LÜGENPRESSE mit EU-Urheberrechts-Brutalisierung durch UPLOAD-Filter

März 13, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9015

am Mittwoch, den 13. März 2019

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Adenauer an St. Aposteln in Köln

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Es ist schon bemerkenswert, wenn – was jeder politisch aufgeklärte Bürger weiß – dass der Staat die Öffentlichkeit ununterbrochen mit geschönten, lückenhaften und irreführenden LÜGEN speist und abspeist, der HARTE LAUTE FALL wiedermal anklopft und hier vorgenommen werden will.

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Der staatliche DEUTSCHLANDFUNK zitiert laufende Meter deutsche staatliche PROFESSOREN, die angeblich kompetent sind und Ahnung haben.

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Und dann heißt es zum Beispiel, wie hier jetzt zitiert wird. Der Interviewtext wird beinahe vollständig wiedergegeben, damit die zusammenfassende Kritik, unten, nachvollziehbar sein soll. (Ich gehe davon aus, dass der Interviewte seinen Text abgesegnet hat und dass damit die Rechte beim DLF liegen, sofern der Autor Münchenberg keine eigenen Autorenrechte generiert, wenn er als Mitarbeiter des DLF Texte schafft:

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DLF.de am 11. März 2019 von Axel Voss im Gespräch mit Jörg Münchenberg:

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„Neues EU-Urheberrecht – „Den Plattformen ist jedes Mittel recht, falsch zu informieren“

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Im Streit um das EU-Urheberrecht hat der CDU-Europapolitiker Axel Voss Kritik an großen Plattform-Betreibern wie Youtube geübt. Diese würden sich gegen eine wie auch immer geartete Haftung wehren und Proteste weiter erstarken lassen, damit das EU-Parlament entsprechend reagiere, sagte Voss im Dlf.

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Jörg Münchenberg: Deutschland hat der geplanten Reform des EU-Urheberrechts längst zugestimmt, die jedoch auch bei Experten höchst umstritten ist. Bislang nämlich bestimmen die Nutzer auf Plattformen wie YouTube die Inhalte, die sie selbst hochladen. Künftig aber sollen die Plattformen haften, wenn Urheberrechte verletzt werden. Deshalb könnten in Zukunft sogenannte Upload-Filter zum Einsatz kommen, Computerprogramme, die automatisch die Inhalte überwachen und dann auch automatisch aussortieren. Tausende von Jugendlichen gehen seit Wochen in ganz Europa gegen diese Pläne auf die Straße.

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Am Telefon ist nun der zuständige Berichterstatter des EU-Parlaments, Axel Voss von der CDU. Herr Voss, einen schönen guten Morgen.

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Axel Voss: Ja, guten Morgen!

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Münchenberg: Herr Voss, droht da ein zweites TTIP? Sprich: Hat die EU, haben Sie schlicht unterschätzt, was da mit der geplanten Reform losgetreten wird?

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Voss: Hier geht es ja um grundsätzliche Dinge, ob eine Plattform eine Haftung auch haben soll, was sonst normalerweise jeder Betrieb hat, dass er sich darum kümmert, dass auch die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Und ich glaube nicht, dass das hier so unmöglich ist, und gerade bei den Plattformen, die sowieso schon so monopolartig sind, dass man hier auch eine entsprechende Verpflichtung durchaus einführen kann, ohne dass sich das Internet angeblich so verändern würde.

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Münchenberg: Auf das Technische gehen wir gleich ein, aber erst mal das Grundsätzliche. Es gibt enormen Widerstand in ganz Europa. Haben Sie den schlicht unterschätzt oder so auch gar nicht erwartet?

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Voss: Ganz zu Anfang habe ich den so nicht erwartet. Es zeichnete sich schon im Sommer letzten Jahres ab, nachdem wir eigentlich in das Plenum gehen wollten auf der Grundlage des Rechtsausschusses, was sich hier dann auch abzeichnete in Punkto Gegenwehr. Nur ich habe oftmals das Gefühl, die Begründungen, die dem zugrunde liegen, und auch die Wörter, die dann einfach so in den Raum geschmissen werden, was meines Erachtens völlig kritiklos einfach weitergegeben wird auch von den YouTubern, dass hier auf einmal das ganze Geschäftsmodell infrage steht, das halte ich absolut inhaltlich-sachlich für zu übertrieben. Deshalb habe ich oftmals das Gefühl, es mangelt aber auch an einer Art sachlichem Interesse, wie das denn überhaupt zustande kommt.

