Loveparade NRW Gerichts Skandal

Februar 8, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8924

am Sonnabend, den 9. Februar 2019

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TOTE und schrecklich schwer VERLETZTE am Zugang zur Loveparade-Party in Duisburg.

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Der vor aller Fernsehaugen stattgefundene unverantwortliche Organisationskollaps war völlig eindeutig – und die unverzüglichen politischen LÜGEN von Minister JÄGER, Ministerpräsidentin KRAFT, und die zweifellos willkürlich die Verantwortlichen für die TODES-ORGANISATION vertuschenden Ermittlungen, ließen schließlich eigentlich keine Erhebung der Strafrechtsklage zu. Man verbrauchte letztlich viele Jahre Zeit. Sodass die endlich, im Jahr 2017 – eröffneten Verhandlungen von Anbeginn zwei Mängel offenbarte:

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EINS Es wurden entscheidende Verantwortliche gar nicht belangt.

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ZWEI Die restlichen wenigen Monate Zeit für die richterlichen Verhandlungen können nicht ausreichen.

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Inzwischen wurde vom Düsseldorfer Strafgericht vorgeschlagen, ohne Urteilsspruch diesen Prozess zu enden (wer kommt für die immensen Akquisitionskosten auf?) – also keineswegs Freisprüche zu befinden.

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Darauf haben einige Strafbeklagte, die erwirken wollen, dass gegen sie weiter verhandelt werden soll, dem Gerichtsvorschlag widersprochen.

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Heute hat Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung zu diesem rechtsstaatlichen LAPSUS seine MEINUNG kurzgefasst:

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Süddeutsche Zeitung, Seite 4, Freitag, 8. Februar 2019 von Heribert Prantl:

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„LOVEPARADE – Es bleibt ein schales Gefühl

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Kläglich, unwürdig, empörend ist dieses Ende. Das Gericht hat sieben von zehn Strafverfahren wegen der Loveparade-Katastrophe am 101. Verhandlungstag sang- und klanglos eingestellt. Sie wurden eingestellt nach einer Vorschrift, die dafür nicht gemacht ist: Es kann, heißt es da, von der Verfolgung abgesehen werden, „wenn die Schuld des Täters als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht“. Dem Richter müssen diese Worte im Halse stecken bleiben – weil sie nicht stimmen, weil sie die Opfer und ihre Angehörigen verhöhnen, weil solche Begründung in diesem Fall das Vertrauen in die Rechtsprechung beschädigt.

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Es bleibt ein sehr schales Gefühl. Von den Aufklärungsversprechen nach der Katastrophe ist nicht viel übrig geblieben. Schuld daran ist weniger das Gericht, das jetzt den Schwarzen Peter hat und schauen muss, wie es vor der Verjährung zum Ende des Verfahrens kommt. Schuld ist die Staatsanwaltschaft: Sie ermittelte lange gegen unbekannt, obwohl die Beschuldigten sehr bekannt waren, sie brauchte unendlich lange, bis sie anklagte, sie musste dazu gedrängt werden; und dann verschonte sie die Hauptverantwortliche. Die Anklage hat versagt.

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Es braucht einen Untersuchungsausschuss, der all die, Schuld und Versagen, aufarbeitet.“

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Dietmar Moews meint: Wieso schreibt Heribert Prantl zum LOVEPARADE-Gerichtsskandal, wenn er sich nicht die Fernsehübertragungen angeschaut hat?

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Oder – wenn er sich die Videos angeschaut hat, wieso erkennt er nicht, dass viele Leute unter einem Tunnel keineswegs tot gehen? Aber, wenn man von hinten weitere tausende Menschen in den Tunnell drängen lässt, die stauen, gibt es Tote.

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Es ist offensichtlich, dass die Ordnungsaufsicht zwischen den Zugtüren und dem stauenden Tunneleingang vollkommen ursächlich ist, dafür, dass Züge, anstatt durchzufahren, die Türen öffneten und immer mehr Menschen in die Sackgasse hineindrängen ließen.

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Die Polizei auf dem Ankunftbahnsteig hätte den weiteren Zudrang einfach stoppen müssen, bis die Menschen im Tunnel über die Rampe nach Vorne weggegangen wären.

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Einzig und kausal für die Toten, war diese unzulängliche Ordnungsaufsicht an den Zugtüren auf dem Bahnsteig. Ohne diesen Andrang wäre niemand zerquetscht worden.

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Die Strafanklage wurde nicht auf die Polizeiführung hin spezifiziert ermittelt.

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Im Gegenteil, es wurde dem damaligen Oberbürgermeister Verfehlungen bei der Veranstaltungsgenehmigung gemacht. Und schon weniger Tage nach er Katastrophe behaupteten NRW-SPD-Innenminister Ralf Jäger sowie SPD-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, dass die Polizei unschuldig und der Musikveranstalter Schuld sei.

