DIETMAR MOEWS: Totalität der Malerei

Juni 27, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4587

am Freitag, 27. Juni 2014

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DIETMAR MOEWS: "Hommage an Gerhard Richter, Dietmar Moews, Karl Kraus und die Neue Zürcher Zeitung"

DIETMAR MOEWS: „Hommage an Gerhard Richter, Dietmar Moews, Karl Kraus und die Neue Zürcher Zeitung“

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TOTALITÄT der MALEREI – alberner lässt sich Sinnlosigkeit und Urteilslosigkeit kaum zusammenstolpern, wie in dieser Überschrift in der Neue Zürcher Zeitung, Titelseite der Titelgeschichte des Feuilletons, Seite 21, am Donnerstag, 26. Juni 2014.

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THEMA ist nicht Kunstfreiheit. So unsinnig der Rechtstitel „Freiheit der Kunst“ nach dem Grundgesetz benutzt wird, so bedeutet es doch nicht: Kenntnislosigkeit. Sprachverirrung. Auflösung der historisch bedeutenden Kunst für die Benutzung in heutigen AKADEMIEN, zum Nutzen der Studenten.

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Anfang der 1970er Jahre begann Dietmar Moews seine von ihm ernsthaft entschieden gewählten Aktivitäten als Künstler. Künstler sein und Kunstschaffen waren für Dietmar Moews immer lernen, studieren, nachahmen, Meister fragen und mit Meistern diskutieren. Werke kritisieren. Werke diskutieren. Wie eine Ausstellung aussehen muss, mit Bildern auszulegen. Das beginnt gewissermaßen bei Adam und Eva.

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Dietmar Moews liebte Georges de La Tour, Caravaggio, David Hockney und die Pop Art, wie sie in der Popmusik entfaltet wurde. Dann erschienen Ausstellungen mit amerikanischer Pop Art, von Duane Hanson bis Tom Wesselmann, Alex Katz, dazu Air Brush-Fotorealisten. Man kennt Nazarener und Peredwischniki – man hat Augen und Augenwissen.

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Es waren bereits da: Konrad Klapheck mit seiner emsigen Mutter Anna. Es war da Bernhard Dörries, es war da Peter Janssen und es war da Egon Neubauer. Es kam Gerhard Richter mit seinen abgemalten Grissailles „Promi-Portraitfotos aus dem Brockhaus“. Schlecht gemalt. Zwischen den Gertsch und Howard Kanovitz, Ralph Goings, Richard Erben, Alex Katz, Alexander Calder, dem Canadier Alex Colville, sah Gerhard Richter kindisch und witzlos aus.

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Nun bringt also die NZZ „Totalität der Malerei“.

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Die Medien versäumen bis heute die herausragende Bildermalerei von Dietmar Moews zu publizieren und zu vermitteln. Was Moews malt, lohnt sich anzuschauen. Dagegen sind die gedanklichen Krämpfe, aus denen unmengenhaft weitere Zeitungsartikel-Texter ihre mittelmäßigen Gedichte abdrucken lassen, wie hier unter dem Namen Maria Becker in der zitierten Maria Becker.

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Etwa so, zu Gerhard Richters „Verkündigung nach Tizian“, 1973, Öl auf Leinwand, (warum eigentlich nicht „Verkündigung von Walter Ulbricht“ ?) ich zitiere:

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„Totalität der Malerei. Gerhard Richter in der Fondation Beyeler in Riehen. … zeigt mit über einhundert Bildern eine perfekt inszenierte und aufschlussreiche Schau zu Gerhard Richter. Der höchstdotierte Künstler der Welt lässt in dieser Ausstellung keinen Zweifel daran aufkommen, dass er die Malerei immer wieder neu erfinden kann. … Das Grau war die Auslöschung allen malerischen Sinns, es war das Begräbnis der Malerei … Vielfarbigkeit des Grau, das eigentlich alle Farben in sich birgt, scheint hier nicht wirksam zu sein. Richter hat kein lebendiges Grau gemalt … streng gegliederte Schau … abstrakte und figurative Werke gegeneinandergestellt beziehungsweise kontrapunktisch akzenturiert. … Serien und Zyklen … Querverweise, die den Betrachter zu neuen Lesarten auffordern. … Rote Rhombenformen stehen einer flirrend farbigen Hommage an John Cage gegenüber. Schlieren … „

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BON. John Cage? Warum nicht Walter Ulbricht?

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Das Auge wird in Farb- und Strukturräume geführt und findet keinen Halt …“

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S. Reicht bzw. R. Steht nicht. Denn – wie geführt? Wer könnte da geführt werden. Dieser NZZ-Text mit diesem albernen Schmierbild „Tizian“ ist sinnlos, aber Richter und seine Lablelisten versuchen die angeschaute Sinnlosigkeit als eine Entscheidung hinzustellen.

Was ist daran die Kunstleistung? Was meint Maria Becker denn nach der Verneinung noch dem Gerhard Richter und dessen Komplizen, Kuratoren und Agenturen, die das Lable RICHTER platzieren, hinzufügen zu können, als Verneinung? Die NZZ sollte mal Bilder von Dietmar Moews rausbringen. Damit die Augen ihren inspirierenden Dienst übernehmen können – das mimetische Vermögen durch eine sinnerfüllte Augenwelt eines richtigen Meisters.

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Jedes Hippo von Dietmar Moews hat mehr Inspirationsladung im kleinen Finger, als Quadratmeter-Flachware aus Gerhard Richters Fabrikation:

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Mediale Überlagerung“. Und dann Gerhard Richter in der NZZ zitiert: „Man kann nicht Maler sein, ohne zu zweifeln.“

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Welche Zweifel denn, wenn man nicht Maler sein kann? Wer nicht Maler sein kann, ist es auch nicht. Was soll diese verirrte Salonpersonnage-Staatskunst? (s. „Verirrte Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland“, systematische empirische Organisations-Soziologie, Universitäts-Dissertation von Dietmar Moews).

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