Herta Müller: RETTUNG ist Heimweh nach Zukunft beim BÖLL-Preis 2015

November 25, 2015
Lichtgeschwindigkeit 6064

Vom Mittwoch 25. November 2015

.

Bildschirmfoto vom 2015-11-25 12:57:32

Herta Müller in Köln mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Stadt Köln, November 2015)

.

Herta Müller nahm als Schriftstellerin den Heinrich-Böll-Preis in Köln an und hielt ein Plädoyer für Menschen auf der Flucht – Herta Müller erhält den Heinrich-Böll-Preis 2015 der Stadt:

.

Krieg ist ein politischer Feind, und Kriegsflüchtlinge sind politisch verfolgt, und jeder einzelne braucht Schutz.“ Dieser Schutz könne nicht begrenzt werden, nur weil ihn so viele brauchen. …“

.

Flucht habe nichts mit Aggression zu tun, sagt Müller und verurteilt Redewendungen, die von Lawinen und Invasion sprechen. „Flucht ist in jeder Einzelheit, aus der sie besteht, defensiv.“

.

Köln verantstaltete eine besondere öffentliche Preisverleihung an einem Freitagabend in der Piazzetta des Historischen Rathauses.

.

Das lag zum einen an einer außergewöhnlichen Schriftstellerin die geehrt wurde – Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Und es lag zum anderen an der Frau, die den Preis an diesem Abend übergab – die nach dem Messerattentat ins Rathaus zurückgekehrte neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

.

Ich bin glücklich, endlich wieder unter vielen Menschen sein zu dürfen“, sagt die Gastgeberin vor ihrer ersten Amtshandlung als OB. Dieser Auftakt sei auch ein Bekenntnis zur Seele dieser Stadt, der Kultur. …

.

Reker meinte, „an den Büchern Herta Müllers und denen von Heinreich Böll schätze sie besonders deren Sensibilität und Detailgenauigkeit. „Das hat beide davor bewahrt, ihre Wahrheiten in die Aufklärungs-Klischees zu pressen. Ja, Herta Müllers Literatur ist für uns alle verfügbar. Aber nicht allzu leicht.“

.

Herta Müller sprach selbst anlässlich der Preisverleihung:

.

Die Schriftstellerin eröffnete ihre Dankesrede mit scharfer Kritik an den „Spaziergängern“ von Dresden, die von Demagogen angeführt würden.

.

Wenn Worte wie Volksverräter und Lügenpresse lang genug spazieren gehen, geht auch mal ein Messer spazieren.“

.

Herta Müller zeigte sich enttäuscht, dass nach dem Attentat die Wahlbeteiligung in Köln so gering war.

.

Den Schwerpunkt ihrer Rede legte die Preisträgerin auf die Situation der Flüchtlinge in Deutschland und Europa: „Krieg ist ein politischer Feind, und Kriegsflüchtlinge sind politisch verfolgt, und jeder einzelne braucht Schutz.“ Dieser Schutz könne nicht begrenzt werden, nur weil ihn so viele brauchen.

.

Dabei hat sie in ihrem Geburtsland Rumänien Flucht und Diktatur am eigenen Leib schmerzvoll erfahren müssen – ein Land in dem Tausende „ihr halbes Leben im Konjunktiv der Flucht“ verbracht haben. Flucht habe nichts mit Aggression zu tun, sagt Müller und verurteilt Redewendungen, die von Lawinen und Invasion sprechen. „Flucht ist in jeder Einzelheit, aus der sie besteht, defensiv.“

.

(Bild fehlt) Herta Müller war mit Oskar Pastior, 2006 sogar in Norwegen

.

Das heutige Deutschland sei eine Heimweh-Heimat geworden. „Nicht nur für uns, die wir hier leben. Auch für Menschen, die aus Diktatur und Krieg fliehen müssen. Die haben Heimweh nach Frieden und Sicherheit. Und weil Deutschland ihnen das bieten kann, haben sie Heimweh nach Deutschland. Zu Tausenden haben sie dasselbe Heimweh, das Osteuropäer in meinem Alter sogar ohne Krieg noch gut kennen – Heimweh nach Zukunft.“

.

Das Kölner Gremium der Böllpreisvergabe erklärte im Sommer 2015:

.

Herta Müller wird im November mit dem Böll-Preis ausgezeichnet. In ihrem Schaffen finde sich der Grundtrieb des Böll’schen Schreibens wieder, lobte die Kölner Jury.

.

