Martin Böttcher 1927 – 2019 Kurznachruf

April 22, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9147

am Dienstag, den 23. April 2019

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Martin Hermann Böttcher wurde am 17. Juni 1927 in Berlin geboren und ist jetzt 91-jährig, am 20. April 2019, nahe Rendsburg in Schleswig-Holstein gestorben. Böttcher war Musiker als Gitarrist, Film- später auch Fernsehspiele-Komponist, Dirigent und Arrangeur, besonders bekannt durch seine Musik für Arthur Brauners Karl-May-Verfilmungen, insbesondere die „Winnetou-Melodie“.

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Martin Böttcher hinterließ Frau Anneliese (86). Die Böttchers waren 64 Jahre verheiratet, hatten zwei Töchter. Betsy (61) und Schwester Rebecca starb 1991 mit 26 an Leukämie.

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Pseudonyme: Michael Thomas, Renardo, Böttcher verfasste in einem Zeitraum von über 60 Jahren die Musik zu mehr als 50 Kinofilmen und 300 Fernsehproduktionen (Anm. DM verschiedene Quellen). Große Bekanntheit und Charterfolge erlangte Böttcher in den 1960er-Jahren durch seine Musik zu den Karl-May-Verfilmungen.

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Martin Böttcher war Urenkel eines Weimarer Hofkapellmeister und erwarb schon früh durch Klavierunterricht musikalische Kenntnisse. Zunächst wollte er indes Pilot werden. Knapp 17 Jahre alt, wurde er im Krieg bei der Luftwaffe ausgebildet. Zu einem Einsatz kam es aber aus Mangel an Treibstoff nicht mehr. Während der Kriegsgefangenschaft gelang es Böttcher, eine Gitarre zu organisieren und autodidaktisch das Gitarrenspiel zu erlernen. Wegen eines Unfalls mit Schädelbasisbruch und Gehörnerv-Quetschung war Martin Böttcher auf dem linken Ohr taub.

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Bis in die renommiertesten deutschen Bigbands spielte Martin Böttcher Gitarre – unter Alfred Hause und Franz Thon im von Willi Steiner neu formierten Tanz- und Unterhaltungsorchester des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks, das selbst im Big-Band-verwöhnten England mit Hochachtung erwähnt wurde. Nebenbei eignete sich Böttcher sein musikalisches Rüstzeug bei Generalmusikdirektor Richard Richter und auf dem Gebiet der U-Musik bei Kurt Wege an. Auch spielte er in den kleinen Besetzungen von Kurt Wege und Günter Fuhlisch, bei Benny de Weile und Helmut Zacharias.

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Dank Produzent Artur Brauner debütierte Böttcher 1955 mit der Musik zur Militärsatire Der Hauptmann und sein Held. Seine zweite Filmmusik schrieb er zu einem Meilenstein des deutschen Films der Nachkriegszeit: Die Halbstarken (1956) von Georg Tressler, in der Hauptrolle Horst Buchholz. Es spielte seine eigens hierfür gegründete Formation Mister Martin’s Band, in der Musiker wie der Klarinettist Fatty George, der Vibraphonist Bill Grah, der Posaunist Ernst Mosch und, noch als „Hans Last“, der Bassist James Last mitwirkten.

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Für Hans Albers schrieb Martin Böttcher drei Lieder in 13 kleine Esel und der Sonnenhof (1958), ebenso die Musik für Heinz Rühmanns Pater Brown -Filme Das schwarze Schaf und Er kann’s nicht lassen. In Max, der Taschendieb fand die zuvor unter dem Pseudonym „Michael Thomas“ geschriebene und nach kurzer Zeit weltberühmt gewordene Melodie Hawaii Tattoo Verwendung, die später auch in die amerikanischen Billboard-Charts aufstieg.

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Daneben schrieb Böttcher Chansons für Francoise Hardy, Romy Schneider, Peggy March, Elisabeth Flickenschildt und andere.

