Deutschen Künstlerbund geworden. Peter Grämer war Künstler der Neuen Sinnlichkeit, gemeinsam mit Dietmar Moews und anderen in der Ballhof-Galerie Hannover. Er starb nun nach jahrzehntelangem Atemleiden, mit knapp achtzig Jahren, zuhause.

Einen Nobelpreis für Peter Handke begrüße ich sehr. Damit deutet sich an, dass die in Deutschland versiffte Szenerie der Salonpersonnage und Kulturbolschewiken auch in der Literatur langsam verschwindet. All diese Parteidienstklassler waren als 1968er mal zum „Gang in die Institutionen“ angetreten und haben wirklich maßgebliche Posten erobert, die das Großbank-Kapital für die Durchorganisation des Verbändestaates für Gewerkschaften und SPD freiließ. So schrill tönen deshalb jetzt auch die Restschrei-hälse, die noch nicht begriffen haben, dass dieser „tiefe Staat“ so langsam ausdient: Bert Brecht – wie der Name schon sagt. Und statt der schimmelnden Brechtwärme, die von Suhrkamp immer weitergeköchelt wird, finden wir hier im Heft den Zaunpfahl, der unter dem Titel „Die Protokolle der Weisen von Zion“ stets falsch signiert wurden. Wir finden sie von Herbert Weichmann als Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly, neuangespielt.

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Ich kann die dahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

John Bercow

John Simon Bercow, B. wurde am 19. Januar 1963 in Edgware, Middlesex, England, geboren und ist ein britischer Politiker der Konservativen Partei (Tories), zuletzt als „Speaker“ in „House of Commens“, Westminster. B. wuchs in Finchley in Nord-London auf. Sein Vater war Taxifahrer mit rumänischen Wurzeln. B. besuchte die Manorhill School, eine Gesamtschule. Als vielverspre-chendes Tennis-Talent (Bercow ist lizenzierter Tennistrainer) wünschte, tennisprofi zu werden. Er war der beste U-12-Spieler des Landes. Nach eigener Darstellung Bercows wurde seine sportliche Laufbahn früh durch ein Asthma-Leiden beeinträchtigt.

Sein Studium der Politischen Wissenschaft an der Universität Essex schloss er mit Auszeichnung ab (First Class Honours Degree).

Seit 1997 ist Bercow Member of Parliament (MP). Er wurde am 22. Juni 2009 zum Speaker des britischen Unterhaus gewählt, am 18. Mai 2010 wiedergewählt und seitdem mehrfach, zuletzt im Jahr 2017, in diesem Amt bestätigt. Deshalb ruht zurzeit seine Mitgliedschaft in der Konservativen Partei. Am 9. September 2019 kündigte Bercow seinen Rücktritt zum 31. Oktober des Jahres an. B. ist Vertreter des britischen Remain in der EU, gegen den seit 2016 betriebenen Exit.

Im Dezember 2002 heirateten B. und Sally Illman; das Paar hat drei Kinder.

B. ist seit 1971 Anhänger des Londoner Fußballvereins FC Arsenal. Er besucht Heimspiele der Fußballmannschaft regelmäßig gemeinsam mit seinem Sohn. Im Jahr 2014 veröffentlichte er ein Buch über die Biographien der zwanzig bedeutendsten männlichen Tennisspieler aller Zeiten.

ahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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So habe ich noch einen JOHN BERCOW – was es Alles gibt! – wenn man einen langwierigen Flughafenbau mit einer Kuh kombiniert.

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Qualitätsrätsel 73

"Grundgütiger", sagte da der zweite Dorfschulze, wie wohl hat der Bursche gesprochen, wenn auch etwas zu viel. Daher bin ich nicht nur gegen ihre Auspeitschung, sondern will sie beide auch mit nach Hause nehmen und ihnen auf ihrem Wege weiterhelfen, unter der Bedingung, dass sie sich schnurstracks aufmachen und nicht noch kreuz und quer durchs Land streifen, denn dann wären sie wohl eher Strolche als bedürftig."
    Schon sagte der erste Dorfschulte, nun seinerseits ganz sanft und gnädig gestimmt, gerührt und mitfühlend:
     "Nicht zu Euch sollen sie kommen, zu mir will ich sie mitnehmen, dort werde ich ihnen alles über Algier beibringen, damit sie zukünftig keiner mehr bei ihrer Lügengeschichte ertappt, sobald sie mit ihrem Latein am Ende sind."
    Die Gefangenen dankten es ihnen, die Umstehenden priesen ihren ehrenwerten Entschluss und die Pilger freuten sich über den guten Ausgang der Angelegenheit.
    Der erste Dorfschulze wandte sich an Periandro und sagte:
     "Und ihr, liebe Pilger, habt ihr auch eine bemalte Leinwand mitgebracht? Könnt ihr uns noch so eine Lügengeschichte als die reine Wahrheit auftischen?"
     Periandro gab keine Antwort, da er sah, wie Antonio Geleitbriefe, Genehmigungen und Ausweise aus dem Wams zog, die sie für ihre Weiterreise mitführten, und sie dem Dorfschulzen mit den Worten aushändigte:
 
