Der miese Gottglauben der Gottgläubigen ist der kulturell organisierte Krieg der SALONPERSONNAGE

November 1, 2015

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Vom Sonntag, 1. November 2015

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Kulturindustrie ist künstlerfeindlich – das Publikum kauft Kunst überwiegend billigst.

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https://www.youtube.com/watch?v=HLLgZ6MpbEM

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Was soll aus mir werden? Was ist mein Sinn? Wozu habe ich mein Leben?

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Der Künstlergelehrte Dietmar Moews kämpft für die Neue Sinnlichkeit: Armin Mohler nannte ihn: „Das weiße Engelchenhemd – Anna Blume hat das Gewand gewechselt“

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Die Künstlergruppe 7 OPQ, hier Franz Otto Kopp, Dietmar Moews, Fokko von Velde, im Jahr 2000 in Springe am Deister

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Der Komponist Ladislav Kupkovic erklärte im Jahr 1979 in der Erstausgabe der Blätter „Neuen Sinnlichkeit“:

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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Klatscht keiner Musik Beifall, die Euch nicht gefällt“ – zu den politisch durchgesetzten, staatlich zensierten und finanzierten Programmen und der Dienstklassen-Salonpersonnage der so bezeichneten kakophonischen Programmmusik mit dem Kampfbegriff „Neue Musik“.

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Mit der „Neuen Musik“-Organisation durch die verirrte Salonpersonnage hat sich in der zeitgenössischen deutschen Kunst-Politik über die Grundgesetz-Kautele „Freiheit der Kunst“ ein Personal-Netzwerk des Bolschewismus etabliert, das lückenlos arbeitet und alle begabten Künstler segregiert, die nicht dem Diktat sich unterwerfen.

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Mit Moses und Aron als Stammväter organisieren auch heute noch die ABRAHAMITEN (Ibrahimiten) ihre Mörderlehren. Die große Pariser Opernaufführung der Oper des Juden Arnold Schönberg, MOSES UND ARON, die eine kakophonisch-kämpferische PROGRAMMMUSIK ist, wird mit allen säkulär-staatlichen Mitteln als Leitwerk aufgeführt und vom TV-Staatssender „arte“ gesendet und bereitgestellt und als die Spitze der Oper des 21sten Jahrhunderts signiert.

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Man kann es bei Youtube und bei arte-Mediathek abspielen.

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Die Gottsuche an ALLER HEILIGEN, dem hohen Kirchentag der Christen am 1. November im abendländischen Kirchenjahr, ist die Antwort auf die Generalfrage: WAS SOLL DAS?

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Es ist eine soziale Frage, die von den Heiligen – das sind die im Leben vollendeten – als ewige Gemeinschaft für jeden Menschen gegeben werden – so jedenfalls organisieren es die monotheistischen ABRAHAMITEN, die Juden, die Christen, die Moslems, die sich auf die kanonisierte alte TEXTE-SAMMLUNG stützen, die in einer zensierten Fassung der Juden THORA heißt, die die Jesuschristen ALTES TESTAMENT nennen und die bei den MOHAMMEDANERN ebenfalls als heiliger Bestandteil der PROPHETEN des KORAN gilt.

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MISERERE NOBIS: Unsere Misere muss als Kulturleitbild organisiert werden, bestimmen die Abrahamiten – Juden, Christen und Moslems – bauen Waffen und Waffen und Waffen und bewirtschaften Massaker und Massaker und Massaker – das ist dann AGNUS DEI, das Lamm Gottes, das OPFERLAMM.

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Opéra National de Paris Bastille ARTE France wird also im Jahr 2015 bei „arte“ als das Muster höchster Opernkultur der Gegenwart (heute, im dritten Jahrtausend) erklärt:

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WIKIPEDIA.de führt zur Schoenberg-LYRIK von Mose und Aron aus:

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„… Die Handlung lehnt sich frei an das 2. Buch Mose, insbesondere Kapitel 3, 4, 7, und 32 an. Das Volk Israel, das in der Zeit Josephs in Ägypten eingewandert war, muss dort Zwangsarbeit leisten. Moses, Israelit, aber am ägyptischen Königshof aufgewachsen, hat im Zorn über die Unterdrückung seines Volkes einen ägyptischen Sklavenaufseher erschlagen. Seitdem wohnt er im Exil im Land Midian bei seinem Schwiegervater, dem heidnischen Priester Reguel als Schafhirte, bis Gott ihn zurückruft, um sein Volk aus Ägypten in die Wüste zu führen. …“

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Wir sollen also Sprechrollen mit Getöse aushalten, damit sich nach Schluss eine Hundertschaft Bühnenkünstler vor das rasende Publikum stellen darf – na prima (wer Unmusikalisches wollte da, stattdessen, zuhause bleiben und ein kleines Zwölftonwerk von seiner Dodekaphonie-Software ausdrucken und grafisch vielfarbig ausdrucken?): Wer? Schoenberg, hier, das große Orchester nicht zu vergessen und die Ansager von „arte-TV“:

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WIKIPEDIA.de … „Moses – Sprechrolle, Aron – Tenor, Mädchen – Sopran, Jüngling – Tenor, Mann – Bariton, Ephraimit – Bariton, Priester – Bass, Kranke – Alt, Nackter Jüngling – Tenor, Mann – Sprecher, 6 Solostimmen – Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass, Stimmen aus dem Dornbusch – Sopran, Knaben, Alt, Tenor, Bariton, Bass, Die 70 Ältesten – Bass, Bettler und Bettlerinnen – Alt, Bass, Einige Greise – Tenor, 12 Stammesfürsten – Tenor, Bass, 4 nackte Jungfrauen – Sopran, Alt, Andere Nackte – Tenor, Bass, Chor, Tänzer, Tänzerinnen, Statisten aller Arten“

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Schönberg übergeht die Auseinandersetzung mit dem Pharao und den Auszug Israels aus Ägypten und betont stattdessen die Konfrontation zwischen den Brüdern Moses und Aron und ihre Einflussnahme auf das Volk Israel.

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Entsprechend werden die Hauptfiguren anders dargestellt, als in der biblischen Erzählung. Der biblische Moses bewirkt selbst etliche Wunder. Der Moses in der Oper besteht hingegen darauf, dass Gott unvorstellbar ist. Er lehnt daher Wunder, Zeichen, Gleichnisse und Götterbilder als Darstellung des Undarstellbaren ab. Die Wundertaten Arons werden in der Bibel als Dienstleistungen für Moses dargestellt. In der Oper werden sie zum Akt des Ungehorsams gegen das göttliche Gesetz und gegen Moses.

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„… Moses und Aron ist ein Opernfragment von Arnold Schoenberg auf ein Libretto des Komponisten. Die Handlung lehnt sich frei an das zweite Buch Mose an….“

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Das Werk wurde dodekaphonisch komponiert und basiert auf einer einzigen Zwölftonreihe.