Die Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller erhält den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln. Keine andere Autorin sei in ihrem Schaffen dem künstlerischen und kritischen Geist Bölls so verwandt wie die 61-Jährige, begründete Kölns Oberbürgermeister und Jury-Vorsitzender Jürgen Roters (SPD) die Entscheidung. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 20. November im Historischen Rathaus von Köln verliehen.

.

Die Jury lobte Müllers „schonungslose Schilderungen“ ihrer rumänischen Heimat. Man könne meinen, dass es nach dem Literaturnobelpreis 2009 keinen Grund mehr gebe, die im deutschsprachigen Banat geborene und seit 1987 in der Bundesrepublik lebende Schriftstellerin abermals zu würdigen. Doch das Gegenteil sei der Fall. „Der Grundtrieb des Böllschen Schreibens findet sich darin wieder: das Aufwachsen in einem repressiven Heimatland und dann das Erlebnis der Befreiung in einer neuen Gesellschaft; im Falle Bölls im selben Land nach 1945, im Falle Müllers durch die Ausreise nach Deutschland.“

.

.

In ihrem Werk thematisiert Müller die Folgen der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Sie studierte von 1973 bis 1976 in Rumänien deutsche und rumänische Philologie und arbeitete danach als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik. Sie wurde entlassen, weil sie sich weigerte, für den rumänischen Geheimdienst Securitate zu arbeiten. Nach Schreib- und Publikationsverbot floh sie 1987 vor der Ceausescu-Diktatur nach Deutschland.

.

Seit 1995 ist Herta Müller Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zu ihren wichtigsten Werken gehören die Bücher Der Fuchs war damals schon der Jäger (1992), Herztier (1994), Hunger und Seide (1995) sowie Der König verneigt sich und tötet (2003). 2014 erschien der Gesprächsband Mein Vaterland war ein Apfelkern, in dem sie auf ihr Leben zurückblickt. Nicht zuletzt die Novelle Die Atemschaukel.

.

IMG_5081

.

Dietmar Moews meint: Ich liebe und verehre Herta Müller, weil die Wahrheit ein individuelles Schicksal individuell anzunehmen und dazu die Erkenntnisse in gültige Lehrbücher auszuarbeiten, ein menschliches Wunder durch sie, Mensch unserer Menschheit, ist.

.

.

Das Irre ist dabei das Normale:

.

.

Lese ich die Anmerkungen der beiden Kölner, jetzt Oberbürgermeisterin Frau Reker (parteilos) und des Herrn bisherigen Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD), möchte man ja einerseits verzweifeln, wie unfähig hier an Literatur nichts weiter gefunden wird als die Beziehung zu den Kölner Wählern unter dem Stichwort BÖLL.

.

.

Während doch – sowohl zum Schriftsteller Heinrich Böll durchaus Spezifisches herauszuheben wäre, wie eben seine politische Zeitgeist-Moralprediger-Linie eines einäugigen katholischen Zeitzeugen – wie auch zu Sprachkunst der Herta Müller die außergewöhnlich feine Einfachheit ihrer Wortkunst zu Metaphern, die immer mehr bietet als semantische Mitteilungen, anregen, inspirieren – konkret im kunstschaffenden Sinn.

.

.

BEISPIEL für Nichtliteraten zum Verstehen, was Metapher ist – ein Wort-Bild, eine Versinnbildlichung für eine sinnliche (physische) Benennung, auf deren übersinnliche (metaphysische) Bedeutung (auf was und wie deutet es uns hin?) dieses Gegenstandes wir auf weiteres Verstehen des Gegenstandes und seiner Welt und unserer Welt und auf die Bedeutungs- und Deutungsspielräume, bis zur Poesie des Sinnlichen und der Poesie des Übersinnlichen) – folglich ein BEISPIEL einer Herta Müller-METAPHER:

.

Atemschaukel-Metapher wird im Text herbeigeführt und steht dort. Sie ist weder eine Schaukel, noch ein Pendel oder eine Wippe – sie besteht auch nicht im Unwillkürlichen menschlicher Körperfunktionen oder im willkürlichen Ein- und Ausatmen. Atemschaukel ist keine YOGA-Metapher.

.