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Münchenberg: Würden Sie sagen, die Jugendlichen haben sachlich keine Ahnung?

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Voss: Sie haben Befürchtungen oder äußern Befürchtungen, dass das jetzt dazu führen muss. Das hatte man auch schon bei dem Netzwerk-Durchsetzungsgesetz, diese Befürchtung, und auch da ist es überhaupt nicht eingetreten. Was hier passiert: dass sich die großen Plattformen gegen eine wie auch immer geartete Haftung wehren und auch keine Gelder an die Kreativen abgeben wollen. Und deshalb ist ihnen jedes Mittel recht, hier aus meiner Sicht falsch zu informieren und deshalb die Proteste immer weiter erstarken zu lassen, damit wir im Europäischen Parlament dann entsprechend darauf reagieren.

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Münchenberg: Schauen wir uns das trotzdem noch mal im Detail an. Umstritten sind vor allem diese sogenannten Upload-Filter, weil jetzt die Verantwortung künftig bei den Plattformbetreibern liegt, was da hochgeladen wird, und die Kritiker sagen, nur mit diesen Upload-Filtern ist es überhaupt möglich, so eine Kontrolle durchzuführen. Da geht es ja um enorm viel Material. Es sind Tausende von Stunden, die da allein pro Minute zum Beispiel auf YouTube hochgeladen werden. Auch aus Ihrer Sicht, Sie sind ja auch der Fachmann: Gibt es zu diesen Filtern überhaupt eine Alternative?

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Voss: Bei großen Plattformen wie bei YouTube wird man ohne eine technologische oder softwaregestützte Haltung gar nicht das anders schaffen können. Aber auch hier ist eigentlich die Zielrichtung ja eine andere. Wir wollen zunächst mit Artikel 13, dass die Plattformen mehr lizenzieren und fairer vergüten. Das ist der eigentliche Hauptzweck.

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Münchenberg: Aber wenn der Kollateralschaden, Herr Voss, auch das ist, dass hier quasi eine Art Zensur ausgeführt wird?

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Voss: Nein, das ist nicht der Fall! Diese sogenannte Identifizierungssoftware für urheberrechtlich geschützte Werke basiert ja lediglich auf dem digitalen Fingerprint der Rechteinhaber. Das heißt, der Rechteinhaber entscheidet doch dann darüber, das darfst Du hochladen, das darfst Du nicht hochladen, und das ist auch das Prinzip eines Urheberrechts.

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Münchenberg: Aber jetzt hat die Koalition zum Beispiel ausdrücklich selbst im Koalitionsvertrag festgehalten, dass man Upload-Filtern eine Absage erteilt hat. Weiß das Europäische Parlament das besser?

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Voss: Ich würde nicht sagen, dass wir es besser wissen. Ich würde aber schon sagen, dass wir auch gar nichts von den Upload-Filtern in diesem Text drinstehen haben.

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Münchenberg: Die aber eine Konsequenz sein werden.

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Voss: Wir beschreiben nur eine Haftung, wie jeder Betrieb das auch hat, dass er die Dinge einhält, die rechtlich vorgegeben sind. Wenn wir jetzt anfangen wollen, bei Plattformen zu sagen, na ja, die brauchen das alles irgendwie nicht, dann müssen wir darüber diskutieren, ob das Urheberrecht überhaupt noch durchgesetzt werden kann, und dann müssen wir darüber diskutieren, ob wir überhaupt noch Urheberrecht haben wollen. Das will aber bislang jeder. Bloß keiner möchte die Konsequenzen daraus tragen, und da muss man schon mal ein bisschen darüber nachdenken, wie man denn dann, wenn man den Weg jetzt so nicht gehen will, das machen möchte.

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Münchenberg: Herr Voss, das wäre jetzt meine Anschlussfrage. Wie geht jetzt trotzdem die Politik mit diesen Protesten, mit der Kritik um? Man hofft einfach darauf, dass das vorbeizieht am Parlament, oder gibt es doch auch noch mal Überlegungen, dass man hier im Detail nachjustiert?

