DEUTSCHLAND im KONFLIKT mit der ganzen WADA-WELT

Januar 4, 2015

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am Sonntag, 4. Januar 2015

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THEMA: „Ungeregelte“ Lug und Trug im geregelten SPORT – Kriminelle beherrschen die Welt-SPITZEN-Sportverbände IOC, Wada, IAAF, Fifa.

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Die aktiven Sportler in den Sportverbänden vernachlässigen die Satzungszwecke, weil jeder individuell Geld verdienen will.

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EXPOSÈ für diese LICHTGESCHWINDIGKEIT ist ein ganzseitiger Artikel des Spitzensportlers ROBERT HARTING in der FRANKFURTER ALLGEMEINEN ZEITUNG vom 3. Januar 2015, SPORT, Seite 36:

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Das Ende des Vertrauens. Wozu in Deutschland auf Grundrechte verzichten, wenn die Welt-Anti-Doping-Agentur gescheitert ist? Olympiasieger Robert Harting schreibt über erkennbaren Betrug, die Unfähigkeit des Systems, Unschuldige zu schützen, und seine Angst vor einem Doping-Anschlag. Er bietet eine Lösung an.“

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Im Folgenden stelle ich die äußere Lage kurz dar.

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Anschließend zeige ich die schwache Geltung von Hartings Prämissen.

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Schließlich kritisiere ich Hartings Lösungsangebot.

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Vorab anzusagen ist, dass der Autor hier aus persönlicher „sportlicher“ Perspektive schreibt und hier keine soziologischen Feststellungen und Analysen vorgeführt werden. Dennoch gilt die soziologische Feststellung:

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Dass die betroffenen aktiven Erwerbssportler nicht in politischer Gemeinschaft mit allen sonstigen Sportlern, die Mitglieder in den Sportverbänden sind, aktiv sind. Robert Harting und seine Leidensgenossen handeln als „Free-Lancer“ aus einer erwerbsorientierten Berufsrolle des weltweiten Unterhaltungs- und Freizeitmarketings.

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DIE LAGE: Durchaus glaubhaft und überzeugend, aus der individuellen Sicht eines professionellen Diskuswerfers, schreibt Robert Harting in der FAZ:

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LAGE 1: Harting aus seinen Erlebnissen„… Ich konnte bei Konkurrenten beobachten, dass sie von einem Jahr aufs andere überdurchschnittlich an Muskelmasse zugenommen haben. Ich sehe verstärkt Akne, veränderte Körperkompositionen, verstärkte Körperbehaarungen, vieles, was auf Anabolika und Wachstumshormone schließen lässt.  Besonders krass ist es, wenn man im Trainingslager Frauen sieht, besser: hört. Manche haben tiefere Stimmen als mein Opa. Da steht man dann, trainiert so hart, dass einem jeder Knochen wehtut, und diese Damen und Herren brauchen kaum Regenerationszeit. Die schieben noch ein drittes Training am Tag ein, während ich versuche, mich zwischen erster und zweiter Einheit zu erholen….“

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LAGE 2: Der ARD-Film von Perikles Simon: „ Nackt in aller Öffentlichkeit“ (FAZ v. 13. Dezember 2014) oder www.faz.net/sport: „Das ist schlimmer als Pornografie“, darin zwei Beispielfälle:

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Die gedopte russische Marathonläuferin Lilijana Schobukhowa konnte sich von einer Doping-Sperre freikaufen – nicht beim russischen Verband, sondern beim internationalen.

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Für die Helden des Sprints hängt der Verband sein ganzes Image an die Schnellsten der Schnellsten und der Präsident sagt, dass er für die Sauberkeit dieses Schnellsten die Hand ins Feuer legt (da versteht auch der Letzte, dass ein Athlet von solcher außergewöhnlichen Bedeutung niemals positiv getestet werden darf).

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Die russische Läuferin Julia Stepanowa hat sich losgesagt von dem System, in dem sie selbst jahrelang betrogen und gelogen hatte. Sie hat vor rund zwei Jahren die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) informiert und dann, als Kronzeugin in dem Film der ARD, die Öffentlichkeit. Dass der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) darauf sehr zurückhaltend reagiert, ist beleidigend für alle sauber kämpfenden Sportler.

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Robert Harting skizziert ein auswegloses Geschehen, in dem der Hochleistungs-Erwerbssportler alle Bedingungen akzeptiert, weil er das STARTRECHT der Verbände nutzen will – ohne STARTRECHT kein ERWERB.

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Das weltweite Publikum, einschließlich des weltweit ausgeübten Sports und eines auf Sport bezogenen Sportgeistes, der ästhetischen sowie der auf Vergleichswettkämpfe ausgerichteten Leistungsoptimierung, werden von positiven Events der massenmedialen Verbreitung angelockt.

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Die große Zahl des Publikums folgt dem sozialen Medienerlebnis – z. B. dem 100-Meter-Weltrekordlauf -, (statt gelangweilt zuzuschauen, wie Sportverbandspolitik für eingeweihte Minderheiten durchgeschoben wird).