    "Aus diesen Papieren könnt Ihr ersehen, wer wir sind und wohin unsere Reise geht, die wir Euch nicht vorzuzeigen brauchten, da wir keine Almosen erbitten und es auch nicht nötig haben. Und da wir freie Reisende sind, könnt Ihr uns frei passieren lassen."
     Der Dorfschulze nahm die Papiere entgegen und reichte sie, da er nicht lesen konnte, gleich an seinen Kollegen weiter, der ebenso wenig des Lesens mächtig war, weshalb sie schließlich in die Hände des Schreibers gelangten, der sie kurz überflog und Antonio dann mit den Worten zurückgab:
     "Hier haben wir, meine Herren Dorfschulzen, so viel Tugend und Trefflichkeit unserer Pilger verbrieft, wie Würde in ihrer Schönheit liegt. Wollen sie bei uns die Nacht verbringen, soll mein Haus ihnen als Herberge und mein guter Wille als Festung dienen."
    Periandro dankte ihm sein Anerbieten, und da es schon spät war, verbrachten sie dort die Nacht, wo sie im Haus des Schreibers liebevoll, großzügig und redlich empfangen und bewirtet wurden.

 

Wer hat’s geschrieben?

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Qualitätsrätsel – liebes Geisteswesen,, unter dieser Rubrik QUALITÄT kann man den Autor um den Preis des Erraten.s erraten.. Wer den Geist errät – es ist auch schon mal eine Geistin – erhält damit einen Wegweiser zu bester Geist- und Formulierungskunst, die sich immer anregend, belehrend und belustigend lesen lässt. Es ist sozusagen „ein Walhalla“ der

Denk-, Dicht- und Schreibkunst in deutscher Sprache oder von herausragenden Übersetzungen aus aller Welt ins Deutsche.

Auflösung im nächsten Heft – man kann, anstatt zu erraten, eine weltweite Suchmaschine füttern und dann? – Ja.

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FINE E COMPATTO

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Schoki-Test SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koffein-Schokolade Vollmilch 30% Kakao

Dezember 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9787

am Donnerstag, 5. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„I

Die wilden Wasser, sagt man, hat entbunden

Ein Lehrling einst, vorwitzig und vermessen,

Doch hinterdrein den Zauberspruch vergessen,

Der streng die Elemente hält gebunden.

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Ein tödlich Pulver, sagt man, zu erkunden,

Hat einst ein Mönch sich überklug vermessen,

Und als er eben recht darauf versessen,

Im Zauberdampf den eignen Tod gefunden.

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So habt den Zeitgeist ihr gebraut, gemodelt,

Und wie so lustig dann der Brei gebrodelt,

Ihm eure Zaubersprüche zugejodelt.

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Und da’s nun gärt und schwillt und quillt – was Wunder,

Wenn platzend dieser Hexentopf jetzunder

Euch in die Lüfte sprengt mit allem Plunder!“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „Die Altliberalen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koofein Schokolade Vollmilch 30% Kakao, industriell hergestellt von dem deutschen Hersteller SCHO-KA-KOLA GmbH, D-22848 Norderstedt.

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Kurz vorab: Diese Schokolade, die in 16 Ecken in zwei Lagen, die traditionell in einer kreisrunden Blechschachtel, in weltbekanntem, inzwischen leicht modifizierten Design, hier in der Farbvariante zu dem „klassischen“ Rot, in Blau, seit dem Jahr 1935 am Markt ist, muss als Besonderheit herausgehoben werden:

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Man drückt auf eine Deckelmarkierung, dreht den Dosendeckel ab und es kommt ein kräftig anregender Duft heraus – wobei vielleicht die Vorkenntnis, es handele sich um einen Kraftspender, eine Energieschokolade, schon mit gerochen wird. Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade eigentlich das Liebste. Die acht Dreiecke (100 g) Dreiecksegmente sind massiv, äußerlich fein, eigentlich aber pro Stück zu groß, es sei denn man isst aus Hunger. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – sind vergleichsweise unfein und viel zu süß. Sie ist nicht fett, und nicht im Mund klebend.

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Die Geschmacksidee dieser Vollmilchschokolade zuzubereiten, ist auf den Geschmack der Kaffee und Koka Geschmackserwartungen gerichtet. Es handelt sich um Blend-Kakao, also um ein Geschmacksgemisch (nicht Bean to Bar). Aber schon die Inhaltsangabe, wo es 30% Kakao mindestens heißt, aber z. b. 34,5 % Fettgehalt und keine Angabe für Kakaobutteranteil am Fett – ist die Frage, woher kommt der Fettgehalt (bei 100 g Gesamtgewicht)? Und so ist anzunehmen, dass die 34,5 % Kakao, nicht vom Fett geschiedenes Kakaopulver, sondern Kakaomasse ist, also Kakaopulver einschließlich Kakaobutter bzw. Fettbeigabe, die aber nicht angegeben wird. Auch der Gewichtsanteil Sojalecithin wird nicht ausgeweisen. Dann wird ein Zuckeranteil angegeben, der nicht der hochkarätige Rohrohrzucker ist, sondern einfach „Zucker“. Dazu kommt der hier kritisch betrachtete Emulgator mit der Pauschalbezeichnung Lecithin, der hier vermutlich eine Verschleimung und preisgünstiges Gewichtmachen fördert. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend. Der ungewöhnliche Geschmack ist vergleichsweise bonbonartig und als zusätzliche Geschmacks-Komponenten Kaffee und Koka.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist übersüß. Es mutet an, wie beim Trinken von billigem Wasserkakao. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr, als die Testprobe.

