Erhard Eppler 1926 – 2019 Kurznachruf

Oktober 19, 2019

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am Sonntag, 20. Oktober 2019

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Erhard Eppler wurde am 9. Dezember 1926 in Ulm geboren und ist jetzt 92-jährig, am 19. Oktober 2019, in Schwäbisch-Hall gestorben. Erhard Eppler war zeitlebens ein Minderheits-Korporatist in politischen Parteien, seit 1943 in der NSDAP, 1952 GVP, seit 1956 SPD, ein führender deutscher Politiker der SPD und der Evangelisch-Lutherischen Kirche, mehrfach wiedergewählter Bundestags- sowie Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg, auch Bundesminister unter den Bundeskanzlern CDU-Kiesinger, SPD-Brandt sowie SPD-Schmidt. Erhard Eppler war die herausragende unerschrockende, kompetente deutsche SPD-Persönlichkeit in der Friedensbewegung, gegen den Rüstungswettlauf der 1980er Jahre.

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Erhard Eppler wohnte in Schwäbisch-Hall, war unverheiratet und hatte angeblich Enkelkinder, die er hinterlässt; näheres Privates wird nicht publiziert.

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Befragt zu den Themen Ökologie, Energiewende und Friedenspolitik:

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Wer zu früh kommt, den bestrafen die Parteifreunde.“

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Süddeutsche Zeitung Nr. 257 vom 7./8. November 2015, S. 58

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Ich hab Anfang der 70er immer gesagt, Leute, wenn wir nicht mehr für Afrika machen, dann kommen wir unter einen Einwanderungsdruck, der uns zum Polizeistaat machen kann, aber es hat kein Mensch zugehört.“

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zit. nach dem Dokumentarfilm „Federn lassen – Von der Dritten Welt zum globalen Süden“ von Gaby Weber, Oktober 2017

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Erhard Eppler wurde in Ulm geboren und wuchs in Schwäbisch-Hall auf, wo sein Vater Leiter der Mergenthaler-Oberschule und seine Mutter erste weibliche Stadträtin war. Von 1943 bis 1945 nahm Eppler als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. 1946 bestand er das Abitur und absolvierte in Frankfurt am Main, Bern und Tübingen ein Lehramtsstudium für Englisch, Deutsch und Geschichte, das er 1951 mit dem ersten und 1953 mit dem zweiten Examen für das höhere Lehramt beendete. 1951 erfolgte an der Universität Tübingen seine Promotion zum Dr. phil. mit der Arbeit Der Aufbegehrende und der Verzweifelnde als Heldenfigur der elisabethanischen Tragödie. Er war bis 1961 als Lehrer am Gymnasium in Schwenningen am Neckar tätig.

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Eppler wurde im September 1943 im Alter von 16 Jahren deutscher Weltkriegssoldat, zugleich Mitglied der NSDAP. Später bezeichnete er diesen Schritt als eine „Dummheit“, aber er äußerte auch: „Ich bin nicht gegen meinen Willen auf eine Liste gekommen, sondern habe es akzeptiert. So war das damals.“

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1952 trat Erhard Eppler in die von Gustav Heinemann gegründete Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) ein, wechselte, wie die meisten GVP-Mitglieder, 1956 zur SPD. Hier war er von 1970 bis 1991 Mitglied des Bundesvorstandes, von 1973 bis 1989 Präsidiumsmitglied (ausgenommen 1982–1984) sowie von 1973 bis 1992 Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission.

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Von 1961 bis 1976 war Eppler Mitglied des Deutschen Bundestages, ab 1972 mit einem Direktmandat im Wahlkreis Heilbronn. Ab 1976 war er für den Wahlkreis Rottweil Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, wo er bis 1980 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion war. Am 30. Juni 1982 legte er sein Mandat nieder.

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Von 1973 bis 1981 war er Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg. Später war Erhard Eppler Ehrenmitglied der SPD-Grundwertekommission.

