SOZIALSYSTEM Lügenpresse-Hitlerschlauheit

Januar 14, 2015

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vom Mittwoch, 14. Januar 2015

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Lügenpresse“ in Gänsefüßchen wurde zum „UNWORT DES JAHRES 2014“ .

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Wittgensteins schöne Aussage im „Blauen Buch“ zur „Bedeutung des Wortes durch die Stellung im Satz durch den Gebrauch“ – eine empirische Feststellung des heutigen Gebrauchs von Lügenpresse hat die Darmstädter Jury und die sich durchaus angesprochenen Lügenpresse-Journalisten bislang vermieden.

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Der Verweis auf die geschichtliche Karriere der Lügenpresse aus dem 19. Jahrhundert kann ins Licht gerückt werden: Erster Weltkrieg, Goebbels-Propagandaschmiede, Löwenthals Falsche Propheten, Emil Dovifats: In der 2. Auflage seines Standardwerks Zeitungslehre schrieb er 1944:

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„Im nationalsozialistischen Staate wurde die Zeitung berufen, nicht mehr Mittel des innerpolitischen Machtkampfes, sondern Führungsmittel zur innern Einheit der Nation zu sein. Im Kriege ist ihr diese Aufgabe nur noch entschiedener gestellt. Eine besonders schlagkräftige Waffe hat sie im geistigen Weltkampfe zu sein, der die soldatischen Waffengänge begleitet.“

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Er arbeitete für das Reichspropagandaministerium, den Luftwaffenführungsstab und hielt Vorträge in Kriegsberichterstatterschulen des Heeres und der SS. 1940 war Dovifat Doktorvater der Journalistin, dem NSDAP-Mitglied und später prominenten Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann, Gründerin des Allensbach-Instituts.

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Man hätte also erklären müssen: Der Nazigebrauch des Wortes macht es zum Unwort des Jahres 2014.

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Das selbsternannte Gremium in Darmstadt pflegt seine tendenziöse Unwort-Tradition, indem Begriffe herausgestellt werden, verbunden mit den Wertungen und etymologischen Blickwinkeln, die selten systematisch ausgearbeitet sind. Es fehlt meist die Geltung der Begründung.

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Immerhin versammelt sich hinter der alljährlichen Sprachkampagne die verbändestaatliche Machtballung von Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), des Verbandes Deutscher Zeitschriften (VDZ) und des Deutschen Journalisten-Verband (DJV).

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Die gleichklingende Kommentierung dieses NGO-Salons lautet in etwa:

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Mit dem Begriff „Lügenpresse“ würden Medien pauschal diffamiert. Der Ausdruck trage damit zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit bei. Der Begriff „Lügenpresse“ sei unter den Nationalsozialisten zur Diffamierung unabhängiger Medien genutzt worden.

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Im „Streiflicht“ der Süddeutschen Zeitung, am 14. Januar 2014 Seite EINS, Links oben: „Streiflicht: … Die „Lügenpresse“ .. Anlass sind die pressekritischen Tiraden der Leute von Pegida, deren seltsamer, wie das Warenzeichen eines Bohnerwachses oder einer Krampfadersalbe klingender Gruppenname ums Haar selber Unwort des Jahres geworden wäre. Wenn bei Pegida auf die Lügenpresse geschimpft wird, dann nicht wegen irgendwelcher Seeschlangen oder Monsterhamster. Ziel ist immer jene Presse, die sich den Zielen der Pegida entgegenstellt, und die Ranküne, mit der diese Presse gegeißelt wird, hat eine ebenso lange wie trübe GESCHICHTE. Komposita mit dem Bestimmungswort „Lügen-“ zielen ja so gut wie nie auf den Umstand, dass wir alle uns gelegentlich mit einer Lüge weiterhelfen. Unterstellt wird damit immer eine Art Unfähigkeit zur Wahrheit, zumindest ein konstitutioneller Widerwille vor ihr. Das reicht vom Teufel, den man seit jeher den Lügengeist oder Lügenfürst nennt, bis hin zu den „marxistischen Lügenblättern“, denen Hitler in „Mein Kampf“ auf den Kopf zusagt, ihnen sei „das Lügen genauso Lebensnotwendigkeit wie der Katze das Mausen …“.

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Dietmar Moews meint: S. Reicht: Quatsch-Matsch – Flitzekacke im Streiflicht ist selten, also „Tout est pardonné“.