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ZWÖLFTONMUSIK? Ist das Musik? – sofern sich darauf musikalische Leute einlassen, ist es Musenmathematik, Stricken nach Zahlen, Malen nach Nummern, Ficken mit Casio-Kopfhörern – machen es unmusikalische Leute, brauchen sie ein Klavier, wo die Töne mechanisch festgestellt sind.

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Schönberg erstellte zwar den Text für die einzige Szene des dritten Aktes, vertonte ihn aber nicht mehr.

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Künstlergruppe 7 OPQ, Dietmar Moews, Job Crogier, Franz Otto Kopp, 1986 in Hannover

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Dietmar Moews meint: Es ist schranzenhafter SCHROTT-KITSCH, was mit MOSE UND ARON hier dem Musikpublikum und den oft urteilsschwachen nach Brot geigenden Geigern und tanzbärenhüpfenden Soubretten zum Broterwerb ultimativlos hingeworfen wird.

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Über zwei Stunden Geschwurbel mit absurden Steinzeit-(Bronzezeit)-Texten, die unkritisch die Beliebigkeit der jüdischen Text-Religion ausstellen: War es MOSE ZWEI? Gab es nur einen Mose? Gab es den Marsch aus Ägypten? Kamen sie im gelobten Land an, oder mussten sie über den Jordan schauen?

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Der Massenauflauf auf einer Opernbühne (in Paris) ist MUSIKGESCHICHTE, weil es superlativ ausgelegt wird – in Paris dauert es über zwei Stunden: Das längste Musikstück (John Cage 3 Min 42 fehlerhaft aufgeführt), das längste Theaterstück „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus und hinten dran Erik Satie mit endlosem Klaviergespiele und JWD also die DODEKAKOPHONIE von ARNOLD SCHOENBERG von 1920 als des KAISERS NEUESTE KLEIDER von 2015: – der schulebildende Schönberg spielt zwölf Töne (wieso nur zwölf? Es gibt Vierteltöne und Alles dazwischen?) wahlfrei nacheinander, bevor ein bereits gespielter Ton erneut erklingen darf. Da wäre schon ein virtuoses Glissando denkbar – aber nein.

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Ähnlich wie Schoenbergs-Klangwelt dieser jüdischen OPERN-AVANTGARDE waren die DDR-Single-Platten gemacht: AMIGA – jeder Solist im Orchester darf auch ein kurzes Solo beitragen, auch wenn es ein charakterloser Scheißvortrag wird: Eintopf aus Allem (das ist nicht SOLIANKA).

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Das demokratisch-kleinbürgerliche OPERNPUBLIKUM klatscht also enthusiasmiert sich selbst, weil es gerne bezeugt hätte, im großen Irrlauf des AVANTGARDE-KUNSTSINNS ausgehalten zu haben, was dumm und völlig sinnlos ist (deshalb gibt es auch keine Schoenberg-Schule, sondern nur die SALONPERSONNAGE in staatlichen Dienstklassenposten, die davon schreiben und quatschen) – und – das Beste:

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ALLES hochsubventioniert und noch von den OPERNBESUCHERN kostspielig abonniert – durchaus nicht am Markt, sondern von allgemeinen Steuergeldern.

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Thomas Schmidt Kowalski H-moll Klavierquartett live und Kurznachruf von Dr. Dietmar Moews

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Der umgebrachte Komponist THOMAS SCHMIDT-KOWALSKI starb schließlich, nachdem sein Musikschaffen an allen organisierten Stellschrauben der heutigen Kulturindustrie verhindert worden war (dass er bei Scientology, Steiner-Eleven und NAXOS landete, aber auch dort dem verirrten Musikbetrieb zum Opfer fiel). Der TSK-Eintrag bei WIKIPEDIA ist verlagsinteressiert und geht an der gelebten Wirklichkeit vielfältig völlig vorbei.

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Der sterbende Thomas Schmidt-Kowalski

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Die öffentliche Aufbahrung des Heiligen Thomas Schmidt-Kowalski, Januar 2013 in Oldenburg

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Der Heilige Komponist Thomas Schmidt-Kowalski fuhr und liebte immer schnelle Autos

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Schauen Sie, hören Sie sich das an – arte Mediathek MOSE UND ARON – massenhaftes stundenlanges Gekreisch und Gelärme, wenig dynamisiert, eher monoton, mit besemmeltem Arnold-Schönberg-Philosophie-Getexte, wobei man kaum die ganze Zeit den weniger gesungenen als proklamierten Sängerinnen, Sängern, Chören und Herumbrüllern inhaltlich folgen kann.

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Das ist beabsichtigt – ein MEISTERWERK, so gesehen:

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Dieser Weg ist kein Ziel, er ist nicht anschlussfähig – ein bedenkliches Zeichen staatlicher Zersetzungsorganisation, wenn man auf Inklusion und Integration hinauswollte. Da grenzte man Thomas Schmidt lieber aus.

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Hier herrscht aber das rückständige Massaker der EXKLUSION, nicht der vorausschauenden Ausfaltung der möglichen Kultur.

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THOMAS SCMIDT-KOWALSKI 1949-2013

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Monika Grütter – Merkels Kulturgestaltungsmacht des Bundes

Juli 16, 2015

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vom Donnerstag, 16. Juli 2015

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Dietmar Moews mit Hanns-Joachim Friedrichs im ZDF Sportstudio 1978

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Monika Grütter fällt immer dann auf, wenn in den Medien Platz und Bedarf für Abwechslung und Wichtigtuerei (Wixtisch) ist.

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Monika Grütter ist die „Staatssekretärin im Bundeskanzleramt“, die sich meist „Kulturstaatsministerin nennen lässt – was sie aber keinesfalls ist.

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Monika Grütter ist die zuständige Dienstklassenperson, die für das Bundeskanzleramt aufpasst, dass die Fahnen- und Flaggenordnung beim Bundespräsidialamt richtig angewendet wird.

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Monika Grütters kompetenzrechtliche Zuständigkeit im Feld von Kunst und Kultur hat im Kern lediglich die Kompetenz für die grafische Auslegung des Bundesadlers im Wappen und als Hoheitszeichen der zweiten Bundesrepublik – etwa, ob der Adler nach links oder nach rechts schaut oder das Auge geschlossen hat.

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Ansonsten sind Kunst und Kultur staats- und kompetenzrechtlich allein Angelegenheit der Bundesländer in Selbstständigkeit – d. h. jedes Bundesland hat eine eigene Landes- bzw. Staatsverfassung, darin gesetzliche Regeln für Kunst und Kultur.

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Zur Kompetenz in Kunst- und Kultur gehört dann auch das Verbot von Doppel-oder gemeinsam-Kompetenzen: Was das Land darf oder verpflichtet ist zu tun, dürfen die Gemeinden nicht und umgekehrt.

