Luftwaffe und Witztheorie

August 31, 2014

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am Sonntag, 31. August 2014

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Die technische Entwicklung militärischer Kampf- und Verteidigungsmittel als Flugzeuge, Krieg aus und in der Luft und der Witztheorie, insbesondere Soldatenwitze haben eine entscheidende theoretische (metaphysische) Gemeinsamkeit: Das ist die Beteiligung von Menschen.

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Beim Menschen müssen wir stets zu unterscheiden wissen, welche menschlichen Aktivitäten sind individuell-anthropologischen Ausgangs und welche – im Grunde völlig anders – sind die individuell-sozialen.

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Ohne ein Individuum in seinen anthropologischen Dispositionen zu verstehen, kann man sich nicht auf dessen Aktivitäten einstellen.

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Allerdings ist die individuell-anthropologische, willkürliche und auch unwillkürliche Aktivität immer auch eine Reaktivität und Interaktivität.

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Folglich müssen wir unsere Einsicht, im Anschluss an das Anthropologische, auf die Interdependenz von individuell-anthropologischen Sonderlingen – jedes anders und eigenartig – einstimmen. Sie stehen alle unter wechselseitiger Beeinflussung und – das ist wirklich meta Physik – sie tun das alle so vor dem Hintergrund konkreter und / oder vorgestellter sozialer Szenerie, z. B. bekannte und / oder fremde Zeugen.

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Aufgepasst: wir handeln vor konkreter und vor nur so vorgesteller sozialer Szenerie. Wir antezipieren soziale Vorgänge mit Menschen, die wir uns nur vorstellen, vielleicht sogar in Zukunftsvorstellungen (z. B. ob sich etwas rächt oder lohnt).

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Das ist die Sozialität: isch binänne kölsche Jong, wat willse machn?

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Und das tut man besser mit Kenntnissen der Soziologie – die heute selbst sogenannte Soziologen überwiegend nicht haben. Die meisten halten sich mit der Beschreibung von individuellen Super-G-artigen, Lebenshindernisse umfahrenden oder anrammenden Abfahrtsläufen auf – ohne das Soziale zu begreifen. So, als ginge ein Mensch im Wald zwischen den Bäumen umher. Wie Heinrich Heine meinte: Was gehn dich die grünen Bäume an?

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Nein – man geht zwischen Menschen anders umher, als zwischen Bäumen. Mitenschlichkeit und Soziales sind eben nicht reine Physik.

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Übersehen wird dadurch, dass das Soziale eben nicht einfach handlungsmotivational und zweckrational angelegt ist, sondern interdependierend, stets mit dem konkreten Anderen, mit der Gruppe, mit der sozialen Szenerie gefärbt. Ohne Aufschließen des Sozialen kann auch ein allein handelndes Individuum nicht verstanden werden.

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Ich sehe es als ein Hauptproblem unserer schnellen Zeit an, dass Soziologie unterdrückt und verfälscht wird – ich sage nur MAX WEBER (der gar kein Soziologe war und keinerlei Soziologie wissenschaftlich gearbeitet hatte, sondern der journalistische Befindlichkeitsberichte der Gesellschaft beschrieb und in die Zukunft hinausspekulierte: Max Weber? Alles unentgeltliches Geschreibsel ohne Wert bzw. mit viel Schaden bis heute).

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Ja, lieber Leser, so ist es mit Dr. Dietmar Moews. Kann wohl sein, dass er was zu sagen hat. Aber bevor er so zu Potte kommt!

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Also Kriegsflugzeugtechnik und Witze stehen in Zusammenhang, weil beide sozialen Widmungszwecken zugeordnet sind und schon in der Entwicklung, das Soziale einbezogen wird: Sozialität als Bemessungsgrundlage für Witz und Drohne.

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Da ist also kurz geschlossen die Frage: Lassen sich welche auch immer vorgesetzten Werte und Ziele verwirklichen?

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Zunächst ganz kurz zum Witz: Ein Witz ist eine metaphysisch angebundene Bewegung, die einen reflektierenden mitfühlenden Menschen individuell berührt und zum Lachen bzw. in ein Schmunzeln, Grienen, fröhliches Abschweifen, eine Lächerlichkeit versetzt. Es ist eine Bewegung, die, auch wenn sie nur einen Einzelnen bewegt, immer soziale Zusammenhänge oder Szenerien, soziale Situationen mitschwingen lässt, die dabei sein könnten, selbst, wenn sie nicht dabei sind.

