Osterhasen-SCHOKI-Test mit FEODORA und Lindt&Sprüngli

April 4, 2015

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vom Sonntag, 5. April 2015

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Dietmar Moews meint: „Wer mäkelt, ist ein Philister“

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Ich probierte zwei Hasen aus der österlichen Hasenfibel – einen schweizerisch-deutschen aus 30% kakaohaltiger Vollmilchschokolade, genannt „GOLDHASE“, von der Lindt&Sprüngli-Industrie aus Aachen und einen norddeutschen aus 38 % kakaohaltiger hochfeiner Vollmilchschokolade von FEODORA aus Bremen.

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Kurz vorab: Der Vergleich ist „unfair“. Lindt&Sprüngli-Industrie gehört hier nicht her: Die Schokolade ist süß wie Hulle. Dagegen FEODORA ist einfach die hervorragend hochfeine Preisgünstige.

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HÄSCHEN werden beim kreativen Schokoladentester Georg Bernardini nicht vorgestellt. Möglicherweise hätte Lindt&Sprüngli einen Bonus bekommen, weil ein Glöckchen am Bande zur Aufmachung gehört, mit der Warnung: „Glocke und Band sind Dekoartikel – kein Spielzeug“

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Der Lindt&Sprüngli Hase ist ein im Außenmaß größerer Hohlkörper von 50 Gramm Gewicht und im Vergleich dünnwandiger. Mit 30 Prozent Kakaogehalt lässt sich sicher auch Schokolade mischen, die nach Kakao schmeckt. Hier allerdings schlägt die Zuckersüße bereits im Mund in Säure um und das Vanillearoma macht aus der Erwartung auf einen Schokoladenhasen den „Goldhasen“ – von Schokolade, bis auf die Farbe, keine Spur. Mit dem Haltbarkeitsdatum „bis 07.15“ wirkt der Goldhase wie eine tote Vollkonserve.

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FEODORAs Hohlkörper-Hase ist etwas kleiner im Außenmaß, dickwandiger und wiegt 38 Gramm. 35% Kakaogehalt scheinen die beste Vollmilchmischung, wenn es nach Milch und Kakao schmecken soll. Die weitere Abschmeckung ist so dezent, dass ein schöner kleiner Schokoladengenuss möglich ist. Mit dem Haltbarkeitsdatum „bis 15.09.15“ wirkt das Testkaninchen frisch.

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Während der Lindt-Hase konservativ in sehr dünne Goldfolie eingewickelt ist, hat der FEODORA-Hase eine Silber-Dünnblech-Umhüllung, die außen rosafarben lackiert ist und mit der gelben Farbschrift „frech“ wirkt.

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EMPFEHLUNG: Ich empfehle beide Hasen. Nur wer beide probiert, kann leicht den Qualitätsunterschied erleben, der heute auf dem Massenmarkt angeboten wird: Lindt&Sprüngli-Industriequalität extrem süß und plump – FEODORA hervorragende Industriequalität für hochfeine Vollmilchschokolade.

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Beim österlichen Hasenverstecken und Eiersuchen könnte sich ergeben, dass bei geschickter Versteckkunst die Suchobjekte erst im Folgejahr gefunden werden – wie sich die Schokohasen dann schlagen, wird hier offen gelassen (EMPFEHLUNG: Eier Verstecken mit Paul Valéry).

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Schoki-Test mit „PRINZESSIN Feodora“ „HOCHFEINE VOLLMILCH“ und „MILDE VOLLMILCH“

März 10, 2015
Lichtgeschwindigkeit 5420

vom Dienstag, 10. März 2015

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Dietmar Moews meint: „Es ist mir nichts geglückt in dieser Welt“ (Heinrich Heine an seine Mutter)

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Ich probierte zwei pure norddeutsche Milchschokoladen, hergestellt von dem Hersteller FEODORA CHOCOLADE GMBH & CO. KG, 28199 BREMEN.

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Kurz vorab: Diese Schokolade wirkt im März 2015 angenehm frisch und ist die bislang beste und feinste Milchschokolade aller bislang getesteten im Dietmar Moews-Schoki-Test der LICHTGESCHWINDIGKEIT im WordPress-Blog „Globus mit Vorgarten“ (Haltbarkeitsangabe: bis15.03.2016).

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http://www.feodora.de

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Diese Sorte von FEODORA ist nicht im Sinne von Georg Bernardini „Bean to Bar“ hergestellt. Der Hersteller wird nicht in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt. Bernardini und sein Schokoladentester-Buch muss hier von mir eine kritische Anmerkung erhalten, die diese hervorragende FEODORA stellvertretend begründet:

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht dunkel ist und nicht Zartbitter heißt, wie diese 33% Vollmilchschokolade und diese 37% Vollmilchschokolade eigentlich das Schönste. Die 100 g Tafeln sind massiv und pur. Georg Bernardini, der Verfasser des Schokoladentester-Buchs liebt „Confiserie“ und Design-Schokoladen – Alles, was neue Mischungen, neue Aufmachung sowie die allgemeinen Herstellungs- und Rohstoff-Qualitäten betrifft feiert Bernardini als „veredelt“. Wenn eine pure Schokolade allein erscheint, nennt er das langweilig. Mir hingegen geht es umgekehrt: Eine feine pure Schokolade, ohne viel Faxen und Geschmackskombinationen (Stachelbeere mit Bananen) – ist das Schönste von der Welt.

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Die von mir geschmacklich bevorzugte der beiden hier getesteten FEODORA ist die „HOCHFEINE VOLLMILCH“ wird zuerst vorgestellt.

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PRINZESSIN FEODORA“ HOCHFEINE VOLLMILCH hat offenbar eine hohe Rührdauer, sie ist hochfein, schmeckt nach Kakao und Schokolade, ist angenehm süß, nicht fettig oder klebrig, bildet einen feinsten Schmelz im Mund, wirkt liebvoll und ist hier im subjektiven Empfinden vollkommen in den abgeschmeckten Bestandteilen. Selbst die mittelhelle Kakao-Farbe passt zum Timbre im Nachgang.

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Das Abbrechen der vorgestanzten Abbruchstreifen knackt solide ohne zu krümeln. So ein Stückchen FEODORA HOCHFEINE VOLLMILCH klebt nicht zwischen warmen Fingern und lässt sich auch schräg abbrechen.

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Ich will gerne die Inhaltsangabe wiedergeben – schmecken kann ich das als Koster nicht, so lange die Mäßigkeit stimmt, wie hier: SUPERGUTE Vollmilchschokolade.

