KuckucksUse statt gläserner Bürger im Überwachungsstaat

August 7, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4751

am Donnerstag, 7. August 2014

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DIETMAR MOEWS im Fex-Tal

DIETMAR MOEWS
im Fex-Tal

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Es gibt für jeden, die Möglichkeit zum KuckucksUse.

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Man schreibt ins Internetz einfach keine Anredenamen, keine Personenadressaten, und man verzichtet auf seine persönliche namentliche Grußformel.

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Dann bleibt von einer E-Mail zwar die E-Mailadresse, Absende-Account und E-Mail-Empfangs-Account – und besser soll man auf die unsinnigen Logins und Logouts verzichten, machte einfach keine Autoschlüssel an die Autotüren, jeder kann fahren, jeder kann mailen – aber ohne Namensschild.

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Unter dem Signet von Information und Aufklärung werden die Bürger derart mit Unglaublichkeiten sekündlich zugemüllt, dass keiner mehr was glaubt, dass keiner mehr was beurteilen kann, dass keiner mehr wissen will, was geht.

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Wer könnte das durchbrechen? Ein Machtwort? Ein ernstes Wort von einem der Repäsentanten der Unglaubhaftigkeit?

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Dietmar Moews meint: Es ist Müll, wenn uns immer noch weiß gemacht werden soll, wir könnten Codieren, Sicherheits-Software nutzen, wir könnten das Passwort nutzen, die Spuren im Internetz verschusseln usw.

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NEIN – das bringt es eben nicht. Genau so legen sie uns doch rein, mit Pseudosicherheit. Passwörter, PINs, Codes – Alles wegzulassen!

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Denn es wird ja treffend gesagt: Im Internetz gibt es aber leider gar keine Geheimnisse. ENIGMA lässt grüßen? – Steinzeit.

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Wir sollen einfach auf alle Passwörter verzichten. Und dann KuckucksUse:

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Keiner schreibt rein, was der Empfänger bereits weiß, was aber der fremde Verfassungsschützer-Leser gar nicht weiß,

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besonders nicht, wenn er nicht lesen kann, wer an wen schrieb, nur die beiden E-Mailadressen kennt –

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aber wenn da nicht der Accountbesitzer selbst geschrieben hat, sondern sein Saufkumpel oder sein Fickgespenst? – und welcher dann? 

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Und wenn die Namen nicht drüber- und drunterstehen, ist der ganze E-Mail-Text für den Verfassungsspion nur noch Schrott und Massendatensammlungen sind Elektroschrott.

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Algorythmische Auswertung, Zuordnung und Vermarktung- ohne namentliche Personen – das wärs dann:

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Zum KUCKUCK die ganze Datenzockerei der ganzen IT-Welt (der britische Geheimdienst kann inzwischen fremde E-Mail-Inhalte ändern, ohne dass es die (Kuckucks-) Versender merken können).

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Wann erhielten Sie zuletzt eine Urlaubspostkarte vom Verfassungsschutz?

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ALSO: Einfach Namen im Text weglassen, aber wechselnde Witznamen stattdessen so erfinden, dass der Empfänger verstehen kann.

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Und keine Passwörtergeheimnisse mehr – Jeder darf deine E-Mail-Adresse benutzen und lustig geht’s durcheinander: Gib deine Passwörter weiter – macht doch nichts. Man verleiht ja auch mal sein Auto. (Tschuldigung, kann ich mal ihr Gebiss haben?) Geheimnisse schreibt man ohnehin nicht auf Postkarten.

Es lebe der Kuckuck, der sich in fremden Nestern reproduziert und dessen Antwort sein Echo ist. KuckucksUse bitte im Internetz googeln und diskutieren.

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Mir ist völlig klar, dass das KuckucksUse eine Intelligenzaufgabe ist, die die dümmeren Zeitgenossen nervt. Aber pfeifen Sie sich doch Drogen rein – das Leben ist nicht einfach. Wer blöd ist, muss daran arbeiten.

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Den Brief schreibt der Empfänger. Bzw. Es ist bekannt, dass die meisten Leute nicht fähig sind einen Brief zu schreiben. Dank Curriculum und Bildungsgschwachsinn an den allgemeinen Schulen in Deutschland können wir es aber erlernen – erarbeiten. Und schon ist der ganze Google den Elektrostrom nicht mehr wert, den er sekündlich vergurkt.

 

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Lichtgeschwindigkeit 85

November 25, 2009

Lichtgeschwindigkeit 85 OBAMISTAN

die ungeschnittene extemporierte Piraten-Presseschau –

am Samstag, 21. November 2009,

von Dr. Dietmar Moews im Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin

Pankow Niederschönhausen; Aufnahmezeit um 21 Uhr;

ferner ein Sonderheft der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie

aus der Zeit der eminenten Soziologen René König und Alphons Silbermann:

ENTWCKLUNGSSOZIOLOGIE; Czempiel/Schweitzer: Weltpolitik der USA –

Einführung und Dokumente, hrsg. Schriftenreihe der Bundeszentrale für

politische Bildung;

Carsten Herrmann-Pillath, Michael Lackner Hrsg. mit Doris Fischer und Christoph Müller-Hofstede:

Länderbericht CHINA – Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im chinesischen Kulturraum

Piratenthema heute: OBAMISTAN – die ärmlichen Erfolge des

US-Präsident Barack Obama bei seinem Versuch, auf seiner Rundreise

durch Japan, Nordkorea, in Singapur, Burma, Shanghai, China und

Südkorea, als pazifischer Präsident eine politische Konsonanz

mit den asiatischen Staaten einzuleiten. Taiwan der demokratischen

Nationalchinesen auf Formosa wurde ausgelassen – Obama

besuchte nicht, wie vorher Bush, eine christliche Kirche in China

und traf auch nicht den Dalai Lama in Tibet – es half aber nichts.

Obama wollte hope und change verwirklichen – Hoffnung und

Veränderungen, die seine Wähler erwarten, Multilateralismus statt

Unilateralismus, Konzillianz statt missionarischen Druck.

Der neue Ministerpräsident Japans, Hatoyama, stellte infolge

vorgenommener Verlegung amerikanischer Truppen in Japan

das bestehende Bündnis mit den USA in Frage. Japan wird

zukünftig nicht mehr US-Kriegsschiffe betanken. Japan lehnt

auch die us-amerikanischen Vorschläge zur Klimakonferenz ab.

Chinas Präsident Hu Jintao ist in keiner einzigen Punkt Obamas

auf die USA eingegangen. Weder zur Frage der iranischen Atombombe,

den Drohungen Nordkoreas gegen die USA, oder hinsichtlich der

riesigen chinesischen Dollarreserven erreichte Obama etwas.

Das diktatorische China will bei den Importen aus USA selbst

die Preise beeinflussen. China will auch zukünftig den US-Markt

für die chinesischen Exporte nutzen und nimmt deshalb inkauf,

den inflationären Dollar zu stützen, damit die eigenen Handelsüberschüsse

und amerikanischen Schatzpapiere nicht gefährdet werden.

Rechtsstaatlichkeit, Bürgerrechte und sonstige piratenpolitischen

Werte sind in China nicht gefragt. Die politischen Differenzen

zwischen CHINA und den PIRATEN sind punkto staatliche

Repression und Willkür als Herrschaftsinstrumente groß.

Weiterhin hält China die Yüan-Währung unterbewertet und

beklagte gebetsmühlenhaft den Protektionismus der westlichen

Handelspartner. Bei der Pressekonferenz in Peking durften die

Journalisten Obama keine Fragen stellen. Obamistan blickt auf

den Pazifik, kann aber auf Asean als Ordnungsmacht keine

Akzente setzen. Obama muss die wirtschaftich gestärkten

Schwellenländer China, Indien und Brasilien zukünftig als

strategische Mitspieler, besser noch als Partner behandeln.

Als letzte Station besuchte Obama, Südkorea, wo er eine gewisse

Rivalität mit China anklingen ließ. Die EU und Deutschland hängen

finanzpolitisch, wirtschaftlich und militärisch mit den USA eng zusammen,

ja, wenn nicht von Abhängigkeit gesprochen werden soll. Es gibt

grundsätzlich eine Wertegemeinschaft, die aber kollossal einseitig

ausgelegt wird. Entwicklungssoziologisch müssen die USA und

Europa im Dialog bleiben. Die europäische Vielfalt und die

amerikanische Selbstgenügsamkeit stehen dem entgegen.

Die Leipziger Volkszeitung ist eine Bildzeitung, die selbst

auf dem Titel keinerlei weltpolitische Themen führt. Auch zum

Thema Massendatenspeicherung und Überwachungsstaat gereichte

der Kreditkartenskandal für die Leipziger Volkszeitung vom Wochenende

nicht aus, ein Piratenthema kritisch zu beleuchten.

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin;

Musik: 8 days the beads zum Mp3-Download von dietmarmoews.com

 


Lichtgeschwindigkeit 85

November 25, 2009


Lichtgeschwindigkeit 81

November 24, 2009

Lichtgeschwindigkeit 81 Piraten-KANDIDATEN Daniel

Piraten-Presseschau am Donnerstag, 18. November 2009,

von Dr. Dietmar Moews beim Crewtreffen Negroponte in Berlin-Pankow;

Aufnahmezeit um 21 Uhr;

Piratenthema: ELENA: Pirat Daniel hat die „Smartcard ELENA“

(Elektronische Einkommensnachweis) beim Crewtreffen vorgestellt.

Daniel hat dazu weitere Erkundigungen angestellt, worüber heute

seine Einführung den Piraten zur weiteren Diskussion diente (Protokoll).

Das Thema ELENA wurde bereits bei den Piraten diskutiert, aber nachdem

ELENA im April 2009 zum 1. Januar 2009 Gesetz wurde, ist die Karte ELENA

in der Gesamtdiskussion der Massendatenspeicherung und der fortlaufenden

Missbräuche des Überwachungsstaats aus den Augen geraten.

Bei ELENA handelt es sich um eine Smartcard, die die persönliche

Generalidentifikationsnummer, Zertifikatsidentitätsnummer (Signatur),

enthalten soll, die staatlicherseits jeden Bürger lebenslang kennzeichnet.

Diese Nummer ist der Schlüssel zum zentral angelegten und gespeicherten

Gesamtdatensatz, den der Bürger herausgeben muss, wenn er mit dem Amt

in offiziale Verbindung treten will. Ähnliche Funktion der Massendatenspeicherung

und des gläsernen Bürgers sollen Automobil-Maud, Bank-Kreditkarten u. a. Erhalten.

 

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin


Lichtgeschwindigkeit 81

November 24, 2009