Mikis Theodorakis 1925 – 2021 Kurznachruf

September 2, 2021

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am Donnerstag, den 2. September 2021

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Mikis Theodorakis wurde am 29. Juli 1925 auf der Insel Chios in Griechenland geboren und ist jetzt 96-jährig, am 2. September 2021 in Athen gestorben. Theodorakis war ein hochbegabter und dynamischer Künstler und Politiker, bekannt auch als Komponist, Schriftsteller und Parlamentarier. Er wird vielfach auch „Volksheld“ genannt.

Theodorakis setzte die Bouzouki als traditionelles Instrument der unteren Bevölkerungsschichten und die gesellschaftskritischen Texte von Ritsos zum ersten Mal eine zentrale Rolle in einem kunstmusikalischen Zusammenhang ein. Sein weltweit bekanntestes Werk sind die ALEXIS SORBAS Musiken zum Film von 1964/1965.

NACH WIKIPEDIA (2. SEPTMEBER 2021):

„Noch Ende Dezember 2010 beteiligte sich Theodorakis als Ideengeber der in Griechenland entstandenen unabhängigen Bürgerbewegung  Spitha  (Funke). Die Spitha-Bewegung sollte nicht als politische Partei, sondern als unabhängige Bürgerbewegung die griechische Bevölkerung informieren und Ideen erstellen, um die Reaktion der Griechen auf die nationale und internationale Krise zu fokussieren. 2012 nahm er, im Rollstuhl sitzend, in Athen an einer Demonstration gegen die Troika teil. Dabei wurde er durch eine Ladung Tränengas ins Gesicht schwer verletzt, woran er lange Zeit litt.

Im Jahr 2013 wurde Theodorakis zum Ehrenmitglied der Akademie von Athen ernannt.

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Seit er sich von der Tagespolitik zurückgezogen hatte, äußerte sich Theodorakis mit teilweise sehr deutlichen öffentlichen Erklärungen zur aktuellen Politik, vor allem, wenn in seinen Augen der Friede in Gefahr war (siehe dazu seine Aussagen über den Kosovo-Krieg, zugunsten von Palästina, gegen den Krieg im Irak oder über das Verhältnis Mazedonien – Griechenland – Türkei – Zypern). In den Jahren der Militärdiktatur von 1967 bis 1974 galt er, der jedwede Form von Diktatur stets deutlich ablehnte, als Symbol des Widerstandes.

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Während der Besatzung Griechenlands durch die deutschen, italienischen und bulgarischen Truppen im Zweiten Weltkrieg von 1941 bis 1944 schloss sich der junge Theodorakis dem Widerstand an. Mit 18 Jahren wurde er erstmals inhaftiert und gefoltert. Zu diesem Zeitpunkt kam er auch in Kontakt mit dem Marxismus, der sein Weltbild entscheidend prägte, auch wenn er stets eine kritische Haltung zu sämtlichen Ideologien bezeugt hat. Im Befreiungskampf von Athen schloss er sich den Linken an und wurde Mitglied der Nationalen Befreiungsfront EAM in den Reihen der Griechischen Volksbefreiungsarmee.

Im Dezember 1944, nach dem Rückzug der deutschen Wehrmacht, wehrte sich Theodorakis mit seinen Partisanenfreunden gegen die (auch militärische) Einmischung durch die Briten in Griechenland und nahm an der Schlacht um Athen teil. Nach dem Friedensabkommen von Varkiza wurde die Volksbefreiungsarmee im Februar 1945 aufgelöst. Als kommunistischer Regimegegner wurde Theodorakis im Juli 1947 während des Griechischen Bürgerkriegs verhaftet und auf die Insel Ikaria nach Christos Raches verbannt. Mitte 1948 wurde er nach zeitweiliger Freilassung und erneuter Verhaftung wieder auf die Insel Ikaria, diesmal nach Evdilos sodann im Dezember in das auf der Insel Makronisos eingerichtete Konzentrationslager deportiert, in dem Tausende umkamen. Theodorakis war hier schwersten Folterungen ausgesetzt,wurde zweimal lebendig begraben dem Tode nahe.