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1935 wurde Scho-Ka-Kola in Berlin von der Firma Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH erfunden und im darauf folgenden Jahr anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 als „Sportschokolade“ eingeführt. Sie wurde auch vom Schokoladenhersteller Sprengel in Hannover produziert, der deswegen 1936 als für die Wehrwirtschaft wichtiger Betrieb anerkannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie umgangssprachlich als „Fliegerschokolade“ bezeichnet, da sie Bestandteil der Luftwaffenverpflegung war, aber auch der Verpflegung anderer Waffengattungen, z. B. U-Bootbesatzungen oder Heer. In diesem Zusammenhang spielt sie auch eine tragende Rolle in dem Kinofilm Rosen für den Staatsanwalt von 1959. SCHO-KA-KOLA wurde inzwischen stets mit wechselnden Eigentümern als Produkt beibehalten und ist erfolgreich.

 

Dieser Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Weil Bernardini nur BEAN to BAR- Spitzen-Leistungen vorstellt. Das ist hier nicht so puristisch.

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Der Kaufpreis – mit 2 Euro 49 Cent – ist günstig, Aufmachung und Verpackung angenehm und praktisch, zum Inhalt passend. Die Packung ist wiederverschließbar.

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Vollmilchschokolade – Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Kaffee (2,6g) und Kolanusspulver (1,6g), Emulgatoren: Lecithin, E: 476 Aroma(?!)

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Analyse-Tabelle in Deutsch und Englisch, in winziger Schriftgröße, weiß auf blauem Grund, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann – Angaben für 100 Gramm.

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Brennwert: 553 kcal /2302kJ,

Fett 34,5 g

davon gesättigte Fettsäuren 21,8 g

Kohlenhydrate 50,7 g

davon Zucker 50,7 g

Ballaststoffe 7,3

Eiweiß: 6,2 g,

Salz 0,13 g

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EMPFEHLUNG: Wer eine helle Vollmilchschokolade geringer Qualität erwartet, wird hier zu teuer bezahlen. SCHO-KA-KOLA ist ein rustikaler Klassiker.

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Fazit: Das Ergebnis der Verkostungen ist gut, gutes Design, normale Zutaten und spezielles Rezept, überzeugend umgesetzt. Die Qualität des verwendeten Kakaos ist völlig vom Zucker und den Zuschlägen verdeckt.

Diese Vollmilch Koffein-Schokolade hat erhebliche Mängel im Aroma und im Geschmack. Zu viel Zucker, Kaffee, Salz und Koka überlagern den Kakao. Lecithin verhuscht das Gemisch.

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EMPFEHLUNG: Empfehlenswert zur Probe. Zwei von SECHS COLA-DOSEN.

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„GroKo“ ein überholtes Kurzwort für Regierungskoalitionen

Dezember 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9783

am Mittwoch, 4. Dezember 2019

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„GroKo“, das Kürzel aus „Große Koalition“ ist inzwischen überholt und durch die veränderte Parteienlandschaft in Deutschland ein völlig irreführender Begriff.

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Wer heute aus früheren Groko-Zeiten den Begriff Groko für die aktuelle Koalitionsregierung von MERKEL IV verwendet, täuscht die Öffentlichkeit.

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„GroKo“ oder aktuell, „das mögliche Ende der Groko“ ist eine blanke Propagandalüge der Wahrheitspresse: CDU/CSU plus SPD sind keine große Koalition der beiden größten Fraktionen im aktuellen Bundestag. Die MERKEL IV-Regierung ist eine einfache Mehrheits-Koalition – keineswegs eine „goße“ Koalition.

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Es fehlen beiden Fraktionen im aktuellen Bundestag die Eigenschaften, die eine Groko bedingen. Denn sowohl die CDU/CSU hat keinesfalls mehr eine so bedeutende Wählerzustimmung in die Nähe einer absoluten Parlamentsmehrheit zu gelangen. Erst recht hat die SPD diese Wählermargen nicht mehr zu erwarten. Und heute, Dezember 2019, ist Allen klar, dass die beiden aktuellen Bundesregierungs-Koalitions-Fraktionen von CDU/CSU mit SPD nicht mehr die beiden größten sind.