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Das deutsche föderale republikanische Staatssystem geht von den Grundprinzipien und Grundwerten aus (GG), wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Pluralismus, Selbstbestimmung, Dezentralität und Basisdemokratie und was daraus folgt, zunächst also die „Allzuständigkeit der Gemeinden“, Städte, Dörfer, Flecken, an der jeweiligen lokalen, dezentralen Basis.

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So gilt die Allzuständigkeit der Gemeinden durch die Gemeindeordnung (Stadtsatzung) auch für das Kompetenzfeld von „Kunst und Kultur“

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Die sogenannte „Kulturhoheit der Länder“, zusammengefasst auch in der bundesweit reichenden „Kultusministerkonferenz der Länder“ setzt also kompetenzrechtlich überall da an, wo Eingriffe oder Pflichten der Gemeinden nicht hinreichen (Gemeinde baut die Schule: Land beschäftigt und bezahlt die Lehrer! Ganz klar getrennte Kompetenzebenen – KEINE DOPPELKOMPETENZEN im deutschen Föderalismus).

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Es bleibt neben den örtlichen Kulturreferenten und den jeweiligen Kunst-und Kulturministern eines Landes sowie darüber koordinierend (z. B. für (Universitätspolitik) die „Kultusministerkonferenz der Länder“ keinerlei rechtliche Aufgaben-Zuständigkeiten für Kunst und Kultur für den Bund, für einen Bundeskazler, für den Deutschen Bundestag, übrig – immer bei Verfassungsverbot von Doppelkompetenz sowie Kompetenzanmaßung.

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DIETMAR MOEWS aus der Legende der Heiligen Ursula

DIETMAR MOEWS
aus der Legende der Heiligen Ursula

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Die NGO Goethe-Institut e. V. ist eine intermediär verfassungswidrige Auslagerung von Staatsaufgaben an (intermediäre) nichthoheitliches Personal.

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Und, aber, die Filialen der Goethe-Institute sind hoheitlich dem AA (Bundesaußenministerium) weisungsabhängig und finanziell zugeordnet. Auf das AA hat zwar letztlich das Kanzleramt Entscheidungsmacht – aber doch immer nur bei freiwilligem Eingriff, niemals als Pflicht, allein politischen timmungen verpflichtet. Die Inland Goethe-Institute sind staatsrechtlich geschummelte Zwitter – denn auch für diese ist die Goethe-Institut-Hauptverwaltung in München, und also das Außenministerium zuständig.

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Dietmar Moews meint: Das Feld der drei föderalen Ebenen in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gehört zum Basiswissen meiner jahrelangen wissenschaftlichen Arbeit als empirischer Organisations-Soziologe, nicht zuletzt meiner Dissertation (Universität Bremen 2000) mit genau diesen Themen, mit dem Titel „Verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland“.

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So haben wir folglich die drei Ebenen, zentralstaatlich den Bund / Berlin mit der „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“. Die besteht einzig in einem jährlich bereitgestellten Budget im Bundeskanzler-Etat – immer ohne Eingriffsverpflichtung. Immer mit dem Dauerdruckmittel, mögliche Zuschüsse zurückzuhalten.

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Kölner Stillleben im Fortschritt 2014

Kölner Stillleben im Fortschritt 2014

 

Damit „macht“ Frau Grütter ihre Kunst- und Kulturpolitik – durch Zuschüsse und Matching Funds, durch Beteiligungsfinanzierungen auf den wirklichen Kompetenzebenen „Land“ und „Gemeinde“, wo bekanntlich unten immer das Geld nicht reicht.

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Das Bundeskanzleramt zieht Kulturmacht an sich, indem über den Bundesfinanzminister die Zuordnung und Zuteilung der diversen Steuereinnahmen für Länder und Gemeinden so defizitär gehalten werden, dass ständig blanke Finanznot besteht.

 

Erst macht der Bund den Föderalismus fiskalisch arm. Anschließend wird dann von Subsidarität gefaselt und mit Geld eingegriffen und mit Geld Kompetenz erschlichen.

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Dadurch kann sich der Bund jede gewünschte Einflussnahme, auch ohne Verfassungsanrecht, auch ohne die föderale Kompetenz dafür, durch Zuschüsse und Finanzierungen erkaufen:

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Die „Kulturgestaltungsmacht des Bundes“ ist reine unkompetente Prostitution der begehrlichen Salonpersonnage auf Länder- und Gemeindeebenen.

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Wenn noch jemand Fragen hat, ob ein Gummiadler als Broiler oder als Suppenhuhn bei Sotheby’s versteigert werden darf, nachdem Frau Grütters durch Gutachter feststellen ließ, dass es sich um unverzichtbare, nichtexportable Kunstware handelt, der darf bei mir weitere Gegengutachten einholen.

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Auch wenn jetzt die Salonpersonnage der Salonkünstler Baselitz und Richter medial auftrumpft, melde ich schon mal meine Einwände an:

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Noch nicht ungeöffnete Farbeimer und Schrubber bei Gerhard Richter oder Farbtuben und feine Malpinsel bei Dietmar Moews sind schon beschlagnehmbar – erst, wenn die Farbe vergeudet oder veredelt wurde, wird daraus eventuell Ware, doch:

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Der Waren- und Marktwert eines Kunstwerkes hat NULL / NICHTS mit dem Kunstwert zu tun.

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Wenn ich mein Bild in London verkaufen will, kann ich es als Kunstwerk persönlich als mein Autorenrecht nach London bringen lassen und dort – mit dem ZAUBERTRICK – daraus ein kulturindustrielles Handelsgut machen und bei Nachfrage zu MEINEM PREIS verkaufen, an wen und wohin ich es will.

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Frau Grütters darf sich ihre Bundesadler anschauen.

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DIETMAR  MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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„Mexikano“ DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Hunde pissen in Städten

Juni 24, 2015
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vom Mittwoch, 24. Juni 2015

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Camello und Dietmar al San Donato in Collina / Firenze

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Hier, liebe Aufruferin und lieberer Aufrufer bringe ich mal zwei voneinander unabhängige Wertsetzungen zusammen in einem Blogbeitrag LICHTGESCHWINDIGKEIT:

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Ich wünsche frohe Diskussion über Hundepisse und Kunst-Scharlatane.

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Aber nicht mit mir.

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Dietmar Moews „Verirrte Kunstorganisation in der Bundesrepublik Deutschland … Soziologisch-empirische Untersuchung“, Universitäts-Dissertation, Bremen 2000:

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http://suche.suub.uni-bremen.de/remote_access.php?http%3A%2F%2Felib.suub.uni-bremen.de%2Fpublications%2Fdissertations%2FE-Diss1224_Moews.pdf

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(http://elib.suub.uni-bremen.de/publications/dissertations/Diss1224_Moews.pdf) überholt

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EINS Zur Hundepisse: Aus meiner Sicht gibt es keine Alternative (alternativlos) zu Haushunden von Haushundhalterinnen und Haushundhaltern in unseren Innenstädten.

