Chaos Computer Club und Regierungs Transparenz zur Bildung

August 19, 2020

Lichtgeschwindigkeit 10078

am Mittwoch, 19. August 2020

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neues deutschland 19. Mai 2020

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CORONA – SCHULAUSFALL- INTERNETZ-FERN-UNTERRICHT SCHUTZMASSNAHMEN – BILDUNG DURCH AMERIKANISCHE MONOPOLE

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Der Chaos*innen Computer*innen Club*innen STUTTGART hat einen OFFENEN Brief*innen an die Bildungsministerin in Stuttgart geschrieben und veröffentlicht:

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Der CCC*innen fordert Transparenz dazu, dass der Staat hier die amerikanische MONOKULTUR von Microsoft usw. plant, ohne FREIE SYSTEME wie LINUX und andere OPEN SOURCES zu etablieren.

Dazu hat der CCCS FRAGEN formuliert, die genau zu studieren sind – besonders, weil die Erfahrung das ganze IT-Geschehen niederdrückt, denn die Parlamentarier kennen immer nur Apple oder Microsoft – aber wissen

fast nichts über LINUX, die freie SOFTWARE:

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Also der Brief des CCCS vom 17. August 2020:

„Neue Bildungsplattform – Offener Brief an Ministerin

 

Eisenmann


Transparenz schaffen, fatale Fehlentscheidung verhindern


Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. Eisenmann,

in den letzten Tagen und Wochen erreichen uns zahlreiche Anfragen von BürgenInnen und PressevertreterInnen zum Thema ‘neue Bildungsplattform’, konkret die mögliche Verwendung von Microsoft Office 365 und/oder Microsoft Teams.

Leider ist es uns auf Basis der verfügbaren Veröffentlichungen aus Ihrem Hause nicht möglich uns hierzu eine fundierte Meinung zu bilden. Diese Informationen sind jedoch Grundlage für einen informierten öffentlichen Diskurs, den Sie sicher gerne führen.

Wie bitten Sie daher um die Veröffentlichung folgender Informationen / Dokumente und die Beantwortung einiger Fragen:

  1. Die Datenschutzfolgeabschätzung zur Verwendung von ‘Office 365’ in Schulen, ggf. erstellt durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers1.
  2. Die Stellungnahme des LfDI Dr. Stefan Brink zu der in Punkt 1 genannten DSFA2.
  3. Für welche Module oder Bausteine3 der neuen Lernplattform ziehen Sie Microsoft Produkte in Erwägung?
  4. Warum war ‘Freie Software’ keine Voraussetzung für die Vergabe es Auftrages bzw. Auswahl eines Produktes?
  5. Ist Ihnen die ‘Digitale Souveränität’4 Baden-Württembergs wichtig und ist diese für Sie ein Argument pro ‘Freie Software’?
  6. Wie beurteilt Ihr Haus die aus Stuttgart stammende Software ‘Nextcloud’5, auch im Vergleich mit MS Office 365?
  7. Wie beurteilen Sie eine mögliche Entscheidung für Microsoft-Produkte im Lichte der Tatsache, dass der Europäische Gerichtshof kürzlich das ‘EU-US Privacy Shield’ als ungültig erklärt6 hat?
  8. Ist Ihnen der ‘CLOUD Act’7 geläufig, der US-Behörden Zugriff auf in Deutschland durch US-Unternehmen gespeicherte Daten gibt?
  9. Ist ‘Office 365’ Ihrer Meinung nach überhaupt DSGVO-konform zu betreiben?

Durchaus erschrocken haben uns die Aussagen Ihres Projektleiters Ralf Armbruster im Bildungs-Ausschuss8. Hier entsteht der Eindruck, dass Ihr Ministerium Microsoft Office 365 klar favorisiert und auf dessen Einsatz hinarbeitet. Sollte dies wirklich den Tatsachen entsprechen, befürchten wir den Kontrollverlust über die Daten der SchülerInnen und LehrerInnen in Baden-Württemberg. Statt eigenständig und selbstbestimmt zu agieren, begäben wir uns als Land noch weiter in Abhängigkeit eines US-Großkonzerns.

