„PUTINIEREN“ (putinieren: to put): Ein altes Wort

Juli 2, 2014

Lichtgeschwindigkeit 4611

am Mittwoch, 2. Juli 2014

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Dr. Dietmar MoewsDSCF0320

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Putinieren“ ist das Wort im einundzwanzigsten Jahrhundert für den auf Niccolo Machiavelli bezogenen Begriff „Machiavellismus“.Putinieren hat den Vorteil, sich in der deutschen Sprache, aber auch international, sowohl als Hauptwort (Substantiv) wie auch als Zeitwort (Verb) verständlich nutzen zu lassen.

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In der Not frißt der Teufel Fliegen“ / „In der Not friest der Fliesenleger Fliegen“ – man sagt auch leichthin, „Wer zahlt, bestimmt die Musik“ und „Wie man sich bettet, so schallt es wieder heraus“.

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Dietmar Moews ist als Publizist und Soziologe für alle Themen und Arbeitsfelder zuständig, sofern es sich dabei um äußerliche Erscheinungen handelt, jedoch keineswegs um „tiefenpsychologische“ Interpretationen. Besonders widmet sich die empirische Soziologie von Dietmar Moews sinngemäß – sinngemäß im Geiste des eminenten Kölner Soziologen ALPHONS SILBERMANN 1900-2000 – seinen eigenen speziellen Ausbildungs-und Studienfächern.

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SPRACHSCHÖPFUNG als Thema, hier, ist ein Sonderbereich.

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PUTINIEREN, das immer häufiger zusammenfassend passend verwendete Wort, muss hier erstmalig begründet und hergeleitet werden.

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Das Putinieren, als Substantiv, setzt sich zweifelsohne zusammen. Stammwort kennen wir aus dem Englischen, das Zeitwort “put“, „to put“, zu Deutsch „machen“. Daher hat das Deutsche das Substantiv „Macher“, „die Macher“. (Putinieren ist also anders als Dirk „Niebel“; Niebel entspringt einer nicht unmöglichen ethymologischen sprachhistorischen Entwicklung, nämlich der kleinen „Verschiebung“, „Falschaussprache“, „Versprecher / Verhörung“. „Niebel“ ist ein Versprecher von „Bibel“. Bibel entspringt bekanntlich nachweislich mundwörtlichen Überlieferungen aus dem Morgenland (Palästina), wo aus dem Begriff für das Liliengewächs „Zwiebel“ das Wort „Bibel“ gebräuchlich wurde, (Der Bürgermeister von Jerusalem hat eine Zwiebel / Bibel).

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Das Putinieren ist also eine an der Oberfläche nachvollziehbare Tätigkeit des Machens, die allerdings in vielen unterschiedlich tiefer liegenden Bedeutungen andere und / oder entgegenwertige Bedeutungen haben kann.

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Meine Spracherklärung für das „Putinieren“ hier, ist also überfällig. Immer wenn ein Wort, ein Begriff in der Bedeutung der Verwendung, einzeln und in Sätzen einen Bedeutungs- und Verwendungshof der „IRONIE“ entfaltet, ist es in der lebendigen Sprache angekommen.

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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Beim Putinieren haben wir also die Spielräume des zusammengesetzten Wortes „PUT“ und „NIEREN“, eine Bezeichnung für das lebenswichtige Körperorgan „Nieren“ – wohl dem, der Heimat (Nieren) hat, schrieb Nietzsche schon im „Prinz Vogelfrei“.

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Putinieren hat nun eine polemische Ambivalenz angenommen, die allein durch die lebendige Sprachverwendung in der heutigen Alltagssprache nach einer sprachwissenschaftlichen Betrachtung ruft, wie hier. Besonders in der „Digital-Nativ-Generation“, also bei den bereits in der Internetz-Zeit geborenen IT-Revolution-Menschen, die das „PUTINIEREN“ inzwischen als ironische Anmutung der „Schmerzfreiheit und Schmerzbefreitheit“ von den Attitüden der kleinen Unmenschlichkeiten, Rücksichtslosigkeiten und sozialdarwinistischen Ausreden in schlechtem, schwererträglichem Sozialverhalten kennen: „Ich putiniere den oder jenen“, „Jemand hat jemand putiniert“ usw.

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Dietmar Moews meint: PUTINIEREN: Mit dem ironischen Umschlag, des Putinierens als fragwürdiges Machen, in Anspielung auf den russischen Staatschef Vladimir Putin reden wir also von einem Putinist als „neuprophetisch-propagandistisch geschulter Macher und Kommunikant“. Folglich müssen nunmehr auch andere Leute, wie Altkanzler Gerhard Schröder oder EX-Bundesentwicklungs-Minister Dirk Niebel mit dem Lable „PUTINIERER“ leben. Auch Kanzlerin Merkel putiniert ihre Wähler, in dem sie verstärkt die Proklamations- / Sachschere benutzt, Merkel sagt Dies und macht das Gegenteil, macht Schulden und sagt „verschuldungsfrei“ und Vieles mehr.

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Es darf also „putiniert“ werden.

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Die IT-Revolution darf nicht zur virtuellen Fernfuchtelei verkommen. Deutschland kann die Welt nicht militärisch befrieden, sondern muss sich mit Putinieren zufrieden geben.

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