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Diese Hunde sind für viele Menschen ein Lebensglück und Lebensmittel. Schließlich sind Hunde überwiegend auch sehr menschenfreundlich und schön anzusehen.

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Für mich gehört sogar als Tribut an unsere Menschheitstradition dazu, sich mit den verschiedenen Hunderassen und deren sehr spezifischen Verhaltensdispositionen auszukennen. Wir unterscheiden eben nicht nur junge und alte (demente) Hunde, nicht nur große, kleine, „riesige“ und Winslinge, gesunde und kranke – jeder Hund ist in seiner Eigenart und Andersartigkeit eine Bereicherung im Spielraum des allgemein gewünschten „Rechtes auf Leben“ – doch wohl für alle Lebewesen.

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Folglich haben wir Hunde, freuen uns, und Hunde müssen leben und stoffwechseln – also auch „Gassi gehen“.

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hrsg. von  Uwe Dressler und Alexander Neumeister Dresden 2003

In Deutschland gibt es, basiert auf einer gewissen sozio-politische Intelligenz, mancherorts, Hunderegeln, dass ein Hundebesitzer für seinen Hund haftet und dessen Hundekot einsammeln kann, sollte der Hund die Tüte treffen.

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In Dresden-Neustadt gab es nach 1989 einen unglaublichen Hundeboom. Denn man hatte auch über das Sozialamt einen Modus entwickelt, pro Hund Zuschuss vom Amt zu bekommen, der dann in Bierdosen umgewidmet wurde, während Pfiffi mundraubend durchs Straßengewirr irrte und mit reichlich Durchfall die Bürgersteige derart vollschiss, dass es irgendwann den Anwohnern nicht mehr gefiel: Es erschien ein Buch:

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Zeichnungen von Alexander Neumeister

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Auktionshaus LEMPERTZ annonciert GERHARD RICHTER (30cm / 40cm für 400.000 SF)

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ZWEI Die verirrte Kunstorganisation der Bundesrepublik Deutschland, die der Staat

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ZWEI A über den Modus „Freiheit der Kunst“ in eine Auflösung der Künstlerberufs gegen echte Künstler, zugunsten unechter Künstler, gebrochen hat und

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ZWEI B mit staatlichem Geld staatliche Bezeugungshäuser und Wanderveranstaltungen mit Betriebsmitteln und unglaublich zahlreichem Staats-Personal der unechten Kunst in einen Alles zuschüttenden KUNSTBETRIEB der zeitgenössischen Kunst dirigiert.

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ZWEI C Die Kunsthändler – Salonpersonnage, Artmen, Auktionen, Agenten, Kustoden, Kunstpolitiker, Kunstgewerkschaft usw. sämtlich der echten Kunst und Künstlern vor- und nachgelagerte KUNSTKONSUMENTEN – keineswegs KUNSTPRODUZENTEN – syndikalisieren diesen verirrten Kunstbetrieb.

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Indem Zulassung und Bereitstellung von dieser „Staatskunst“ allein den Syndikats-Händlern und den unechten Vertragskünstlern ermöglicht wird, entsteht eine heutige Pseudokunst, von der Bundespräsident Gauck heute der englischen Königin Elizabeth II. sagte, nachdem sie das blaufarbene Pferd bemängelte: Dann können Sie ja Lübecker Marzipan nehmen – Niederegger – das ist sehr berühmt.

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Hier also ein griffiges Beispiel des gegenwärtig hochgepreisten unechten Scharlatans GERHARD RICHTER:

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Dieses und weitere solcher Richter-Kleinformate müssen nicht von Gerhard Richter persönlich – eigenhändig, handsigniert – stammen. Es gibt die Vertragshändler, die als Agenten Richter-gelabelte Flachware verbreiten.

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Ganz Konkret handelt es sich bei einer Leinwand, 30cm / 40cm, mit berakelter Farboberfläche um serielle Manufaktur aus einer Malerwerkstatt.

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Davon kann ein Mann pro Tag etwa 30 Stück anfertigen:

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Es gibt eine Leinwandgrundierung, eine Grundfärbung, mehrere Rakel-Werkgänge, die jeweils nur etwa zehn Minuten dauern.

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Gerhard Richter ist als mittelmäßiger Maler dafür bekannt, dass er schlecht abgemalte Photos ausstellt, wobei die Farbigkeit nie originell ist, nie schön, nie virtuos, nie besonders delikat ist: RICHTERS Zauberwort heißt RAL-Tabelle.

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30cm / 40cm gerakelt für 400.000.- Schweizer Franken bei LEMPERTZ

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Dagegen, dass jemand eine wertgarantierte Klein-Wandaktie für 400.000 Schweizer Franken kaufen mag, spricht meinerseits überhaupt nichts.

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Dass das Dresdner Albertium solche Pseudo-Kunst von Richter und seinen Agenten geschenkt oder geliehen bekam, damit die Museums-Aura, den privaten Käufer vom „hochkarätigen Rang“ des gerakelten Quatschs überzeugt, ist eine beliebige ökonomische Machenschaft

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Dagegen ist nichts zu sagen –

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Es ist aber eine Vernichtung der heutigen demokratischen Kunst, weil an dieser syndikalisierten Pseudokunst das gesamte Kunstbetriebs-Gerödel hängt, insbesondere staatliche Bezeugung und massenmediale Kampagnen (Documenta, Bienalen und jetzt auch die Kunsthochschulen, die den Pseudomist zertifizieren).

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Dietmar Moews meint: Tausend Hunde setzen täglich 1000 liter Pisse in die Straßen – das macht eine Tonne Pisse pro Tag in Köln: TÄGLICH.

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Man wird Hunde-Pinkelklos einrichten müssen: Offene Wiesenflächen als Sickergruben, die untergründig gegen das Grundwasser baulich gesperrt werden, das Hundeabwasser abfangen und in die Abwasserleitung der örtlichen Siedlungswasserwirtschaft den Kläranlagen zu leiten.

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Die verirrte Kunstorganisation muss über den Wert „Freiheit der Kunst“ eine offene Kunstqualitätsdiskussion erzeugen, damit Nichtkunst und Kunst, echte Kunst und unechte Kunst, echte Künstler und unechte Künstler zumindest in der staatlichen Organisation, Finanzierung und Bezeugung nicht mehr länger missbraucht werden kann.

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Wir ahnen, wie eine Diskussion demokratisch verläuft: Majorität der unechten Künstler und Nichtkünstler vergeben rosa Dreiecke an die Minderheit echter Künstler.

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Fröhliche Vögel singen. Traurige Vögel singen nicht traurig – sie hören auf zu singen.