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Bei den Landtagswahlen 1976 und 1980 war er Spitzenkandidat der SPD für das Amt des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, konnte sich jedoch gegen die Amtsinhaber CDU-Hans Filbinger (1976) bzw. CDU-Lothar Späth (1980) nicht durchsetzen.

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Am 16. Oktober 1968 wurde Erhard Eppler als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit in die von CDU-Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geführte Große Koalition-Bundesregierung (CDU/CSU/SPD) berufen. Dieses Amt behielt er auch unter SPD-Bundeskanzler Willy Brandt. Nach dem Rücktritt Brandts im Mai 1974 gehörte er zunächst auch dem von SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt geführten Kabinett an. Wegen erheblicher Kürzungen des für sein Ministerium vorgesehenen Haushalts trat er zurück.

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Erhard Eppler war eine herausragende Persönlichkeit in der deutschen Friedensbewegung der 1980er Jahre, wo sich Linke, Informelle, Alternative Grüne, Jusos, DKP-Kommunisten, auch Kirchenmitglieder gegen die Wett-Rüstungspolitik zwischen USA und UDSSR öffentlich engagierten. Hier kam es zu vielfältigen Multimitgliedschaften von „Politikern“ (auch von MfS-Geheimagenten im Westen, z. B. der FDP-Bundestagsälteste Willam Borm) in alten und neuen deutschen Vereinen der „Friedensbewegung“, die mit internationalen NGOs kooperierten.

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Nach seinem Rückzug aus der Bundespolitik widmete Erhard Eppler sich mehr seiner Arbeit in der Evangelischen Kirche Deutschlands. Unter anderem war er von 1981 bis 1983 und von 1989 bis 1991 Kirchentagspräsident. Ferner war er Mitglied der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland und des PEN-Zentrums. 1977 war Eppler Gründungsmitglied der 2009 in der Humanistischen Union aufgegangenen Bürgerrechtsbewegung „Gustav-Heinemann-Initiative“. Außerdem war Eppler im Kuratorium des Öko-Instituts.

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Erhard Eppler war ein vorbildlicher, anständiger Mitbürger, der auch als SPD-PARTEI-Stellvertreter zuverlässige Stellungnahmen und Auskünfte, ohne Lug und Trug, vertrat. Zu Recht nennt man ihn „Vordenker aus den großen Zeiten der SPD“. Es liegt eine stattliche Liste seiner Autorenzeugenschaft in publizierten Büchern vor. Damit hat Erhard Eppler für Deutschland einen öffentlich besonders zu ehrenden Geschichtsrang.

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Eppler erhielt neben weiteren Ehrungen und Ordenszeichen, im Jahr 1973 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, 2001 das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland wie auch 2015 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Schwäbisch-Hall.

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MOPGA – Make Our Planet Great Again seit 2017 in Europa

Oktober 19, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9657

am Sonntag, 20. Oktober 2019

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Der US-Präsident No. 45, Donald Trump, der inzwischen als Kretin und als Indiz für das amerikanische Staatssystem als „seichten Staat“ erscheint, während man immer noch ein international gestricktes Kasinofinanzsystem als „tiefen Staat“ interpretiert, hat mit mit seinem Führungskonzept, „Alles zu streichen“, was er nicht versteht, bereits im Jahr 2017 die USA auf Distanz zum internationalen Klimaabkommen gebracht,

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Trump erklärte damals: „To make America great again“ und strich Geldmittel für ein internationales Forschungsprojekt in den USA.

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Hierauf antwortete der französische Staatspräsident Emanuel Macron mit seiner französischen Initiative, dieses Projekt in Frankreich auferstehen zu lassen. Deutschland schloss sich ohne zögern an. So gibt es z. B. in Saclay, südlich Paris, das IPVF, wo Klimaforschung betrieben wird.