Angesichts der vielen ungeklärten Fragen bedarf es aus unserer Sicht dringend mehr Transparenz, auch um das Scheitern der nächsten Bildungsplattform zu verhindern.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort und stehen selbstverständlich auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Herzlichst, Ihr
Chaos Computer Club Stuttgart
vorstand@cccs.de


1. https://fragdenstaat.de/anfrage/datenschutzfolgeabschatzungen/
2. https://fragdenstaat.de/anfrage/datenschutzfolgeabschatzung-ms365-kultusministerium-baden-wurttemberg/
3. https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Schule/Digitale+Bildungsplattform
4. https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Souveränität
5. https://nextcloud.com/de/
6. https://curia.europa.eu/jcms/upload/docs/application/pdf/2020-07/cp200091de.pdf
7. https://de.wikipedia.org/wiki/CLOUD_Act
8. https://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2020/20200709bildungsa1.html?t=7625

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Rolling Stones Charly Watts übt „Kopftuch“ 1968

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Dietmar Moews meint: ERNST NEHMEN ist Trumpf. Auf einen OFFENEN BRIEF – als Stellungsnahme – erfolgt keine schriftliche Antwort – das wissen die Schriftleiter des CCCS anscheinend nicht. Der Offene Brief wendet sich immer an die Öffentlichkeit, weil vom Adressat keine Antwort oder Kommunikationsbereitschaft erreicht wird, sodass immer ein Gerichtsstreit nötig wäre, wenn außerparlamentarisch Transparenz gefordert ist. Doch sich in ein Verfahren mit dem störrischen Staat zu begeben heißt, dass auf Ewigkeiten nichts erreicht wird, außer Ärger, weil in der staatlichen Rechtspflege zu erwarten ist, dass der Staat mit sich selbst nicht anständig umgeht, also ein Verwaltungsrechtsstreit oder Ähnliches jeden Dissens in ein Schweigen zum Thema verwandelt:

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Hier also: OFFENER BRIEF an das Land Baden-Württemberg in Erwartung einer Stellungsnahme durch schriftliche Beantwortung der OFFENEN FRAGEN den dankenswerter Weise der CCC für alle ahnungslosen Bürger abgesendet hat.

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Dietmar Moews in Patagonien

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FINE E COMPATTO

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hier gezeigt und sind keine Empfehlungen von Dr. Dietmar Moews. Nichts davon wird i.S.d.P. von Dr. Dietmar Moews verantwortet. Dietmar Moews klickt diese „recommendends“ nicht an und liest nichts davon.

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Freifunk – ein Erfolgsprojekt der freien gesellschaftlichen IT-Intelligenz

Februar 9, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5336

vom Montag, 9. Februar 2015

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Heute kann es sein, man fährt hinter einem Fernbus auf der Autobahn her und da steht es aussen dick drauf: „Free WLAN“: Wer mal zufällig „etwas hacken“ möchte, ohne dabei ermittelt werden zu können, könnte mal versuchen sich einzuloggen..

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Vor etwa zehn Jahren gab es selbst noch in den deutschen Großstädten schwarze Flecken für Internetz-Anschlüsse auf der deutschen Landkarte, die ein schönes Ozelotmuster bildeten.

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Damals wurden in zahlreichen intelligenten Großstadtszenerien erste konkrete Freifunk-Installationen eingerichtet. Insbesondere wo die Monopolisten, wie damals die Telekom, sich nicht um marktwirtschaftlichen Bedarf kümmerten, wurde der Chaos Computer Club oder die Piraten aktiv. Sie trieben mit eigenen Freifunk-Projekten die IT-Revolution basisdemokratisch und teils sogar informell an.

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Teils unlizensiert, von Relais auf privaten Fensterbrettern, dann bald auch durch Vereinsgründung und ordentlichen Mietverträgen mit Eignern hoher Gebäude, Türme, Kirchtürme, wo die Internet-Interessenten sich mit ihrem eigenen Computer unangemeldet frei einloggen konnten. Wenn dort ein Internet-Kabel-Hauptanschluss war, konnte man ein Relais, wie eine Antenne, ein Modem ansteuerbar, möglichst hoch gelegen und baulich frei erreichbar installieren.

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Wer also keinen Anschluss hatte oder aus einem anderen Ort daherkam, konnte seinen Computer ein Relais suchen lassen – wo eine offene Leitung erreichbar war, war es möglich – quasi als Gast – sich einzuloggen, ohne große Anmeldung.

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In Dresden haben die CCCD-Hacker ein so leistungsfähiges Freifunk-“Netz“ eingerichtet, dass es nur wenige Jahre dauerte, bis die Marktanbieter von Internet-Angeboten ziemlich bald mit Kampfangeboten auf den Endverbrauchermarkt Dresdens kamen. Denn nicht nur, welcher Fremde gerade mal von irgend einer Parkbank oder Bushaltestelle sich einloggen wollte, auch Dresdner selbst nutzten den Freifunk.

