B. B. King 1925-2015 – Kurznachruf

Mai 15, 2015

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vom Freitag, 15. Mai 2015

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Der Bluesgitarrist und Sänger B.B. King, geboren am 16. September 1925 in Itta Bena, Missisippi, starb 89-jährig am 14. Mai in Las Vegas, Nevada.

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B. B. King, mit bürgerlichem Namen Riley B. King, hatte das Kürzel „B. B.“, von „Blues Boy“, als Disk Jockey eines Radiosenders angenommen. B. B. King war der bekannteste der ersten Generation der afro-amerikanischen US-Elektrogitarren-Bluesspieler der 1950er Jahre.

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B. B. King erlangte Weltgeltung über die Adaptionen der us-amerikanischen und britischen Rock’n Roll- und bluesbezogenen Popmusik, z. B. der Beatles und der Rolling Stones. In den 1960er Jahren wurde B. B. King auch zu Konzertauftritten in Europa engagiert. B. B. King war auch mit einigen eigenen Musiksongs erfolgreich, so mit „To know her is to love her“, bereits in den ersten Set-Listen der Beatles im Jahr 1960 auf St. Pauli in Hamburg.

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B. B. King nahm in Musikszenen und Studios in Memphis, Nashville, Los Angeles auf und avancierte früh auch in Harlem N. Y. im legendären Apollo-Theater.

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Bekannt war auch seine bekannte Gibson-semi-akustische Gitarre namens „Lucille“ (ohne F-Löcher).

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Das Gitarrenspiel von B. B. King war nicht spektakulär. Seine Blues-Interpretationen waren ausdrucksvoll, aber nicht spektakulär. Seine Spieltechnik der elektrischen Gitarre brachte die Innovationen der Anfangszeit, wurde aber schon in den 1960er Jahren in jeder Hinsicht abgehängt und blieb fortan konventionell, wie auch sein Bluesgesang. Angeblich erhielt er 11 Grammys von der Musikindustrie.

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Außerdem besaß B. B. King mehrere Musik-Bars / Clubs in Memphis und Nashville, wo er selbst, noch im hohen Alter, wie auch in Las Vegas, auftrat.

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B. B. King ist auf dem berühmten Schallplatten-Cover „Seargent Pepper“ der Beatles von Peter Blake, 1967, und wird von John Lennon im Song „Dig it“, der letzten Beatles-Studio-LP „Let it be“ von 1969, ausgerufen.

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DIETMAR MOEWS 1983 Erdbeerrock-Studio Völksen

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Percy Sledge 1941-2015 – Kurznachruf

April 14, 2015

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vom Dienstag, 14. April 2015

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Der schwarze US-amerikanische Rhythm and Blues- und Soulsänger (geboren am 25. November 1941 in Leighton, Alabama), ist am 14. April 2015 in Baton Rouge, Louisiana, gestorben. Percy Sledge war als Amateur- und Unterhaltungsmusiker mit seinem ersten, einzigen Welthit zum Weltstar geworden. Er hat fortan etwa 100 Livekonzerte jährlich in den USA und in aller Welt gespielt.

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Jeder Mensch, der an der elektrischen Westwelt teilnimmt, kennt die unverwechselbare Ausdruckskunst von Percy Sledge, wie er den Song

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When A Man Loves A Woman

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sang, der inzwischen von der Rock and Roll Hall of Fame in der Liste der „500 Songs that Shaped Rock and Roll“ aufgeführt wird. Er wurde durch die Atlantic Records publiziert und mit When a man loves a woman, war Percy Sledge neben Otis Redding, Sam and Dave, Marvin Gaye u. a. auf der legendären LP des Durchbruchs-Samplers „WHAT IS SOUL Part One“ im Jahr1967.

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Percy Sledge litt an einer unheilbaren Krebserkrankung.

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Dietmar Moews meint: Es knallt fast täglich. Es haut die Menschen nur so weg.

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Percy Sledge ist eine der unverwechselbaren Stimmen gewesen. Und in den 1967er Jahren ist Soulmusik in die Popmusik und Jugendkultur eingebrochen, als die Clubmusik mit Live-Auftritten für Bands und Combos durch Schallplattenabspielen in Diskotheken umgestaltet wurden. Bald spielten Bands in Tanzclubs und Sälen gegen die Schallplatten der Schlagerparaden und Hits aus dem Radio an. Es ging die erste britische Beatleszeit in komplexere Musik über, und es kam mit „What ist Soul“ eine neue Welle hinzu, die in den Tanzlokalen ungeheuere Beliebtheit gewann.

 

Im Song When a man loves a woman werden absteigende Basslinien aus Johann Pachelbels Kanon und Gigue für 3 Violinen mit Generalbaß (PWC 37, T. 337, PC 358) verwendet. Percy Sledge überließ die Eintragung der Autorenrechte seinen Bandmitgliedern der „Esquires-Combo“ Calvin Lewis (Bassist) und Andrew James Wright (Keyboards), was denen Reichtum bescherte und ihm später noch Sorgen.

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Für die meisten Livebands war das Nachspielen der nun aktuellen Bläsersätze in Soul- und Popstücken durch Keyboarder schwierig, auch weil es 1968 die heutigen Sythesizer noch nicht gab. Percy Sledge einzigartige Soulstimme signalisiert diesen popmusikalischen Umbruch um 1967/1968.

