Schoki-Test mit GR Bean-To-Bar DUNKLE CHUNCHO-PERU-SCHOKOLADE 74% COCOA

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9792

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„Es fährt die Welt mit Dampf, die Meister grollen

Dem treuen Roß ob seinem trägen Schritte,

Und stacheln es, daß es den Zaum nicht litte,

Und stachelten, bis ihm der Kamm geschwollen.

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O wunderschön: ein edles Roß im vollen

Kühnfreien Lauf durch grüner Wälder Mitte,

Lichtfunken sprühen hinter jedem Tritte,

Die Mähne flattert und die Augen rollen!

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Was ruft ihr nun so ängstliche? Euren Winken

Hat es zum Ritt sich wieder stellen sollen?

Zu spät! Das Roß riß plötzlich aus zur Linken.

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Ihr müßt zur Rechten hinterdrein jetzt hinken,

Da ist es nicht mehr Zeit, vornehm zu schmollen,

Ihr habt es ja nicht anders haben wollen.“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „II Ihr habt es ja nicht anders haben wollen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao. Zur Herkunft des Kakaos schreiben GR PERU.

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Sie ist hergestellt und kreiert von dem ambitionierten Herstellerpaar Georgia Ramon GmbH & Co KG Königswinterer Strasse 624 D-53227 Bonn/Oberkassel Germany.

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Dabei ist GR Georg Bernardini, auch der Chocolatier und Autor des SCHOKOLADEN-BUCHS, der Tester, Experte, Kenner und Liebhaber ein gültiger Schokoladenwegweiser.

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Ich nenne die GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao eine hervorragende Rezeptur. Sie besteht der Rangfolge nach aus Kakaomasse, Kakaobutter und Rorohzucker. Es handelt sich um Bean-to-Bar-Qualität handelt. Die Angabe der Anbauregion oder des Herkunftlands des Kakaos lässt sich nicht eindeutig auf die Kakaobutter beziehen. Es ist aber mit 74% Kakao das, was den Unterschied des Bean-to-Bar ausmacht, wenngleich es eine Mischung ohne Lokalisierung von Kakaobohnen und Kakaobutter ist.

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Bei dieser GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakaoist ist nun der pure Ansatz, ein 74-prozentiger Kakaoanteil sowie auch Kakaobutter sowie Zuckeranteil angegeben – keine weiteren Zusätze und Aromen und kein nennenswerter Salzanteil.

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Kurz vorab: Diese Schokolade GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao ist vermutlich im Geiste des Erfinders hervorragend gelungen .

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Wer die Testprobe inspiziert kann daran gefallen finden. Die Komposition ist ganz pur. Das Knacken beim Abbrechen ist sehr gut, klar und blitzsauber, ein Erlebnis im Mund kennzeichnet dann den puren Charakter dieses Rezepts. Wir haben als Hauptbestandteil also Fett aus dem Kakao (dessen Herkunft nicht angegeben wird), zusätzliche Kakaobutter, wir haben Eiweiß. Die schokolade ist beeindruckend säuerlich. Mit nur 50 Gramm Schokolade sind die GR-Gebinde zu wenig zu beißen.

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Von der Herstellung der Kakaobutter wird nichts mitgeteilt.

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Sie bringt mit einer kleinen 50 Gramm Packung zu wenig kostspielige Schokolade. Die Packung ist nicht ausreichend bruchsicher – wiederholt war das innenliegende Täfelchen gebrochen. Die 50 Gramm Tafelpackung enthält die kleine Menge Tafel mit vielteiligen kleinquadratischem Bruchkanten-Relief und Riffelverzierung oben. Die Unterseite ist ungemustert.

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Es ist bemerkenswert, dass das Produkt aus Bonn-Oberkassel, mit einer Herkunftsbezeichnung der Kakaobohnen aus PERU angegeben wird.

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So weit muss mein Schoki-Test aber auch nicht gehen, der ja keine naturwissenschaftliche Lebensmittelanalyse und Zertifizierung ist. Vertrauenserweckend indes ist die Zusicherung:

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Wenn nicht anders gekennzeichnet, sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft“ (das ist nicht „biodynamisch“).

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Bereits seit den 1990er Jahren erlernte Georg Bernardini das Schokoladenhandwerk, war Mitgründer von der bekannten COPPENEUR /Bad Honnef, wo bis über die Grenzen der Schokoladengeschichte, Schokolade und Konfekt in höchster Qualität produziert und Experimente mit Kakao und Bean to Bar-Köstlichkeiten entfaltet worden waren. Das Unternehmen Schokolade von der Bohne weg, erfordert großen künstlerischen und reiselustigen Enthusiasmus, Kakao einzukaufen. Worauf dann oft eine Produktion mit einfachsten Mitteln folgt.

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Seit dem Jahr 2010 ist Georg Bernardini auch Fachautor zum Thema „Schokoladentest“ wie mit dem „Schokoladenbuch“ SCHOKOLADE – DAS STANDARDWERK, der SCHOKOLADENTESTER 2015 konzipiert, das jetzt auch den englischsprachigen Weltmarkt anzielt. Seit einiger Zeit produziert Georg zusammen mit seiner Frau Ramona und sie entfalten den Schwung, eine Chocolatier-Apartheid zu etablieren – einzigartig.

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Diese Sorte von GR Georgia Ramon ist eine Bean-to-Bar handgemachte Qualität. Der deutsche Hersteller ist GR Georg und Ramona Bernardini, wird in deren von Bernardini verfassten eigenem Schokoladen-Almanach nicht speziell vorgestellt.

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www.georgia-ramon.com

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Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Schokolade, die nicht zu hell ist und Milch-Schokolade heißt, das Schönste von der Welt. Auf diese von GR trifft das zwar nicht zu, doch sie ist sehr gut. Der Inhalt der 50 GRAMM Packung war am 10. November 2019 ganz frisch, als verschlossene Packung mindesthaltbar zum 29.04.2021 datiert.

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Diese ganz neue Kreation von GR hat der Tester noch ohne die typische Packung erhalten, sodass das weitere Design noch nicht vorgestellt werden kann.

Das in der EU anerkannte, quasi-staatliche Qualitätslabel „FSC“ wird auf nachhaltige Waldwirtschaft, Holzverarbeitung und Papier- und Pappe angewendet, wie hier. Dabei ist bekannt, dass für FSC bis zu 95% falsche Zertifikate vorgelegt werden – es ist besser als 100% Verwüstung der Waldgebiete.

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Aber – hier – bei GR heißt es nun „FSC-Mix“. Damit täuscht Bernardini eine Öko-Lable-Qualität vor, die der Begriff „FSC-MIX“ aber gerade negiert. Und dieser Zusatz „Mix“ bedeutet, dass die holzverarbeitende Industrie bereits FSC-Holz mit Verwüstungsholz ungetrennt einkauft und dann ungekennzeichnet als „FSC-Mix“ labelt. Die wissenschaftliche Überwachung dieses Missbrauchs hat ergeben, dass FSC-Mix durchweg von verbotenen Wildrodungen stammt – und zwar überall auf der Welt, ob in Peru, Brasilien oder Uruguay, ob im Kongo oder gar im EU-Schweden, wo Urwald geerntet wird und Fichtenplantagen dafür hingestellt werden.

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Kurz, FSC-Mix ist eine schlechte Werbung für die ernstzunehmende ökologische Orientierung der hochwertigen GR-Schokoladen.

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Wer bei der Druckerei FSC bestellt, aber FSC-Mix bekommt, wurde betrogen. Wer FSC-Mix als Label aufdruckt, macht sich damit unbeliebt.

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Eine wirklich starke Anti-Bruch-Pappe oder ein originell gestaltetes „Versteifungsmittel“-Holztäfelchen – wie sich Franz Otto Kopp und Dietmar Moews jahrelang per Post zusandten – wäre dem Understatement dieses GR-Höchtswertproduktes angemessen und noch umsatzfördernd im Hochpreis unterzubringen – 2019 noch für 5 Euro 80 für 50 Gramm, beim Hersteller-Outlet in Bonn-Oberlassel direkt, inzwischen 100 Cent verteuert bei „Hernando Cortez“ in Köln.

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ZUTATEN immer der Größe des Anteils nach: KAKAOMASSE, KAKAOBUTTER, ROHROHRZUCKER. Wenn nicht anders gekennzeichnet sind alle Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft.

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Die Gewichtsbestandteile und Nährwertangaben fehlen für die brandneue Sorte CHRUNCHO 74%.

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Bonn – die schöne Stadt – wo man Sowas macht.