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De facto werden die an 95% Kunstumsätze aus staatlichen Kassen über das Personal der unechten Künstler, als Salonpersonnage, abgezockt –.

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Diese Leute sollte man als ganz gewöhnliche Sozialhilfeempfänger zuordnen, statt damit einen alles verkleisternden Pseudokunstbetrieb zu finanzieren und dadurch zu organisieren, ja zu dirigieren.

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Was haben alle möglichen Schwarzarbeiter in der Künstler-Sozial-Versicherung verloren?

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Man soll sie in eine Ärzte-Versicherung aufnehmen – da stünden sie sich besser und der Künstlerberuf hätte die Wertschätzung und Respekt, ohne die ein heikles Gewerbe wie die Kunst gar nicht auskommt.

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Biennale VENEDIG 2015 liest „Mein Kampf“ von Karl Marx

Mai 11, 2015

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vom Montag, 11. Mai 2015

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56. Biennale frisch eröffnet. Desaster in Bunt, Durcheinander in Venedig. Diskursgewitter, Vorlesung von Karl Marx usw. die STAATSKUNST dreht alle zwei Jahre so richtig auf.

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Wer im Mai auf die Lagune fahren darf, das Inselchen betritt, die teuer gekleideten Nichtstuer und Journalisten mit der Salonpersonnage betrachtet und feststellt, dass sich die Kunstsoldaten vom Rest optisch gar nicht unterscheiden lassen: KURZ: Jeder ist ein Staatskunst-Bejubeler.

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Ja – STAATSKUNST-Bejubeln – das ist doch lustig, so lange das niemand beim Namen nennt: Des Kaisers ewige nackte Kleider.

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Wissen muss man, dass in den westlichen WEST-KUNST-Handels-Staaten annähernd 95% aller Gelder für Kunst aus staatlichen Kassen und Budgets stammen – meist jährlich wiederkehrende Bemittelungen (s. Dietmar Moews 2000 „Verirrte Kunstorganisation“ Universitäts-Dissertation).

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Dieses Staatsgeld wird überwiegend von der SALONPERSONNAGE verbraucht. Es ist dieses staatliche Kunstfinanzierungskonzept überwiegend dazu da, ein unterwürfiges Kunstpersonal für den Staat zu kaufen.

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Die Künstler, die dadurch in sogenannten MILITÄRMESSEN der STAATSKUNST zum Zuge kommen, wie auf der Biennale Venedig, nehmen im Genuss der gesamten Staatsgelder nur ein Kindertischchen ein.

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Anders all die Entscheider, denen nach dem Gesetz staatliche Kunsturteile nicht erlaubt sind.

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Freiheit der Kunst“ bedeutet auch, Staat und Staatspersonal haben für Freiheit der Kunst, Autonomie des Kunstbereichs, ästhetischen Pluralismus und Dergleichen zu sorgen. – Sie tun das Gegenteil: Wer Musik zahlt, bestimmt.

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Es gehört zu den Kunst-Vorurteilen, dass eine staatsausgelagerte (verfassungswidrige Entscheidung: Es ist verboten Staatsaufgaben auszulagern an nichtstaatliches professionelles Personal) Jury einen BIENNALE-Intendanten bestimmt.

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Für das Jahr 2015 ist das der Afrikaner OKWUI ENWEZOR aus Nigeria, der sowohl Documenta wie Haus der Kunst MÜNCHEN und sämtliche Austauschposten die ein Multifunktionär der Salonpersonnage besetzen und ausüben kann – seit vielen Jahren blockiert:

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Herr ENWEZOR ist da ganz locker, wenn er die Kunstgelder persönlich monatlich einnimmt und hat ausgegeben die Parole: „Karl Marx soll in Venedig zu Ehren kommen“ – er proklamiert: „Enwezor will die Künstler reden lassen. Auch Karl Marx“.

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Dietmar Moews (geb. 1950) oder Franz Otto Kopp (1937-2015) werden von Herrn ENWEZOR, egal wo er rumfuhrwerkt, ausgegrenzt – die will er nicht reden lassen. Obwohl – Kopp? Der ginge ja jetzt, nach dem er gestorben ist.

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Im Vorspann der diesjährigen 56. Biennale schreibt ENWEZOR:

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Die 56. Bienale: All the World’s Futures.

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All the World’s Futures lautet der Titel der 56. Bienale in Venedig, die dieses Jahr vom 9. Mai bis 22. November dauert. Das allumfassende Motto hat seine Berechtigung – mehr als 80 Länder sind mit Beiträgen vertreten. Es gibt dieses Jahr fünf Neuzugänge, der Vatikan bestückt nach 2013 bereits zum zweiten Mal einen eigenen Pavillon. Für die zentrale internationale Ausstellung hat Kurator Okwui Enwezor 136 Künstler verpflichtet. Dazu kommen schließlich noch 44 Collaterali, Ausstellungen ohne Länderbezug, die über die Stadt verteilt sind. Geöffnet ist das Hauptgelände Giardini und Arsenale) täglich von 10 bis 17.30 Uhr, die Arsenale haben bis 26. September an Freitagen und Samstagen bis 20 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen, mit Ausnahme des 11. Mai, 1. Juni, 16. November. Tickets zu 25 Euro gibt es unter www.labienale.org oder in den Biennale-Büros in den Giardini und im Arsenale.“

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Wie die Nato auf ihren Jahrestreffen die Rüstung und die Kriege festlegt, legen die Kunstsoldaten alljährlich die staatlichen Entscheidungen fest, welche Personen in den sogenannten freien Westkunstmarkt losgefördert werden, von dem Angebot an Leuten, die der Westkunsthandel und die Westkunst-Artmen, die Syndikatler, unter Vertrag haben und Documenta und Biennale anbieten.

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Dietmar Moews meint: Das Westkunst-Syndikat hat mit der in Deutschland durchgestilten Staatskunst-Salonpersonnage klare Verhältnisse. Deshalb – jedenfalls lohnt sich die Reise nach Venedig nicht – es sind immer die selben Verdächtigen.

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Warum lassen wir nicht Günter Ücker Beuys-Filz annageln?

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So kam man auf die „geistige Klammer“ „Das Kapital“ (angeblich alle drei Bände) vollständig laut vorlesen zu lassen.

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Dem Herrn Enwezor ist sowas natürlich zuzutrauen. Denn auf die Frage, ob Herr Enwezor „Das Kapital“ denn kenne und gelesen habe? antwortete der:

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„Nein, das wird ja jetzt vorgelesen. (Diese Antwort ist natürlich reine Arschkriecherei, stellvertretend für all die anderen Kunst-Marxfreunde, die Marx nicht gelesen haben).

