Griechenland stimmt für Nordmazedonien

Januar 26, 2019

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am Samstag, den 25. Januar 2019

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DLF.de am 25. Januar 2019:

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„Namensstreit – Athen einigt sich mit Mazedonien

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Das griechische Parlament hat dem Abkommen mit Mazedonien zur Beilegung des jahrzehntelangen Namensstreits mit knapper Mehrheit zugestimmt. Der Vertrag sieht die Umbenennung des Nachbarlandes in „Nordmazedonien“ vor. Vor der Abstimmung war unklar, ob eine Mehrheit zustande kommt.

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Bei der Abstimmung votierten 153 Abgeordnete für die Umbenennung, 146 waren dagegen, es gab eine Enthaltung. Bis zuletzt gab es bei der Debatte erbitterten Widerstand und Tumulte im Parlament.

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An dem Abkommen war erst kürzlich die Koalition von Ministerpräsident Tsipras zerbrochen, der seither eine Minderheitsregierung führt und nach dem Votum von einem historischen Tag sprach. In Brüssel äußerten sich Spitzenvertreter der Europäische Union erfreut, ebenso die mazedonische Regierung in Skopje. Das dortige Parlament hatte das Abkommen bereits gebilligt. Wegen des Namensstreits blockierte Griechenland stets eine Annäherung Mazedoniens an Nato und EU.

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Das Thema ist in beiden Ländern Gegenstand erbitterter politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Mazedonische Nationalisten wehren sich gegen eine Umbenennung ihres Landes, während auf griechischer Seite Gebietsansprüche auf die gleichnamige Provinz befürchtet werden.

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Dietmar Moews meint: Immer, wenn ein so definiertes Kollektiv aufgefordert ist „seine“ Werthaltung auf den Zeitpunkt hin zu beschließen und zu proklamieren, kommt das empirische Dilemma heraus:

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Ein Kollektiv ist nicht ein großer Mensch, sondern ein Kollektiv ist die wahllose Mischung von Obst und Gemüse, Beeren, Sträuchern, Kräutern, Algen und Pilzen, dem es an sich unmöglich ist, gemeinsame Ziele wirklich in den möglichen Synergiepotenzialen zu befördern und einzulösen.

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Die faule Ausrede von sogenannten wissenschaftlichen Historikern, die stets behaupten, man könne erst aus zeitlichem Abstand einer angemessenen Vergangenheit eine historische Situation beurteilen, findet Ausdruck in der geradezu folkloristischen Urteilschwäche über Zeitgeist, Vorstellungsorientierung und ernsthaften Wertvorstellungen von hi JA und hi NEIN.

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So war die teils aggressive Diskussion und Gewaltäußerungen der Griechen zur Frage, ob das Wort MAZEDONIEN nun in einer Variante für das ehedem jugoslawische Mazedonien, als NORDMAZEDONIEN, mit geistig-seelischen Nachteilen, Verlusten und Zukunftsrisikien verbunden wäre.

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Man dabei darf ruhig rekapitulieren, dass Nordmazedonien etwa 2 Millionen Einwohner hat, die Mazedonisch und Albanisch als Amtssprache sprechen. Während im nordgriechischen Mazedonien nur etwa 40.000 Mazedonier leben, deren Amstsprache Griechisch ist.

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Die Aggression der Griechen heute, wo es um das Staats-Namensrecht für das mazedonische Mazedonien als „Nordmazedonien“ geht, rührte mehr als Selbsthass von der eigenen Urteilsunsicherheit her der griechischen Alltagsmenschen, denn auf klar zu benennenden Materialen und politik-sozialen Kosten:

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Da sagten Hausfrauen aufgebracht:

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Was soll ich später meinem Kind erklären, wenn es die Aufgabe unseres Namens „Mazedonien“ nachfragt – ob ich denn nicht unsere Geschichte versucht hätte zu verteidigen?

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Ob es denn nicht zu verhindern gewesen wäre, dass dem nördlichen Mazedonien im Jahr 2018/2019 vom Regierungschef Tsipras und dem Parlament in Athen, die Benamung als „NORDMAZEDONIEN“ gestatteten?

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Es reicht die Hausfrauenblödheit nicht, zu glauben, interessant sei doch vielmehr die Frage, warum das nicht so gut gestellte EU-Griechenland es für vorteilhaft fand, dass auch NORDMAZEDONIEN durch diese Namensänderung (von bislang Mazedonien in Nordmazedonien, i, Unterschied zum griechischen Mazedonien) bald in die NATO und die EU aufgenommen werden könnte. Sodass Griechenland zukünftig mit dem nachbarlichen Nordmazedonien in EU-Inlandbeziehungen leben könnte. Und der Weg zum Handelshafen Tessaloniki für Nordmazedonien lebenswichtig ist.

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So sieht Friedens-Weltpolitik aus. Griechen können jetzt froh sein. Staatschef Alexis Tsipras hat nunmehr historischen Rang wie ebenso der Nordmazedonier Zoran Zaev, die beide den Nationalisten mit Vernunft erfolgreich entgegen getreten waren.