1972 trat Theodorakis aus der (euro-)Kommunistischen Partei Griechenlands (Inland) aus, um nie wieder Mitglied in irgendeiner Partei zu werden. 1972 traf er Pablo Neruda und Salvator Allende und versprach ihnen, seine Fassung von Nerudas Canto General zu komponieren. Er wurde von Gamal Abdel Nasser und Josip Broz Tito, Jigal Allon und Jassir Arafat, Francois Mitterand, Olof Palme und Willy Brandt empfangen. Für Millionen von Menschen aber war Theodorakis in diesen Jahren das Symbol des ungebrochenen Widerstands gegen die griechische Diktatur.

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Er konnte in den 1950er Jahren mit Stipendium nach Paris ausreisen. Am dortigen Conservatoire führte Theodorakis unter Eugène Bigot (Orchesterleitung) und Olivier Messiaen (Musikanalyse) sein Studium weiter, das er 1959 und mit Auszeichnung abschloss.

Frühzeitig schon hatte sich der Erfolg für den jungen Komponisten eingestellt. Sein „Lied vom Kapitän Zacharias“ (1939) war während des Krieges zum offiziellen Widerstandslied der Marine geworden. 1950 wurde sein erstes symphonisches Werk „Das Fest von Assi-Gonia“ von Oikonomidis in Athen dirigiert, seine Ballettmusik „Griechischer Karneval“ in Rom uraufgeführt, und seine Sonatinen sowie seine symphonischen Werke wurden in Athen aufgeführt, wo auch der berühmte griechische Dirigent Dimitri Mitropoulos auf den jungen Komponisten aufmerksam wurde. Es wurde Mitropoulos allerdings untersagt, ein Werk von Theodorakis in den USA aufzuführen, weil dieser ein „Kommunist“ sei. Seine Suite Nr. 1 für Klavier und Orchester bekam 1957 in Moskau eine Goldmedaille von einer Jury, zu deren Mitgliedern Dmitri Schostakowitsch und Hans Eisler zählten. Seine Erste Symphonie (1948–1953)[21] wurde zum Ausdruck eines seiner wichtigsten Anliegen: der Versöhnung der Griechen und der Ausheilung der Wunden des Bürgerkrieges. Das Werk ist zwei Freunden gewidmet, die in gegnerischen Lagern kämpften und dabei umkamen. Seine Ballettmusiken „Les Amants de Téruel“, „Le Feu aux Poudres“ und „Antigone“ wurden erfolgreich in Rom, Paris und London aufgeführt. Dieser Erfolg veranlasste den französischen Komponisten Darius Milhaud, Theodorakis als „besten europäischen Komponisten des Jahres“ für den American Copley Music Prize vorzuschlagen – eine Auszeichnung der “ William and Norma Copley Foundation“ die später ihren Namen in „Cassandra Foundation“ abänderte.

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Er konnte in den 1950er Jahren mit Stipendium nach Paris ausreisen. Am dortigen Conservatoire führte Theodorakis unter Eugène Bigot (Orchesterleitung) und Olivier Messiaen (Musikanalyse) sein Studium weiter, das er 1959 und mit Auszeichnung abschloss.

Theodorakis galt als der bekannteste griechische Komponist des 20. Jahrhunderts. Besonders seine Filmmusiken zu Alexis Sorbas (mit Sirtaki, Z und Serpica sowie die Vertonung des Canto Generalnach Versen von Pablo Neruda machten ihn weltweit bekannt. Zu seinem über 1000 Werke umfassenden Schaffen zählen symphonische Kompositionen und eine Vielzahl von Liedern. Daneben wurde er durch sein politisches Engagement bekannt.

Bereits in den frühen 1960er und in den 1980er Jahren wurde Theodorakis in das griechische Parlament gewählt. Bis in die späten 1980er Jahre wurde er ausschließlich mit der Linken identifiziert. Im Jahr 1989 kandidierte er jedoch als Parteiloser für die Liste der konservativen Partei Nea Dimokratia (‚Neue Demokratie‘), um Griechenland bei der Überwindung einer schweren politischen Krise zu helfen, welche durch zahlreiche Skandale der Regierung von Andreas Papandreou und seiner PASOK-Partei ausgelöst worden war. Unter anderem half er, eine große Koalition zwischen Konservativen, Sozialisten und Linken zu bilden: Erstmals seit dem griechischen Bürgerkrieg wurden Kommunisten der KKE wieder an der Macht beteiligt. Im Jahr 1990 wurde Theodorakis erneut ins Parlament gewählt und als Minister ohne Geschäftsbereich beim Premierminister in die Regierung von Mitsotakis  berufen. In dieser Funktion setzte er sich gegen Drogen und Terrorismus, für Kultur und Erziehung sowie für verbesserte Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei ein.“

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Dietmar Moews meint: Ich rufe Theodorakis nach, dass er sachlich und bestimmt seit Ende des Zweiten Weltkrieges die von Nachhitlerdeutschland um riesige Millionenbeträge geplünderten griechischen Kassen als immer noch aktuelle deutsche Schulden an Griechenland unermüdlich reklamiert und zurückgefordert hat.

Die deutsche Gegenargumentation, dass Griechenland schriftlich bestätigt habe, keinerlei solcher Forderungen mehr zu stellen, halte ich für schäbig, sittenwidrig und skandalös – ein Zeichen unmöglicher Gesinnungs-Entnazifizierung der Deutschen Deutschlands.

Zum heutigen Tode Theodorakis fordere ich die deutsche Bundesregierung der Großen Koalition von CDU/CSU/SPD auf, die deutschen Schulden an Griechenland endlich zu zahlen. Merkel weiß, wir schaffen das, wenn wir anständig sein wollten.

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Anarchie und Sozialität

Juli 6, 2015
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vom Montag, 6. Juli 2015

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Die Volksabstimmung der Griechen am 5. Juli 2015 fixiert zwei historische Gegenwarts-Wahrheiten – dabei bedeuten die Stimmenanteile für JA und NEIN keineswegs eine Spaltung der Griechen als politische Interessengemenschaft:

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ANARCHIE bedeutet hier: „Herrschaftslos“ – in dem Sinn: Griechen in Griechenland leben von allgemeinen privaten Regeln und verhalten sich willkürlich gegen formalisierte Herrschaft, die normaler Weise aus Staatsordnung und Kauf-Vertrag zu ziehen ist.

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EINS Die 62 Prozent OXI / NEIN-Stimmen lehnen gesteigerte Armut als Sanierungsweg für Griechenland in der EU und im EURO und in der NATO ab.

Die 38 Prozent NAI / JA-Stimmen wünschen EURO-Bonität ohne konkrete eigene Verhaltensänderung.

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Beide Hoffnungen kommen vom WÜNSCHEN und HOFFEN – sind aber gar nicht auf das WISSEN, das wir schon von Konfuzius und Immanuel Kant her kennen können, gestützt: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie ist der Mensch? – die VIER FRAGEN DES IMMANUEL KANT – die jeder Grieche und jede Griechin kennen und verwenden muss, genau wie Verständnis für die GOLDENE REGEL und die feineren Aspekte von FAIRNESS.

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WISSEN muss jeder Grieche, dass das heutige Griechenland überschuldet ist und

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WISSEN muss jeder Grieche, dass das heutige Griechenland von Leihgeld und Diebstahl lebt (leihen und nicht zurückzahlen).

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Es werden sich die Griechen und die EU nicht aus der heutigen Lage heraushelfen können, wenn sie das eigene Wissen ignorieren und notwendiges Tun unterlassen und dann zur Frage:

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Was darf ich hoffen? – übersehen, zu erkennen, zu unterscheiden und anzuerkennen, Was darf ich hoffen? Und was darf ich nicht hoffen?

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Es dürfte jedem klar sein, dass in einer derart zersetzten sozialen Lage der nationalen Griechen in Griechenland, wie heute, das WÜNSCHEN nur fratzenhafte Selbsttäuschung bedeutet, wenn überhaupt keine Änderung zur Verbesserung geschaffen wird.

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Zersetzung – zwischen Oligarchen und Millionarios, Dienstklasse/Staatsplünderern und den Armen – wird über den MODUS ANARCHIE eine Selbstheilung für die Griechen bringen, die man auch „ROSSKUR“ nennen kann: Wers nicht aushält, geht drauf – wer die Rosskur überlebt, wird gestärkt.