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Das heißt, nur nach 1949, bis in die 1980er Jahre gab es gewählte und durch Koalitionsverhandlungen generierte Regierungskoalitionen, aus CDU/CSU und SPD, die beide vielleicht als Mehrheitspartei die Regierung für sich selbst hätten beanspruchen können. Das war einmal eine Sonder-Regierungsbildung aus diesen beiden ehemaligen größten Volksparteien und man nannte das Große Koalition.

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In der deutschen Parlamentsgeschichte der Ersten Bundesrepublik Deutschland, von 1949 bis in die 1980er Jahre, hatten die Deutschen eine repräsentative Demokratie. Zur Regierungsbildung rief der Bundespräsident den Spitzenkandidaten der Wahlsieger-Partei auf, zu versuchen, eine Mehrheits-Koalition mit anderen Parteien zu finden. Die repräsentative Parlamentsdemokratie wird also zur Findung der Regierung als EXEKUTIVE durch Parlamentsmehrheit geführt. Ferner, nicht zuletzt, fungiert das Parlament als die LEGISLATIVE; dise ist durch den gesamten Bundestag sowie den Bundesrat, als die parlamentarische Kontrolle der Regierungsarbeit und der Gesetzgebungsprozesse etabliert.

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GroKo kann es also heute nicht mehr geben.

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Groko war eine Sonderakkumulation mit übergroßer Parlamentsmehrheit, von zwei großen Volksparteien, die annähernd eine Verfassungsänderungs-Mehrheit hatten, und quasi nur noch kleine Fraktionen in der Oppositionsrolle im Bundestag übrigließen. Groko kam mit CDU/CSU und SPD zustande, wenn eine kleine Partei, meist die FDP, nicht bereit war als „Juniorpartner“ in eine Regierung mit der jeweils größten Volkspartei zu gehen.

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Heute hat keine große Fraktion noch so umfangreiche Wähleranteile, dass überhaupt mit einer viel kleineren Fraktion eine rechnerische Regierungsmehrheit gebildet werden könnte.

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Inzwischen wird eine Einparteienregierung durch absolute Mehrheit für eine der ehemaligen Volksparteien quasi nicht mehr von den Deutschen gewählt. Es können nunmehr Regierungskoalitionen aus miteinander konkurrierenden Parteien freiwillig auszuhandelnde Regierungs-Koalitionsverträge geschlossen werden, die dann einen Bundeskanzler küren, der dann vorher verabredete Ministerrollen auf die Koalitionsparteien aufteilt. hat.

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Eine konkrete Mehrheitsbildung ist im Jahr 2019, in der Zweiten Bundesrepublik Deutschland, nach dem Beitritt der ehemaligen DDR, 1990, durch tatsächliche Verringerung der Wählerzustimmung bei den allgemeinen Wahlen, für die ehemaligen großen Volksparteien CDU/CSU und SPD nicht mehr möglich. Allerdings wäre auch eine Minderheitsregierung verfassungsgemäß.

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Weder die CDU/CSU werden noch eine absolute Mehrheit gewinnen, noch die GRÜNEN wären inzwischen in den Funktions-Status einer Volkspartei angekommen. Auch die aufgekommene AfD ist nicht Volkspartei, die eine Alleinregierung der Parlamente erreichen würde. So wäre auch eine etwaige CDU/CSU-Koalition mit den Grünen keine „GroKo“.

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Dietmar Moews meint: Sei es den gekränkten und abgestürzten Altparteien gegönnt, über ihren Zusammenbruch als Parteien in der föderalen Demokratie Deutschlands zu trauern.

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Es ist lachhaft, wenn die SPD und die CDU/CSU von sich selbst als „Volksparteien“ reden, oder, wenn CDU/CSU mit SPD von sich selbst als „GroKo“ reden,

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Inzwischen sind solche Horizonte wirksam, wie der Niedergang von ehedem 40% Wähleranteilen, 30%, 20%, 10%, sie nun also die 5%-Hürde zu nehmen hoffen dürfen.

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Wer hier seine Augen reibt, darf aber anerkennen, dass dieses in der EU mal „normale Situation“ war, dass in Parlamenten Konservative mit Sozialdemokraten wetteiferten sowie dazu kleine Parteien in die Mehrheitsbildungen hineinspielten – Labour und Tories in GB, Democratia Christiana und Socialisten in Italien u. a.

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Es war nie so, wie in den USA – dass es nur zwei große Parteien gibt. Und auch in GB wurden inzwischen zahlreiche neue Parteien etabliert, wozu allerdings auch die diversen britischen Regionen beitragen, wie Schottland oder Nordirland.

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Tatsächlich ist diese „klassische Situation“, mit zwei führenden christlich-konservativen und sozialdemokratischen, in Italien, in Österreich in Frankreich, definitiv vergangen, jene Parteien sind quasi weg.

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Heute gibt es in Europa Parlamente mit bis zu zehn relevanten Parteien. Allerdings sind chaotische Situationen wie am Ende der Weimarer Republik, mit bis zu siebzig Parteien oder auch das Habsburg-Wien vor 1914, setzte sich aus unzähligen zugelassenen Parteien mit sogar völlig verschiedenen Herkunfts-Sprachen im Parlament auseinander, sozio-politisch sehr riskant und tunlichst zu vermeiden.