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Für diese beiden feinsten Schokolade sind Kaufpreis, Aufmachung und Verpackung ein gelungenes „Paket“. Es kommt als Qualitäts-Chocolat an die Obergrenze und wurde gerade bei REWE 100 Gramm für nur 1,70 Euro angeboten. Hier ist nichts gegeneinander auszuspielen, aber weder die teurere LINDT-Vollmilch ist so fein. Und die nachrangige Ritter Sport ist kaum weniger kostspielig, aber erreicht FEODORA überhaupt nicht annähernd.

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Diese FEODORAs erscheinen beinahe wie biedere Damenkosmetik verpackt: Pastellgelbes Außenpapier, Schriftzug in GOLD-Siebdruck, photorealistische Abbildung eines Stückchens des Inhaltes auf der Front. Innenverpackung ist feines Silberpapier und hält frisch.

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Ein Textdesigner hat auch noch zugeschlagen und so steht es rückwärtig zu lesen: Feodora QUALITÄTSGARANTIE (man liebt Versalien): Seit 1920 tragen unsere edlen Chocoladen den Namen Feodora; sie war die Schwester der letzten deutschen Kaiserin. Unsere feinen Kreationen werden nach guter Tradition mit natürlichen Zutaten hergestellt. Die schonende Verarbeitung aller ausgewählten Rohstoffe sorgt für die volle Entfaltung der vollen Aromen und den besonderen Schmelz. So entstehen Tag für Tag Glücksmomente in ihrer schönsten Form“.

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Mir fällt als Maler sofort eine bedeutendere Aussengestaltung der FEODORA ein, die auch mit anderen Sorten zu sehr nach ALDI-Nord aussieht. Während Aldi mit fetter GOLD-Schreibschrift us-amerikanische Wertanmutung vortäuscht, gibt diese leise FEODORA im optischen Auftritt nicht dem Spitzeninhalt Ausdruck.

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FEODORA teilt für die HOCHFEINE VOLLMILCH folgende Zutaten auf der aufgeklappten Außenhülle in deutscher, englischer und dänischer Sprache mit:

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Zucker, Kakaobutter, Kakaobohnen, Vollmilchpulver (18%) Emulgator: Rapslecithin, Bourbon-Vanille, Vanille-Extrakt und -Schoten, Kakao: mindestens 37 %.

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Tabelle für 100 Gramm: Brennwert 572 kcal, Fett 38 Gramm davon gesättigte Fettsäuren 24 Gramm. 48 Gramm Kohlenhydrate davon Zucker 27 Gramm. Eiweiß 8 Gramm; Salz 0,16 Gramm.

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FEODORA bietet keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft.

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Die Sorte „PINZESSIN FEODORA“ „MILDE VOLLMILCH“ ist in der Produktqualität vergleichbar sehr gut wie die „HOCHFEINE VOLLMILCH“. Die MILDE VOLLMILCH ist mit 33 Prozent Kakaobestandteilen blonder, wirkt etwas süßer und fetter als die etwas dunklere HOCHFEINE mit 37 Prozent.

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FEODORA teilt für die MILDE VOLLMILCH folgende Zutaten auf der aufgeklappten Außenhülle in deutscher, englischer und dänischer Sprache mit:

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Zucker, Kakaobutter, Sahnepulver (16%), Vollmilchpulver (9%), Kakaobohnen, Emulgator: Rapslecithin, Bourbon-Vanille, Vanille-Extrakt und -Schoten, Kakao: mindestens 33 %.

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Tabelle für 100 Gramm: Brennwert 589 kcal, Fett 41 Gramm davon gesättigte Fettsäuren 26 Gramm. 46 Gramm Kohlenhydrate davon Zucker 45 Gramm. Eiweiß 8 Gramm; Salz 0,19 Gramm.

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FEODORA bietet keine Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft.

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EMPFEHLUNG: „Für Liebhaber purer Schokoladen mag die eine oder andere Sorte interessant sein: FEODORA ist unbeschreiblich fein und dabei wirklich preisgünstig – das Beste, was bislang zu fassen war.

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Georg Bernardini schreibt im “Schokoladentester“ nichts zu diesen beiden Sorten Spitzenschokolade von FEODORA, hier wird Schokolade geboten, während zum Beispiel die von Bernardini hochgelobte ZOTTER überwiegend gemischte Füllungen mit dünnem Schokoladenüberzug bringt, sodass man die sehr gute Schokolade eigentlich gar nicht unter der Süßglocke der Füllung schmecken kann.

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Schoki-Test mit ÜLKER Cikolata Büttün Antep Fistikli

Februar 24, 2015
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vom Dienstag, 24. Februar 2015

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Dietmar Moews meint: „Der Storch muss lange warten, bis die Heuschrecken kommen. Dann frisst er.“ (Dris ben Hamed Charbadi)

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Ich probierte eine türkische Milchschokolade, mit eingebetteten ganzen Pistazien, hergestellt von dem Hersteller Üretici Manufacturer Ülker Cikolata Sanayi A. S. Zeytiburnu/Istanbul/Türkey.

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Kurz vorab: Diese Schokolade wirkt nicht frisch (haltbar bis 10.2015).

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Diese Sorte von ÜLKER ist nicht „Bean to Bar“ aber in Handarbeit hergestellt. Der Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Er dürfte da aber wirklich voll durchfallen.

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht so schwarz oder dunkel ist, wie man diese 30% Kakao-Milchschokolade nennt, eigentlich das Schönste. Die 80 g Tafel ist massiv und enthält schön geröstete ganze Pistazien.

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Das Ganze schmeckt tranig und das Gemisch nicht fein – um es nicht stärker zu benennen. Diese Ülker Cikolata ist aber weniger fett als, allerdings wie erwartet unharmonisch viel zu süß. Man wird es als kulturspezifisch orientalisch zuckerig finden.

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Das Abbrechen der vorgeformten Bruchstücke ist nicht von gespitzten Lebensmittelakustikern abgestimmt, das Knacken klingt lappig, ohne Fäden. So ein Stückchen weicht zwischen warmen Fingern und klebt dann leicht.

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Bei 18% Pistazien liegt der Anteil schon betont hoch und muss auch bewertet werden. Die Pistazien selbst sind einwandfrei und ohne Beigeschmack. Wer solche leicht gerösteten Pistazien kennt, wird schmecken, dass für eine solche bauernsüße Blockschokoladenqualität den zarten Pistazien geschmacklich eigentlich viel zu wenig Platz gelassen wird.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist überwiegend süß und langweilig – der Biss auf diese eingeschlossenen Pistazien ist sehr angenehm feinknackig.