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ZWEI Die griechischen Staatsbürger zeigen sich nicht darauf einstimmbar, den eigenen heutigen Zersetzungszustand des nationalen Gemeinschaftswesens zu erkennen und darauf konkrete Selbsthilfe-Schritte zu gehen.

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(Der Rücktritt des griechischen Finanzministers Varoufakis, heute, ist nicht Anarchie, sondern lediglich ein Stilmittel).

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Diese anarchische Situation steht in einem unvermittelbaren inneren Konflikt:

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Die privilegierten Griechen verteidigen ihre PFRÜNDE – nur die leidenden Armen wollen RETTUNG durch Änderung.

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Aber die Armen sind politisch nicht stark genug, die heruntergekommene Sozialität im anarchischen Griechenland gegen die gesetzte TRADITION, gegen die ABHÄNGIGKEITEN, im Rahmen der vorhandenen VERÄNDERUNGS-SPIELRÄUME, hin zu mehr Gemeinwesenorientierung der griechischen Gesellschaftsplünderer, zu klären und durch politische Entscheidungen zu bessern.

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DIETMAR MOEWS „Erntenoten“ DMW 640.9.4 Strohfeld Öl auf Leinwand in Dresden gemalt

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Dietmar Moews meint: Demokratische Mandatsträger, wie die aktuelle Tsipras-Regierung, können die offizialen und regulativen privaten Lebenshandlungen der Griechen in Griechenland lediglich moderieren.

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Die Regierungsspitze kann weder die Griechen noch sich selbst ausreichend koordinieren, noch steuern und kontrollieren, selbst gezielte materielle, personelle und rechtliche Staatseingriffe werden auf der sozialen Ebene unverzüglich durch alte Gewohnheiten sabotiert.

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Wenn die Anarchie bestimmte Schmerzgrenzen übertritt und / oder, wenn von außen Waffengewalt inszeniert wird („Majdan“), werden die Privilegierten in „Urlaub gehen“. Einen Bürgerkrieg anzuzetteln wird ein Leichtes sein.

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Die griechische Dienstklasse-(Staatsquoten-Griechen) wird zu Haus bleiben und von den 80 Milliarden Euro aus den Bankomaten von der Hand in Mund versuchen zu leben.

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Die notleidenden Griechen werden zu Demonstranten und für „Aufruhr“ von der Staatsgewalt behandelt. – Bürgerkrieg in der EU, so weit die Energie reicht.

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Schließlich steht dahinter der militärische Komplex der USA. Die NATO wird nicht umhin kommen, der griechischen Polizei zu helfen, das staatliche Gewaltmonopol und die öffentliche Ordnung zu stabilisieren.

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Mikis Theodorakis – fast 90 Jahre alt – geriet als Rollstuhlfahrer in der Menge angeblich kürzlich in Tränengas-Anwendung und wartet nun auf seinen Tod.

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Theodorakis-Demonstrations-Kräfte sind damit aufgezehrt.

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Es wird den USA, den EURO-Technokraten, den Merkels und Schulzen klar sein, dass hier mit Organisationsgewalt wenig zu helfen ist – man kann die Anarchie brodeln lassen.

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Man sollte keine administrative Energie mehr zusätzlich hineinzwingen.

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Wir sehen in Griechenland in der heutigen Anarchie einen residualen Rest an sozialer Fähigkeit:

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Die Familiensolidarität in der Art eines „Blut und Boden“-Bezuges wird in der armen Bevölkerung als „öffentlicher“ Wert gezeigt. Unöffentlich-privat und informell basiert diese „Sozialität“ vollkommen auf Freiwilligkeit und wenig aus sozialem Druck, Pflicht oder Zwang.

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Ferner sehen wir heute, wie die Ärmsten helfen. Arme Griechen retten Mittelmeer-Flüchtlinge, die an griechischen Inseln anlanden, und leisten Nothilfe und Überlebenshilfe.

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Sowie man dort Lebensmittel und Medikamente hinschickt, wird dadurch geholfen. Sowie man Geld schickt, finden sich ohne Schrecksekunde Kriminelle, die das Geld für sich wegnehmen.

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