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Lügenpresse schreibt so, wie der hitlerschlaue Leser es wünscht – nicht immer von dem Wahrheitsgehalt allein bestimmt.

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Jede publizierte Sprachäußerung enthält die Mitteilung, einer auf Gegenseitigkeit abgestimmte Mitteilungserwartung, wie ein Sprecher dem Empfänger eine Botschaft für mitteilbar hält – allerdings gibt es die analoge materiale Seinsbindung der Information :

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Dieses ist ein sozialer Vorgang. Der Sprecher spricht seine Botschaft in der Art, wie er glaubt, dass sein Zuhörer verstehen wird. Der Schreiber schreibt, wie der Leser lesen möchte. „Den Brief schreibt der Empfänger“. Lügenpresse beliefert Hitlerschlaue, die die Wahrheit gar nicht lesen wollen.

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Wir wissen aus der Kommunikationswissenschaft und aus der Soziologie: Es ist überhaupt unmöglich, Inhaltsanalysen und Bewertungen von semantischen Formen zu treffen, wenn man sich nicht die Mühe gemacht hat, Folgendes festzustellen:

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Wer, mit welchen Motiven, Zielen und Mitteln (Themen Medien, Werten), will mit wem auf objektive Tatsachen hin kommunizieren?

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So, wie das Streiflicht der Süddeutschen seine Leser an gewohnter Stelle wie gewohnt ermuntern will, so muss man fragen:

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In welchem Belang wird von wem zu wem der Begriff Lügenpresse angewendet? –

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Also fragen Sie und hören Sie das Argument und dann beziehen Sie den zweifellosen Dissens auf die dissidente Angelegenheit, sei es die Lüge oder die gebeugte Wahrheit oder auf den Bullshit oder den Fehler, das Missverständnis, die Vieldeutigkeit oder Ambivalenz, die redaktionelle Begründung.

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Die Hitlerschlauheit der großen Zahl der unlustigen genervten Kleinbürger, die einerseits zu 67 Prozent der erhobenen Deutschen „kein Vertrauen“, „Misstrauen“, „Unehrlichkeit der Politiker“, „einseitige Hofberichterstattung“ usw. zu haben erklären, haben gelernt, wie bequem eine solche Blasiertheit ist:

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Man weiß nichts und sagt: Wir werden doch nicht aufgeklärt. Wir werden doch gar nicht gefragt. Die machen da oben, was sie wollen: Die typische „Hitlerschlauheit“, wie die „Nachkriegsdeutschen“ gesagt haben:

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„Wir haben nichts gewusst“. „Die Greueltaten hatte die Goebbels-Propaganda vertuscht“.

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Sowohl die selbststeuernde Schere in den Quotenköpfen der Lügenpresse, wie auch die INDOLENZ UND BRÄSIGKEIT DER „HITLERSCHLAUEN“ machen das SOZIALE SYSTEM:

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„Engel bringt Gewünschtes“ – schrieb mal Hans Platschek.

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Die Metaphysik des anonymen Süddeutsche-Streifbeleuchters ist essayistisch – wems beliebt. Er umgeht aber die Empirie der Lügenpresse. Und wenn er schon einräumt, es handele sich um pressekritische Tiraden – pressekritisch – dann sollte er doch ein einziges Beispiel kritisch aufspießen, zu zeigen, wo Lügenpresse gedruckt oder gesprochen wird – das geht aber dann etwa so:

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Wer will mit wem kommunizieren? Wer spricht? Wer soll angesprochen werden? Unter welchen Umständen lässt sich ein Journalist, eine Redaktion, die Presse ansprechen, wenn sie nicht angesprochen werden wollen?

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Spricht ein Aktionär des Süddeutsche Verlags zur Sekretärin des Herausgebers? etwa so:

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Ja – dann hört die zu, dann stellt das Vorzimmer durch – dann spricht der Aktionär des

Verlages zum Ohr des Herausgebers – dann spricht der Herausgeber zum Ohr des Chefredakteurs – der wird das schon anhören usw.

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Will der Demonstrant gegen Verarschung durch die Süddeutschen Zeitung kritisieren, dass über den sogenannten „Trauermarsch von Paris“ von vorne bis hinten Unfug verbreitet worden ist, dann hört ihn keiner an, kein Aktionär, Herausgeber, kein Redakteur, kein Korrespondent.