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DLF.de Wissenschaft am 17. Oktober 2019, von Suzanne Krause:

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„Frankreich lockt Klimaforscher aus den USA

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Frankreich wirbt gezielt um Wissenschaftler aus den USA, die von Donald Trumps Klimapolitik enttäuscht sind. Damit will es sich auch als Standort für Spitzenforschung etablieren. 42 Forscher aus den Bereichen Erdsystemwissenschaft, Klimaschutz und Energiewende sind bereits in Frankreich tätig.

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In Saclay, 20 Kilometer südlich von Paris, entstehen derzeit eine Reihe von wissenschaftlichen Instituten. Im Foyer einer der Neubauten steht Philip Schulz.

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Guten Tag. Herzlich willkommen am Institut de photovoltaique Ile de France, kurz IPVF.“

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Im zweiten Stock des Photovoltaik-Instituts liegen seine Laborräume. Der 38-jährige Deutsche betreibt Materialforschung im Bereich solare Energiequellen. Auf fünf Jahre Laufzeit ist sein Projekt angelegt, dank des Programms ‚Make our planet great again‘, kurz ‚Mopga‘. Dafür hat er die Vereinigten Staaten verlassen. Dort hatte Schulz nach dem Doktorstudium in Physik in Aachen eine Post-Doc-Stelle angetreten. In den fünf Jahren in den Vereinigten Staaten spezialisierte er sich auf die Solarzell-Forschung, zuletzt am National Renewable Energy Laboratory in Colorado.

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Nach dieser Post-Doc-Zeit überlegt man sich dann auch, wie es weitergeht, was wären Optionen, um diesen Karrierepfad weiter zu beschreiten. Und dann kam dieses Angebot von dem ‚Make-our-planete-great-again‘-Programm genau zur richtigen Zeit für mich.“

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Dies um so mehr, als in den Vereinigten Staaten damals gerade Donald Trump ans politische Ruder gekommen war.

Es war nicht klar, inwiefern Erneuerbare Energien immer noch eine Priorität dieser neuen Regierung sein könnten.“

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Eine Befürchtung, die sich mittlerweile bestätigt hat. In Frankreich hingegen fand Schulz für seine Forschung offene Türen.

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Ich wurde auch sehr schnell in benachbarte Forschungsgruppen integriert und konnte mit meiner Arbeit an Projekten anknüpfen, die von anderen Forschungsgruppen auch hier mit bearbeitet werden.“

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Für das Mopga-Programm hat die Regierung in Paris 30 Millionen Euro angewiesen. Auf dieselbe Summe belaufen sich die von den beteiligten Instituten beigesteuerten Mittel. Denn das Programm habe in Frankreich einen hohen Stellenwert, sagt Stéphane Blanc. Er ist beim nationalen Wissenschaftsrat CNRS in Paris zuständig für die Betreuung der neu rekrutierten Forscher. An erster Stelle Amerikaner und Franzosen, die in den letzten Jahren zumeist in den Vereinigten Staaten gearbeitet hatten. Sowie Kanadier, Deutsche, Spanier und andere, erzählt Stéphane Blanc. „Das Programm zeigt: Frankreich ist ein attraktiver Standort für Spitzenforschung in den Bereichen Erdsystem-Wissenschaft, Klimawandel und Energiewende.“

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Unter den 355 Bewerbungen für das Programms ‚Make our planet great again‘ ausgewählt wurden die besten Projekte – von Forschern, die schon für hochwertige Arbeit bekannt waren.

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Die Wissenschaftler sind nicht nur nach Frankreich gekommen, um Forschung zu betreiben, die ihnen in ihrem Land nicht mehr möglich ist. Sondern auch, weil sie bei uns sehr bekannte Teams finden, die zu denselben Themen arbeiten.“

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Alessandra Giannini hat sich mit ihrer Arbeit zum Klimawandel in der afrikanischen Sahelzone international Ruhm erworben. 1995 ging die Forscherin aus Italien zunächst ebenfalls in die Vereinigten Staaten. Seit kurzem hat sie ihr Büro im Labor für dynamische Wetterkunde in Paris.

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Ich habe die Vereinigten Staaten verlassen, weil es dort immer weniger Mittel für die Forschung gibt. Nicht erst seit Trumps Amtsantritt, das fing schon früher an. Es wurde immer stressiger, für meine Arbeit Geld aufzutreiben. Hier hingegen kann ich mein Projekt selbst definieren und werde fünf Jahre lang finanziell gefördert.“ Alessandra Giannini sieht sich nunmehr als Vermittlerin zwischen zwei Welten. Sie pflegt den Austausch mit den alten Kollegen in den Vereinigten Staaten und den neuen in Frankreich.

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http://www.theguardian.com am 18. Oktober 2019:

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„Mache unseren Planeten wieder großartig“: Macrons Antwort auf Trump wird gelobt.

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Der neue französische Präsident war in den ersten Wochen zuversichtlich und trittsicher, sagen Analysten. Schnell, klug und typischerweise selbstbewusst, bestätigte Emmanuel Macrons Antwort auf Donald Trumps Entscheidung, die USA aus den Pariser Klimaabkommen herauszuziehen, ein nahezu fehlerfreies Debüt auf der internationalen Bühne für den neuen französischen Präsidenten, sagten Analysten.

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„Mache unseren Planeten wieder groß“, ermahnte Macron, ein diplomatischer Novize, der noch nicht 40 Jahre alt war, die Welt und recycelte Trumps eigenen Slogan in einer beispiellosen Rede, die teilweise auf Englisch gehalten wurde, aus dem Elysée-Palast, kurz nachdem der US-Präsident die Welt informiert hatte, dass er sich am Donnerstag aus dem globalen Abkommen zurückzieht.

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Der Satz, Minuten später als Grafik getwittert, die schnell viral wurde, wurde von einer erneuten Einladung an US-Wissenschaftler, Forscher und Unternehmer begleitet, die von dem Schritt ihrer Regierung enttäuscht waren, „nach Frankreich zu kommen und mit uns zusammenzuarbeiten“.

 

„Es war geschickt gemacht“, sagte Thomas Gomart, der Direktor des französischen Instituts für Internationale Beziehungen. „Es zeigte ein Selbstvertrauen, ja sogar eine Form der Frechheit…. In den Außenbeziehungen waren die frühen Phasen der Macron-Präsidentschaft zweifellos ein Erfolg.“

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Macrons zügige dreiminütige Intervention am Donnerstagabend brachte ihm Lob für Social Media ein, sowohl im Ausland – wo er positiv mit Trump verglichen wurde – als auch zu Hause, wo es weit und nur halb scherzhaft vorgeschlagen wurde, dass er seinen Titel in „Führer der freien Welt“ ändern sollte.

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Von seinem muskulösen Händedruck mit Trump vor dem Nato-Treffen letzte Woche in Brüssel bis hin zu seinem „extrem offenen und direkten“ Austausch mit dem Russen Vladmir Putin in Versailles hat der französische Präsident, weniger als einen Monat nach seiner Amtszeit, „Kühnheit…. Agilität und Timing“ gezeigt, sagte die Tageszeitung Libération.

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Strategisch zielt Macron in einer Welt von Trump und Putin, in der die Konflikte im Nahen Osten und in der EU durch Brexit geschwächt werden, darauf ab, die globale Stimme Frankreichs im Herzen eines stärkeren Europas wiederherzustellen und zu verstärken, das auf einer Wiederbelebung der kritischen Nachkriegsbeziehungen zwischen Paris und Berlin basiert.

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Lebendig von der Bedeutung von Symbolen und Bildern, ist sein Stil manchmal bewusst theatralisch. Macron ist entschlossen, „die Rolle des Präsidenten zu rehabilitieren“, sagte Gomart, nach dem, was viele als die Vulgarität von Nicolas Sarkozy und die übertriebene Normalität von François Hollande sahen.

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„Was wir also sehen, ist eine Konvergenz zwischen diesem jungen Präsidenten, der die Inkarnation einer Form der Moderne ist, und diesen Symbolen, die mit den Franzosen in Resonanz stehen, diesen Referenzen an die Geschichte Frankreichs“, sagte Gomart. „Vergiss nicht, dass die Parlamentswahlen nicht mehr weit sind.“

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Französische und internationale Medien hatten einen großen Tag mit dem Handschlag von Trump-Macron, bei dem der 39-jährige französische Leader die Hand seines viel älteren US-Pendants so hart drückte, dass Trumps Knöchel weiß wurden und er schließlich gezwungen war, seinen Griff zu aufzugeben.

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Macron gab später zu, dass der Schritt „nicht unschuldig“ war und „ein Moment der Wahrheit“ war, indem er Trump, Putin und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan als Männer beschrieb, die Beziehungen „im Sinne eines Kräftegleichgewichts“ sehen und denen es wichtig war, „nicht einmal kleine Zugeständnisse zu machen“.

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Vieles wurde auch über seine öffentliche Ermahnung Putins am Montag gesagt. Mit dem russischen Präsidenten an seiner Seite in der vergoldeten Pracht des Palastes von Versailles warnte Macron davor, dass Frankreich „keine Schwäche“ zeigen würde, wenn chemische Waffen in Syrien eingesetzt würden, „ständig wachsam“ auf die Rechte der Homosexuellen in Tschetschenien sein würde und erwartete, dass die Minsker Abkommen über die Ukraine umgesetzt würden.

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Er sagte auch fest, dass „Russland heute“ und „Sputnik“, zwei vom Kreml finanzierte Nachrichtenagenturen, sich „wie Agenten des Einflusses und der Propaganda“ verhalten hätten, die während seines Wahlkampfes wiederholt „schwere Unwahrheiten“ über ihn verbreitet hätten.

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Umfragen deuten darauf hin, dass sich der Ansatz bei den französischen Wählern als wirksam erweist. Macrons neue politische Bewegung, La République En Marche, liegt bei den Wahlen im nächsten Monat bei 30% der nationalen Stimmen – ein Fortschritt von 10 Punkten seit seiner Ankunft in der Elysée im vergangenen Monat….

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Aber es gab am Freitag Vorschläge, dass Macrons Stil in einer Hinsicht nach hinten losgegangen sein könnte: Die Washington Post berichtete, dass neben dem intensiven EU-Druck auf Trump über das Klimaabkommen, der 2015 in der französischen Hauptstadt vereinbart wurde, die harte Haltung des jüngeren Führers Trump in seinen Absichten hätte bestätigen können. Macrons Worte „irritierten und verwirrten“ den US-Präsidenten, das Papier zitierte ungenannte Helfer des Weißen Hauses, wie sie sagten, und mag geholfen haben, seinen Kommentar vom Donnerstag zu inspirieren, dass er „gewählt wurde, um den Bürgern von Pittsburgh zu dienen – nicht Paris“.

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Dietmar Moews meint: Leider sind auch die nicht Trump unterstützenden Medien-Institutionen in den USA kaum mehr geeignet, sich objektiv über das Weltgeschehen und die Vorstellungen der USA zu informieren. Sie sind quasi alle mit amerikanischen Scheuklappen verstellt, unfähig das Weltgeschehen zu verstehen, wo bei aller us-amerikanischen Hybris längst die Rolle des Dritten Roms ausgespielt ist. Das betrifft sowohl CIA. So ist es auch eine Selbsttäuschung anzunehmen, dass die IT-Monopole der USA die Restwelt klientelisieren und kontrollieren könne.