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Am einfachsten erkennt man den Trottel daran, dass er von „alle drei Bände Kapital“ redet – denn es gibt nicht mehr als einen Band „Kapital“, den ersten. Alles weitere wurde von anderen Herausgebern nach Marx‘ Tod zusammengeschustert, die dabei nicht begriffen, dass sie immer das Gleiche da zusammenstellten. Denn es gibt nicht Band 1, Band 2, Band 3 – sondern dreimal ein heilloses Durcheinander von Karl Marx, post mortem von Friedrich Engels, von Karl Kautsky usw.  mit dem Titel „Das Kapital“.

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Herr ENWEZOR erklärte: Der Kurator interessiert sich für Kunst, die an den Rändern der Globalisierung entsteht.  Grenzen der Globalisierung?

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Mal sehen, ob Udo Lindenberg auftritt: Hinterm Horizont geht es weiter.

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Was wir erleben, ist die vollkommene Direktion der Kunst durch den Staat anlässlich der Biennalen Venedig. 

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Daraus wurde die völlige Unmündigkeit des reiselustigen Publikums, das natürlich weder Marx beurteilen kann, noch daran Interesse hat, darüber zu diskutieren.

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Und das ist ja die Taktik dieser Direktion der Salonpersonnage:

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Durch massenmediales Blow-up bewirkt man die Marginalisierung der Kunst selbst, wird die staatliche Salonkunst einem lebendigen Kunsterlebnis von Künstlern, Werken und Kunstpublikum entzogen: KARL MARX als VEHIKEL der Marginalisierung.

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Man macht es so, dass keiner diskutieren kann.

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Man unterdrückt die Diskussion nicht, sondern mit dem Stichwort MARX hat man sie alle im Sack – man zensiert die Künstler und die Kunst nicht, sondern man dirigiert das Personalnetz so, das nur noch Verirrte glauben, dieses sei ein freier Kunstprozess mit freien Künstlern und freier Kunst.

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Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

Künstlergruppe 7 OPQ trifft sich am 5. Mai 2014 bei SMEND Gallery Cologne, hier Dietmar Moews und Franz Otto Kopp mit der Neuen Sinnlichkeit

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PANDORA KUNST PROJEKT

zu Händen Dr. Dietmar Moews

Mainzer Straße 28

D-50678 Köln am Rhein


Kulturetat 2015: Deutschland steigert den Bundesaufwand

November 16, 2014

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am Sonntag, 16. November 2014

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BundesKanzler Gerhard Schröder vor „Strohbild“

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Die Nachricht von dem Zuschnitt des kommenden Bundeshaushalts ist nicht „einfach“ zu lesen. Jedenfalls: Der Bundeshaushalt 2015 wurde vergangene Woche vom Haushaltsausschuss verabschiedet.

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Dietmar Moews 1997 DMW 513.5.97, Öl auf Zebra 140cm / 140 cm In Leipzig gemalt

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Ich möchte hier mit Interpretation der Bundesbemittelung für Kultur auf die Besonderheiten der Bundeskompetenz für Kultur im deutschen Föderalismus eingehen.

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DIETMAR MOEWS "Mexikano" DMW 567.7.0,140 cm / 140 cm, Öl auf Textil, in Dresden im Jahr 2000 gemalt

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Zweitens möchte ich auf die Widmungszwecke dieser Bundesgelder hin die Politik für Kunst und Kultur im deutschen etatistischen Föderalismus kritisieren.

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Aus der Verfassungsgeschichte Deutschlands als demokratische Bundesrepublik nach 1948 ist schrittweise erkennbar, dass Kunst und Kultur sowie Bildung, Schulen, Wissenschaften und Universitäten zunächst praktisch und kompetenzrechtlich von der Kultusministerkonferenz der Länder ausgingen.

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Die staatsrechtliche Zuständigkeit (Kompetenz) wurde auf die „Kulturhoheit der Länder“ festgelegt und so entfaltet.

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Den Gemeinden, als lokalpolitische Basis im Föderalismus, fiel – stets sorgfältig unter Einhaltung des politischen Kompetenztrennungsgebots (ohne Doppelkompetenzen oder Kompetenzüberschneidungen) – der Schulbau zu („Allzuständigkeit der Gemeinden“).

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Während das Land das Lehr-Personal finanziert („Kulturhoheit der Länder“).

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Dem Bund fallen wenige magere Gestaltungsmöglichkeiten zu, in dem der Bund an Länder und Gemeinden Projektbemittelungen oder -bezuschussungen vergeben darf. Mittels wachsender„Kulturgestaltungsmacht“ des Bundes, steigt die Bedeutung der Redewendung „Wer zahlt, bestimmt die Musik“..

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Dietmar Moews 1999 mit „Strohbildern“ vor dem Blauen Wunder in Dresden und bei Schröder in Berlin

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Im Haushaltsposten „Kulturetat des Bundes 2015“ werden also Haushaltsmittel bereitgestellt, die – ohne „Bundeskompetenz“ für die Kunst- und Kulturpolitik – zur Kulturgestaltungsmacht verwendet werden.

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Dietmar Moews 1996 mit „Strohbildern“ in Magdeburg an der Elbe

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Es muss der normale juristisch studierte Staatsbürger aber wissen, dass tatsächlich der Bund keinerlei spezielle Kunst- und Kulturpolitikkompetenz hat. Sei es die Gestaltung der Bundeswappen, der Rückseiten der deutschen EURO-Münzen oder die Frage, soll der Bundesadler den Kopf nach rechts oder nach links ins Bild setzen.

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Alle fiskalpolitischen Festlegungen, die die Finanzministerien der Länder festlegen, werden zwar mit den föderalistischen Steuereinzieh- und verteilungsschlüsseln mit dem Bundesfinanzminister und der Bundesregierung abgestimmt. Aber auch hierfür gibt es keine Bundeskompetenz.

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Der Minister von Sachsen-Anhalt hatte im Jahr 1997 ein „Strohbild“ von Dietmar Moews „abgezweigt“

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Es gibt auch kein Bundeskunst- oder Bundeskulturministerium. Sondern ganz funktionale Kontrolle im föderalen Kunst- und Kulturspiel nimmt seit eh und je ein Staatsminister im Bundeskanzleramt wahr, der sich seit einigen Jahren nunmehr „Kulturstaatsminister“ nennt.

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Dietmar Moews-Ausstellung in Magedburg 1997

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Dadurch, dass die Länder, denen kompetenzrechtlich die Hauptfinanzlast zukommt, in zunehmendem Maße kaum noch fähig sind, die laufenden Unterhaltskosten der Landskultureinrichtungen zu finanzieren, schiebt sich der Bund und die heutige Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) auch gestalterisch in das Zentrum wichtiger Entscheidungen durch Zuschüsse, Projekte, oder deren Verweigerung.