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Unter namhaften Projekten komponierte Böttcher zu 13 Teilen der Serie Es muss nicht immer Kaviar sein mit Siegfried Rauch, 1994 zu 26 Teilen der Serie Air Albatross oder für diverse Episoden von Der Alte und Derrick, z. B. die Salzburg-Melodie aus der Derrick-Episode Ein Koffer aus Salzburg von 1975. Böttcher komponierte seither regelmäßig für Fernsehserien, zuletzt für Pfarrer Braun mit Ottfried Fischer. Insgesamt schrieb Böttcher die Musik zu 56 Spielfilmen und rund 400 Fernsehspielen und -serien.

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Die Original Soundtracks wurden in den 1960er-Jahren bei Polydor herausgegeben und kosteten jeweils ein Heidentaschengeld. Jetzt gibt es die originalen fünf Polydor-LPs zu einem Bruchteil des Betrages, ohne Knistern und digital remastered auf drei CDs bei Universal.

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Die große „Karl May Soundtrack-Box“ mit dem Orchester Martin Böttcher enthält die Titel:

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Winnetou 1. Teil / Der Schatz im Silbersee (1963) im originalen MONO-Sound (da gibt’s leider nix anderes, seufz)
Unter Geiern / Winnetou 2. Teil (1964) Stereo
Der Ölprinz / Winnetou 3. Teil (1965) Stereo
Winnetou und das Halbblut Apanatschi / Old Surehand (1966) Stereo       und
Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (1969) Stereo

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Martin Böttcher erhielt eine enorme Anerkennung durch Ehrungen und Orden.

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Okwui Enwezor 1963 – 2019 Kurznachruf

März 17, 2019

Lichtgeschwindigkeit 9032

am Montag, den 18. März 2019

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Okwui Enwezor wurde am 23. Oktober 1963 in Calabar, Nigeria, geboren und ist jetzt 55-jährig, am 15. März 2019 daselbst gestorben. Seine afrikanische Muttersprache war Igbo. Okwui Enwezor war als Prototyp der deutschen SALONPERSONNAGE, mit internationalen Bezügen, beliebig in den alles durchziehenden Kunstbetrieb als Pseudo-Künstler und Funktionär einzusetzen und auszutauschen – quasi ein geheimer Rat. Er musste nach etwa ein Jahr lang fortschreitender Krebserkrankung jetzt sterben.

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Diese Praxis, in das deutsche Betriebspersonal nicht Parteigänger zu plazieren, sondern internationales Personal, dass mit wundervollen Verbindungen und beruflichen Qualifikationen blenden.

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Bezeichnend ist der Nachruf auf Enwezor in der FAZ, wo NIKLAS MAAK behauptet:

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„Eine ganz neue Perspektive auf uns selbst. Wenige haben den Blick auf die Kunstgeschichte so verändert wie er: Zum Tod des Kurators, Documenta-Leiters Okwui Enwezor“.

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Enwezor ließ zur Biennale in Venedig den gesamten Augenstaub von dem karlmarxianischen „Das Kapital“ Seite für Seite vorlesen – hatte das Buch aber selbst nicht gelesen. Und er hat sich diesen endlosen Vorlesungen selbst auch nicht unterworfen. Eine Folge hat dieser Quatsch natürlich nicht gezeitigt. Folgenlos – das ist der „veränderte Blick“.

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Er hat also keinen Beitrag zur Kunstgeschichte geleistet, sondern meinen und deinen Blick auf die Kunstgeschichte verändert. Das wüsste ich aber.

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Neben Biennale Venedig, Documenta (Deutschland / Hessen / Kassel) und Haus der Kunst München, ferner weitere Kommissionstätigkeiten in Uganda, in Sevilla, Dakar usw. überall, wo diese Salonpersonnage in engen Bezügen zum Westkunstmarkt der Agenten, Auktionäre, Geldwäscher und Händler, ihre Interessen kommunizieren.

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Es gibt keine Kunst und keinen einzigen Künstler, die oder den Enwezor diesem staatlich allokatierten Wanderzirkus hinzugefügt oder entdeckt hätte.

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Alle, die in dieser Salonpersonnage ihren Platz haben, schreiben jetzt Nachruf-Elogen – doch stets ohne Argumente, die für Kunst etwas gelten könnten. Wie gesagt, Enwezor hat lediglich den Blick verändert, indem er Alles Mögliche an relevanten Künstlern ausgeschlossen hat.