Atemschaukel zwingt uns in der anscheindenden Beliebigkeit der Wortkomposition zum ÜBERLEGEN: Wir LEGEN Gedanken und Verständnisbemühungen ÜBER dieses zusammengesetzte Wort Atemschaukel. es bekommt eine große Theorie: Das Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur. Es bekommt eine kleine Theorie: Der individuellen text-semantischen Interpretation und eine konkrete Praxis im biografischen Roman: Wie die beiden Lagerhäftlinge ihre Atemschaukel bei der Zwangsarbeit entdecken und daraus eine „ästhetische Schutzhaut“ gegen die totale Unterworfenheit und Hilflosigkeit werden kann, wenn ein Mensch diese Atemschaukel anruft, und,wenn mindestens zwei Menschen die Anmutung erlebenbzw. Wenn wir Leser nun verspätet lesen, was dort LEBEN war.

.

Ich bitte um Entschuldigung, liebere Leserin und lieber Leser dieser LICHTGESCHWINDIGKEIT, für diese Darlegung – denn sie ist keine Empfehlung und keine Gebrauchsanweisung. Man kann sich nicht darauf verlassen: Immerhin ist es meine schnell und kurzgefasste Benennung dessen, was ich Herta Müller im Unterschied zu Heinrich Böll als bemerkenswert und preisverdient zuspreche.

.

.

Herta Müller zeigt, das viel mehr drin ist, als man gewöhnlich rausholt. Ihre Literatur überbrückt die unsensible Alltagsdösigkeit der Demokratiekundschaft, die der eigenen gemütlichen Umgebung nicht die sinnliche Aufmerksamkeit zollen und deshalb nicht sehen, was sichtbar ist, nicht denken, was gedacht werden muss.

.

Wer nicht Herta Müller liest – dem ist eigentlich nicht zu helfen.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

IMG_7517

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Herta Müller erhält Hölderlinpreis

August 20, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5827

Donnerstag, 20. August 2015

.

Bildschirmfoto vom 2015-07-17 19:44:44

.

Die Nobelpreisträgerin Herta Müller erhält den mit 10 000 Euro dotierten Friedrich Hölderlin Preis der Stadt und der Universität Tübingen.

Die Auszeichnung werde der Schriftstellerin am 11. Dezember verliehen, teilte die Uni am Montag mit. Herta Müller repräsentiere virtuose Sprachgenauigkeit, eine klare Haltung und Unbestechlichkeit so überzeugend wie kaum jemand sonst, lobte die Jury.

.

Der Hölderlin-Preis wurde 1989 von der Universität und der Stadt Tübingen gestiftet und wird alle zwei Jahre verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen die Schriftsteller Thomas Rosenlöcher und Uwe Kolbe, der ungarische Komponist und Pianist György Kurtág und der dänische bildende Künstler Peter Brandes.

.

IMG_4816

.

Dietmar Moews meint: Der Preisgeber ehrt sich selbst, indem er Herta Müller hervorhebt.

.

Ich wünsche Herta Müller noch viel mehr ganz konkrete einzelne Leser. Herta Müller ist göttlich. Herta Müller gibt lediglich Zeugnis eines modernen Lebens. Herta Müller wurde hin und hergeschmissen und wurde verbeult, ohne die Hoffnung, anzukommen.

.

So ist Herta Müllers Zeugnis eine nützliche Fassung, wie der orientierungsbedürftige Facebook-Alphabet kulturelle Bindung entfalten kann, ohne selbst kultiviert zu sein und ohne in einer Kultur zu vegetieren.

.

IMG_4305

.

Der Mensch lernt Schreiben und Lesen – was macht er dann damit?

.

Liest er, wie er als Kleinkind gehen, aufrecht mit zwei Beinen, anlernt und übt, bis er im Alter am Stock von Absitzfläche zu Ruhesitz schwer hinschlurft.

.

Wenige lernen die Geige spielen.

.

Noch Wenigere können dann Paganinis Kleinstücke nachspielen. Ich habe noch keinen erlebt, der Geige mit Füßen Paganini spielen kann und sage: ÜBEN ÜBEN ÜBEN.

 

Und so wäre es mit Lesen zu tun. Wer nicht übt, kann nichts lesen. Natürlich muss man Vieles mehrfach lesen und geradezu durchkauen. Und wer lesen übt, wird mal ganz toll Alles lesen und Verstehen lernen, bevor er sagt: Jetzt reicht’s. Jetzt lese ich nicht mehr weiter. Jetzt halte ich die Luft an.

 

Jetzt atme ich nicht mehr mit. Macht den Rest ohne mich.

.

Hölderlin lesen – keine Fragen. Wer nicht lesen geübt hat, wird Hölderlin doch nicht als Last empfinden – wenn er auch nicht so richtig verstehen wird, aber Fühlung erhält:

.