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Voss: Nachjustieren werden wir nicht können, weil das Verfahren als solches abgeschlossen ist und nur noch eigentlich die Abstimmungen über die Texte ausstehen. Es gibt mir ja auch keiner irgendeine Idee, wie man das nachjustieren sollte. Es ist ja nicht so, dass YouTube tatsächlich alles irgendwie „filtern“ müsste oder erkennen müsste. Sie können ja auch ihre Technologie so einstellen, dass sie sagen, alle Filmchen bis zehn Sekunden sind frei. Ja, sie haben das Risiko, dass dann mal etwas dabei ist, was vielleicht nicht der Ausnahme eines Urheberrechts entspricht. Aber letztlich muss man sagen, wir verpflichten keinen, das zu tun, und wenn sie nur so ihren Anforderungen nachkommen können, haben wir sehr deutlich auch gemacht, dass sie auch dann natürlich die Ausnahmen vom Urheberrecht, die zulässigen Memes, GIFs etc., auch hochladen lassen müssen.

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Münchenberg: Herr Voss, eine kurze Frage noch mit Bitte um kurze Antwort. Das Europäische Parlament muss ja noch zustimmen. Steht die Mehrheit für dieses Gesetz?

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Voss: Steht was bitte? Ich habe es nicht verstanden.

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Münchenberg: Steht die Mehrheit für diese Reform?

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Voss: Ich gehe im Moment davon aus. Ich habe zurzeit keinerlei Signale, dass die Mehrheit, die das im September mitgetragen hat, jetzt auf einmal abspringen würde. Deshalb gehe ich im Moment davon aus, dass die Mehrheit auch existiert.

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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Dietmar Moews meint: Herr Voss wiederholt, was alle Gekauften der Urheberrechtsreform-Interessenten ostinat widersinnig wiederholen:

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Es gehe um Rechtsschutz der Autoren, die bislang um ihre Autorenrechte betrogen würden.

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So ist es aber gar nicht. Jeder Rechteigentümer kann auf der Grundlage seines geltenden Urheber-Rechtes seine Ansprüche beitreiben.

 

Irreführend behauptet man, jetzt lägen mit dem weltweiten Internetz neue Verbreitungspraktiken an, die nicht von den Lizenzschützern domestiziert und auf die Rechte der Urheber hin vertreten werden könnten – was mal im weltweiten Netz drin ist, wird weiterverbreitet und uferlos und unlizenzierbar.

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Deshalb müsse schon vor jedem Upload, Lizenz erworben werden. Das wird vom neuen Urheberrecht erwartet – das würde durch Uploadfilter automatisch abfischbar und es würde nicht kassiert – auch der Rechteinhaber ginge leer aus.

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Dietmar Moews meint hingegen, jeder Autor muss seine Autorenschaft und seinen Urheberanspruch, die sein Urheber als Urheber- und Folgerechte begründet, beweisen kann.

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Das geht einfach, indem sich ein Urheber sein Dokument seiner Leistung für wenig Geld selbst als Zustellungsurkunde per Post zustellen lässt. Da steht dann schwarz auf weiß:

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Komponist Moews hat sich am 1. April 2019 die Partitur seines Liedes „Ich binne Sülzer Jung, wat willste mache“, 5 Blatt bezeichnet 1-5 nebst vier Strophen Text gegen Unterschriften zugestellt und dokumentiert.

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Damit kann ich, wenn jemand mit meinem Lied Geld macht, über die GEMA die Lizenzansprüche eintreiben lassen: Abrechung über Stückzahlen-Absatz, Verkaufssummen, Ertragssummen, Weiterverbreitung mit sonstigen Erträgen, Liveauftritten, TV-, Radio- Youtube etc.

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So ist es bisher nach dem geltenden Urheberrecht – und nicht anders ist es betreffs Autoren und Konsumenten und Verwertern. Sobald ich ein Werk veröffentlicht habe, kann ich nicht mehr bestimmen, wie es von anderen weiter verwertet wird. Ich habe nur noch Anspruch auf Nachweise und Beteiligung an Erträgen, die im Folgerecht generiert werden.

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Das neue Urheberrecht, soll diese Kultur der freien Benutzung von Geist, durch Sperrfilter stoppen lassen. So, dass Werke nur durch den Autoren selbst lizensiert genutzt werden dürfen: ALSO Erst Lizenvertrag, dann bei Youtube hochladen. Erst das DLF-Interview vom DLF lizensieren lassen, dann LICHTGESCHWINDIGKEIT hochladen.