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Lichtgeschwindigkeit 498

August 4, 2010

LICHTGESCHWINDIGKEIT 498

DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG und Kommentar

aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten

Dr. Dietmar Moews – live und ungeschnitten – muss auch immer

die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz,

Freiheit, Piraterie und Rechtsstaatlichkeit, im Globus mit Vorgarten

in Berlin, am Mittwoch, 4. August 2010, BILD Berlin/Brandenburg,

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010 sowie Alphons

Silbermann/Massen-kommunikation, 1972; Ortega Y Gasset/

Aufstand der Massen, 1930; Elias Canetti/Masse und Macht,1960;

Peter Sloterdijk/Die Verachtung der Massen, 2000; focus.de,

Frankfurter Allgemeine Zeitung, CCC.de, bild.de, Piratenpartei

Deutschland.de, heise.de, ARD, DLF,

Piratenthema hier: DUISBURG-LOVEPARADE MASSENVERACHTUNG.

Begriffserörterung der sozialen Geschehnisse beim Loveparade-

Unglück von Duisburg, Missverständnisse, Versäumnisse, Schuld

und Verantwortung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. August 2010, Seite 1,

Kommentar von Timo Frasch: „Aufgehen in der Masse“, statt

„organisierter Kontrollverlust“.

Dietmarmoews meint: FAZ-Autor Frasch verfehlt sein Thema.

Das Unglück und die Opfer der Loveparade in Duisburg rühren

nicht von Masse, nicht von dumpfer sich verselbständigender

Massenhaftigkeit von entmenschten Massenmenschen her. Man

kann auch Hundertausende durch ein Nadelöhr hindurchlassen,

ohne dass es Verletzte gibt.

Die FAZ irrt indem sie den Eindruck erweckt, als rühre das Unglück

von solchen unsäglichen Gespenstergeschichten her, wie bei Ortega

Y Gasset in seinem weltbekannten „Aufstand der Massen“: als

anthropologischer Sachverhalt. In Duisburg war aber die

Verletzung einer sozialen Kommunikationserfordernis ursächlich.

Zwischen Mensch als Ding und Menschen als soziale

Beziehungswesen in prozessuralen Szenerien von Gruppen

hätten im Sozialen begründete Interaktionsweisen aktiviert

werden müssen. Diese Sozialdynamik hat klar definierbare

Orientierungsweisen der Verhaltenskontrolle und -steuerung. I

nsbesondere wenn dem einzelnen Menschen die soziale

Verhaltensweise und Selbstkontrolle durch Gewalt genommen

wird, ist die Frage nach der Kybernetik zu stellen. Im Trichter

unter dem Eingangstunnel entstand Zwang infolge der unweigerlich

erzeugten Organisation. Die Fehleinschätzung betrifft den

beabsichtigten Tunneldurchlass, bei der Vorbereitung, durch

die Polizei. Man hat die herangeführten Partybesucher in den

Verlust selbstkontrollierten Verhaltens laufen lassen. Das war

voraussehbar und unbedingt zu vermeiden. Die Polizei hätte eine

das gesamte Geschehen überschauende zentrale Echtzeit-Supervision

einrichten müssen. Zentral hätten die dezentralen Ordnungskräfte

geführt und informiert werden müssen. Ob mit Echtzeitvideo,

Echtzeitfunk oder überfliegendem Hubschrauber hätte die Passage

in Echtzeit geführt werden müssen. Hier liegen Ursache, Schuld

und Teilverantwortung für das Unglück. Es hätte der das

Eingangsgeschehen blockierende Stau am oberen Ende der

Rampe dirigiert werden müssen. Entsprechend hätte der

Zudrang auf den Tunnel weit vorher konkret und in Echtzeit

auf den Abfluss bzw. den Stau eingestellt werden müssen. Sogar

das wachsende Besucheraufkommen vom Bahnhof her hätte

gegebenfalls durch Nonstop-Zugdurchfahrten unterbrochen

werden können. Der Polizei mangelte es an Kommunikation für

die Führung des Menschenandranges. Insofern sind auch nicht

die das Rampenende blockierenden Partygäste Ursache oder Schuld,

auch nicht der Veranstalter, der diese unsinnigen Musik-Trucks

da vorbei fahren gelassen hatte. Allein der Zudrang vom Bahnhof

her, die nichtvorhandene Polizeikommunikation. Schließlich wurde

die Fehleinschätzung der Ordner oberhalb der Rampe die wirkliche

Todesfalle. Dort wo die Leiter heruntergelassen worden war sowie

an der Fluchttreppe entstand für die gedrängte Menge der Impuls,

da hindrängen zu müssen, um der Not zu entkommen. Dies hätte

vermieden werden müssen. Stattdessen hätten am oberen Ende

der Rampe durch Polizei und Ordner erkennbar signalisiert werden

müssen, dass die Menge nach oben entkommen kann. Eine Jagd

des SPD-Innenministers Jäger auf den CDU-Bürgermeister Sauerland

zeigt die Urteils- und Verantwortungsschwäche.

FAZ, Timo Frasch verlagert das Unglücksproblematik hin zu

Innen- und Außenansichten der „Masse“ …“In der Rezeption von

Massen ist es zum Allgemeinplatz geworden, deren angebliche

Gesichtslosigkeit zu bekräftigen …Einzelne aus einer Masse

herauszuheben ist daher so indiskret, wie mit einer Kamera

auf die Körperteile eines Menschen zu zoomen..“ Dietmarmoews:

Genau hier liegt der Schwachsinn des FAZ-Autors: Denn in der

Massenkommunikation, wie im Fall der eingezwängten

Menschenmenge von Duisburg, verhält sich jedes Individuum

„gezoomt“ und folgt Signalen, „zur Treppe zu drängen“.

Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin