UNTEILBAR DEMONSTRATION in Berlin der Hundertausende

Oktober 15, 2018

Lichtgeschwindigkeit 8586

am Dienstag, 16. Oktober 2018

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Am Wochenende kamen einige hunderttausend Freizeitmenschen in Berlin zusammen, um zu einem breitgefassten MOTTO:

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#Unteilbar-Demonstration“

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ihren friedlichen MAINSTREAM-Konsenz durch Straßenumzug mit vielen verschiedenen Proklamationen und Transparenten, Symbolen und Abzeichen zu zeigen:

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„SOLIDARITÄT STATT AUSGRENZUNG“ hieß es.

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DLF.de am 15. Oktober 2018 von Anja Nehls:

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#Unteilbar-Demonstration Mehr Masse als klare Aussage

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Was von der #Unteilbar-Großdemonstration in Berlin im Gedächtnis bleibe, sei die beeindruckende Masse an Menschen, die ein Zeichen gegen Hass und Ausgrenzung setzen wollten, kommentiert Anja Nehls. Allerdings drohten bei der Vielzahl der vertretenen Anliegen die Inhalte zu verschwimmen.

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Alle, die irgendwie ein Anliegen haben

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Wenn bei der #unteilbar-Demonstration

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linke Gruppen für Klassenkampf statt Rassismus kämpfen,

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Vertreter von Mieterorganisationen für bezahlbare Wohnungen,

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Umweltschützer gegen Atomkraftwerke,

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Streikende von Ryanair gegen niedrige Löhne,

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Sozialverbände gegen das aktuelle Hartz IV,

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Lesben und Schwule gegen Ausgrenzung,

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Flüchtlingshilfeorganisationen gegen Abschiebungen,

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Klimaschützer gegen die Autolobby und

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alle zusammen irgendwie auch gegen die AfD, dann fragt man sich, was dabei am Ende eigentlich herauskommen kann.

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Der Schirm ist so weit gespannt, dass alle darunter Platz finden, die irgendwie ein Anliegen haben, von dem sie aus irgendeinem Grund überzeugt sind, dass es irgendwie zu den Guten gehört. Der Zentralrat der Muslime ist auch dabei und betont, der Islam gehöre zu Deutschland. Die Menge klatscht. Die dezente Kritik einer Seyran Ates, dass es da Verflechtungen des Zentralrats mit islamistischen und rechtsextremen Gruppen gebe, wird von den Veranstaltern weggelächelt fast wie bei Merkel.

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Unteilbar – Solidarität statt Ausgrenzung, für eine offene und freie Gesellschaft: Das Motto habe schließlich jeder gelesen und man könne davon ausgehen, dass jeder, der hier mitmacht, auch dahintersteht. Das könnte man naiv nennen und die Frage stellen, ob eine große Bühne, mehrere zehntausend Menschen davor und die Medien nicht auch ein gutes Lockmittel für Anliegen aller Art sind – ob es wirklich die guten sind, kann bei der Vielzahl der Anliegen sowieso nicht mehr geprüft werden.

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Ein Zeichen setzen – oder nur die Sonne genießen?

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Sahra Wagenknecht von der Linken hat gezweifelt, weil sie keine Forderung nach offenen Grenzen oder unbegrenzter Migration unterstützen will. Worauf die Initiatoren den Schirm gleich noch ein bisschen weiter aufgespannt haben und versicherten, dass man offene Grenzen oder unbegrenzt Migration auch nie gefordert habe. Und dann ist vielleicht die Frage auch schon berechtigt, warum ausgerechnet die AFD keinen Platz unter diesem Riesenschirm finden sollte. Wahrscheinlich wären deren etwas unverfänglichere Themen, wie zum Beispiel die Rente, hier genauso wenig aufgefallen wie alle anderen Anliegen auch.

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Was im Gedächtnis bleibt, ist die pure Masse von über 100.000 Menschen, die alle irgendwie ein Zeichen setzen wollten oder auch nur einen sonnigen Nachmittag und einen Abend mit Herbert Grönemeyer verbringen wollten. Und allein durch diese Masse derer, die heute den Allerwertesten hochbekommen haben, wurde ja auch ein Zeichen gesetzt – für zivilgesellschaftliches Engagement und Demokratie  – auch wenn die Inhalte verschwimmen. Aber ein Gefühl von Einigkeit bei bestem Wetter ist ja auch bereits ein Wert an sich. Bei einem Essen mit zu vielen Zutaten würde man sagen, es hat zwar nicht geschmeckt, niemand weiß, was drin war, aber der Koch hat sich Mühe gegeben und die Gesellschaft war doch nett.

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Dietmar Moews meint: Man sollte es genauer nehmen:

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Ein Wert an sich“ ist „Angepasstheit/Affirmation“ durchaus, genau wie Kalmierung und Schlaftabletten oder Alkohol und Sonnenbaden.

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De letzten Angaben zufolge waren es etwa 250.000 Teilnehmer auf den Straßen von Berlin, um den Großen Stern.

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Was also deutsche Publizisten und Dienstklassenvertreter, insbesondere auch in Amtsrollen als Stellvertreter für Missstände verantwortliche Politiker oft fordern,

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„es sollten doch auch mal die schweigende Mehrheit zeigen, dass sie nicht von streitsüchtig-organisierten Minderheiten sich den Lebenstil und die allgemeine öffentliche Ordnung versauen lassen wollen“.

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Angenommen, der Auflauf am Wochenende zu Grönemeyer in Berlin, war eine Demonstration der meist schweigenden Mehrheit. Tatsächlich hatten hierbei Militante kaum Gelegenheit, sich auffällig an die Spitze zu setzen – nicht mit roten und nicht mit schwarz-weiß-roten Flaggen.

Da wird nicht überzeugend klar, wo die Feinheiten und Wertorientierungen liegen –

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im Mitlatschen bei schönem Wetter?

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bei Mainstream?

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bei Establishment?

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bei oberflächlichem Weiterso?

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Nein diese Berlin-#Demo am 13. Oktober 2018 war die Freizeit-Folklore „Für das Gute – Gegen das Böse“. Mephisto hat also nichts zu lachen.

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FINE E COMPATTO

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