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Dietmar Moews-„Strohbild“ als Staatsankauf, im Jahr 2010 hinter dem Landwirtschaftsminister

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Angesichts des weithin wenig bekannten Sachverhaltes, dass innerhalb der volkswirtschaftlichen Verhältnisse von Kunst und Kultur im Kernbereich sowie in den Kunst und Kultur vorgelagerten (z. B. Künstlerausbildung oder Produktion von Arbeitsmaterialien, Farbe, Gitarrensaiten u. ä.) und nachgelagerten Bereichen (z. B. Kunstspeditionen, Aufsichtspersonal in Kultureinrichtungen, kulturindustrielle Medien wie TV, Presse u. a.), über 90 % der Finanzmittel aus staatlichen Budgets kommen, ist der Staat in Kunst und Kultur etwa, was der Staat für das Militär und den Krieg ist.

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Das heißt, etwa 5 Prozent bei den Gemeinden (für Pflicht- und Kann-Aufgaben), Land etwa 85 Prozent, Bund etwa 5 Prozent, nur der kleine Rest entspringt den Marktkonsumenten und Privatquellen.

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Landwirtschaftsministerium in Magdeburg

Landwirtschaftsministerium in Magdeburg

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Diese gesamten Budgets werden überwiegend in festen Kostenpositionen im alljährlichen Zyklus für Personal ausgegeben. Dazu kommen sonstige feste Kosten.

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Die Vorstellung, der Bundeskulturhaushalt sage irgendetwas dazu aus, wie es dem einzelnen freien Künstler im kommenden Jahr gehen wird, kann bestenfalls darauf beschränkt werden, dass die Künstlersozialversicherung nicht abgeschafft wird.

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Dietmar Moews-„Strohbild“ mit Minister Dr. Hermann Onko Aeikens

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EINS die Kunstorganisation als ein vollkommen durchorganisierter Politikbereich im Deutschen Kulturrat, im Deutschen Kunstrat und in den einzelnen Kultur- und Kunstverbänden (wie z. B. Gema, Bundesverband der deutschen Galeristen, Deutscher Künstlerbund, Deutscher Musikrat u. v. a.) hermetisch als Struktur der Politik der Kulturindustrie ausgelegt und durchgesetzt wird.

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Gegen die Kulturindustrie und die massenmedialen standardisierten Verwertungsformen haben Einzelkünstler, die handwerklich arbeiten oder Prototypen herstellen, keinerlei berufspolitische Macht, ihre besonderen Interessen durchzusetzen.

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Dietmar Moews 2014 mit „Strohbild“ in der Mainzer Straße Südstadt Köln

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ZWEI Überall, wo solche Finanzmittel für Kunst und Kultur ausgegeben werden, entscheiden stets Gremien oder Parlamente und Ausschüsse, die von den Parteien, hauptsächlich von der SPD dominiert werden.

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Eine kleine Entschädigungsfreude ist der Umstand, dass das verfügbare Geld und die sämtlichen Posten an Hochschulen, Professuren-Planstellen und Projektmittel im Verhältnis zu der großen Zahl der Begehrlichen in den Mitgliederverbänden, hinten und vorne nicht reicht. Nicht jeder, der in die SPD eintritt, kann eine Professur bekommen.

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ZUGINSFELD Goethe-Institut Dresden 2003 Begrüßung durch den Institutsleiter ROBERT SOBOTTA

ZUGINSFELD
Goethe-Institut Dresden 2003
Begrüßung durch den Institutsleiter ROBERT SOBOTTA

Dietmar Moews-Ausstellung 2003 im Goethe-Institut mit ZUGINFELD-Proklamation von Thomas Wipf, Lothar Lange und Dietmar Moews

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Dietmar Moews meint: Die Botschaft vom neuen Kulturhaushalt, aufgestockt um Plus vier Prozent, ist von den Künstlern kritisch aufzunehmen.

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Dietmar Moews 2008 „Das Heldenmotiv“ ZUGINSFELD 36 DMW 667.14.8 Öl auf Leinwand 190cm / 190cm in Berlin gemalt

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Es kommt darauf an, dass der Bund einerseits Kunst und Kultur am Markt kauft, ganz im Sinne des Wirkbereiches und der Kunstindienstnahme.

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Ferner sollte der Staat, insbesondere der Bund, keinen Einfluss auf Kunst und Künstler und Künstler- und Kunstorganisation nehmen – und: keine Auslagerung von Staatskompetenz auf nicht- oder außerstaatliche Gremien und Kuratoren.

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Dietmar Moews 1985 „Endsport“ DMW 352.5.83, 900cm / 600cm Öl und Kunststoff-Dispersion aif Leinwand, 1983 in Hannover gemalt – Ausstellung über dem Portal der Dortmunder Westfalenhalle

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Daneben soll der Bund die Kunstbereitsstellung – also Museen, Publikationen, Transporte, Versicherungen, Aufsichtspersonal und alle pluralistischen Distributions- und Konsumtionsformen ermöglichen. Dabei darf aber keine staatliche Kunstauswahl oder Vorzensur zur Anwendung, wie heute weitgehend intransparent, getroffen werden.

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Dortmunder Westfalenhalle 2010

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Die Künstler, egal in welchem Metier, ob Musik, Theater, Malerei, Literatur, sollen in ihren Verbänden und bei den Topleuten, wie Kulturstaats-Ministerin Monika Grütter (CDU), sagen, wie ein Geld von ihr bei dem einzelnen Künstler ankommt? Der Künstler und der Kunstkonsument müssen anfragen, wie man selbst selbstbestimmt an dieser Vergabeentscheidung beteiligt oder im Sinne der „Freiheit der Kunst“ bevormundet und entmündigt wird.

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Dietmar Moews 2004 „Mondstrohfeld“ DMW 634.3.4, Öl auf Leinwand 60cm / 60cm in Dresden gemalt

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Dietmar Moews – VORTRAG in der Galerie SMEND: Sonntag, 4. 5. 17 Uhr

April 29, 2014

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am 30. April 2014

EINTRITT FREI

Es spricht – als Maler – Teilnehmer von KÖLN SÜD offen! 2014 – der letzte Promovend des eminenten Kölner Soziologen ALPHONS SILBERMANN, Dr. Dietmar Moews, Dipl. Ing. zum Thema der Silbermann/Moews-Domäne : Die Organisation der Kunst

Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

(es soll maximal eine halbe Stunde dauern)

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Südstadt Lageplan

Südstadt Lageplan

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Der Maler Dietmar Moews lädt jeden an heutiger zeitgenössischer Malerei Interessierten sowie alle im Allgemeinen und Besonderen Kunstinteressierten ein, die Malerei und neue Bilder kennenzulernen.

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Prof. Dr. Alphons Silbermann empfängt zu seinem 90sten Geburtstag im Excelsior Hotel Ernst Köln am Dom

Prof. Dr. Alphons Silbermann empfängt zu seinem 90sten Geburtstag im Excelsior Hotel Ernst Köln am Dom

Der Maler Dietmar Moews nimmt an den diesjährigen Kölner Atelierbesuchstagen teil:

Mainzer Straße 28, 50678 Köln

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Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai jeweils 15 bis 19 Uhr

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KÖLN SÜD offen!

