Auschwitz à l’épreuve des générations – sans Putin

Januar 28, 2015

Lichtgeschwindigkeit 5305

vom Mittwoch, 28. Januar 2015

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Einerseits kann sich der interessierte aufgeschlossene Auschwitz-Deutsche über die politischen und militärischen Aspirationen des täglichen Israels vielseitig informieren.

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Andererseits kann man es sich als kultivierter deutscher Europäer schwer vorstellen, dass die orthodoxen Lebensvorstellungen, die zwischenmenschlich weitreichend sehr sehr schief angelegt sind, wirklich in allen Konsequenzen ernst gemeint sein könnten.

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Unter dem neutestamentarischen Stichwort „ARMAGEDDON“ wird ein sogenannter „Endkampf zwischen Gut und Böse“ ganz konkret erwartet und als Schicksal derart umarmt, dass man auch schon weiß, wo: In Jerusalem.

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Das IRRE ist: Im heutigen Putin-Russland, dass sich selbst als historisch-gewachsenes Europa versteht, wird eine orthodoxe orthodoxe Rolle der christlichen Kirche etabliert, die den ARMAGEDDON-Abrahamiten machtpolitisch nahesteht.

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ABER: Auf und ab wird beiläufig bemerkt, dass anlässlich der Auschwitz-Erinnerungs-Feier in Auschwitz bei Krakau – am 27. Januar 2015 -, viele wichtige Staatsrepräsentanten der 1945 im Krieg in Europa angereist waren, um zu gedenken und ein Gedenken zu repräsentieren.

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UND: Es wurde diskutiert, dass und warum der russische Staatsführer Putin in Auschwitz an der Erinnerungs-Feier zur Befreiung, am 27. Januar 1945, durch Abteilungen der Roten Armee, nicht teilnahm –.

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Immerhin sei Putin doch der Repräsentant Russlands, das den „Vaterländischen Krieg“ unter millionenfachem Menschenopfer mit der „Roten Armee“ gekämpft hatte.

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UND: Es scheint kaum jemand aufgefallen zu sein, dass unter Titelüberschrift von „Le Monde“ – „Auschwitz à l’épreuve des générations“ – „Auschwitz als Prüfstein der Generationen“. Soll heißen: Ob und wie lebendig die Erinnerung an Auschwitz von heutigen Generationen ausgeprägt wird.

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Dietmar Moews meint: Mir scheint es erlaubt und wünschenswert, gegen die heutige Verpitbullung und Hitlerschlauheit des Mobs dieses Erinnerungsthema „Auschwitz“ soweit ins Leben hineinzuholen, dass es kein steinernes Gedenken sondern ein lebendiges Erinnern sein soll:

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Niemand hat das Recht auf Heuchelei in dieser Menschenvernichtungs-Katastrophe. Erinnern und Mahnen muss ungeschränkt auf die heute angängigen Massenmördereien direkt angewendet werden.

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Demgemäß gehören Putin (Grosni/Tschetschenien, Georgien) ebenso unter die Herrschaft des Rechts, wie George W. Bush, Cheney, Rumsfield n. n. (Folter und Mord in Abu Ghraib / Guantanamo und anderswo) wie auch Barack Obama (Drohnen-Massenmorde an „kolateralen Opfern“) also persönlich vor den internationalen Gerichtshof – ungeachtet, ob Russland oder die USA Mitglieder dieser Gerichtsinstitution sein wollen oder nicht.

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Und noch zur Auschwitzgedenkfeier in POLEN: Es waren sogar noch steinalte ehemalige Auschwitzopfer aus aller Welt – nach Polen gekommen, 50 Staats- und Regierungspräsidenten, Francois Hollande, Polens Präsident Komorowski, Bundespräsident Joachim Gauck – es war der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko gekommen – wer?

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DIETMAR MOEWS Sportflagge Ukraine Bodenturnen

DIETMAR MOEWS
Sportflagge
Ukraine Bodenturnen

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UKRAINE gehörte zur stalinistischen Sowjetunion und ukrainische Soldaten waren, wie alle Söhne der anderen Sowjetvölker im „Vaterländischen Krieg“ gegen das Dritte Deutsche Reich, durch den Kampf zu den Befreiern von Auschwitz geworden.

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Putin ist nicht der Geschichtsherr der „Roten Armee“ und nicht des „Vaterländischen Krieges“ – Putin ist nicht ein exklusiver Nachfolger der „Befreier von Auschwitz“. Dazu gehören viele, die vorgestern nicht nach Auschwitz gekommen waren, aber auch viele, die in der Nachfolge der Sowjetunion zur „Roten Armee“ gehörten, wie eben für die Ukraine, der Ukrainer Poroschenko. Zwar war Putin nicht da – aber eben Poroschenko war da.

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Und es darf wohl genauer hingeschaut werden, wenn es heißt „à l’èpreuve des générations“ – dass es das höchstlegitime Recht des heutigen Polens ist, die Tradierer der „Roten Armee“ heute als Vertreiber und Besetzer Polens abzulehnen.

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Auch einzelne Opferstimmen erklärten dazu – nach 70 Jahren der Befreiung von Vernichtungslager Auschwitz: „Wir waren viele, die fragten: Ist denn Stalin koscher?“

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MORAL von der Geschicht: PUTIN hat in der NACHFOLGE STALINS die Auschwitzbefreiung in MOSKAU gefeiert.

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