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Ich finde seine schlechten Arbeitsproben im Münchner Haus der Kunst hier nicht genauer bemerkenswert – dass es Konkurrenten gab, die Enwezor als Kunstfachmann nicht beachtlich fanden.

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Jacques Loussier 1934 – 2019 Kurznachruf

März 8, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8997

Vom Freitag, 8. März 2018

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Jacques Loussier wurde am 26. Oktober 1934 in Angers geboren und ist jetzt 84-jährig, am 5. März 2019, daselbst gestorben. Loussier war ein französischer Pianist und Arrangeur. Loussier war der Erfinder von Play Bach, um Bachtonsätze herum Jazz improvisativ live zu spielen.

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Ab dem Alter von zehn Jahren nahm Loussier Klavierunterricht. Stundenlang spielte er ein Präludium aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach – „und dann ist es passiert; ich habe kleine Änderungen ausprobiert, das Thema umspielt“. Diese Eigenart sowie die große Liebe zu Bach behielt Jacques Loussier auch bei, als er seine Geburtsstadt Angers verließ, um am Pariser Konservatorium bei Yves Nat zu studieren.

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Bekannt wurde er mit seinen verjazzten Interpretationen von Werken Johann Sebastian Bachs. Auf diese ungewöhnliche Kombination war Loussier 1959 während seines Studiums gestoßen und gründete dazu mit dem Bassisten Pierre Michelot und dem Schlagzeuger Christian Garros das Play Bach Trio. Schnell entstanden fünf Schallplattenalben, die sich allein bis 1999 sechs Millionen Mal verkauften.

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In den mehr als 50 Jahren seiner Karriere hat sich Jacques Loussier auch noch vielen anderen Komponisten unterschiedlicher Epochen im swingenden Stil gewidmet. Vivaldi, Händel, Beethoven, Chopin und Schumann, Debussy, Ravel und auch Eric Satie hat er interpretiert.

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Loussier komponierte auch für über 67 Filme und Serien den Soundtrack, unter anderem die Titelmusik für die populäre französische Serie Thierry la Fronde und die Musik für den britischen Kriegsfilm Katanga(1968).

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Am 5. März 2019 ist Jacques Loussier mit 84 Jahren gestorben.

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Werner Schneyder 1937 – 2019 Kurznachruf

März 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8984

am Montag, den 4. März 2019

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Werner Schneyder wurde am 25. Januar 1937 in Graz, Österreich, geboren und ist jetzt 82-jährig, am 2. März 2019, in Wien gestorben. Er war ein österreichischer Kabarettist, Autor, Schauspieler, Regisseur, Boxkampfrichter, Sportkommentator und Moderator des ZDF-Aktuelles Sportstudio. Schneyder starb am 2. März 2019 in seiner Wohnung in Wien.

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Werner Schneyder lebte in Wien und am Millstätter See in Kärnten. Erschütternd war für Schneyder der Krebstod seiner ersten Frau Ilse. Deren Leidensweg erzählte er 2008 im Buch „Krebs. Eine Nacherzählung“ auf drastische Weise. Das Buch geriet zur Anklage gegen die ärztliche Kunst. Die könne auch als Folter begriffen werden, meinte Schneyder. Sein Sohn Achim ist Autor und Journalist.

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Werner Schneyders Vater stammte aus Wien, die Mutter aus Karlsbad. Er wuchs in Klagenfurt „zwischen Fußballplatz und Stadttheater“ auf, studierte in Wien Publizistik und Kunstgeschichte. Daneben arbeitete er – wie schon zur Schulzeit – als Journalist und Barsänger. Nach der zeitungswissenschaftlichen Promotion schrieb er drei Jahre lang Werbetexte. Über die Annahme eines Theaterstücks wurde er als Dramaturg an das Landestheater Salzburg engagiert. Nach einem Jahr in Linz entschloss er sich zur Existenz als freier Autor. Er schrieb für den Hörfunk Features und Hörspiele, war auch deren Regisseur, schrieb Theaterkritiken und politische Tagesgedichte für Zeitungen.

