Fußballweltmeister 2014 Kevin Großkreutz bei BILD als PROMI

Februar 28, 2017

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von Mittwoch, 01. März 2017

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Möglich, dass BILD / SPRINGER-Medien – jenseits von Gut und Böse, also vollkommen pseudo-moralisch – nur die KAMPFMORAL um Absatz, Rang, Quote und Reizhöhe kennen und anerkennen will.

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KRITK der KRITIK ist ein hochkulturelles Kritikspiel, das für die Entscheider beim AXEL-SPRINGER-Verlag und für die BILD-REDAKTIONS-Leitung nicht als wichtiger Aspekt der Massenkommunikation und der Wettbewerbskraft in der Kulturindustrie gilt.

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SPRINGER-Chef Matthias Döpfner tröstet sich mit ausgewählter HOCHKULTUR und dem absurden Spruch:

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Wer mit BILD im Fahrstuhl der Prominenz hochfährt, wird früher oder später aus dieser Höhe bei und von BILD abstürzen gelassen.“

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BILD.de am 28. Februar 2017:

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GROSSKREUTZ STUTTGART !! – nach Prügelei in Klinik.

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Nun ist der erstklassige Berufsfußballspieler KEVIN GROSSKREUTZ (immerhin DEUTSCHER MEISTER mit BVB Dortmund und jetzt Stammspieler beim VFB STUTTGART – sechsfacher Nationalspieler und im Jahr 2014 FIFA-Fußballweltmeister in Brasilien) als Spitzenleistungssportler nicht mit oder durch BILD in den Prominenzfahrstuhl geraten, sondern durch sein sportliches Können.

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Dass GROSSKREUTZ zum WM-Kader von 2014 einer der 22 Kaderspieler für Deutschland war, folgte nicht aus BILD-Publizistik, sondern aus seiner beeindruckenden Saison beim BVB Dortmund. Dass es GROSSKREUTZ in Brasilien nur auf die Ersatzbank, nicht in die erste Elf schaffte, mindert sein Verdienst am WM-Titel gar nicht. Er gehört dazu. Er hat das Verdienst.

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Und jetzt die Pöbelei bei BILD, am 28. Februar 2017:

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Soziologen-Treffen im Kölner Excelsior

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Dietmar Moews meint: Ich kenne keine wichtigen Publikationen von Matthias Döpfner, auch nicht von Kai Diekmann, auch nicht von Julian Reichert – nur um mal die im BILD-Fahrstuhl hochgefahrenen zu nennen –  außer deren Bedienung des Boulevards, dem „Affen Zucker zu geben“.

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Weder Döpfners SPRINGER-Karriere, noch Diekmanns Kohl-Biografie oder seine Staats-Räsonnements zwischen Buchdeckeln sind bedeutend (und literaturgeschichtlich relevant). Mit dem ganzseitigen BILD-Titel „Wir sind Papst“ und dem das ganze Springer-Pressehaus in Kreuzberg bedeckendes Foto-Transparent mit dem Papst Ratzinger hat Diekmann wohl nicht mal eine schriftstellerische Fußnote geschaffen.

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Das muss auch nicht verlangt werden. Der dumme Karl Marx hatte auch nie um seine tollen Ideen sich groß gekümmert – es reichte ihm, seine engere Sozialwelt davon zu überzeugen, ihn, Karl Marx, samt seiner Hämorrhoiden, durchzubringen. Was kümmert es Marx, der forderte, die Welt zu verändern, dass wir sehr viel mit der Erhaltung der Welt zu tun hätten (daran hat Marx nicht mitgewirkt).

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Immerhin als Betreiber medientechnischer Neuerungen (BILD-Website) haben Döpfner und Diekmann Ambitionen und angeblich geschäftlichen Erfolg auf dem deutschen Markt – wohlan. Wie weit vorne SPRINGER damit weltweit ist, sollte aber klar sein. BILD ist hinten, allein, weil die IT-Revolution, die BB4E-Lage, die Bedeutung der IT in der deutschen Wirtschaft, gemessen am Anspruch, der ersten Welt zugerechnet zu werden (vergleichen wir also mit New York, mit Schanghai, Honkong und Seoul), nicht entsprach und entspricht – sie schaukeln immer im Mainstream mit.

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Den KEVIN GROSSKREUTZ, der als Fußballspitzenspieler es auch zu gewissem Wohlstand gebracht hat, der nicht mal die Kainszeichen der NEUREICHEN, sondern seiner Unterklassenherkunft trägt, nicht sympathisch zu finden, ist schon möglich.

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Screen Shot am 28. März 2017 bei GMX.de zu „Kevin Großkreutz…“

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Doch die gewisse Urteilsschwäche von Großkreutz, sich zwischen Selbstbild, Wunschbilderm und Fremdbild einzujustieren, nur holprig hinkriegt und dabei öfter mal aus der Rolle fällt (Pissen im Hotelfoyer; Prügelszene auf dem Wilhelmsplatz) ist die private Individualität eines noch jungen Mannes (28), dem doch ein guter Lebensweg offen steht, statt nur den albernen BILD-Promi-Fahrstuhl mitzufahren.