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Schließlich ist ein Witz immer nur dann ein Witz, wenn man lacht – wenn einer lacht, weil man lachen könnte oder würde, wäre man dabei.

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Und damit Schluss der Witzmetaphysik hier: Wenn das Witzmaterial erzählt oder vorgeführt oder erlebt wird und keiner lacht, dann ist es kein Witz.

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Damit ist hier jetzt „der Witz“ als Prototyp des Sozialen überhaupt zu erkennen: Soziologie ist Witztheorie mit angeschlossenen empirischen Seinsbindung-Forschungen.

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Und schon bin ich beim Kampfflugzeug, bei Drohnen oder Luftschiffen, Fesselballonen, Sateliten und Selbstlenkraketen, bei Munition, Fallschirmen, „Weihnachtsbäumen“, Obersalzbergeinnebelung und Giftgas.

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Immer strebt die militärische Flugzeugentwicklung danach, die soziale“ Bewegung, unter Berücksichtigung der sozialen Bewegung des Feindes günstig einspielen zu können.

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Auch beachtlich ist für die Rüstungsentwicklung die Finanzierung: Man muss es bezahlen können. Allerdings gibt es heute unbegrenzt weltweit Kredite für Rüstung – sogar über Rentenfonds gespeist.

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Außerdem ist Rüstungszukunft am besten aus einer Hand, doch nicht ohne das technisch beste Kennen und Können tragfähig.

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Inzwischen haben wir durch immense digitale Rechner- und Steuerungstechnik eine Überschneidung der analogen (mit Soldaten) und virtuellen (robotisch-automatisierten) Waffen, bis hin zum Cyber War, nämlich die digitalen Steuerungen des Feindes auszuschalten oder in Echtzeit zu manipulieren.

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Ein anderer Aspekt ist der Umstand, dass Krieg von Nationalstaaten finanziert wird. Während das Rüstungsgeschäft der transnationalen Finanzwelt zufällt. Und das reicht natürlich bereits in das Design der Waffen und der Kriegsstrategien hinein.

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Dann wäre nämlich stets das Dümmste, aber Teuerste, am Zuge, während alle diejenigen Generäle, die von der Kriegskunst herkommen, schnell rausgeschmissen werden müssen, um durch Generäle der profitorientierten Rüstungsindustrie ersetzt werden zu können.

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Natürlich haben wir im freien Deutschland hierfür unsere freien Wahlen – da stehen diese Fragen natürlich niemals auf dem Wahlprogramm. Da heißt es: Wollt ihr Kamelle oder Bongospielen? Und der Witz ist dann ohne Theorie: Bongospielen!

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Kurz und gut: Seitdem also die Kriegsparteien – mindestens zwei Kontrahenten, durch das oben skizzierte Waffenentwicklungsproblem, günstiger mehrere kleinere und am besten noch sogenannte asymmetrische Konflikte – alle Beteiligten von den selben Ausrüstern bewaffnet werden, die auch gleichzeitig die Abwehr- und Verteidigungswaffen darauf abstimmen, kommt es natürlich – die sind ja nicht blöde – zu sozialen Auslegungen by Design.

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Kurz gesagt: Wenn beim Iron Dome im Massakerstaat die heiße Abrüstung zur Konjunkturbelebung der internationalen Rüstungsindustrie 4.0 akzelleriert werden kann, wird das algorithmisch veranlasst: Der Rechner sagt, wann es losgeht, nämlich, wenn es sich rechnet:

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Mit dem Abschuss einer blödsinnigen, etwas größeren Panzerfaust von Gaza aus, wird automatisch das Iron-Dome-Abwehrsystem gestartet. Beide steuern in der Luft aufeinander zu und – es knallt (natürlich automatisch per Video aufgezeichnet und im Massendatenspeicher digital abgelegt). Und sofort erfahre ich das in Echtzeit Online.