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EMPFEHLUNG: Der Tester empfiehlt diese GR BEAN-TO-BAR CHUNCHO PERU dunkle Purschokolade 74% Kakao, die dem Tester ganz frisch gegossen zur Probe überlassen worden ist. GeorgiaRamon treiben das Spiel des PUREN „Salz, wenig Zucker viel Fett“, ohne Emulgator, viel Eiweiß, an eine höchstinteressante Erfahrung hin. Man muss selbst entdecken, ob diese Dunkelschokolade gefällt, denn sie ist vergleichsweise kakaosauer, was auch durch sparsame Salzung möglich ist; so ist es von GR beabsichtigt, so sauer ist diese Chrucho sehr speziell.

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Sie ist sehr pur und fein und sensationell im Schmelz. Sie erhält FÜNF von SECHS Punkten.

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Hiermit lernt der Schokoladenfreund, was qualitativ möglich ist und, wo es Grenzen gibt. Natürliche Aromatisierung ohne Zusatzaromen, nichts KÜNSTLICHES, sondern zugespitzte Verfeinerung der Kernbestandteile als Experiment.

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Frankreichs Dauerkrise im Etatismus mit Generalstreik

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9791

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Denkt man an die moderne Republik Frankreich, von der Atombombe in der Nato zur Führungsrolle in der EU, von der Französischen Republik zum arte-Fernsehprogramm, von Montesquieu bis Voltaire, von Brigitte Bardot bis Zinedine Zidane – kann man nur geradezu konsterniert sein, wie ausweglos aus einem aufklärerisch und eigensinnigen Frankreich ein hartschiger Etatismus geworden ist, der sich zu einer unreformierbaren Pfründe-Hölle zugespitzt hat.

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Die EU-Republik Frankreich ist extrem verschuldet und ist im Begriff immer tiefer in die Überschuldungsfalle zu rutschen.

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Reformbedarf wird gar nicht mehr groß diskutiert, weil ein französischer Reformbedarf allseits konstatiert wird.

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Doch Frankreich hat ein extrem zentralistisches ELITE-PERSONAL-Kartell in Paris, in das es dem normalen Franzosen fast unmöglich ist aufzusteigen.

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Dazu hat der französische Staat eine enorm hohe Quote an DIENSTKLASSE. Das heißt alle Franzosen, die sich als „der Staat“ privilegiert aufführen, wehren jegliche Verringerung ihrer Besoldung und ihres Prestiges ab.

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Dieses ELITE-STRUKTUR kann peristaltisch weitergepflegt werden, so lange die französische Staatswirtschaft das Arbeitnehmervolk durch die Frührente, ziemlich zur Aufsessigkeit rufendes Arbeitsrecht und hohe Sozialleistungen abfedert.

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Sozialkosten und Renten sind etwa doppelt so hoch wie in anderen EU-Staaten – gleichzeitig wachsen die Staatsschulden und werden staatliche Schlüsselindustrien, z. B. die Automobilwirtschaft, geschwächt.

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Dazu kommt die Polarisierung zwischen den an sich schon traditionellen radikalen Parteien, rechts die französischen Nationalisten und links die Sozialisten, denen dann bürgerliche Etatisten und Kapitalisten entgegentreten.

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Jetzt ist die Zeit gekommen, in der der Französische Staatspräsident Emmanuel Macron die ewigen REFORMEN angehen muss, woran seine Vorgänger alle immer wieder gescheitert waren.

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Während MACRON noch in seiner EU-Rolle und in seiner NATO-Rolle mächtig starke Zeichen gegeben hatte, um sein innenpolitisches Standing zu stärken, kommen jetzt seine REFORMPLÄNE, selbst indem sie noch gar nicht konkret auf dem Papier stehen, schon zum Anlass für den augenblicklichen Generalstreik.

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Generalstreik heißt, alle Gewerkschaften inklusive der Staatsindustrie und alle staatlichen Infrastrukturen, sind gleichzeitig in den Vollausstand getreten – KEINER arbeitet jetzt – Frankreich hat FERIEN.

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Die Forderung der STREIKENDEN sind unzweideutig. Sie verlangen jegliche Leistungskürzungen und Sozialgepflogenheiten abzublasen. Im Hintergrund steht der notwendige Schuldenabbau des Staats, der nach MILLIARDEN zählt und von MACRON in Form von Verkürzungen der Löhne, spätere Alters-Regelverrentung u. ä. fällig ist (wenn man mit 55 Jahren oder mit 62 Jahren Vollrentner für monatlich 2.500 Euro sein kann – vergleichsweise in Deutschland ab 67 mit etwa 1.200).

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Dietmar Moews meint: Etatismus in Frankreich ist die Tradition, dass der Staat wie ein Vater die Bürger versorgt. Schwer vorstellbar, dass in der Marktwirtschaft geltende betriebswirtschaftliche Steuerung in den französischen Staatsbetrieben unter staatlicher Regie erreicht werden könne. Abgesehen davon, dass geltende Rechte nicht rückwirkend genommen werden können. Einsparungen können also bestenfalls mittelfristig prospektiv erreicht werden.

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Macrons sozio-politisches Hauptproblem ist heute, dass sich die gesamte Arbeitnehmerschaft gleichzeitig von den Reformschnitten bedroht fühlt – also Macron hat alle in Solidarität gegen sich. Macron hat anscheinend keine Strategie, wie er die diversen Gewerke in Salamitaktik durch Herrschen und Teilen schrittweise und separat zu Reformen zwingen könnte.

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Damit bietet Macron auch der Kulturindustrie die Möglichkeit aus Generalstreik und Reizkoordinierung eine Absatz-Hausse zu machen. Während die Staatlichen Fernsehsender zwar die Staatslinie halten müssen – solange sie nicht durch streikende Mitarbeiter gelähmt werden.

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MACRON lässt für seine dringenden REFORMEN, der Kürzungen des französischen Luxus-Etatismus, keine zulängliche sozio-politische Strategie erkennen. Er verhakt sich, wie seine Vorgänger – wohl auch in den eigenen ELITE-Privilegien – kaum Anknüpfung für Solidarität hervorzurufen.

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Und damit ist auch die französische Führungsrolle in der EU und in der NATO nicht überzeugend.

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Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für Kunst und Kultur in Köln erschienen

Dezember 5, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9790

am Freitag, 6. Dezember 2019

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Hier findet sich der fortlaufend wechselnde Untertitel der NUMERO 73

Blätter für flache Menschen im tiefen Staat

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Inhalt

Umschlag: Plakatausschnitt Dietmar Moews Flughafen Hannover

Zum Geleit

INHALT

IMPRESSUM

ERFOLGSKINDER

ABONNEMENT NEUE SINNLICHKEIT AUF LEBENSZEIT FÜR 500 EURO

HERBERT WEICHMANN: Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly

DIETMAR MOEWS: Klare Staatsmacht oder „Tiefer Staat“

DIETMAR MOEWS: Malerei und Augenwelt

YEHUDI MENUHIN: Zum LICHT AUF YOGA des Iyengar

DIETMAR MOEWS: Peter Grämer der Maler ist 2018 gestorben

ADOLPH FREIHERR KNIGGE: ÜBER EIGENNUTZ UND UNDANK 1796

Knigge setzt Kants kategorischen Imperativ in

allgemeinverständliche Klarheit: Fortsetzungen XXI

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: EMPIRIOKRITIZISMUS

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: PETER GRÄMER

DIETMAR MOEWS: Lexikon des Kunstwesens: JOHN BERCOW

JOHN BERCOW: Portrait: Die Linie von Dietmar Moews

DIETMAR MOEWS: Die Kinderseiten der Epoche: Der Albino-Maulwurf

Auflösung Qualitätsrätsel 72: Marta Wassermann-Karlweis

QUALITÄTSRÄTSEL 73: Wer hats geschrieben?

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Impressum:

Neue Sinnlichkeit Blätter für Kunst und Kultur seit 1979 erscheinen in loser Folge im Pandora-Kunst-Verlag, Springe, Hannover, München, Leipzig, Magdeburg, Dresden, Berlin, Köln

E-Mail dietmarmoews@gmx.de Verlagsanschrift und Abonnement auf Lebenszeit bei:

Dr. Dietmar Moews Mainzer Straße 28, D-50678 Köln ISSN 1432-5268

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………….abschneiden und 0190 ……… augen auf, nur mut …… …….. ……… einmalig fünfhundert Euro …………………..

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Erfolgskinder

Ich grüße die allerliebste Leserin und den lieben Leser, hier beim Eintritt in das Blatt Numero 73 im vierzigsten Jahrgang. Es ist ein eigener Impuls nötig, Etwas zu tun oder zu lassen. Oft gibt es akute Reize und Ablenkung. Dann holt man Atem und nimmt das frische Heft Neue Sinnlichkeit zur Hand.