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Inzwischen sind die Flatrate-Tarife und der Anbieterwettbewerb – bis auf einige nichtverkabelte Dorfwinkel-Funklöcher Deutschlands, die weiterhin Schwarz sind – dass die CCC-Freifunker sich nicht mehr ganz so vehement für eine Freifunk-Vollkultur engagiert hatten.

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Inzwischen laufen nunmehr neue Anregungen durch die IT-Revolution. Die totalitäre US-NSA-Telematik und -Vollüberwachung, sowie Volldatenspeicherung, zu geheimdienstlich-politischen und gewerblichen Entmündigungszwecken, lässt die IT-Gemeinde, auch den CCC wie auch Anonymous neudenken.

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U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

U-Bahn für die mainzer (auch als Bunker im Alarmfall)

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Und schon kommen die Einwände von politischer und staatlicher Seite: Es soll die Verfolgung von Netzbenutzern möglich sein. Dabei ginge es um Gefahrenabwehr, Kriminalitätsverhinderung und -aufklärung.

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Man übergeht aber die in der EU, besonders in Deutschland geltenden Gesetzesregelungen des „DATENSCHUTZES“, des Rechts an den privaten Daten und der privaten Kommunikation (habeas Corpus).

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Schließlich gibt es das Recht sich anonym im Internet zu bewegen:
http://www.lfd.niedersachsen.de/portal/live.php navigation_id=13023&article_id=55988&_psmand=48

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Das hat auch der Gesetzgeber erkannt, der im

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Teledienstedatenschutzgesetz

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jedem das Recht eingeräumt hat, sich anonym durch das Netz zu bewegen. § 4 Abs. 6 Teledienstedatenschutzgesetz schreibt vor: „Der Diensteanbieter hat dem Nutzer die Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist. Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren“.

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Dietmar Moews meint: Allein die technisch erfolgreiche private informelle Fähigkeit von IT-Hackern und Freifunkern, eine zureichende Netzanbindung einrichten zu können, macht den Freifunk erfolgreich, als Druckmittel auf die Marktmächtigen und auf die staatlich durch Netzbehörden ausgebremste IT-Revolution zu machen. Ähnliche Verdienste hat LINUX und die Ubuntu-Free-Software-Projekte, die absolut wettbewerbsfähig und „kritisch“ arbeiten.

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Das ist ja genau das was Freifunk – recht erfolgreich – macht. Damit
macht man aber kein Geschäft, damit kann man keine Nutzer tracken oder
sonstigen „Gewinn“ machen, weswegen Freifunk bei solchen Projekten gerne
ignoriert wird.

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Ich möchte zu all diesen echten ALTERNATIV-Initiativen ermuntern und auch den IT-Laien anraten, sich dafür zu engagieren:

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Ob LINUX, Freifunk oder BIT-COIN – es gibt die emanzipatorische Konzeption von: WISSEN IST MACHT – und Gegenmacht.

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Flaschenpost 40

Oktober 23, 2009

Flaschenpost 40

zu Lichtgeschwindigkeit 40, von Dr. Dietmar Moews im

Alphons-Silbermann-Zentrum Berlin, dem ungeschnittenen

Auswendigformat der Themen der täglichen Presseschau

in Lichtgeschwindigkeit, am 21. Oktober 2009,

Aufnahmezeit um 23.30 Uhr;

Piratenthema hier: Piratenparty für Windows,

Apple-Unix und Linux, die Abschaffung des deutschen

Berufsbeamtentums und Verringerung der Dienstklasse,

dazu >China lacht< von Rudolph Bauer, Süddeutsche Zeitung

und Frankfurter Allgemeine Zeitung und zur

Feier der 40sten Lichtgeschwindigkeit

eine russische Leninzigarette für den Nichtraucher

im passenden karminroten Design und Ankündigung

der Dietmar Moews-Vorlesungen zur Einführung

in das Piratenwesen in der Piratenvolkshochschule.

Themen:

1. Die Süddeutsche Zeitung von Mittwoch, 21. Okt. 2009,

die sozialdemokratische Tagesvollzeitung Deutschlands

bringt auf der Titelseite eine Abbildung mit dem Quelle-

Versandhaus, das nun aufgelöst wird. Das Direktmarketing

hat den traditionellen Versandhäusern das Wasser abgegraben.