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Es wird mit Interesse abgewartet werden können, wenn sich die Republikaner anstatt DONALD TRUMP einen neuen Präsidentschaftskandidaten 2020 suchen werden – dann wird auch der demokratische Kandidat neu erfunden werden. Heute sind also beide – die 2020 „running for president“ – Kampagne machen werden, noch gar nicht zu sehen.

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TRUMP wird es – entgegen seiner heutigen Selbstdarstellungen – in seiner Kopflosigkeit nicht erneut versuchen. Er ist völlig überfordert – und daran leidet er, weil er in einer Falle sitzt. Trump wird seinen Abgang selbst als große Erleichterung erleben.

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Die Malereien aus dem Kalender 2017 sind Ehrungen des

Satiremagazins EULENSPIEGEL unterstützt Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses in ihren Bemühungen, sich lächerlich zu … Und Studierende zahlen nur € 27,00. Auf studenten-presse.com. Seit über 45 Jahren. Über 350 Studentenabos. Studenten lesen billiger. Dienstleistungen: Studentenabos, Schülerabos, Abonnements, Geschenkabos, Prämienabos.

Im Eulenspiegel werden dankenswerter Weise richtige Maler und Grafiker beteiligt, denen die Kulturindustrie Einkommen über die VG-Bild-Kunst einbringt.

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USA gegen CHINA im SCHATTEN-Wirtschaftskrieg

März 19, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8028

am Dienstag, 20. März 2018

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Ein großer REIZ geht aktuell von dem herumgeisternden BEGRIFF WIRTSCHAFTSKRIEG aus. US-Präsident No. 45 hat es im Selbstkommentar hochgejazzt, indem er zuerst unsinnige ZOLL-DEKRETE vertwitterte, anschließend hat er das Kampfwort WIRTSCHAFTSKRIEG ausgetwittert, nämlich:

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Laut TRUMP: Er mag Wirtschaftskrieg – das hat etwas Heilsames.

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Es geht um schwächelnde und sterbende Wirtschaftsfelder, wie Stahlindustrie oder Gerätebau, Automobile, ja, sogar Rüstungsgüter, über IT und Telematik.

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Ab sofort werden an der USA-Außengrenze also STRAFZÖLLE auf STAHL- und ALUMINIUM-Einfuhren verlangt. Einfuhrgüter werden für die USA dadurch erheblich kostspieliger.

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No. 45 führte näher aus:

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Es geht den USA wirtschaftlich schlecht, weil andere Staaten von den USA profitieren. Das ist unfair. Das muss aufhören. denn mit TRUMP gilt bekanntlich AMERICA FIRST.

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REMEDUR und KRISE der Heilprozessse?

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Wenn die USA Einfuhrzölle aufschlagen, steigen die Kosten für die verarbeitende Industrie und für die Konsumenten. Amerikanische Güter werden verteuert und folglich auch schlechter exportierbarer.

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Die angedeutete Perspektive sei aus No. 45 Sicht multilaterale Einzelverhandlungen mit Handelspartnern. Doch in der EU sind Welthandels-Regeln zentral und nicht multilateral ressortiert. TRUMP müsste also mit Brüssel verhandeln und nicht mit jedem getrennt, also nicht mit MERKEL, MACRON, ORBAN oder MAY.

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Ähnlich ist es mit Blick auf CHINA. TRUMP wird mit der leistungsfähigen chinesischen Konkurrenzfähigkeit nicht durch Regulierung an den Staatsgrenzen die Leistungsfähigkeit der US-Wirtschaft verbessern können. Inzwischen hat Xi JinPing neue ehrgeizige Exportziele verkünden lassen, am Waffen-Weltmarkt: CHINAS WAFFEN sind viel billiger als amerikanische. Und China verkauft jedem zu jedem Zweck, während die USA bestimmte Märkte als Feinde meidet.