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Die IT-Revolution bietet viele Neuigkeiten. Man probiert, was versprochen wird. Es ist die Kunst unserer Zeit, Neues herzustellen, das besser ist als das Gewohnte. Vieles geht über die Person hinaus. Oft erleben wir, wohin sich der Mensch entwickeln wird, wenn er glaubt, keine anderen Menschen mehr zu brauchen. Roboter antworten auf Impulse ohne Sehnsüchte zu befriedigen. Wenn sich ein Wischen am Telefon schöner anfühlt als eine Begegnung mit einem Menschen?

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Als Neue Sinnlichkeit 73 Blätter für flache Menschen im tiefen Staat, im 41. Jahrgang, folge ich meiner prometheischen Lebensweise, die ich gerne teile, doch kaum Teilnehmer fand, wie es mit meinem poetisch produktiven Talent und der Selbstanforderung auf mimetisches Ver-mögen, nur mit Ehrgeiz und Hingabe gehen konnte. So begegne ich Poesus und Mimesis auf Feststellung und Analyse der herankommenden Angelegenheiten. Wer seine folkloristische Plattfüßigkeit, die sich jede eigene Blödheit als Verschwörung erklärt – die eigene Flachheit als „tiefen Staat“ wirklich nicht ernsthaft zu verstehen sucht, macht sich das Leben schwer. Aber wem Gedanken mühselig sind, sollte ohne klaren Durchblick nicht Verschwörung vermuten.

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Im Frühjahr 1979 fand ich meine Gelder gut, las in meinen Papieren und dachte, mit all den Veranstaltungen, Bilderausstellungen in meiner Ballhof-Galerie Hannover – im weitreichende Ruf mit den Uraufführungen neuer Musik, die Komponisten einbrachten und hochbegabte Musiker, die teils heute weltberühmt sind: Sabine Meyer, Christoph Poppen, Michael Gees, Andreas Staier, Elsbeth Moser; Thomas Schmidt-Kowalski wird ganz sicher noch mal vom staatlich dirigierten SALON-UNWESEN entdeckt werden – ich rufe nach KLAVIERQUARTETT h-moll Opus 12 – ließe sich die regionale Tiefe verstärken. So wurde es. Und zur aktuellen DIETMAR MOEWS-Frage: Ja, er lebt noch. Im Frühjahr 1979 habe ich Neue Sinnlichkeit, als Künstlergruppe und als Manifest geschrieben. Vorausgingen seit meiner NDR-Ausstellung 1977 „natürlich“ viele stundenlange Diskussionen mit den damaligen Freunden; während mir auch damals völlig klar war, dass die sehr verschiedenen persönlichen Horizonte zwischen mir als AVANTGARDIST in eigener Prominenz, mit anderen Künstlern, die von sich aus „kleinere Brötchen buken“, oder die noch unsicher, ob sie einmal bohemiennes Vollblut haben werden, als Maler, als Pianist, als Geiger, Flötist oder Komponist? – solange man noch im Studium, glaubt man andere Verwertungsbedenken als ein „Professorenverdacht im akademischen Mittelbau“, der gerne mal ein beamteter Staatsdiener werden möchte oder eben ein am Markt erfolgreicher Künstler mit wachsendem Sammlerkreis.

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Auch so gab es für – der letztlich immer Alles bezahlte, Galerie, Ausstellungen, Publikationen, Transporte, Geschäftsbetrieb – mich keine Kompromisse, dessen kommende Wünsche klar waren. Und das betraf eben auch die allgemein politische ALTERNATIV-Bewegung. Meine Mitwirkung bei der Gründung der GRÜNEN in Hannover, GABL, die ebenfalls dann plötzlich mit mir zugleich rauskommenden TITANIC – Satireblatt der neuen Frankfurter Schule und „taz“ die tageszeitung, als Genossenschafts-Tageszeitung eine links-alternativen Orientierung. Diese politische Weichenstellung in der Ballhof-Galerie Hannover, meine Mitwirkung in der FRIEDENSBEWEGUNG, der internationalen „Sportler für den Frieden“ mit Dr. Horst Meyer und Jutta Meyer-Siebert und anderen Freunden von Sport und Kunst, sowie die „Künstler für den Frieden“, womit ich den größten Teil meiner Musiker und Malerfreunde einbüßte, während andere hinzukamen, die allerdings nicht zur exklusiven Freundschaftsstimmung einer Neuen Sinnlichkeit beitrugen. So feiere ich heute auch nicht ein VIERZIG JAHRE-JUBILÄUM im familiären Freundeskreis. Und meine damaligen Neufreunde, wie HERBERT SCHMALSTIEG, GERHARD SCHRÖDER oder WILLIAM BORM (ja, das ist beiläufig Name-Dropping) waren nicht wirklich Freunde. Meine Künstlerfreunde, Thomas Schmidt-Kowalski, Ladislav Kupkovic, Günter Schulte, Peter Grämer haben mich in die Ewigkeit verlassen. So gebe hier jetzt meine neuesten Bewegungen preis, die das BLATT NUMERO 73 rechtfertigen, z. B. der NIHILIST und Schriftsteller Hans-Michael Zimmermann in Köln, der zitierfähig denkt und schreibt:

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Aus „DAS TRÄUMENDE TIER“ Essay über ein Tier, das auch im Wachzustand träumen kann.

„…werden die Konturen einer Lebensauffassung sichtbar, in deren Mittelpunkt die rastlose Suche nach Sicherheit und Geborgenheit steht und, ohne Rücksicht auf Verluste, das dauernde Ringen um eine Bestätigung dafür, dass die Wahrnehmung der eigenen Existenz mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Auf Dauer sind solch bitterernste Bemühungen nicht nur anstrengend, sondern auch deprimierend, denn als kleinster gemeinsamer Nenner aller kosmischen Erbsenzählerei gilt eine Form von Bescheidenheit, in der man es vorzieht, lieber der Elendeste zu sein als Garkeiner.“ (Seite 36)

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„…Man konnte sich nicht daran erinnern, Signale ausgesendet zu haben, die als eine Aufforderung zur Kopulation hätten verstanden werden können, dennoch war der Mann gekommen, offensichtlich bereit, seine Gene weiterzugeben. Da konnte man nur mit dem Kopf schütteln, und mit kollegialem Schulterklopfen wurde ihm zu verstehen gegeben, dass er sich geirrt habe und in aller Ruhe abwarten solle, bis er gerufen würde; dem Störrischen wurde mit einem Klaps auf den Hinterkopf bedeutet, dass er sich wieder trollen könne.

Doch der Mann wollte sich nicht abweisen lassen, weil er noch das Missverständnis aufzuklären beabsichtigte, dass er nämlich keineswegs vorhabe, seine Gene weiterzugeben, dass in diesem Fall es sich allein um den Vorgang handele, der damit einherzugehen pflege, nur um die Lösung einer lästigen Anspannung, keine große Sache also. Aufmunternd sah der Mann in die Runde, aber da gab es nur nachdenkliche Gesichter, und um nochmal auf den  geringen Aufwand, den die Bearbeitung seines Anliegens bedurfte, hinzuweisen, fügte er noch hinzu, das ginge ruck, zuck! und das wär’s dann auch schon gewesen.“ (Seite 40).

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So kurz, vorstehend hier, Hans-Michael Zimmermann, der „Philosoph der Monatsblutienen“ – geträumt.

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Goethe meinte, beachtlich nach Herder und Safranski, „Mit der Aufwertung der Schöpferkraft löst sich das Kunstverständnis vom Prinzip der Nachahmung einer vorgegebenen allgemeinverbindlichen Realität und wird Ausdruck einer Individualität. Von nun an soll Kunst

nicht das Leben bloß nachahmen, sondern selbst Ausdruck des individuellen Lebens sein. Statt Mimesis gilt jetzt Poesis. Es kommt jetzt nicht mehr darauf an, sich dem Vorgegebenen, dem gültigen Muster und den Konventionen anzupassen, sondern darauf, Originalität zu zeigen. Wer etwas auf sich hält, möchte ein Originalgenie sein oder wenigstens als ein solches gelten“. In Goethes Prometheus-Gedicht ist zu lesen:

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„Hier sitz‘ ich forme Menschen

Nach meinem Bilde“

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Mein neuester Spaß ist das ABC der Wahrheit, das in diesem Heft beginnt – dazu mehr, weiter hinten in diesen ERFOLGSKINDERN.

Immerhin ließe sich nach diesem Goethe-Herder-Safranski-Kunst-Motto die heutige Staatskunst überzeugend erkennen. Was ich ganz frontal wie auch als empirisch soziologischer Systemkompilator der struktural-funktionalen Vorstellungskraft anspreche:

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Was da der Staat organisiert und damit den Kunstbetrieb vollkommen füllt, sodass nur noch private Kleinnischen für Nicht-Organisationskunst gesucht werden müssen, ist: Ganz einfach die Selbstausdrucks-Originalität dieser „Staatskünstler“ in ihren Werken, wofür sie auch noch staatlich ausgebildet werden – sind ohne Rangfolge zwei Skandale, nämlich:

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Dass die Kunststudenten nicht merken, dass sie von simulierenden Kunstprofessoren Nichts lernen und

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dass der Staat das derart hermetisch herbeiorganisiert.