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EUROPA macht IDOMENI zum Gewaltsymbol

April 10, 2016
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Vom Sonntag, 10. April 2016

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Bildschirmfoto vom 2016-04-10 13:47:52

Screen shot GMX.de am 10. April 2016

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Heute, Sonntag, am 10. April 2016 berichten die Nachrichtenagenturen über die Gewalt gegen die Zuflüchtigen im griechischen IDOMENI nach EUROPA an der Mazedonischen Grenzen.

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Fortress Europe“, ist eine seit vielen Jahren diskutierte Idee, wenn von Globalisierung und dem globalen Nord-Süd-Problem die Rede war. Schon Alt-Kanzler Willy Brandt, SPD, hatte dieses Thema zu seiner Altersarbeit gemacht. Doch man kam zu einer typischen Lösung:

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EINS: Man kann die Globalisierung nicht aufhalten und nicht aufhalten wollen.

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ZWEI: Europa sollte nicht versuchen, Europa in ein physisches Fort einzumauern. Das „Fortress Europe“ sei nicht militärisch abzuriegeln.

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DREI: Europa hat sich niemals ernsthaft über die Entwicklung der heute die eigene Bevölkerung auf die Volkerwanderung nach Norden zwingenden Notregionen durchdringend gesorgt. Die heutigen Flüchtlingsströme sind mit offenen Augen erwartet worden. So lange die Boot-Leute im italienischen Lampedusa von Italien irgendwie aufgenommen wurden, hat EUROPA einfach Italien weitgehend mit diesem Ansturm allein gelassen. Die tausende Ertrunkenen sind Opfer der Abriegelung Europas.

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Heute haben also mehrere Hundert Flüchtlinge und andere Migranten versuchten am Sonntagmittag in Idomeni, an verschiedenen Stellen die Grenze zwischen Griechenland zu Mazedonien zu überqueren. Mazedonische Sicherheitsbeamte wehrten die Menschen mit Tränengas und Blendgranaten ab, wie die Athener Tageszeitung „Kathimerini“ berichtete.

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Die Tatsache, dass Flüchtlinge in die Türkei abgeschoben und von dort weiter in die Not abgeschoben werden sollen, löst nun die mittellosen Ausbruchsversuche der Flüchtlinge gegen den Zaun und gegen die Grenzwächter aus.

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Es sollen in Idomeni arabisch getextete Flugblätter herumgehen, die die Situation jetzt noch verschärft haben sollen.

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Dietmar Moews meint: Eine schöne Ironie liegt nun noch in der tatsache, dass das nicht E U-Mitglied Mazedonien offen Waffengewalt gegen die hilflosen und wehrlosen Menschen einsetzen.

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Die Spitzfindigkeit der E U-Abriegelung, zwischen

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syrischen Kriegsflüchtlingen und anderen trennen zu wollen, achtet weder das Asylrecht, das für alle Menschen gilt, noch die Tatsache, dass

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Flüchtlinge aus anderen Weltgegenden ebenfalls in Not sind, die zumindest ein Asylverfahren oder einen provisorischen Gästestatus bekommen müssten.

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Mir ist die zynische Ablehnung, zu helfen, eine schreckliche Unmenschlichkeit, die sich auf eine medial inszenierte gesellschaftliche Mehrheit beziehen kann.

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Eine andere Seite dieser propagandistischen Hetzkommunikation ist die akzellerierte Beachtung von Thilo Sarazzins „Deutschland schafft sich ab“, dem Fremdenhass-Buch.

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Aber auch die staatlich geführte „NSU-Mordszenerie“ und den dilatorischen medialen Umgang damit, vergrault Menschen und stärkt die „Fortress Europe“-Vorstellung.

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Die propagandistische SYLVESTER in Köln Kampagne will gar nicht mit dem Flüchtlingsthema behelligt werden. Die Bürger fordern die Hilfe ebenfalls nicht vom Staat. Die Bürger fragen auch nicht nach Beweisen für die „Sylvester-Straftaten“ von Asylanten.

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Die bis heute unerwiesene Behauptung von tausenden Straftaten von Flüchtlingen und Zuwanderern gehen bei den deutschen Behörden in der föderalen Verantwortungsverschiebung unter.

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Die Gemeinde schiebt es aufs Land und den Bund, das Land beschuldigt die Gemeinde und den Bund, der Bund beschuldigt Länder und Gemeinden und alle gemeinsam beschuldigen die Flüchtlinge für die Ablehnung jeder Hilfe und Zuständigkeit – und der Hass auf Europa wird geschürt.

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Kein Problem zu sehen ist die gescheiterte Politik für die Nord-Süd-Schere und den daherrührenden Flüchtlingsstrom.

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Globales Internetz wurde ohne IT-Politik organisiert. Die Folgen werden jetzt mit Waffen am mazedonischen Zaun verteidigt.

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Sind Mazedonier, die mit Österreicher und Deutscher Hilfe agieren,andere Menschen als Italiener? Was würden wir empfinden, wenn Italien ebenfalls auf Bootleute schießt?

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