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New York Times aus nytimes.com am 19. März 2018 mit ESWAR PRASAD:

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„China’s New Central Banker Is Just as Important as the Fed’s

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The recent appointment of Jerome Powell as chairman of the Federal Reserve was the subject of intense scrutiny. After all, the Fed’s every action reverberates in international financial markets. The announcement on Monday of Yi Gang as the new governor of the People’s Bank of China, China’s central bank, received somewhat less notice.

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The world should pay more attention. This choice is as important as any Fed nomination. It isn’t simply that China is the world’s second-largest economy, a crucial market for everything from American aircraft and soybeans to German cars. Its monetary and financial policies affect the whole world.

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The central bank’s previous governor, Zhou Xiaochuan, engineered significant reforms. He freed up banks to set deposit and loan rates based on market conditions rather than by decree and also allowed capital to start moving more freely into and out of China. After a 15-year tenure, Mr. Zhou is turning over the keys to China’s economy to Mr. Yi, his trusted deputy, and leaving him with a great deal of unfinished business.

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Unlike the Fed, China’s central bank is not independent. Major policy decisions are made by an elite government committee, and China’s president has to sign off on them. But President Xi Jinping came to trust the central bank under Mr. Zhou’s leadership and has given it a lot of leeway in setting and carrying out policies in key areas of the economy.

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The People’s Bank of China sets short-term interest rates (like the Fed) and tries to control bank lending to support growth while keeping inflation low. It also determines how freely the Chinese currency’s exchange rate can move and manages restrictions on the flow of money in and out of China. Last week, the government increased the central bank’s oversight responsibilities, putting it in charge of drafting key banking regulations.

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What Mr. Yi will do with all this power matters for the whole world.

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China’s mostly state-owned banking system is burdened with bad loans to state-owned enterprises, many of which are unprofitable, and the pet projects of powerful provincial leaders. Mr. Yi must push these banks to clean up their books. Otherwise, depositors might eventually lose confidence and pull out their savings. China’s banks manage investments and make loans in many other countries, so turbulence in those banks could infect financial markets worldwide.

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And if China’s banks falter, that could set off a sharp drop in growth because China would no longer be able to rely on debt-fueled spending to keep its economy growing. If China’s growth slows, Chinese consumers and companies would import less, and the government would then try to increase exports to resuscitate growth — exactly the opposite of what the United States and most other countries want. That could set back economic recovery for the rest of the world, depress international prices of commodities and other goods, and escalate trade tensions.

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Mr. Yi must come up with a policy that changes the incentives for banks. As long as loans to state-owned enterprises are guaranteed by the government, banks will keep making them. Mr. Yi can’t end that policy on his own, but he can tell bankers that they can recognize bad loans on their books without worrying so much about keeping their unprofitable state-sponsored clients afloat. And he can encourage them to focus instead on lending to private firms at the higher interest rates that they are now allowed to charge.

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Otherwise, China’s government will not be able to shift its growth model from one driven by (often wasteful) investment in unproductive factories and ghost cities to one driven by consumer spending. This, too, matters to the world as much as to China. If China allows its banks to keep financing industries such as steel, aluminum and cement that produce more than the domestic market needs, it will have no alternative but to export its excess supply to the rest of the world.

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If Mr. Yi succeeds, Chinese banks will be more willing to lend to the services sector and to smaller businesses. Service sector jobs are a crucial way for China to increase employment and household income, especially in rural areas. The resulting boost to household consumption would bring down China’s trade surplus because Chinese families would have more to spend on imported goods. That would make China’s trading partners happier, and if its trade surplus starts to shrink, the rationale for a trade war begins to disappear.

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Whatever he does, Mr. Yi needs to be more transparent about it to the rest of the world. In August 2015, the central bank changed its exchange rate policy — allowing its currency to move more freely — but did so with no warning or explanation. As a result, this well-intentioned reform turned into an own goal. Financial markets worldwide were jolted, spurring a wave of panic-driven capital outflows from China and currency speculation. Stabilizing the exchange rate cost the Chinese government nearly $1 trillion in foreign exchange reserves and needlessly upset the world’s currency markets.