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Werner Schneyder erhielt u. a. folgende PREISE, die auch annahm: den Johann-Nestroy-Ring“ der Stadt Wien (1981), den „Mostdipf-Preis“ (1983), den „Deutschen Kabarettpreis“, den „Bayerischen Kabarettpreis“ (Ehrenpreis, 2008), den „Stern der Satire des deutschen Kabarettarchivs“ (2008), den „Salzburger Lebensstier“ (2010), das „Große Verdienstzeichen“, den „Goldenen Rathausmann“, das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse (2012) und das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten (2017).

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Arnulf Baring 1932 – 2019 Kurznachruf

März 3, 2019

Lichtgeschwindigkeit 8982

am Sonntag, den 3. März 2019

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Arnulf Martin Baring wurde am 8. Mai 1932 in Dresden geboren, und ist jetzt 86-jährig, am 2. März 2019, in Berlin gestorben. Baring war ein deutscher Publizist und Autor und emeritierter Professor an der Freien Universität Berlin.

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Seit 1986 war er in zweiter Ehe verheiratet mit der heute als Familientherapeutin tätigen, 1954 geborenen Gabriele Baring, geborene Oettgen. Baring war Vater von vier Kindern, die Töchter Juliane und Susanne entstammen der ersten Ehe Barings, die Kinder Anna und Moritz seiner zweiten Ehe.

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Baring war Angehöriger einer deutsch-britischen Großfamilie.

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Kurzfazit: Baring war privilegiert geboren, erhielt alle Zugänge und wurde durchgefördert, bis hin zu Kissinger/Harvard und Bundespräsidialamt, samt SPD-Mitgliedschaft seit 1952.Wer mal Jurisprudenz studiert hat, findet so ein Wanderstudieren in mehreren Fächern für unmöglich, wenn es stimmen sollte, was Baring bei Wikipedia angab: Hamburg, Berlin, Freiburg im Breisgau, New York, Speyer und Paris.

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Arnulf Baring besuchte das Gymnasium in Berlin-Zehlendorf. Von 1943 bis 1945 lebte er bei einer Großmutter in Dresden; dort überlebte die beiden Tage der Bombenangriffe auf die Altstadt, den vor allem britische Bomber im Februar 1945 verursachten. Nach dem Abitur studierte Baring Jura und politische Wissenschaft in Hamburg, Berlin, Freiburg im Breisgau, New York, Speyer und Paris. In dieser Zeit war er Stipendiat des Evangelischen Studierwerks Villigst (wieso bekam er als wohlhabender Student ein solches Stipendium?) 1957 erwarb er einen Master of Arts der Columbia University. Von 1956 bis 1958 war er Assistent am Institut für Staatslehre, Staats- und Verwaltungsrecht der Freien Universität Berlin, wo er 1958, mit seinem SPD-Ticket, auf Basis der Dissertation Der Vertreter des öffentlichen Interesses im deutschen Verwaltungsprozeß zum Dr. jur. promoviert wurde.

 

Anschließend war Baring, ehemaliger Schüler von Karl August Bettermann, Lehrbeauftragter an der Deutschen Hochschule für Politik. An der Fondation nationale des science politiques der Pariser Universität gastierte er von 1960 bis 1962. Von 1962 bis 1964 war er Redaktionsmitglied (Politik) des Westdeutschen Rundfunks (WDR) in Köln.

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Von 1976 bis 1979 war er im Bundespräsidialamt tätig. 1983 wurde Baring, weil er Hans-Dietrich Genscher im Bundestagswahlkampf unterstützt hatte, aus der SPD ausgeschlossen, deren Mitglied er seit 1952 gewesen war. Später stand er keiner Partei nahe; er unterstützte Stiftungen wie die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung, die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung und war Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

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Baring, der zuvor Sympathisant von Karl-Theodor zu Guttenberg gewesen war, kritisierte diesen aufgrund seiner plagiierten Dissertation und warf ihm charakterliche Mängel vor.Dafür beschimpfte er pauschal DDR-Wissenschaftler.