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Guterres beim UN-Gipfel reklamiert Klimawandel

Dezember 2, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9781

am Dienstag, 3. Dezember 2019

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In Madrid hat die 25. UN-Klimakonferenz begonnen.

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Bei der auf zwölf Tage angesetzten Weltklimakonferenz hat Chile mit seiner Umweltministerin Carolina Schmidt den Vorsitz. Wegen der Unruhen in Chile sprang aber Spanien kurzfristig als Gastgeberland ein. Erwartet werden rund 29.000 Teilnehmer aus fast 200 Ländern,

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Zum Auftakt wählte UN-Generalsekretär Antonio Guterres eindringliche Worte, um das Ausmaß der Klimakrise deutlich zu machen und ein rasches Umsteuern einzufordern.

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Die Menschheit müsse wählen zwischen dem Weg der „Hoffnung“ und dem der „Kapitulation“ beim Klimaschutz. „Wollen wir wirklich als die Generation in Erinnerung bleiben, die den Kopf in den Sand steckte, die herumbummelte, während die Erde in Flammen stand?“, fragte er.  Guterres sprach von einem „Krieg gegen die Natur“, der beendet werden müsse. „Wenn wir nicht schnell unseren Lebensstil ändern, gefährden wir das Leben an sich.“ 

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n-tv.de am 2. Dezember 2019:

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„Vertreter aus 200 Ländern kommen in Spaniens Hauptstadt zusammen, um über nicht weniger als das Überleben des Planeten zu verhandeln. Als UN-Generalsekretär Guterres ans Podium tritt, hat er eine unmissverständliche Botschaft – auch an die EU.

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Vor den Vertretern aus fast 200 Ländern, zu denen auch rund 40 Staats- und Regierungschefs zählten, machte Guterres keinen Hehl aus seiner „Frustration“ über die unzureichenden Klimaschutzmaßnahmen. Die Welt stehe an einem „Wendepunkt“ und könne nun den „Weg der Hoffnung“ einschlagen: „Einen Weg der Entschlossenheit und der dauerhaften Lösungen. Einen Weg, bei dem die fossilen Energien bleiben, wo sie sind – im Boden und bei dem wir bis 2050 CO2-Neutralität erreichen.“ Dazu müsse die „Abhängigkeit von der Kohle“ aufgegeben werden, mahnte Guterres.

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… Ihr Klimaziel für 2020 wird die Bundesregierung aber verfehlen: Statt einer Emissionsminderung um 40 Prozent werden voraussichtlich nur 32 Prozent erreicht. Umweltorganisationen kritisieren zudem das neue Klimapaket der Bundesregierung auch wegen des erst 2038 vorgesehenen Kohleausstiegs als enttäuschend….

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Mit Blick auf die von der jungen Schwedin Greta Thunberg initiierten weltweiten Klimaschutzbewegung Fridays for Future sagte Guterres in Madrid, die Regierungen sollten „den Menschenmassen, die den Wandel fordern“, zuhören und wissenschaftliche Erkenntnisse über die Gefahren des Klimawandels nicht ignorieren. „Weniger zu tun, hieße die Menschheitsfamilie in ihrer Gesamtheit und alle künftigen Generationen zu verraten“, warnte der UN-Generalsekretär.

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Zu den Knackpunkten der Verhandlungen gehören Hilfen für die Entwicklungsländer bei der Bewältigung klimabedingter Schäden sowie konkrete Regeln zur Einbeziehung von Marktmechanismen bei der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Umweltorganisationen dringen darauf, dass in Madrid zumindest ein paar große Emittenten wie die EU eine Anhebung ihrer Klimaschutzziele fest zusagen.

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Die bisherigen Klimaschutzpläne der Staaten reichen bei Weitem nicht, um die Erderhitzung, wie 2015 in Paris vereinbart, auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Geht es weiter wie bisher, könnten es bis Ende des Jahrhunderts stattdessen im Mittel knapp 4 Grad mehr sein.

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Der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, der koreanische Klimaökonom Hoesung Lee, sagte, die fatalen Folgen der Erderwärmung kämen schneller und massiver als angenommen, etwa beim Anstieg der Meeresspiegel und der Erwärmung der Ozeane. Es seien Veränderungen der Lebens- und Wirtschaftsweise ungekannten Ausmaßes nötig. „Wir sind nicht einmal ansatzweise dabei, den Klimawandel zu bekämpfen.“

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DLF.de am 2. Dezember 2019 von Volker Mrasek:

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„Weltklimakonferenz Neue Fakten zum Klimawandel

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Seit 1881 ist es in Deutschland laut Deutschem Wetterdienst um 1,5 Grad wärmer geworden – und seit den 60er-Jahren war jede Dekade wärmer als die vorige. Um die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, müssten die Treibhausgas-Emissionen sinken. Stattdessen steigen sie weiter.