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Für diese nichtfeine Schokolade sind der Kaufpreis 2 Euro bei 80 Gramm viel zu teuer, Aufmachung und Verpackung kein gelungenes „Paket“. Der knattergrüne hochglänzende Papier-Umschlag trägt eine fotorealistische Abbildung von Schokostücken, in einer Schokoladeneinrührung schwimmend, nebst pastellgrünen, schwimmenden Pistazien, dazu glänzend goldene Schriften und Ornamente. Die einliegende Tafel ist in außen goldeloxiertes Silberpapier luftdicht verpackt. Das Gebinde ist ein dickliches Quadrat.

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ÜLKER teilt folgende Zutaten auf der Rückseite in türkischer und englischer Sprache mit: Sugar, Cocoa butter, milk powder, pistchios (18%), cocoa mass, emulsifer (soy Lecithin), flavouring, cocoa solids minimum 30%, Allergens are written italic; may contain traces of hazelnuts, almonds, peanuts, egg product and wheat gluten. Does not contain lard and its derivates.

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www. Ulker.com.tr

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EMPFEHLUNG: Ich würde diese türkische Ülker Cikolata nicht kaufen, erst recht nicht verschenken. Und empfehlen möchte ich sie auch nicht. Eine Ritter Sport ist wirklich feiner und geschmackiger und preisgünstiger.

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Schoki-Test mit Confiserie Coppeneur „CRU DE CAO REPUBLIC OF GHANA PURistique“

Februar 1, 2015

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vom Sonntag, 1. Februar 2015

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Dietmar Moews meint: „Schick dich in die Welt hinein, denn dein Kopf ist viel zu klein, dass die Welt sich schick in ihn hinein“ (Johann Peter Hebel)

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Ich probierte eine Sorte des Schokolatiers und Confiseurs Oliver Coppeneur:

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CRU DE CAO REPUBLIC OF GHANA PURistique 85 % Cocoa Forastero

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Dies ist nun eine jedenfalls grandiose Spitzenschokolade: Dunkle Schokolade pur.

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Diese Cru de Cao von Coppeneur gehört ohne Zweifel zum Besten, was überhaupt gemacht werden kann.

Sie wird in Deutschland gemacht, in der Confiserie Coppeneur et Compagnon GmbH, Wittichenauer Straße 15-17, Bad Honnef.

http://www.coppeneur.de.

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Ich möchte zunächst die einfache Atzung und Schokifreude beschreiben, dann mein Kurzurteil geben. Anschließend die schöne und informative Verpackung und den Beipackzettel referieren. Schließlich kann der Schokoladentester Georg Bernardini zitiert werden.

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85 % Kakao – das zählt zu den kakaohaltigsten Mischungen, die ich bislang in Tafelschokolade probieren konnte. CRU DE CAO kommt als 50 Gramm etwa 5 mm dicken länglichen Täfelchen aus der ausgereizten interessanten Verpackung. Geht ganz leicht auf. Die Schokoladenmasse hat den tiefen edlen dunkelbrauen Matt-Glanz – auf der Oberseite erscheint ein flaches erhabenes Basrelief geprägt – ich breche es ganz leicht und dann findet ein vergleichsweise kleines unregelmäßiges Abbruch-Stückchen den Weg in die Unterwelt – sie riecht schon „pur“.

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Diese dunkle Schokolade ist das feinste, was meine Kalbzunge aufnehmen und fühlen kann. Der Fettgehalt ist optimal gering. Die süße ist optimal gering.

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Man kaut unwillkürlich gar nicht groß drauflos – das Bisschen ist ja auch eher klein – aber es inspiriert geradezu über den Gaumen ins Gehirn. Diese Schokolade vom Meister Coppeneur ist eine Offenbarung. Geschmack, Feinheit, Schmelz (keine der oft lästigen Sperenzchen, wie Zusatzgewürz, viel Sauerheit und Salz, viel Zucker) – nur hervorragend gut.

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Dass es ein so kleines Täfelchen ist – 50 Gramm – macht nichts. Ich hatte das Erlebnis des Kakaos, wie bei anderen Extremstoffen, wo schon die Idee Alles ist (ich übertreibe, ob Muskat, Trüffel oder Zimt – nichts davon) – man kann nur das Schärflein genießen (Schärflein: die kleinstmögliche Menge).

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Vakuum in Transparentplastikfolie, drum herum ein gewitzter Faltkarton, aufwendig gestaltet, kleiner vielfarbiger Text-und Bilder-Folder einliegend und außen herum – das „Kleine Schwarze“ mit einer rosa Bauchbinde mit den aktuellen Angaben, wie Öko-Siegel, Nicht-EU-Landwirtschaft.

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Kaufpreis lautet 3 Euro 70 für 50 Gramm – non c’e male und dann lauten die Angaben: Mindesthaltbar 1.2015 – Ja, die CRU DE CAO war begeisternd frisch – so muss man wohl sagen „1.2015“, mindest? das ist untertrieben, über die Wintermonate ist wirklich eine extrem vorsichtige, herausragende Qualitätsuntertreibung. Kauf und Test fand 1/2015 statt: Pico bello Alles.

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Inhalt von CRU DE CAO REPUBLIC DE GHANA lautet (Kakao: 85 % mindestens). Zutaten: Kakaomasse, Rohrohrzucker, Kakaobutter. Kann Gluten, Schalenfrüchte, Soja und Milchbestandteile enthalten. Alle Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft.

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Durchschnittliche Nährwertangaben pro 100g: Energie 579,75 kcal; Fett 51,78g davon 32,78g; Kohlenhydrate 20,2g davon Zucker 15,74g; Eiweiß 8,25g; Salz 0,02g.

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Ich betone: Keine Vanille (Schalenfrüchte?) oder andere Aromen.

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In der aufgeklappten Verpackungspappe liest man in Deutsch und English:

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Erleben Sie Schokolade mit allen Sinnen! … die Aromavielfalt entfaltet sich am besten bei Zimmertemperatur. Beginnen Sie bei der Degustation mit der Schokolade mit dem niedrigsten Kakaoanteil. (Ja, leider hab‘ ichs genau falsch gemacht – ich habe ja nur diese eine GHANA 85%, mit dem höchsten, zum Test).

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Sehen: Farbe, Struktur und Glanz

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Tasten: …im Mund. Sorgfältige Verarbeitung lässt eine glatte Oberfläche, eine feste Konsistenz und einen sanften Schmelz entstehen, der ein angenehmes Gaumengefühl hinterlässt.