Hölderlin gibt Fühlung, schon durch Erstlesen: „Auf dem hohen Ross der Freundschaft.“ („Der hohe Geist ist nicht der Freundschaft ferne. Die Menschen sind den Harmonien gerne und der Vertrautheit hold“. Und laufen Sie mit Kopfhörer durch die Straßen, vergessen Sie die spiegelnde Sonnenbrille nicht).

.

Der Mensch bringt immerhin so viele Apriori mit, dass er jederzeit Hoffnungen herstellen kann:

.

IMG_3992

.

Über das Schreiben lässt sich schwer reden. Man muss nicht darüber reden, es hilft dem Schreiben absolut nichts, wenn man darüber spricht. Ich habe keinerlei Gewissheit, dass es stimmt, wenn ich etwas übers Schreiben sage. Egal was ich darüber sag, ich brauche eine Menge Wörter, die fürs Schreiben nie und nimmer infrage kommen. Ich befinde mich, wenn ich übers Schreiben rede, im Allgemeinen, ich gebrauche Kategorien und Begriffe. Genau das gibt es aber im Schreiben nicht. Und das, was es im Schreiben gibt, steht mir außerhalb des Schreibvorgangs nicht zur Verfügung. Ich kann nicht so sprechen, wie ich schreibe. Wenn ich’s versuchen würde, wär es vermessen.“ aus Herta Müller: „Mein Vaterland war ein Apfelkern“

.

Sie schreibt über „Vermessen“, „Messen“, „maßlos“.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

IMG_3826 

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Milchkühe unter Verdacht

August 6, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5793

vom Donnerstag, 6. August 2015

.

IMG_5007

.

Die neue Zürcher Zeitung berichtet immer wieder sehr liebevoll über meine persönlichen Lieblingsthemen: Tiere allgemein, Haustiere speziell, wie Kühe (Pferde / Mein Großvater war pommerscher Pferdehändler und besaß Spitzen-Traber, die in Hoppegarten trainiert wurden, aber auch Hunde, Katzen, Schimpansen, besonders Ziegen und noch alle anderen – I love it.)

.

NZZ, Mittwoch 5. August 2015 Seite 36 schreibt Angelika Jacobs:

.

Milchkühe unter Verdacht. Lauern in Rindfleisch und Milch bis anhin unbekannte Viren, die Krebs begünstigen?

.

Kuhmilch ist beliebt geworden im asiatischen Raum. Parallel dazu stieg in den letzten Jahrzehnten auch die Krebsrate. Besteht zwischen diesen Fakten ein Zusammenhang? Ein Nobelpreisträger auf Spurensuche.

.

Abgekürzt, Laktose hin oder her: „… Indizien, noch kein Beweis“

.

Krebsforscher und Virologen denken über Immunisation von Milchkühen nach.

.

IMG_5005

.

Etwas anders sieht es mit Neue Zürcher Zeitung und Davide Scruzzi vom 5. August 2015 aus:

.

Schwieriger Schutz vor gefährlichen Kühen. Nach dem tödlichen Unfall einer Wanderin verweisen landwirtschaftliche Fachstellen auf bereits getroffene Massnahmen.

.

Mutterkühe haben einen ausgeprägten Schutzinstinkt für ihr Kalb. So kommt es in der Schweiz, wo Viehwirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus überlagert sind zu jährlich mehreren Fällen von (stabile Unfallzahlen) Mutterkuh-Agressionen gegen Bergwanderer.

.

IMG_3547

.

NZZ vom 5. August 2015 schreibt: „…Rückwärts gehen. Seitens der Vereinigung Mutterkuh Schweiz will man die genauen Untersuchungen zum Fall von Laax abwarten (eine 77-Jährige wurde kürzlich totgetrampelt), um die zusammen mit der BUL getroffenen Präventionsmassnahmen allenfalls anzupassen … Teil der Präventionsmaßnahmen ist auch die Bekanntmachung von Verhaltensregeln:

.

Demnach sollen etwa Herden nicht durchquert und Kälber nicht berührt werden. Hunde seien an der Leine zu nehmen. Zeichnet sich ein Angriff ab, wird empfohlen, die Weide durch langsame Schritte rückwärts zu verlassen. Schnelle Bewegungen wirkten auf die Tiere bedrohlich.“

.

IMG_1897

.

Dietmar Moews meint: Ohne Alpwirtschaft wären die Alpen nur halb so schön. Die seit vielen Jahrhunderten praktizierte Viehhaltung bis in hochalpinen Zonen prägt Vegetation, Topografie und Brauchtum. Sind Kühe mit Kälbern unterwegs, wird der Wanderer von ihnen aber rasch als Feind wahrgenommen. (In Laax ist am Freitag eine ältere Frau von einer Kuhherde zu Tode getrampelt worden …).

.

L1010323

.

Die Gelegenheit muss genutzt werden – hier ist die hervorragende Schriftstellerin Herta Müller zu zitieren („Mein Vaterland war ein Apfelkern – Ein Gespräch“ 2014), Seite 12:

.

L1010325

.

(Frage) Ihre Aufgabe im Tal war es, die Kühe zu hüten. Als Tiere nehmen sie eine Zwischenstellung ein: Sie gehören nicht so eng zur Landschaft wie die Pflanzen, sie sind nicht verwurzelt, ihr aber doch näher als der Mensch.

.

L1010326

(Antwort Herta Müller) ich war mir sicher, dass die Pflanzen nur am Tag bewegungslos sind, dass sie nachts, wenn alle schlafen, wie die Tiere hin und her laufen und einander besuchen oder sich nur eine andere Gegend anschauen. Dass ihre Wurzeln in der Erde bleiben und auf sie warten, dass sie gegen Morgen, wenn es hell wird, wieder zurückkehren und darum auch jeden Tag an derselben Stelle wachsen.

Natürlich habe ich auch jeden Tag gedankenlos oder interessiert diese Kühe beobachtet, die mit sich selbst genug hatten. Kaum angekommen im Gras, bückten sie sich und fraßen, bis man sie abends nach Hause trieb. Die brauchten sonst nichts, schauten keinen Himmel an. Auch mich schauten sie kaum an, Gott sei Dank. Sie schlenkerten die Köpfe, weil ihnen die Fliegen zudringlich in die Augen krochen. Das einzige Schöne an ihnen waren die großen Augen. Manchmal tat es mir um ihre Augen leid, die glänzten wie die Wasser im tiefen Brunnen und mich spiegelten, als würde ich schief auf der Erde wachsen. Und dann wusste ich gar nicht, ob es mir um die traurigen Augen leid tat oder um mich selbst. Doch es gab auch Tage, an denen die Kühe statt zu fressen auf der Weide herumrannten. Und ich hinter ihnen her, denn da musste ich aufpassen, dass sie nicht auf die Staatsfelder rennen, dass sie dort keinen Schaden anrichten und man keine Strafe zahlen muss. Das war nicht auszuhalten, ich wurde todmüde und hasst die Kühe.

.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

(Frage) Wie viele Kühe hatten Sie denn zu hüten?

Die meiste Zeit hatten wir drei Kühe und ein paar Monate kamen dann noch zwei Kälber dazu. Und wenn die Kälber das nötige Gewicht hatten, mussten wir sie dem Staat abliefern. Drei Kühe, aber jede Kuh ist ein Riesending und nicht so gutmütig, wie sie aussieht, sondern wild und kräftig wie ein Traktor, sehr stur und jähzornig. An diesen wilden Tagen war ich verzeifelt, ich lernte im Laufen weinen und im Weinen laufen.“

.

ZUGINSFELD 33 mit Hundegast am 1. Juli 2014, Mainzer Straße

ZUGINSFELD 33 mit Hundegast am 1. Juli 2014, Mainzer Straße

 

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

.

.

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

IMG_3625 

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Papst Franz prügelt die katholischen Karnickelkinder

Februar 7, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5331

vom Samstag, 7. Februar 2015

.

IMG_3627

.

Was macht ein Medienpapst in der überhitzten Massenkommunikation?

.

Muss der Papst schnell reden?

.

Muss er laut und grimassisch tun – gestikulieren und brüllen?

.

Muss er Blödsinn reden, um aufzufallen?

.

Kirche lästern? Gotteslästerung? – die sprachliche Sau rauslassen?

.

Muss er Faltblättchen mit der „Bergpredigt“ bedrucken und persönlich damit in die Fußgängerzone gehen (natürlich mit Twitter TV-live-Stream)?

.

Papst Franz hat eine praktische Antwort: Er meldet sich originell und reizend, um zu sagen, was er sagen möchte, dass gehört werden soll.

.

Kürzlich erzählte er zu den Widersprüchen heutiger Lebensweisen hinsichtlich der christlichen Glaubensdinge und wie verantwortungsvolle Eltern sich in der körperlichen Liebe verhalten können:

.

Da wird also mit Präservativen, Anti-Baby-Pillen und folkloristischen Verhütungs- und Abtreibungspraktiken gelebt, die der Katholizismus verboten hat – die der Papst durchaus diskutieren kann. Und um von Jedermann verstanden werden zu können, nutzt er sein rhetorischen Vermögen dazu:

.

Er sagt beispielsweise: Die Paare haben heute viele bewährte Formen der Verhütung, sodass nicht „verbotene Eingriffe ins Leben“ vorkommen sollen – nur damit sich die Menschen nicht vermehren wie die Karnickel.

.

Alle Kinder sind Gotteskinder – bis auf die verhüteten und abgetriebenen, die Schuldlosen, die „Gott“ mit Kollektivschuld und Erbsünde bestraft.

.

UND DIE HEUCHELEI war groß: Papst Franz nannte die angängige Zeugungsbegeisterung, lockere Fruchtbarkeit, aber dann Vernichtung der Leibesfrucht: „wie die Karnickel“.

.

Das ist schon allseits verständlich, oder? Das ist nicht, weil Papst Franz aus Argentinien kommt, wo die Paisanos eben die „Witze“ etwas griffiger formulieren. Der Herr Bergoglio hat nicht zum Karnickelbild gegriffen, weil er ein Bauer ist oder weil er aus dem rüden Kampfgebiet der Portenos kommt.

 

Er hat den Reiz, die Aufmerksamkeit und seine Wertmitteilung angebracht und – es sitzt! (dumm, dass gleichzeitig der PEGIDA-Anmelder Andersdenkende als Viehzeug bezeichnet hatte).

.

Deshalb gilt, was ich sage: Man soll verstehen, was einer meint, nicht, was er sagt. Was hat Papst Franz also thematisiert: Geschlechtsverkehr und Folgen, einerseits. Andererseits – welche offizielle Norm setzt dazu der Papst für alle Katholiken? Das weiß jeder Katholik: Man darf heimlich ALLES. Wer Lust hat, darf sich seiner Sünden bekennen und dann beichten. Das ist auch die REGEL.

.

Okee Dokee, jetzt also zum KINDER-PRÜGELN. Die Massenmedien haben sofort – wie beim Karnickel-Ficken – angeschlagen: Der Parpst, dieser Arsch, verpappst, was kein Pappst tun darf – er sagt als Papst:

.

IMG_4258

.

Züchtigung – „Schläge im Namen des Vaters“, schreibt der KÖLNER STADT-ANZEIGER am 7. Februar 2015, Seite 2: „Äußerung des Papstes zur Züchtigung stößt auf Unverständnis – Vatikan wiegelt ab“.

.

IMG_4260

FAZ, 7. Februar 2015

.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt am 7. Februar 2015, Seite 7: „Will der Papst, dass Eltern ihre Kinder schlagen?“ – „…es gäbe kein würdevolles Schlagen… Die Pressestelle des Vatikan erläutert .. Der Papst habe nicht darüber gesprochen, Gewalt gegen Kinder anzuwenden. Vielmehr gehe es darum, „jemandem beim Wachsen und Reifen zu helfen“ …“

.

IMG_4261

.

Im neuen deutschland steht am 7. Februar 2015, Seite 7: „Papst: Kinder ruhig „ein bisschen hauen““.

.

IMG_4262

.

Was hatte Papst Franz wirklich gesagt und gemeint?

.

Es ging im Pressegespräch, einer Generalaudienz, um die Rolle des Vaters – auch am Beispiel eines Beispieles, indem ein Vater bei einem Treffen mit verheirateten Paaren vor dem Papst erzählt habe: „Ich muss meine Kinder manchmal ein bisschen hauen, aber nie ins Gesicht, um sie nicht zu erniedrigen.“ Der Papst kommentierte: „Wie schön – er kennt den Sinn der Würde, er muss bestrafen, er macht es aber gerecht und geht dann weiter.“

.

Klar? Wird klar? Hat der Papst nun eine neue Kinder-Züchtigungs-Kampagne eröffnet? Hat er Gewalt gegen Kinder indirekt befürwortet? …denn, laut FAZ: „wenn ein Freund seine Mutter beleidigt, erhalte er einen Faustschlag.“

.

IMG_4257

.

Dietmar Moews meint: Ich habe es selbst im Fernsehen gesehen: Papst Franz hat den Freund mit dem Faustschlag berichtet und dazu einwandfrei einen Schwinger vorgeführt – mit seiner Faust zum Kopf des imaginären Mutterbeleidigers.

.

Was hat er also zum Schlagen der Karnickel-Ficker-Kinder sagen wollen?

.