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Schon vor knapp 25 Jahren trafen sich die Staaten der Erde erstmals zum Weltklimagipfel. Schon vor zehn Jahren hielten sie fest, dass nunmehr „tiefe Einschnitte“ nötig seien, um den Klimawandel zu bremsen. Der Ausstoß der Treibhausgase Kohlendioxid, Lachgas und Methan muss rasch und kräftig zurückgehen. Das war damit gemeint. Doch geschehen ist bis heute nichts. Die Welt-Meteorologie-Organisation legte in der vergangenen Woche ihr neues Treibhausgas-Bulletin vor. Ihr Generalsekretär, der finnische Meteorologe Petteri Taalas:

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Wir haben 2018 wieder einen neuen Rekord beim Kohlendioxid-Gehalt der Luft aufgestellt. Denn die globalen Emissionen sind weiter gestiegen. Das gleiche Bild beim Lachgas: Es nimmt weiter zu, so dass wir auch hier für 2018 neue Rekordwerte sehen. Der Anstieg von Methan im vergangenen Jahr war sogar der zweithöchste im ganzen Jahrzehnt. Aus unserer Sicht ist das schon etwas alarmierend.“

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Wenn man die Klimawirkung von Lachgas und Methan in sogenannte CO2-Äquivalente umrechnet, beliefen sich die Gesamt-Emissionen im Jahr 2018 auf über 55 Milliarden Tonnen. Das war so viel wie nie zuvor. So wird es immer schwerer, das erklärte Ziel der Klimadiplomatie zu erreichen: die Erwärmung der Erde auf höchstens zwei Grad zu begrenzen – oder, besser noch, auf 1,5 Grad. Realistisch betrachtet ist das schon nicht mehr zu schaffen. Das verdeutlicht die neue Ausgabe des „Emissionslücken-Reports“ der Vereinten Nationen. Die dänische Ökonomin und Hauptautorin Anne Olhoff:

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… Im Paris-Abkommen machten Industrie- und Schwellenländer vor vier Jahren freiwillige Angebote für verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen. Doch die gelten als unambitioniert und reichen bei weitem nicht. Auf dem Klimagipfel in Madrid gehe es vor allem darum, diese Angebote kräftig nachzubessern, so Anne Olhoff:

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Auch in Deutschland ist kurz vor dem Klimagipfel in Madrid ein neuer Report erschienen. Das Umweltbundesamt veröffentlichte zum zweiten Mal einen nationalen Klima-Monitoringbericht. Vorgestellt wurde er vor wenigen Tagen in Berlin. Der Meteorologe Thomas Fuchs vom Deutschen Wetterdienst lieferte dabei Zahlen und Trends:

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…Der Klimawandel sei aber auch ein Gesundheitsrisiko, betont die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger:

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Menschen sterben durch die Erderhitzung, weil ihre Körper sich nicht mehr anpassen können. Im Jahr 2003 etwa sind in Deutschland 7.500 Menschen mehr gestorben, als ohne Hitzeperiode zu erwarten gewesen wäre. Und in den Jahren 2006 und 2015 gab es jeweils 6.000 zusätzliche Todesfälle. Man kann auch sagen: Das ist im Grunde die größte Naturkatastrophe, die wir in Deutschland in den letzten 50 Jahren hatten. Es ist in der Tat dieses Phänomen.“

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Es heißt, man könne sehenden Auges in die Katastrophe steuern. Im Fall des Klimawandels muss man immer mehr befürchten, dass es so kommt.

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Dietmar Moews meint: Weltherrschaft ist machtbedingt. USA, ISRAEL, CHINA, RUSSLAND, PAKISTAN, INDIEN, NORDKOREA – können ganz extreme Aggressionskriege zur Irritation der Weltordnung anfangen.

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Das System der Weltfinanz, eng an den US-Dollar gebunden, hat das weitreichendste Machtnetz – durch die internationalen Finanzspiele und durch ein weltweit verteiltes Militärsstützpunkte-Netz.

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Auch die Volksrepublik China kann heute sowohl handelspolitisch und militärisch wesentlich Druck ausüben. China hat inzwischen viele Handelspartner auf die chinesischen Weltherrschaftsansprüche eingestimmt, besonders auch südlich des Sahel bis Südafrika.

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Deutschland hängt inmitten Europas an den USA, zwischen den geopolitischen Nachbarn, die jeder – ob GB, ob Frankreich, ob Russland oder Türkei – Sonderambitionen verfolgen.

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Für Deutschland zählt die Abhängigkeit von der Besatzungsmacht USA, ungeachtet der NATO- und der EU-Mitgliedschaft.

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CSU-Bundesminister Andreas Scheuer als Schwerkrimineller

November 29, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9771

am Samstag, 30. November 2019

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Der Bayern-München-Fußballer Uli Hoeness wurde durch einen rechtsstaatswidrigen Steuerstrafprozess für die nichtverjährten erheblich gestrickten Steuerhinterziehungen, Schwarzgeschäfte und Geldschmuggel sowie nicht pflichtgemäße Steuererklärungen zuzüglich krimineller Verlustabschreibungen. nebst verspäteter Selbstanzeige – alles zusammen im dreistelligen Millionenbetrag, auf die noch gültigen Straftaten und angesichts von etwa 15 Jahre währenden, inzwischen verjährten Straftaten unverhältnismäßig im Urteil verschont.