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Hören: Ein deutlich wahrnehmbares Knackgeräusch beim Brechen … es entsteht eine glatte Bruchkante.

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Riechen: … welche Aromen nehmen Sie wahr?

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Schmecken: Jajaja, wirklich gut gesagt, aber wunderbarer Genuss.

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Zu CRU DE CAO heißt es noch „…Als Manufaktur ist es für uns selbstverständlich, die besten Kakaobohnen und die besten Ernten mit höchster Sensibilität auszuwählen, um diese sorgfältig in kleinen Chargen zu verarbeiten. Nur unsere eigene Herstellung ab der Kakaobohne ermöglicht es uns, jeden einzelnen Schritt im Herstellungsprozess die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die Besonderheiten sowie die Aromavielfalt der jeweiligen Kakaobohnen-Sorte ausgewogen wiederzugeben.“

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„…Unsere Kreationen Cru de Cao-Puristique sind unsere Wertschätzung für die authentischen und ursprünglichen Geschmacksnuancen der Kakaobohnen aus den unterschiedlichen Regionen nahe dem Äquator. Mit den Kreationen Cru de Cao-Libertée arrangieren wir besondere ausgewählte Zutaten, die den Facettenreichtum der ursprünglichen Schokoladen-Kreationen harmonisch in Szene setzen.“

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HERZLICH WILLKOMMEN In einer Welt, in der Image der Wahrhaftigkeit und Marketing der Produktqualität überlegen ist, wird Authentizität zum seltenen Gut. Nur kritisch intensiv Hinterfragende finden sie, denn sie gibt es noch! CRU DE CAO Kreationen gehören zu den weltweit ganz wenigen Chokoladen-Produkten, die in handwerklich kleinsten Chargen von passionierten Chocolatiers hergestellt werde.

Wir danken Ihnen daher, dass sie zu CRU DE CAO gefunden haben …

Der Name Chocolatier …spezialisiert weltweit …ein paar Hände voll … der Name ist nicht geschützt … Oliver Coppeneur ist „der Deutsche“ in der kleinen und internationalen „Clique“ der wahren Chocolatiers. Viele Wochen im Jahr verbringt er bei seinen Partnern auf den Plantagen …

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sehr viele Worte – nur: Diese Probe GHANA 85% ist so unbeschreiblich großartig fein, dass dem Meister Coppeneur alle Anerkennung auszusprechen ist – er weiß und kann wirklich, wovon er redet: SUPERB

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Und was schreibt der Schokoladentester zu COPPENEUR GHANA?

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Georg Bernardini hat diesen Hersteller „Bean to Bar“ in seinem informativen BUCH „Der Schokoladentester“ hoch eingestuft und sagt netterweise (S. 245):

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Zur Wahrung der Objektivität habe ich mich dazu entschlossen die Verkostung und die Bewertung von Coppeneur-Produkten nicht selber durchzuführen, sondern dies zwei exzellenten Fachleuten überlassen.“

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Dahinter steckt ganz einfach, dass Oliver Coppeneur (bis 1989) und Georg Bernardini (bis 1987) gemeinsam bei der Bonner Konditorei Müller-Langhardt ausgebildet worden waren und beide im Jahr 1992 gemeinsam (bis 2010) das Unternehmen Coppeneur gegründet haben, wo sie seit 2006 Schokoladen machen:

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Die erste Schokolade wurde mit Kakaobohnen von der Bio-Plantage Hacienda lara aus Ecuador hergestellt. Leider wurde die Plantage verkauft und mittlerweile sind alle Kakaobäume gerodet und Palmen zur Gewinnung von Palmöl angepflanzt wordem. Das hat zur Konsequenz, dass es bei Coppeneur keine Hacienda lara-Schokolade mehr gibt. Die Hacienda lara war eine wunderschöne Plantage mit sehr altem Baumbestand der Kakaosorte Nacional. Es ist eine Schande, dass so ein kleines Paradies profitgierigen Menschen zum Opfer gefallen ist. Ein kleiner Wermutstropfen ist bei Coppeneur, dass für das Konfekt und für die Pralinen-Schokoladen nicht die Schokolade aus der eigenen Herstellung verwendet, sondern auf Standardqualitäten von Zulieferern zurückgegriffen wird.

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Die beiden Gasttester, Martin Cristy aus England und Mark Christian aus USA, bewerten Coppeneur als einen der sechs besten Schokolatiers ein. Die hier von Dietmar Moews getestete PUR de CAO Ghana 85% wird nicht im „Der Schokoladentester“ vorgestellt – sie ist die höchstprozentigste. Für die „of Ghana“ mit 72 % Kakaoanteil heißt es: „Eine Schokolade mit einfacher Struktur, fast schon langweilig. Die zugesetzte Kakaobutter mildert die harte und aggressive Natur des West-Afrika-Kakaos ab.“

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Dietmar Moews meint: Ich muss!! dringend nachschlagen: Für mich kann nur die Rede von einem begeisterndem Schokoladengenuss sein – gar nichts von hart oder langweilig – langweilig?

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Coppeneur hat mir die bislang beste Schokolade (von der Bohne weg) gegeben – ohne bei Unvergleichlichkeit unnötig vergleichen zu wollen: SUPERLATIV.

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Schoki-Test mit CAMILLE BLOCH Williams – Schweizer Milchschokolade mit flüssiger Willamsfüllung

Januar 28, 2015

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vom Mittwoch, 28. Januar 2015

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Dietmar Moews meint: „Im Kopf des Kindes findet alles gleichzeitig statt…“

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Ich probierte eine Schweizer Milchschokolade mit flüssiger Williamsfüllung und sage es gleich:

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Welch ein Hochgenuss in jedem Belang.“

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Diese Sorte von Camille Bloch wird nicht „Bean to Bar“ hergestellt und deshalb bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt und kritisiert – : Sehr schade! Hätte mich interessiert.

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Ich setze hinzu: Ich bin kein Kakao-Fachmann. Jeder Schokoladen-Vernascher weiß wie Kakao schmeckt – dass Schokolade aber nach Schokolade und auch nach Kakao schmeckt, aber nicht wie Kakao.

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Ein Schokoladengeschmack ist die Geschmackskomposition in der Kakao meist das geschmackliche Zentrum bildet – wer es denn so mag (ich zum Beispiel).

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Doch kennen wir ja auch überrübenzuckrige Fettgebilde, oder die sogenannten Weißen Schokoladen, die meist ebenfalls übermäßig süß sind, aber durchaus eigene Geschmacksreize bieten können, sei es mit ganzen Nüssen, wie bei Ritter SPORT oder anderen.