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Heute, am 14. Januar 2015 berichtet die Süddeutsche Zeitung auf Seite 6, als wolle sie einen empirischen Beitrag zur Erörterung des großen Problems in der deutschsprachigen Massenkommunikation, der misslungenen Führung und Fühlung durch LÜGENPRESSE, liefern:

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Süddeutsche Zeitung, Seite 6 „Wo ist das Volk?“ lautet die Überschrift. UNTERTITEL: „Die Demonstrationsbilder aus Paris lösen Spekulationen aus“

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Und der Kölner Stadt-Anzeiger mit Christine Meyer titelt nun am 14. Januar 2015, Seite 20:

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In einer abgesperrten Straße. PARIS Anders als viele Fotos vermuten ließen, führten die Staatschefs den Trauerzug nicht an“

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In härtester Bild-Tonschere behaupteten noch TV-Kommentatoren: „Die Staatschefs führen den Trauermarsch von Place zu Place – République de la Nacion.“ Sie behaupteten auch Euphorie und Freude, so groß wie nach der Befreiung Paris‘ 1944.

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Jetzt also im K St-A: abgesperrter Phototermin – Untertitel: „Das obere Bild ging um die Welt. Unten ist zu sehen, dass die Staatschefs vorne sind, aber nicht die Spitze der Demonstration.“

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Da waren die Balkone und alle Winkel leer gefegt. Wenn, stand mal ein Scharfschütze auf einem Balkon oder sie linsten über die Dachkanten – aber doch keine Anwohner!

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Wir sehen, Süddeutsche oder Stadtanzeiger – Das ist ganz konkret Lügenverbreitung mit der Absicht die Adressaten zu täuschen und falsch zu informieren, irrezuführen.

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Abschließend ein zweites konkretes Beispiel der Bullshit-Presse von heute, überhaupt nicht pauschal, sondern ganz konkret und leicht überprüfbar:

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Titel des Kölner Stadt-Anzeigers lautet am 14. Januar 2015:

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Wir alle sind Deutschland“.

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Das ist ein Zitat aus einer der gehaltenen öffentlichen Ansprachen. Die Veranstaltung „Mahnwache“ war vom Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V., und seinem Vorsitzenden Aiman Mazyek auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin, am Dienstag, 14. Januar 2015, durchgeführt worden:

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Er erklärte laut KÖLNER STADT-ANZEIGER: „Die Muslime in Deutschland stünden unter dem Schock der brutalen Terroranschläge und zeigten ihre Solidarität mit dem französischen Volk, sagte Mazyek am Dienstagabend bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor, zu der Tausende kamen.“

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Wie will man das anders nennen, wenn nicht Lügenpresse? Das hat mit Hitler oder Goebbels nichts zu tun. Das ist nicht pauschal. Aber ohne den Terminus LÜGENPRESSE hört keiner der Adressaten zu. NUN. Man hört es – man ärgert sich – aber man lügt weiter – leider.

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Es muss doch – statt von 10.000en am Brandenburger Tor zu lügen, um die Tausende von Mazyek etwas aufgeblasenen – möglich sein, dass die Überschrift:

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Wir alle sind Deutschland“ erkennbar gemacht werden, dass die Solidarität nicht durch alle repräsentiert worden ist – nein, nur von einer jämmerlichen Handvoll“.

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Dass die Erklärung des Vorsitzenden:

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Die Muslime in Deutschland stünden unter dem Schock der brutalen Terroranschläge und zeigten ihre Solidarität mit dem französischen Volk, bei einer Mahnwache am Brandenburger Tor (trifft offensichtlich auf Erdogans Ditib-Türken nicht zu)“.

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Leider leider nicht von den Muslimen in Deutschland gezeigt, kaum 1.000 Muslime bei der Berliner Mahnwache (insgesamt waren laut Polizei 3.000 gekommen, Regierungsbeamte, Polizisten, Berliner, Touristen, Christen, Juden, Muslime).

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Der Zentralrat der Muslime geht den Wedding-Türken oder den Neukölln-Türken, den Kreuzberg-Türken und den Schöneberg-Türken am Arsch vorbei. Solidarität mit Frankreich? Schön wärs gewesen.

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Da ist die Lüge und die vertuschte „Parallelgesellschaft“ der Ditib-Muslime im Tempodrom bei Davutoglu.