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Allein welche vergleichbare Täterschaften, mit erheblich geringeren Hinterziehungssummen, zu erheblich höheren Strafmaßen verurteilt worden sind, ergeben mit Mindeststrafmaß von über drei Jahren Gefängnis, dass es keine Bewährung gibt sowie dass hierfür der forensische Begriff des „Schwerkriminellen“ gilt.

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Uli Hoeness, der Schwerkriminelle, hat dennoch Strafverschonung sowie nachträglich Bewährung erhalten (allein die Vorstellung, welch ungeheuren Finanzrahmen wir vor Augen haben, wenn der Schwerkriminelle Uli Hoeness eine zweistellige freiwillige Millionen-Abstandszahlung an die Finanzkasse Rosenheim gezahlt haben soll, zeigt welches Rad da über ca. 15 Jahre von Uli Hoeness gedreht werden konnte)

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Hier ist jetzt vom Deutschen Bundestag ein Untersuchungsausschuss, genannt „Maut-Ausschuss, eingesetzt worden, der einen ungeheueren Vorgang zu untersuchen hat:

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite 19, am 29. November 2019:

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„Maut-Ausschuss beginnt am 12. Dezember

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Verkehrsminister Scheuer steht in der Kritik

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enn. BERLIN. Der Bundestag hat am Donnerstag einen Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut eingesetzt. AfD, Grüne, FDP und Linke stimmten für die Einsetzung, die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD enthielten sich. Der Ausschuss soll das Verhalten der Regierung, besonders des Verkehrsministerium, bei der Vorbereitung, Vergabe und Kündigung der Maut-Betreiberverträge aufklären. Die erste Sitzung ist am 12. Dezember geplant,

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) steht heftig in der Kritik, weil er die verträge zur Erhebung und Kontrolle der Maut mit den Betreibern Kapsch TrafficCom und CTS Eventim schon Ende vergangenen Jahres unterzeichnete, obwohl das Urteil des des Europäischen Gerichtshof noch ausstand. Der EuGH erklärte die deutschen Maut schließlich im Juni für rechtswidrig,

Wegen der Kündigung der Verträge nach dem Urteil könnte den Unternehmen Schadensersatz in dreistelliger Millionenhöhe zustehen. Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer sagte, der Ausschuss müsse klären, „ob der Schaden für den Steuerzahler bei 500 Millionen oder eher bei einer Milliarde Euro liegen wird oder ob Herr Scheuer diese Entschädigungszahlungen sehenden Auges in Kauf genommen hat“. Bisher habe der Minister das Gegenteil von Aufklärung betrieben.

Der Bund er Steuerzahler kritisierte das gescheiterte Konzept der Abgabe scharf. „Von vornherein“ hätte über eine Alternative nachgedacht werden müssen, sagte der Präsident des Steuerzahlbunds, Reiner Holznagel. Eine Möglichkeit wäre seiner Ansicht nach gewesen, die KfZ-Steuer in die Energiesteuer zu integrieren. Es gehe um Effizienz und sachgerechte Besteuerung …“

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Dietmar Moews meint: Schwerkriminelle Privatperson Uli Hoeness kommt als bayerische Spezialität auf den Tisch der rechtsstaatlichen Bilanz – 100 Millionen sind nicht PEANUTS.

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Bei dem bayerischen CSU-Maskottchen Andreas Scheuer ist das etwas anders – Scheuer steht für seine Firma CSU, die ihn schützt – die ehemalige bayerische Volkspartei CSU.

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Beachtlich ist, dass bereits CSU-Dobrindt als Scheuers Kabinetts-Vorgänger für Maut und Eisenbahn usw. hier in dieses Betrugsgeschehen eingebunden ist, ja, der Einfädler war.

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Hier geht es also auf annähernd eine Milliarde Schaden.

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Eine Straftäter ist erst als forensischer geklärt, wenn ein rechtsgültiges Urteil vorliegt.

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Im Fall CSU-Scheuer gibt es zunächst den Untersuchungsausschuss zur Klärung des Falls. Daneben ist aber der Inkriminierte Scheuer unter Imunität als MdB bzw. Bundesminister gestellt.

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Falls man CSU-Minister Andreas Scheuer jetzt wirklich rannimmt, muss er gravierend bestraft werden und kann nur als SCHWERKRIMINELLER daraus hervorgehen.

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Und noch interessant scheint, dass Scheuer bis heute behauptet, er habe klug und umsichtig gehandelt – dabei ist eine „Ausländer-Maut“ verfassungswidrig und widerspricht dem EU-Regelwerk. Das hat Scheuer bis heute verweigert, aufzunehmen. So muss auch noch sein Geisteszustand überprüft werden.