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Daraus folgt die von Robert Harting beschriebene Ausgeliefertheit für den Erwerbssportler im Weltverband:

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Ich halte mich mit öffentlicher Kritik an bestimmten Personen im internationalen Leichtathletik-Verband zurück. Denn wer positive Proben vertuschen kann, ist auch imstande, negative Proben zu manipulieren.

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Ich weiß, dass ich sauber bin. Doch wie soll ich in einem solchen System reagieren?

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Da hat ein Athlet kaum eine Chance sich zu schützen. Der Name ist sofort tot – all die Tränen, all der Schweiß … Mit den einfachsten Manipulationen können Mitkonkurrenten oder missliebige Athleten ausgeschaltet werden …“

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LAGE 3: Je länger ein Verfahren dauert, desto mehr ist das System der Verbandsherrschaft gegenüber dem einzelnen Athleten im Vorteil.

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Wer kann sich schon jahrelange Prozesse leisten, während er gleichzeitig noch gesperrt ist?

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Eine LÖSUNG? Zunächst lässt sich auch ein Skandalbericht, wie der ARD-Film von Perikles Simon vermarkten. Der Autor wird noch weitere Namen führen müssen, wenn er anschließend nicht „tot“ sein will.

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Wenn also mit einem starken Athleten, wie Robert Harting, eine weitreichende Kommunikation zum Sportbetrug ermöglicht wird, sind dann Problemlösungen durchaus nicht eine unmittelbare Folge der Veröffentlichung des Problem?s (oder erleichtert man dadurch eher, die Betrugsmethoden der Doper zu verfeinern).

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LÖSUNG EINS: Perikles Simon plädiert für eine Gewerkschaft der Betroffenen. Wie, aber, soll die internationale Reichweite und Wirkung erzielen?

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Direkt betroffen und unter Druck stehen lediglich die Sportler, die im Kader sind oder hineinwollen. Da gibt es wenig Solidarität, wenn einer ausschert und mit dem Verband streitet.

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LÖSUNG 2: Robert Harting wünscht einen internationalen Anti-Doping-Fonds, der Athleten in Doping-Streitigkeiten wirtschaftlich stützen könnte. (Hartings Zuspitzung: „Deutschland gegen den Rest der Welt“ ist Unfug und hat auch als historische Variante wenig Fortune.)

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Vielmehr sind es das weltweite TV-Publikum sowie die geringe Anzahl von Erwerbs-Spitzen-Sportlern in den Verbänden gegen Millionen von Amateursportlern und deren begehrlichen Funktionären.

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Dazu – glaubt Robert Harting – sollten die Nationalen-Sportverbände diesem Fonds beitreten und sich an einem Doping-Kontroll-Ringe-System konkret beteiligen. Dabei sollen jeweils nicht mehr Verbände sich selbst kontrollieren, sondern jeweils fremde sollten im einem Ringtausch-Wechsel abgeordnet werden und man kontrolliert sich „unabhängig“ (wie die FIFA-Vergabe für Qatar?)

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Entsprechend sollten die Doping-Labors rechtsstaatlich unabhängig kontrolliert und gesteuert werden usw.

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Robert Harting zielt mit „seiner Lösung“ darauf, durch besser organisierte Kontrolle, dem geregelten Doping-Sport gegen über den Marketingmanipulationen eine bessere Fairness und Einhaltung der geltenden Regeln zu verschaffen.

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Dietmar Moews meint: Im Wettbewerb der Leistungen werden vor aller Augen Sieger nach Regeln und Regelbrüchen gefunden.

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Das Doping-Betrugsproblem würde nicht wirklich ausgehebelt, wenn die Wada und die Kontrollpraxis regelgerecht praktiziert würde.

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Denn das Doping-Problem zielt lediglich auf alle geregelten Kontrollen, die auf der Kontroll-Liste als verbotene Doping-Praktiken und Doping-Stoffe aufgezählt werden.

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Nur die kontrollierten Manipulationen werden als Doping belangt.

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Alle neuen oder unbekannten oder nicht „positiv verbotenen“ Doping-Praktiken werden in der verbandlichen Doping-Regulation nicht erfasst. Wobei die allgemeine Erfahrungssicht gilt:

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Die Betrugsmanipulateure sind den Kontrolleuren immer etwas im Voraus. So werden ständig leistungssteigernde Manipulationen der Sportler angewendet, die schlichtweg nicht verboten sind oder, auf die hin gar nicht getestet wird.:

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Wer streicht Bahn-Lauf-Weltrekorde aus den ewigen Rekordlisten, die auf federnden Kunststoff-Laufbahnen erzeugt werden? (Wer läuft 10,0 auf Asche, handgestoppt, mit den schweren Nagelschuhen von Armin Hary?)

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Wer kippt die Familienpackungen OMO ins Wettkampfbecken, damit die Schwimmer beim Zieleinlauf in Schaumbergen untergehen und der Anschlag nicht erkennbar ist?

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