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Screen Shot BILD.de am 1. März 2017 §Mario Götze privat …“

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KEVIN GROSSKREUTZ wird das aushalten. MARIO GÖTZE, dem man jetzt von BILD immerhin seinen „WELTMEISTER 2014“ (gemeinsam mit KEVIN GROSSKREUTZ, gemeinsam von Borussia Dortmund) nicht streitig macht, aber dessen privater Personlichkeitsschutz blank von BILD missachtet wird – erlebt gerade, wie man als PROMI oben ist, mit BILD gestürzt wird (wg. Krankheit).

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Die Krankheit ist das moralische Konzept der BILD-Macht- und Profitorientierung. Dafür gibt BILD fast Alles – jedenfalls, wenn es BILD nichts kostet. Ob die Freundin von MARIO GÖTZE jetzt gerne im BILD zur Witzfigur gemacht wird, halte ich für peinlich.

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Verschwörung und Googles hoheitsfreie Expansion 1

April 17, 2014

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Dietmar Moews meint: Google hat übernommen. Die Menschheit muss sich besinnen. In der angängigen IT-Revolution hat Google mit dem 4.0-Netz das liberale demokratische Selbstbestimmungkonzept vernichtet.

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Google hält mit 91,2 Prozent Suchmaschinen-Marktanteil gegenüber der nächstgrößten google-unabhängigen Suchmaschine mit 16,4 Prozent, Baidu in China, den technischen Vorsprung und die diesen bedingende Kapitalmacht.

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Google ist nicht das Internetz, aber die Menschen hängen am Tropf von Google.

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Verschwörung und Verschwörungsglaube

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Mit der IT-Revolution ist die politische Betroffenheit der nachwachsenden Menschen angeregt. Dabei stehen nüchterne soziologische Empirie und folkloristische Hilfserklärungen einander gegenüber.

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Die große Zahl kann nicht urteilen, sondern bildet banale Meinungsmajoritäten. Dabei stehen Motive der Entlastung und der Selbsterleichterung im Mittelpunkt der unausgesprochenen Meinungen. Während die Artikulationen lediglich als mehrheitstaugliche Meinungsanpassung dienen, nicht als politische Problemlösung Seinsbindung und Gültigkeit haben. In allen Öffentlichkeiten erlebt man, wie Menschen, Professionelle, Alltagsmenschen, Interessenten und Uninteressierte über Verschwörungen, über mögliche Verschwörungen, verschiedene Verschwörungstheorien erörtern. Von Mafia bis Kirche, von Weltjuden und Geldjuden, von Fed-Bank, Rothschild, zum Militärischen Komplex, Bilderberg, Illuminaten, – es bringt gar nichts, sich mit Blick auf Verschwörungsdebatten um Vollständigkeit zu bemühen.

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Diese Debatten werden nicht als Problemlösungen betrieben, sondern als das Gestalten oder Finden von Hilfserklärungen. Von Stereotyp bis Sündenbock, Rassismus und Fremdenangst – nichts ist dem verwirrten Menschlein zu blöd, sich daran zu klammern zu versuchen.

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Selbst im Chaos Computer Club, wo sich die Elite der IT-Interessenten und der Hacker zusammenfinden, werden politische Themen lieber weggeschoben, d. h. mit Hilfserklärungen beiseite gelegt. Da ist auch die Verschwörungstheorie immer in Sicht. Dabei liegen die IT-Entwicklung und die Entscheidungsprozesse der it-rechtlichen Entwicklungen und der IT-Politiker vollkommen offenbar:

Die Googles verlangen Deregulierung, also Fundamental-Liberalismus.

Die Nichtgoogles machen „alternativlos“ mit oder glauben an die Juden, den Westen, das Kapital, – und an die unausgesprochenen Deals (also Verschwörung).

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Die IT-Revolution zu verstehen, erübrigt jegliche Verschwörungs-Hilfserklärungen.

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Mehrheitsbildung ist so gesehen immer Verantwortungsflucht und enthält nie probate Urteile. Minderheiten können noch so fundiert und zwingend argumentieren – sie werden als unerwünschte Belastung mehrheitlich abgelehnt.

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So hat die IT-Revolution den Fortschritt längst nicht aus krummem Holze gezimmert, sondern aus vollkommen geraden mathematischen Axiomen perfekte Rechenmaschinen entwickelt, die nunmehr mit sich selbst (4.0) vollkommen klare Prozessschritte liefern. Der Mensch ist nur noch durch einige profitorientierte Entscheider an 4.0 beteiligt – alles Weitere machen die vernetzten Prozessoren über Algorithmen unter sich aus.

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Immanuel Kant sprach vom krummen Holz der Menschheit:

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Aus so krummem Holze, als woraus der Mensch gemacht ist, kann nichts ganz Gerades gezimmert werden.“ Immanuel Kant, „Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ (1784)

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Der individuelle Mensch muss als Maßgabe unserer gesellschaftlichen Organisation gesetzt werden: Das Individuum! Bei allem Sozialverständnis und allen Soziologie-Irrtümern soll das anthropologische Grundverständnis – mit den vier Fragen Immanuel Kants unerbittlich im Zentrum der staatlichen Organisationspflichten für Bildung stehen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Wie ist der Mensch?

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Antwort: Der Mensch ist vor Allem ein einmaliges Individuum, allerdings mit vielfältigen sozialen Wirkungsbeziehungen. Aber immer muss das Individuum sich selbst für entweder Ja oder für Nein entscheiden (wobei Unentschiedenheit stets entweder Ja oder Nein bedeutet – da kommt keiner raus).

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Dietmar Moews meint: Auch unser Rechtsstaats-Konzept setzt das Individuum als anthropologisches Zentrum. Wir rechnen Schuld und Verantwortung auf individuelle Zurechnung, Abgrenzung gegenüber Nichtzurechenbarkeit und Unzurechnungsfähigkeit bzw. und sonstigen Schuldausschließungen.

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Google rules

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Es sind also nicht der Mensch als Individuum, sondern nur noch einige wenige Entscheider-Individuen am weltweiten Google-Regiment beteiligt.

Es sind auch nicht die Menschen als Google-Konsumenten-Kollektive nach eigenen politischen Maßgaben entscheidend.

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Damit stehen wir vor einer neuen Welt – infolge von zwei Hypothesen:

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EINS Wenn Google vorrangig profitorientiert arbeitet und dabei Wettbewerber und vor- und nachgelagerte Bereiche der eigenen Absatzziele zu beherrschen sucht, findet dieses unter Bedingungen des Weltfriedens, lokaler Kriegshandlungen oder totaler Kriegshandlungen statt.

Besteht folglich zwangsläufig die Erwägung, ob und wie die Macht- und Profitziele für Google mit Krieg und Frieden zusammenhängen?

Da Google auf freie private zivile Internetz-Kommunikation abgestellt ist, können weder NSA-Geheimdienst-Daten-Instrumentalisierungen noch der Einsatz der IT zu Zwecken des Cyber War die Umsätze für Google aus heutiger Sicht begünstigen oder fördern.

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Google ist eine Friedensmacht

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Unter den Erwartungen auf die möglichst großen Marktanteile an der Internetzkommunikation wird hier angenommen, dass Google Vorteile von freiem friedlichem Kommunikationsbetrieb und Nachteile von erheblichen Kriegsgleichschaltungen hat. Folglich ist Google eine Friedensmacht.

Welche Implikationen mit Googlefrieden zu denken sind, bleibt hier zunächst mal liegen.

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ZWEI Wenn Google Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Partnern aus verschiedenen nationalen und internationalen, nichtamerikanischen Rechtsspielen nutzt, selbst aber hauptsächlich durch US-amerikanisches bzw. Californisches Recht geregelt wird, können desungeachtet in Konfliktlagen Gerichtsprozesse gegen Google geführt werden bzw. Betriebserlaubnisse durch fremde Staatshoheiten beschnitten werden.

Hier knüpft nun die Hypothese ZWEI an die Hypothese EINS an: Wir kennen den Hitler-Witz, als ein einfacher SA-Mann einen Globus von Deutschland kaufen will, in der Annahme, dass das Hellblaue auf dem Globus das Dritte Reich wäre. Als er nun erfährt, wie geografisch klein Deutschland sich auf dem Globus ausnimmt, fragt er erstaunt: Weiß der Führer das?

Kurz: Google ist fähig und arbeitet bereits daran, den freien Luftraum und die hoheitsfreien Weltmeere als Offshore-Betriebsstandorte aufzusuchen. Google könnte sich damit außerhalb des Völkerbundes und jeglicher Rechtsspiele stellen. Google könnte sich auf einen Fundamental-Offshore-Liberalismus berufen und seine IT-Google-Produkte weiterhin weltweit auf dem fundamentalliberalen Konsumentenmarkt anbieten.

Google könnte sich mit konventionellen Waffen militärisch bewaffnen.

Google könnte sich eigene Offshore-Energiequellen aufbauen.

Google könnte seine eigene Geheimdienst- und IT-Kommunikationswaffen einrichten.

Google könnte mit Drohnen, die unbegrenzt die Welt umfliegen, photovoltaisch betrieben, jeden Punkt der Welt mit Internetz „versorgen“.

Wir werden es erleben, ob Google Friedenspolitik machen wird.

Wir werden erleben, dass Google in die hoheitsfreien Offshore-Zonen expandieren wird.