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Aber – es war nicht so. Es war von der Lügenpresse gelogen. Sorry Mister, das ist nicht von Hitler, das ist nicht pauschal, ich bin auch nicht Titanic oder EULENSPIEGEL – hier ist Dietmar Moews‘ LICHTGESCHWINDIGKEIT – täglich aktuell.

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Staatskrise? – wann muss man das sagen?

Mai 18, 2014

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am 18. Mai 2014

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Dietmar Moews meint: Krise bedeutet einen kritischen Spielraum in Geschehnissen, von denen eine gewohnheitliche Vorstellung von „Normalität“ verstanden wird, wenn eine wesentliche Abweichung als „unnormal“ wahrgenommen wird bzw. wenn sich durch veränderte Geschehnisse eine neue „Normalität“ sich bildet und verfestigt.

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Mit Krise bezeichnen wir eine aus unserer Wertekultur heraus erkennbare Wandlungstendenz, die zunächst als Wertverlust oder Wertverschlechterung empfunden wird.

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Es ist allerdings auf unsere Wertkultur als traditionelle Vorurteilskultur zu erkennen.

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Und die Frage wäre demgemäß, wie sehr unterliegen Werte der aktuellen Moralität der Lebensdienlichkeit? Dagegen spricht die „wertkonservative“ Forderung: Es dürfe nicht gewandelt / geändert werden – auch wenn das, was in früherer Zeit als lebensdienlich und moralisch gesehen wurde, in der neuen Zeit lebensverneinend und damit moralisch fragwürdig geworden sein könnte.

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Krise bezeichnet eine Wirklichkeitstendenz, abweichend vom als „normal“ gewohnten Spiel.

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Unsere gebräuchlichen Worte werden durch unser Sprechen, Antworten, Schreiben und Lesen einem fortlaufenden Bedeutungswandel unterzogen. Dieser Prozess des Wandels kommt von unserem Sprach- und Kommunikationsvermögen her, dem er dienen soll.

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Praktisch entsteht der Wandel nicht durch Veränderer und Spracherfinder, sondern ist das empirische soziales Alltags-Sprachspiel Wert dieser Sprachwandlungskultur ist die Verständigungsgeltung.

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Bewahrung der Worte entsteht im Nutzen des Bedeutungsspiels – Bewahrung der Worte bedeutet Veränderung der Bedeutung im Gebrauch.

Dabei spielen Bedeutungswandel im Gebrauch stets im sprachbedeutenden Zusammenhang der Sätze, die wir formulieren (s. Wittgenstein): ein Gebrauchsspiel

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Staatskrise – ist Krise zwischen Staat und Gesellschaft

Beispiel: Die Scherben tragen Namen wie Fall Hoeneß, Fall Mollath, Fall Peggy, Fall NSA-Prozess, Fall Amigo-Affäre, Fall Strauß-Bäderkönig, Fall Hypo-Alpin-Bank, Fall Familienklüngel im Landtag, Fall Ärzteabrechungen – noch Fragen?

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Ist das nun normal? Sind die deutschen Sonderfälle bereits bayerische Normalität?

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Dietmar Moews meint: Man stelle sich vor, solche Machenschaften würden aus Moskau bekannt oder aus Berlusconien. Bayerns Staatskrise beruht auf ungeklärten Fragen: „Wer hier wen beauftragt hat.“ Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Übersicht verloren.

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Beispiel rechtsstaatsferne Verfassungsschutz und Nazisteuerung

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Der staatlich bezahlte und gesteuerte V-Mann hat wesentlich an NSU-Komplexen mitgewirkt und vernichtet jetzt Ermittlungsversuche der Staatsanwaltschaft bzw. der gerichtlichen Beweiserhebungen am Landgericht München, im Prozess gegen Beate Zschäpe aus Zwickau.

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Die Massenmedien in Deutschland, bzw. bestimmte professionelle Journalisten begleiten den NSU-Prozess und versuchen daraus Reizthemen öffentlich zu exponieren. Dabei kommt es hin und wieder auch zu sachlich kompetenten Meinungskommentaren. Aus diesen Kommentaren erhält der Alltagsrezipient Anhalt, zu verstehen, ob es normale staatliche Schweinereien sind oder ob es eine Staatskrise ist.