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Baring hat all die Jahre durch seinen Zugang zu der us-amerikanisch gestimmten Kulturindustrie mit affirmativen Hypothesen viel Entmutigung und Verwirrung gestiftet. Seine unsäglichen unzähligen Auftritte in TV-Diskussionsrunden des Staatsfernsehens haben stets das Gepräge von Propaganda und Vorurteilen gehabt. Er trat auf wie ein Vordenker, doch fehlte ihm dazu die Kapazität und Urteilskraft. Seine Klamaukpositionen reichten von Willy Brandt bis Auschwitz, Antisemitismus und Atomkraft.

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Ernst-Wolfgang Böckenförde 1930 – 2019 Kurznachruf

Februar 26, 2019

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am Mittwoch, den 27. Februar 2019

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Ernst-Wolfgang Böckenförde wurde am 19. September 1930 in Kassel geboren und ist jetzt 88-jährig, nach längerer Gebrechlichkeit, am 24. Februar 2019 in Kassel gestorben. Er war ein deutscher Staats- und Verwaltungsrechtler sowie Rechtsphilosoph, hauptsächlich als Professor im Staatsdienst. Ab 1976 war er Mitglied der SPD, von 1983 bis 1996 war er Richter des Bundesverfassungsgerichts. Böckenförde zählte – im Sinne des Hegelianismus von Ritter – zur Ritterschule.

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Böckenförde lebte in Au bei Freiburg im Breisgau. Er war seit 1964 verheiratet und Vater dreier Kinder.

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Böckenförde hat zahlreiche Schüler im deutschen Staatsrecht ausgebildet, lehnte es aber ab eine „Schule“ zu akzentuieren, weil er bestimmte Bewertungen des juristischem Kanons und der wichtigsen juristischen Vorbilder, jedem Studenten selbst überlassen wollte – er prägte folgenden Satz:

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1964 habilitierte sich Böckenförde in Münster mit der Arbeit Die Organisationsgewalt im Bereich der Regierung. Eine Untersuchung zum Staatsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Es folgten Professuren für Öffentliches Recht, Verfassungs- und Rechtsgeschichte sowie Rechtsphilosophie an den Universitäten Heidelberg (1964–1969), Bielefeld (1969–1977) und Freiburg im Breisgau (1977–1995, Emeritierung).

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„Der freiheitliche, säkularisierte Rechtsstaat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“

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Böckenförde war bis zu seinem Tod, als Fachmann, politisch aktiv: Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundesverfassungsgericht 1996 blieb Böckenförde in öffentlichen Debatten präsent: Unter dem Titel Juristenausbildung – auf dem Weg ins Abseits? hielt er 1996 einen Vortrag, der den Impuls zum sogenannten Ladenburger Manifest zur Reform der Jurostenausbildung setzte. Nachdem die katholische Kirche 1998/99 entschieden hatte, aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung (Schein) auszusteigen, gründeten Laien den bürgerlichen Verein Donum vitae; Böckenförde gehörte zu den Gründungsmitgliedern und war bis zu seinem Tod 2019 Mitglied im Kuratorium der Donum-vitae-Stiftung. In der Bioethik-Debatte der frühen 2000er Jahre wandte sich Böckenförde gegen Tendenzen, die Menschenwürde-Garantie des Grundgesetzes zu relativieren, besonders dezidiert in Auseinandersetzung mit Matthias Herdegens 2003 vorgelegter Neukommentierung von Art. 1 Abs. 1 GG im Maunz-Dürig. Anknüpfend an seine lebenslange Beschäftigung mit dem Themenfeld säkularisierter Staat und Religionsfreiheit sprach er sich entschieden gegen ein generelles Kopftuchverbot in der Schule aus. In seiner Rede Europa und die Türkei. Die europäische Union am Scheideweg? anlässlich der Verleihung des Hannah-Arendt-Preises (2004) wandte er sich gegen einen EU-Beitritt der Türkei. Im Jahr 2009 publizierte Böckenförde vor dem Hintergrund der globalen Wirtschaftskrise seit 2007 den kapitalismuskritischen Text Woran der Kapitalismus krankt, in dem er den modernen Kapitalismus im Anschluss an Hans FreyersTheorie des gegenwärtigen Zeitalters als sekundäres System beschreibt, vom „inhumanen Charakter“ des Kapitalismus spricht und dafür plädiert, die Katholische Soziallehre „aus ihrem Dornröschenschlaf auf(zu)wecken“.

