Didier Lockwood 1956 – 2018 Kurznachruf

Februar 20, 2018
Lichtgeschwindigkeit 7963

Vom Mittwoch, 21. Februar 2018

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Didier Lockwood wurde am 11. Februar 1956 in Calais geboren und ist jetzt 62-jährig, am 18. Februar 2018 in Paris gestorben. Lockwood war ein weltberühmter französischer Jazzgeiger und Komponist. Er erlag einem Herzinfarkt, inmitten mehrerer Konzert- und Aufnahmeprojekten.

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Er gab weltweit fast 4500 Konzerte und nahm mehr als 35 Studioalben auf.

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Der Rang Didier Lookwoods wurde von Stéphane Grapelli und Jean-Luc Pontig gewürdigt und symbolisch bezeugt, in dem sie ihm bereits im Jahr 1979 die Geige überreichten, die Michel Warlop an Grapelli und dieser an Jean-Luc Ponty weitergegeben hatte – eine Art Iffland-Ring der Jazzgeiger.

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Lockwood stammte aus einer musikalischen Familie; sein Bruder ist Pianist. Sein Vater, Geigenprofessor am Konservatorium von Calais, vermittelte ihm schon früh seine Passion für die Violine. Nach einer zunächst klassischen Geigenausbildung auf dem Konservatorium in Calais, dann ab dem sechzehnten Lebensjahr an der Ècole Normale de Musique de Paris entdeckte er die freie Improvisation für sich und trat mit 17 Jahren der französischen Rockgruppe Magma bei, der er bis 1978 angehörte. Dann spielte er mit Christian Vander, Benoît Widemann und Jannick Top in der Band Fusion. Im Alter von 21 Jahren wurde er von Stéphane Grapelli entdeckt und orientierte sich zunehmend zum Jazz. Durch Konzerte bei Jazz Festival Montreux (1975 und 1978), in Castellet (1976), in Antibes und bei den Donaueschinger Musiktagen (1978), Auftritte mit der eigenen Rock-Gruppe Surya und mit Jazzmusikern wie Grappelli einem breiteren Publikum bekannt geworden, gelang ihm Ende der 1970er Jahre der internationale Durchbruch.

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In den letzten Jahren war Didier Lockwood auch als Komponist tätig: ein Violinkonzert Les Mouettes, eine Jazz-Oper Journal d’un Usager de l’Espace II, ein Klavierkonzert, ein weiteres Violinkonzert für Maxim Wengerow, eine Oper Libertad.

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Didier Lockwood spielte gemeinsam mit bekannten Jazzmusikern wie Dave Brubeck, Bill Cobham, Stéphane Grappelli, Miles Davis, Michel Petrucciani, Herbie Hancock, Mike Stern und weiteren.

 

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Larry Coryell 1943 – 2017 – Kurznachruf

Februar 22, 2017
Lichtgeschwindigkeit 7157

Vom Mittwoch, 22. Februar 2017

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Larry Coryell als Lorenz Albert Van DeLinder III geboren am 2. April 1943 in Galveston, Texas, war ein US-amerikanischer Jazz-Fusion-Gitarrist, der jetzt 73-jährig, am 19. Februar 2017, in New York City an Herzversagen gestorben ist.

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Lary Coryell war als „Godfather of Fusion“ bekannt, ein Ehrenname, den er sich aus seinen zahlreichen genialen Musiker-Partnerschaften errungen hat – das reicht von Jaco Pastorius bis John Abercrombie, Alphonse Mouson, Chick Corea, John Mac Laughlin, Al di Meola, Chet Baker, Stephane Grapelli, Miles Davis, Paco de Lucia. Seine beiden Söhne Julian Coryell und Murali Coryell machen ebenfalls Musik.

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Coryell hat einen Studio-Aufnahmen-Katalog seit 1965. Sein bedeutendster Erfolg war „Spaces“.Seine Musik verband Elemente aus Jazz, Klassischem und Rock. Kenner meinen, mit dem Album „Spaces“ von 1970 habe Coryell die Stilistik des „Fusion“ entfaltet.

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Ornette Coleman 1930-2015 – Kurznachruf

Juni 13, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5664

vom Samstag, 13. Juni 2015

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Gestern starb der Saxophonist Ornette Coleman 85 jährig in New York. Der am 9. März 1930 in Fort Worth / Texas geborene Coleman, war in Jazzmusikkreisen außerordentlich geschätzt.

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Coleman spielte noch hochbetragt auf Festivals in aller Welt, meist in kleineren Jazz-Combos, die sehr schlagzeugbestimmt improvisierten bzw. in den Ausweitungen des FREE JAZZ, den Ornette Coleman selbst als Erfinder, Instrumentalvirtuose, Experimentator und Inspirator als einer der Vordersten miterfand.

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Er war aus der Rassendiskriminierung und Armut des Südens gekommen, „floh“ als Jugendlicher und lernte in Los Angeles Musik, Theorie und das Spielen, von wo aus seine Karriere startete.

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Die Kritik nennt Ornette Coleman in einem Atemzug mit Louis Armstrong, Charlie Parker, Miles Davis und den allerersten Namen des Jazz, als Neuerer und Virtuose.

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Colemans Sonderstellung bestand in seiner herausragend virtuosen Spieltechnik, überwiegend Alt-Saxofon, auch Tenor-Sax, Trompete und andere Tröten, dabei Solophrasen in Extremausformung, der Tonbildung, der Fingertechnik sowie der Lautstärken, dabei enorm einfühlsam im Zusammenspiel. Sein FREE JAZZ verlief tonartspezifisch atotal und aleatorisch, sehr perkussiv spielten alle Ensemblemitglieder gleichzeitig gleichrangig, wenig responsiv, gelegentlich werden traditionelle bekannte Motive angedeutet, aber nie ausgespielt oder kompositorisch verarbeitet.

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Legionen weltberühmter Partner in den zahlreichen Bands und Combos bezeugen die enorme Wertschätzung von Ornette Coleman in den Musikerkreisen.

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Dietmar Moews meint: Ornette Coleman wird in Form der vorhandenen Musikkonserven von seinem Saxophon-Solospiel weit in die Musikzukunft hinausragen. Der Hinweis auf loopartige Phrasen, wie heute in der Techno-Musik in Endlosschleifen erzeugt und gerne getanzt wird oder die rhythmischen Modulierungen bei Philip Glass, zeigen, welche Einflüsse bereits selbst in die Popmusik eingeflossen sind.

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