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67 Künstler öffnen ihre Ateliers vom 3. bis 4. Mai 2014

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weitere Informationen finden Sie im Internetz (www.koeln-sued-offen.de)

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Anmerkungen über DIETMAR MOEWS zu KÖLN SÜD offen! 2014

Zusätzlich stellt die Galerie Smend anlässlich KÖLN SÜD offen! Dieses Jahr in der Mainzer Straße 31 ausgewählte Meisterwerke von Dietmar Moews aus.

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Dietmar Moews malt an der Costa Rei, Sardegna

Dietmar Moews malt an der Costa Rei, Sardegna

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Dietmar Moews "Stilleben mit Stratocaster" DMW 235.35.79

Dietmar Moews „Stilleben mit Stratocaster“ DMW 235.35.79

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Dietmar Moews wünscht sich, am Sonntag, den 4. 5. 2014 um 17 Uhr in der Galerie Smend eine Einführung zu seiner kunstsoziologischen Domäne – im Geiste Alphons Silbermanns – zum Thema

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Können Künstlerverbände Künstlerinteressen vertreten?“

zu sprechen

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EINTRITT FREI

Genaue Angaben folgen noch – nämlich:

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weitere Informationen zu Dietmar Moews im Internetz bei:

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WordPress Dietmar Moews’Blog Globus mit Vorgarten

Deutsches Literaturarchiv Marbach

Universitätsbibliothek Bremen

wikipedia

Youtube-Kanal dietmarmoews LICHTGESCHWINDIGKEIT

www.dietmarmoews.com

und Email dietmarmoews@gmx.de


Marshall Mc Luhan in der Neuen Sinnlichkeit

Januar 7, 2014

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Marshall Mc Luhan in der Neuen Sinnlichkeit

Selbstverspottung ist das Medium

Anmerkung zu Marshall Mc Luhan The Medium is the Message“ in NEUE SINNLICHKEIT 59

In diesem Moment, wo das starke zweckrationale Denken der naturwissenschaftlich positivistischen Vorstellungsorientierung die Weltherrschaft und die Weltzerstörung bestimmt, lavieren die Stalinisten und Bolschewisten noch immer mit den Billigzeichen des schwachen Denkens. Man sagt: Es gibt keine Wahrheit – Alles sei Interpretation. Man glaubt an individuelle Assoziation statt kritischer Urteilskraft. Man hat auch in dem teils freien Westen eine Vorstellung zur Leitkultur erhoben, in der Epistemologie vor Ontologie gesetzt wird. Wo man die weit an ihren eigenen Oberflächen Verirrten noch weiter irreführt und nicht begreift, dass die Realität die Vernunft bestimmt und nicht die Vernunft die Realität. Und in dem man das so praktiziert, entsteht eine unvernünftige Realität, die man unfähig ist mittels kritischer Urteilskraft (Immanuel Kant) hinsichtlich des Vernunftgehalts zu erkennen und zu benennen. Stattdessen hausieren die Schwachmaten mit Glücksrittern, wie Marshall Mc Luhan und dessen The medium is the message“, statt auf Bob Dylan zu hören, der sagte: Willst Du Dich in der Welt auskennen? dann schau gefälligst Fernsehen.

Was nun? Kommt aus dem Fernsehen nur Fernsehen? oder kommt aus dem Fernsehen gültige Information aus der Welt und vom wirklichen Leben der Menschen?

Mit der Diskussion des Neuen Realismus von Maurizio Ferraris und den nichtsgültigen Ansagen von John Brockman und seiner „Dritten Kultur“ ist hier mit einem Text aus der NEUE SINNLICHKEIT 59, Blätter für Globus mit Vorgarten, Dezember 2008 BERLIN Anregung zur Vertiefung gegeben.

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Dietmar Moews beim Tageskommentar der LICHTGESCHWINDIGKEIT vor dem Brandenburger Tor in Berlin

Die Buchstabensuppe ist voller Zeichen. Wenns denn Sinn ergibt. Für den für jeden Blödsinn zu Tode gerittenen Spruch des Marshall McLuhan von 1967, „The Medium is the Message“, ist indes mal so langsam Besinnung angeraten. Noch anfang November 2008 zitierte ein Medienredakteur im Deutschlandfunk wieder einmal dieses unsinnige McLuhan- Diktum, um irgendwas nicht inhaltlich klären zu müssen – weil ja, bekanntlich, – man immer alles abwürgen kann mit „The Medium is the Message“. (Dabei sendet der DLF insgesamt gesehen das beste deutschsprachige Radioprogramm – ein Staatssender).

McLuhan ist weder ein Strukturempiriker, der etwas über Technik, ob Fernsehen oder Internetz , mit Menschen erarbeitet hätte. Alle Behauptungen Mc Luhans im Bereich der Medien haben den Mangel, dass er weder etwas von IT und Technik verstand, aber auch nicht Soziologie konnte, nicht Menschen in ihrer Benutzung der Medien erforscht hat. Untechnische Aussagen zum Fernsehen, ohne den menschlichen Umgang? Was soll es? – Verspottung der Menschen?

Wenn es immer heißt: das Fernsehen ist schädlich, das Fernsehen soll doch Moral und Klugheit, Menschlichkeit und Augenmaß vermitteln, besonders den Kindern nützen und nicht schaden und so weiter. Dann sagt der Medienlaie mit dem anmaßenden McLuhan: Ach, das ist zu viel verlangt vom Fernsehen. Und Günter Jauch hätte es ja auch gesagt (was weiß denn Günter Jauch?): Aus dem Fernsehen käme doch immer Fernsehen. Der Krimimord im Fernsehen ist doch nur ein Fernseherlebnis – Inhalte sind im Prinzip alle gleich gefährlich oder ungefährlich, gleich nützlich oder unnützlich – Medien können die Leute nur bei ihren Werten ansprechen, anbieten, nicht aber andere Werte erzwingen.

Damit fehlt bei McLuhan der Bezug zu den Menschen am Fernsehgerät. Sozio-geistige Folgen, wie Gespräche, Gedankenaustausch, Meinungen und das, oft abweichende, nonverbale Verhalten fehlen. The Medium is the Message würgt das soziale Verständnis des Umgangs im Fernseherlebnis, nämlich von Mensch zu Mensch und den Aufschluss um das soziale Geschehen als Rezeptions- und Perzeptionsgeschehen am Fernsehen und beim Fernsehen, ab.

Kurz: Es ist nicht alles gleich Sülze, ob ich das Flugzeug von 9/11 in den Turm rasen sehe, Elton John an Dianas Sarg singt oder das Testbild abgeschafft ist.