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Papst Johannes Paul II. ernannte Böckenförde am 26. August 1999 zum Komptur des Päpstlichens Ritterordens des heiligen Gregors des Großen. Ehrendoktorwürden verliehen ihm die katholisch-theologischen Fakultäten der Universitäten Bochum (1999) und Tübingen (2005), sowie die rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Basel (1987), Bielefeld (1999) und Münster (2001). Im Jahr 1978 wurde Böckenförde der Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim verliehen, 2004 der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken und der Romano-Guardini-Preis der Katholischen Akademie in Bayern. Im Jahr 2012 erhielt er den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa durch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Am 10. Mai 2003 wurde Böckenförde die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg überreicht. Am 29. April 2016 verlieh ihm Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue das Große Verdientskreuz mit Stern und Schulterband.

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Hildegard Zadek 1917 – 2019 Kurznachruf

Februar 26, 2019

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am Dienstag, den 26. Februar 2019

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Hildegard Zadek wurde am 15. Dezember 1917 in Bromberg, Provinz Posen, geboren und ist jetzt 101-jährig, am 21. Februar 2019 in Karlsruhe gestorben. Hildegard Zadek war eine deutsch-österreichisch-jüdische Opern-, Operetten-, Lied- und Konzertsängerin mit der Stimmlage Sopran und Gesangslehrerin in Karlsruhe und Wien.

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Ihre Jugendzeit verlebte Hilde Zadek in Stettin. 1935 verließ sie Deutschland wegen der nationalsozialistischen Verfolgung, der sie durch ihre jüdische Herkunft ausgesetzt war, und emigrierte nach Palästina. Dort absolvierte sie eine Ausbildung zur Säuglingsschwester und arbeitete u. a. im Hadassah-Spital in Jerusalem. 1939 flohen auch ihre Eltern, der Vater hatte bereits im KZ Sachsenhausen gesessen, und ihre beiden jüngeren Schwestern nach Palästina, für deren Nachzug sie sich unermüdlich eingesetzt hatte. Mit dem im elterlichen Schuhgeschäft zuverdienten Geld konnte die junge Frau ein Gesangsstudium am Jerusalemer Konservatorium bei der ungarischen Opernsängerin Rose Pauly absolvieren. Dies schloss sie 1945 mit Auszeichnung ab. Bei einem Stipendiatenaufenthalt 1945 in Zürich, wo sie Unterricht bei der Lied- und Konzertsängerin Ria Ginster nahm, wurde Hilde Zadek vom Direktor der Wiener Staatsoper Franz Salmhofer entdeckt. Nachdem er sie in der Wohnung seiner Patentochter hatte singen hören, lud er sie zur „Vorstellung auf Engagement“. Es dauerte noch bis Anfang 1947, ehe Hilde Zadek nach Österreich einreisen konnte. Dort arbeitete sie mit Elisabeth Höngen an der Vervollkommnung ihrer Stimme und ihres Repertoires. Obwohl ihre Familie nach dem Krieg in die USA auswanderte, blieb sie in Wien.

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An der Wiener Staatsoper debütierte Hilde Zadek am 3. Februar 1947 als Aida in der gleichnamigen Oper von Guiseppe Verdi. Gastspielreisen führten die Sopranistin an Opernhäuser in New York, Moskau, London, Rom, Berlin, München, Paris, Lissabon, San Francisco, Amsterdam. Sie war Gast bei den Festspielen in Salzburg, Edinburgh, Glyndebourne und beim Holland Festival. Ein besonderer Markstein ihres künstlerischen Wirkens war ihre Mitwirkung als Eurydice bei den Salzburger Festspielen in der Uraufführung (6. August 1949) von Cark Orffs Antigonae.

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Hilde Zadek gab außerdem Liederabende im In- und Ausland und wirkte solistisch bei Chor- und Orchesterkonzerten mit.

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