Papst Franz – der so wenig Franziskus heißt, wie Benedikt Benedictus hieß oder wie Franz von Assisi auf italienisch natürlich Francesco d’Assisi heißt oder auf Spanisch in Argentinien „Francisco“ – wollte sagen: Alle Kinder sind uns willkommen und unsere Schutzbefohlenen.

.

Papst Franz wollte sagen: Eltern sind keine Karnickel – KEINE!

.

Er meinte eine soziale Lebenssituation, die jeder Mensch aus eigenem Erleben kennt und die jeder Mensch oft durch eigene oder andere Kinder miterlebt hat, dass „man den Brunnen zudeckt, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist“.

.

Er wollte sagen, dass es Situationen gibt, in denen die Beobachtung und die Urteilskraft des Kindes für eine konkrete eigene Aktivität nicht ausreichen mag, Schaden zu verhindern oder eine darin steckende Lehre zu verpassen:

.

Auch: Leichte (würdevolle) Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen (alter Spruch). Nein, das meinte er nicht. Papst Franz meinte, dass es akute Situationen gibt, in denen Verantwortung, soziale Situationsbeurteilung, Führung und Führung eines führungsbedürftigen Kindes, eine passende Handgreiflichkeit erfordern kann.

.

Dagegen kann der Kinderschutzbund noch lange zetern:

.

IMG_4259

.

Aus einer angemessenen Handgreiflichkeit (des geistig und körperlich Stärkeren, im Sinne zumindest symbolischer Vergewaltigung eines geistig und körperlich Schwächeren),

.

als Ausdruck der verständlichen sozialen Sprache der Führung und des Führungsanspruches –

.

zur Unterordnung des geistig zu schwachen,

.

soll nicht „Gewalt gegen Kinder“ werden – reklamiert Frau Paula Honka-Schoberth vom Deutschen Kinderschutzbund (K ST-A). Davon hatte Papst F. gar nicht gesprochen.

.

Und zum Verständnis gebe ich noch ein Beispiel:

.

.

Ich wurde in der Nähe des Colosseums in Rom einmal und kurze Zeit später auf der Via Cavour und noch einmal in der Nähe des Bahnhofes Termine jeweils von einer als „folkloristische Zigeunerin“ verkleideten jüngeren Frau, nebst Kind, angegangen.

.

Sie trat aus einem Winkel mir entgegen und zeigte mir ein Pappschild. Dann drückte sie mir das Pappschild ins Gesicht, Aufschrift: „Prego …“, während das Kind, etwa vier und fünf Jahre alt, packte mit beiden Armen meinen rechten Arm und riss daran. Ich machte eine Abschüttelbewegung mit dem Arm, auch etwas gehemmt, dem Kind Gewalt anzutun.

.

Die „Zigeunerin“ hob schimpfendes Geschrei und Lärmen an, aber wich in wenigen Sekunden samt Kind hinweg. Ich schüttelte den Schreck ab und griff in meine rechte Hosentasche (LEE-Jeans, enge Taschen) – darin hatte ich zwei zusammengefaltete 200 DM-Geldscheine – nun waren die weg.

.

Und ich hatte Sowas gemerkt, als die Frau, völlig ohne Distanzscheu mir von Vorne nahekam, das Kind zu schützen – schlangenartig war ihre Hand in meine Hose gefahren.

.

Eine halbe Stunde später – beim zweiten Mal – habe ich ein anderes Überfallpaar „Zigeunerin mit Pappe und Kind“ ohne zu stoppen angebrüllt, bin weitergegangen und sie war überrascht und abgewehrt. Auf der anderen Straßenseite sah ich zwei „Zigeuner“ die da zusammenarbeiteten, Frau und Kind zu beschützen, falls sich ein Überfallsopfer wehren sollte und es für das Räuberpaar gefährlich würde.

.

Beim dritten Versuch – wieder ein anderes Paar – das mit weinerlichem „Prego com si prega“ sich anscharwenzelte, habe ich sie streng und deutlich angeblickt und gesagt: „Lasciar mi“.

,

Michel de Montaigne

.

Jeder Mensch wird sich erinnern, wie er als Kind mal aus Übermut oder Überdrüssigkeit, aus Langeweile oder Aufmerksamkeitsbegehr einem Erwachsenen, meist in einem Kreis Erwachsener, wo der Kinderschutz des Kreises besteht, eine Aufdringlichkeit oder eine Mutwilligkeit zugemutet hat.

.