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Kurz, jeder Schokoladenfreund hat so seine stille unterbewusste Ideal-Schokoladen-Genusserwartung, vom Geschmack, Konsistenz, Gewürzen, Fettigkeit, Süßheit, Kakaoart, natürlich die Feinheit, Klebrigkeit, Mundgerechtheit – wer die simplen Blockschokoladen kennt, die zum Raspeln und Backen genommen werden, weiß, wie extrem verschieden Tafel-Schokolade sein kann.

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Ich kann nicht mal sagen, welche Inhaltsstoffe, Gewürze, Zutaten und Kakaoart dazu gehören, dass meine Hochgenuss-Lieblingsschokolade daraus wird.

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Aber hier mit dieser Camille Bloch ist der ZEN-Effekt für mich erreicht. Auch wenn ich eigentlich gefüllte Schokoladen nicht wünsche – mit solch hochwertigen Klaren Obst-Williams-Birne allerdings (wieviel Promille Alkohol der wohl haben mag?). Ich trinke wenig Alkohol, wenn, Champagner, klare hochwertige Obstschnäpse, Himbeergeist, Slivovic, Williams, Mandel, klarer Kirsch – dann hat es sich, alle Wochen mal drei Kölsch zum Fußball.

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Mit Blochs Williams-Füllung ergriff mich also nicht der OMA-Effekt durch Klosterfrau-Melissengeist, aber es ist nun einfach so:

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Ich liebe Milchschokolade am meisten. Diese ist nun – wenn auch nur als Umhüllung einer feinen inneren Zuckerschutzhülle und dem Hochprozentigen drin – so extrem mein Vorzugs-Milchschoki, dass es mich schon interessiert, wie viel Inhaltskakao usw. drin ist.

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Den Angaben auf der Verpackung zu Folge enthält die schöne feste Pappschachtel eine 100g-Tafel die idealsüße hellbraune, in traditionelle Abbruchsegmente strukturierte Williams-Gefüllte mit den Zutaten Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Williams 10%, Wasser, Magermilchpulver, natürliches Aroma, Emulgator (Soja-Lecithin),Vanille – alle Inhalte so maßvoll, dass NICHTS stört.

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enthält also keine Angabe zum Kakaoanteils in Prozent oder Gewicht – nun ja – auch keinerlei Angabe zur Kakaosorte oder Herkunft: Probieren + Studieren.

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Die in Abbruchstücke gegliederte Tafel ist in Silberpapier verpackt, war darin ausgezeichnet frisch (aufgedruckt: Mindesthaltbarkeit 08.2015).

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Den Preis weiß ich nicht. Hergestellt ist dieses feine Wunder Schweizer Milchschokolade (das nicht Alpen-Vollmilchschokolade genannt ist) in CH – 2608 Courtelary.

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Alle Aufschriften stehen in französischer und deutscher Sprache gut leserlich drauf. Man kann das Kästchen gut und einfach öffnen und wiederverschließen.

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Ich konnte also kaum an mich halten: Der ganz treffende Wohlgeschmack, das ideale Gemisch mit der feinen Zuckerhülle und dem hochprozentigen Edelschnaps, Kakao und Süße, schließlich nicht fettig, leicht fest und gut abzubrechen. Die Größe des einzelnen Stückes ist dann reichlich, nimmt dann aber die richtige Lutsch- und Kaumenge an, nachdem die Füllung entleert ist.

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Die „Milchschokolade“ ist ausgesprochen fein, ausgesprochen, auffallend fein. Das bedeutet, die Zutaten und die Rührzeiten und der Herstellungsprozesse insgesamt müssen eine ganz erfahrene Spitzenkunst sein.

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Die Verkostung ist durch und durch nur angenehm. Der Nachgeschmack – man kann so eine Tafel mühelos in Eins veratzen und du hast die Nase keineswegs voll.

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Ich empfehle diese Williams Schweizer Milchschokolade mit flüssiger Williamsfüllung von Camille Bloch aus der französischen Schweiz gerne sehr.

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Schoki-Test mit Milka „Alpenmilch Schokolade TRAUBEN-NUSS

Januar 17, 2015

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vom Samstag, 17. Januar 2015

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Dietmar Moews meint: Im Frühtau zuberge wir zieh’n Vallera

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Ich probierte eine sehr gefragte MILKA-Süßigkeit, die ich anlässlich einer Lila Pause auf der wilden Alpenkuh aus Not ergriff, um mich festzuhalten. Hergestellt bei Mondelez in Bremen Deutschland.

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Dieser Schoki-Test muss desungeachtet – wie immer – verlässlich und seriös gemacht und vorgetragen werden, aber:

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Diese Milka wird nicht „Bean to Bar“ bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ vorgestellt und kritisiert – vollkommen zu recht:

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Die Milka TRAUBEN-NUSS ist keine Schokolade, sondern wird in der Form einer traditionellen 100 gr-Tafelschokolade angeboten, ist aber – allgemein gesagt – eine beliebte industrielle Fertigsüßigkeit zu einem niedrigen Kaufpreis.

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Den Angaben auf der Verpackung zu Folge enthält die taditionelle 100g-Tafel eine sehr süße hellbraune, in traditionelle Abbruchsegmente strukturierte Speisemasse mit – enthält keine Angabe eines Kakaoanteils, ebenso zu Haselnuss- und Rosinenanteil (18 %) heißt es Haselnussmasse, Alpenmich-Schokolademasse 30 %, Zucker, Magermilchpulver, dazu weitere Zutaten: Kakaomasse, Emulgator Sojalecithin, Butterreinfett, Süßmolkepulver (aus Milch), Haselnüsse (5%), Aroma.

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Die dunkelviolette kleine Schrift auf der mittelvioletten Plastikaußenfolie hat so wenig Grauwertkontrast, dass man nur die einzelnen in weißer Farbe gedruckten Buchstaben entziffern kann.

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Sehr witzig ist die große Aufschrift 100 % ALPENMILCH-SCHOKOLADE – denn zum Einen besteht die Schokolade nicht aus Kakao und das ist eine glatte Falschangabe, bei den hohen Zusatzgewichtsanteilen von „Rosinenmasse“ und „Nussmasse“.