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Bayerische Mautvariante

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Papst Franz ist oberster Finanzchef des VATIKANSTAATS

November 28, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9769

am Freitag, 29. November 2019

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Seit Wochen brodelt ein neuer Finanzskandal im Vatikan. Nun äußert sich erstmals der Papst selbst dazu. Er spricht von Korruption – aber gleichzeitig sieht er an dem Skandal auch etwas Positives.

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Papst Franz hat einen Finanzskandal im Vatikan eingestanden. „Sie haben Sachen gemacht, die nicht sauber erscheinen“, sagte der Pontifex auf dem Rückflug von Tokio nach Rom am Dienstag zu Ermittlungen im Staatssekretariat und der Finanzaufsicht des Kirchenstaates. „Es gab Fälle von Korruption.“ Das Gute sei, dass der Fall dieses Mal „von innen“ aufgedeckt worden sei, nicht wie andere Skandale von außen. „Ich bin zufrieden, dass die Verwaltung im Vatikan die Ressourcen hat, um hässliche Sachen wie diese aufzuklären.“

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Dabei geht es unter anderem um Gelder aus dem sogenannten Peterspfennig – einer Kollekte, die jedes Jahr in den Kirchen weltweit für den Papst gesammelt wird. Das Geld soll unter anderem in Luxusimmobilien in London investiert worden sein, wie seit Anfang Oktober bekannt wurde. Gegen fünf Mitarbeiter der Kurie wird ermittelt, sie wurden vom Dienst suspendiert. Es wurden auch Büros des vatikanischen Staatssekretariats durchsucht.

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gmx.de/dpa am 27. November 2019:

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„… Für alle Verdächtigen gelte die Unschuldsvermutung, betonte der Papst. Es sei an sich noch keine Straftat, Gelder in Immobilien zu investieren. Eine gute Verwaltung, müsse Geld vernünftig anlegen, dazu gehöre auch, Immobilen zu kaufen und zu vermieten. Geld in den Sparstrumpf zu stecken, sei schlechte Verwaltung. Man müsse aber sichere und moralische Investitionen tätigen. „Wenn ich mit dem Peterspfennig in eine Waffenfabrik investiere, dann ist die Spende keine Spende.“

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Franziskus hatte zum Beginn seines Pontifikats eine große Wirtschaftsreform und ein Ende der undurchsichtigen Finanzgeschäfte des Kirchenstaates versprochen. Diesen Prozess hatte sein Vorgänger Benedikt XVI. angestoßen, nachdem im so genannten Vatileaks-Skandal Vetternwirtschaft und Korruption im Vatikan aufgedeckt wurden.

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„Es ist eine hässliche Sache, es ist nicht schön, dass so etwas im Vatikan passiert“, sagte der Papst nun zu dem neuen Fall. Benedikt sei sehr „weise“ gewesen, dass er mit einer besseren Kontrolle der vatikanischen Finanzen begonnen habe. „Ich danke Gott, dass das Kontrollsystem im Vatikan gut funktioniert“.

Der interne Wirtschaftsprüfer habe Unregelmäßigkeiten entdeckt und habe sich an ihn gewandt, sagte Franziskus. Anschließend habe er selbst dem Staatsanwalt die Erlaubnis für die Durchsuchungen gegeben. Die Anhörungen der fünf Verdächtigen sollten „in weniger als einem Monat“ beginnen. …“

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Dietmar Moews meint: Ich will hier nicht referieren, was ich versucht habe zu verstehen, was hier die angeblichen finanzskandalösen Machenschaften der KURIE denn sind?

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Während die Kommentatoren der Papst-Erklärung zum Hochwert-Immobilienkauf zetern und von „Maßnahmen gegen Korruption und Misswirtschaft im Vatikan“ reden, weiß man keineswegs, wo hier eine imaginäre Linie verletzt worden sein soll, wenn es doch grundsätzlich „ethisch-korrekte“ Kapitalanlagen, auch in Immobilien, aber vertretnar sind, wenn beim Weiterverkauf Wertsteigerungen erzielt und diese für sozial-karitative Zwecke abgeschöpft werden könnten. Bedingung sei, dass Transparenz und Kontrolle gegeben sei – davon könne aber im Vatikan keine Rede sein.

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Hat nun der Papst den Immobilienkauf erkannt oder nicht?

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Ich habe es nicht verstanden.

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Denn es ist fraglos so üblich, dass die Kollekten und auch diese Peterspfennige“ finanzschöpfend angelegt oder ausgegeben werden. Nur ein Teil davon wird Armen und Bedürftigen „gespendet“.

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Der Ankauf von Immobilien und Gebäuden gehört zu den immer schon gepflogenen Praktiken. Daran gibt es nichts vom Papst zu rügen.

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Warum hier die allgemeine Kulturindustrie und Wahrheitspresse nicht nachgefragt hat und die Öffentlichkeit nicht bescheid weiß, welcher Konflikt da zwischen dem Papst Franz und seine Finanz-Unterchefs brodelt.

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Es sind schon andere Päpste ums Leben gekommen, ohne dass man wusste wer und was.

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