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Ian Mc Lagan 1945 -2014 – Kurznachruf

Dezember 5, 2014

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am Freitag, 5. Dezember 2014

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Der britische Beatmusiker, als E-Pianist und Organist und Sänger, Ian Mc Lagan, geboren 1945 in Hounslow Middelsex UK, Mitglied des epochalen Quartetts „Small Faces“ ist – einen Tag nach einem Schlaganfall – am 3. Dezember 2014, in Austin / Texas USA, zu Hause gestorben.

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Mc Lagan stand kurz vor einem Tourneebeginn in Nordamerika mit seinem Lable-Kollegen Nick Lowe.

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Ian Mc Lagan, Orgel und Vocals und Steve Marriott, Gitarre und Vocals, Ronnie Lane, Bass und Vocals, Kenny Jones, Schlagzeug, als Small Faces, waren Teil der erschütternden BEATLE-MANIA und seit 2012 „Member of the Rock and Roll Hall of Fame“.

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„The Small Faces“ (ab 1965) waren neben den „Hollies“ (ab 1961), „Beatles“ ( ab 1962), „Rolling Stones“ (ab 1963), „Searchers“ (ab 1963), „Swinging Blue Jeans“ (ab 1964), „Dave Clark Five“ (ab 1964), „Yardbirds“ (ab 1864), „Kinks“ (ab 1964), „Manfred Mann“ (ab 1964), „Who“ (1964, die ganz extremen Avantgardisten in der frühen Beatmusik als Teil der POP-ART.

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Diese britischen Bands hatten zeitgleich zahlreiche us-amerikanische Musikindustrie-Stars-Ensemble, die als Gesangsgruppen bezeichnet worden waren, wie „Beach Boys“ (ab 1964), „Byrds“ (ab 1965) und viele andere.

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Das neue, neben den legendären Bestseller-Hits, der kleinen Gitarren-Combo, bestehend aus Sologitarre, Rhythmus-Gitarre, Bass-Gitarre und Schlagzeug und Stimmen, war eine elektrisch verstärkte erhebliche Lautstärke, oft gebrüllter mehrstimmiger Gesang und ein lautes im Big-Bandstil gespieltes Drumset.

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Die Studioaufnahmen von Hitmusik hatten stets zusätzliche Füllinstrumente, Klavier, Orgel, Streicher, Bläsersätze, je nach Genealogie, ob Liverpool, London, Chicago, Memphis, Los Angeles – Skiffle, Dixieland, Blues, Boogie, Rock’n Roll, Country, Folk.

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Das Line-up der Small Faces hatte also Ian Mc Lagan, der in den Konzertauftritten Wurlitzer E-Piano oder eine Hammondorgel klanglich in der Mitte spielte und damit dem Gitarristen Freiheit zum akzentuierten Solospiel geben konnte:

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What you’re gonna do about it“, „All or nothing“, „Sha lala lala lee“, „In my minds Eyes“, „Tin soldier“, „Here comes the nice“, „Itchycoo Park“, „Lazy sunday“ – das besondere dieser BEATLEMANIA war, dass die Bands überwiegend eigene Kompositionen und Lyrics erfanden und wie ein Trommelfeuer, alle drei Monate eine neue Hit-Single (45 U/min Vinylplatten) und zwei Langspielplatten (33 U/min LP/Long Player), später sogenannte „Alben“, veröffentlichten und dadurch permanent in den Verkaufs- und Spiellisten der Radio-, später TV-Sender erschienen, dazu ein ununterbrochener weltweiter Konzert-Tourneen-Marathon lief. Die jungen Musiker waren ab 17 Jahre alt, und hatten bereits im Alter von 20 Jahren Weltbekanntheit.

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Hinter bzw. vor diesen BEATLES-MANIA-Bands standen professionelle Produzenten, Verleger und Manager der älteren Generation, die ihre jungen Musiker extrem ausbeuteten und wirtschaftlich vorführten.

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Ian Mc Lagan war Insider der Londoner Rockmusikszene seit 1965 bis heute. Mc Lagan spielte nach dem Ende der Small Faces und dem Mod und Pop (1968, Ausstieg des Gitarristen und Sängers Steve Marriott) zusammen mit dem Rest der Band und Ronnie Wood und Rod Steward als „The Faces“, ebenfalls in der Weltspitze („Stay with me“) fortan Rockmusik.

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Ian Mc Lagan hat bis heute in zahlreichen Studio- und Konzerttournee-Projekten mitgewirkt. Herausragend als Keyboarder der Rolling Stones ab 1969, auch mit Bob Dylan, Jackson Browne, Chuck Berry, Pete Townshend, Bruce Springsteen, Joe Cocker sowie eigene Studio-Alben.

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Dietmar Moews meint: Ian Mc Lagan – Rest In Peace – und the Small Faces gehören seit anbeginn zu meinen Lieblingsbands – deren freundlich-aggressive Performance und Kraft unendlich wirken – sehr bald vom Stones-Manager Andrew Loog Oldham auf dem Immediate-Lable publiziert (jetzt lebt noch der Drummer Kenny Jones).

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Es gehört nicht viel dazu, hinzunehmen, das einer nach dem anderen hier vorbeikommt: KURZNACHRUF (Bobby Keys ist noch gar nicht ganz kalt). Die Stones lassen ganz eindeutig Federn – wie auch nicht?

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