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Während Menschen immer variant und wählend zueinander kommen, können Computer -diese Roboter als menschliche Begleiter – doch nur fehlerfrei, was ihnen zuvor einprogram-miert wurde. Denken wir in menschlichen Bezügen und als menschliche Intelligenz gemeint, kann es keine Künstliche Intelligenz (KI) geben. Anders gesagt – KI ist keine Intelligenz. KI disponiert allenfalls unfaßbar umfangreiche Massen an Einzeldaten in konditionierte digitale Rechenvorgänge. Ein Computer rechnet fehlerfrei – das ist sein materialistischer Vorteil. Menschen dagegen sind fehlerhaft und fehlbar. Wir Menschen schaffen (daraus/deshalb) täglich Kulturanschlüsse und Kulturfortsetzungen. Während ein Computer gestartet wird, menschliche „Kultur“ zu schaffen, prozessiert er immer nur ein fehlerfreies Resultat.

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Ein Blick voraus, auf anschlüssige Computer-„Kulturleistung“, erkennt, wie mit künstlicher Intelligenz menschliche Intelligenz vertreten werden soll, doch nicht kann. KI kann nicht Kultur. Wir können keine Kulturgeschichte sehen, sondern eine algorithmisch geprägte Morphologie von digitalen Binärrechnungen der Menschenfremdheit, von Simulation, von Abklatsch – nicht von menschlicher Kultur. (Dabei bin ich weit davon entfernt, menschliche Kultur als einen Prozess der fortwährenden Fehlerkorrekturen anzusehen; allerdings wird jede Software auf gerade diese Conditional Jumps programmiert – ganz im Sinne von Wiederholungsrechnen von Schleifen. Dabei können gerade keineswegs Fehler herauskommen.

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Während also der Mensch mit Modifikation oder Melioration seiner Taten geduldig handelt und verhandelt (oder wenn die Geduld gebricht, lässt der Mensch eben Fehler stehen – ja, er hat sogar Salvatorische Klauseln „kulturell“ etabliert).

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Kants Kritik der Urteilkraft zur angeblichen Kant-Krise – so ein umstrittener Begriff der älteren Kleistforschung. Durch die Grenzen der Vernunfterkenntnis, die Kant aufgezeigt hatte, sah Kleist seinen geradlinigen, rein vernunftorientierten Lebensplan in Frage gestellt. In einem berühmten Brief an Wilhelmine vom 22. März 1801 notierte Kleist:

Wir können nicht entscheiden, ob das was wir Wahrheit nennen, wahrhaftig Wahrheit ist oder ob es uns nur so scheint […] Mein einziges, mein höchstes Ziel ist gesunken, ich habe nun keines mehr.“

Kritikern zufolge berief Kleist sich allerdings lediglich auf eine durch die Lektüre Immanuel Kants ausgelöste Krise, um einer von Zögern, Scheitern und falschen Entscheidungen geprägten Lebensphase eine philosophische Rechtfertigung zu geben. Briefe, die er vor dem 22. März 1801 geschrieben habe, würden deutlich erkennen lassen, dass

er sich schon Monate vor der sogenannten Kant-Krise von den Wissenschaften abwandte, und keineswegs, weil er grundsätzlich an den Möglichkeiten sicherer Erkenntnis zweifelte, sondern weil die Beschäftigung mit den Wissenschaften den Reiz für ihn verloren hatte.

Aber alle Sinne bestätigen mir hier, was längst mein Gefühl mir sagte, nämlich daß uns die Wissenschaften weder besser noch glücklicher machen, und ich hoffe, daß mich das zu einer Entschließung führen wird. O ich kann Dir nicht beschreiben, welchen Eindruck der erste Anblick dieser höchsten Sittenlosigkeit bei der höchsten Wissenschaft auf mich machte. Wohin das Schicksal diese Nation führen wird –?Gott weiß es. Sie ist reifer zum Untergange als irgend eine andere europäische Nation. Zuweilen, wenn ich die Bibliotheken ansehe, wo in prächtigen Sälen und in prächtigen Bänden die Werke Rousseau, Helvetius, Voltaire stehen, so denke ich, was haben sie genutzt? Hat ein einziges seinen Zweck erreicht? Haben sie das Rad aufhalten können, das unaufhaltsam stürzend seinem Abgrund entgegeneilt? O hätten alle, die gute Werke geschrieben haben, die Hälfte von diesem Guten getan, es stünde besser um die Welt. Ja selbst dieses Studium der Naturwissenschaft, auf welches der ganze Geist der französischen Nation mit fast vereinten Kräften gefallen ist, wohin wird es führen? Warum verschwendet der Staat Millionen an alle diese Anstalten zur Ausbreitung der Gelehrsamkeit? Ist es ihm um Wahrheit zu tun? Dem Staate? Ein Staat kennt keinen andern Vorteil, als den er nach Prozenten berechnen kann. Er will die Wahrheit anwenden – Und worauf? Auf Künste und Gewerbe. Er will das Bequeme noch bequemer machen, das Sinnliche noch versinnlichen, den raffiniertesten Luxus noch raffinieren. – Und wenn am Ende auch das üppigste und verwöhnteste Bedürfnis keinen Wunsch mehr ersinnen kann, was ist dann –?

Nahezu mittellos und innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“ (Brief an Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand, auch weil sein Schauspiel „Der Prinz von Homburg“ verboten wurde und er desgleichen keine Stelle im preußischen Staatsdienst erhielt. Aus Geldnot schrieb er weiter Stücke, die postum im zweiten Band veröffentlicht wurden. Zuvor hatte er in seinem Bemühen um ein Darlehen mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt, unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den Staatskanzler Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten. Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“

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Es ist der Tod von meinem Malerfreund Peter Grämer in Berlin erst langsam bekannt geworden: Peter Grämer wurde am 11. April 1939 in Chemnitz, Sachsen, geboren und ist 79-jährig, am 7. November 2018, in Berlin-Zehlendorf gestorben. Peter Grämer war ein deutscher Künstler der freien

Malerei, der bereits in der Pop-Art der 1970er Jahren seinen ersten Rang und Anerkennung außerhalb des Syndikats-Kunstmarktes fand. Peter Grämer war Meisterschüler bei dem Maler Peter Janssen an der HdK West-Berlin und 1972 Mitglied im Deutschen Künstlerbund geworden. Peter Grämer war Künstler der Neuen Sinnlichkeit, gemeinsam mit Dietmar Moews und anderen in der Ballhof-Galerie Hannover. Er starb nun nach jahrzehntelangem Atemleiden, mit knapp achtzig Jahren, zuhause.

Einen Nobelpreis für Peter Handke begrüße ich sehr. Damit deutet sich an, dass die in Deutschland versiffte Szenerie der Salonpersonnage und Kulturbolschewiken auch in der Literatur langsam verschwindet. All diese Parteidienstklassler waren als 1968er mal zum „Gang in die Institutionen“ angetreten und haben wirklich maßgebliche Posten erobert, die das Großbank-Kapital für die Durchorganisation des Verbändestaates für Gewerkschaften und SPD freiließ. So schrill tönen deshalb jetzt auch die Restschrei-hälse, die noch nicht begriffen haben, dass dieser „tiefe Staat“ so langsam ausdient: Bert Brecht – wie der Name schon sagt. Und statt der schimmelnden Brechtwärme, die von Suhrkamp immer weitergeköchelt wird, finden wir hier im Heft den Zaunpfahl, der unter dem Titel „Die Protokolle der Weisen von Zion“ stets falsch signiert wurden. Wir finden sie von Herbert Weichmann als Die Totengespräche zwischen Machiavelli und Montesquieu von Maurice Joly, neuangespielt.

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Ich kann die dahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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Dietmar Moews‘

LEXIKON DES KUNSTWESENS

John Bercow

John Simon Bercow, B. wurde am 19. Januar 1963 in Edgware, Middlesex, England, geboren und ist ein britischer Politiker der Konservativen Partei (Tories), zuletzt als „Speaker“ in „House of Commens“, Westminster. B. wuchs in Finchley in Nord-London auf. Sein Vater war Taxifahrer mit rumänischen Wurzeln. B. besuchte die Manorhill School, eine Gesamtschule. Als vielverspre-chendes Tennis-Talent (Bercow ist lizenzierter Tennistrainer) wünschte, tennisprofi zu werden. Er war der beste U-12-Spieler des Landes. Nach eigener Darstellung Bercows wurde seine sportliche Laufbahn früh durch ein Asthma-Leiden beeinträchtigt.