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Damit komme ich zum Schluss – wo es witzig wird. Und wo, Witz und Flugzeugentwicklungstheorie korrespondieren:

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Wer mit großräumigen ferngesteuerten „Airliftern“ (großräumigen Transportflugzeugen, mit knappesten Start- und Landemöglichkeiten (am besten Senkrechtstarter) und geringerem Treibstoffverbrauch – also, großen Reichweiten, gleichzeitig in „Stealth-Auslegung“ möglichst schwer vom nur bis zum Horizont jeweils reichenden feindlichen Radar zu orten („Tarnkappenflugzeug“), aber über Sateliten), also Lebensmittel und Hilfsgüter und gleichzeitig Waffen, Munition, und Bombenabwürfe, gleichzeitig machen will, muss folgendes Problem beachten.

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Der Versorgungs-Lifter soll über Donezk oder Gaza abwerfen: Geladen sind große Kanister mit Salzwasser, Augenbinden und Ohrstöpsel für Gaza, und Panzergranaten und Atombomben für den Massakerstaat – dann ist bereits beim Beladen des Versorgungs-Lifters darauf zu achten, dass während des Abwurfs es nicht zu unsymmetrischen Entlastungen des Lifters kommen kann, indem beispielsweise einfachheitshalber die Güter für Gaza unter der linken Tragfläche und die Knallkörper für die Massakermenschen auf der rechten Seite nicht getrennt aufgehängt sein sollten .

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Denn, ohne große Witz-Theorie weiß jeder: Wenn die eine Seite durch Auslösung der Abwurftechnik ausklinkt, kriegt die ganze Kiste Schlagseite und kommt selbst in Gefahr.

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Nun ist Gaza doch geometrisch/geographisch so klein, dass es beim Abwurfsversuch mehrfach hin und her zu überfliegen sein wird, ohne selbst dabei automatisch oder von den Hamassöldnern oder den Massakermenschen abgeschossen zu werden. So dass im Wechsel, mal Waffen für das Massaker, mal Salzwasser und Ohrstöpsel für die Gazakinder, abgeworfen würden, ohne dass es zur ladegewichtsbedingten Schlagseite kommt. Schon echtes analoges Schlingern ist für so eine schwerbeladene süße Frachtmachine gefährlich.

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Es muss also beim Laden auf gleichmäßige Vermischung der Abwurflast, nach Gewichtsbalance geachtet werden – am besten mit einer Lifter-Lade-Logistik-Software gesteuert – einer neuen fortschrittlichen Leistung unserer fortschrittlichen IT-Arbeitswelt.

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Dietmar Moews meint: Soziologie ist Witztheorie mit angeschlossenen empirischen Seinsbindung-Forschungen. Erst wenn Freund und Feind, Angriffs- und Abwehrwaffen aus einer Hand IT 4.0 gesteuert werden, entfallen zahlreiche organisatorische Probleme.

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Denn dann ist es egal, wer wann gerade mal Salzwasser oder Iron-Dome-Systeme auf den Kopf geworfen bekommt – die Gegenwaffe wird ja stets mitgeliefert.

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Nur eines darf nicht geschehen:

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Ein Krieg darf niemals enden. Er darf nicht abschließend gewonnen werden. Deshalb hat sich ja die Ausbildung und Bewaffnung von Bin Laden, Al Qaida und ISIS jetzt durchgesetzt.

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Was mit der Pilotenausbildung der 9/11-Piloten schon äußerst erfolgreich war, wird mit internationalem Wachstumsbestreben der Casino-Finanz automatisch prolongiert.

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Die Mehrheit (Majorität) der Menschheit, die die ausgeführten Zusammenhänge nicht verstehen kann (RTL= Rammeln, Töten, Lallen), kann lachen. Das macht die viehischen Machenschaften zu Witzen. Die etwas indignierte Minorität, die nicht lacht, hat einfach mal nichts zu lachen – na und? – Oder lacht fast niemand, weil die Majorität nur Bratkartoffel versteht, aber über Bratkartoffel nicht lachen muss.

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Während allerdings die soziale Rüstungsentwicklung, auch der Luftwaffe, auch theoretisch vollkommen eindeutig erkennbar ist. Auch diese zu beobachten ist ein Witz.

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Und wir wissen spätestens seit Nietzsche: das Allzumenschliche spielt sich jenseits von Gut und Böse ab. Was nicht heißt, dass es nicht Gut und Böse gäbe.

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