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Weder die Rosinenmasse noch die Nussmasse besteht aus ganzen Rosinen oder ganzen Haselnüssen, wie sie außen auf der Packung lebensgroß in Farbe abgebildet sind, sondern diese „Masseanteile“ sind kleingehäckselt und so ist nicht zu schmecken, welche naturfremden Verarbeitungsmittel der „Rosinenmasse und der Haselnussmasse“ zugefügt oder sonstwie diese manipulieren – allein die Pauschalangabe „AROMA“, lässt Alles erwarten, was die Lebensmittel- und Haltbarkeitschemie kennt.

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Das lilaglänzende Plastik-Verkaufsgebinde trägt eine „Aufklapp-Anleitungs-Ikone“ – die luftdichte Tafel lässt sich in Längsrichtung aufklappen. Sie lässt sich also leicht – beim Autofahren oder auf dem Fahrrad – einhändig öffnen und verspeisen.

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Auf der Verkleidung werden weitere Texte und Bilder sichtbar:

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Nationalpark Hohe Tauern“ und die Einladung, Mitglied in der Milka Kuh-Munity zu werden „milka.de“. Die Milch kommt 100 % aus der Alpen-Region (dass der Begriff „Region“ hier gar nichts bedeutet, ist bekannt) und als Haltbarkeitsdatum stand auf meiner Schoki-Test-Packung 27.06.15. Einer Tabelle mit angeblichen NÄHRWERT-Informationen entnimmt man ferner Salz 1% (bei 100 g also 1 Gramm!), Energie: 4%, Fettgehalt 6% usw. – Energie nach Gewichtsprozenten?!?

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Mit der Milka Alpenmilch-Schokolade TRAUBEN-NUSS, wird keine Schokolade geliefert. Die Tafel hat in etwa die Farbe einer 30-prozentigen Vollmilchschokolade, schmeckt aber weder wie „Schokolade, noch schmeckt sie nach Kakao. Die Kaumasse ist ziemlich süß und fettig, auch salzig, andere Geschmacksempfindungen oder Aromen habe ich beim Verspeisen nicht wahrnehmen können.

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Diese Milka-Süßigkeit isst sich auch sehr anders, als man es von Schokolade kennt – ganz anders. Abbeißen, Abbrechen, sind nicht ganz so klar, wie man es erwartet, weil die Bruchstücke etwas miteinander verkleistert sind.

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Kauen und im Mund Auflösen geht angenehm schnell und jetzt kommt es:

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Diese Milka hat einen besonderen Designer-Kick – nämlich: Während sich die erste süße Auflösungsmasse schnell im Mund abschmilzt, bleibt dann eine kaubedürftige Restmasse, von der vermutlich das Rosinenmasse-Geschnetzel und die kleinen Nuss-Andeutungen eine Art Kaugummi ergeben, ein Kaubrei, wie man ihn bei Schokolade niemals hat, eher wie bei Süß-Riegeln, Mars, Lion, Twix.

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Natürlich verklebt dabei das Gebiss erheblich – aber warum auch nicht.

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Geht man davon aus, dass eigentlich sowohl Rosinen wie auch Nüsse gesund sind, kann man mit der Vorstellung: So eine Milka gegen den schnellen Hunger – sich durchaus einen Zuckerschock verpassen, während man eben, anders als bei echter Schokolade, an dem Rosinenbrei herumzubeißen hat:

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Kurz, man kann so eine Milka verschlingen oder als „Stulle“ aufessen – ein einzelnes Stück von dieser Tafel wird so leicht niemand als einen Hochgenuss empfinden, selbst nicht, wenn einen der „Hunger auf Süßes“ gepackt haben sollte, nicht.

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Der Kaufpreis hängt von sogenannten „Aktionspreisen ab“ – momentan bei REWE am Chlodwigplatz Köln-Südstadt kostet das Milka 1,09 Euro, beim Kiosk 1,65 Euro.

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Ich empfehle diese Milka „Alpenmilch Schokolade TRAUBEN-NUSS nicht – zu süß und fett.

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AUFRUF der Internationalen Presse zu CHARLIE HEBDO

Januar 12, 2015

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vom Montag, 12. Januar 2015

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Bildschirmfoto vom 2015-01-11 17:57:52

Bild.de screenshot am 11.Januar 2015

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AUFRUF

Das abscheuliche Attentat von Paris war ein gezielter Anschlag auf dasSatireblatt „Charlie Hebdo“ und seine Mitarbeiter. Aber es war zugleich ein Anschlag auf die westliche Welt, auf die Grundlagen und Werte einer offenen Gesellschaft. In herausragender Solidarität berichten freie Medien weltweit seit Tagen über dieses unmenschliche Verbrechen und die verquere Ideologie, die junge Muslime erst zu religiösen Fanatikern und dann zu Mördern macht. Der einhellige Appell: Presse- und Meinungsfreiheit sind unteilbar. (…) Satire, Tabubruch, auch Blasphemie muss unsere Gesellschaft aushalten (…) Die Medien und gerade auch die Zeitungen tragen durch Kommentare und Hintergrundberichte zur Reflexion über unsere zivilen Standards bei. Sie sind (…) eine Errungenschaft unserer Demokratie, die wir stets aufs Neue verteidigen müssen. Das zeigt nicht nur der Anschlag auf „Charlie Hebdo“. Das zeigen auch Nazi-Schmierereien an den Wänden deutscher Verlagshäuser oder das dumpfe Verunglimpfen der „Lügenpresse“ durch die PEGIDA-Anhänger. „Lügenpresse“ – das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Perfide Propaganda der Pegida-Anführer, Ignoranz und unklare Ängste drohen hier, eine üble Allianz einzugehen. Sie versprechen einfache Antworten auf komplexe Fragen. (…) Wehren wir uns. Beharren wir, Zeitungen und Leser gemeinsam, auch weiterhin selbstbewusst auf der Pluralität der Meinungen und der Freiheit, sie zu äüßern. Bieten wir so allen Eiferern die Stirn, die im Namen von Religionen oder Ideologien pöbeln, Angst verbreiten und am Ende sogar morden. Helmut Heinen, Präsident Bundesverband deutscher Zeitungsverleger.“

DIE INTERNATIONALE PRESSE STEHT SOLIDARISCH ZU

CHARLIE HEBDO

ZEIG KEINE ANGST“

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Dietmar Moews meint: Dieser gekürzte Text wird vom Kölner Stadt-Anzeiger (Samstag, 10. Januar 2015 S. 02) wird als „Internationale …“ gezeichnet.

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Hier kommt nun eine wunderbare Zeugung zu Stande, die vermutlich aus dem Geist der Lügenpresse entspringt:

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Seit wann führt die Internationale Presse den Kampfbegriff LÜGENPRESSE?

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Das ist nicht international, sondern ein Etikettenschwindel.

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Wer nur zu einer mindestens entfalteten Konkludenz geistig im im Stande ist, sollte doch mal versuchen, die Pointe des Wortes Lügenpresse zu verstehen.

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Wenn für die Dresdner PEGIDA-Demonstranten sowohl „extreme Dummheit“, „Angst vor Islamisierung des Abendlandes“ sowie gleichzeitig die Bedeutung des Nazibegriffs „LÜGENPRESSE“ gemeint wäre und / oder so verstanden werden kann oder soll – haben wir es mit einer plumpen „falschen Prophetie“ der Lügenpresse zu tun.

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Doch es wird Zeit und Gelegenheit kommen, wo das deutsche Kommunikationswesen den insgesamten Vertrauensverlust, dass über 60 Prozent der Deutschen den Medien nicht vertrauen und nicht glauben, nicht für verlässlich halten – sich mit den Katalogen der medialen Bescheißereien abarbeiten müssen. Heute begann schon mal „NSU-München / Keupstraße und NRW-Untersuchungsausschuss“ (ULRICH GINEIGER DLF), miterarbeitet von der NRW-PIRATEN-Fraktion im Düsseldorfer Landtag.

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CLEMENT – Motivschokolade: Chocolat Sao Palme Ghana

Januar 11, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5248

vom Sonntag, 11. Januar 2015

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Dietmar Moews meint: Ene mene Mackel, der Teufel fickt ’nen Dackel

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Ich probierte eine sehr auffällige Sorte „Clement chococult“ aus Bernried am Starnberger See.

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Den Angaben auf der Verpackung zu Folge enthält die quadratische 90g-Packung Bitterschokolade mit 60% Kakao Chocolat Sao Palme sowie weitere Zutaten: Kakaomasse, Sojalecithin, Vanille. Ferner das Motiv (handmodellierte Eigenkreation): Mandelmarzipan, Massa die Cino (Eiweiß, Puderzucker, Stärke, Glycose), Lebensmittelfarbe.

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Das rotfarbig gedruckte Pappquadrat mit Fenster zeigt durch die transparente glänzende Innenverpackung das „Motiv“ – in diesem Fall ein applizierter zuckriger, bunter Tierkopf mit Geweih (ein „Neo-Spießer-Motiv“).

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Doch die Betonung muss aufgrund der ungewöhnlichen Qualität von Clement Bitterschokolade dem Geschmack und dem Genuss gelten.

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Diese Clement ist eine geradezu klassische feinste Zartbitter. Der Kakaoanteil von 60% und die Süße sind optimal, leicht, sehr fein, nicht fettig, nicht salzig oder vanillig – hervorragend stimmig.

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Clement liefert hier die ideale Zartbitter, deren Genuss herrlich weit von den sogenannten „schwarzen Herrenschokoladen“ entfernt ist. Abbeißen, Abbrechen, Kauen, wie sich diese Bitterschokolade im Mund auflöst, nicht an den Zähnen klebt – schließlich gut bekömmlich ist, setzt dann aber noch ein fragwürdiges Ausrufezeichen mit dem zuckrigen „Motiv“.

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Der Kaufpreis wurde mir nicht genannt und war auf der Homepage nicht zu erfahren.

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Das essbare Motiv kindelt sich als Eyecatcher an den Käufer heran, stört aber den Schokoladengenuss. Das Motiv – hier ein Elchkopfähnliches / Run Rudolph Run, das Renntier –  ist steinhart und derart auf der Schokoladenfläche festgeklebt, dass man es nicht ablösen und trennen kann.

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Ich empfehle Clements Bitterschokolade. Sie wird in Bayern am Starnberger See hergestellt.

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Der Schokoladenfachmann Georg Bernardini

Herr Bernardini hat nicht diese Sorte von Clement in seinem Schokitest-Buch, aber andere vorgestellt und – als schlecht bewertet. Er führt Clement nicht als Schokaoladenhersteller, sondern als Weiterverarbeiter von sogenannten Kuvertüren vor.

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Der Hersteller, Franz X. Clement, ist gelernter Konditor und weist auf 25 Jahre erfolgreiche Tätigkeit im Universum der Konditorenkunst mit besonderem Faible für Schokolade.

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Clement habe mit der „Felchlin Grand cru Maracaibo clasificado 65% als beste Schokolade der Welt eine Auszeichnung erhalten. Aber der Titel wird von sehr vielen Organisationen vergeben. Es handele sich „natürlich um eine sehr gute Schokolade und es ist erfreulich, dass sich Clement zur Verarbeitung eines so hochwertigen Produkts entschieden hat. Kompliment.“ – schreibt Bernardini.

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Ferner gibt Bernardini an, dass die gleiche Schokolade von anderen, z. B. „Melt“ und „LillieBelle“ und bei „Original Beans“, teils zum halben Preis zu beziehen sei und schließt:

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Leider keine Empfehlung möglich“.

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Eindeutige Meinungsverschiedenheit hier – hier im Schokitest bei Dietmar Moews wird der Kaufpreis zwar beachtet, doch es zählt allein der Hochgenuss und etwaige Minderqualitäten.

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Schokitest mit Madagascar von Francois Pralus

Januar 8, 2015

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vom 8. Januar 2015

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Dietmar Moews meint: Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er einen Hasen gefangen.

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Ich probierte eine sehr auffällige Sorte von Francois Pralus aus Frankreich (Roanne). Die exakte Bezeichnung lautet Madagascar CRIOLLO Francois Pralus Maitre Chocolatier 75 %.

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Die 1955 gegründete Patisserie Auguste Pralus liebt Kakaobohnen aus Madagascar. Sohn Francois übernahm im Jahr 1988 und begann sich auch auf Schokoladen und bean-to-bar mit Madagascar-Kakao zu spezialisieren.

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Madagascar trägt das Bio-Siegel: ORGANIC BIOLOGIQUE und wird auch von Georg Bernardini mit der Qualitätsbezeichnung bar-to-bean vorgestellt.

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Viele der von Georg Bernardini hochgepriesenen bar-to-bean-Produkte von sogenannten Schokoladen zielen auf eine jeweilige Produktbesonderheit, während mir eine „normale“ kostbare Spitzenschokolade am liebsten ist.

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Hier jetzt also eine (gewissermaßen als Zartbitter) hochprozentig kakaohaltige pure dunkle Schokolade von Francois Pralus.

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Die eher mit „Öko-Touch“ in nichtglänzendem Ocker-Gelb-Dunkelgrau gedecktem Streifendekor daherkommende 100 gr Tafel ist innen in hochglanzvergoldete Folie verpackt. Öffnet man die Folie, liegt die ziemlich glänzende, in kleine Abbruchquadrate gegliederte dunkelbraune Purschokolade in silberglänzender Farbe da:

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Die Madagascar enthält 75% Kakao, Zucker, pure Kakaobutter, GMO-freies Soja-Lecithin.

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Qualitätsgarantie haltbar bis 25.11.2016

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Diese geradezu klassische höchstfeine Purschokolade schmeckt bemerkenswert und besonders. Die Probe war sehr frisch. Alles, was sich ein Schokoladen-Liebhaber-Laie von der besonderen Schokolade verspricht, erfüllt Francois Pralus mit Madagascar.

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Ich würde mir die wirklich exquisit feine dunkle Schokolade nicht wieder kaufen. Zwei Gründe:

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Die Schokoladenmasse, die beim Lutschen, Abbeissen, Kauen, Auflösen, Schlucken wirklich angenehm ist, nicht klebrig oder Sonstwas, ist leicht fettig (mir zu fettig – schon beim Abbrechen bleiben an den Fingerdruckstellen Fettspuren zurück).

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Dazu hat die Schokolade eine ausgesprochene Geschmacksstärke – die bisher stärkste aller bisherigen Kostpoben im LICHTGESCHWINDIGKEIT Schoki-Test. Dieses starke besondere Kakaoaroma wird angeblich durch keine unlauteren Geschmacksverstärkungen erreicht. Wobei Fettigkeit und Soja-Lecithin schon starkem Geschmack dienen mögen.

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Dazu kommt in der Geschmacksstärke eine ungewöhnliche Sauerheit – der besondere Kakaogeschmack der angeblichen Madagascar-Kakao-Bohnen ist extrem sauer. Dabei ist die Süße gut getroffen.

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Diese Sorte wird in Paris für 4 Euro 50 bis 5 Euro 50 angeboten. Das ist bei der 100 gr-Tafel kein Spitzenpreis, aber eine durchaus Spitzenqualität für eine BIO-Schokolade..

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Ich empfehle Madagascar von Francois Pralus durchaus – bin selbst nicht begeistert.

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Der Schokoladenfachmann Georg Bernardini

Herr Bernardini hat diese Sorte in seinem Schokitest-Buch „DER SCHOKOLADENTESTER“ vorgestellt und kritisiert. Er führt Francois Pralus als Schokaoladentester und schreibt:

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Madagascar, Produkt (Dunkel) 75% … Leichte Frische durch die Fruchtigkeit, aber zu mächtig, zu fettig.

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In einer Variante begründet der Schokoladentester: Etwas zu viel Kakaobutter, Aroma der Kakaobohnen geht unter, milde saure Tropenfrucht.

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Bernadini schreibt: „Charakteristisch für Pralus-Schokoladen sind die starke Röstung der Bohnen und der hohe Anteil an Kakaobutter. Die Schokoladen besitzen dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Pralus produziert ausserdem ein Sortiment Bio-Schokoladen. …

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Mir (Bernardini) persönlich gefällt weder der hohe Kakaobuttereinsatz, noch die starke Röstung, die allen Schokoladen einen penetranten Grundgeschmack verleiht.

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POSITIVES zum Schluss: Die Barre Infernale war schon immer ein tolles Produkt … sie ist ein wahres Meisterstück … feiner Nussnougat mit ganzen Haselnüssen .. „must have“.“

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Schokitest mit Lindt GANZNUSS

Juni 13, 2014

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Vom 13. Juni 2014

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Dietmar Moews meint: Seh‘ ich einen Leichenwagen, sag‘ ich mir, das muss es geben. Alle Leute wollen Leben.

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Gemeinsam redet die ganze Welt vom Neandertaler. Da kann sich die Familie Neander ja freuen und ein Stückchen Schokolade gönnen:

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Ich probierte eine der unzähligen Sorten von Lindt. Aber es ist eine von drei Sorten, wenn es nur drei gäbe. Lindt ist eine von Georg Bernardini gar nicht genannte beste Schokolade, die allerdings nicht der Qualitätsbezeichnung bar-to-bean entspricht. Bislang leidet der Schoki-Tester hier daran, dass viele der hochgepriesenen bar-to-bean-Produkte von sogenannten Schokoladen bestenfalls feinen Schoko-Überzug genießen. Oft waren es ziemlich süße und ziemlich teuere Plombenzieher.

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Hier jetzt also eine seit Langem immer wieder verlässlich bezogene Lindt GANZNUSS mit Piemonteser Haselnüssen – Preminum Chocolade, genannt Alpenvollmilchchokolade.

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Der hochglanzvergoldete wiederverschließbare Tafelkasten führt auf:

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Alpenvollmilch-Schokolade mit ganzen Haselnüsssen. Zucker, Haselnüsse (26 %), Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Milchzucker, Magermilchpulver, Emulgator (Sojalecithin), Gerstenmalzextrakt, Butterreinfett, Aroma Vanilin. Kakao 30% mindestens.

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Qualitätsgarantie Chocoladefabriken LINDT & SPRÜNGLI AG KILCHBERG SCHWEIZ. HERGESTELLT in DEUTSCHLAND VON: LINDT & SPRÜNGLI GMBH D-52072 AACHEN

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Diese geradezu klassische feine Vollmilch-Nuss ist stets von frischer gleichbleibend hoher Schokoladen- und Nüssequalität. Eine gute Süßeund Schokoladigkeit, fein nicht fettig, gewürzt nicht salzig oder vanillig – eben stimmig. Die Nüsse nie ranzig oder zu hart angeröstet. Inzwischen nutze ich diese Sorte als Versöhnungs-Schoki, wenn ich was Neues teste. Denn da sind zu oft richtige Enttäuschungen vorgekommen – trotz Georg Bernhardini, von dem man zwar immer etwas lernt. Aber sein zotter-Alarmismus z. B. kam bis heute nicht gut.

Auf der freundlichen nicht umweltschonenden Packung steht: 100 gr. Drin ist die klassische Bruchteilung der Tafel:

Diese Sorte wird für 1 Euro 95 angeboten. Eigentlich ist das auch viel Geld. Aber gegenüber Billigware und Mangelqualitäten sowie gegenüber den teueren Exklusivsorten und deren Enttäuschungen, findet man sich hier mit 1,95 für Vollmilch-Nuss von Lindt GANZNUSS glücklich.

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Ich empfehle Lindt GANZNUSS

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