Sein Studium der Politischen Wissenschaft an der Universität Essex schloss er mit Auszeichnung ab (First Class Honours Degree).

Seit 1997 ist Bercow Member of Parliament (MP). Er wurde am 22. Juni 2009 zum Speaker des britischen Unterhaus gewählt, am 18. Mai 2010 wiedergewählt und seitdem mehrfach, zuletzt im Jahr 2017, in diesem Amt bestätigt. Deshalb ruht zurzeit seine Mitgliedschaft in der Konservativen Partei. Am 9. September 2019 kündigte Bercow seinen Rücktritt zum 31. Oktober des Jahres an. B. ist Vertreter des britischen Remain in der EU, gegen den seit 2016 betriebenen Exit.

Im Dezember 2002 heirateten B. und Sally Illman; das Paar hat drei Kinder.

B. ist seit 1971 Anhänger des Londoner Fußballvereins FC Arsenal. Er besucht Heimspiele der Fußballmannschaft regelmäßig gemeinsam mit seinem Sohn. Im Jahr 2014 veröffentlichte er ein Buch über die Biographien der zwanzig bedeutendsten männlichen Tennisspieler aller Zeiten.

ahingehenden großen Genies nicht aufhalten – jetzt ist der Zeuge beider Deutschlande, Günter Kunert, gestorben – dabei sind die Auguren, die sich auskennen, so wichtig, überall wo der Narrativ-Mob herrscht.

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So habe ich noch einen JOHN BERCOW – was es Alles gibt! – wenn man einen langwierigen Flughafenbau mit einer Kuh kombiniert.

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Qualitätsrätsel 73

"Grundgütiger", sagte da der zweite Dorfschulze, wie wohl hat der Bursche gesprochen, wenn auch etwas zu viel. Daher bin ich nicht nur gegen ihre Auspeitschung, sondern will sie beide auch mit nach Hause nehmen und ihnen auf ihrem Wege weiterhelfen, unter der Bedingung, dass sie sich schnurstracks aufmachen und nicht noch kreuz und quer durchs Land streifen, denn dann wären sie wohl eher Strolche als bedürftig."
    Schon sagte der erste Dorfschulte, nun seinerseits ganz sanft und gnädig gestimmt, gerührt und mitfühlend:
     "Nicht zu Euch sollen sie kommen, zu mir will ich sie mitnehmen, dort werde ich ihnen alles über Algier beibringen, damit sie zukünftig keiner mehr bei ihrer Lügengeschichte ertappt, sobald sie mit ihrem Latein am Ende sind."
    Die Gefangenen dankten es ihnen, die Umstehenden priesen ihren ehrenwerten Entschluss und die Pilger freuten sich über den guten Ausgang der Angelegenheit.
    Der erste Dorfschulze wandte sich an Periandro und sagte:
     "Und ihr, liebe Pilger, habt ihr auch eine bemalte Leinwand mitgebracht? Könnt ihr uns noch so eine Lügengeschichte als die reine Wahrheit auftischen?"
     Periandro gab keine Antwort, da er sah, wie Antonio Geleitbriefe, Genehmigungen und Ausweise aus dem Wams zog, die sie für ihre Weiterreise mitführten, und sie dem Dorfschulzen mit den Worten aushändigte:
 
    "Aus diesen Papieren könnt Ihr ersehen, wer wir sind und wohin unsere Reise geht, die wir Euch nicht vorzuzeigen brauchten, da wir keine Almosen erbitten und es auch nicht nötig haben. Und da wir freie Reisende sind, könnt Ihr uns frei passieren lassen."
     Der Dorfschulze nahm die Papiere entgegen und reichte sie, da er nicht lesen konnte, gleich an seinen Kollegen weiter, der ebenso wenig des Lesens mächtig war, weshalb sie schließlich in die Hände des Schreibers gelangten, der sie kurz überflog und Antonio dann mit den Worten zurückgab:
     "Hier haben wir, meine Herren Dorfschulzen, so viel Tugend und Trefflichkeit unserer Pilger verbrieft, wie Würde in ihrer Schönheit liegt. Wollen sie bei uns die Nacht verbringen, soll mein Haus ihnen als Herberge und mein guter Wille als Festung dienen."
    Periandro dankte ihm sein Anerbieten, und da es schon spät war, verbrachten sie dort die Nacht, wo sie im Haus des Schreibers liebevoll, großzügig und redlich empfangen und bewirtet wurden.

 

Wer hat’s geschrieben?

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Qualitätsrätsel – liebes Geisteswesen,, unter dieser Rubrik QUALITÄT kann man den Autor um den Preis des Erraten.s erraten.. Wer den Geist errät – es ist auch schon mal eine Geistin – erhält damit einen Wegweiser zu bester Geist- und Formulierungskunst, die sich immer anregend, belehrend und belustigend lesen lässt. Es ist sozusagen „ein Walhalla“ der

Denk-, Dicht- und Schreibkunst in deutscher Sprache oder von herausragenden Übersetzungen aus aller Welt ins Deutsche.

Auflösung im nächsten Heft – man kann, anstatt zu erraten, eine weltweite Suchmaschine füttern und dann? – Ja.

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Schoki-Test SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koffein-Schokolade Vollmilch 30% Kakao

Dezember 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9787

am Donnerstag, 5. Dezember 2019

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Dietmar Moews meint:

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„I

Die wilden Wasser, sagt man, hat entbunden

Ein Lehrling einst, vorwitzig und vermessen,

Doch hinterdrein den Zauberspruch vergessen,

Der streng die Elemente hält gebunden.

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Ein tödlich Pulver, sagt man, zu erkunden,

Hat einst ein Mönch sich überklug vermessen,

Und als er eben recht darauf versessen,

Im Zauberdampf den eignen Tod gefunden.

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So habt den Zeitgeist ihr gebraut, gemodelt,

Und wie so lustig dann der Brei gebrodelt,

Ihm eure Zaubersprüche zugejodelt.

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Und da’s nun gärt und schwillt und quillt – was Wunder,

Wenn platzend dieser Hexentopf jetzunder

Euch in die Lüfte sprengt mit allem Plunder!“

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(Joseph von Eichendorff 1788-1857; „Die Altliberalen“, nach 1844)

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Ich probierte eine deutsche SCHO-KA-KOLA 16 Ecken Koofein Schokolade Vollmilch 30% Kakao, industriell hergestellt von dem deutschen Hersteller SCHO-KA-KOLA GmbH, D-22848 Norderstedt.

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Kurz vorab: Diese Schokolade, die in 16 Ecken in zwei Lagen, die traditionell in einer kreisrunden Blechschachtel, in weltbekanntem, inzwischen leicht modifizierten Design, hier in der Farbvariante zu dem „klassischen“ Rot, in Blau, seit dem Jahr 1935 am Markt ist, muss als Besonderheit herausgehoben werden:

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Man drückt auf eine Deckelmarkierung, dreht den Dosendeckel ab und es kommt ein kräftig anregender Duft heraus – wobei vielleicht die Vorkenntnis, es handele sich um einen Kraftspender, eine Energieschokolade, schon mit gerochen wird. Für mich als Schokoladen-Liebhaber ist eine Vollmilch-Schokolade eigentlich das Liebste. Die acht Dreiecke (100 g) Dreiecksegmente sind massiv, äußerlich fein, eigentlich aber pro Stück zu groß, es sei denn man isst aus Hunger. Die Konsistenz und der Schmelz überzeugen eigentlich nicht – sind vergleichsweise unfein und viel zu süß. Sie ist nicht fett, und nicht im Mund klebend.

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Die Geschmacksidee dieser Vollmilchschokolade zuzubereiten, ist auf den Geschmack der Kaffee und Koka Geschmackserwartungen gerichtet. Es handelt sich um Blend-Kakao, also um ein Geschmacksgemisch (nicht Bean to Bar). Aber schon die Inhaltsangabe, wo es 30% Kakao mindestens heißt, aber z. b. 34,5 % Fettgehalt und keine Angabe für Kakaobutteranteil am Fett – ist die Frage, woher kommt der Fettgehalt (bei 100 g Gesamtgewicht)? Und so ist anzunehmen, dass die 34,5 % Kakao, nicht vom Fett geschiedenes Kakaopulver, sondern Kakaomasse ist, also Kakaopulver einschließlich Kakaobutter bzw. Fettbeigabe, die aber nicht angegeben wird. Auch der Gewichtsanteil Sojalecithin wird nicht ausgeweisen. Dann wird ein Zuckeranteil angegeben, der nicht der hochkarätige Rohrohrzucker ist, sondern einfach „Zucker“. Dazu kommt der hier kritisch betrachtete Emulgator mit der Pauschalbezeichnung Lecithin, der hier vermutlich eine Verschleimung und preisgünstiges Gewichtmachen fördert. Es kann der Abrundung dienen – zumindest dem Textaufdruck entsprechend. Der ungewöhnliche Geschmack ist vergleichsweise bonbonartig und als zusätzliche Geschmacks-Komponenten Kaffee und Koka.