Ich überlasse die praktische Form und Inhalt des Beispiels der Erinnerung eines Jeden, wo es zur „führenden Gewaltausübung“ (ich rede nicht von der vollkommen normalen Kindergewalt unter Gleichaltrigen) kam, eines Erwachsenen gegen ein Kind / für ein Kind. Ein Festhalten, ein Arschtritt, ein angedeuteter Faustschlag, ein heftiger Rempler – egal – und sofort war die Lage bereinigt.

.

Das Kind hatte förmlich darum gebeten, gezeigt zu bekommen, wo die Grenze ist – und wo soziale Verpflichtung, z. B. auch Rücksichtnahme oder Selbstdisziplin verlangt sind und handgreiflich eingefordert werden, und wo das Kind versteht, dass es gestoppt wird.

.

Ich habe selbst mal als Lehrer einer Schulklasse ein in Rage geratenes tobendes Kind einfach ausgehoben: Umarmt, Hochgehoben, Festgehalten und Strampeln lassen. Alle anderen Kinder haben zugeschaut und gesehen, was passierte. Es war gewaltsame Führung gegen den Willen des Kindes.

.

IMG_4098

.

Und – Warnung vor dem Hunde!! – mit Schülern ist das nochmal anders als in einer vielköpfigen Familie. Wer mit Vielen am Tisch sitzt, muss sich oftmals mehr gedulden als er lustig ist – und da kommen diese Grenzbereiche des Erlösungsbedarfes, den Papst Franz auch ansprach.

.

IMG_4102

.

Papst Franz stieß auf Unverständnis. Es ist das Unverständnis der Verständnisarmen.

.

Herta Müller, unsere beste Literatin, die Verfasserein der goldenen Worte, die jedes deutsche Schulkind kennen muss, schrieb in „Mein Vaterland war ein Apfelkern“:

.

„… Es gibt Gefühle, gerade bei Kindern, die sind so konkret wie der Körper selbst – nicht mehr und nicht weniger. Die sind einfach da und das reicht. Das ist mehr als genug.“

.

Den Maßstab, dass ein reifer Erwachsener sich jahrelang zum Hampelmann eines desorientierten Abkömmlings macht, nur weil jemand unsicher ist, angemessene Formen von Führung und Fühlung, als Funktion von Führung, dem Kind zu liefern – oder weil junge Eltern ihres Einzelkindes glauben, die Nachkömmlinge seien ein Hauptberuf mit Vollbeschäftigung – darf sich im Rahmen des Gesetzes jeder selbst setzen.

.

Wer diesen Maßstab dem kleinen suchenden Individuum samt vernachlässigtem Führungsbedarf überlässt, ist nicht reif dafür, ein Kind zur Lebenstüchtigkeit, zur Validität und Selbstständigkeit hin zu begleiten.

.

Man kann bei beinahe allen gescheiterten Exzistenzen leicht nachvollziehen, welche Qualität die Eltern während der Aufzucht hatten. Dann ist es bald reif für den Tierschutz bzw. für den Deutschen Kinderschutzbund zu spät.

.

Wenn der Papst spricht, läuft er immer Gefahr überhört oder falsch verstanden zu werden.

.

Es ist aber gar nicht entscheidend, was Papst Franz wörtlich gesagt hat, sondern dass sich Erwachsene über ihre eigenen Eltern Gedanken machen – Vorbilder und nicht Vorbilder -, um dann nochmal mit den eigenen und anderen Kindern neu anzusetzen.

.

Man kann nicht die Polizei anfordern, wenn das Kind gerade mal herausgefunden hat, wie man mit Feuerzeug Gardinen anzünden kann (interessant ist das durchaus).

.

Papst Franz hat vermutlich nicht vom Auslassen angestauter Aggressionen gegen Schutzbefohlene gesprochen, durch alkoholkranke Mütter oder dauergeile Väter.

.

und BESTELLEN

subscription to Dietmar Moews Abonnement von Dietmar Moews un abonnement à Dietmar Moews

Blätter für Kunst und Kultur erscheinen in loser Folge im Verlag Pandora-Kunst-Projekt Köln

Blätter Neue Sinnlichkeit

.

IMG_4071

.

Indem ich Ihnen ein langes Leben wünsche, sparen Sie auf diese Weise ganz erheblich.

Abonnement auf Lebenszeit für EURO 500,- (oder entsprechender Landeswährung)

Einzelpreis oder Abonnement inkl. Versand EURO 12.-, Schüler bei Selbstabholung EURO 4.-

Abonnieren Sie mit Namen, Postanschrift, Ort, Datum, Unterschrift sowie EURO 500 zur Verrechnung bei:

PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein