Lichtgeschwindigkeit 160

Januar 13, 2010

Lichtgeschwindigkeit 160

DAS BERLINER MANIFEST Abspann,

Grundsatzprogramm oder Parteiprogramm?

Diagramm zur Verortung der Piratenpartei Deutschland von

Dr. Dietmar Moews, im Globus mit Vorgarten,

Berlin-Pankow Niederschönhausen,

aufgenommen am Mittwoch, 13. Januar 2010.

Das Berliner Manifest enthält verschiedene Ambitionen:
Es ist Strategie-Debatte;
es ist Theorie-Diskussion;
es ist Marxismus-Streit;
es ist Abgrenzungs-Streit gegenüber anderen Parteien;
es zielt auf Chancen beim Wähler;
es berücksichtigt die Piraten-Personnage, also wie, wer und was,

welche Menschen, sind Pirat.

Aufgespannt wird ein Diagramm, ausgehend vom Standort des

Piraten in vertikaler föderaler Zuordnung des Lokalen, in dem

Bundesland, in der Bundesrepublik Deutschland und in horizontaler

Achse der Organisationssphären von Staat, Markt, Intermediären

und Privat sowie dem Informellen.

Allem übergeordnet erscheint die totale Menschheit als globale

Gemeinschaft und die freiwillige Regelbindung der Staaten nach

dem „Völkerrecht in der UNO.

Alle Piratenideen und -konzepte für die Politikgestaltung müssen

mit den Werten der Satzung und den Explikationen des Berliner Manifests

abgeglichen und durchdacht sein. Andernfalls entstehen Normkonflikte,

die im Urteil der weiten Öffentlichkeit nicht bestehen können und in der

Abgrenzung zu anderen Parteien kraftlos sind. Hierfür ist Programmarbeit

nötig, die unverzüglich von der gesamten Mitgliedschaft anzustellen ist.

Der Anspruch auf Basisdemokratie ist hier von jedem selbst einzulösen.

Damit wird deutlich, dass ohne vielfältige Parteieliten, nämlich zu jedem

Sach- und Fachgebiet, auf der Höhe der Kunst unserer Tage,

die Piratenprogarmmatik nicht Geltung erreichen kann.

Das BERLINER MANIFEST spannt ein Grundsatzprogramm der

Gemeinsamkeiten der
deutschen Piraten auf. Dabei ist der Blick der revolutionären

Veränderungen des Lebens auch auf andere Piratenparteien und

andere Bürgerrechtsbewegungen in der Welt gerichtet. Piraten sind

Wertegemeinschaften, die liberale, rechtsstaatliche Ziele, in offenem

und transparentem Handlungsstil verfolgen.

Die Vorstände auf allen Ebenen haben diese Führungsaufgabe bislang

nicht verstanden.
Der nächste Schritt muss deshalb die geistige Formierung der Piraten

sein, bevor sich seriöse Parteiarbeit und Bewerbungen um politische

Mandate ergeben mögen.

Produktion, Performance, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews,

Aufnahme und Admin, Piratencrew Berlin;

Musik: Jacques Offenbach: Barcarole


Lichtgeschwindigkeit 160

Januar 13, 2010


Flaschenpost 26

Oktober 5, 2009

Themenbaum der Piratenpartei Deutschland

Flaschenpost 26 ist auf Piratenthemen der

Lichtgeschwindigkeit 26 bezogen:

Gesellschaftstheorie für die Piratenpartei Deutschland aus IT-soziologischer Sicht

zitiert nach NEUE SINNLICHKEIT 61, c. Dietmar Moews 2009 VG-Wort


THEMENBAUM der Piraten

Piratenpartei Piratenbewegung IT-Bewegung Gesellschaftstotal


Themendynamik

Themen Medien Werte


Themen

Zeitgeist-Kassensturz: Veränderlichkeiten, Abhängigkeiten, Traditionen

Forschungsstand

Organisationsprinzipien

Ligaturen und Anomie

Wertewandel und geltende Wertsetzungen

Parteistrukturierung und Handlungsstil

politisch-strategisch Intraorganisation Extraorganisation

politisch-strategisch IT-Fachlichkeit

liberaler Markt und Markt der Ideen


Medien

Vereinsrecht und Judikative

sinnlich sozio-kulturell

organisatorische Intermediarität

technische Medialität

Virtualität


Werte

Menschenbild

Kreativität und Wertewandel

Multirollenspiel und Authentizität

Leistung und Kontingenz bzw. Inkonstanz

Pragmatismus, Idealismus, Utopie

Naturphilosophie oder was?

Freiheit, Notwendigkeit und Konfliktkultur

Lokalpolitik und Weltpolitik

Perfektion der Technik Robotik und alte Sinnlichkeit

siehe unten lichtgeschwindigkeit 26

und

fortsetzung folgt

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