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The new governor’s main advantage is that the rest of the Chinese leadership recognizes that, unless the financial system works better, China cannot continue posting high and stable growth. Mr. Yi should use that leverage to move forward with reforms, rather than just waiting for problems and cleaning them up. The whole world should be watching.

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Dietmar Moews meint: Es sieht so aus, als käme es in naher Zukunft zu weiteren Rausschmissen bzw. Rücktritten der TRUMP-ADMINISTRATION in Washington. Denn die US-Wirtschaft wird nicht durch einseitige Regulation des Handels die eigenen Marktanteile und die eigenen Profitmargen verbessern können.

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Dass die NEW YORK TIMES nicht auf Zuruf von TRUMP Propaganda treibt, sondern zunächst mal am Beispiel der Weltfinanz und der Verschuldungslagen einen Vergleich zwischen der gewohnt allmächtigen FED-BANK und der aufkommenden chinesischen Nationalbank exponiert, ist einfach PRESSE-FREIHEIT der USA. Dass auf diesem Wege die beliebige Geldmengen-Erhöhung der FED-BANK nicht mehr so willkürlich den Finanzmarkt beherrschen kann, wenn CHINA als Konkurrenz-Notenbank auftritt, ist keine bloße Fantasie.

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No. 45 Vorstellung mit US-Amerikanischer Militärübermacht drohen zu können, um dadurch die Marktlage in eine günstigere Konjunktursituation für die USA und deren Arbeitsplätze verbessern zu können.

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Wir haben heute erste Töne von Xi Jinping gehört, der deutlich betonte, dass CHINA jeder amerikanischen MARKT-RESTRIKTION eine chinesische ANTWORT geben wird.

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Wir sehen also, dass ob KIM JONG-UN mit Atomwaffen auf Atomwaffen droht oder Xi Jinping auf Handels-Restriktionen mit handels-Restriktionen winkt, macht die Hauruck-Methoden TRUMPS nicht überzeugender.

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Im Gegenteil, es schleicht sich das Gefühl ein, dass die USA als Marktwirtschafts-Gesellschaft nicht unbegrenzt Rücksichten auf einen kurzschlüssigen Präsidenten nehmen wird, oder anders:

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Der KALTE HANDELSKRIEG wird nicht mit High-Tech-Rüstung und GOOGLE gegen den Rest der Welt ausgefochten. Die heutige Erfolgswirtschaft der USA agiert nicht nationalistisch, sondern weltweit in Lichtgeschwindigkeit. Jedoch, ob Google, Facebook und Apple gegen die chinesischen Giganten Alibaba und Tencent das Spiel für TRUMP spielen, ist nicht gewiss. Und TRUMP liebt ja bekanntlich Google und Facebook, während der asiatische Gigant Broadcom versucht feindliche Übernahme der Schlüsseltechnologien mit dem US-Rivalen Qualcom – und das erinnert schon an KALTEN KRIEG.

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Es könnte ja durchaus mal die EU auf wirksamere Besteuerung der Apple, Google und Co drängen. Und G20 ist auch kein Fliegenschiss, sondern all das wirkt doch wie eine geistige Überforderung von No. 45.

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CLASH und DEMISSION von TRUMP erscheinen am Horizont unserer Tage. Todesstrafe für Drogenhändler, Schießübungen für Schullehrer, Rekordbürgerkriegs-Todesopfer und überfüllte Gefängnisse. Viele Gründe für die Amerikaner, ihre Politik als soziale Angelegenheit zu überdenken.

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Für die EU verdeutlicht sich, wie vorteilhaft der gemeinschaftliche Zusammenhalt gegenüber der Welt sein kann bzw. wie wehrlos die einzelnen kleinen EU-Staaten sind, wenn sie von HAIFISCHEN gefressen werden.

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