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Das Beißen, Kauen, Lutschen der Schokolade im Mund ist übersüß. Es mutet an, wie beim Trinken von billigem Wasserkakao. Man möchte mengenmäßig nicht viel mehr, als die Testprobe.

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1935 wurde Scho-Ka-Kola in Berlin von der Firma Hildebrand, Kakao- und Schokoladenfabrik GmbH erfunden und im darauf folgenden Jahr anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 als „Sportschokolade“ eingeführt. Sie wurde auch vom Schokoladenhersteller Sprengel in Hannover produziert, der deswegen 1936 als für die Wehrwirtschaft wichtiger Betrieb anerkannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie umgangssprachlich als „Fliegerschokolade“ bezeichnet, da sie Bestandteil der Luftwaffenverpflegung war, aber auch der Verpflegung anderer Waffengattungen, z. B. U-Bootbesatzungen oder Heer. In diesem Zusammenhang spielt sie auch eine tragende Rolle in dem Kinofilm Rosen für den Staatsanwalt von 1959. SCHO-KA-KOLA wurde inzwischen stets mit wechselnden Eigentümern als Produkt beibehalten und ist erfolgreich.

 

Dieser Hersteller wird bei Georg Bernardini in seinem Schokoladen-Almanach „Der Schokoladentester“ nicht vorgestellt. Weil Bernardini nur BEAN to BAR- Spitzen-Leistungen vorstellt. Das ist hier nicht so puristisch.

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Der Kaufpreis – mit 2 Euro 49 Cent – ist günstig, Aufmachung und Verpackung angenehm und praktisch, zum Inhalt passend. Die Packung ist wiederverschließbar.

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Vollmilchschokolade – Zutaten: Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Kaffee (2,6g) und Kolanusspulver (1,6g), Emulgatoren: Lecithin, E: 476 Aroma(?!)

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Dazu auf der Hinterseite eine Nährwert-Analyse-Tabelle in Deutsch und Englisch, in winziger Schriftgröße, weiß auf blauem Grund, die keine Mensch ohne Sehhilfe ablesen kann – Angaben für 100 Gramm.

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Brennwert: 553 kcal /2302kJ,

Fett 34,5 g

davon gesättigte Fettsäuren 21,8 g

Kohlenhydrate 50,7 g

davon Zucker 50,7 g

Ballaststoffe 7,3

Eiweiß: 6,2 g,

Salz 0,13 g

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EMPFEHLUNG: Wer eine helle Vollmilchschokolade geringer Qualität erwartet, wird hier zu teuer bezahlen. SCHO-KA-KOLA ist ein rustikaler Klassiker.

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Fazit: Das Ergebnis der Verkostungen ist gut, gutes Design, normale Zutaten und spezielles Rezept, überzeugend umgesetzt. Die Qualität des verwendeten Kakaos ist völlig vom Zucker und den Zuschlägen verdeckt.

Diese Vollmilch Koffein-Schokolade hat erhebliche Mängel im Aroma und im Geschmack. Zu viel Zucker, Kaffee, Salz und Koka überlagern den Kakao. Lecithin verhuscht das Gemisch.

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EMPFEHLUNG: Empfehlenswert zur Probe. Zwei von SECHS COLA-DOSEN.

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NATO-Treffen in Watford / London

Dezember 4, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9786

am Donnerstag, 5. Dezember 2019

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Man kann als gut ausgestatteter Nato/Otan-Bürger die offizielle Website der Nato anschauen:

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https://www.nato.int/cps/en/natohq/events_171229.htm

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Die Militärorganisation Nato wurde vor 70 Jahren federführend von den USA gegründet. Die USA haben die ganze geografische Welt mit US-Militärstützpunkten überzogen, wofür weitreichend die USA den Staaten, auf deren Boden die US-Stützpunkte sind, die Hoheitsrechte abgenommen haben. In vielen Fällen sind diese Staaten zu Mitgliedern der Nato gemacht worden, auch wenn die mit „Nordatlantik-Verteidigung“ wenig zu tun haben.

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Die Nato wird militärisch von den USA und einem hohen US-Militär bestimmt und in allen Einsätzen geführt, während es gleichzeitig stets einen NATO-Generalsekretär aus einem Nicht-USA-Nato-Staat gibt; das ist zur Zeit der Norweger Jens Stoltenberg. Stoltenberg begrüßte die Staatsgäste in London und hielt eine Tagungs-Rede, die die geplanten aktuellen Schwerpunkte der NATO-Arbeit aufzählte.

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Die kulturindustrielle gekünstelte Aufregung über angeblichen Streit in der Nato, der sich einerseits mit dem empirischen Kriegsgehabe der USA aufregt, die meist die NATO-Partner nicht für Nato-Kriege einsetzt, sondern als „Willige“ einlädt, sich den US-Alleingängen zu unterwerfen.

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Andererseits gibt es durch die Nato Finanzplanungen und feste Verpflichtungen der Nato-Staaten, die der US-Präsident abmahnt, da hier oftmals die Zahlungen nicht geleistet werden. Es geht dabei aber immer um Waffenkäufe US-Amerikanischer Produktion, die in das Gesamtmenü passen sollen. Während andere Finanzausgaben, die ebenfalls oder besonders verteidigungspolitisch relevant sind – nämlich Maßnahmen der Kommunikation und Friedensbildende Aktivitäten („Völkerfreundschaft“) – wie sie die deutsche Bundesregierung für Deutschöand reklamiert, die aber nicht von den USA anerkannt werden.

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general-anzeiger-bonn.de am 4. Dezember 2019:

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„Nach offenem Streit : Jubiläumsgipfel: Nato sucht den Schulterschluss

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Nach dem offenen Streit zwischen den USA und Frankreich versucht die Nato, die Risse zu kitten und den Blick nach vorn zu richten.

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Beim Jubiläumsgipfel zum 70. Geburtstag des Bündnisses in Watford bei London beharrten die Staats- und Regierungschefs am Mittwoch auf Stärke und Geschlossenheit der Allianz. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg lenkte die Aufmerksamkeit auf das Bedrohungspotenzial Chinas. Die mittel- und osteuropäischen Nato-Staaten sehen den Gegner vor allem in Russland.

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Sie setzten sich damit ab vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dieser hatte dem Bündnis den „Hirntod“ bescheinigt, eine stärkere eigene Verteidigung Europas gefordert, den Terrorismus zum Hauptfeind erklärt und neue Beziehungen zu Russland angeregt. US-Präsident Donald Trump hatte Macron dafür am Dienstag gemaßregelt und die Äußerungen respektlos, gefährlich und beleidigend genannt.

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Macron beharrte aber auch am Mittwoch auf seiner Position und forderte die Fortsetzung einer „echten Strategiedebatte“ unter anderem mit Blick auf das Ende des atomaren Abrüstungsvertrags INF. „Wie schaffen wir einen dauerhaften Frieden in Europa? … Wer ist unser Feind? Wie gehen wir gemeinsam gegen den Terrorismus vor?“, sagte Macron. So viele Themen seien nicht ausreichend geklärt.

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Doch schütteln etliche Nato-Partner den Kopf über Macron, vor allem Staaten, die auf den Schutz der Militärmacht USA hoffen. So sagte der estnische Ministerpräsident Juri Ratas: „Die transatlantischen Beziehungen sind ein Eckpfeiler unserer Sicherheit auf beiden Seiten des Atlantiks.“ Der litauische Präsident Gitanas Nauseda sagte, Bedrohung komme nicht nur durch Terrorismus – vielmehr gehe es um Moskau. Man solle sich die Welt nicht zu einfach machen.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am Dienstag trotz der Differenzen optimistisch zum Jubiläumsgipfel geäußert, zumal die 29 Partner bereits eine gemeinsame Erklärung vereinbart hatten und darin den Kern der Nato bekräftigen: die gegenseitige Beistandspflicht nach Artikel 5 des Gründungsvertrags. Darauf pochte auch der britische Premierminister Boris Johnson als Gastgeber. Die Sicherheitsgarantie „alle für einen, einer für alle“ funktioniere, betonte Johnson.

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Wie Johnson bezeichnete auch Nato-Generalsekretär Stoltenberg das Bündnis als das beste aller Zeiten. Differenzen seien nicht neu, aber die Nato sei so erfolgreich, weil sie anpassungsfähig sei, sagte Stoltenberg. „Was wir bewiesen haben und auch heute zeigen, ist, dass die Nato in der Lage ist, diese Differenzen zu überwinden.“

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Stoltenberg verteidigte, dass sich das Militärbündnis erstmals in seiner Geschichte mit dem Bedrohungspotenzial Chinas beschäftigt. „China ist jetzt das Land auf der Welt, das nach den USA am meisten Geld für Verteidigung ausgibt“, sagte der Generalsekretär. Der Aufstieg Chinas sei Chance und Herausforderung zugleich.