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KURZ: Ich steige sofort aus, wenn diese absurde Praxis durch die Urheberrechtsreform (nicht nur § 13) in der EU erzwungen wird. Ich kritisiere nicht mehr. Ich zitiere nicht mehr zu wissenschaftlichen Zwecken. Denn Geld verdient man damit ohnehin nicht; selbst, sollte sich WORDPRESS damit goldene Eier legen – ich habe damit meine Arbeit und Freude zur Meinungsfreiheit in meiner Demokratie. Aber eine Anwaltskanzlei gründe ich nicht, damit Lizenzhändlerei entsteht – das ist absurd.

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Und ich erkläre noch kurz aus meinem Leben:

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Wenn in den USA ein literarischer BESTSELLER neu rausgekommen und aufgestiegen ist, dann gibt es deutsche Verlage, die ganz primitiv, anhand der Verkaufszahlenerfolge, sich ein solches US-Buch auf eigene Kosten ins Deutsche übersetzen lassen und in einer kleinen Auflage in den eigenen Verlagskatalog als Neuerscheinung rausbringen. Dafür werden keine Rechte erworben, davon erfahren der amerikanische Autor und sein Verlag vielleicht gar nichts.

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Es kann sogar so sein, dass der Orignaltitel und der Originalautorenname, die im deutschen Urheberrecht UNVERÄUSSERLICH SIND, hier jetzt in der Neuübersetzung geändert erscheinen (das US-COPYRIGHT lässt sogar Namensanmaßung eines Werke zu).

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ABER: Wenn mit dem „geklauten Büchlein“ mehr als nur Kosten für Übersetzung, Lektorat und Druck, sondern wirkliche Auflagen und Erträge erreicht werden – wenn also Profit entstanden ist, dann verhandeln der Original-Copyright-Owner USA mit dem deutschen Folgerechtler, es ist Pflicht des Nutzers Abrechnungen vorzulegen, belegen der Absatzzahlen, Auflage, Umsätze, Gewinne, und dann werden feste, übliche Anteile an den OWNER des Copyrights überwiesen; davon erhält dann der Schriftsteller in Long Island seine vertraglichen Anteile (so – nach heutigem alten Recht). Wenn allerdings das Ganze Buchnachmachen ein Flop wird, verschwindet der Titel aus dem Katalog des deutschen Verkages, er hatte leider Kosten und Verlust und versucht es mit dem nächsten US-Bestseller, hoffend, jetzt mal ein TO WHOME THE BELL TOLLS zu erwischen, der dann heißt WEM DIE STUNDE SCHLÄGT das deutsche Erfolgsbuch zugunsten der US-Copyright Owners des Autoren Ernest Hemmingway..

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„Neues EU-Urheberrecht – „Den Plattformen ist jedes Mittel recht, falsch zu informieren“ ist eine völlig irreführend Darstellung der Lobby der Kulturindustrie, die dieses einschränkende neue Gesetz verfolgt, mit der blödsinnigen Behauptung „Autorenleistungen seien im Internetz anders zu handhaben als im Real-Life“;

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dabei geht es immer und unverändert so, dass,

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bevor von Zweiten und Dritten nicht direkt oder indirekt Profit gemacht wurde,

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gibt es keine Forderungen.

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(Den idealistischen, nonprofit- und notforprofit Gebrauch ist der Urheber nicht berechtigt zu verbieten und nicht selbst taxieren; sobald er publiziert hat). Hier wollen aber die Verwertungsgesellschaften wie GEMA, VG-Bild, VG-WORT, GVL u.a. jetzt dazwischen kommen.

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Der Blödsinn wird auch nicht dadurch besser, das der Deutschlandfunk kürzlich sogar Mathias Döpfner von AXEl SPRINGER dazu als ein Echo brachte.

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FINE E COMPATTO,

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WARNUNG: recommended posts (Zusätze, die als Empfehlungen oder Beziehungen von WordPress hier eingestellt werden)

 

auf dem Dietmar Moews‘ Blog eingeblendete „Recommended Posts“ oder sonstige „Pseudoempfehlungen“ werden von WordPress

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gegen das Einverständnis des Eigentümers Dr. Dietmar Moews

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Ab jetzt werden alle Dietmar Moews‘ Blog-Beiträge mit dem SLOGAN

 

FINE E COMPATTO deutlich beendet.

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Verschwörung und Googles hoheitsfreie Expansion 1

April 17, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4309

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Dietmar Moews meint: Google hat übernommen. Die Menschheit muss sich besinnen. In der angängigen IT-Revolution hat Google mit dem 4.0-Netz das liberale demokratische Selbstbestimmungkonzept vernichtet.

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Google hält mit 91,2 Prozent Suchmaschinen-Marktanteil gegenüber der nächstgrößten google-unabhängigen Suchmaschine mit 16,4 Prozent, Baidu in China, den technischen Vorsprung und die diesen bedingende Kapitalmacht.

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Google ist nicht das Internetz, aber die Menschen hängen am Tropf von Google.

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Verschwörung und Verschwörungsglaube

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Mit der IT-Revolution ist die politische Betroffenheit der nachwachsenden Menschen angeregt. Dabei stehen nüchterne soziologische Empirie und folkloristische Hilfserklärungen einander gegenüber.

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Die große Zahl kann nicht urteilen, sondern bildet banale Meinungsmajoritäten. Dabei stehen Motive der Entlastung und der Selbsterleichterung im Mittelpunkt der unausgesprochenen Meinungen. Während die Artikulationen lediglich als mehrheitstaugliche Meinungsanpassung dienen, nicht als politische Problemlösung Seinsbindung und Gültigkeit haben. In allen Öffentlichkeiten erlebt man, wie Menschen, Professionelle, Alltagsmenschen, Interessenten und Uninteressierte über Verschwörungen, über mögliche Verschwörungen, verschiedene Verschwörungstheorien erörtern. Von Mafia bis Kirche, von Weltjuden und Geldjuden, von Fed-Bank, Rothschild, zum Militärischen Komplex, Bilderberg, Illuminaten, – es bringt gar nichts, sich mit Blick auf Verschwörungsdebatten um Vollständigkeit zu bemühen.

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Diese Debatten werden nicht als Problemlösungen betrieben, sondern als das Gestalten oder Finden von Hilfserklärungen. Von Stereotyp bis Sündenbock, Rassismus und Fremdenangst – nichts ist dem verwirrten Menschlein zu blöd, sich daran zu klammern zu versuchen.

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Selbst im Chaos Computer Club, wo sich die Elite der IT-Interessenten und der Hacker zusammenfinden, werden politische Themen lieber weggeschoben, d. h. mit Hilfserklärungen beiseite gelegt. Da ist auch die Verschwörungstheorie immer in Sicht. Dabei liegen die IT-Entwicklung und die Entscheidungsprozesse der it-rechtlichen Entwicklungen und der IT-Politiker vollkommen offenbar:

Die Googles verlangen Deregulierung, also Fundamental-Liberalismus.

Die Nichtgoogles machen „alternativlos“ mit oder glauben an die Juden, den Westen, das Kapital, – und an die unausgesprochenen Deals (also Verschwörung).

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Die IT-Revolution zu verstehen, erübrigt jegliche Verschwörungs-Hilfserklärungen.

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Mehrheitsbildung ist so gesehen immer Verantwortungsflucht und enthält nie probate Urteile. Minderheiten können noch so fundiert und zwingend argumentieren – sie werden als unerwünschte Belastung mehrheitlich abgelehnt.

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So hat die IT-Revolution den Fortschritt längst nicht aus krummem Holze gezimmert, sondern aus vollkommen geraden mathematischen Axiomen perfekte Rechenmaschinen entwickelt, die nunmehr mit sich selbst (4.0) vollkommen klare Prozessschritte liefern. Der Mensch ist nur noch durch einige profitorientierte Entscheider an 4.0 beteiligt – alles Weitere machen die vernetzten Prozessoren über Algorithmen unter sich aus.

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Immanuel Kant sprach vom krummen Holz der Menschheit:

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Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“ Immanuel Kant, „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ (1784)

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Der individuelle Mensch muss als Maßgabe unserer gesellschaftlichen Organisation gesetzt werden: Das Individuum! Bei allem Sozialverständnis und allen Soziologie-Irrtümern soll das anthropologische Grundverständnis – mit den vier Fragen Immanuel Kants unerbittlich im Zentrum der staatlichen Organisationspflichten für Bildung stehen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie ist der Mensch?

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Antwort: Der Mensch ist vor Allem ein einmaliges Individuum, allerdings mit vielfältigen sozialen Wirkungsbeziehungen. Aber immer muss das Individuum sich selbst für entweder Ja oder für Nein entscheiden (wobei Unentschiedenheit stets entweder Ja oder Nein bedeutet – da kommt keiner raus).

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Dietmar Moews meint: Auch unser Rechtsstaats-Konzept setzt das Individuum als anthropologisches Zentrum. Wir rechnen Schuld und Verantwortung auf individuelle Zurechnung, Abgrenzung gegenüber Nichtzurechenbarkeit und Unzurechnungsfähigkeit bzw. und sonstigen Schuldausschließungen.

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Google rules

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Es sind also nicht der Mensch als Individuum, sondern nur noch einige wenige Entscheider-Individuen am weltweiten Google-Regiment beteiligt.

Es sind auch nicht die Menschen als Google-Konsumenten-Kollektive nach eigenen politischen Maßgaben entscheidend.

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Damit stehen wir vor einer neuen Welt – infolge von zwei Hypothesen:

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EINS Wenn Google vorrangig profitorientiert arbeitet und dabei Wettbewerber und vor- und nachgelagerte Bereiche der eigenen Absatzziele zu beherrschen sucht, findet dieses unter Bedingungen des Weltfriedens, lokaler Kriegshandlungen oder totaler Kriegshandlungen statt.

Besteht folglich zwangsläufig die Erwägung, ob und wie die Macht- und Profitziele für Google mit Krieg und Frieden zusammenhängen?

Da Google auf freie private zivile Internetz-Kommunikation abgestellt ist, können weder NSA-Geheimdienst-Daten-Instrumentalisierungen noch der Einsatz der IT zu Zwecken des Cyber War die Umsätze für Google aus heutiger Sicht begünstigen oder fördern.

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Google ist eine Friedensmacht

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Unter den Erwartungen auf die möglichst großen Marktanteile an der Internetzkommunikation wird hier angenommen, dass Google Vorteile von freiem friedlichem Kommunikationsbetrieb und Nachteile von erheblichen Kriegsgleichschaltungen hat. Folglich ist Google eine Friedensmacht.

Welche Implikationen mit Googlefrieden zu denken sind, bleibt hier zunächst mal liegen.

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ZWEI Wenn Google Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Partnern aus verschiedenen nationalen und internationalen, nichtamerikanischen Rechtsspielen nutzt, selbst aber hauptsächlich durch US-amerikanisches bzw. Californisches Recht geregelt wird, können desungeachtet in Konfliktlagen Gerichtsprozesse gegen Google geführt werden bzw. Betriebserlaubnisse durch fremde Staatshoheiten beschnitten werden.

Hier knüpft nun die Hypothese ZWEI an die Hypothese EINS an: Wir kennen den Hitler-Witz, als ein einfacher SA-Mann einen Globus von Deutschland kaufen will, in der Annahme, dass das Hellblaue auf dem Globus das Dritte Reich wäre. Als er nun erfährt, wie geografisch klein Deutschland sich auf dem Globus ausnimmt, fragt er erstaunt: Weiß der Führer das?

Kurz: Google ist fähig und arbeitet bereits daran, den freien Luftraum und die hoheitsfreien Weltmeere als Offshore-Betriebsstandorte aufzusuchen. Google könnte sich damit außerhalb des Völkerbundes und jeglicher Rechtsspiele stellen. Google könnte sich auf einen Fundamental-Offshore-Liberalismus berufen und seine IT-Google-Produkte weiterhin weltweit auf dem fundamentalliberalen Konsumentenmarkt anbieten.

Google könnte sich mit konventionellen Waffen militärisch bewaffnen.

Google könnte sich eigene Offshore-Energiequellen aufbauen.

Google könnte seine eigene Geheimdienst- und IT-Kommunikationswaffen einrichten.

Google könnte mit Drohnen, die unbegrenzt die Welt umfliegen, photovoltaisch betrieben, jeden Punkt der Welt mit Internetz „versorgen“.

Wir werden es erleben, ob Google Friedenspolitik machen wird.

Wir werden erleben, dass Google in die hoheitsfreien Offshore-Zonen expandieren wird.