Die Erinnerung an die blauen Quellepakete, als man mit

Salzstangen und Firma Hesselbach im Fernsehen sein

Familienglück machte. Ich arbeite immer noch an meinem

Bullshit-Artikel der Kritik an der Kritik zu Professor Bull

in der FAZ. Ich möchte den ehemaligen Bundesinnenminister

Gerhard Baum nicht gleich auf die Müllkippe tun,

wie jetzt Prof. Bull in der FAZ es tat. Ich selber habe als

Wissenschaftler mit Büchern des ehemaligen

FDP-Bundesinnenministers Werner Mayhofer gearbeitet,

der jetzt 90-jährig gestorben ist. Mayhofer war

Bundesinnenminister in der Bundeskanzler-Schmidt-

SPD/FDP-Koalition in der RAF-Terrorismus und musste sich

als Vertreter des sozialen Liberalismus mit Polizeigesetzen

und Notstandsgesetzen beschäftigen. Sowas ist meist nicht

Verschwörung oder Bösheit, sondern aus Umständen,

wie so Vieles, das aus Dusseligkeit geschieht.

Die SZ hat drei verschiedene Piratenthemen.

Das neue Microsoft-Betriebssystem Windows 7 ist erschienen.

Ferner werden in einem Extraartikel die Betriebssysteme

von Apple-Unix sowie die Open Source, freie Software,

von Linux vorgestellt.

Drittens, wird über Amateurvideos >Kultur von unten<,

von Johannes Boie im Feuilleton der SZ berichtet.

Das neue Windows 7 wird von den bezahlten Kritikern in

einer Weise gelobt, das es läuft nicht so schnell wie das

vorherige Windows-Vista läuft, aber nun endlich das bringt,

was man von vor Jahren von Vista erwartet hatte.

Das Microsoft 7 ist also nicht die reine Not.

Aber es heißt im Titel: Mehr Dampf für den PC:

Was bringt Windows 7?

Es endet der SZ-Artikel im Feuilleton mit dem,

was ich hier, genau neben Tausenden anderen

jungen Leuten mache, Herstellung von einfachsten

Videos, eigene Ideen und Geist zu produzieren

und sich mit den Fragen Qualität einlassen.

Was sehr demütig macht und einen Eindruck

vermittelt, wie hoch Aufwand und Können sein müssen,

um Hochglanz-Qualität hervorzubringen.

Und manch Einer kommt dabei auf die neue Arbeit,

während die alte Arbeit verloren geht. Und damit sei auch das

Nutzerfeedback wesentlich positiver geworden.

Verzichten wolle man keinesfalls auf die Amateurfilme

verzichten, sagte der Journalist, denn das ist die Zukunft.

Naja. Sicher folgen daraus auch Berufsideen für junge Leute.

2. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Okt. 2009

bietet auf der Titelseite ebenfalls die Quellehand

des insolventen Arcandorunternehmens der Hauptaktionärs

Schickedanz und Bank Sal. Oppenheim Köln/Luxemburg.

Ferner kündigt die FAZ die Fortsetzung der Daten-Erpressung

über umfangreiche Schüler-VZ Personen-Profile,

weiter hinten im Blatt, an. Ein 20 Jähriger ist bei der Firma

Schüler-VZ aufgetreten, hat die Herausgabe seiner

Schüler-Datensammlung angeboten gegen die Zahlung

von 80.000.- Euro. Darauf wurde die Polizei gerufen und

der junge Mann wegen Erpressungsversuchs festgenommen.

Nun soll aber ein weiterer Datensammler aufgetreten sein,

der eine Million Datensätze zu haben behauptet,

die er in eben derselben Methode gesammelt haben will.

Und ein weiterer anonymer Hacker hat der netzpolitik.org

mitgeteilt, dass es ihm zu Testzwecken möglich gewesen sei,

sogar solche Daten zu kopieren, die nicht für andere Nutzer

sichtbar waren.

Was und wer nun womit inkriminiert oder angeklagt werden soll,

ist nach Lage der Dinge überhaupt nur spekulativ.

Aber es ist allen jungen Leuten zu raten:

Benutzt das Internetz nach Herzens Lust, aber geht intelligent

mit den personifizierenden Angaben um. Wer jemand etwas

mitteilen will, muss meist gar nicht mit Echtnamen anreden

und auch nicht drunterschreiben, weil der Empfänger schon

bescheid weiß. Und spätere Fremde, die vielleicht die Daten

abschöpfen und zuordnen wollen, gehen die Namen nichts an.

Aufnahmezeit um 23.30 Uhr;

Produktion, Performance, Autor, Direktion: Dr. Dietmar Moews;

Aufnahmetechnik und Admin: Piratencrew Berlin

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