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Zu den weiteren Themen bei einer rund dreistündigen Arbeitssitzung in Watford zählte Stoltenberg die Beziehungen der Nato zu Russland, Rüstungskontrolle sowie die Bemühungen um eine fairere Lastenteilung innerhalb des Bündnisses. Deutschland steht vor allem bei Trump immer wieder in der Kritik wegen zu geringer Verteidigungsausgaben, obwohl die im Haushalt veranschlagte Summe in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist und 2020 gut 50 Milliarden Euro erreichen soll.

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Thema in Watford waren auch die Drohungen der Türkei, eine Weiterentwicklung von Nato-Verteidigungsplänen für Osteuropa zu blockieren, wenn nicht im Gegenzug mehr Unterstützung von Bündnispartnern im Kampf gegen militante Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK kommt. Auch hier äußerte sich Stoltenberg gelassen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden werden“, sagte der Norweger. Daran werde mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan gearbeitet.

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Auch Erdogan hatte die Nato-Partner zuletzt mehrfach gegen sich aufgebracht – mit seiner nicht abgestimmten Militärintervention in Nordsyrien ebenso wie mit dem Kauf russischer Abwehrraketen. Das war auch Anlass für Macrons heftige Kritik.

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Offizieller Auftakt des Jubiläumsgipfels war am Dienstagabend ein festlicher Empfang der Staats- und Regierungschefs bei Königin Elizabeth II.. Anschließend empfing Johnson die Teilnehmer.

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Dietmar Moews meint: Immerhin hat das 70-Jahre-Natotreffen ein „wenigsagendes“ gemeinsames Schlusspapier rausgebracht.

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Der General-Anzeiger-Bonn hat diese wichtige Angelegenheit der Nato-Gemeinschaft völlig dilatorisch und irreführend verkürzt. Folge ist immer weiter, dass die traditionellen deutschen Wähler der Blockparteien und der AfD „von Politik“ nicht mal eine Ahnung haben. man eriett alte Vorurteile.

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Immer geht es um personelle Querelen, Trump vs. Macron, Merkel vs. Martin Schulz, Trump vs. Erdogan usw. Dabei geht es so gut wie nie um Merkels Kopftuch oder Erdogans Internetzbenutzung.

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Eine deutsche und eine europäische Verteidigungspolitik müsste von der deutschen Bundesregierung MERKEL IV mit allen diskreten und publizistischen Mittel betrieben werden.

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Es hat für Deutschland keinen sicherheitspolitischen Sinn, mit den eigenen Nachbarstaaten in Unfrieden zu verkehren.

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Es hat auch keinen Sinn die empirische weltpolitische Lage propagandistisch zu fälschen, wie es die USA und die Nato permanent machen.

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Es hat auch keinen Sinn, die militärischen Perspektive und die Traditionen WESTRUSSLANDS falsch hinzustellen. PUTIN ist weitreichend berechenbar. Was Russland in den vergangenen Jahren, nach Ende des Warschauer Pakts gemacht hat, ist Alles plausibel und für die restliche Welt ungefährlich.

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Sowohl eisfreier russischer Zugang zu den Ozeanen, wie die Annexion der Krim, Georgienattacken usw. sind sehr wohl nachvollziehbar. Die Nato müsste eigentlich von den europäischen Natostaaten, die an Russland grenzen, konstruktive Sicherheitspolitik verlangen. Ob die baltischen Staaten oder Polen, ob Armenien oder Georgien – sie alle kennen die russischen Ambitionen sich und Russland zu verteidigen und lebendige Verbindungen mit der Restwelt selbstbestimmt unterhalten zu können. Russland hat keinen Grund Belarus oder Polen oder Brandenburg zu besetzen. Aber heute stehen US-Waffen rings um das russische Kernland WESTRUSSLAND – von Finnland bis Iran.

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China hat einen expliziten und tatsächlichen Plan, sich auf die Welt einzulassen. Das ist kein totalitärer Griff nach der Weltherrschaft. Es ist aber – betrachtet man Nordkorea oder Afrika oder das Seidenstraßenprojekt – eine intelligente Strategie, alle Schritte einvernehmlich mit den „partnern“ zu machen. Wirklich hat China inzwischen in vielen afrikanischen Staaten eigen Bauindustrien mit hundertausenden Chinesen, die gleichzeitig als Militärsoldaten verwendet werden können. Das heißt, die Gastgeberstaaten, die oft auch keine funktionierende Staatlichkeit haben, können nicht NEIN sagen, wenn China eine Eisenbahn oder einen chinesischen Hafen an der ostafrikanischen Küste baut.

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Doch gegen das chinesische „Sozial-Konzept“ ist das altmodische unsoziale Brachial-Kriegs-Konzept der US-Weltherrschaft nicht mehr durchgriffig. Es wird eine neue Generation Nato-Politik geben müssen, die als IT-Revolution, virtuelle Netzwerkerei und Cyber-War-Strategien bringen. Hierzu sind die US-Forderungen für Finanzerhöhung der Nato-Bewaffnung nicht überzeugend, nicht zuletzt, weil die USA-IT-Kriegstechnik mit den Nato-Partnern gar nicht geteilt wird. Hier läuft ein extremer IT-Wettlauf zwischen USA und CHINA.

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DHL die staatliche Verarschung durch Privatisierung der Paket-Post

Dezember 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9785

am Mittwoch, 4. Dezember 2019

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Als man vor Jahren die Deutsche BUNDESPOST auflöste und privatisierte, war schon abzusehen, dass hier eine objektive, organisatorische Verschlechtung eintreten wird: PREISE, LEISTUNGEN, VERLÄSSLICHKEIT. Rechtsstaatlichkeit wurde damit in Zivilgerichtsbarkeit verschoben.

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Jetzt haben wir teureres Briefporto und unzuverlässige Paket-Lieferungen z. B. durch die DHL.

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Ich erwarte seit Tagen in Köln ein Paket aus Leipzig. Auch die DHL, die hier als Dienstleister die Postaufgabe wahrnimmt, arbeitet inzwischen mit Internetz, um dadurch Kundenfreundlichkeit vorzutäuschen.

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Man hat eine Nummer der aufgegebenen Sendung, die in allen Einzelschritten, vom Absender zum Empfänger an der Haustür, dokumentiert und Online abgefragt werden kann. Dazu gibt es ein unzugängliches Telefongehabe von DHL.

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So erhielten wir schrittweise, von Tag zu Tag, unzutreffende oder gelogene Angaben, der Art: die Sendung sei am Zielort eingetroffen, wurde um Uhrzeit auf das Auto des Auslieferungs-Veedels verladen und wird um 16 bis 17 Uhr am 30. November ausgeliefert.

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Da kam nichts.

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Die Internetz-Abfrage erklärte nunmehr, dass die Auslieferung gescheitert sei, weil der Lieferfahrer ausgefallen sei. Nunmehr erfolge die Lieferung am nächsten Werktag um Uhrzeit.

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Da kam nichts.

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Die Rückfrage ergab: Die Sendung sei auf eine Fehladresse hinbefördert worden und sei auf dem Rückweg; sie ist momentan nicht zu lokalisieren; der Kunde möge warten.

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Erneute Rückfrage am 3. Dezember ergibt: Die Sendung wurde um Uhrzeit in das entsprechende Auslieferungsfahrzeug geladen und befände sich auf dem Weg zum Empfänger; Lieferung etwa Uhrzeit.

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Es kam auch am 3. Dezember nichts.

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Anruf mit elender Warteschleife ergab die Bitte um Geduld, das Paket würde so schnell wie möglich angeliefert; damit sei am 4. Dezember zu rechnen.

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So, wie DHL, arbeitet keine leistungsfähige Organisation. Dies ist längst nicht der erste Fall, besonders solcher Weihnachtspakate mit frischen Lebensmitteln und frischen Christstollen kommen seit Jahren wirklich immer unverlässlich – teils nehmen Inhalte Schaden.

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Dietmar Moews meint: Mir tun die überlasteten und überforderten Paketfahrer wirklich leid. Deren Plackerei und die Kommunikation mit ärgerlichen Kunden steht in keinem Verhältnis zu der schlechten Bezahlung, die DHL-Auslieferer sich täglich erkämpfen.

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Weder der Staat noch die Privatwirtschaft darf über die gemeinfreien Lebenselexiere verfügen – Luft, Erde, Wasser – sah man als Gemeingüter an, die allen Menschen zustehen.

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Im föderalen Staat haben Kommunen, Länder und der Bund für Daseinsgestaltung und Zukunftsvorsorge die politische Verantwortung in Stellvertretung der wahlberechtigten Staatsbürger. Folglich wurden Wasserwerke, Gaswerke, Stromverteiler, Sozialwohnungen, gemeinigliche Müllentsorgung, Postaufgaben, Telefon, Landesverteidigung, Straßen, Wasserwege und Bahnschienen, Universitäten, Akademien, Gewerkschaften und Polizei – sogar ein Bundesverfassungsgericht – hergestellt usw. usf.

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In den 1970er Jahren der ersten Bundesrepublik Deutschland kam es durch schlechte Fiskalpolitik zu Steuereinnahme-Verteilungsfehlern zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Doch die Kompetenzaufgaben blieben weitgehend unverändert. Die Gemeinden erhielten geringere Steuereinnahmen bei gleichen Pflichtaufgaben. Folglich wurde sehr oft die Infrastruktur der Gemeinden vernachlässigt – Schwimmbäder, die man noch gebaut hatte, bleiben ungeheizt und geschlossen, Straßenbelege ab Ortsschild löchrig.

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Zur Geldbeschaffung begannen Gemeinden ihr Tafelsilber durch „Privatisierung“ flüssig zu machen.

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Die Gemeinden brachten den großflächigen Propagandaangriff zugunsten des Privatkapitalismus aus:

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PRIVATISIERUNG sei kostengünstiger und leistungsfähiger als Dienstklasse-Personal von Stadtwerken es könnten.„.

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Während bis dahin die Gemeinde als soziale Haftungsgemeinschaft für die Verlässlichkeit und die Preisbindung des Wasserbezugs in Verantwortung waren, kam nunmehr das Wasser von einer profitheckenden Großfirma mit vielfältig beschränkter Haftung, die ihr Wasser auch gerne meistbietend verbrauchen.

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Die Versorgung wird schlecht politisch eingerichtet. Es fehlen Leistung und Wettbewerb bei Überforderung aller beteiligten Menschen. Und es werden knappe Güter von den Privatwasservermarktern meistbietend verjubelt, statt an die kommunnale Gemeinschaft anständig zu teilen. Abbau von Rechtsstaat und Demokratie, von CDU/CSU und SPD gesetzlich verwirklicht. Blockparteien, die abgewirtschaftet haben, müssen weg. Stattdessen verlange ich verlässliche Paketzustellung von DHL zu Weihnachten.

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Finnland und Verfassungsbrecher in der EU

Dezember 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9784

am Mittwoch, 4. Dezember 2019

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Es ist schon erstaunlich:

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Eine EU-Verfassung, deren rechtsstaatliche und demokratische Normen eindeutig bei Gründung bereits klar und proklamiert waren, werden inzwischen von allen möglichen EU-Neu- und Alt-Mitgliedstaaten VERRATEN.

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Polen schaffte die Gewaltenteilung ab; Ungarn schaffte die Pressefreiheit ab; Bulgarien und Rumänien führen keine orentlichen Berichtsbücher; Griechenland tischte gefälschte Volkswirtschaftsdaten auf; Deutschland überzog als erster EU-Staat die zulässigen Neuverschuldungsgrenze usw.

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Inzwischen sind nicht nur italienische Kriminelle als informelle MAFIA-Killerkartelle in etlichen EU-Staaten etabliert; auch in Malta haben nun sogar staatlich-bürokratische Geldwäscher eine Journalistin Galizia mit einem Bombenanschlag gekillt und behindern die Aufklärung.

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Jetzt hat der Regierungschef Finnlands seine Demission angekündigt, weil er an gesetzwidrigen Machenschaften aktiv und vertuschend beteiligt war.

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DIE ZEIT, am 2. Dezember 2019:

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„Finnland: Regierungschef Antti Rinne reicht Rücktrittsgesuch ein

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In Finnland eskaliert der Streit in der Koalition: Die Zentrumspartei hat dem Ministerpräsidenten das Vertrauen entzogen. Der Sozialdemokrat will deshalb zurücktreten. Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, AFP,

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In Finnland will der sozialdemokratische Ministerpräsident Antti Rinne von seinem Amt als Regierungschef zurücktreten. Dies teilte das Büro von Präsident Sauli Niinistö mit. Dort erwartet man noch an diesem Mittag das entsprechende Rücktrittschreiben.

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Auslöser für Rinnes Entscheidung ist eine Krise innerhalb seiner Koalition, einem komplizierten Bündnis der Sozialdemokraten mit der Zentrumspartei, den Grünen, Linke und der Schwedischen Volkspartei. Am Montagabend dann hatte die Zentrumspartei – der größte Juniorpartner in der Koalition – dem Ministerpräsidenten ihr Misstrauen ausgesprochen. Sie will zwar, dass das Regierungsbündnis fortbesteht, aber nicht mit Rinne als Regierungschef. Medienberichten zufolge soll der bürgerliche Flügel um Rinnes Vorgänger Juha Sipilä hinter diesem Sturz stecken.“

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Dabei schwelt der Streit in der Regierung schon länger. Eine neue Arbeitsvereinbarung für die rund 700 Paketsortierer der staatlichen Post, setzte auch die für Kommunen und Verwaltungsreformen zuständige sozialdemokratische Ministerin Sirpa Paatero unter Druck. Die Mitarbeiter der Post und andere Politiker wollten von ihr wissen, ob die Regierung die umstrittene Vereinbarung in Gesprächen mit der Postspitze gutgeheißen habe. Paatero trat zurück.

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Im Zuge dieser Debatte wurde auch Kritik an Rinne laut, der vor seiner politischen Laufbahn ein bekannter Gewerkschafter war. Im Juni war er dannzum 66. Ministerpräsidenten der Republik Finnland gewählt worden. Derzeit hat sein Land noch bis Ende des Jahres den Vorsitz für die übrigen EU-Staaten inne. Die Regierungskrise in Helsinki ist also auch für den Rest Europas von Bedeutung. …“

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FAZ.net am 3. Dezmeber 2019:

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„… Die Zentrumspartei, der größte Juniorpartner der regierenden Sozialdemokraten, hatte gedroht, die Regierungskoalition platzen zu lassen, sollte Ministerpräsident Antti Rinne nicht seinen Posten räumen. Das Rücktrittsgesuch ist für den Rest Europas auch deshalb von Bedeutung, weil Finnland noch bis Ende des Jahres den Vorsitz unter den EU-Staaten innehat.

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Angefangen haben die Probleme in Helsinki mit Plänen der staatlichen Post, rund 700 Paketsortierern eine neue Vereinbarung vorzulegen – im Grunde bedeutete das niedrigere Löhne für die Sortierer. Das Postpersonal streikte, die Sortierer mussten der neuen Vereinbarung letztlich nicht zustimmen. Die für Kommunen und Verwaltungsreformen zuständige sozialdemokratische Ministerin Sirpa Paatero kam dennoch in Bedrängnis: Die Mitarbeiter der Post und andere Politiker wollten von ihr wissen, ob die Regierung die umstrittene Vereinbarung in Gesprächen mit der Postspitze gutgeheißen habe. Paatero trat zurück.

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In diesem Zusammenhang wurde auch Kritik an Rinne und seinen Erklärungen in dem Fall laut. Die Zentrumspartei, die größte Partei neben den Sozialdemokraten in der Regierungskoalition, möchte nun, dass Rinne geht, damit die Regierung weiter Bestand haben kann….“

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Dietmar Moews meint: Mit dem Rücktritt des sozialdemokratischen Regierungschefs Rinne wird eine meist in der allgemeinen öffentlichen Politikdiskussion sehr wichtige, aber weithin unbekannte soziologische Tatsache deutlich:

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Die DIENSTKLASSE eines Staates – all der Staatsbürger, die mehr oder weniger stumm Alles mitmachen, weil sie sich selbst „als der Staat“ verstehen, insofern sie gerade durch ihre Staatsdiener-Rolle ihren persönlich-privaten Lebens-Erwerb treiben, macht Alles mit und schweigt politisch.

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Genau darum geht es bei diesen dem Anschein nach harmlosen Absprachen über POST-Technik und POST-Finanzen in Finnland. Denn dabei handelt es sich um eine Klientelisierung der Postpolitiker durch Rinne und seine finnischen Sozialdemokraten. Spätestens wenn dagegen die Koalitionspartner der Christpartei aufbegehren, wurden Grenzen der Rechtsstaatlichkeit und des ordentlichen Administrationshandelns beschädigt.

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Innerhalb der EU gibt es heute keine große moralische Kollektivintelligenz, die die Prinzipien der französischen Revolution achten wollen – Eigensinn und Undank rechnen sich stets, solange man zuerst und heimlich kommt. Und die EU hat keine Sanktionsmittel, die Verfassungsbrecher zur Ordnung zu zwingen – schließlich gibt es keine rechtswirksame Verfassungsgebung der EU.

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