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Dabei stehen die Kommentatoren der Staatsmedien überwiegend in der obrigkeitlichen propagandistischer Verlautbarungspflicht. Marktwirtschaftliche investigative Rechercheure bringen tiefergehende Fakten und Schlussfolgerungen in Staatsskandalen, wie die unüberschauliche unaufgeklärte Mordserie an Ausländern in Deutschland, die man mit dem billigen Signet: „Zehn Morde / NSU“ zu erledigen versucht.

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Hans Leyendecker und Tanjev Schultz schreiben am 18.Mai 2014 in der Süddeutschen Zeitung aus München auf Seite 6 (groß aufgemacht) – ein Farbbild mit „Paulchen-Panther von der angeblichen NSU-Bekenner-CD“:

Untertitel: „Dubiose Informanten des Bundesamtes – Im Umfeld des NSU tummelten sich etliche V-Leute. Es waren bekennende Neonazis, dennoch lieferten sie dem Verfassungsschutz Informationen und kassierten dafür reichlich Geld. Neben den Landesämtern in Thüringen und Sachsen führte auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) mehrere Spitzel, die erstaunlich nah dran am untergetauchten Trio waren – aber angeblich nichts wussten.

Außer dem V-Mann „Primus“ gab es beispielsweise eine Szenegröße aus Sachsen mit dem BfV-Decknamen „Strontium“. In den Untersuchungsausschüssen tauchte früh der Verdacht auf, dass Spitzel die Spur des NSU verschleiert haben könnten. Dieser Verdacht wurde bis heute nicht ausgeräumt.

In der BfV-Zentrale in Köln schredderte ein Referatsleiter kurz nach Auffliegen des NSU die Akten mehrerer Thüringer V-Leute. Außer Dokumenten zu eher unbedeutenden Figuren ließ er auch die Akte von „Tarif“ vernichten. Der war mal wichtig in der Szene – und behauptet mittlerweile, ein Kamerad habe ihn gefragt, ob er das Trio unterbringen könne. Das BfV habe ihm damals jedoch abgeraten. Das Amt dementiert diese Darstellung.

Misstrauen weckt zudem der Fall „Corelli“. Dieser V-Mann wurde im April tot aufgefunden. Zuvor war eine CD aufgetaucht, die Corelli einst weitergegeben haben soll. Sie trägt die Aufschrift „NSU / NSDAP“, Corelli hatte NSU-Kontakte bestritten. Er sollte erneut befragt werden, nun ist er tot.“

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So weit die Süddeutsche Zeitung.

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Auf zehn Tote heruntergerechnete Ausländer, dazu zwei junge Zwickauer plus Corelli – da fürchte sich, wer kann. Ist das „normal“? Ist das neue Normalität oder ist das Normalität in der Krise?

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Dietmar Moews meint: Für eine Gesellschaft ist das „normal“. Für die erste Bundesrepublik als Rechtsstaat ist das eine Staatskrise. Für die zweite Bundesrepublik als Rechtsstaat sind das Straftaten und Strafvereitelung. Für Bayern sind all die Fälle diskussionswürdige Erscheinungen zum Thema „Staatskrise von Recht und Ordnung“.


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Juli 21, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 478

ABZUGS-LA OLA in AFGHANISTAN und Kommentar aus Sicht

der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Dienstag, 20. Juli 2010, mit Ludwig Wittgenstein:

Das blaue Buch, BILD Berlin/Dresden, Sächsische Zeitung,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, CCC.de,

bild.de, Piratenpartei Deutschland.de, RP.de, heise.de sowie

Phoenix, ARD, ZDF, DLF,

Piratenthema hier: SEMANTISCHE INHALTSANALYSE untersucht

das schriftliche Demokratieverfahren in der Piratenpartei auf die

Bedeutungsverständnis-Fähigkeit der einfachen Piratenmitglieder.

Die 40 Außenminister in Afghanistan wollen eine La Ola mit

Burka und Nikab einüben.

In Berlin soll zu Luftschutzzwecken die U-Bahn ausgebaut werden.

Der Föderalstaatliche Deutschlandfunk sendete im Mittagsmagazin

seine Zurückhaltung in der Berichterstattung über die Ablehnung

des Krieges und der deutschen Kriegsbeteiligung überhaupt im

Ausland, in Irak, in Afghanistan, Pakistan oder sonstwo. Denn

die deutsche Bundeswehr unterliegt dem Friedensgebot und soll

der Landesverteidigung gewidmet bleiben.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin;